Indiana Tribüne, Volume 10, Number 121, Indianapolis, Marion County, 20 January 1887 — Page 1

QC, Mti HiYdsV, w v i in 4ywww . I ZahrgONg 10. fflee: tto. 120 ß , QatOIocD GteoC naaoer 121. ZudiaoapoliS, Jnviaoa, Donnerstag, bcn 20. Januar 1007.

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Neues per Telegraph. lö t l t , l . u n ed t e n O a ! d . n g ' o n. D. E.. 20 Jan. Kälter, schöne? WetterNoldwestwind. Eine Mutter tödtet ihre inder und erhängt sich dann. C l e v e l a n d. 20. Jan. Eine arstB-

liche That urde heute Morgen von einer ' cv n- c , . r " . . T I . cv. .. ..!,. Urau .aou.ei oouiuqrr. äic u,u" 3l,H sich in mürrischer Laune, als kurz vor 7 Uhr ihr Mann mit dem ältesten Sohne zur Arbeit ging. Kurz nachher schickte sie hren zweiten und ihren dritten Sohn - - . , , . C w weg. Als vlelelven zuruaramen. ,anoen sie da? Haus verschlossen. Sie gingen n den Hos und sanken im Abtrilt die Leiche ihre? IZlährigen Bruders mit 16 Stichwunden. Die Thür in das HauS erbrechend. fanden sie die achtjährige Tony, die fünf. ährige Mamie, die dreijährige Antoinette und die erst drei Monate alte Ottilie sämmtlich todt auS vielen Stichwunden blutend. Eine große blutige Scheere lag aus dem Boden. Die beiden Knaben durchsuchten da? Hau? und sanken im Keller die Leiche der Mutter an einem Stricke vom Balken herabhänge?,. Cabalek hat keine Erklärnng für die entsetzliche That. GbitorieNes. - Gesetzten Falls die KmghtS vs Labor setzen eS durch, daß Turpie nicht gewählt wird, und daß ein anderer Demo krat Senator wird ? Ihrer Eitelkeit mag das sehr schmeicheln, aber was im Prin zip gewonnen ist. können wir nicht sehen. Wir vermögen uns den Unterschied zwischen einem Harrison, einem Turpie, ei nem Niblack oder einem McDonald nicht klar zu machen. Sie sind alle eines Schlagcs. ' In Newark, 3!. I. hielt Herr Powderly dieser Tage eine Rede, worin er sagte, Jn Bezug auf die Sozialisten habe ich zu sagen, daß ich gar nichts von denselben weiß, nichts mit denselben zu thun habe." - Da Herr Powderlv vor. einigen Iahm m m. . m i Pi ren selvt 2ü(itgio ver jozrallttcyen Arbeiterpartei war, und seine Beiträge regelmäßig der Executive einschickte, so glauben wir wohl behaupten zu dürfen, daß er log, als er Obiges sagte. Der Sheriff von Chicago will die Heirath zwischen August Spieß und Miß Vanzandt nicht zulassen. Als Wächter über die Gefangenen hat er das Recht, zuzulassen und abzuweisen, wen er will, und dieses Recht will er in Anwendung bringen, um die Heirath zu verhindern. Dieser Gedanke ist ihm von Gary und Grinnell, den beiden Chicagoer Gesellschaftsrettern, eingegeben worden. Der Sheriff gefällt sich darin, der Welt gegenüber Vorsehung zu spielen, in Wirk lichkeit aber ist ihm und Grinnell und Gary jedenfalls nur darum zu thun, die sogenannte gute Gesellschaft vor der Schande zu bewahren, daß eines ihrer Mitglieder einen Anarchisten heirathet. Ob SpieS und Miß Van Zandt recht oder unrecht, klug oder unklug handeln. darüber steht unS kein Urtheil zu, noch glauben wir ein Recht zu haben, über die Herzensangelegenheiten Anderer zu urthei len. Was wir aber sagen wollen, ist dies : - Gesetzten Falls, diese Miß Van Zandt Ware nichts anderes, als ein einfaches, schlichtes Arbeitermädchen, die Tochter irgend eines unbekannten Schusters oder Schneiders, glaubt irgend Jemand, daß die Staatsretter Gary, Grinnell, Matson u s. w. in Ertase gerathen und sich zu Beschützern weiblicher Unerfahren heit aufwerfen würden ? Wir können uns im Geiste sehr lebhaft vorstellen, wie in solchem Falle die großen Herren sich die Geschichte lächelnd mit ansehen und sich lustig über das einsaitige Frauenzimmer machen würden. Da aber diese Miß Van Zandt eine aus ihren Kreisen ist, ist ihnen der Schrecken in die Glieder gefahren, und sie wissen sich nicht anders ;u helfen, als indem sie das nur ihnen erlaubte und bei ihnen beliebte Mittel anwenden: Die brutale Gewalt. Es wird von verschiedenen aufmerk samen Beobachtern behauptet, daß Bis marck die Auflösung des Reichstags wünschte. Er verhöhnte und beleidigte den Reichstag in einer Weise, welche kaum eine andere Erklärung zuläßt. Letzteres ist uns vollständig gleichgiltig, denn dem Reichstage geschieht ganz Recht. Derselbe hat den Anmaßungen der Junker gegen

über noch niemals seine Würde zu wahren gewußt. Aber die Idee, daß Bismarck wirklich die Auflösung wünschte, sinden wir durch die unmittelbar nach derselben erfolgte und noch nicht widerlegte Nachricht be rechtigt, daß dem preußischen Gesandten am Vatikan die Instruktion ertheilt wurde, dem päpstlichen Staatssekretär mitzutheilen, daß die preußische Regie rung bereit sei, Conzesstonen zu machen Damit sagt BiSmarck den fortschritt!! chen Parteien ganz einfach : Ihr zwingt mich, mit Rom meinen Frieden zu machen.

Meinen Willen muß ich haben, wenn nicht durch euch, dann durch die Ultramonta nen. Ihr habt die Wahl : entweder ihr geht mit mir, oder ich gehe mit Rom ! Damit und ferner durch den Appell an den falschen chauvinistischen Patriotismus wird Bismarck seine deutschen Untertha nen schon zahm machen. Wir zweifeln auch nicht einen Augenblick, daß Bismarck seinen Willen durchsetzen und daß dem Moloch des Militärs noch mehr geopfert wird. Das AlleS ist für uns jedoch von unter geordneter Bedeutung. Uns interessirt die Aufflösung des Reichstags hauptsäch lich soweit sie die einzige durch und durch fortschrittlich, demokratisch gesinnte Partei berührt, nämlich die Sozialdemokratie. Eine neu?. Wahl in Deutschland bedeu tet für die Sozialisten mehr als für eine andere Partei in Deutschland ; denn die deutsche Negierung hat noch immer zur Unterdrückung des Socialismus Alles aufgeboten. Alle ihre öffentlichen Ver ammlungen sind verboten, socialistische Zeitungen werden unterdrückt und socialistische Bücher und Flugschristen confls cirt. Aber trod aller Versolgung durch die Regierung, gab die Partei bei der letzten allgemeinen Wahl vor zwei ein halb Jahren über eine halbe Million Stimmen ab und schickte eine große und begeisterte Vertretung in das Parlament. Der Aussall der Wahl wird trotz aller Schwierigkeiten mehr oder weniger als Zeichen für den Fortschritt oder den Rückgang der Bewegung ausgelegt werden. Die Bewegung soll aber auch nicht durch den Schein eines Rückgangs leiden. Ein Sieg der sozialistischen Bewegung in einem Lande ist ein Sieg derselben in der ganzen Welt. Darum steuern auch die amerikanischen Sozialisten zu dem Wahlfond ihrer deutschen Genossen bei. Von New Jork sind bereits tausend Dok lars abgegangen. Hoffentlich wird auch Indianapolis seine Pflicht thun. Drahtnachrichten. Sine Sturzwelle. New York, w. Jan. In sehr tu zaustem" Zustande, obwohl ohne Leck, ist der seit 6 Tagen überfällige Dampfer State os Pennsylvania au Glasgow hier eingetroffen. "Da? Schiff hatte das Schicksal des Westernland- ; es wurde nämlich ebenfalls von einer Sturzwelle getroffen. Glücklicherweise ging eö die? mal ohne Verlust von Menschenleben ab. doch richtete die Welle eine furchtbare Verwüstung an. Dr. McGlynn. Baltimore, 19. Jan. Die .Sün' veröffentlicht tinc' Spezialdevesche von Rom. welche sagt: .Ji kirchlichen Kkei sen hat eö viel Erstaunen hervorgerufen, daß man in den Ver. Staaten glaubt, daß Rom die Lehren Henry George'S veidammt habe und daß McGlynn ge tadelt morden sei. weil er für dieselben eintrat. Die Propaganda hat die Lehren Henry George'S nicht einmal geprüft. geschweige denn verdammt. McGlynn hat viele warme Freunte hier und die Auslegung seiner Bekusurfg nach Rom ist sehr zu bedauern." N e w P o r k. 13. Jan. Der Pastor einer hieftgen katholischen Kirche sagte einem Reporter, daß allen Priestern der Diözese vom Erzbischof verboten worden sei öffentlich über den McGlynn Fall zu sprechen. Michael Davitl sagte heute, daß er eine Besprechung mit Henry George gehab habe, und daß nach seiner Ansicht Heney George vollständig im Rechte sei. Indeß hätte er nur den Erzbischos. nicht aber die katholische Kirche angreisen sollen. George'S Ansichten in der Landsrage seien an und für sich kalholische Ansichten und dadurch daß McGlynn sie vertritt. sei er ein besserer Katholik alS Erzbifcho Corrigan und Crdlnal Simeon. Das von den Mitgliedern der St. tephanSkirche ernannte Comite, welches mit dem Erzbischof Rücksprache nehmen soll, hatte heute Abend Sitzung. Ein Brief vom Erzbischof war eingelausen. da Comite theilte jedoch den Jnhal dklstlben nicht mit. Ein Subcomike

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