Indiana Tribüne, Volume 10, Number 111, Indianapolis, Marion County, 10 January 1887 — Page 1

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0, , ,' v , v& ; WVWVi n n n y ii MI l i l& V vvvv Jahrgang 10. Ofstee : No. 120 S5 Zardland Gtraß NuQner.ni. Jndisuapolis, Jndiana Montag, den 10. Januar 1067.

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(Bit)i: u I ! I Q I t n. O a ! h , n g l o n. D. E.. 10. Jan. Schöne?, etmaZ värmereS Wetter. Gebt nicht nach Rom. Ntw York. 10 Jan. .TimeS"und .Herald- verstchern. dak Dr. McGlynn nicht nach Rom gehen werde. Starb. New Y o r k. 10 Jan. John Roach, Iz... D.f2nnif Schlffsbaner. starb beule vr uciaiiuit wujifwnu, Morgen um 10 Uhr. Kirche und die ttnight of L o b o r. Oshkoit,. Wi?.. 10. Jan. I C. Nützel. Postor der lutherischen Dreieinig itSkirche verkündete von der Kanzel. dab wer künstig noch zu dm Knight of Labor gehören, au? der Kirche auSgestoßen werde. Göitoricllcs. Die Menschen smd überall ditsel ben und die gleichen Ursachen haben überall die gleichen Wirkungen. Die deutschen Ausnahmegesetze, mit dem kleinen Belagerungszustand und den Ausweisungen sollten dazu dienen, die Sozialdemokraten todt zu machen. Statt dessen haben sie das gerade Gegentheil bewirkt. Die Sozialdemokratie ist ge wachsen und sie ist heute stärker als je. Aehnlich geht es in Chicago. Dort bestehen zwei große Arbeiterorganisationen : Die Centrak Labor Union und die Trades ssembly. Erstere enthielt die radikalen Elemente, Letztere war äußerst conserva tiv. Beide Organisationen smd gleich stark. Als dieHeumarkt-Affaire den Behör den eine willkommene Handhabe zu einem Versuch bot, die radikale Bewegung zu unterdrücken, da führte sie ein Schreckensregiment ein, gegen welches der kleine Bdagerungs?, spiel war. Äiepolrzei ' beschlagnahmte Zettungen, nahm willkürliche Verhaftungen und Haussuchungen in endloser Zahl vor, schoß und knüppelte nach Herzenslust, und das Gericht krönte diese menschenfreundlichen Bestrebungen mit einem siebenfachen Tcdesurtheil. Und das Resultat davon? Jn allen fortschrittlich gesinnten Arbeiterkreisen be trachtet man die Verurtheilten als V!är tyrer, die große District Asiembly 9!o. 24, in Chicago ist radikal getoorden und die TradeS Agembly ebenfalls. Letztere hat sogar einen Anarchisten als Beamten ge wählt. Ideen lassen sich eben nicht gewaltsam unterdrücken. Sie wachsen mit der Zeit und eine große Bewegung läßt sich nicht nur nicht aufhalten, sondern Gewaltmit tel fördern sie nur. DaS wahnsinnige Vorgehen der Machthaber giebt mancher Bewegung, welche sonst spurlos verla fen würde, erst ihre Bedeutung. Wenn Angesichts der Vorgänge in den Hallen der Legislatur das Volk den Glauben an die guten Wirkungen des Stimmrechtes verlöre, und daran verzweifelte, die sozialen Fragen jemals vermit telst desselben lösen zu können, wäre es zu verwundern ? Wir sehen, daß beide Parteien einen Kandidaten für das 2lmt eines Biceprä lidenten aufgestellt haben, eine? konnte nur gewählt werden. JahrauS, Jahrem predigen uns die Prominenten, die Leute, welche sich für law" und ordre" begeistern, vor, daß in unserer Republik das Volk regiere, daß durch de Stimmkasten des Volkes Wille zum Ausdruck gelange. Und was sehen wir ? Das Volk hat gesprochen und eine Partei sucht den Ausdruck des Volkswil lenS zu unterdrücken. Wir setzen den Fall. Green Smith hätte in der That gewisse Rechte, wir setzen den Fall, es seien wirklich rechtliche Zweifel vorhanden, ob die Erwählung eines Vice gouverneurS am Platze war oder nicht wäre es nicht trotzdem für Jeden, welcher wirklich der Ansicht ist, daß der Volks. Wille zur Geltung gelangen und auSgeführt werden sollte, ein Gebot moralischer Pflicht, sich dem ausgesprochenen Volks willen zu unterwerfen ? Würde nicht ein wirklich patriotisch denkender und fühlen der Mensch sich sagen, daß es weit wichti ger sei, daß daS Resultat einer Wahl ganz und voll zum Ausdruck gelange, als daß er selbst ein gewisses Amt bekomme ? Es kann unS ja ganz gleichgiltig sein. ob ein Demokrat oder ein Republikaner Vicegouverneur ist, ob ein Demokrat oder Republikaner Bundessenator wird. Die Sache, die wir vertreten, gewmnt oder

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verliert weder in dem einen noch in dem andern Falle. Auch wollen wir gar nicht behaupten, daß die Republikaner, befän den sie sich in der Lage, in welcher sich jetzt die Demokraten besinden, es nicht ebenso machen würden, wie diese. Gewiß ist, daß daS Vorgehen der Demokraten, welches darauf berechnet ist, durch Gewalt und Schliche einen vom Volk gewahl ten Beamten am Antritt seines Amtes zu Verbindern, die aame Prinzipien und Charakterlosigkeit der alten Parteien kenn zeichnet. ES zeigt deuthch genug, daß der Wille des Volkes den Parteien . ganz gleichgiltig ist, daß sie nichts im Auge Haben, als das Parteiinterne. Zugleich sollten aber auch den Arbeiern, welche noch immer an der sogenann en Schwanzpolitik festhalten, die Augen aufgehen. Die Unterstützung von Kandidaten der alten Parteien, bloß weil der eine schlau genug war, sich den KnightS of Labor anzuschließen, und der andere vielleicht einmal ein Bischen Honig verschmiert hat, zeigt sich hier ja als der glänzendste Unsinn. Diese sogenannten Arbeitervertreter machen den ganzen Rummel mit, als ob sie ganz allem durch ihre Pirtei gewählt worden wären, und etnige derselben, wte besonders Bailey erweisen sich' als die fanatischsten Parteigänger. Je eher die beiden alten Parteien aus dem Wege geräumt würden desto besser. Wahlen sollten in Zukunft etwas Anderes sein, als Lotterieziehungen, bei welchen die Preise in Aemtern bestehen. Es wäre Zeit, daß wir einmal Wahlen bekommen, deren Resultat in der Aufstellung von Grundsätzen bestehen soll. welche für die Gesetzgebung und Verwaltnng der Volks- und Staäts-Angelegen' heiten maßgebend sind. DraymaltZrichteu. Wieder ein Sie der Soziay, l i t r - - - (5 h i c a a o. K Jan. ö?ule fand die Fortsetzung der Beamtenmadl der TradeS Asjemd: statt Die Sozia'.lsten erran. aen ttnen vounanoigen Vttg. amm! Beamte der Trade? Astembly ebören dem radikalen Element an; einer. Statistiker Lum. ist sogar ein Anarchist. Beendeter B r a u e r st r e i k. St. LouiS. 9. Jan.' Die Comite? der Brauer Bereinigung und der BrauerburschkN'Union schlichteten heute ihre Disstrtnzen vollständig. Damit ist der im lknten September begonnene Streit zu Ende, und auch die Boycotts sind aufgehoben. Dtr Ausstand erfolgte, weil die Brauereibesitztr beschlossen hatten, sämmtliche Unionmitglieder zu entlassen, wenn nicht ein über zwei Brauereien ver hängterBoycott sofort aufgehoben würde. Bis auf 69 haben alle Ausständigen die Stadt inzwischen verlassen. Diese 69 werden wieder angestellt, und ihre Na men auö dem schwarzen Buche gestrichen UeberdieS sind die Löhne erhöht worden. Untergang eines deutschen Schiffes. Norfolk. Ba.. 9. Jan. Gestern früh um 2 Uhr ereignete sich unweit der Little Irland LebenSrettungtstation. 1t Meilen südlich von Cap Henry, einer der schlimmsten SchisfSunfäUe. die ie an der Küste Airginien vorgekommen sind. Mindesten 20 Menschenleben sind dabei ,u Grunde gegangen. Der Morgen war bitter kalt, und eS herrschte ein Schneesturm. der die AuSstcht verdunkelte. Als sich der Sturm kurze Ze'tt e,n wenig gelegt hatte, de merkte ot Mannschaft dtr genannten Station, daß etwa LOO YzrdS vom Gestade ein grobes SchiZf gestrandet war. Man gab inen Alarm und feuerte Raktten ab, um das verunglückte Schiffs personal in Kenntnik zu setzen, dak man eS bemerkt habe. Bon Little Island und Dam Neck trafen. gleichmäßig Lebens rettungSmannschlften die üblichen Bor kehrungen. ES wurden sechs erfolglose Versuche gemacht, eine Leine nach dem verunglück ten Fahrzeug auS einem Mörser abzu schießen. Schließlich sahen die Leben? retter keine andeie Möglichkeit, al? sich auf die wüthende See hinauszuwagen Obwohl dies unter den obwaltenden Um stänkert fast sicheren Tod bedeutete, ent schlössen sich die braven Männer dazu. Zwei Boote fuhren hinaus und erreichten auch wohlbehalten daS Schift 15 Mann deS SchiffSversonalS wurden aufgenom men. Man fprach kein Wort, denn Jeder fühlte die furchtbare Gefahr deS Rück wegeS nach dem Strand. Anfangs ging alle? gut. Plötzlich aber schoß eine riesige Woge aus beide Boote zu, dieselben schlu gen sofort um. und die 25 Jnsasien stürzten in die brausende See. Run be gann ein verzweifelter Kampf um da L.btN. Vom Lande auS sab man da?

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entsetzliche Ächausplkl.-und konnte doch .... . . i nicht helfen. - Die Verunglückten j wurden von den Wellen südwärts geschwemmt. Einige wurden an da Gestade gespült und. so bald ste nahe genug kamen. herauSge fischt. Sie gaben kem LebcnZzeichen von stch. Man machte Wlederbelebungsoer'l such, die aber nur in zwei Fällen erfolg X. . rsiifl roaren. ITN - m O - c . : Tl w . m v . 5 m ' Cf I ivai ayrzeug t,l vas veuliaze IN

viMui-uy , uu uni ucin oiurnunoo des topttan? valverZtadt von Hamvurg jl cn i! ' r . A n i i w na rumore suyr. ttn mziger oer Mannschaft ist am iltytn geblieben. Bsn den LebenSkkttunftsmannschaften sind folgende umgekoznmen. Capitän Adel Btlgnzo. I. W. Land. George W. Stone (alle drei zur Little JZland Mannschaft gebö:ig ) I ft Bekanzo (Bruder des Vorigen) und Josrph Sprtlv. jur Dam'Neck Station gehölend. t Die Wikdklbtlkbikn de.ßin Iohkdi5tbe' ijyge und Frank Tetjord, von der Little ZZlapd Mannschast. Tetsord ist aber so schwer verletzt, dafc er wohl nicht mit !cm Leben davonkommen wird. Bereinigung- von Berg l e u i t n. faulte n. isl'i ii. Marita r. Die Bergleute der Sttddwiston l in den Anthrecit ttahlenfeldern haben sich alle in einer Organisation, der D'str ct As semb:y 135 vereinigt. Diele Organisa tion ist somit ungesähr $100.000 Mann stark. K a t h o t i k e n u n d Arbeiter. .5. incinna s'aDie Snn wird morgen einen Artikel publiciren. worin sie behauptet, die katholische Kirche sii gegen die Theorie n Henry Georges und merke die ßnithu nf S'abör oni'ä tfi.te.fl, frnnten. nmin rlllken der Bewegung süe Henry George anschliern. Die .Su- behauptet ferner, das vor der Äichmonder Conventlon eine -r , , , 1 -r Versammlung kathollscher Bischöse in Baltimore stattgefunden habe, und dab den KnightS of Labor zu verstehen aeaeden worden sei, daß sie ut thun würden. Powderly wiederzuwählen, da derselbe! ein guter Katholik sei 'Ver ttabti Ausweisung von Franzosen. Berlin. 9. J,n. Die deutsche Regierung hat einen B.feh! an alleJran-.-r.- rr. . , t kxc. zvirn rnajirn. lvellye zur irunzo,ily,en Armee gehören. Elsaß Lothringen zu verlassen. Es heißt, diiser Besehl sei dadurch hervorgerusen worden, daß viele . hi nf,(.f f.KUij i am 7 n n französische Arbeiter anzustellen. ry 1 . it : v-.. j i c x'i 1 1 1 1 m u o iiugc im o c u i deut schen. Reichstag. Berlin. 9 Jan. Die Debatte über die zweite Lesung wird am Dienstag be ginnen und verlort!, teyr ttUrmticy zu werden. Jütst BiSmarck hat erklärt, er werde in Berlin dlndtn, bi3 das Schicksal der Vorlage entschieden sei. Jn RegierungS kreisen hat daS Vertrauen auf die An ne.hme der Vorlage abgenommen, und eS sind Anzeichen vorhanden, daß Bismarck einem Eompromiö nicht unzugäng lich ist. Man glaubt, daß er auf ein Amende ment eingehen würde. daS die Giltigkeit der Vorlagt auf 5 (statt 7) Jahre beschränkt, daß er j?doch unter keinen Um ständen auf einen bloß Zjähtigen Termin eingehen, und wenn der Reichstag auf einem solchen bestehen sollte, sosort diel Auflösung desselben veranlassen werde. Hr. LZindhorst. der Führer der Eleri. kalen. hatte mit dem Regierungevertreter General Broniart von Schellendors ei nen heiligen Wortwechsel, weil Windhorst die Bemetkung gemacht hatte, Dkutsch land lebe ja im tiefsten Frieden, sei mit Oesterreich und Rußland bisceundet und nirgend? bedroht. Er sagte in erregtem Tone, der Reichstag werde, über die Empfehlung der Militülcommisston hinaus, kein Z'gtständ' niß machen, selbst wenn mit einem Staats streich gedroht werden solle. General von Sch.llendorfs Weigerung. anzugrvrn, uu, wricue stnanzikuen liisquellen die Regierung sich verlaffen könne. um die ErtraAuSgaden zu decken, bat ebenfalls sehr unangenehm berührt. Petitionen zu Gunsten der Vorlage lauten massenk2st vn nrnMr,.n .n. 'servativen nnAahm -in. " ii -1 - - --.n. v(l

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Grocer nack

$M9$ und Brod. 5? Während der Debatte im, Reichstage werden Richter und Windborst Namen ihrer Parteien von der Regierung ein Erklärung der europäischen Situation verlangen, sowie Auskunft über die Ii nanzlaae der Regierung. Die ossizielle Presse schürt wieder g( hörig daS Krlegöfieber. Nack lknm-r kkin kin,, London: 9. ?ian. Die Bern!! ftänDiouna deS KabinetS ist nock immer . . . nicht aeglückt I " Ein katholischer Eongreß. London. 9. Jan. Die Vorderei tungen für den internationalen wissent. schaftlichen Congrek in VariZ. wacher im April abgehalten werden soll, sind getrof. sen. Bei dem Conqrek werden Vorträge gkhaltkn, aber eS wird keine Abstimmung voraenommcn. durch welche der Congrek sich an eine bestimmte Theorie binden könrte. Deutsche Lokal - vcackricdt n G r o ß b e rz o gt bu m Baden. Jn Karlsrnbe wurde ein frantösischcr Ofnncr. der Lieutenant Letelliec verdat tet, weil man bei ihm derschiedene Pläne und Skizzen von 'militärisch wichtigen Punkten fand. I weh. osraty Baum aärtner in Baden Baden. Der Dr. V. Oppenheim, in Heidelberg, hat in Müw chen, wo er erst kürzlich promovirte, Selbstmord begangen. Der Postbote Lorenz Nösch in5königsfeld wurde wegen Unlerschlagunz verhastet. Der ZLem händlerJakob Honsell von Nonstanj! wuidevegenNnTchnttererer zu 6 ü?o naten Gefängniß und 500 Mark Geld strafe verurtheilt. Der socialdemokra tische Agitator Willig in Mannheim er hielt wegen Beleidigung deS Stadtdirek torS Siegel 4 Monate Gesangms. I rr r . l vu." i :n rr34 S wegen Sittlichkeitsverbreche .!-rer . Maver und derEise MJti iuw. uiytuuciusi . viuiivu verurtyettt : en der Taps tzierer I. Mayer und derEisenhauerWev and. beide aus Mannheim, zu 5 Jahren Zuchthaus bezw. 2 Jahren Gefängniß, der Arbetter WUHelm Lang von stauf fenberg zu 9 Monaten und der Taglöh ner Neidig von Waldwimmersbach zu 10 Monaten GesananlU ', wegen Raubes wurde gegen den Maurer Gg. Benzinger von Feidenbeim auf 3 Jahre Zuchthaus erkannt, gegen die 19jahnge Llsette Schreiber von Langenalb auf 1j Jahre GefanantN, gegen den Fabrrkarbetter iA Vfitfrtrrtnrm tonn WriffinfiflA ftiif 1 .Hr Gesänanik. - Nn Kkvenbausen wurde der seitherige Bürgermeister Joses I . r.- . . eger ern ttMMlg wleoeraewavu, rn Klaftern siel die Wahl eines Bürgermei sters ausHrn.Wtth. Keuteruno rn Wu tenhofen wurde Bürgermeister Phrllpp e er von Wenoungen mreoergewaytr. In Karlsruhe erschoß sich der Architekt , j nhZJZil si der Taalöbn-r Gottkr. Maulbetsck. m a. VU, z WkllVVI HMf VtWUUMtti Hf I " u'i"-' . " . Scbrvarlacd die 37,äbrrae Amatie Kü pferle, die drei Tage später ihre Hoch zeit feiern sollte, und in Steinach der 45. Jahre ale Anton Wädele. Durch einen Eisenbahnzug wurden überfahren und verloren in Folge dessen daS Leben: die Betzelverkauferm Frau Hofmanv aus Kandern, der Bahnwart Fr. Ett wein Langenschiltach, der StationSmei ster Zimmermann in Mannheim und der Bremser Josef Krüger von Schwai gern. Der Landwirth Svonrad Boll von Äy stürzte von der Scheunentenne und erlag den erlittenen Verletzungen, in der Mühle zu Duchtlmgen wurde der 7tay rige I. Nehm vom Räderwerk erfaßt und getödtet, in Hesielbach stürzte der Schacht eines Brunnens ein und begrub den 17jahrigen Josef Huber, die Wittwe des Maurers Georg Münz, Genovefa, geb. Schäfer, von Seelbach ertrank im vssenburgör Muhlkann. AUS de'r Rheinpfalz. ver 'iuytenoe nser PY. Marz rm iiii tm 9 W , m ym .. Edenkobener Thal rst mit Hinterlasiung seiner Frau, Kinder und trauernder Gläubiger, verschwunden. t Veteran Georg Mich. Damm in Maikainmer. Dre rn der Nahe von Wtesenhetm veran stalteten Bohrungen auf Braunkohle haben ern glänzendes Ergebniß gehabt. Neben ausgiebigen Kohlenlagern fand man gletchzelttg auch werthvolle Thon arten, deren Ausnützung alsbald in An griff genommen werven wird. Wegen betrügerischen BankerottS wurde der Wirth Joh. Fischer von Bebelöheim zu 1 Jahr Gefängniß und wegen Beihilfe nn:it viTirj. . ms V i 1 Jahr Zuchthaus verurtheilt ; wegen ici zusirly x'uey. orner von tlevlanet Mordsver'uchS der Wmzer Peter Eich Horn von DiedeSfeld zu 5 Jahren Zucht hauS: wegen KinveSmordS die 22jah rige Anna Ader von Grüfenhausen zu ?i. Jahren Gefängniß ; wegen Brand tung der Acker Johannes Donauer - m...i.j. u ... ii n 4 m z i imimio mmnnwjmg

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