Indiana Tribüne, Volume 10, Number 112, Indianapolis, Marion County, 11 January 1887 — Page 1
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"ld f 1 1 c u 8 I IQtcn Qald in a ' o'nV D. E.. 11 Wärmerer, südlicher Wind. Jan. Feuer. W äshing to n. 11 Januar. Im Hause dt? Pros. Alex. Graham Bell, des TeltphönerftndtkS, brach Feuer auS, da? tintn Schaden von $;X).000 anrichiele. Madrid, 11. Jan. Der Akcazar Palast der erst kürzlich mit einem Kostenaukmand von einer Million Dollar? er ! richtet wurde, brannte gänzlich nieder. xf. SM(ffimnnn(ifiiif) trtr Nlklt on v oicamanniajan minen vmt Verletzungen. Göitorielles. Die geheimen Sitzungen des Vun desSenatS dauern fort. Der Antrag, alle Sitzungen öffentlich zu halten, wurde kürzlich verworfen. Trotzdem giebt es noch immer Leute, welche den Senat für ein republikanisches Institut halten. Zwar heißen diese geheime Sitzungen Ex ecutivsiöungen, und eö werden angeblich nur sogenannte Executivzeschäfte in ihnen besprochen, wie der Abschluß von Verträgen mit fremden Mächten, die Anstellung von Beamten uno man schüU Gründe der Staatsklugheit vor, diese Dinge im Gebeimen abzumachen. Wer bürgt je doch dafür, daß da nicht Manches derhandelt wird, was das Licht zu scheuen hat? Die beste Staatsklugheit in einer 5le publik ist die Oeffentlichkeit. Geheime Sitzungen einer Volksvertre , tung sind vollständig unrepubllkanisch und es existirt keine Berechtigung sür die selben. Freilich der Senat ist längst keine BollSvertrettung mehr und daher ein sehr überflüssiges Institut. Der Legislatur von Wisconsin wird ein Vorschlag unterbreitet, daß in Zukunft jeder Grundeigenthümer, auf dessen Eigenthum Hypotheken ruhen, die auf die Hypothek zu entrichtende Steuer von den Zinsen abziehen kann. Eine derartige Einrichtung wäre auch bei uns am Platze. Da sie aber nur dem armen Manne zu gute käme, den reichen Geldverleiher aber schädigen würde, so denken unsere Gesetzgeber nicht an dergleichen. Mancher besitzt ein Haus, das aber so verschuldet ist, daß ihm kein Nagel davon gehört, nichtsdestoweniger hat er sür den vollen Werth des Hauses Steuer zu bezahlen, gleich als ob er ein Vermögen von diesem Betrage besäße. Der Mann aber, der die Hypothek besitzt, also im Grunde genommen auch das Haus, bezahlt wenn er außerhalb des Staates wohnt, vielleicht gar .keine Steuer auf den Betrag. Wohnt er im Staate und bezahlt sie, so erhebt der Staat von ei nem Vermögen doppelte Steuer. Es ist das eine Anomalie, welche wahrscheinlich schon längst abgeschafft wäre, wenn die Kapitalisten darunter zu leiden hätten, da aber die Armen ohnedies nur auf der Welt sind, um gerupft zu werden, so bleibt eS beim Alten. Also 50,000 Arbeitslose"-schreibt die New Jersey Arbeiter Zeitung" -laufen in den Straßen der herrlichen Landes'Metropole New Vork umher, ohne Aussicht auf baldigen Wandel ihrer Lage ! Das sind doch prächtige Segnngen der Civilisation des 19. Jahrhunderts ! Die Zahl der Arbeitslosen in den gsammten Ver. Staaten kann man als niedrig ge rechnet auf 300,000 veranschlagen. Angesichts deffen möchten wir einmal unseren Gegnern folgende Nuß zu knacken geben Diese 800,000 arbeitsfähigen, aber ar beitslosen Männer, entbehren des noth dürftigsten Lebensunterhaltes. Nun be steht aber die nämliche Anzahl Arbeitslo 0 r t 0 r ser aus teuren, wetcye seyr woyt im Stande wären, durch ihrer Hände Arbeit diesem ihrem eigenen Mangel abzuhelfen. Der als Schneider, der als Schuhmacher, der als Zimmermann etc. Wir meinen dies ganz direkt. Die 800,000 Arbeits fähigen könnten dem Elend der nämlichen 600,000 Arbeitslosen durch Arbeit gegen seitig ein Ende machen. Und weshalb ist ihnen das unmöglich ? Weil die Combi Nationen des Privat-Capitals ihnen die Arbeitsmittel vorenthalten? Welch' eine blödsinnige Weltordnung !" (Ch. Arb. Ztg.) Warum trotz des etwas höheren Ar beitslohnes in Amerika die Fabrikanten mit europäischen Waaren vielfach konkur riren können, warum trohdem die ameri
kanischen Fabrikanten größere Neichthü
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mer ansammeln und die Arbeiter mehr ausgebeutet werden, das erklärt sich sehr einfach auö den Thatsachen, welche der amerikanische Consul Schönhof in Tunstall, England, in einem Berichte an das Staatsdepartement angibt. So sagt er unter Anderm, daß während meiner Fabrik zu Maaclessield 144 Arbeiter mit dem Zwirnen von 500 Psund Canton-Seide beschäftigt waren und im Durchschnitt $2.25 per Woche verdienen, in einer amerikanischen Fabrik, in deren Bücher er Einsicht nehmen durfte, nur 60 Arbeiter beschäftigt waren, welche 10501200 Pfund Canton-Seide zwirnten. Die Hälfte dieses Produktes wurde zu Nähseide verarbeitet und mußte gefärbt werden, woraus erhellt, daß der amerikani sche Arbeiter viermal mehr produzirt, als sein englischer College, und demgemäß, trotzdem er 55.50 per Woche verdient, billiger arbeitet, als dieser. Herr Schönhof sagt ferner, daß für die Anfertigung von Oberleder für Dam nschuhe in einer Fabrik nahe Frankfurt a. M. 21 Cents per Paar bezahlt werden während in Lynn, Maff.. sür die gleiche Arbeit nur 11 Cents bezahlt werden. In Lynn kostet das Paar Schuhe, vollständig fertiggestellt und verpackt. 33 Cents, d. h. bedeutend weniger, als in Deutschland. Im Durchschnitt verdient der Arbeiter in einer deutschen Schuhfabrik $3.33 per Woche, in Lynn dagegen nicht weniger als $9. Wir sehen daraus, daß der Antheil des amerikanischen Arbeiters an den Prorukten der Arbeit weit kleiner ist als der des europäischen. Ist das Einkommen des amerikanischen Arbeiters auch positiv etwas höher, als das des europaischen, so ist es relativ zu der Produk.tionsfähigkeit doch weit kleiner. Mag nun auch die positive Consumption des amerikanischen Arbeiters größer sein, als die des europäischen, so ist sie doch wiederum relativ zu der Produktion weit kleiner. Daher die in Amerika viel häusizer eintretende Ueberfüllung des Arbeitsmarktes und die dadurch viel hausiger entstehende Arbeitslosigkeit. Da Aun'aber der Arbeiter meist zur Zeit, da er Arbeit hat, im Verhältniß zu seinem wirklichen Lohne lebt, so erzeugt eintretende Arbeitslosigkeit besonders wenn sie länger dauet oft großes Elend, und daher kommt cs, daß die Lage des amerikanischen Arbeiters trotz nominell höherer Löhne und trotz größerer Billigkeit der Nahrungsmittel ebenso schlecht ist. wie die des europäischen. DraytnaAiHten. C o n g i c fe. Im Senate wurde die Debatte über die. Bill zur Reguliruna dcZ zwischenstaatlichen Eisenbahnverkehrs fortgesetzt und im Hause beschäsligte man sich mit den Angelegenheiten des Distrikts Co lumbia. Wieder ein sozialistis cher Sieg. Ehicago. 10. Jan. Trotz aller Bkmüdungen es zu verhindern, wurden bei der Wahl deö Executivcomite? der neuen Arbeiterpartei sämmtliche in dem selbtn btfindliche Eozialisten wiederge. wählt. Waren keine Anarchisten. Ch i c a g o.. 10. Jan. In Stocksville rückte ein Mod dem Deutschen Henry Pobre auf die Bade, um ihn zu lynchen Pohre halle stä mißliebig gemacht, da war der einzige Grund. Der Aermste htte bereits den Slrick um den HalS. a!S man beschloß ihn leben zu lossm. Nur wurde Pohre aber so scheußlich vsn dein rohen Gelinde! gemißhandelt, dab er j.tz im Sterben lieat. Ein neuer Turnver ein Chicago. 10. Jan. Alö der Lii eoln Turnverein den vom Vorort unter breiteten Protest gegen die Hinrichtuk-g der Anarchisten verwarf, traten die mei sten fortschrittlich gesinnten Männer aus Dieselben gründeten gestern Abend einen neuen Verein unter dem Namen Sozia ker Turnverein.- Derselbe zählt bereits 53 Mitglieder. Straßenbahn. Streik. Boston. 10 J?n. Heute Morgen um 3 Uhr 30 Minuktn stellten sämmtliche bei der hiesigen vereinigten Straßenbahn Co. Beschäftigte den Dienst ein. Die Ursache ist nicht bekannt, dt steht aber wahrscheinlich in einigen Anordnungen deZ Präsidenten der Compagnie, welche dem kürzlich getrosstnen Abkommen nicht entsprechen. Die Angtfltllltn der anderen btiden Strakenbahn Compagnieen beschlossen. die Strtiker mit $10,000 zu unttlftätzen.
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Volles Gewicht. Office: ' y Vit-Sstni. V-v. INo. Einige wenige Wagen liefen unter dem Schutze von Polizisten, gegen Abend je doch wurde der Betrieb ganz eingestellt. Die Diktkkoren der Compagnie halten eine Sitzung und die Strebe 'ebenfalls. Erstere macbten Letzteren t verschiedene Vorschläge, nach und nach Alles bemilligend, wag die Streike? verlangten. Um 1 W'.x Morgen? war eine Einigung er zielt . Klingt wie ein Märchen. Tahleguah I , 10 Januar tlln 0it.iit li.k, lt 4 hit. in K . ...m. wi 141JHH D i v1' staöt der EderokeeS ein Fremder nieder, der bis heute das tVeheimnlß seiner Jdenlitüt wahrte. Heute theilte er einem Re Porter mit. daß er ejn Beuger tt Prin zessin Delgoruck, der Frau deS ve'storde nen Z lren. sei. welche j tzt in Paris im k'l lebt. Er sat. er ei wegen Bezieh. ungen zu den chllisten nach Sidi ieverbannt gewesen uns dibe dort Suß unterer Erde im Bergmerkk gea,btmt. ohne je das Taqesticht z-i sehen Er bade doS Graviren gut ve.stnven und , r. c,. - so sei e ldm gelunpeschti.bl'.ch emen Paß zu fälschen, welcher ihm die Fluch, ermöglichte. Jünf Jahre lang habe er dazu gebrauch!, den Plderzust,Ukn. gelangte an die ttiste. degad sich an Boro elr.eS Sch'sf.s nach E!:ina und ver blieb daselbst neun I ihie. von da ging er nach . Südafrika und dann nach Amerika. ' rC C . . Cl. . , , K-n ' t - Er sagt, er erhalte , zelmZbiz Br efe von seiner Schwester ln Paris. Der Presbyteeianer Pfarrer W. T. Miller bürgt für die Wahrheit der Erzählung. Die tf. of L. f körben ihm Furcht ein. St. LouiS. 10. Jjn. General Adjutant King von TexaZ" ersucht in seinem Jahresbericht uneben Oloverneur Jreland die sgislatur sehr dringend, liberale Appropriation dehuss
Bildung einer thalllüfttgen Mlliz zul.
machen. Eine gulbewasfnete Macht, sagt er, sei nothwendig, um dem gefährlichen und offen zu Tage tretenden RevolutionS geist,der die Existenz cer Union bedrohe, energisch entgegen zu treten. Ohne ivntnh in Smnniiftiinn n!hr in st,. xmm t.M,k. U vv ,.ichn. m fla d.chb,ick.n, db dieser Hieb auf kie tt. of L. gemünzt ist tr StaOti. Deutschland und England. Berlin. 10. Jan. EZ scheint, daß die jüngsten Abmachungen zwischen Deutschland und England bezüglich der Festsetzung der gegenseitigen Besitzungen in Afrika nichts weniger, als zum Vor theile Deutschlands ausgefallen sind, und in betheililen hiesigen Kreisen herrscht darüber eine ticfgehe de Verstim mung. dieser Umstai d wird übrigens von den Socialdemokraten im Reichstage schon lebhaft ausgenützt, und beantragen dieselben bei jedem einzelnen Posten des ColonialbudaetS st uke.Adstriche. Ein B iSchen U njin n. Paris. 10. J in. .La France- behauptet, sie habe bestimmte Nachricht, daß durch die Bemühungen BazaineS in Bündniß zwischen Deutschland, J'alien und Spanien gegen Frankreich zu Stande gekommen sei. Rußlands Gelüste. London, 11 Jn. Eine Depesche aus Belgrad melde,: Rußland dar 6 000 Büchsen nach Cettirje geschickt. Eine Bande Monkenegriner, die einen Einfall in Serbien maazte, wurde zurückgeschlagen. Ein Gerücht behauptet, Rußland werde einen zweiten Einfall verursachen, um ffö iia Milan zu stürzen und einen rufst' schen Candidaten aus den Thron zu setzen. Ueberflüfsige Aufregung. M a d r i d. 10. Jan. Mehrere Slunden lang herrschte am Samstag große Auslegung. Jnsanta Jsabella, Schwe ster des verstorbenen König Alfonso, war einer Jagdpartie in einer Kutsche gefolgt. Sie sak allein in der ttulsche. drei Salden begleiteten sie. UntttwkgS schlug die Kutsche um und die Jnsanta fil! in einen Graben. Ein Lakei wurde abgeschickt, um Hilfe herbeizuholen. In der Zwischenzeit aber verbreitete sich daS Gerücht, die Jnsanta sei von Revolutio nären gewaltsam entsührt wordtn. Poli zei und Militär wurde aufgeboten, um nach ihr zu suchtn, und die wildtge Aus regung herrichte in Madrid bis sich die Cache ausklärte,
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'7 p - r s) c ry t iär i ' f S f w Qate Qualität. öard; 149 Soixtlx Alabama St, Das englische Ministerium. London. 10 Jan. Das Ministe rium ist endlich vollständig. Lord Jdde ileiad trat auS und SaliSbury übernahm das Protefeuille des Auswärtigen. Vom VnSlande. In Wäbring bei Wien bildet die Ueberfüyrung eines schönen jungen MädchenS in die Irrenanstalt oo.S Tagesgespräch. Der Möbelfabri kant G., Vater einer erwachsener Toch ter, ward Wiltwer und heirathete zum . ein . . . . m t "r zweitenmale eine Wittwe, welche ihm .L.C.IT) Cf 1 k I 3 K. rvcniuo eine viyict um !NV US brachte. Durch einen Ungluckefall ver lor derselbe sein Augenlicht, so daß seine iramilie bemcangel preisgegeben ward. Aber Alle zog die Liebenswürdig keit und Schönheit Toni's an, wäh rend Katbi ziemlich vereinsamt blieb. Dieses Verhältniß erregte in bobem Grade den ?'eid und. Zorn derStiefmut ter, die carauf bestand, drß ihre leibliche Tochter früher als die Stieftochter ver beirathet werde. Um ihrem Grimme Lilft zu machen, plagte und chikanirte sie St,eftochter auf ganz unglaubltche Art. Sle etzte das Madchen vor allen ' ,i.cf. tnm ib7 h, rriff,. ng der niedrigsten bäuslicben Arbeiten auf, kurz, sie dcgradirte das Mädchen in der That zur Rolle emes Aschenbrödels, Eines Tages machte Frau G. mit ihrer Tochier Katharina einen Besuch ' in 1 Dornbach und lernte hier einen jungen ! kennen Die. r trnX n hurn ,4, 5I unX I VV 44 IMVVVli W( UUllt U44 V m Erlaubnis, das Haus deS Fabrikanten zu besuchen. Diese wurde ihm gewahrt ; sah ja die eitle Mutter einen ihrer sehnlichsten Wünsche erfüllt. Dr. Weiß ließ lange genug mit seiner Weibung warten, was die Mutter zur Herausforderung einer Erklärung veran laßte. Dr. Weiß muizte nun nothze drungen gestehen, daß ihm der Besitz der schönen Toni als der Inbegriff seines ganzen Glückes erscheine. Die hierüber empörte Stiefmutter verbot dem Arzte ein für allemal das Haus und setzte nun um so erbittertet den Kampf gegen die Stieftocher fort. Die unausgesetzten Martern, welche Frau G. ihrer Stief tocher auferlegte, wirkten auf Herz. Ge Gemüth und Geist der armen schönen Toni und vor wenigen Tagen wurde dieselbe, wle erwähnt, der Landeslrren p - ,. , t fj . . ' uber Dr W .st .b. falls sehr bedenklich erkrankt, so daß die Befürchtung nahe liegt, er werde seiner Geliebten in das Reich des Wahnsinns folgen Im Hause des Möbelfabrikanten G. ist aber Trauer und Klage eingebogen, da der blinke Vater der Un glücklichen vergeblich nach- seiner Tochter sucht Anatole France erzählt im Temps" mehrere Geschichten vom Pariser Bildhauer Elend, das größer ist, als dasjenige aller anderen Künstler, weil der Bildhauer ein viel beschränkte reS Absatzgebiet und für die Herstellung eines Werkes größere Kosten hat, als der Maler oder der Musiker. Wenn Ihr die Ecole der Aeaux.Arls besucht", schließt Anatole France, so haltet Euch in dem Hose Du Muner vor emem bron cenen Merkur auf, der einen Dorn auS feiner F.rse zieht. Der rechte Arm fehlt, und die Verstümmelung begünstigt noch den Wahn, man stehe vor einem Werke griechischen Ursprungs...... Die fer Mercur ist daS letzte Werk Vriant'S. Obwohl er Prix de Nome gewesen war und sein Talent sich nur mit wenigen anderen vergleichen ließ, war er immer arbeitt los. Eine Dachkammer diente ihm als Wohnung und Werkstätte. Hier sübrte er seinen Mercur während eines strengen WinterS auS, sparte die Kohlen für die Stunden, da sein Modell saß und'verbrachte die übrige Zeit ohne Feuer. Ernc Nacht war die Kälte so bitter, daß er alles, was er an Kleidern besaß, auf sein Bett legte, um sich zu er wärmen. Wäbrend er weiterschlotterte, dachte er mit Schrecken an das Meister werk, daS er eben vollendet hatte und dessen Ton nun ebenfalls gefrieren konnte. Dann aber wäre der Mercur verloren gewesen. Ohne sich lange zu besinnen, hüllte er die Statue in seine Kleider und Decken ein. Als sein Freund Cavalie ihn den nächsten Tag nicht sah, stieg er zu ihm hinauf und fand ihn starr erfroren auf dem Bette liegen. Aber auch die Statue, der er sich geopfert hatte, war eingefroren. Als man sie berührte, siel der rechte Arm zu Boden und die freunde wollten ihn Nicht ersetzen lasten. So, wie eS war, wurde daS Bild in Erz gegossen und zur Belehrung junger Bildhauer in der Ecole Pesui-ArtS aufgestellt" Jodn Weilacder. Saloon u. Billind'Hallc,
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