Indiana Tribüne, Volume 10, Number 122, Indianapolis, Marion County, 21 January 1887 — Page 2
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ndiana Tribüne. :-.. . Stscheint Si g li H ns d antsgs. Dl,Sßkq, ,XM- Utt knrifi fcin Xrlgizi) tu tx Bdchi, tit örttasil .IrvJÄ1 CtfttJ ptt QsiJ,. tßitk ulft-. 1 Ctt P iciuvt u trat: ::.&,- pLas Oftfc; !S!)O.Mar!i!c;ttdK7. JianapoliS, Ind., 21 J?nuar 187. Richter FriSbieS Heide. Nichltt Frisbie, einer der Pioniere von Glfccnonm in Arizoila, batte seit mehreren Jahren einen ch menschen Dien Namens Ah Wong. Derselbe war ein starrer Heire und intaeffirte sich offenbar nicht im Geringsten für die christliche Religisn. welcher sein Herr gehörte. Vor nicht langer Zeit sand in Eldertown ein Nevival" statt, an welchem sich Ricbter Frisbie recht lebbaft bethei lißte. Eines Abends, als der Gottesdienst besonders eindrucksvoll gewesen war, kam der Nichter auf die Idee, eS fei doch eigentlich ein Unrecht von ihm, seinen langjährigen Diener m Heidenlhum verkümmern zu lassen. Er stellte denselben zur Rede, docd wollte ansang lich Ah Wong von dem Christenglauben, wie immer, nichts wisien, und es dauerte längere Zeit, ede er sich überreden ließ, den Gebetsverfammlungen beizuwohnen. Der Chinese hatte ungefähr eine Äoche lang die Versammlungen besucht, als sein Herr an ihn die Frage richtete, wie ihm der Christenglaube jetzt gefalle. Äh Wong zuckte die Achseln und meinte, er würde am liebsten gar nicht mehr an den Gebetsversamnilungen theilnehmen. Der in seinen heiligsten Gefüblen ge kränkte Nichter antwortete ih.n darauf, er sei es müde, einen Heiden in seinen Diensten ju haben. Der Chinese verstand den Wink. Fortan war er eifrig beiden Revivals," und schon am dritten Abend glänzte er in der Reihe derceubekehrten. Frisbie freute sich darüber, wie ein Kind, und richtete ein Festmahl an, das bis spät in die Aacht hinein dauerte.' Es wurde flott getrunken und Karten gespielt, und als die Mitternacht' nahte, wurde Ah Wong gezwungen, sein Götzenbild Jofc" aus dem Versteck zu holen und dasselbe in Gegenwar: fast der gesammten Vür ger der Sradt auf einem Scheiterhaufen vor der Stammkneipe zu verbrennen. Während dieses feierlichen Actes rühmte sich der Nichte? seines Erfolges, und betonte nachdrücklich, wie viele Mühe es ihm gekostet habe, den H;iden zum Chri stentbum zu bekehren. Ah Wong benahm sich sehr zerknir'cht und reuig. Sein Herr triumrhirte. Er hatte seit langer Zeit den Cbrgei gehabt, in die Terri- . torial-Legisla:ur gewühlt zu werden. und nur seine große Vorliebe für das' trinken hatte ihm in dreien Bettrebun gen .geschadet. Jetzt hatte er mit der Velebrung des Heiden bei seinen Mit bürgern einen neuen Stein im Brette gewonnen und durfte ruhi hoffen, daß ibm das nächste Mal bei der Wahl ein desieres Glück winken werde. Zufrieden - und glücklich ging er mit der gerette un Seele" nach Hause. Einige Tage später kamen fromme Freunde des Nichters, um den neubekehr ten Ah Wong ni besuchen. Der Nichter führte sie in Ab WongS Zimmer: da stand er vor einem neuen Götzenbilde, das er sich nscb dem Muster des alten selber angefertigt hatte, und schmückte sür dasselbe denselben Altar aus, auf welchem der verfloffene Joß" gestanden hatte! Du teuflischer Heide!" schrie der Jtichter roth vor Wutb seinen Diener an, was machst Da da 's" Äh Wong trat einen Schritt zurück und bob seine Hände siehend in die Höbe. Ah Wong will gehen sicher", so stotterte er. Ah Wong will Ion haben und Ah Wong will amerikanischen Gott haben." Die Gäste entfernten sich kopsjchüttelnd. Weder der Züchter noch sein Chinese kamen amAbend zu dem Nevival"; der Richter soll sogar aus Aerger wieder abtrünnig geworden sein. Bei seinem Chinesen war es natürlich ohnehin nicht nöthig, von einem Glauben abzufallen. (?in glücklicher Tdeaterdirector. Vor einigen Wochen reiste Aleck Bosuftow, ein woblbekannter Theaterunternehmer im Westen, mit einer kleinen Tbeatertruppe, die zumeist aus jungen Damen bestand, in die Schwarzen Serge, um dort sein Glück zu versuchen. Der Erfolg, den er erzielte, war geradezu phänomenal, obgleich dabei sonderba rerWeise das gan'e Unternehmen in die vrüche ging. Die Sache war nämlich die : Die Truppe trat zuerst in Napid Cttv euf. Die ganze Stadt wohnte den Vorstellungen bei, und jedesmal, wenn der Vorhang gefallen war und die Schau spielerinnen in ihr Hotel zurückkehren wollten, bildete sich hinter ihnen eine lange Neihe andächtiger Bewunderer, welche es sich nicht nehmen ließen, zu guter Letzt den Damen vom Theater ein Ständchen zu bringen. Bosustow machte glänzende Geschäfte, und reiste von Napid Citv nach Lead City, um dort gleichfalls lein Glück zu versuchen. Die Truppe reiste nicht allein. Etwa 50 Männer aus Rapid City, die sich in eine oder die andere Schauspielerin verliebt hatten, folgten ihr nach Lead City, und als die Vorstellungen dort zu Ende tost; ren, auch noch weiter bis nach Dead wsed. Dort sing eö Herrn Bosustow an, unheimlich zu werden. Eine seiner besten Sängerinnen und Tänzerinnen war von einem der Männer aus Rapid City mhrri" worden und erklärte, ne wolle die Truvre verlassen, um sich mit dem " tw T ' r ctr - r l i. Manne zu verdetralyen. 'vayreno oa 5"?5dcken mit dem Director noch über ' diese Angelegenheit unterhandelte, kamen euch dle anoeren ca7aupiciniji yn . U und erklärten ihm, es seien ihnen t;fHs 5'iratbsanträae gemacht wor den, die sie anzunehmen wünschten. Der c;e.or. der über den bisherigen ausaeuiäntim Qrlsla. liineS Unternehmens
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lN allen yu;iüieM schwevte, gerlech ln einen tLdtlichcn Schrecken. Wenn alle Mädchen ihn verließen, was bliebe dann für ihn ' Er wäre ruinirt" und würde die mühselige Arbeit wieder von vorne beginnen müssen. In feiner )!oth verlegte er sich auf's Bitten. Ec stellte den Mädchen vor, daß er sie stets anständig bebandelt habe, und daß sie unrecht an ihm handeln würden, wollten sie ihn jetzt verlassen und dadurch sein blühendes Geschäft zu nichte machen. Cr wolle ja ihrem Glücke nicht hinderlich sein und ihnen gerne er lauben, ncd u verheiratven, wenn stell eine gute Gelegenheit dazu biete, aber ne sollten doch 'mmdestens noch bis Slurgi mit ihm reisen und ihren Ver ehrern mittbeilea, dak sie ibre Theatercoutracte nur gegen Zahlung von $250 an den Direcror brechen könnten. Die Mädchen gingen auf diese Bedingungen ' rw ' i AT P . I m l mi wmiZ ein, uno eie ganze eieujwasl machte sich auf den Weg nach Surgis. Tort regnete es förmlich Geld sür den Theaterdirector. Die heirathslustigen Männer au Rapid City, Lead Cito und Deadwood waren ihm nach Sturgis ge folgt und besuchten regelmäßig jece Vor stellunq. Der Director saß jeden Aben? selber an der blasse und hatte solche Ein nahmen, dag es ihm oft kaum mögllch war, all das Geld mit sich zu schleppen. Endlich nahte die Trennungsstunde. Jedes Mädchen hatte von ihrem Ver ehrer die ,,ur Auflösung des Contracts nothwendigen 259 bekommen und zahlte dieses Geld dem Th.-aterdirector aus; er steckte seinen Reichthum vergnügt in die Tauche, sagte feinen Schauspielerinnen und deren zukünftigen Gatten ein gutge meintes Lebewohl und nie. ab. Jetzt befindet er sich in Sidney. 'ebraska. um dort eme zwette uyealergezellslyast in gründen, mit welcher er wieder in die schwarzen Berge ziehen will. Das weifte JÖaiil. Das weise Hau ist ein wirklich prachtvolles Gcbäude, was es auch von Rechtswegen sein sollte, denn es hat seit seiner Erbauung bereits fast zwei Mit' lilinen Dollars aelonet. -ui seiner Großartigkeit morsen findet man in ihm viele Stellen und Zimmer, deren Einrichtung fast schäbig genannt werden könnte. Einen besonders armseligen Eindruck macht derjenige herl des Gebäudes, welcher den Amtsgeschäften des Präsi denten gewidmet und in Folge dessen am meisten besucht !!. Vor dem weißen Hause besmvet sich ein großer Rasenplatz, über welchen ein mit Asfhalt geflasterter Weg nach dem Hause führt. Der Asphalt ist an vie len Stellt geborsten, und es ist durchaus nicht angenehm, auf ihm zu wandeln, wenn die Sonne im Sommer ihre glü henden Strahlen auf dieses Stückchen Erde herabsendet. Reben dem Aaphalt weg befindet sich ein b'.eiter Fußsteig aus Sandstein, der in zwei Fuß im Ge Viert messende Blöcke geschnitten ist. Vor der Haupk-Erngangsthüre zum weißen Hause liegt eine große, strohgelbe Malte aus Cocospalmblättern, auf wel cher mzn sich bei schmutzigem Wetter das Schuhzeug putzen kann. Die Frontthüre de Hauses ist aus schwarzem Walnuß hol angefertigt. Sie besteht aus zwei Flügeln, und in jedem derselben ist eine mit buntem Mosaikglas eingefaßte Glas scheide eingesetzt, durch welche der Tbür steher die sich dem Hause näherndenGäste sehen kann. Auf einem dieser Fenster hängt inwendig eine Blechiafel mit der Inschrift : . Cpen. 10 U x Aorm. ; S'chiv,en, s Ubr 'Jlaiuu o,-,en. j Tritt man durch diese große Thüre in das weiße Haus hinein, dann befindet man sich in einer großen Vorhalle, die neben ihrer stolzen Pracht manches Schä bige zeigt. Der Fußboden ist kostbare Mosaikarbeit, ter Armleuchter oben ist wunderdüdsch, und die Wände zeigen schone rescomalereien. Aber auf dem feinen Boden liegen billige Strohmatten, das Hol,werk an den Wänden ist nur eine Viachahmunz von schwarzem Wal nußholz und zeigt an vielen Stellen schon von Weitem in's Auge fallende Sprünge, .und in einer Ecke steht ein Jlegenschirmhalter, der neu mit 85 viel zu theuer bezahlt wäre. An der Treppe, die in den zweiten Stockwerk führt, liegt ein Smvrnaer Teppich, der seine besten Tage schon längst gesehen hat. Die Treppe selber ist mit einem alten Brüs seler Tcppich belegt, für den kein Mensch auf einer öffentlichen Auction auch nur 50 Cents per I)ard bezahlen würde. Gcht man die Treppe hinauf, dann gelangt man in das Vorzimmer, in wel chem Col. Löffler die Karten der Besu cher in Empfang nimmt, welche den Präsidenten sehen wollen. Loessler sitzt auf einem einfachen Stuhl aus Walnuß holz vor einem niedrigen Pulte; die weitere Ausstattung des Zimmers besteht nur aus zwei knallroth gefärbten, hohen Stühlen. Auch das nächste Zimmer, in welchem Col. Crook, der Zahlclerl" deS weißen Hauses, seine Csfice hat, ist nicht beffer ausgestattet. Auf der rechten Seite befindet sich der Eingang zu der Office des Col. Lamont, des Privatsecvetärs des Präsidenten. Dieselbe zeichnet sich vor d'n andein Officen dadurch aus, daß sich in einer Ecke derselben ein 4 Gallonen haltender, schwarzer Wafferbe hält;? befindet, über dem eine Blechschale zum Trinken hi!ngt. Die Schale ist gelb angestrichen. vftwas feiner sieht die Office" de Präsidenten aus. Für den gewöhnlichen Besucher des weißen Hauies oder für den Aemterjäger hat dasselbe indessen keine großen Schönheiten aufzuweisen. TcxaS u-d Mexico. Im Bundessenat zu Washington war vor nicht langer Zeit der Antrag gestellt worden, eine Commission mit der Auf gäbe zu betrauen, nach Meri:o zu reisen und an Ort und Stelle sich zu überzeu gen, ob die vielfachen Berichte über die angeblich an amerikanischen Bürgern in Mexico verübten Gewaltthaten aufWabr heit beruhten oder nicht. Die Idee hat in Mexico solchen Beifall" gefunden, daß ein dortiges Blatt meint, es würde gar nichts schaden, wenn auch der m e xica nische Senat einen ahnlichen Ausschuß nach den Ver. Staaten und be sonders nach Texas schicken würde, um über die Behandlung de? Mexikaner von
Pfciifc5fiJfciÄ5tf!ÄM Seiten üMenkanlscher Bükger' äyere zu erfahren. Es ist eine allbekannte, unwiderlegli' che Thatsache, daß sowohl in Mexico als auch in Texas in der Nähe der Greme sich Gesindel aller Art herumtreibt. Wie verschieden auch die Wege dieser Grenz strolche, Desperados, Pferdediebe, Schmuggler und Abenteurer individuell sein mögen : in dem einen Gedanken herrscht zwischen ihnen eine rührende Uebereinstimmung, daß sie durch Feindse ligkeiten zwischen den beiden Rachbarre publiken, vielleicht gar durch einen Krieg zwischen denselben, absolut nichts zu der lieren, wohl aber viel zu gewinnen ha ben würden. Dieses Verbrecher Ele ment ist in Teras größer und schlimmer, als in Tamaulipas, Coahuila oder in den anderen Grenzstaaten AkexicoS. ES er innert in seiner Zusammenstellung an die Zeit, als Texas unter Sam Houston noch eine Republik war und als das Pa radies aller Diebe, Strolche, Mörder und Verbrecher galt, welche vor dem Arme der strafenden Gerechtigkeit sich aus den Ver. Staaten in dies neutrale" Gebiet flüchteten, wo ihnen Strasiosigkeit sicher war. Die Idee, ein Senatscomite nach Merico zu schicken, ist vollständig un praktisch. Die Herren, weiche ;u dem Ausschusse ernannt werden würden, bau ten natürlich eine ausgezeichnete Gele genheit, sich auf Kosten Onkel SamS eine vergnügte Spritztour zu machen, daß es ibneu jedoch gelingen würde, dort Neues und Positwes zu erfahren, ist einfach nicht wahr. Man lernt. nicht Land und Leute im Fluge kennen, beson derS wenn man nicht einmal im Stande ist, die Landessprache zu sprechen. Die von einem solchen Ausschuß eingeleitete Untersuchung" müßte nothgedrungen mit einer Farce enden, und die Ver. Staaten hätten sich wieder einmal unnöthiz blamirt. Piel vernünftiger wäre es schon, wenn überhaupt in Bezug auf die texanisch znericanischen Grenzwirren ein Eongreß comite ernannt werden fall, dasselbe nicht nach Mexico, wohl aber nach T t x a 3 in die Grenzdistricte zu schicken. ES würde sich gwiklich lohnen, festzustellen, wie es in BrownSville, Laredo, Eagle Paß, El Paso und in den anderen texanischen Städten an der mexicani Grenze zugeht, we'che Industrien dort in der höchsten' Blüthe stehen und ob die oft wiederholte Klage aus Wahrheit lo ruht, daß dort der Schmuggel und der Handel mit gestohlenen Pferden noch heute ebenso schwunghaft betrieben werden, wie m Zeiten der texanischen Re publik. Der Bericht eines unparteii schen CongreßausschusseS über seinen Be fund würde jedenfalls in weiten Kreisen lebhaftes Jntereffe erregen. Vom Inlande. In Minneapoli, M i n n.. sind im vorigen Jahre über 4000 neue Gebäude im Werthe von über 11.000," 000 errichtet worden. Ein junger Mann in Mont real ist mondblind, d. h. er kann Nachts beim Mondenscheine absolut nichts sehen. Er hat sich die seltene Krankheit in den Tropen zugezogen, als er einmal bei sehr grellem Mondlichte auf dem Deck eines Schiffes fchlief. In der Na he von Hartford, Connecticut, hat ein Farmer bisher. fast den ganzen Wmter hindurch eine Schaar von 15 Wachteln gefüttert, die jeden Morgen vor sein Haus gezogen kommen, um sich ihr Futter zu holen. Sie sind fast ganz zahm geworden und wagen sich in die Näh? des Farmers, von dem sie wissen, daß er es mit ihnen gut meint. Mit Vorliebe fressen sie Buchweizen, doch nehmen sie auch anderes Getreide gern ay Eine s ond erb a re Substanz hat man kürzlich im Staate Georgra ent deckt. Es ist ein gelber Stoff, der fast ebenso aussieht, wie Bienenwachs. Schnitzelt man mit einem Mesier kleine Stücke ab, dann rollen sich dieselben so auf, als ob sie Wachs wären. Man glaubte anfänglich, der Stoff sei brenn bar, doch bat man sich durch mehrere Versuche überzeugt, daß dieS nicht der Fall ist. Im Gegentheil wird die Mage im Feuer so hart, wie Feuerstein. Wider Willen ist Marie Kornis über das Weltmeer nach Amerika gekommen. Sie begab sich in Antwer pen am Abfahrtstage des seither in New Z)ork eingetroffenen Dampfers Western land" an Bord, um von einigen Freun den Abschied zu nebmen. Als Marie mit dem Äbschiednehmen endlich fertig war, befand sich der Dampfer bereits auf hoher See. Marie, welche wohlbe halten im Castle Garden landete, wird vermuthlich mir dem Westrrnland" wie der die Rückreise nch der Heimath en treten. Auch die Postmeisterin Dien sten Onkel Sams klagen über zu vic ! Arbeit und zu wenig Lohn. DemHaui' ausschuß für PostWesen in Washington wurde ein Schriftstück unterbreitet, in welchem es u. A. beißt : Wir kommen nicht als politische Parteigänger vor den Congreß. Die Politik hat mit unserem Gesuch gar nichts zu thun. Wir treten vor Sie nicht als Republikaner oder De mokraten, sondern einfach , als die Ver treter einer großen Anzahl überarbeiteter Beamten, die zu geringen Lohn für ihre große Mühe und Verantwortlichkeit er, halten." Einer der größte n Feinde der Lachse und der Lachsfischerei in Ore gon ist der Seelöwe. Man berechnet, daß fast die Hälfte aller Lachse, die am Beginn der Fischerei'Saison in den Co' lumbia Fluß kommen, von diesen großen Thieren weggefressen werden, die außer dem noch an den Fischnetzen einen Sch' den anrichten, der sich in die Tausende von Dollars beläuft. Die Seelöwen pflegen sich in großer Anzahl auf dem illamook-ellen m der Rahe der Mundung des Columbia, sowie auf den Seal rocks" .aufzuhalten, und es ist der Vorschlag gemacht worden, sie durch die Slrn Wendung von Dynamit aus ihren Jagd gründen" zu entfernen. -Vor einiger Zeit begannen etwa einhundert Farmer in Knox Countv,, Ohio, eine große Rattenjagd. Sie theilten sich in zwei Partien von je 50 Ätann, erwählten sich ihre Captains" und kamen dahin überein, daß nach Ler liuf von sechs Wochen die eine Partie,
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welche im 6wu wate1, tt kiUttw Rattenschwänze aufzuweisen, das Rech! baben sollte, sich auf Kosten der andern ein vergnügtes Mahl zu bereiten. Das Resultat war. daß Capt. Leroy Blues Partie 5857 Rattenschwänze und 1707 Mäuse auswies, während die Anränger deö Capr." William Gordon es nur auf 286i Rattenschwänze und 782 Mäuse geblacht hatten. Im Ganzen waren also von den Kammerjägern" 874l Ratten und Mäuse entmögllcht" werden. Das neulich schon e r w ä h n t e Riesenobjectiv für dasLick Observatorium in San Jce kam unlängst in Fort Ha milkon an und wurde in völlig tadellosem Zustande befunden. Jede der beiden Linsen war in eine? 600 Pfund wiegenden Kiste geborgen, und jedes Glas war in 45 z))ards feinsten Flanell ge-
packt und dann in Roßhaare gelegt. Dann kam eine starke, genau schließende Holzkiste, dann eine luftdichte Stahlkisie und hierauf wieder eine Holzklste. Zwr schen der Stahlund der äußeren Holz liste waren 300 Federn so arrangirt, vaß alle Stöße des.Eisenbahn-Waggons möglichst paralysirt wurden. Die Metallkiste um jedes Glas wog 200 Psund. Das kostbare Objectiv wurde vom Su perinlendenten Trager nach Jnstructionen des Verfertigers Alwin Clark abge wischt, dann in eine gußeiserne mit Srlder eingelegte Kassette geborgen und nach dem feuersicheren Gewölbe gebracht, dxS mit Vorrichtungen zur Absorption jeder Flüßigkeit versehen ist. Frau Präsidentin C l e v e land hat, dem Rüssel der Temperenz lerinnen von Miffouri Folge geleistet. Letztere haben bekanntlich vor einigen Wochen einen großen Entrüstungsbeschluß angenommen, weil die Flotten Ministerin Wbitney bei einem Gast mahle, das sie für Washingtoner Damen, darunter die Präsidentin, veranstaltete, auch etwas Wein verabreichte. Dieser Tage hatte die Frau Präsidentin sechzig Damen zum MahU eingeladen, und die alten und die jungen Temperenzlerinnen in Washington stellten sich die sZrage: Wird Frau Cleveland Wein auftischen 1 Füglich hätten sie sich diese Frage mit jjRein" beantworten können, denn die Danre des Weißen Hauses gehört ja selbst wm Temperen; Orden. Ihre weiblichen Gäste bekamen in der That keinen Wein, sondern Wasser. Vom j)rivattische und und von der Gastmahl laset ihres ManneS vermochte Frau Francisca Cleveland jedoch den Wein bis jetzt nicht zu verbannen. DerJahresberichtder Staats Einwanderungsbehörde vonWisconsin stellt sich und den Einwanderern, die bekanntlich zum allergrößten Theile auS Deutschland kommen, folgendes glänzende Zeugniß aus : Vor sechs Iah ren war das nordliche Wisconsin noch eine Wildniß, in der nur hier und da eine Ansiedlung gefunden werden konnte, und jetzt findet man dort gute Straßen und blühende Städte und Ansiedlungen. Diese erfreuliche Entwicklung ist sicher im großen Maße der Energie und dem Fleiße der Einwanderer zuzuschreiben. Wenn die Behörde nun auch nicht sagen will, daß ihr das ganze Verdienst für diese schnelle Ansiedlung und dieses er freu l ich e Wachsthum zukomme, so mag sie doch zu der Bemerkung berechtigt sein, daß durch ihre Anstrengung, die Aufmerk samkeit der Auswanderungslustigen auf diesen Staat zu lenken, sich sehr Viele bestimmen ließen, nach Wisconsin zu kommen und somit dazu beitragen, die reichen Hilfsquellen dieses Staates zu erschließen. Vom Auslande. Ueber d e Ä e ? ! a u f der Diphtheritis-Erklanlungen veröffentlicht der 'Hamb. Korr." e.ne auS berufener Feder herrührende Schilderung, durch deren Wiedergabe wir im Interesse man cher unserer eser zu handeln glauben : Das Kmd fang: plötzlich an zu fiebern, bricht, klagt über den Kopf und nur wenn es schon erwachsen, über den yals. Die Stirn fühlt sich auffallend heiß an. DaS heftige Fieber läßt bald nach, meist schon nach einer Rächt, und die Eltern alauben, das Kind habe nur ein Schnup fensieber durchgemacht oder sich den Ma gen verdorben, unterlassen demnach, dem Kind den Hals zu untersuchen. Rimmt man nun einen breiten Löffelstiel zur Hand und drückt damit die Zungenwur zel herab, so daß die tieferen Halspartien sichtbar sind, so sieht man nach dein Fieberanfalle auf den Mandeln, (die Hasel nußaroßen Wülste links und rechts vom Zäpfchen hinter dem Gaumenbogen) weiße, unregelmäßige Flecken. Jetzt kann der Arzt helfen. Wird diese Be sichtigung nicht vorgenommen und die Krankheu nicht erkannt, so zeigt das Kind nach dem Fieberanfall sich schein bar wnder wohl, fängt an zu eisen und zu spielen. Der diphtheritische Prozeß nimmt aber nun ungestört seinen Fort gang. Derselbe geht auf die Rase (selten), meist auf den Kehlkopf und die Lymphdrüsen über und nach zwei oder acht Tagen treten die schweren, äugen scheinlichen Krankheitssymptome auf, welche endlich den Arzt schnell zur Stelle schassen. Nun ist es gewöhnlich zu spät. Der Arzt gibt sich die undenklichste Mühe, das Kind zu retten, zuweilen gelingt es noch, meist ist aber alles vergeblich. Also das ist den Eltern an das Herz zu legen, nach jedem Fieberanfall den Hals zu' untersuchen, und wenn dieselben sich kein Urtheil zutrauen, den Arzt rufen zu lassen. Wird so verfahren, so ist fast jedes Kind zu retten, welches an Diphtheritis erkrankt ist." Ueber den gewaltigen vulkanischen Äusbruch auf der Insel Nina Föou in der Südsee gehen der Voss. Ztg." folgende Einzelheiten zu: In einiger Entfernung von den Freund schaftsinseln gelegen und unter deren Botmäßigkeit stehend, enthält die Insel eine Bevölkerung von etwa 1200 Einge borenen und auch drei europäischen Händlern. Obwohl vulkanischen Ursprungs, befindet sich 3!ina Föou schon über 30 Jahre in Ruhe. Der letzte AuS. bruch hatte im Jahre 1653 stattgefuw den und furchtbare Verheerungen ang, richtet. EndeAuguft letzten Jahres machten sich die ersten Anzeichen eines bevorstehenden Ausbruchs bemerkbar, und 24 Stunden vor dem Eintritt des selben dauerten heftiger Donner, Blitze und starke? Erdbeben fast ununterbrochen
an. im Al. gaö ptollu? naco einer mää)tigen Erschütterung der Erde die Bodenkrujle nach, und eine ungeheure Feuersäule erhob sich bis zu einer Höhe von 2000 Fuß. Sturzbäche kochenden' Wassers, heiß? Steiue und brennende Asche begleiteten das seltene Naturspiel und ergossen sich in dichten Massm über den größeren Theil der Insel, den sie bis ?u einer Tiefe von 20 !M) Fuß verschüttete!. Die ganze Vegckation war vernichtet und die zuoor grünen Felder waren in unwirthliche Steppen verwan delt. Sämmtliche Dörfer mit Ausnadme zweier wurden zerstört und' ungefähr lü
FilN unter der jetzigen !i.bersläche vergraben. Die AueVrüche hielten zehn Tage an, aber erst am 20epte!ttber hörten die Erderschütterungcn gänzlich auf. Glücklicherweise war der Verlust an Menschenleben nur gering. Zwei oder drei Fohrzeuge sind von den Behörden Tongas, mit Lebensmitteln be frachtet, den unglücklichen Bewohnern der heimgesuchten Insel zu Hilfe gesandt worden. Während die Insel wieder voll kommen in Ruh? ist. wird ein Ausbruch auf der R'achbannsel gemeldet. Eine schreckliche Scene spielte sich auf dem Erfurter Vadnhofe am 25. Dcc. ab. 2Ui cem Perron stand der Postsekretär Benndorf mit seiner Gattin und schaute den Arbeitern zu. welche die Geleise vom Schnee runigten und für den Verkehr wieder betriebsfähig machten. Als eben ein Ratigirzuz' durchfuhr, riß sich plötzlich die Frau vom Arme ihres Mannes und warf sich, die Arme emporhaltend, direkt vor die Ma schine des Zuges. Die Maschine und einige Wazendcs Zuges fuhren über die Unglückliche hinweg und zerfleischten sie in gräßlichster Weise, der Tod erfolgte natürlich sofort. Vier Tage vorher war die Unglückliche aus einer Irrenanstalt bei Halle entlassen worden; sie hatte ihrem ahnungslosen Gatten gegenüber wiederholt den Wunsch ausgesprochen, einmal nach dem Bahnhof geführt zu werden. . I n einer der letzten Num mern der Revue Scientisique" findet sich eine Abhandlung von Fournier de Flair, in welcher die Wirkung des Alkohols auf den menschlichen Organismus besprochen wird. Der Autor gelangt zu dem überraschenden Schluffe, daß der verderbliche Einfluß des Alkohols in der Regel stark übertrieben wird. Zur Unterstützung dieser Behauptung werden stati stische Tabellen veröffentlicht, welche den Nachweis liefern sollen, daß in allen Ländern, wo ein großer Alkoholconsum stattfindet, die Geburtsrate höher und die Sterblichkeitsrate niedriger ist, wie in den Ländern mit schwachem Alkoholconsum. Es lasse sich daraus der Schluß ziehen, daß gerade Nationen, die große Lebenskraft und Wohlfahrt besitzen, am meisten Alkohol verbrauchen. Alkohol sei ein Element der Nahrung, dessen Ver brauch in erster Linie von den klimati' schen Verhältnissen geregelt wird. I n London besteht unter dem Schutze der Herzogin von Cambridge ein Verein, welcher alljährlich im Weihnachtsmonate tausend bis zwölfhundert Mädchen, welche einen besseren Lebens Wandel beginnen, wollen, mit completen kleinen Ausstattungen versieht. Die Vertdeilung fand am 8. d. statt und bald darauf machte man die unange nehme Entdeckung, daß hundertzweiund achtzig tugendhafte und brave Mädchen in widerrechtlicher Weise sich als SüN' derinnen ausgegeben, um einen Antheil zu bekommen. . Die Vorwürfe, welch der Ausschuß den betreffenden Pfarräm tern machte, wurden mit dem Bemerken zurückgewiesen: Wir sind da, um Sitt lichkeitszeugrisse auszustellen, vom Gegentheile ioollen wir nichts wissen." So entschloß man sich denn, die Mädchen gerichtlich zu lelangen. Diese Angelegenheit erregte die größte Heiterkeit. AuS der Provinz (5 a g liari kommenentseHliche Berichte Über die Ticherheits;uil!rnde auf der Insel Sardinien. Eine dewaffnete 3!äuberbande jon etwa Mitgliedern, darunter die Hälfte zu Pferde, treibt sich in den Ber gen Arbus und Guispmi herum. In der Nabe dieser beiden Orte gibt es Blei und Silberminen und man fürchtet, die Bande habe es auf dieselben angesehen. Der Sindaco von Arbus hat im Verein mit dem Carabieniri Commando eine Compagnie von etwa 100 Mann gebildet, die sich auf die Suche nach den Räubern begeben. Die Compagnie besteht aus ausgedienten Soldaten und tüchtigen Jägern. Mit Hinterladern gut ausge rüstet, vertheilt sie sich auf vier Posten. Aber auch die Bewohner von Arbus und Guspini, alt und jung, Mann und Frau, haben sich aus Furcht vor einem Ueberfall mit Waffen versehen. In Ebene der iZZenr rouroe die Gräfin Ac'athilde Szymanowska, ge borene Fürstin Poniatoweka, beerdigt. Mit ihr ist der letzte Sprosse des historisch berühmten Hauses gestorben, das, Polen in Stanislaus August seinen letz ten König gab und das weiter berühmt wurde durch den Heldentod des Fürsten Joseph Poniatowski in der Schlacht bei Leipzig. Gräsin Mathilde lebte im Exil ibr Gemahl, Graf Szymanowski hatte sich am polnischen Aufstand voa 163!. betbeiliat. Äas prächtige Mausoleum, welches jetzt in Farnborough zur Aufnahme ser Ulbrneste des v?rstorbe' nen Kaisers Napoleon III. und des Kaiserlichen Prinzen errichtet wird, soll bis Ostern vollendet sein und wird dann die Ueberführung der Gebeine von der St. Marv-.'lapelle in Chislehurst dahin stattsindex. Auf B?fehl der König Viktoria werden alle der Aldershot'Division angehörenden Ofsiciere bei der Ge legenhett zur Erweisvug militärischer Ehrenbezeugungen auf dem Bahnhofe Von Farnborough versammelt sein. Vor dem Sch öffengericht in Apola fand jüngst eine seltsame Ver. bandlung statt. Wie alljährlich zum Vogelschießen hatten, auch dieses Jahr einige Zuckerwaarenhandler ihre Buden -auf dem Schießplatz? aufgeschlagen. Der Geruch deS süßen Zeuges hatte gar balk eine MengeWespen und Bienen angelockt, die sich hier labten. Im Laufe der Tage hatten sich die Schmarotzer so vermehrt, daß sie Käufern wie Verkäufern recht lästig wurden und die letzteren einen Vertilgungskrieg zu eröffnen gezwungen waren. Dies hatte drei dortige Bienen väter ver.anlaßt,gegen zwei der LuZer-
A.8EBIECIIE,jiv Europäisches
Bank-und Wcchselgeschäft Oinolnnntl, O WolZmscÄten ach Deutschland, OiäerretS angefertigt. i SsnfulellZ'isiAe und notaritll Vg!udiggn dklo?l, DvöfchsfSe und Isnkig ldk rasch, sich? und billig ein kasfitt. (SM)ialitit.) Man xotnU sich in JndianzroUI an: Vdli. Rappavork, 13 Oft Naryiand SttRodr. ftcmpf, 42t Silt Meridian Lira. Zttt 3t Örmbamtr. o. I? Zfcorpt toi Zur Sicherheit. Bequemlichkeit und Sparsamkeit beim Kochen steht GaS unerreicht da. Was-Oefen. GaömnfiÄitten zum Kostenpreise. OAH COMPANY, 4? Qoutb Venusvlvanta Otr. Der Winter ist da. Wir haben die besten Fabrikate in LAKE BURNERS "ROYAL ARGAND" square "CENTUIIYW square. "ARGAND1 round "ALLADDIN" round, HEATERS aller Sorten, jn sehr Niedrigen Preisen. AHt 0 . ()EMETJ 62 Oft Washington Str. . H. DOM'S I. IV. Xj GsVllMö. Z)a öelle gilt? Kraas & Gruinmann Goiilraftorcn und WQUQNSevneh m er, 223 Ost VtorriS Stratze. empfehlen sich dem Publikum für die Ausführung guter und solider Bauten u mäßigen Preisen. lvaarendandier tage wegen vonatziiwer Sachbeschädigung zu erheben. Die An geklagten, räumten den Thatbestand ein. Die Ankläger wollten es aber nicht aus ihren Eid nehmen, daß die bei den Zuckerwaaren Händlern gefundenen todten Bienen von ihren Bienenständen stamm ten. Die Fvlge war Freisfirechung, da namentlich auk:r den beiden Angeklagten noch sechs andere Zuckerbuden auf dea Schützerylatze gestanden hatten. Von eine m seltsamen Liebling der Aristokratie wird aus London geschrieben : Seit etwa anderthalb' Jahren ereignete es sich in den vornehm men Kreisen mehr als 50 Mal, daß be deutende Werthsachen aus den Salons abhanden kamen, ohne daß eS gelungen wäre, auch - nur die leiseste pur des Diebes zu entdecken. Durch einen seit santen Zufall nun machte man die ver bluffende Wahrnehmung, daß einer der ersten Musikmeister, Mr. Walter Came. ron, der sür eine halbe Stunde ein Pfd.' Sterl. an Honorar bekommt, all' diese Diebstähl verübt habe. Der Profesior wurde im Hause deS Obersten Le Mesu rier in. dem -Augenblick ertappt, in wel chem er einen auf 200 Pfd. Sterl. bewert beten Ring, den seine Schülerin während der- Musi?stunde abgezogen, in die Tasche gleiten ließ.- Im Hause des liebenswürdigen Professors, der m fast sämmtlichen i aristokratischen Familien verkehrte, fand man ein ganzes Museum an KoftbarkeitJ."
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