Indiana Tribüne, Volume 10, Number 107, Indianapolis, Marion County, 6 January 1887 — Page 2

r""rTVBffT" " V; '" w.- i "W cfrttftfitt. eUUlUUU UUUUU Erscheint Füglich und Ssuutags. rVitl.Ucha .Xridttne kostet durch Un IZ J ,nt per Voch, M ontag.TttbR" 6ett x Doch. Vetds ins II Cvtl. Cn Vs? ,gichu 1 Oo:oi!Öii5Un4 V" 351. Ossiee: ISO O. arvlanbür. Indianapolis, Ind., 6 J,nuar 18S7. (?iue wissensdaftllcke 2vrtt' De? bekannte frühere General-Wund' arzt Dr. W. A. Hammond, der sich auch als medicinischer Schriftsteller in ameri kanischen und europäischen Fachkreisen eines ehrenden Rufes erfreut, hat sich im Jnterejse der Wiffenschenschaft einer fürchterlichen Spree" unterworfen. Er wollte sich persönlich übeneugen, ob eS toabxl sei, - daß man sich den über mäßigen Cocaingenuß ebenso angewöh nen könne, wie den von Opium oder Ar fenik. Die sonderbaren Eigenschaften des Cocam Karen ihm zwar schon seit 20 Jahren bekannt, doch konnte man damals nur sehr selten und dann auch nur rirt tastn ritr 9TJ?priifin" h?nm men. Erst als in der neueren Zeit das Cocain in größeren Quantitäten zu ha den war und die Entdeckung gemacht wurde, daß es die Eigenschaft besitzt, einzelne Körpertheile für eine gewisse wautx volljtandig emppnvungsloy gegen Schmerzen zu machen, sing auch Dr. Hammond wieder an, sich mit demselben näher zu beschäftigen. Vorzüglich inte ressirle es ihn, als andere Aerzte die Be hauptung aufstellten, das Cocain sei deshalb gefährlich, weil ein längerer Gebrauch desselben ebenso zu einer ge sährlichen, . Leib und Seele tödtenden Leidenschaft führen könne, wie das berüchtigte Opium oder Haschisch. Dr. Hammond versuchte eS erst mit Cocaimvein, mit Cocain Ertracten und anderen flüssigen Formen deS Stoffe, entdeckte aber mit der Zeit, daß die stüs sigen Ertracte und Weine seiner Verdau ?i44, 7t frtn.f r srit Utiy UUVV4blt. wMtVtl VilV V jj' Gran Cocain-Hydrochlorid in einem Pint reinen Wems recht gut vertragen und machte die Wahrnehmung, daß diese Miscduna - bei ibm alle wobltbätiaen Folgen des Cocains hervorbrachte, ohne seiner Leibesconstitution zu schaden. ' Schließlich versuchte es der Doctor mit subcutanen Einspritzungen des Hdrochlorids. Zuerst spritzte er sich ein Gran unter die Haut. Die Wirkung war dieselbe, als habe er drei Glä fer Champagner getrunken. Seine Ein bildungskrast vergrößerte sich, ein won niges, glückseliges Gefühl überkam ihn und er wurde redselig und fröhlich. NachtS jedoch konnte er bis fünf Uhr ni4t (Alslfan. nnh Marxens erweckte tt F . , 7 , . , - mit Kopfweh. . &m nächsten Abend nahm er zwei Gran Eocain und spürte von demselben .die gleichen beglückenden Folgen, wie von dem ersten Gran, doch überkam ibn gleichzeitig das Verlangen nach schrift- ' Uellerischer Thätigkeit. Er wollte einen turztn Brief an emen Freund schreiben, un:e? den Einwirkungen tes Stoffes wurde jesoch daraus eine 43 Seiten lange Epistel. Am folgenden Abend nahm Dr.Ham mond 3 Gran. Bald darauf stellte sich bi ihm eine ungeheure Lust zum Spre chen ein, der er willig nachgab. Zkopfweh folgte. Einen Tag später nahm der Doctor 6 Gran. Unter dem Einfluß des narco tischen Mittels schrieb er eine lange Vor rede zu einem neuen medicinischen Werke und war während des Schreibens überglücklich über die Fülle genialer Gedan. ferr. die er zu Papier bringe. Als er am nächsten Morgen mit dem üblichen deftigen Kopfweb erwachte, stellte eS sich heraus, daß die ganze Vorrede der reine Unsinn tvar und die Sätze nicht den ge ringsten Zusammenhang hatten. Acht Gran, drei Tage später genom rnen. erzeugten peinliche und unange nehme Empfindungen bei ungewöhnlich lebhafter geistiger Thätigkeit. Dann schreibt der Doctor wörtlich : Am nächsten Abend versuchte ich es mit einer sehr starken Dosis und nahm : im VUrlaui toon Stt Minuten ' Kran ein. Die Resultate waren erstaunlich. Mich überkam eine ungeheure Heiterkeit n e . und. schließlich eine totale nergevlicylett. WaS ich gethan, gedacht oder gefühlt babe, weiß ich nicht, auch nicht, wie ich in's Bett kam. Am Morgen fand rch meine Bibliotheken Unordnung. Alle Bände von zwei großen Encyclopädien lagen oen aus oem ooen yerum ver streut, als ob ich nach etwas gesucht und es nicht gefunden hätte. Ich hatte nicht die geringste Erinnerung daran, daß ich in Buch in die Hand genommen und darin etwas gesucht hatte. Vielleicht batte ich'eine brillante Idee, doch ist sie unter Einwirkung von 13 Gran Cocain der Vkachwelt verloren gegangen Alles, WaS mir von meinem Rausche übrig blieb, war ein zwer Tage anhaltendes. fürchterliches Kopfweb, welches keinem kalten Bade weichen wollte. Erst starker Kaffee heilte mich." Dr. Hammond meint, es sei ihm gar nicht schwer gefallen, den Genuß von Cocain ganz aufzugeben, und es ist . . r r . . r-l'i l f inÄOlfle denen rnne peiionuapeuecmcu . . . ori , . r ...... r . . fiunst. vag cic joenrnic uver aewoon deitsmämae Eocainesser" wenn nicht unwahr, so doch stark übertrieben seien Jeder Mensch sei im Stande, das Cocain ;u teder tfeit auszugeoen. was cocau fei daher unter den Händen eines ersahrenen Arztes cm ausgezeichnetes U)ktttel, um gewohnheitsmäßige Opiumesser von zyrem zaitx zu geuen. Ein tapferes Mädel. Die Umgegend von Lehrsville lN Pennsylvanien wurde seit einigen Mo naten von im? Bande Tramps heimle sucht, die sich bald durch zahlreiche Em brüche und Diebstädle in der Nachbar schaft sehr unangenehm bemerkbar mach ten. Kürzlich dranqen sie Nachts in das - . r r Haus emes gewljien asxer mily. raubten aus demzelben viel Geld, Ju

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'' Nlin UNS .Ntt!dü!izeittm uho tmun dann ncch ein Zimmer, in welchem die 16jährige Tochter des Hauses schlief, um auch dieses auszuplünden. Da Mädchen hatte jedoch schon seit einer Weile die Einbrecher gehört und sich stillschwei gend einen alten Revolver ihres VaterS aus einer Schublade geholt. Als die Diebe die Thüre öffneten, knallten ihnen zwei Nevolverschüffe entgegen, und ent setzt ergriffen sie die Flucht, viele von den gestohlenen Sachen unterwegs lie gen lastend. Eine Blutspur bis zum Hause hinaus zeigte, daß einer der Näuder von emer .iuget gelrossen war. Da ahnliche Räubereien in der letz un o . am i'b v""'"" ren, so vecylo,ien Dt Bürger, unter ttcy inen Schutzverein zu bilden und sich ge2tSf Äan baue in M chen zu machen. Man hatte n Ersah WC. WC- C-.-.w? runa gebracht, da cic ravlps mehrere Meilen von Lehrsville einen Lersamm. lunasplay hatten. Man brach dortbin miikjvmg v vvwui au um de Verbrecher emzu angen. unicnvcB uar w www " , alten Landllreicher, welcher sofort gefan aen und in's Verhör genommen wurce. Derselbe legte ein volles Gestqndniß ab. Seme Bande habe fett Monaten in der Umgegend gebaust und Tausende von Dollars in baarem Gelde, Juwelen,Kleider, Lebensmittel u. s. w. gestohlen. Er .der Alte habe die Streifzüge seiner Genomen rncht mitgemacht, sondern nur dahelm über idre TbatenBuch geführt. Jetzt hätten seine Genosien, nachdem ci !f. w rT. er 'it5 ner von rynen von oer -vcoier mnos erheblich verwundet worden, aus Angst das Lager verladen und sich geflüchtet, er für seinen Theil wolle in seine Heimatb " nr in - r in wero go zuruakeyren. Die 'Xbit des muthigen Mädchens hatte die ganze Umgegend von einer Bande gefährlicher Strolche befreit ! WaS sie aeben wollen. Bekanntlich hat sich die Commission des Jkeichstages, der die neue Militär' Vorlage überwiesen worden war, bis nach Neuzahr vertagt, nachdem sie m der ersten Lesung ein Amendement der Deutsch Freisinnigen angenommen hatte. Die Bedeutung dieses Amendements setzt das .,Bcrl. Tagebl." wie folgt ausein' ander : Die Majoritätsparteien, zusammen-. gesetzt aus dein Centrum, den Deutsch frernnrngen, den Soualdemokraten und Polen, genehmigen für immer olrne zeitliche Einschränkung die ceusormation der dritten Division des XV. (elsässi schen) Armeecorps, eines sächsischen In fanterie - Regiments, von 24 Batterien Feldartill?rie und 21 Abtheilungsstäben, 6 Bataillonsltaven und y Compagnien Eisenbahntruppen, 1 Pionier Compagnie und 14 Train - Compagnien, also aller derjenigen Truppen, welche die Organisatwn des gesammten Heeres auf eine höhere Kriegsbereitschaft brin gen. Die hierfür erforderliche FriedensPräsenzstärke wird auf d r e i Jahre gewährt. Die von der Regierung geforderten fünf;ehn vierten Bataillone und das sächsische Jägerbataillon, als 16. Jnfanterie Batalllon, tragen einen, auch von dem Kriegsminister anerkannten, provisorischen Charakter an sich. Darum werden dieselben zunächst nur auf ein Jahr bewilligt unter der sicheren Bor aussetzung der weiteren Gewäbrung auf längere Zeit durch jeden folgenden Reichstag, so lange die Gründe, welche jetzt, zur Schaffung dieser Bataillone geführt haben, auch in der Zukunft noch fortbestehen. Eine auch an Zahl wesentliche Erhöhung der Äopfstärke derjenigen alten Truppentheile ist gewährt, bei welcher anerkannt worden ist, daß durch eine solche die Kriegsbereitschaft derselben vermehrt wird. Es ist den verbündeten ötegierungen also o h n e A b st r i ch an d e r Z a b l alles das gewährt worden, was, noch der aewissenbaftesten Prüfung als no'.h:ven erkannt worden ist, um das Heer für . C Lr den tfstU eines vaivlgen ooer oocv emes in nicht zu weiter Ferne möglichen Krie ges, genau an den Stellen und in der Art zu stärken, wie dies die Heeresver waltunz selbst vorgzschlagen hat. Es ist dagegen der Zlegierung nicht nachgegeben worden eine an Zahl un wesentliche Erböhung der Kopfstärke der jenigen alten Truppentheile,durch welche die Kriegsbereitschaft, nach dem Eingeständniß des Kriegsministers, nicht erhöbt wird, und welche dazu dienen sollte, die gesammte Friedenspräsenz -stärke des Heeres auf ein Procent der Bevölkerung zu bringen. Es ist weiter den verbündeten Negierungen die For derung desSeptennats abgeschla gen, und demselben dafür eine drei jährige Dauer der Friedenspräsenz! stärke für alle dauernden Kadres angeboten worden. Die Conservativen haben gegen alle Modifikationen des Regierungsentwurfs gestimmt, während die Nationalliberalen wenigstens einer Modisication, der Be willigung von 15 vierten Bataillonen für die Z?it von drei Jahren zustimm ten. Der Vertreter der verbündeten Regierungcn elklärte die v?n der Majoruät angenommenen Modifikationen für a b solut unannehmbar; auch er' kläne derselbe, daß di: verbündeten Re gierungen nie die Einführung der zwei zäbrigen Dienstzeit als im Prinzip mög lich anerkennen könnten. Wieder nach frika! Henry M. Stanley hat einer telegra phijchen Depesche zufolge eine'hohe Gsld summe zurückgewiesen, welche man ihm geboten hatte, damit er die jüngst unterdrochcne, bisher aus RewIork beschränkt gebliebene ainerikanische Borlesunstour gänzlich durchführe. Grund für die Ablehnung war ihm ein mit der britischen Regierung getroffenes Uebereinkommin, demzufolge der berühmte Forscher die Leitung einer Erpedit'ion zur Befreiung deS in letzter Zeit wieder viel genannten egyptischen Gouverneurs und österreichi schen Reisenden Dr. Schnitzler, von den EgypternEminBey genannt, übernebmen soll.EminBey nämlich,der seit einerReihe von 2;ayren ganz Jahren ganz allein die südlichste Vrovinz des zertrümmerten eavvtiscben ' ,j ' 1 I g Reiches im äquawtialen Afrika gegen übermächtige Feinde hält, befindet sich in arger Bedrängniß und ist ihm nach

Sem er stch kek durch 'M Witfti fänätt sirten Sudanesen einigermaßen erwehrt hat, der junge blutdürstige Negerkönig Muanga, der Mört der Missionäre in seinem Gebiete, dicht auf den Leib gerückt ; der Mobrenfürst bat ihm die Rück kehr nach dem Victoria ?!janza See abgeschnitten. Die britische Regierung, deren Unentschlossenheit bekanntlich Gor don im Sudan zum Opfer gefallen ist, scheint es jedt denn doch für GewissensPflicht zu halten, den einzigen Europäer zu retten, der die Jntereffen der Kultur noch gegen die andringenden Barbaren im Herzen Afrikas zu vertbeidigen wagt.

Stanley will seine Expedition auf dem Weae nack Sansibar aus in nordwestli. Rickluna an der Weitseite des Bic. 1SL : lla , u. UUV II U. V. UUU-r VV MUk vv ' snt ?;.k l' 6nVJlt hc xnM $?n .ptn itt fftnnn tnif ihm slmMtilnm i j-fi "ife j55 für seine Expedition werden nicht sehr doch veran lagt, doch muv geraume Zeit vergehen, ehe letztere ihren Zwec' erreicht haben kann. FranksurT beglückt. der .Jraich. ctrtt vom 17. ttc.) Hu der diesjährigen großen und allz meinen Bescheerung für das deutsche Bolk, über die seit hiner Woche gehan delt und gesandelt wird, ist für den Stadt und Landkreis Franken eine kleine und besondere gekommen; der Ausnahmezustand auf Grund des Aus nahmegesetzes gegen die Socialdemokra tie, von dem die Städte Berlin, Hamburg'Altona, Leipzig und Spremberg bereits betroffen worden sind, soll auf Antrag Preußens nach Beschluß des Bundesrats auch unsere Stadt heunsuchen. Auf ein Jahr zunächst, aber wer die Geschichte des Kleinen"' kennt, der toeiö. daß er sich auswächst, daß sein Glück zu Jahren kommt und er sich, wo er einmal zu Hause, nicht eher empfeh len wird, bis es mit dem Gesetz zu End ist, das Vaterstelle an ihm vertritt. Die Maßregel kommt unerwartet, aber sie überrascht uns nicht; gegen lleberraschungen hat uns vieljährige Er fahrung gewappnet. Die Kunde regt uns deshalb auch nicht besonders auf ; was Berlin, Hamburg und Leipzig seit Jahren tragen, werden die Frankfurter bei der kräftigen politischen Constitution, die ihnen seit den Tagen der Karlsbader Beschlüsse eigen ist, wohl auch vertragen können. Zudem Proteste und Klagen können hier nichts helfen; der Bundesrath dekretirt, damit ist die Sache abge macht. Dem Reichstag wird ein Rechen schaftsbericht zur Begründung der Maß rege! vorgelegt, den er nach einer kürze ren oder längeren Debatte, die regelmä ßig durch eine mit Citaten aus dem verbotenen Socialdemokrat" gewürgte Rede des Herrn v. Puttkamer verschönt ist, einfach für erledigt zu erklären hat. El kann sagen was er will, das Ende if stets ein Amen. Der Ausnahmezustand ist für Frank furt schon wiederholt in Sicht gewesen. Zuerst nach den Entdeckungen anarchisti scher Umtriebe, die Polizeiratb ölumpss mit des wackeren Zeugen Horsch Hilfe gemacht hatte, dann nach der Ermor dung Rumpffs durch Lieske, und zuletzt nach der Friedhofsattake der Polizei, die mit der Begnadigung des Pollzeicommiffärs Meyer einen Abschluß gefunden hat, der nach Ansicht der Kreuzztg." der Polizei die Freudigkeit und Schneidig keit im Berufe erhalten wird. In allen diesen Fällen ist man ernstlich darüber zu Ratoe gegangen, ob nicht der Aus nahmezustand zu erhängen sei; das Resultat war aber stets ein negatives. Das Ereigniß der jüngsten Zeit, mit dem man die vkaßregel in Verbindung zu bringen Veranlaffung hat, ist die Ber Haftung zahl: eicher Socialdemokraten bei loballung einer vertraulichen Berathu g im Hause des Gastwirths Prinz, eines bervorragenden Führers der Par tei. Die Untersuchung schwebt noch darüber; daß sie ernster ?'atur ist, un liegt keinem Zweifel, nachdem die be amragte Entlastung der Verhafteten in allen Instanzen abgelehnt worden ist. Wabrscheinlich handelt es sich um eine geheime Verbindung", wie sie jüngst aucb, trotz des kleinen Velagerungszustandes, in Hamburg-Altona vor Gericht constatirt und an den Theilnehmern mit empfindlichen Freiheitsstrafen yeabndet worden ist, um eine Verbindung, die gleichbedeutend' mit der Parteiorganisa tion am hiesigen Orte war. Daß eine solche destanv, war Niemandem ein Geheimniß, denn es war wiederholt, na menil'.ch bei der letzten Reichstagswahl, klar zu Tage getreten. Weitere Enthüllungen erwarten wn nicht und sind deshalb auch auf den Rechenschaf sbricht, der dem Reichstage demnächst zugehen wird, durchaus nicht gesvannt. Seit Jahren studiren wir diese Ait von Berichten, die in grau samster Eintönigkeit uns die überra schende Kunde geben, daß das Ausnahmegesetz die Organisation der Social demokratie keineswegs vernichtet, sondern gestärkt bat. Und nun die Folgen der Ä!aßregel. Wie man uns meldet, be schränkt sie sich auf die Aefugniß der Polizei, Personen, don denen eine Gefähr dung der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung zu besorgen ist", aus dem im Ausnahmezustand besindlichcn Bezirk, hier also Stadt und Landkreis Frank furt, auszuweisen. Die vor Jahren ge hegte Besorgniß, die Ausweisung könne auch Personen treffen, die mit der Socialoemokratie nichts zu thun haben, ist in Folge der Wahrnehmung, daß in Berlin der königl. Hosprediger Stöcker seit 1878 unbehelligt geblieben ist, vollständig geschwunden. Ohne Zweifel wird die Bebörde un. verzüglich mit den Ausweisungen vorgehen, denn sie allein können ja der Zweck der Maßregel auf Grund des Art. iH des Socialistengesetzes sein, und wie man sagt, ist' die Liste der Personen, deneu man den Aufenthalt hier versagen will, nicht erst aufzustellen. Und sonst? Es bleibt Alles beim Alten, wenigstens bis zum nächsten Jahre, bis zu den Reichstagswahlen. Dann aber werden . " " sich die Eonservativen und Nationallibe i ralen nicht mehr wie Anno 1331 u be müben brauchen, einem Cocialdemokra

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tin gegeü tinln Oemokraiett M Ließe zu verbelseni Die Socialremöktatie wird das schon allein besorgen und durch ihre Stimmenzahl zum Ausdruck drin gen, was sie dem kleinen Bclagerungszustand zu danken hat. Vom Inlande. Eine Zeitung in Florida wirft einen, i,n dortigen Hamilton öo. ansäßigen Bürger öffentlich vor, er habe bei der letzten Wahl seine Stimme für ein Dutzend Eier verkauft. Todesfälle durckSchnappösuff sollen in den Ver. Staaten seit fünfzehn Jahren um mehr als die Hälfte abgenommen haben. Wenn Dem so ist, dann hätte man es obne Zweifel der Eoncurrenz deö Bieres zu verdanken. Die Einwanderung in die Ver. Staaten während des Jabres 1680 betrug ungefähr 400,000 Köpfe. Das ist beträchtlich' mehr, als im Vorjahre, und wenn die begonnene Geschäftsauf befferung anhält, o wird für das Jahr 1687 ohne Zweifel eine weitere Zunahme zu verzeichnen sein. Die Stadtverwaltung von Grenada in Miffouri hat auf die Er greifung von George 'Gardner eine Velohnung von eintausend Dollars .ausgesetzt. Gardner stebt unter der Anklage, einen gewissen Walter Dement auf offener Straße meuchlings ermordet zu baben. Er ist 5 Fuß 10 Zoll groß, wiegt 145 Pfund. ist 28 Jahre alt und hat eine stark gebogene ?!ase. Ein Bürger inPocahontas, Iowa, hat ein neues Brennmaterial erfunden, welches vielleicht dereinst in Prairieländereien die Stelle der Stein kohlen einnehmen wird. Es werden Welschkornstrünke mit grobem Prairiegras zusammengemablen, angefeuchtet und in 12 Zoll lange , und 4 Zoll dicke Blöcke gepreßt und getrocknet. Ein solck'er.Block gibt eine Stunde lang stetige Hitze. Das Henmaterial kann für $2 die Tonne hergestellt werden. Die städtischen Beamten in Everett, Mass., hatten vor einiger Zeit einen Sparsamkeitsanfall. Sie über legten sich die Geschichte und kamen endlich zu dem Entschluß, daß es doch eigent lich eine Verschwendung sei, wenn man den Pferden des Feuetdepartementö den ganzen Tag lang das Futter gebe, ohne daß sie arbeiteten. Die Folge war, daß die Pferde ungefähr eine Meile vom Spritzenhause entfernt mit Kies beladene Fuhrwerke zogen, als iif eer Stadt ein Feuer ausbrach. Ehe es möglich war, die Pferde zur Stadt zurückzubringen und vor die Löschmaschine zu spannen, lag das brennende Gebäude bereits in Asche. Seither stehen die Pferde der Feuerwehr wieder im Stalle und freffen ihr Futter umsonst . Der i n öl e a d i n g. P a., wohl bekannte Franklin R. Goodhart begab sich neulich Abends in eine Wirthschaft und benahm sich so sonderbar und so nervös, daß dies einigen ftiner anwesenden Freunde sehr aufsiel. Sie be schloffen, sich mit ihm einen Spaß zu machen, schlichen sich heimlich aus der Wirthschaft, verkleideten sich als ,.Co!v boys" und kamen dann wieder zusammen angestürmt, mit wildem Geschrei ihre Revolver in der Luft herumschwin gend. Sie erreichten ihren Zweck vollständig. Der ohnehin kaum noch zu' rechnungsfähige Govdhart eilte in todt licher Angst in's Freie als er nach Hause kam, war er wahnsinnig gewor den. Man hat kaum Hoffnung, ihn retten zu können. Ein Chemiker in NewYork will ein Verfahren erfunden haben, wel ches Wbiski) und andere alkoholhaltige Getränke ihrer berauschenden Eigenschaften entkleidet und ihnen nur die Qualität angenehm anregender Genußmittel be' läßt, hat bis jetzt jedoch weder unter Temperenzlern noch unter SpirituosenHändlern Leute anzutreffen vermocht, welche ibm die Verwerthung seiner Ersindung ermöglichten. Die Einen wollen nicht mit sich bandeln lasten und ver werfen den Whisky, gleichviel ob er gezähmt" ist oder nicbt. während die An dern erklären, ein Whisky, der nicht berausche, sei überhaupt kein Whisky. Die angebliche Erfindung erinnert an die vor längerer Zeit in Deutschland ver suchte Herstellung von nicotinfreien" Cigarren: diese Cigarren waren bald von der Bildfläche verschwunden und kein Hahn krähte ihnen nach. Ein Ber liner satyrisches Blatt verglich diese nicotinfreien Cigarren damals mit den ,.p?intenfreien Witzen"eims Eoncurrenz Unternehmens. In der Nähe von Drifton Junction, Pa., versuchte Zachariah Hartmann über den gefrorenen Lehigh Niver zu gehen und brach dabei durch 's Eis. Er befand sich bereits eine Stunde im Wasser, als ein Weichensteller auf einem vorüberfahrenden Eisenbahnzuge ihn erblickte und den Alarm gab, als der Zug die Station erreichte. Der Conducteur Arndt eilte sofort mit meh reren Männern das Geleise entlang, bis die Stelle erreicht war. auf welcher sich der Verunglückte befand. Er steckte etwa 40 Fuß von dem Ufer im Eise, ohne sich rühren zu können, und sein Bewußtsein hatte ihn bereits beinahe ganz verlaffen. Zwei Bretter wurden auf das Eis ge legt, doch waren sie nicht lang genug. Herr Arndt verfertigte nun aus einem Seil eine Schlinge, warf sie geschickt dem gefährdeten IHann um den Leib, so daß sein Kopf und die Schultern frei blieben, und dann zogen die Eisenbahn ler mit einem kräftigen Ruck den Ver unglückten auf'S sichere Land. Es da erte zwei Stunden, ehe er sich soweit er holt hatte, daß er sprechen konnte. Die Sachverständigen, welche von der Dritte.Ave.'Sti aßenbahn Gesell schaft in 3tew Zlork beauftragt wurden, das unter dem Namen Bentley & Knight Electric Nailway" bekannte Sy stem betreffs seiner Borzüge dem Cabel system gegenüber zu untersuchen, haben jetzt dem Präsidenten Lyon von der ge nannten New Yorker Pferdebahn einen längeren Bericht erstattet, welcher darauf f fi r c r? . . - . - ' ( yinausiausr, can cer vsiecmcttat als Be triebekraft der Vorzug zuerkannt wird. 'Die Firma Bentley vi? Knight hat in . Providence in Nhode Island eine Bahn . von 800 Fuß Länge nach ihrem Patent erbauen lasten und diese war eS, welche - die New öorker Sachverständigen in

Ällglnschein nähmet!. ZilotlZUsZg ist ailf jener Bahn nur ein Wagen im Gange, welcher unterhalb des Bodens einen electrischen Motor von 25 Pferdekraft und 1500 Pfund Gewicht trägt. Von diesem Motor wird den Achsen die Trieb kraft durch Kurbel u. s. w. auf ahnliche Weise, wie bei den Locomotiven über mittelt. Zwischen den Schienensträngen liegt eine Röhre mit dem electrischen Leiter, welcher den Strom von den beiden in der Eentral-Station angebrachten Dynamos auf die Wägen überträgt. Mittels Hebel, die an jedem Ende der Wägen angebracht sind, kann der Strom zu jeder Zeit unterbrochen und der Wagen zum Stehen gebracht werden. Der Mo:or, so heißt es in dem Bericht w ter, arbeitete sehr genau und zur voll ständigen Zufriedenheit. Der Wagen wurde nach Belieben in Bewegung ge setzt und zum Stillstand gebracht, lief bergauf und bergab in der gewünschten Geschwindigkeit und entsprach allen Anforderungen in jeder Beziehung. Doch ist die Frage, ob sich das System bewähren wird, wenn ein Dutzend oder Hunderte von Wägen auf der Bahn laufen werden. Präsident Lyon wird deshalb, ehe er seinen Entschluß faßt, höchst wahr scheinlich in Gesellschaft eines ElectrikerS eine Reise nach Hamburg und Berlin unternehmen, um die dort in Betrieb be findlichen electrischen Bahnen zu stu diren. Ein junges ungarlswes Brautpaar er hieß Joseph Oraz s i e Lizzie Santra rrachte in der Nähe von South Norwalk in Connecticut auf einem Bahngeleise kinen Spaziergang und plauderte vergnügt über ihre demnüchstige Heirath. In ihrem Freudentaumel bemerkten sie nicht, daß ein Zug hinter ihnen herkam. Sie wurden Beide überfahren und ihre Leichen entsetzlich verstümmelt. Nicht die Ehe, sondern der Tod hatte sie vereint. Bas Patentamt hat soeben eine Entscheidung abgegeben, bei welcher es sich um viele Millionen von Dollars handelt. Die Celluloid - Fabrik . Gesell schaft in Adams in VkassachusettS hatte ein Patent auf die Herstellung künstlichen Elfenbeins erlangt und eine sehr bedeu tende Fabrik erbaut, als eine Gesellschaft in Newark den Anspruch erhob, die ur sprüngliche Erfinderin" zu sein, und auch sofort einen Proceß vor dem Pa tentamt begann. Die Untersuchung spielt seit 1834 uud hat jetzt mit der ZurückWeisung des Anspruchs der Newarter Gesellschaft geendet. Deutsche Lokal-Nachrichten.

I Oldenburg. t Major a. D. v. d. Lippe in Olden bürg. Rechnungssteller AhmelS in Westerstede feieite die silberne Hochzeit. Die Wittwe A. Dierks ebenda kam durch einen Sturz um'S Leben. Berur theilt wurden : die ledige Marie Schwecke von Alse wegen Kindesmords zu 2 Iah ren Gefängniß ; der Bäcker Peter Finke von Hudermoor wegen betrügerischen Bankerotts zu 2 Jahren Gefängniß und der Arbeiter Heinrich Friedrich gen. Fritz von Delmenhorst (war auch noch des Diebstahls angeklagt), die Schuh macherwitlwe Reil von Hude und deren ledige Tochter Gesine wegen Theilnahme an dem Berbrechen Finkes zu 4 Jahren Zuchthaus resp. 6 Monaten und 1 Mo nat Gefängniß; der italienische Matrose G. Matesta wegen Mißhand luig des Matrosen F. Labrssen von dem Elsflether Zchiss Katbinka", wodurch Lahrssen's Tod herbeigeführt wurde, zu 2 Jahre Gefängniß. Freie Städte. 1 Die bekannt? Wohlthät-rin Frau Earstensen in Hamburg. Innerhalb der letzten Jahre hatte eine Diebs' und Hehlerbande Hamburg zum Schauplatz ihrer Thätigkeit erwählt. Die Mitglie der waren theils Hausknechte, theils Ewersührer, die in ihren Stellungen ge nügend Gelegenheit hatten, aus den ihnen zur Obhut anvertrauten Speichern resp, aus den ibnen zu:n Transport anvertrau ten Waarensendungen Sachen zu ent wenden. Das gestohlene. Gut wurde theilweise zu dem Krämer Gülberg und dessen Ehefrau, in den meisten Fällen jedoch zu einem Wirth Namens Wilhelm Schulz gebracht, welche sodann für den weiteren Absatz der Sachen Sorge tru gen ; insbesondere war die Wirthschaft deS Schulz in der Spaldingstraße dazu ausersehen, um der Bande als eine Art Sammelplatz zu dienen. Die Vtehrzahl der Diebe und Hehler ist nun verurtheilt worden, und zwar erhielt Schulz 4 Jahre Zuchtbaus zudiktirt, während die andern Angeklagten, mit Ausnahme eines ge wisten Joachim Schulz, ber freigesprochen wuide, zu folgenden Gefängnißstra fen v.ruitbeilt wurden : Gülberg und Frau zu je 4, Bebrens und Frauu 15 resp. 3, Angrabeit'zu 12, Gätjens zu 6, Schröder zu 15, Johann Schulz zu 4, Noose zu 5 Monaten und dessen Frau zr 3 Wochen. Schweiz. Im Aaarziele in Bern brannte das sog. Innere Bad" nieder. In Aarau erlitt General Herzog durch einen Sturz mit dem Pferde starke Kontusionen. Der aus Wollbach in Baden gebürtige Tagelöhner Friedrich Grether hat in der Klarainatte, Kleinbasel; eine Hausireritt, Mutter dreier Kinder, erwürgt' und sie dann ihres Geldes beraubt. Der Mör der, der bald darauf festgenommen wur de, beging später im Gefängniß Selbst mord, indem er sich erhängte. f In Bu bendorf der in weiteren Kreisen be kannte Heinrich Jundt Zum Rößli". Der Verleger der in Genf erscheinen den nihilistischen Zeitung Bote der Wahrheit" bat jetzt bei der hiesigen Staatsanwaltschaft eine Klage ange strengt, weil seine Druckerei von russi schen Spionen geplündert worden sei. Frau Ducommun-Sandcz in La TourdePrilz hat zum Andenken an ihren ver storbenen Gatten an verschiedene gemeinnützige und wohlthätige Anstalten in Ehaudefonds 20,000 Fr. geschenkt. In Küßnacht verhaftete die Polizei einen Wunderdoktor Namens Sidler, welcher seinen Patienten mit Urin ver mischten Schnupftabak als Heilmittel gab. Bischof Lachat vermachte dem von ihm im Tessin gestifteten Seminar 150, 000 Fr. In Bcvey hat sich eine Nähe rin, Frau B., Mutter von fünf Kindern, aus Unvorsichtigkeit durch den Genutz einer scharfen väure vnw&.

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