Indiana Tribüne, Volume 10, Number 119, Indianapolis, Marion County, 18 January 1887 — Page 1
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Qtttgk.uklichten O a s h t n g l o n. D. 13 Jan. Kalt, NordStstmind. daraus ttwa? wärmer. Wie bei un. Pari. 18. Januar. Du Ches de hiesigen Postamt? ist mit 2000. 000 JrancS durchgebrannt. Für da Monopol. EvanSville. 18 Jan. Die Cum berland Telephon' Co. bekam von der Superior Court $ftX) gegen die Stadt zugesprochen, weil'dieselbe die Leitung? drähte der Com.pagnie hotte durchschnei' den lassen. S e b r k r a n k. Washington. 13 Jan. Congred Mitglied Cox ist schwer un gesährlich trank. VöttoricttcSd Es ist doch gar zu amüsant, wenn unser Stadtratt Beschlüsse für Errichtung von Straßenbahnlinien faßt und Bor schriften in Bezug auf den Betrieb der selben machen will, wie daZ gestern Abend geschah. Es kümmert sich keine Katz um diese Beschlüffe. Unsere Leser werden jedenfalls die Vorgänge in katholischen Kreisen New Jorks, speziell .wegen der von Rom aus erfolgten Maßregelung des Dr. McGlynn mit großem Interesse verfolgen. Die Sache ist wichtig. . Wir. sehen hier eine Erhe bung von Katholiken selbst gegen das Ein mischen der Kirche in die Politik. Wohl hat auch die Central Labor Union von New York Beschlüsse in der Angelegenheit gefaßt, dies ist aber weniger wichtig, als die in einer großen Massenversammlung von Katholiken gefaßten Beschlüsse, in welchen Protest gegen die Einmischung der Kirche in politische Angelegenheiten er hoben wird. Hier hat man es mit einer offenen Nevolte amerikanischer Katholiken gegen römisches Diktat zu thun. Hi?r erkennen amerikanische Katholiken in einer Massenversammlung den Grundsatz an. daß Kirche und Staat nicht ein und das selbe sind. ES ist dies ein Grundsatz, den Rom unmöglich billigen kann. So weit die Absetzung McGlynns und die Einsetzung Donnely's in Frage kommt. so kann kein Zweifel darüber sein, daß der Erzbischof, wenn er es für gut hält. seinen Willen durchsetzen kann, die Denk richtung aber, welche in dieser Massen dersammlung zu Tage trat, kann er nicht mehr unterdrücken. Die in England vor einiger Zeit eingesetzte königliche Commission zur Untersuchung der Ursachen des allgemeinen geschäftlichen Druckes hat, trotzdem sie kö niglich ist, sich nicht einigen können. Sie hat sich in drei Gruppen getheilt, von de nen jede einen besondern Bericht auöge fertigt hat. Die Depeschen theilen nur den Bericht der einen Gruppe, der sögenannten fair tradc Gruppe, mit aber aus dem Namen laßt sich schließen, daß die beiden anderen Gruppen eine Frei Handels und eine Schutzzollgruppe waren. und daß die fair trade Gruppe die Mitte zwischen beiden hielt. Für uns ist übrigens keiner dieser Be richte von irgend welcher Bedeutung. Denn wir finden darin nichts als die ge wohnten Phrasen von Überproduktion, ausländischer Concurrenz, Sinken der Preise u. s. w. Der gebildete Sozialist begreift ja leicht, daß daS alleS keine Ur fachen, sondern Wirkungen sind, er weiß. daß Ueberproduktion, Concurrenz, sin kende Preise etc., nicht den Druck auf das Geschäft verursachen, sondern daß sie ihn begleiten, daß sie die Symptome desselben sind. Aber interessant ist die Thatsache, daß eine aus sogenannten Sachverständigen eingesetzte königliche Commission sich nicht einigen kann über die Ursache des schlech ten Geschäftsganges und daß sich drei von einander verschiedene Ansichten bilden. Uns ist dies keineswegs auffallend Auffallend kann es nur dem sein, welcher auf demselben Standpunkte steht mit den Mitgliedem einer solchen Commission. Die wahren Ursachen bleiben bloß Dem jenigen verborgen, welcher sie nicht erken nen will. Man will nicht daran denken, daß der Umfang des Geschäftsbetriebes in letzter Instanz von dem Umfang des Verbrauches des Consumenten abhängt. man will nicht einsehen, daß wenn die Reichthümer, die Erzeugnisse der Arbeit des Volkes sich in den öänden
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Weniger ansammeln, das Volk immer mehr verarmen muß, man wul nicht einsehen, daß je mehr ein Volk verarmt, je mehr es ausgebeutet wird, die Consum und Kauffähigkeit desselben kleiner wird, man will nicht einsehen, daß in Folge der Schwierigkeit, die Waaren los zu werden, ein wahnsinniger Wettlauf zwi schen den Fabrikanten entsteht, die Waa ren immer billiger herzustellen, daß da durch der Lohn immer mehr gedrückt wird, daß durch den Druck auf den Lohn die Kauskrast des Volkes immer noch kleiner wird, und daß in diesem rasenden Wettlauf kein Einhalt ist, bis das ganze soziale Gebäude' in Trümmer stürzt. Man will dies Alles nicht einsehen, denn man müßte sonst daran denken, das einzige Mittel vorzuschlagen, das helfen kann, die Lage des Volkes zu heben, daß eS statt im Elend zu verkümmern, statt die Früchte seines Fleißes an den Kapital! sten abzugeben, diese selbst behalten und genießen kann. Ein solche Mittel vorzuschlagen, schickt sich aber nicht für eine königliche Eom Mission. DraytnaHriHten. Kirch und Politik. New York. 17. J,n. In ooper Union Halle fand heute Ädend eine Mas senversammlung von tt2tholiken stritt, um gegen die Ädsktzu.ig Dr. MtGlynn'S zu proiestiren. Die Have war überfüllt. David Healy, der Revaktrur der .Jrish World" war der erste Redner d,S ÄbendS. Er sagte, dak ein ausländische? Tribu nal sich nicht in spez,eU amerikanische Angtlegenheiten mischen solle. Der 3r) bischof ma in den Satzungen der katho ischen Religion sohl zu Hause sein, von dur Landfrage der scheine er nichts zu verstehen. ES müsse gehandelt werden, cl sei wohl bekannt, dsd der Erzbischof die Arbeiterbevegung mit feindlichem Auge betrachte. . . Nachdem noch einige andere Reden ge halten worden waren, wurden Resolu tionen gefaßt, in denen zunächst erklärt mird. daß die Versammlung der Ansicht ist, daß eS nicht gegen das GkVissen eines guten Katholiken verstsße, sich für Ab lchaffung des PkivateigenthumS an Land zu erklären, und daß Erzbischof Corrigan sich in Widerspruch mit andern gleich hoch stehenden Geistlichen befinde. Dann htikt eS: AIS ttalholilen pto testiren wir gegen den Versuch die kirch liche Autorität auf daS Gebiet der Poli tik zu übertragen. Wie erklären, daß der Priester nicht aufhökt, ein Bürger zu sein. Wir protestiren gegen die Absetzung McGlynnS und seiner Ladung nach Rom. um für seine politischen Ansichten Rechenschaft abzulegen, als einen Vei such, den gefährlichen Präcedenzfall zu schaffen, daß ein amerikanischer Bürger gezwungen werde, sich in einem fremden Lande für sein politisches Handeln in Aaerika zu verantworten. ES wurde ferner beschlossen. McGlynn moralisch und materiell zu unterstützen. und zu zeigen, daß amerikanische Katho liken politische Freiheit für ihre Priester beanspruchen. Im Erdgeschoß der St. Stephan? Kirche fand heute Abend eine Versomm lung der Gemeindeglieder statt und eS wurde beschlossen, keinen Cent mehr für die Kirche zu geben, so langt Dr. Me Mynn abgesetzt bleibe. ErziehungSkomm ssäe Jeitnkr. der seit 20 Jahren Mitglied der Kirche und sei, zehn Jahren SonntagSschullehrer ist. hielt eine sehr heftige Rede gegen den Erzbischof. Bei der Versammlung waren zehn Po lizisten anwesend. Man beschuldigte den neuen Pastor, sie geschickt zu haben und eS herrschte große Bitterkeit gegen denselben. Em Comite von 20 Damen und 10 Herren würd ernannt, um mit dem Erzbischof Rücksprache zu nehmen. Ver urzdtlchol deabncht'gr, morgen öffentlich zu erklären, daß er McGlynn nicht auS eigener Veranlassung abgesetz habe, sondern daß der Befehl direkt von Rom kam. Ban Zandt Spie. Chicago.. 17. Jan. Dtputy Cler Eugen Seeger erhielt heute folgende Depesche von PittSburg' Stellen Sie keine LizenS für Miß Banzandt und SpieS .aus. Wir ver bieten die Heirath. Frau John Arthurs. Ein Reporter begab sich mit der De pesche nach Vanzandt'S Hause. Die Mutter Nina'S und ein älterer Herr wa ren anwesend. AlS der Reporte? di Depesche verlesen Däne, sagte vima zu Hrer Mutter : Mama, ich muß dich bitten. daS Zimmer zu verlosten-. Die Mutter remonstrirte. Gut, sagte Nina aber dann mußt Du mich nicht unter
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Charter erhalten 1851.
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fSvüti Gewicht. Office: No, T Virginia Are brechkn". grau Vanzandt erinnerte ihre Tochter daran, daß ihre .Tante sie immer geliebt bade, und daß, sie nichts lagen solle, taai dieselbe verleken könne. mrt S!,n ,nd, KaK den ans in ki, ftiu, nn f.t, . Ah.iriAt.hii., I
pesche al, eine unverantwortliche Schünd."' .Boodle- Alderman McQ , de . tnih riiid m J iTZ. iM CZ. k. .kilii.i
Itrfif'ii " Frau Ban Z,ndt wollte sich wieder einmischen, aber Ninl sagte: Wenn Du mich unterbrichst. ; dann muß Einer von unS daS Zimmer verlassen." Dann! uhr Nina mit blitzenden Augen fort : Ich betrachte diese Depcsche von Pltls bürg alS eine unverantwortliche Ein Mischung, die mich m'cht im Geringsten zurückhalten wird." Ich habe eine Neu'g it für Sie. Herr Aepoeter. Ich bade eine Bombe, welche ich vero Uni ichen lassen werde. . Sie wurde von SpieS geschrieben, sie enthüll seine Lebensbeschreibung und all leine Briefe an mich. Die Vorrede habe- ich selbst geschrieben. Die Schrift wird von Nina Van Zandt heraü?g':geben. welche bis dahin Frau SpieS sein wird.- - Miß Van Zindt fügte hinzu, daß die Hochzeit nicht nächsten Donnerstag statt finde, doch daß der Aufschub nicht lang sein werde. Eugen Seeger. der Deputy Clerk sagte. er werde zu Herrn Van Zandt gehen und ihm die Sache vorstellen. .Ich werde viel' leicht hinausgeschmissen werden (wahr fcheinlich) aber wenn er ein Mann ist, giebt er die Heirath nicht zu." Richter P.endergast, befragt, ob er die Heirath vollziehen werde.antwortete: Ja. ich bin darum ersucht worden. Ich wüßte NichtS.daS di Heirath ungesetzlich macht PittSburg. 17. Jan. AlS durch dieassociirte Presse die Nachricht von Chicago kam, daß Seeger die HeirathSli zenS verweigern wolle, besuchte in Reporter der Commerzial Gazette Frau Arthurs. Dieselbe war tief bekümmert und sagte : Ich brachte fast den ganzen Sabbath aus meinen Knieen im Gebete zu und die Nachricht, daß der Clerk die HeirathslizenS nicht ausstellen volle. schien mir wie eine Erhörung meines GkbetS. Ich sandte auch sofort eine De peiche an Seeger ab. Die Bestürzung der Frau Arthur und deren Eltern bei Empfang der Nachricht war eine ungeheure. Frau Arthur? ist die einzige Schwester der Frau Vanzandt Letztere war erst vor einigen Wochen hier zum Besuch und bemerkte einmal scherz weise, daß Nina im Frühjahr einen hüb schen jungen Mann heirathen werde, dcu tete aber in keiner Weise an, wer derselbe sei. Frau Arthurs schrieb am Samstag ei nen Brief an Herrn und Frau Vanzand und bat sie, die Heirath zu verhindern Unmittelbar nachher schrieb der Großva ter, Herr Clarke. einen Brief, daß wenn die Heirath staltfiide, alle verwandtschast lichtn Beziehungen zu Ende seien und Nina enterbt würde. Während Frau AkthurS dem Reporter alles dies mittheilte, weinte sie bitterlich Heute Morgen erhielt Frau ArtburS einen Brief von Frau Vanzandt. Der selbe wa? geschrieben, ehe die oben erwähnten Briese in Chicago ringe troffen waren. Ee enthielt die Mit theilung von der beabsichtigten Heirath, der Einwilligung der Eltern und eine Einladung zu derselben. Dieser Brief, sagt Frau Arthur zeigt, daß die Eltern ebenso zu tadeln sind, wie daS Mädchen und veranlaß unS erst recht, alle Beziehungen zur Ja milie abzubrechen. Wie können uns die Sache nicht an derS erklären, als daß die ganze Famili verrückt geworden ist. Herr Clarke weigert sich positiv ferner hin mit der Familie etwas zu thun zu haben. Er fagt, er werde, wenn die Hei rath stattfinde, nicht einen Dallar herge den, um den Anarchisten zu helfen. Her
. V. kFilliard, SekretSr. T. y. Haughe. Schcrtzmeifter.
Otra,, Indianapolis. Oute Qualität. aib 14 Ooutli Alfitiama r. Clakke ist in ffolge der Aufregung und Erschütterung o erkrankt, da man ernf liche Besülchtungcn hegt. Nach Sin Sing N e n, V 0 r l, l7. Jan Der veue. :iumiu( imic njiy 'in iig lu'uuityn likekern au verj h i zurückjebl ei .) Starb. Washingion.il! ana.rr iVn, Hazen, der Chef deß Si.'naioi'r.stes st ab heute Abend um 8 Uhr an der Z ckerru dr. K l Au I , t a n 5. London, 18 Januar ii ist kir.e Frage, daß viele Yxlnijstor.en während diese Winter? in höchst grausamer Weise vorgenommen wurden, wie sie bloß für ein barbarische? Land sich eignen, und die Presse, selbst die regierungsfreundliche. üngt an zu fragen, ob es nicht Zeit fei dav die Regierung dem grausamen Vor gehen der LandlordS ein Ziel setze. Erdbeben. P a r i S. 17. Jan. In Montpellier n der Nähe von Marseille, wurden htf ige Erdstöße verspürt. Stanley's Erpedition. London, 17. Jan. Henry M. Stanley theilt mit. daß seine Ekvedition zur Befreiung Emin Bey? über Z inzibar geben werde und daß dieselbe etwa 100.000 Pf. St. kosten weroe. Thut un wirklich leid. B erlin, 17. Jan. Kaiser Wilhelm empfing den Präsidenten des preußischen Landtag und drückte sein Bedauern darüber au, daß die Militürvorloge im Reichstage verworfen worden sei. Nach dem ich. sagte er. so viele glückliche Tage erlebt und 80 Jahre bei der Armee war. muß mir das in meinem hohen Alter passtren. ES schmerzt mich tief und ich hoffe, der nächste Reichstag wird die Vor läge annehmen. Deutsche Lokal? Nachrichten Mecklenburg. Schwerin zählt jetzt 31,523 Einwoh ner. t in Nankendorf Geh. Rath Adolf v. Müller. In Siggelkow wurde daS Wohnhaus der Meinecke'fchen Büdnern ein Raub der Flammen. Der Bahn arbeite? H. Detels von Boizenbury und dessen Frau wurden wegen betrügerischen Bankerotls bezw. Beihilfe dazu zu 5 resp. 3 Monaten Gefängniß verurtheilt, während der Schuhmacher FriedrichJhde von Parchim wegen Brandstiftung 4 Jahre Zuchthaus erhielt. Oldenburg. Der Landmann Joh Grube in SlS fleth wurde todt aufgefunden. Der Schlossergeselle Schindler in Oberstein wurde wegen des Lustmordes an der Louife Krämer verhaftet. Freie Städte. Ein großer Theil der Schulen in Hamburg mußte wegen der in der Stadt grassirenden DiphtheruiS geschlossen werden. Professor Dr. Bock vorn Wil' Helm Gymnasium in Hamburg ist spur, loo verschwunden. f Otast v. Noell i Lübeck. : Ein reicher Bürger von Cairo, Jll. Namens George N. Frost pflegte feit 26 Jahren stets denselben Hut zu tragen. Als er sich kürzlich in einer Bardierstube rasiren ließ, wurde ihm der alte Schabbesdeckel von einem gutmüthigen Freunde gestohlen und durch einen nagelneuen Hut setzt. Frost ist nun über den Verlust seines alten FilzeS ganz außer sich. Er hat vier oder fünf Personen verhaften lassen, bezahlte einem Privatdetektiv $15, damit derselbe den Dieb ausfindig mache, und er klärt, er werde Alles thun, was in sei nen Kräften steht, um seine Nachbarn dahin zu bringen, daß sie sich künftig nur um ihre eigenen Angelegenheiten be Kümmern.
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