Indiana Tribüne, Volume 10, Number 122, Indianapolis, Marion County, 21 January 1887 — Page 3

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ArAMÄKtttüK HAMBURGER BRUSTTHEE

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gegen Husten. Sichere Beweise. C!etS erfolgrrich augewandt. Ecke SJIapIe & 2meS. Str..Rochesir. N. Z. Herr I. W i t t an wendet fietS Dr. Auiust SörtiV'J Hamburger Brustthee mit den beste Erfolgen g'gn husten an und empfiehlt den fciciraui) dicsüZ Tdees eil ein ganj auZgezeich neteS Hus:cnheilmittel. Ukberraschkude Wirkung. Äanfa City, JS. 51-5 itf) vor einigen ?abren an einem heftkaen .U5tea litt, nak'n ich meine Zuflucht u Dr. Äuust Ztönia's Hamdurffer Brwtthee und mufc ostben, da ich wahrhaft Lderrascht war über die Wirkung diese, munderkrZstizen Heil m!t:elz. John H. Ähren S. Endlich da ?rsslg gkkrjiut. Ct. LouiZ. Mo. )etv ? eorge A ossuth, Oberkellner in - xent Martin'S Restaurant, 302 Elm-Straße, bGit neulich einen festigen Husten , Anfall, otM er i'iin riel zu schaffen machte Qx wandte CTibLich 2r. Nuquit Ztömg'S Hamburger ruft i)ee an, clcher ihn ieder vollständig heilte. Hä?a erprobt. sgo D!ain-tr., Cwcinnatt, O. He?r George Weber.einerderbedeuten sie auneute der Stadt, berichtet, daß schon verzievenrtich die vorzüglichen Sizenschaften von Tr. August 3mi'3 HaQburger Brustthee gezen Husten erprobt habe. a. Vnäirrtrksslich. 15 Bucke Ciraße, Daqton. C$1. Frau Iosephine iieclalr, hält Dr. August Köniz'S Hamburclk? Brustthee für ein ganz auZczezeichnetej Mittel gegen Husten Sie würd kein anderes gebrauche selbst er sie ä ge schenkt belur.men könnte. THE CHACT.ES fl. VCCELEH CO., BaHimore. US. AMtiÄKcmW HAMBURGER TROPFEN Olutkraulhkiten. Leler u. LZognklikn j U, 60 ienti ebtt uns vulacn " ; tu ila Lxoth.ie z haben THX CIU1UX3 A. TOUiXXi. fO, BiXTtlOltX, au NTT, MkWmMg .ManneökrastösllsländigZ:erzustcllen,1 VVVVVVVVVVWVTWVVVWVVVV innb selb!: die scheinbar vudellbarea 12e von 'esSlecktskrantyeiten siaer unc danerr. jv , 1k:.e.i, ferner, aeuaue usriarunzuoervt ldarkkit! WeiZlichtrit! Cdek SiuHernine fcft ielbe und pellnn?, zeiqt das aedieaeneBu ..Trrwcttnnga.flBCT," un.,"ek mliuNret:nlfben3:mifn Bilrera. 23UI .a deutscher Erracte ge.'en t,'n?enduvg cn:oF" $trii in v4icst;3tanv h sorgsam verpackt, sreij reriar.lt. 9r-TiiiT nntchAt l!ri!institilt.11Clintnn Plan, ualie Uroaüway. New Tor, n. I jWOT Oblg Buch t auch ,u haben bet Vuchhaadler l r. 29 Sud Velamare Strafte fftatvzl ...ru.-ZS.,z,,!Z.r itriroir ud lKr:ttt (juauaitttr rl utr rtrt.i C-raBe und ilv.9 Ksrk. ? edel und k!,chlz,n L.ras,. H lto 1,, StrsZ ,r Venachulentnzn und ?jord'Strajk. 11 sna safiett 0. she od. Slk. l ti!;..' tr. und Ao.t iSaan, s ZH -15 '5 ÖIV-I Äoewn ,5 -öfTT ?tr. und Vi?chu?ktt Ifi TdllNia Äo. und Ätt. 17 f a:t ?, nnd Vu-',e: Str. td .,rrs'v4 ?-?. u ia'tt , A U.er ukö o)n St, IS isZi. Ss ut:d Sieden, Sl !24 Ziiadsz und Siebest St. 12 Utir'vb'.ar nnl C(itentt St.. Vad. Sir. udL,nci" k ,57 ?.Q'l,2Nj! .Gebäude. 113 ienttii und tcht Äti . 151 4!ada&u n, ?rrNon 6tt 133 Äolamoton und Ctt ai sk Äot. nd ot eii. i:iö $om So, und li.Iaioat Sr, Zdk Dlaar, nd ttiHa Sl, - il et. Joe tt , nah, Jllinoi. S Venasulvania und Pratt s.l. X. S. Gngm Hsus S4t. ",, .' ' 3t isftsftVvi und St. tat, ett 7 Ilinot und ichigan li. tü Pennsylvania Str. und Ho, , ilftlstklt und Ziert Str. 213 IanÜ und itSifluu a. .11 Pnni,lania und ttchigan Str. iH Jlltnö. und Herb,. Cts. 31 In an, fic. end ichigan ett. xi nitan und Walnut Str. ti altfSkNta und Lirmdnt Sir. Sla: and k öS.: Stk. Jndtana o. und St. t, tadt.Hosital. 51 CU.i und Ztd S'k. kS ttgaa und Ugt v' IM iSst Id Oalnut Str. 31t Djt nd ritt et. i eutU ad Howaid 11. 41 afhwgtdn, nah !2ft :. 42 ,iiadors und Washington k U rttffourt ttnl ZZgkk ett. 46 rtdia nd Washinzton Stt. U ZImoii und Ohto ... 4t zttnn.ff und ashinGta Str. 4S iazan' Psr. z.u. 4) Ind.anola. 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Ci ILaZhington und tiUtin et 55 Ost ad 4"! Str. e4 93tto 0sx an Stt9ibi SU 45 Iadn.-kkstlt. Du. tiatiu Ursal. tfj 0rtr.tsU!3!linjt9 St, üS.gtsutn Sf!agnii. U 4. S4:auöau5. Oft ö,astztßt,au,Z tt. i,t und odl Str. 41 Oht4 nd (lv, tU. .4 Rar? Und nah Uettdiaa Stt. v2 rtiias nnd rgta Stra. 7.1 privat. ?iznal. i ! Und Äaf5n widthslt, ,tt lUrdi Signal für JurDru. Ll Schlag. Su'r Ottt SchllLs.TlUck dQif vchlZj,, i ti üUH

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Die Fuhrmannin. Erzählung von Ludwig Ganghofer. (Fortsedung.) WaS't D'Sabi is gar net m Hocyamt g'wesen i" lbat der Alte ganz erschrocke. JesseZ, jesses na du da wird's ner zum besten steh'n mit ihr ! O mein ;Go!t, das arme, das arme tllabl !" So jammerte der klammerer und er batte doch vor dem Hochamt von der allen Lentnerin erfahren, daß die Nacht gute Besserung in Sabis Be finden g brecht hätte, daß die Entzün düng f.,st gänzlich geschwunden wäre, und daß das Mädchen nur deshalb statt . des Hochamtes die stille Frühmesse besucht hätte, um dem Gefrage der Leute auszuweichen, da sie ja doch die Binde noä) immer tragen mußte, etzt gesellten sich ein paar Bursche n den beiden, und das Gespräch hatle em Ende. Mit ernstem (elchte nahm der Klammerer von Vincenz Abschied ; kaum aber hatte er ihm den Rücken gekehrt, da zuckte jchon ein Schmunzeln über sein ' Gesicht, das zum lauten Kichern wurde, während er mit flatternden Rockflügeln ' davonhumpelte. Der Nachmittag erbrachte den Be . weis, auf wie guten Füßen die W.tterkünde des Alten stand. Schon gegen ! drei Uhr begann sich der Himmel zu be j wölken, finsterer und finsterer zog sich das drohende Gewitter über dem Dorfe zusammen, und von . den Bergen nieder fuhr ein scharfer Wind, der nahen Regen verkündete. Der Klammerer selbst bekam die ersten Tropfer. noch m spüren, als er gegen die sechste Abendstunde den Weg nach dem Lentnerhause nahm. Kaum hatte er dort den Flur betreten, da prasselte ein dich ter Hagelschauer über die Dächer der sich jedoch nach kurzer Weile unter stärker werdendem Wn.de in einen rauschenden Regen löste. Der Alte fand die Lentnerin und Sabi in dcr Stube beisammea und wurde freundlich begrüßt. Die Frage nach des Mädchens Befinden, welche günstig be antwortet wurde, und das draußen niedergehende Ungewitter gaben die Ein leimtg zum Gespräche. Dann führten der Klammerer und die Lentnerin am Tische die Unterbaltung weiter, wobei sie oft das eigene Wort nicht verstanden, denn nach und nach wurde der Wind zum richtigen Sturme, der unter Blitz und Donner um die Hausecken heulte und mit den Fensterläden einen klappernden Spektakel trieb. - Während so die beiden am Tische ihre Lungen quälten, lehnte Sabi, die schwarze Binde über dem Auge, schweigend in einer Ecke des ab seitS stehenden Ledersofas. Plötzlich fuhr sie erschrocken in die Höhe. Durch das Toben des Sturmes hatte sich vom Gärtchen her ein dumpfer, von heftigem Klirren begleiteter Schlag vernehmen lassen. Jesus Maria wa is denn da jetzt y'schehen!" stam melte Sabi und eilte einem der niederen Fenster zu. Kaum hatte sie einen Blick durch die Scheiben in's Freie geworfen, da schlug sie jammernd die Hände inein ander, und die hellen Thränen rieselten ihr über die Wangen. JesseS na da schaut's her " schluchzte sie, jetzt hat'S mir meine game Stöckerln 'runterg'rissen!" Nun sprangen auch die beiden Alten zum Fenster und der Klammerer frug : Han, was is g'schehen? Was für Stöckerln!" Meine Bleamelstöckerln, wo ich dro ben vor mei'm Fenster g'habt hab'. Da schau da schau g'rad' in die Scher ben liegen s' durcheinander! Na, na jetzt is mein' einzige Freud' auch noch dahtn!" Und schluchzend wollte Sabi aus der Stube e.len. Die Lentnerin aber lief ihr nach und hielt sie am Arme fest. Ja Deandl, was fallt dir denn ein ! Wirst doch jetzt net in Garten mögen wirst ja naß bis in d' Seel' 'nein und kannst dir wech Gott was holen dabei!" Na, na aeb, laß mich 'naus ich bitt' dich !" flehte Sabi unter Thra. nen. Leicht bring' ich dengerst eins oder'S ander' noch durch, wann ich'S gleich wieder einsetz'." Aber geh, Sabi, sei doch so g'scheit !" mahnte der Klammerer. D' Mutter hat recht, jetzt kannst net 'naus ! Und schau, be: denen, wo s Stammerl brochen is, da hilft dir alles nix mehr und be. die andern schadt s nachher auch net viel, wenn j noch a paar Minuten liegen bleiben. Da is grad' der Regen gut, der d'rüber hingeht. Und weißt waS wann dir a paar verunglückt sind, da kommst zu mir nauZ, und nach her kriegst a paar schönere noch! Ja! Gelt! Aber aber schau g'rad 's Weinen hör' mir auf so 'was, das kann ich' amal net seben und weißt es könnt' dir ja 'was schaden an der m Aug . Geh, komm, da setz dich der!" - Er schlang seinen Arm um Sabis Schultern, und ihm selbst waren die Zähren nahe, als er die Widerstrebende nach ihrem früheren Platze zurückzog. ES g'fchieht mir eigentlich recht ja!" klagte Sabi. während sie sich nie derließ und die Wangen trocknete. ..Ich bin selber Schuld d'ran! Noch jed'smal, ttttin a bißt a Wetter geren hat, bad ich meine Stöckerln rern m s Stü berl und g'rad heut' zum erstenmal bad lch d rauf vergessen, weil weil - Sie verstummte und strich sich die zit ternde Hand über die Stirne. Dann wieder sprach sie von ihren Blumen und erzählte die Lebensgeschichte zedes em zelnen Stöckleins. Draußen wurden die Blitze seltener, serner und ferner klang der Donner, all mählich dämpfte sich der Sturm und endlich lieg auch der Regen nach. Da eilte Sabi den beiden Alten voran in den Garten ; die Thränen schössen ihr . c V " .T m ( L wieoer in etc Augen, ais sie vie iieoen Blumen in wirrem Wust so durcheman der liegen sah ; fast alle Töpfe waren zerschmettert und die geknickten Blüthen lagen zerstreut umher. Sabi schürzte den vloa und liefe sich auf den durchnäß ten Rasen nieder : während die Lentnerin l ' ' . ..' v in oas Haus zurückeilte, um teere Vcyer ben herbeizuholen, gesellte sich der Klam rnerer an SabiS Seite. Achtsam- lösten r? - . r-. . nt yirrui lvae auseinander, ws

Sir. Haart ;.to

bei 'sie alle Sorgsatt daraus verwenoe ten, daß die geborstenen Wurielballen nicht völlig auseinandersielen. Da zeigte sich manches Zweiglein gebrochen und manches fast aller Blätter beraubt ; dennoch war keiner der Stöcke so sehr verletzt, daß er bei fleißiger Pflege nicht hätte weiter gedeihen können. Die Lentnerin kam, und nach Ablauf einer halben Stunde waren von SabiS kundigen Händen alle Stöcke in frischen Töpfen geborgen. Der Reihe nach wur den sie in's GraS gestellt, über welch s noch immer ein feiner, staubartige? Re gen niederrieselte. . Da schau," sagte der Klammerer, .' während er ein verrostetes Eisenstück von der Erde bob, da glaub' ich'S freilich 's Haftl hat's abz'sprengk." Mit ' wägenden Blicken schaute er zu dem grünen Lattengestell empor, w.lches vor Sabis Kammerfenster schief üb.r die Wand berniedeibing. Geh, führ' mich ! 'nauf in dein 3:ub.'il. nachher hak' ich ! dir 's G'stell vollends aus' und scbau. j daß ich's wi-der machet! kann!" , ,.Eö hilft mr," meinte Sabi, bringst es ja net 'rein durch's Fenster." Ro, nachher hol' ich a Leiter l Habi's 6n ? iv . Ja, im Stadl hinten steht s'."' und j Der Klammerer eilte davon brachte mit seinem einen Arme die hohe Leiter, herbeigeschleppt, welche knapp bis zu dem Fenster rmporreichte. Der Alte stieg hinauf und löste mit vieler Mühe das baumelnde Gestell von der Wand. Dann trug er eS in den Flur, wo Sabi und die Lentnerin alles herbeibrachten. waS an Handwerkszeug und Haken im Hause war. Der Alte bot die ganze Ge schialichkeit seiner ungeraden Finger aus, um den Schaden wieder gut zu machen ; eS wollte ih;n aber doch nicht recht ge lmgen, und schließlich endete die sln.el.de Nacht seine vergeblichen Versuche. Da erbot er sich, das Gestell mit sich zu neb men, um es am nächsten Tag in brauchbarem Zustande wieder zurückzubringen. Hüt freundlichem Danke nahm Sabi diesen Vorschlag an ; dann wulde in der Stube noch ein Stündlein unter der Lampe verplaudert, und der Klammerer mußte das einfache Nachtmahl Mit Mut ter und Tochter theilen, bevor er sich auf den Heimweg machen durste. Still und nnster war die Straße, auf welcher er dahinschritt, das Lattengestell gleich einer Kraxe über die Schultern ge siüipt. Doch als er dem hell erleuchte ten Wirthshause sich näherte, hallte ihm Helles Geläch:er und mehrstimmiger Ge sang entgegen. Er zögerte eme Weile, dann nickte er vor sich hin und meinte : Ah was a Halbe kann ich dengerst noch mitneh men." Er hob das Lattengestell über den Zaun deö WirthsgarienS und ging dem Hause zu. Da sah er unter der yalv duiitlen Thüre einen Burschen stehen. Sofort erkannte er die schlanke Gestalt. Jetzt da schau, das is ja g'rad, als ob er 'paßt hatt' auf mich !" murmelte er uiio als er die Schwelle erreichte, sprach er den Burschen an: So, du bist's! Hätt' dich schier gar net der kennt! a was machst denn da heraußen? Weswegen bist denn net d'rin m der tube V Ich dank' schön, da d'rin hat's ja a Hitz und an Dampf, daß d' Fliegen von der Wand fallen möchten !" erwiderte Bincenz. Aber han, wo kommst denn her so spat i" Was fragst denn ? Von der Sabi komm' ich !" Und und wie geht's ihr denn ? Besser, gelt?" fuhr es dem Burschen über die Lippen. Bener, meinst z" entgegnete der Alte, während er den Kopf bedächtig über den Schultern wiegte. Glaubst denn, so 'was macht sich so g schwind i Ja und da hat's jetzt heut' Nachmittag noch was abg setzt, wo das arme Madl vor lauter 5lrünkung g'rad in ei'm fort all' weil g'weint hat ! Und natürlich das Weinen das brennt in die Au gen Ja, um's Himmels willen, was. is ihr denn g'schehen?" unterbrach Bincenz den Klammerer mit erschrockenen Worten. No schau, das freut mich, daß so a freundliches Herz hast !" lächelte der Alte und klopfte den Burschen auf die Schulter. G'wiß wahr " Aber so red' doch was hat's denn geben?" Da erzählte der Klammerer den Vorfall mit den Blumen, wobei ee Sabis Schmerz gar lebhaft zu schildern 'wußte. Ja, sag' ich dir, das Deandl hat halt a G'müth !" so schloß er. Und Wenn's an ihre Vleameln schon so hängt, wie muß die erst amal an richtigen Men schen gern haben können ? Ja ! Da kann sich einer g'fre un amal !" Damit schob der Alte den Burschen mit demEll bogen beiseite, nickte noch ein halblautes: Ja, ja", vor sich hin und trat in die Wirthsstube. Mit weit offenen Augen schaute Vin cenz noch immer die Thüre an, als sich dieselbe langst schon hinter dem Klam merer geschlossen hatte. Dann rückle er seufzend den Hut in den Nacken und starrte wieder hinaus m die finstere Nacht. Als einmal hinter ihm die .Thüre ging, wandte er sich hastig um. Kellnerin! Zahlen möcht' ich!" nef er dce Dirne an, welche, ein hald Dutzend leere Gläser in den Händen, nach der Schenke eilen wollte. Ja, was is denn? Willst denn schon fort? frug das Mädchen. WaS hast denn heut', han ! Bist ja den ganzen Nachmittag daa sessen und hast mr a'redt und nix 'deut't, g'rad wie an Apo stel m der Felvkapellen r Müd' bin ich halt, müd'!" murmelte Vincenz. beglich seine kleine Rechnung, nickte verdrossen einen stummen Gruß und verließ das Haus. Langsam schritt er die sinstere Straße dahin. Dichte, schwarze Wolken, durch welche kein Schimmer eineö Sternes drang, bedeckten den Himmel. Von allen Dächern und Bäumen ging ein sachtes Tropfen nieder und- ein frischer Erdgeruch, wie nach jedem heftigen 3te gen aufzutreten pflegt, erfüllte die Lust. Nur hinter wenigen Fenstern brannte noch ein Licht; in dem einen und ande ren Gehöfte, an welchem Vincenz vor überkam, fuhr der Haushund mit lau tem Gekläff an den Zaun heran. Ein vaarmal auch begegneten ibm dunkleGe

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staMn, und ..guten Abend!" schottet dann 5tber die Straße bin und her. Je näher Vincenz dem eigenen Hau?e kam, desto langsamer wurden feine Schritte. Im Bohnerhof schien Alle? schon zur Ruhe gegangen, dcnn liefe Stille lag über dem Gebäude, und alle Fenster waren dunkel. Im Lentnerbäuvchen aber sah Vincenz eines ter ei'cnerdigen Fenster noch hell eil.uchie:. Diele Helle schien eine seltsame Wirkung auf ibn zu üben ; wie das Licht den Nachtfalter anzieht, so zog diese Helle den Burschen näher und näher, bis seine Kniee an den Zaun des Gärtchens stie ßen. Da stand er nun, die beiden Hän de um die feuchten Stäbe krampsend. und starrte vorgereckten Kopfes nach den leuchtenden Sck.'iben, hinter denen er am Tische die alte Lentnerin sitzen sah, welche eifrig in einem großen Buche las, in der Bibel wohl oder in einer Heili gen Legende. Doch nicht allzulange fes jelte dieser Anblick die Augen des Bur schen; ur: ruhig rückte er hin und her und such:e mtt scharf auslugenden Blik ken in das Halbdunkel der tieferen Stu be zu hingen. Da wurden auf der Straße näherkoni mende Sänitte hörbar; erschrocken fuhr Vincenz auf, huschte den Zaun entlang und' drückte sich ln den nachtschwarzen Schatten der großen Linde, welche hart an der Ecke des Gärtchens stand. wei Burschen gingen plaudernd vor Über : Vincenz erkannte sie nur an der Stimme, denn bei der herrschenden Fin sterniß vermochte er kaum einen matten Umriß ihrer Gestalten zu gewahren. Die Schritte der beiden waren lange schon in der Ferne verhallt, und immer noch stand Vlncenz regungslos an den Stamm der Linde gelehnt. Er' achtete der schweren Tropfen nicht, die von Aesten und Blättern aus ihn niederklatschten, und hatte auch kein Auge für die bläulich leuchtenden Pünktchen, die über dem Grase zu seinen Füßen in stil lem Neigen durcheinankenchwebten. Unverwandt hielt er die Blicke nach dem schwarzen Gemäuer des LentverhauseS gerichtet. Je länger er da hinübersah. desto deutlicher meinte er einen schwa chen röthlichen Schein im hochliegenden Giebelfenster zu gewahren. DaS sah sich an, als flackerte tief im Hintergrun de der Kummer, in welche jenes Fenster führte, ein mit trüber, winziger Flamme brennendes Licht und schließlich glaubte Vincenz auch deutlich zu gewahren, daß dort oben die beiden Fensterflügel offen standen. Nun plötzlich aber wurde seine Auf merksamkeit wieder zurückgezogen nach dem ebenerdigen Stocke. Am Fenster der Wohnstube hatte sich die bisher so regungslose Helle bewegt. Da mochte sich wohl die Lentnerin vom Tisch erho ben haben, um ihr Lager zu suchen, denn das Licht verschwand auS der Stube und tauchte gleich darauf hinter dem Fenster der Schlafkammer auf, um nach weni gen Sekunden völlig zu erlöschen. Diese wenigen Sekunden aber hatten den un ter d.r Linde lauernden Burschen eine Entdeckung machen lassen, welche ein jäheS Zittern über seinen ganzen Körper jagte. Vor dem hell erleuchteten Fen ster hatte er den scharfen, schwarzen Umriß zweier nach aufwärts laufenden Stangen gewahrt, die er durch dünne Sprossen miteinander verbunden sah. Jesus Maria da steht ja d' Leiter noch !" fuhr es ihm mit bebendem Flü stern von den Lippen, und dabei meinte er die Leiter in ihrer ganzen, bis zum Giebelfenster reichenden Länge zu unter scheiden, während sie doch in Wahrheit bei der alles umfangenden Finsterniß in dem eintönigen Schwarz des Gemäuers völlig verschwand. Tiefathmend stand er, manchmal mit Mühe schluckend, als hielte eine gespenstige Faust seine Kehle mit eisernem Griff umspannt. Krampshast zog er die Joppe üher der Brust zusammen, als wollte er die lauten, bastigen Schläge unhörbar machen, mit denen das Herz ihm sein fieberndes Blut durch alle Adern trieb. Jmmerwieder ging ein Schauer über seine Schultern, und schließlich stand er inmitten der gewitterschwülen Sommernacht, zitternd und bebend, als stünde er in Frost und Wind. So verrann ihm Stunde um Stunde. Mitlernacht war schon vorüber, und nun wieder tönte der Glockenhall mit einem einzigen, langsam verschwebenden Schlage vom fernen Kirchthurm nieder durch die dunklen Lüfte. Da richtete sich Vincenz hastig auf. wie getrieben von einem schwer erkämpf ten Entschlüsse, und in leise stammelklden Worten glitt es von seinem Munde: Und ich wa'S. Ich muß ihr a Wörtl sagen ich mutz oder oder eS bringt mich och um!" Mit zitternden Händen tastete er nach dem Zaune; kaum aber fühlte er die feuchten Stäbe unter seinen Fingern, da war auch jählings alle Unruhe von ihm gewichen. Mit lautloser Sicherheit schwang er sich über den Zaun hinweg, und unter den vorsichtigen Tritten, mit denen er sich auf dem Gartenwege dem Hause näherte, knirschte kein Steinchen Nun sah er auch deutlich die Leiter stehen, und während er nach ihr mit bei den Handen griff, wart er mit emer raschen Neigung des Kopfes den Hut m s Gras. Langsam stieg er m die Höhe, wobei die dünnen Sprossen leise cschzten unter seiner Last. Er mußte, um den Kreuzstock mit den Händen er fassen zu können, bis auf die vorletzte Sprosse steigen. Dann zog er sich vor sichtig auf den letzten Tritt empor kaum aber tauchte sein Gesicht über den Fensterbord hinaus, da verblieb er in gebückter Stellung regungslos, wie ge bannt von dem Anblick, den seine bren enden Augen fanden. In mattem Dämmerscheine blinkten ihm die weißen Mauern der Kammer entgegen. Zur Rechten gewahrte er einen hohen, rot) gezimmerten Schrank, aus welchem drei rothe Töpfe mit künft lichen Blumen standen zur Linken eme mit buntem Tuche überdeckte Kom mode, über welcher zwischen zwei Heili genbiloern ein winziger, dünn umrahm ter Spiegel flimmerte. Im Hinter gründe neben der Thüre erblickte Vincenz einen kleinen Wandaltar, auf welchem, von strahlenförmigem Rauschgold um geben, eine wächserne MuttergotteS mit ihrem Kindlein thronte. Die Flitter des Kleide?, mit welchem das Vildniß angethan war, und die Strahlen des ZauschsoldeS funkelten leise unter dem

Schein eineS , kleinen, mit zitterndent riamnilein brennenden Ewiglichtes." hing an dünncr Kette von "der Decke i leder u, warf einen matten, zucke !dn 'lchtkriis über das stille, dickt unter dem Filiale stivende Lager, auf vsien ge lamten Kissen Sadi in einer Stellung schiumrr.e.te, als baue, während )ii in Geoanken auf dem Rande des Bettes saß, der Schlaf sie wider Willen überkommen. Sie trug fast noch ihr volles Gewand; nur die Jacke hatte sie zu FüßsN des Lagers über den hölzernen Sti'bl gelegt, und so quoll aus dem kur un. schwarzen Mieder in bauschigen Falten das weiße Linnen hervor, welches die volle Büste bis zum Halse verhüllte, jroch die runden, schwellenden Arme tast bis an die Schultern entblößte. Quer über Stirn und Auge hatte sie noch die schwarze Binde geschlungen, bald offen standen die rothen Lippen, und unter leise strömenden Athemzügen hob und senkte sich ihre Brüst. Vincenz stand und wagte sich nicht zu rübren ; beftig aber zitterten ihm die Hände, mir denen er sich an ren Kreuz

slock angeklammert hielt Das Herz schlug ihm bis in den Hals herauf, und unverwandt hing er mit brennenden Blicken an der ruhenden Gestalt des V.ädchens, an dem schmucken Gesichte, das im Schlummer so lieblich sanft er schien. Es mochte ein seltsamer Wider streit von Gefühlen sein, den dieser An blick m der Brust des Burschen erweckte. Bald zeigten seine Mienen staunende Freude und sehnendes Verlangen, bald ging über seine Züge ein Zucken und Leben, wie der Ausdruck eines marter vollen Empfindens und da schoß ihm nun gar daS Wasser in die Augen und die hellen Thränen rannen ihm nieder über dia Wangen. Ein. stockender Athemzug erschütterte seine Brust, und Sabi Sabi!" huschte es mit leise stammelnden Laute? von seinen zuckenden Lippen. Die Schläferin regte sich nicht. Schweigend verharrte Vincenz eine Weile, bevor er mit etwas lauterem und dringendem Tone seinen Ruf wieder holte : Sabi Sabi !" Da schien die Dirne zu erwachen aber nein, sie rührte nur sachte den einen Arm und wandte mit einem tiesen Seuf zer daS Gesicht zur Seite, wobei wie unter holden Träuinen ein sanms Lächeln ihren Mund umwl.lte. Sabi Sabi! " stammelte der Bur sche in zitternder Erregung und pochte in ungeduldiger Hast wider eine Scheibe des ossenstehenden Fensters. -Nun schrak die Sckläferin zusammen und fuhr erwachend in die Höhe. Mit emem müd.'n Lächeln blickte sie um sich her. Jetzt da schau jetzt bin ich gar verschlafen !" murmelte sie vor sich hin und drückte, in sich versinkend, die flachen Hände an die Schläfe. Dann wieder richtete sie sich auf und that einen Schritt dem Fenster zu, als wollte sie die Schei ben schließen. .Ein jähes Erschrecken aber bannte ihr den Fuß, und unter einem erstickten Aufschrei streckte sie die beiden Arm; abwehrend dem Fenster zu. Heilige Mutter was is denn " stotterte sie und taumelte rückwärts nach der Thüre, -das Gesicht verzerrt von na menloser Angst. Sabi Sabi um Gotteswillen thu' dich net fürchten !" klang es mit flehendem Flüstern vom Fenster her. Ich bin's ja ich der Vincenz !" Statt SabiS Angst zu beschwichtigen, schien diese Stimme und dieser Name sie nur noch hestiger zu etschrecken. Mit der einen Hand fuhr sie zum Herzen, mit der anderen tastete sie nach der Lehne des bölzernen Stuhles, als vermöchte sie sich kaum noch aufrecht zu erhalten. Du du " stammelte sie mit klangloser Stimme, und was was willst du du bei mir ! Jetzt mitten in der Nacht ! Geh', sag' ich dir geh' Sabi! Sabi! Ich bitt' dich um aller Heiligen willen g'rad a Wörtl laß dir sagen:" flüsterte Vincenz n einem Tone, der seine Thränen verrieth. Ich muß dir abhitten, was ich dir an' than hab'. Die ganzen zwei Tag' Hat'S mich um'trieben wie verruckt, kein' Stund' net hab' ich a Ruh' g'habt, und nie hab' ich nix anders net g'sehen als wie dein G'sicht und allweil, allweil dein G'sicht. G'wiß wahr, Sabi, g'wiß wahr, g'wiß wahr, ich Hab'S ja'net than mit Fleiß und Willen mußt eS ja sel ber g'seben habn, daß's g'rad an un guter Zufall g'wesen is aber macht nix, g'schehen is 's ja doch, und abbitten MUK ich dir s. obbitten " (Fortlesuna folgt.) Oo NuSland. Ueber die Krim hielt die ser Tage ein Herr Metz in der Gesell schaft zur Förderung russischen Handels und GewerbefleißeS einen interessanten Vortrag, dem der Pet. List." folgendes entnimmt : DaS östliche Küstengebiet des Schwarzen Meeres von Kertsch bis Ba tum ist eines der gesegnetsten Landstücke der Welt. DaS Klima ist herrlich und kommt dem von Konstantinopel, Venedig und Madrid gleich. Mandeln. Psir. siche, Rosen und verschiedene Gewächse und Früchte gedeihen vortrefflich. De, Waldreichthum ist so groß, daß er sich Nicht genau abschätzen laßt. ES soll an nähernd 32,000,000 Desssatinen (eben soviel Hektaren) vorzüglichen WaldeS. darunter Buchen, Palmen, Nothholz unt so weiter, geben, wovon etwa die Hälfte Bauwald ist. Außerdem sind reiche La ger an Kohle, Erz, Silber und Eisen vorhanden. Angesichts dieser Reichthü mer sollte man glauben, daß die dortige Zustände blühende sind. Indessen sieht man in jenen fruchtbaren Thalern nur verwilderteSchweine" und andere wilde Thiere, von blühenden Zuständen aber keine Spur, weil eö an geeigneten VerkehrSwegen vollständig mangelt. In folgedessen verfaulen denn auch die Wälver und lieien alle Schätze, die d Erdboden irr sich birg, unbenutzt da. Was die Seehäfen anbetrifft, so giebt ei deren an der Ostküste im Ganzen fünf, doch sind sie sehr wenig'geeignet. Es giebt somit weder zu Lande noch auch zu Wasser Verkehrsmittel. Sobald hie, einigermaßen" geeignete Verkehrsweg! geschaffen würden, würde sich daS Land sofort in ein Gebiet der Industrie der wandeln und müßten Handel und Ge derbe erblühen.

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