Indiana Tribüne, Volume 10, Number 106, Indianapolis, Marion County, 5 January 1887 — Page 2
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Zndiana Zribüne. Erscheint FiglilZ nnd SsnntagO.
57Xi,t!,Kch .Tribüne loset durch IM Xilftf il V Cents p Bach, ntg..TNH,"A Ctl ft Bach. fJtih zsa th !. C Y-K 8f!3it i Co:ail3it;Ul PS Px 2. Qfssee: 120 O. arvlandSr. Indianapolis, Ind., 5 Januar 18:7. Aus Kit EarsonS Leben. Herr W. M. Bogzs, der gegenwärtig in 3!apa in Kalifornien als alter Pio nier" tocfcnt und seiner Zeit den be rühmten Pfadfinder Kit Carson gekannt hat, erzäblre neulich.' einem Berichterstatter folgendes noch nicht bekannte Aben teuer aus Carsons Leben : Ein reisender Kaufmann )?amens James ZLhite war aus Jndependence, Missouri mit seiner Frau, einem Kinde und'emeyr Dienstmävchen ausgebrochen, um nach New Ä!erico mit eine? Ladung Waaren zu reisen. Es geschah dies im Jahre 184. Auf der Santa Je Noad in der Nähe der Cimarron Berge wurde die Earawane von räuberischen Eomanche Indianern überfallen. White und alle seine Begleiter wurden von den Wilden erschlagen und scalpirt. die bei den grauen und das Kind zu gleich mit den Waaren von den Jndia nern fortgeschleppt. Die Nachricht von dem furchtbaren Vorfalle erreichte New Mexico, wo sich gerade Kit Eaison in der Nähe von Taos aufhielt. Er schloß sich sofort einer Abteilung Bundesdra goner unter Eon'mando des Obersten Sumner an, um die verbrecherischen C"mancbes zu verfolgen.- Indessen waren die Truppen für den kühnen Pfadsinder zu langsam, nnd er machte sich bald allein aus den Weg. um den Äuf. enthalt der Indianer auszukundschaften. Es gelang ihm, die Spuren derselben zu finden, und er verfolgte dteselben, bis er Abends auf da? Lager der ComancheS traf: Sofort begab er sich auf den Rückweg "und bat Oberst Sumner dringend, ja keinen Augenblick zu säumen und die Indianer in ihrem Lager zu überraschen, wenn er das Leben der gefangenen Frauen retten wolle, da die Eomanches unbedingt ihre Gefangenen tödten würdm um sich in den Besitz der Scalps de.selben zu setzen. Bei den Eomanches bedeute der Sc'alp eines Mannes, einer trrau oder eines Kindes gleichviel, urn bedingt würden die Frauen dn mörderi' schen Wilden zum Opfer fallen, wenn es nicht gelinge, das Lager zu überrumpeln. " 'Wie viele Indianer besinden sich im Lager " fragte der Oberst. Etwa 300 bis 400," antwortete Carson. Es sind dies lauter Krieger, die grauen und die Kinder hab: ichnicht mitgezählt." Da kann ich nicht helfen," entschied der Oberst. ,,ch habe nur 60 reguläre Soldaten und etwa 25 Freiwillige aus den benachbarten Nanches; ich kann das Leben dieser paar Leute nicht gegen die Ueberzahl wagen." Earson wurde ungeduldig und beschwor den vorsichtigen Eolonel von Neuem, ja keinen Augenblick zu zögern, aber dieser blieb unerschütterlich. Da wandte sich Carson vom Oberst ab, hob sich in deu Steigbügeln seines Pferdes in die Höhe, uns rief den Trupven, welche die Unterredung mit angehört hatten, mit durcvdl j agender Stimme zu: F eiwillige her! Wer reitet mit, um weis;e Frauen und Kinder vor Schändung und Tod zu schützend" Sofort waren die Freiwilligen und mehrere Dragoner an der Seite Carson. Eol. Sumners eimahnte den Pfadsinder noch einmal eindringlich, von seinem tollen Borhaben abzustehen und das Leben seiner Leute gegenüber einer überwältigenden Uebermacht grubt?: Jndianerkrieger nicht auf das Spiel zu setzen, aber Carson erklärte, er nehme alle Vei amwot tlichkeit auf sich, und jagte mit seinem Gefolge davon. Der tolle Ritt dauerte einen ganzen Tag und eine gan;e Nacht. Nach Tages anbruch war endlich doS Lager der Indianer erreicht, unglücklicher Weise für die Weisen wurde jedoch ihr Herannahen bemerkt, ehe es ihnen möglich war, die Wilden im Sturm zu überfallen. Die Csmanches fanden genuzZeit, um einen Fluchtversuch zu machen, und viele von chnen erreichten die nahen Felsschluchten und dichtbestandenen Thalgründe. Carsons Truppe michte sich hinter den Fliehenden her und schoß Alles nieder, was ;u erreichen war, Wnner, SquawS und Kinder. Einer der Rächer Namens Doc Reed bemerkte einen Indianer, der die gefangene Frau Davis an den Haaren auf die Seite zu. schleppen suchte, und zwar in einer anderen Richtung, als die übrigen Indianer Offenbar wollte er sein Opfer allein für sich in Sicherheit bringen. Die unglückliche Frau war ihrer Kleider sämmtlich entblößt und nur ein dünner Shawl schwebte um ihre Schultern. Ihr Körper war schrecklich zugerichtet und von der Sonne verdrannt. Als sie den Knegsrus der toei ßen Befreier gehört hatte, war sie vor Aufregung zusammengebrochen, worauf einer ihrer emlger sie aus die eben an gegebene Weise für sich selber im Seite -schiffen wollte. Als Reed den sürchter lichen Anblick jah, sporqte er sein Pferd und eilte dem Indianer nach. Das Pferd überholte in seinem rasenden Galopp das Z;el, und ehe Reed schnell wie der umwenden konnte, hatte er einen Pfeil deS Wilden in seinem Rücken. Dies hinderte den Befreier jedoch nicht. dem Kderokee auS fernem schweren Oolt schen Revolver eine Kugel durch den . Kcpf zu jagen. Mit einem Todesgeheul brach der Elende zusammen, und Reed stieg ab, um nach Frau Davis zu sehen. Er kam zu spät. Sie lag auf dem Rücken mlt mehreren. Pfellen m der bloßen Brust-und kurze Zeit darauf war sie gleichfalls eine Leiche. Andere Indianer hatten aus sicherem Versteck während de Fluchtversuchs ihres Kameraden nach der armen rau gelcyoen. Das Dienstmädchen und das Kind der Woites konnten nicht gesunden wer qen. Sie waren Beide von anderen Indianern, denen es gelungen war, sich
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ju slüchttn? mlZilotNmeti Uüö )puü uil einen befreundeten Jndiattersiam,n verkauft worden, der sie nach einem Han delsposten am 3ted River brachte. Mrs. White wurde in der 3tä$e des Platzes begraben, wo sie gestorben war. Car sons Leute errichteten über ihrem Grabe eine Wehr aus Steinen, damit die Pramewölfe die Leiche nicht aus der Erde scharren könnten. Einige der Verfolger hatten ihre Hände voll blutiger Scalps, die sie während der wilden Jagd den von ihnen erlegten Comanckes von den Köpfen gerissen hat ten. Viele der (Äenojlen arjons waren Mischlinge, in deren Ädern zur Hälfte französisches und indianisches Blut rollte. und ne waren fast ebenso wild, wie die Indianer, die sie verfolgt hatten. l:'iniae von ktr. Ccmanche-Squawi kalten ibre Säualinae in die Zvelsschluch len und Äüsche versteckr, um selber besser fliehen zu können. Wahrscheinlich wollten die Mutter ihre Kmder später avyo' len, aber Carsons Begleiter schlugen den ..WavooseS" an den slelsen einfach du Köpfe entzwei und warfen dann die iU'v nen Leichen sert. ?ene Evlsode aus dem Leben Ktt ijar sons ist noch in lebhaftem Andenken einiger alter Männer, die rc damals nuter lebt haben." (Erfolglose Hetzeret. Aus Hamburg wird geschrieben : Ein Stückchen Culturkampf spielte sich neulich in unserer Bürger Zchaft ab, nahm aber, Dank dem gefunden Sinne, der in unserer gcjetz zebenden Versammlung nach dieser Rich ung hm hemmt, alsbald ein tnedliche Sude. Der Senat fc&te nämlich vor einiger Zeit beantragt, den Grauen Schwestern der katholischen Gemeinde" vlh Zwecke der Erbauung eines Siechen Hauses in der Rähe des Neuen AUgen.cinen Krankenhauses einen Platz gezen eme nominelle (srundmiethe zu überasen. Ter Antrag war an einen Aus chuk aeaanaen und dieser hatte die Ablehnung desselben vorgeschlagen. in seinen Gründen für diesen Vor schlag wies der Ausschuß u. A. darauf hin, daß die Verpflegung der Siechen nicht Privatgenossenschaften übellassen, sondern staatsseitia beschafft werden sollte, und fügte schließlich hinzu: die Lkebrbelt des Ausschusses bade noch das Bedenken" gehabt, daß ihrer Ansicht nach d eigentliche Zweck, den die zrauen Schwestern mit dem von ihnen zn dm Senat gerichteten Antrage ver folgen, nicht sowobl darauf gerichtet sei. Sieche zu verpflegen, als vielmehr die kathouscde Propaganda ir Hamburg zu fordern. Diese Ansicht gründet sich vor Allem luf einen Aufsatz in den Politischen und historischen Blättern für die Katho liken Deutschlands von 1882", in dem :s sich direkt ausgesprochen nndet, daß Hamburg als das alte Erzstist des Ans ar zum Mittelpunkt der katholischen Ziovaaanda besonders geeignet sei, und vaß die Bevolkeiung des deutschen Nordens dem Katholicismus wieder zuaeführt werden müffe. Der gegebene Weg diesem Ziele sei aber, die Adtrunni en durch die Krankenpflegerinnen zu der atholischen Kirche zurückzuführen, und gerade die grauen Schwestern in Ham ?ura seien jii solchen Zwecken ge :ignet. Da nun in der That die grauen Pl 1. f f srylvenern in oem zu eroauenoen auie :ine eigene Kapelle einzurichten beabsich :igen, so war die Mehrheit des Ausschus ses der Ansicht, daß die grauen Schwe ilern die ihnen von den Politischen und historischen Blättern" zugewiesene Rolle pielen und nicht sowohl sieche Pflegen, l Kranke zu Proselyten machen wollen. Zu solchen rein konfessionellen Zwecken, ;ur Unterstützung der streitenden Kirche soll aber kein staatsgrund hergegeben verden. Auch bält der Ausschuß in seiaer N!ehrheit dafür, daß es weder anzängig noch wünschenswert!) ti, Jnstl .ute zu schaffen, welche einer speciellen Sekte angehören. Gegen diese, von dem Berichterstatter des Ausschusses vertheidigte Ansicht desselben, erhob sich ein lebhafter Kampf, in welchem mehrere Herren für die völ lige Gleichstellung Aller auf das Lebhafteste eintraten und darauf hinwiesen, daß in Hamburg bisher die Eonfessionen friedlich nebeneinander gelebt und ge wirkt hätten und daß die Bestrebungen, Zwiespalt zwischen denselben zu stiften, niemals festen Fuß fassen könnten. In der schließlich unter Namensaufruf vorgenommenen Abstimmung stimmten denn auch von 122 anwesenden Bürgerschafts Mitgliedern nur 19 für den Antrag der Commission, wahrend 103 den Senats antrag annahmen. m Der Zar und sein Volk. Man wähnte bisher, schreibt die -naßburzer Post", daß der Geist des Zaren durch die Ereignisse gänzlich nie dergedrückt sei, daß er zum willenlosen Spielball in der Hand finsterer Fanatiker geworden und die Angelegenheiten des Reiches jenen Dunkelmännern überlassen habe, die seit zwanzig Jahren ihren Einfluß am Hof immer mehr zu befesti gen wußten. Thatsächlich giebt die bulgarische Frage Alexander Jll. zum ersten Male Gelegenheit, etwas Selbstständi ges zum Ruhme des heiligen Nußland zu thun. Der Nüsse fühlt sich jetzt bei dem Gedanken geschmeichelt, daß Europa aufhorchen muß beim Räufpern des nor dischtti Niesen. Der Zar ist neuerdings in der Achtung seiner Unterthanen ge stiegen und selbst der liberalste Nüsse sieht jetzt lieber den schneidigsten Autokraten, als einenWeichling an der Spitz? des Neiches. Es ist merkwürdig, wie sich jetzt alle Kreise für die bulgarische Politik des Zaren erwärmen und wie man voll Begeisterung von einem Zu sammenstoß mit den Westmächten spricht. Wenn nur erst die Dinge in Deutsch land eine andere Wendung genommen haben, dann werden die Anderen schon zu Kreuze Griechen", heißt es. Das Ideal des Zaren ist es, die Po pularität des Zarenthums mit der Volks' thümlichkeit des Soldatenkaisers zu ver binden ; er will keine geheimnißvolle Fetisch eristenz führen. Um so grimmiger jedochverahscheut er jene Kreise, welche die össentliche Meinung beherrschen, den intelligenten Mittelstand, die Vertreter der Eonstitution. In diesen Schichten wittert der Zar seine ükbeimen Widex
aü)tt, uns U er ml Häjjö stätt, o haßi er dieselben aufs beste. Er ist ein eingesleischtcr Feind des englischen Negierungssystems ; eine liberale Regierung in Deutschland würde den Zaren von vornberein gegen sich haben. Von dein Schrecken, den die Thaten der Nihilisten ihm eingeflößt, hat sich der Zar erholt. Sein Kampf mit den Nihilisten war nicht erfolglos; sie sind spurlos von der Bildfläcke verschwunden. Und zwar
haben hier nicht blos Sibirien und der Galgen seine Wirkung gethan, sondern es hat wnklich eine Umwandlung der Gemüther stattgesunden. Aleranoers Hauptverdienst bestand dabei wesentlich im Abwarten. Ein großer Geist, heißt es, sei der Zar niema!K.gewesen, aber er vaiie mit seinem Wesen gam'für seine Zeit. Jetzt gebe es keine großen Er . s m scheinungen, nichts Autzergewoynltches uns Neues, die jetzige Epoche habe nichts gemein mit den wilden stürmen der ünfziger, sechziger und siebziger Jahre. n diefe Zeit des russischen Volkslebens mit dem aleichmänigen vrosaischen An stricke vasse der Rax wie keiner hinein. Diese kurzen charakteristischen Züge ent behren der inneren Wayrschemticylel: nickt und aeben ein deutliche? Bild von der Stimmung, die jetzt in Rußland herrscht. Mr. AugustavuS Smith. In der frommen Stadt Natiä ji Massachusetts ist die Temperenzpartei eifrigst bemüht, den Handel mit den sündhaften geistigen Getränken" gänzlich zu unterdrücken. Seit Monaten mußten die durstigen Seelen in der Stadt sich heimlich in die Apotheken schleichen, wenn sie sich einen kräftigen Schluck zu Gemüthe ziehen wollten, und auch das hatte noch seine Schwierigkei ten, weil das Gesetz vorschreibt, daß in Natick selbst ein Apotheker nur dann. Geistiges" verabfolgen darf, wenn ihn das Steccpt eines Arztes dazu ermächtigt. Erst neulich hatten es die Prohibitio nisten in s)taüä durchgesetzt, daß in den S'adtrath nur Leute nach' ihrem Herzen gewählt wurden. Unter denselben befand sich Herr .'lugustavus Smitb, dessen ?kame an der Spitze dieses . Artikels prangt. Dieser Herr, seines Zeichens ein Apotheker, war von jeher einer der eifrigsten Stützen der Wasserapostel ge Wesen, und auch in seiner Würde als Stadtrathsmitglied versuchte er sein Bestes, um sich s:ines 9!ufes würdig zu zeigen und d'.'j verhaßten Saloonwirthe" unbarmherzig zu unterdrücken. Seine Eollegen hatten ein folches Zu trauen zu ihm, daß sie ihn zu einem Unterausschuß" mit der Aufgabe er nannten, nachzuforschen, ob es wahr sei, daß die ?!aticker Wirthe jetzt über der Grenze in dem benachbarten Township Welleslei) ihr Wesen trieben. South Natick. wo Herr Stadtralb Augustavus Smith fein Apothekergeschäft betreibt, befindet sich dickt an der Grenze von Wellesleh. Um sich seinen Nachbarn gegenüber als ein höflicher Mann zu zeigen, schrieb er ihnen einen Brief, worin er sie ersuchte, darauf zu achten, daß das Gesetz auf der anderen Seite der Grenzlinie" pünktlich durchge führt werde. Den Brief schickte er an den Stadtrath in Wellesley. Die dortigen Stadtv'äter zerbrachen sich über den Inhalt de Schreibens die Köpfe. Was hatte ihr Kollege in South NaUck mit der anderen Seite der Grenzlinie" gemeint ? War die andere Seite Soath Natick oder Welleslev? Der' Brief war aber an Sie gerichtet, und für sie konnte ja nur South Natick die andeie Seite sein. Dies leuchtete schließlich Allen ein. Gefällig, wie sie waren, ließen sie sich von der Law and Order-Liga" in Boston einen Spitzel schicken und beauftragten denselben, dem 'Wunsche des Herrn Augustavus Smith zufolge seine Spürnase im fromnien Natick arbeiten zu lassen. Der verschwie gene Mann folgte der Weisung. Einige Tage vergingen. Da welche Ueberraschung! erschien eines schonen iorgens ein großer, wohlgebauter Aiann mit einer rothen Schnapsnase" so sah nämlich der Spitzel aus Boston aus vor dem Stadtvater Herrn Mahoncy in Natick, einem Kollegen des gesinnungstüchtigen Herrn Augustavus Smith, zeigte demselben eine mit Schnaps gefüllte Flasche und erzählte, er habe das Labsal in der Apotheke des srommen Herrn Augustavus Smith ge kauft. Nichtig trug auch die Flasche die Etiquette : Augustavus Smith, Druggist. South Naiick. Whisky." Herr Mahoney 'war wie vom Donner geiübrt. Aber der Spitzel blieb in sei: ner Auesage unerschütterlich und erzählte noch weitkr, Herr Augustavus Smith babe ihn nicht einmal um ein artliches Recept gefragt, als er ibm den Wbisky verkaufte. Er der Spitzel s.i ein Freund des Gesetzes und verklage hiermit den Mann, oer das Gesetz übertreten. Stadtrath Augustavus Smitb mußte oor dem Districlszericht in seiner eigenen Stadt erscheinen. Er bekannte sich schuldig, ividergesetzlich Whisky verkauft zu haben, und wurde zu 55'i Geldstr.ife sowie in die Kosten verurtheilt. So endete der Versuch des Herrn Augu starus Smith, die Stadtväter im bedach Karten Wellesley zu größerem Prohibitionseifer anzufeuern. Das Leos dör Apotheker in Kansas mit ihren heimlichen Schnapsquellen im Hinterstübchen" mag ein trauriges sein, aber was soll man dazu sagen, wenn in Massachusetts sogar solche Apotbeker verfolgt wcrden, die selber große Prohlvitlonslichter von dem Herrn und! Ja, die Welt. liegt noch sehr im Argen! Zusammenschweißen durch (?lek. tricitüt. Vor der Bostoner ..Society of ArtS" jeigie Prof. Thomson aus Lhnn, Mass. ein neues Verfahren, wie man Metalle mit Hilfe von Elektricität zusammen- ' schweißen könne. Bis zur gegenwarti . gen Zeit war der Schweißungs Proceß ' auf ziemlich enge Kreise beschränkt, da es mir wenige Metalle gab, an denen er vorgenontmen werden konnte. Nach der neuen Methode können zerbrochene Metalldarren leicht wieder zusammengebracht und Verschiedene Metalle, die fiizher ab solut zu diesem Zwecke nicht zu verwen dsnwc!ren,aneinandergeschwcißtwttdkn.
'ASr&Vimanmi, "-nvimiM vhjywi fc-trTttriiw
Tic einzigen Hindernis, iii jetzt ttöch Zu überwinden sind, bestehen in Diffe renzen in der specifischen, elektrischen und calorischen Leitung. Die Methode besteht einsach darin, die Enden, die zusain!enaeschweißt werden sollen, dicht aneinander zu. zwingen und durch sie einen hinreickend starken elekrrischen Strom zu leiten. Die Widerstandskraft bringt das Metall ,ur Glühhitze und der Druck bewirkt das lneinandttschweißen der Bruchstelle. Prof. Tb mson zählte ernige praktische Erfolge auf, die er mit seiner neucn Ersmdunz bereits errungen. Drähte u Eisen und Kupfer von verschiedener Dicke wurden Ende an Ende zusammengeschweißt. Barren aus Stahl und aus Eisen, nahezu einen Zoll im Durchmesser haltend, wurden dauerhaft an einander gefüqt.. ebenso ?tabl und Messing. -Eine gebrochene Kupferstange, die einen Durchmesser von fast einem halben Zoll hat:e, wurde unter einem starken elektrischen Strome wieder soliv zusammengekittet", und an Aette, Beile u. s. w., die aus billigem Eisen hergestellt waren, konnte mit großer Bequemlichkeit eine Schneide aus Stahl ange schweißt werden. Das neueVerfahren ist nicht nur viel billiger, als das alte, sondern erfordert auch viel weniger Zeit Der Erfinder, Prof. Thompson, bat dasselbe natürlich durch ein Patent für sich gesichert. D eulsch t LocalMackrichten Provinz Brandenburg. 's- in Berlin Geh. Kanzleirath Lort zing, Stadtverordneter Zippel. Der Gärtner Lanite in Friedrichshagen wurde wegen Sittlichkeitverbrechen verhaftet. Der Lehrer Groß in Tobberbuß (Kr. Lübben) und der Jagdzeug-Jnspektor Kickisch im Jagdschloß Grunewald feierten ihr 50jähriges Dienstjubiläum. Das Fest ihrer diamantenen Hochzeit begin gen: Schlossermeister Nathmann sen. nebst Frau in Perleberg und die Eigen tl'ümer der W. Wolfs'schen Eheleute zu Siegrothsbruch ; dasjenige der goldenen Hochzeit : General d. Ins. v. Zychlinski nebst Gemahlin und die Fiebelkorn'schen Eheleute zu Berlin, Ausgedinge? Joh. Schiller nebst Frau zu Mostchni, das Altsitzer Nühle'sche Ehepaar zu Spandau, das Mühlenmeister Herr,nann'sche Ehepaar zu Bietnitz, die früheren Bauerngutsbesitzerseheleute Chr. Hossmann Peipe in Ziebingen und das Schäfer Klenke'sche Ehepaar aus Birkvorwerk bei Züllichau. In Beesdau erschoß sich wegen unglücklicher Liebe der Arbciter Hirsekorn, in Fürstenwalde erhängte sich der Eigenthümer Fr. Habedank und in Perleburg der Jlekrut des UlanenZtegiments Karl Märten. In der Braunkohlengrube Bach" bei Ziebingen wurde der Bergmann Aug. Henschel aus Balkow durch Kohlenmassen verschüttet,, der Wer!führer Hoff in Berlin, stürzte in den Keller und brach das Genick, der Eigenthümer Wilke in Listpehne starb in Folge eines Sturzes vom Dache auf die gleiche Weise fand der Billetschaffner Wilh. Wisse! in Nirdorf den Tod ; im Olgaschacht bei Eunzendorf wurde der Fördermann Ernst Fechner aus Sorau von einem Kohlenwagen erdrückt, in Wriezen wurde die Wittwe Tummarnrvon einem Lastwagen überfahren und verlor beide Beine. Zu Eberswalde äscherte ein Schadenfeuer das große Hüttengebäude deS am FinowKanal belegenen Akessir.gwerkes ein, zu Alt-Klücken ging in Folge böswilliger Brandstiftung das Schnitterhaus in Flammen auf, zu Stössin zerstörte eine Jeuersbrunst das Oekonomierath Scherz aufKränzlin gehörige Brennereigebäude. Provinz Ostpreußen. f In Kl. Medauischkm der Freiheits kämpferKerruth. Das 50jährige Dienstjubiläum feierte in Königsberg Kanzleirath Wattmann,das 23jährige Geschäftsjubiläum in Memel Buchdruckereibesitzer F. W. Sicbert. In Allenstein starb an der Tollwutb der Häusler Äkilerski. in Goldap ertrank der Schmiedegesell Metz dorf von Kowalken ; bei Ostcrode wurde der Besitzer Marchlewitz von Klein-Neu-ßen von einem fallenden Baume erschla gen. In Wohlau starb die Böttchermeistersfrau Borbe an Blutvergiftu.ig, in Wormditt ertrank der Färbergesell Pötsch in einem großen Bottich. In Waldaukadel ertrank die geisteskranke Wittwe Arieg. Provinz Westpreußen. Der Kaufmann Ehr. Fr. Ulrich in Danzig ist wegen Wechselfälfchungen verhaftet worden. Selbstmord begingen: in Dirschau der Kaufmannslehrling Alois Wronken, in Dt.-Eylau die einzige Tochter deS Rentners Lorenz, in Marienburg der Färber Ernst Moritz Fischhausen, in Marienwerder der Jollensührer Lohse, in Thorn der in der Kulmer Vorstadt wobnende Rentier Carl. Provinz Pommern. Ueber das Vermögen des Buchhänd. lers Theodor v. d. Nahmer in Stettin ist der Konkurs verhängt worden. Der Kaufmann Peter Karl Heintz in Altdämm wurde wegen Betrugs zu H Jahren Kerker verurtheilt. Gestorben in Damrow der letzte Freiheitskämpfer Budner.Altsitzer Ernst Gehrke. In Stolp erhängte sich der Besitzer Karl Schacht. Durch einen Sturz vom Gerüst verunglückte in Colberg der Maurer Jden-, von einem Rollwagen überfahren und getödtet wurde in Greifswald der Fuhrmann E. Müller ; daselbst ertrank im Nyckflusse der Maurer Karl Köberger. Auf der Reife nach Australien ertrank Johannes Gorsch von Stettin. S ch l e s w i g - H o l st e i n. Der Redakteur des Flensburg Avis" ist wegen Beleidigung vormaliger Offi ziere zu 3 Monaten Gefängniß verurtheilt worden. In Wilster hat Frau EggerS, verwittwete Brandt ihre Km der und dann sich selbst erhängt. t In Scbreibau der Veteran Joh. H. Harde köpf. Der Mädchenlehrer Wünscht in 3tendsburg ist irrsinnig geworden. Gastwirth Johannsen und Bierbrauer Werther in Tondern wurden zu Stadtverordneten gewählt. In Apenrade er litt der Pumpenmacher Erichsen durch einen Sturz aus der Bodenlucke tödtliche Verletzungen ; in Flensburg wurde dem 'Heizer im Justizgebäude Burgwald im Fahrstuhl der Kopf" zerschmettert ; in Wittstedt ertrank der Küster Schmidt in eine'. Mergelgrube.
M e ck t e tl tZ ü r g!. Alnn'heiler Wendter in Gadebusch feierte seine goldene Hochzeit. In Rib nitz wurden Kaufmann Eggebrecht, Schneidermeister Neinke und Schlächter meister Karl Daden zu Bürgerrepräsentauten neu-' bezw. wiedergewählt. Der Dragoner Garchow von Crivitz starb in Folge Husschlags und der Ariefträger Groth von Hagenow ist ertrunken. In Karbow brannte ein Theil der Helms 'schen Ziegelei nieder und in Parchi,?i nn Theil der Hardy'schen Weinhandlung. Provinz Hannover. Gestorben Kommerzienrath 3!. C. 3Uck mers in Geestemünde. Der Schul
lehrer Wilh. Nohrberg von Bultum wurde wegen Sittlichkeitsverbrechens zu 14 Monaten Zuchthaus verurtheilt. Der Besitzer Ihremkamp in Nienburg ist von dort verschwunden. Auch der Productenhändler EhristianBuchholz aus Dedensen ist verschwunden. In Dassenien bei Einbeck erhängte sich die Ehe frau des Anbauers Sch., in Osnabrück der Schmied Hennann Wichmann.; da selbst ertränkte sich der Stahlwerksangestellte Aug. Dieckmann. Bei Bederkesa ertrank der Schuhmacher Heine im Moor, in Bergen bei Eelle stürzte die Häuslerin Frau Schmidt in den Brunnen und fand darin, den Tod. In Elze wurde die Tochter des auf der Zuckerfabrik angestellten H. Fischer auf der Eisenbahn todtgefahren, ebenso in Geestemünde der Zimmermann Ehrist. Schwesiendieck. In Hannover starb der Schuhmacher Hölscher an einem Schlagfluß. In Speele ertrank der Fischer H. Büthe. ! Provinz Westfalen. Der Viehhändler Maus in Aplerbeck starb an Mißhandlungen, die ihm der Bergmann Meier zugefügt hatte. s Amtsgerichtsrath Fr. Bartels in Gütcrsloh. Auf der Zeche Prosper" bei Bottrup verunglückte der Bergmann Josef Beckers, in Lengerich wurde der Bahnwärter Aue todtgefahren, in Wannen bei Mitten stürzte der FlaschenbierHändler Strunk mit seinem Gefährt in einen Steinbruch und brach das Genick. In Bochum wurde der Prozeß gegen die Diebesbande, welche unter Ansühnmg des Räuberhauptmanns Körte im Sommer v. I. die ganze Umgegend unsicher gemacht hat, verhandelt. Körte ist bekanntlich entflohen. Die Bande bestand au 8 dem A!aurer Joh. Pietron. den Bergleuten Zweibäumer sen. und jun und dem Bergmann Johann Schnei der. Der Kaufmann Johann Behr sen., desien Ehefrau und die Ehefrau des Hauptmanns Körte waren der geiverbsund gewohnheitsmäß'gen Hehlerei ange klagt. Zweibäumer jun. wurde zu 10 Jahren Zuchthaus, Zweibäume? sen. zu i Jahren Zuchthaus, Schneider zu 2 Jahren Zuchthaus, Pietron zu 3 Iahren Gefängniß, Behr zu 9 Monaten Gefängniß, Ehefrau Behr ebenfalls zu 9 Monaten Gefängniß und Ehefrau Körte zu A!onaten Gefängniß verurtheilt. N b e i n p r o v i n z. . Gestorben Konsistorial - Oberrabiner Dr. A. Aucrbach in Bonn. In einem Ackerstück bei Baakeedorf wurde die Wittwe Agnes Geeren, geb. Winkelhock Von Uerdingen, ermordet aufgefunden. Der frühere Buchhalter der reinischen Provinzialverwaltung, P. I. Blum in Düsseldorf, wurde wegen Unterschlagung und Fälschung zu v Jahren Zuchthaus verurtheilt. In Elberfeld ist eine Privatpostanstalt für Stadtbriefe ins Leben getreten, welche Briefe u. s.w. für 2 Pf. befördert. Die Stadtverordneten in St.' Johann haben die Erbauung eines neuen Rathhauses beschlossen. Der Tagelöhner Heinrich Seiler von Marienbrunn wurde w?gen Ermordung seiner Frau zu 15 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Die in Obcrwesel auf der Höhe liegende Ruine Schönburg ging durch Kauf an einen Amerikaner Namens Rheinlander um die Summe von 15,000 M. über. Sicherem Bernehmen nach soll die Ruine vollständig ausgebaut werden ; ein In genieur ist bereits mit der Ausmessung der Ueberreste thätig. Provinz Hessen Nassau. In Schlangenbad nahm sich die Wittoe A. Schmelzer das Leben. In Wiesbaden erhängten sich der Untersuchungsgijrangene Schnell aus Amerika und der Metzgermeister Ehr. Diefenbach. Im Weißen Hvf" zu Casiel ver branntz die Wittwe Hosmann in Folge der Erplosion einer Lampe, in der Obermühle bei Witzenhausen wurde der Müllerbursche Peter Hildebrandt im Getriebe zermalmt. Königreich Sachsen, f Rechtsanwalt Otwald Matthäi in Dresden. SchneidermeisterHerklotz und Fi au in Atabenau sind verduftet. um Tode verurtheilt wurden: die beiden Tischlergesellen Ar.hur Frankfurter von Dresden und Franz Grosse von Weißtropp, welche im Juli v. I. den Hand lungszehilfen Hermann Koch beraubt und tödtlich verwundet haben, und der Handarbeiter Schroth von Großrückerwalde, der bei Penig den Fuhrmann Naumann von Frohburg erschlagen hat; in ersterem Falle war der Bruder des Frankfurter, Richard, wegen Begünstigung des Raubes mitangeklagt und wurde zu 10 Monaten Gefängniß verurtheilt. Wegen Urkundenfälschung im Amt wurden verurtheilt : der Schuhma chermeister Adolf Deubel von Brockwitz zu 8 Jahren Zuchthaus, der Hüttenarbeiter August Uschner von Nauwalde zu 8 Monaten, der Bootsmann Gottliev Rudolph von Nünchritz zu 6 Monaten und der ehemalige Steuereinnehmer Pilz von Riesa zu 4 Jahren Gefängniß. In Gcithain erhängte sich der Ulan Ernst Beeger gen. Damme von Gauernitz. Durch Unglücksfälle kamen um's Leben: der Arbeiter I. Kreidner von Dresden und der 12 Jahr alte Emil Schlesinger von Sevda (von einer Maschine erfaßt), der Weichenwärter Knoth von Avorf (von einer Lokomotive zu Bo den geworfen), der Zwirner Uttrich von Seifhennersdorf und der Fleischer Kuh nert von Wies (in Folge eines Sturzes), Gottliib Sinde von Lückersdorf (von einer Deichsel gestoßen), der Zimmermann Goethelf Müller von Neulonsdorf (von einem umstürzenden Wigen erdrückt), der Arbeiter August Fietze von Niedervogelgesang (von einstürzenden Steinmassen erschlagen), ein gewisser Knothe von Pethau (ertrunken) und der l?utscherFörstervonZittau (überfahren).
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