Indiana Tribüne, Volume 10, Number 105, Indianapolis, Marion County, 4 January 1887 — Page 2
Zndiana Tribüne.
Erscheint YSg lich ttaD Sonntag crSUHlU .TrUKn toet dch dn XttcetiS VJ Ctstl pct Docht , Mt Contttajl .Xnlft" U pif ch. HM isfcrat 1 ?i. V, $o isptCUtt U SttIMt)U4 " SÜ ÖfHcex ICO O. Oattj!ac&ßt V , Indianapolis, Ind., 4 Jwuar 18-7. 5luS LoganS Ltlei. Ein Mitglied des alten 31. Jllinoise, Kegimenzs erzählt eine kleine Geschichte über den Angriff und die',Einnabme von Beln-ont, aus welcher klar ersichtlich ist, wie rnuthig und energisch Logan als Soldat war. Wir schifften unl", so beißt es in dem Berichte, in Cairo, JH., auf Transportboöten ein und lan deten heimlich einige Meilen oberhalb von Belrnont. - Die Truppen der Nebellen lagerten bei Columbus und bei Belmont. Es gelang uns, nach einem heftigen Angriff Belmont einzunehmen und die Umgegend von dem Feinde zu säubern. Damals, als der Krieg eben erst begonnen hatte, wurde jeder Sieg durch Feuerwerke, Reden u. s. w. ge feiert. Auch in diesem Falle wurde ein großes Freudenfest veranstaltet ; es gab ine großartige. Parade, - Reden, Freu denfeuer und Schmausereien bis in den frühen Morgen hinein. Da ' kam auf einmal die Schreckensnachricht, die Re bellen hätten durch eine geschickte Flan kenbewegüng über Nacht den Unsrigen den Weg 'zu ' unserer Proviantcolonnen vollständig verlegt. Die ötunde wirkte fast betäubend, und wir sahen sofort das Gefährliche unserer Lage ein. Logan war der Erste, der sich der Situation ge wachsen zeigte. Nach einigen Debatten erhielt er von Gen. McClernand die Er laubniß zu dem Versuche, sich einen Weg mitten zwischen den Feinden durchzubah nen. Logan'ging mit seinen Getreuen zum Bajonettangriff über und es gelang ihm auch, daS überaus gefährliche und ritterliche Wägstück durchzuführen. Auch bei dem Angriff auf Fort Henry und Donelson erntete Logan mit seinem Regiment? Lorbeeren ein. Bei dem Sturm auf letztere Beste, wurde das 31. Regiment huchsxäblich in Btüit gehauen. Der Verlust des ZkegimentS bezifferte sich auf etwa 350 Mann. Der Oberstlieutenant siel in der Schlacht, und auch Lo: gan erhielt einen Schuß .in die ' linke Blust, fodaß er wie todt vom Felde ge tragen werden mußte. Die von ihm während dieses Kampfes bewiesene Tap sei seit blieb nicht unbelohnt. Als er wieder genesen war, im März 1802, durfte er sich, dem damals vor Pittsburg Landing lagernden Gen. Grant als Bri-gade-General vorstellen. Als Logan verwundet in Fort Donelson lag, er;wanz sich seine hingebende. svrau förmlich den Juttllt zu seinem Krankenbette und pflegte ihn, bis er wieder genesen war. Auf dem nächsten Feldbette lag der schwerverwundet? Oberst William VI. Morrison vom 49. Illinois Regiment, der in derselben Schlacht gleichfalls kaum mit dem Leben davon 'gekommen war. Frau Logan lbeilte ihre Pflege zwischen den beiden Verwundeten, bis dieselben im Stande waren, ibr Schmerzenslager zu verlassen. Seither blieben Logan und Morrison Letzterer lies bekanntlich als demokratischer Senatorscandidat gegen Logan iuti die neuesten Freunde, und Morri son hat nie die Dienste vergessen, welche idin oie Gattin. seines Freundes während seiner Krankheit geleistet hat. ogan war nicht nur ein tapferer Soleat, sondern auch ein sehr zuverlässig ger Führer. Er genoß . das unbedingte Zutraue 'seiner Truppen. Unter den bürgerlichen Generälen" galt er als der ählgste' und auch unter den profefnonellen" . Soldaten konnten sich nur Wenige mit ihm an Tüchtigkeit mesien. Seine Soldaten wußten, daß er sie nirgends hinschicken werde, wohin er nicht selbst gehen würde, und dieses Vertrauen ließ sie ohne Murren Thaten begehen, an die sie sich sonst schwerlich gewagt haben würden. Als man ihm meldete, daß sein linker Flügel bei Atlanta seine Ge schütze verloren habe und daß man den se.ben deshalb mit frischer Artillerie un terstützen muffe, wurde sein Befehl: Holt Euch Eure eigenen Geschütze zu rück !" unter seinen eigenen Augen, wenn auch mit schrecklichen Verlusten, durchge führt. ES ist zweifelhaft, ob ein Com mndeur,' Sheridan auszenomm?n, eS hätte wagen dürfen, einen solchen Befehl u ertheilen. Es ist bekannt, welche hervorragende Rolle Logan auch auf dem Gebiete dcr Politik eingenommen hat. Man machte ihm den Vorwurf, er sei ein erbitterter Parteimann, doch hat er auch Beweise dafür geliefert, daß ihm nicht die Partei über Alles galt,wo es sich um Necht und Billigkeit handelte. Es war im Jahre 1370 ode? 1871, als ein gewisser Whittenwre, ein anrüchiger Carpetbagger aus Süd-Carolina, in den Congreß gewählt wurde und in demselben auch richtig seinen Sitz einnahm. Nicht lange darauf wurde gegen Whitiemore die Anklage erhoben, er habe eine Cadettenstelle in West Point für einige Hundert Dollars verkauft. Der Scandal über diese Anklage war so groß, daß ein Ausschuß ernannt wurde, um dieselbe zu untersuchen. An der Svitze dieses Ausschusses stand Loaan. Die Beweise gegen Whtttemore waren so überwältigend, daß kein Zweifel an seiner Schuld zulässig war. Der schlaue Whittemore wußte jedoch Starb. Noch ehe das Untersuchunascomit seinen Bericht erstattet hatte, reichte er ruhig seine Resignation ein und reiste nach Hause. Der CarpetbagZouver neur daheim war sein Freund. Eine neue Wahl wurde angeordnet, und Whittemore und seine Clique wußten eS t!.a t ?a . emzuricyren, vap er sicsrnai nm nocy größerer 'ceyryeir in oen ongrep ge wählt . wurde, als das erste Mal. DieStt unverschämte Schwindel wär für Lo aan zu viel, trotzdem Wbittemore sich rühmte, ein gesinnungstreuer Republi kaner zu fein. Als Whittemore zum " c rt n i. cn ... . r zweiten Hlat m ver jpaue oes eprazen tantenbauseS erschien und unter Vorwei
ung seine" ÄegiauvicwngSZchttlvet! Vet eidigt M Werden wünschte, entstand über seine Zulassung eine lebhaste Debatte. Man war darüber sehr im Zweifel, ob der Congreß das Recht habe, ein wieder--erwähltes Mitglied auszuschließen. Logan hörte schweigend zu,bis dieReibe zu sprechen an ihn kam. Dann donnerte er los. Er kümmere sich gar nicht da rum, so sagte er, wie oft Whittemore von seinen Constituenten wieder gewählt werde, das Haus allein habe das Recht, zu entscheiden, wen es zu seinen Mitglie dern zählen wolle. Er für feinen Theil wolle mit keinem Schurken zusammen sitzen, auch wenn das Wohl der Partei da von abhäng?. Dann entwarf er in einer nur zehn Minuten langen Rede ein so
überzeugendes Bud von ?!vblttzmores Schuld,' daß nicht zwölf Mitglieder es wagten, für die Zulassung des Carpetbaggers zu nimmen. Einmal wurde Logan von 'dem Re pxäsentanten W. W. Low, den er belei digt hatte, zum Duell herausgefordert. Logan emppng den ecundanten mit solcher Grobheit, daß derselbe große Lust zeigte, seinerseits auch eine Förde rung ergeyen zu lauen, ue& aver oavon ab, als er in die tiefschwarzen Augen deS Mannes mit dem riesigen Schnurr' bart sah. Die Leute werden Sre emen Felglinz nennen," warnte ihn ein Freund. Logans Augen schössen Blitze. Dies soll nur Jemand wagen," schrie er. ..Jcb breche ihm das Genick !" Von der Zeit an ließen ibn die Duellanten u Ruhe. Ein großartiges (Zrim'.nalgerickt. Das größte Criminalgencht in den Ver. Staaten, ja vielleicht in der ganzen Welt, ist dasBundesgericht für den West-. llchen Dlstrict von Alkanas, über wel ches öcichter Jsaac C. Parker in Fort Smtth den Vorsttz lührt. Es erfordert einen ungemeinen Grad von Ausdauer, Energie und Begabung, um unter den in jenem District obwaltenden Schwie rigkeiten die Functionen eines Criminal richters zu versehen, und allgemein wird anerkannt, dan Herr Parker Diese Eigen schasten in vollkommenem Maße besitzt. Es werden ibm wegen Verbrechen aller Art so viele Angeklagte vorgeführt, daß er kerne Zeit hat, je an perlen zu denken, uud so siebt er sich genöthigt, Tag für Tag und Jahr für Jahr der Pflichten seines Amtes zu walten. eit den elf Jahren, während welcher Richter Parker seine jetzige Stellung in ort Smtth bekleidet, hat er bereits über mehr als tiOOO Criminalprocesse den Vorsitz ge führt und über 6 Mörder die Todes, strafe verhängt. Von den Letzteren wur den 33 hingerichtet, drei starben im Gefängnisse, ehe die Hinrichtung an ihnen vollzogen werden konnte, einer wurde in der Näbe der Eingangsthüre , zum Gefängnißsaale gerödtet. als er nach ausge svrochenem Todesurtheil auf dem Wege znm Gefängniß einen Fluchtversuch machte, zwei wurden entlassen, tveil es sich später herausstellte, daß sie nicht der Gerichtsbarkeit des Bundes unterstellt waren, einer wurde begnadigt, sechs be finden sich noch zur Z?it im Gefängnisse, um später hmgerichtet zu werden, und sechöundzwanzig crhie'ten eine Umwandlung des Todesmtheils in lcbenslängliche Zuchthaus strafe. Während der elf Jahre, daß Richtet Parker in Fort Smith weilt, baite er neun Jahre lang die kriminelle Gerichts barkeit über das ganze Jndianer-Terri-torium. Jetzt ist seit zivei Jahren ein Theil seines Gebiets an Kansas und ein anderer an das nordwestliche Terae übertragen worden. Die Gesetze der Ver. Staaten behufs Bestrafung von Verbrechen erstrecken sicl' über das ganze Indianer Gebiet, wenn das Ver brechen an oder von einem Bürger der Ver. Staaten begangen wurde, es ist daher leicht erklärlich, warum das Bun desgerich: in Fort Smith über mchr Ctiminalfälle abzuurtheilen bat, als irgend ein anderes Gericht der Ver. Staaten oder gar der ganzen Erde. Es ist die große Schutzwehr, welche um dasJndia-ner-Territorium von Bundeswegen zur Verhütung oder doch Bestrafung von Criminalverbrechen aufgerichtet ist. und es hat sich unter der strengen und doch gerechten Herrschaft, des Richters zu einem wahren Schrecken für die vielen Verbrecher gestaltet, die jenen großen Landstrich unsicher machen. Daß trotz alledem dort fast jeden Tag neue Verbrechen vorkommen, ist nicht zu verwundern. Ein großer Tbeil der Leute, die sich dort aufhalten, besteht aus Flüchtlingen vor dem Gesetz aus anlecen Staaten und Territorien, aus Galgen vögeln und Verbrechern, aller Alt. die daheim nur mit Mühe sich den Händen der Gerechtigkeit entwundcn oder doch alle Ursache haben, dieselbe zu fürchten. Wüßten alle diese Schurken nicht ganz genau, daß es in Fort Smith einen Richter giebt, der mit Leuten ihres Schlages keine vielen Umstände macht, dann würde es für anständige und ebrliche Menscben fast unmöglich sein, in jener Gegend zu wobnen. 9 Richter Parker gilt als eine Autorität ersten RangeS in allen Fragen der Rechtskunde, und man sagt ihm nach, daß seine Jnstructionen an die Geschwo renen sich durch gedrungene Zkurze und Gediegenheit auszeichnen. Vendetka in New Orleans. Vor nicht langer Zeit fand an der St. Philipp. Straße in der Nähe ler Chartres - Straße in New Orleans, also in einer der dichtbevölkertsten Gegenden der Stadt, eine förmliche Schlacht zwischen Italienern statt, die mehrere Minuten lang andauerte und in welcher die Revolverschüsse förmlich regneten. Als die Polizei herbeieilte, lag ein Bk'v lianer Namens Vincento Raffo auf den Tod verwundet am Boden ; die übrigen Theilnehmer an der Schießerei hatten sich bereits aus dem Staube gemacht. Man fragte den Sterbenden, wer seine Angreifer gewesen seien, er weigerte sich jedoch standhaft, seine Feinde auch nur mit einem Worte zu verrathen. Es han delte sich auch in diesem Falle äugenscheinlich wieder einmal um die Vendetta, die sicilianische Blutrache, in deren Ge beimnisse die profanen Augen" keines Fremdlings dringen dürfen, und wenn S auch gelten sollte, das eigene Leben zu retten. AlS der berühmte italienische Bandü Esvosito verkästet und an die Behörden
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fetöer Heiiilait) ausgelteM wuroe, üyme man in 'New Orleans kaum, welche gefährlichen Elemente man in den Jtalie nern in der Stadt besaß. Als Esposito verhastet wurde, stellte es sich heraus? daß er gerade im Begriff gewesen war, nach neapolitanischem Muster in Loui siana eine Räuberbande zu gründen, die ihren Zufluchtsort in den Sümpfen und Bayous in der Nähe des Golfes haben und von dort aus zu Wasser und zu Lande förmliche Raubzüge gegen die friedlichen Bürger unternehmen sollte. Mehrere furchtsame italienische Kaufleute in New Orleans waren durch die Drohungen der Banditen gezwungen worden, dasum Ankaufen und Ausrüsten eines Äeeräuberschiffes nothwendige Geld herzugeben; eine einsame, vom Lande aus durch undurchdringliche Sümpfe und vom Meer aus durch eine verborgene Einfahrt geschützte Stelle sollte das Hauptquartier sein, welches die Räuöer außerdem noch durch' Erdwerke u. s. w. zu einer förmlichen Festung umwandeln wollten. , Die Verhaftung des vkauderdauptmannes -..machte dem romantischen Unternehmen für . immer ein Ende. Es ist seltsam, aber dennoch eine Thatsache, daß noch heutigen Tages das Räuberunwesen in New Orleans blübt, als sei der Ort keine moderne, reiche Stadt, sondern ein geheimer Schlupf. Winkel in den Abruzzen. Die Banditen italienischer Herkunft benehmen sich ge gen ihre eigenen Landsleute mit einer wabrbaft erstaunlichen Frechheit. Sie schicken ihnen Drohbr'.efe zu, an dem und dem Tage auf eine bestimmte Stelle eine gewisse Geldsumme-und es bandelt sich dabei ofr um Tausende von Dollars zu schicken, wenn ihnen ihr Leben iub sei. Auf Verrath folgt unvermeidlich der Tod. Die armen Opfer wissen, daß mit ihren Landsleuten" nicht zu. spaßen ist. und sie lassen sich bäusig von ihnen aus pressen bis auf's Blut, nur um ihr nack teS Leben zu retten. Der Polizei gelingt eS niemals, hi ter die Verüber dcr so zahlreichen ital. nischen Mordthat in der Stadt zu kommen. Es geht wider di sicilianische Ehre", gegen einen Landsmann zu zeugen, auch wei n es möglich wäre, durch eine einfache Aussage vor Gericht den Mörder des eigenen Vaters oder Bruder zum Galgen zu bringen. Eine derartige Rache ist eine reine Familienangflegenheit,' uno sie wird auch als solche gewissenhaft geübt. Daher kom men die fortwährenden Morde aus heim tückischem Hinterhalt und das stoische Stillschweigen aller Blutzeugen vor Ge richt, wenn es sich um einen Act der Vendetta" bandelt. Vom Inlande. In Montana erhalten viele Minenarbeiter einen Tagelobn von $4.50. Auf dem F i s ch r.i a r k t i n H a vana in Cuba witd Haisischfleisch ganz offen verkauft. Eine holla ndischeKirche in Hackensack, N. I., feierte kürzlich das 200jährige Jubiläum ihrer Gründung. Die erste Temperenzgesell schaft in dieicm Lande wurde in Saratoga Countv im Staate New ?)ork im Jahre 1808 organisirt. Das Prohibitionsgesetz in Kansas schafft gut," sagen die Probibitionisten. In dem Prohibitionistischen 5kansas eristirt ein Getränkevcrkäufer für je 406 Einwohner jeden Alters und Geschlechts," sagt die Statistik. DieJndianer-Commissäre baben mit den Indianern in Berthold ein Abkommen getroffen, wonach die letz teren sich bereit erklären, ihre ganze Re servation mit Ausnahme eines Gebietes Von 35 Ouadratmeilen an die Regie rung abzutreten und dies Land parcellen weise zu übernehmen. In Wisconsin verhält sich die Zahl der mannlichen Einwohner zu der d.r weiblichen wie 14 zu 13, das beißt bloß die Zahl. Ein Wechsel blatt meint dazu tiefsinnig : Mit Ge wicht und Werth mag es vielleicht ganz anders stehen." Die Neger in Florida baben sich verschworen, nickt , mehr per Eisen bahn nach Camp Meetings" zu reisen,da die Eisenbabnen sowohl, die männli chen als auch die weiblichen Farbigen zwingen, im Rauchwagen zu fahren, wenn sie auch den vollen Preis bezahlen. I n Detroit hat eine An zahl Wirthe einen Schutzverein gegen die Brauer gebildet. Sie wollen, wenn möglich, in Zukunft verhindern, daß die Brauer ihnen die besten Lokalewegschnappen, indem sie die selbstständi gen Wirthe bei der Miethe überbieten, und drohen, in Zukunft von keinem mehr Bier zu. nehmen, der sich solcher Handlung schuldig macht. DerStaatWiSconsin sicherte im Kreisgerichte zu Madison die Verur theilung von 36 auswärtigen Versich e rungsgesellschaften, welche der Uebertre tung der Versicherungsgesetze des Staa tes Wisconsin beschuldigt waren, zu Geldstrafen im Gesammtbetrage . von S332,500. Die Hälfte dieser Summe fließt in den Staatssäckel, die andere Hälfte in die Kasse des Staatöversiche-rungs-Commiffärs. Dem FinanZisecretär in Wa shington ist die Mittheilung, geworden, daß zwei Hongkonger Häuser, nämlich Gim-Tung Fi und Wing King-Tung Kit sich mit dem Verkauf von Bescheintgungen, welche die Inhaber berechtigen, m den Ver. Staaten zu landen, an Chi nesen in großem Maßstabe befassen und Chinesinnen zu unsittlichen Zwecken ein schmuggeln. Er hat den Staatsminist er davon in Kenntniß gesetzt und eine Untersuchung der Sache durch den ame rikanischen Consul in Hongkong vorgeschlagen. Im Hausflur eines HauseS in der östlichen 107. Straße in New Dork wurde kürzlich ein sehr gut gekleidetes, in einen warmen, weißwollenen Shawl gehülltes Kindchen gefunden. An dem Shawl war ein Zettel mit folgender, in guter Hand geschriebenen deutschen Inschrift: Bitte ! Bitte! Laßt mich Euer Kindlein sein. Habe nicht Vater noch Mütterlein." . Das Kind wurde in ver Polizeistation der Matrone überlie fert, welche eS mehrere Tage behalten wird, in der Hoffnung, daß es von Je
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mand'än jimdesstätt.angettßmme hm öen mag. In der Dead -Letter. O ffice in Washington, dem Amt, an welches alle unbestellbaren Briefe und Packete gehen, bei denen auch die Absender nicht ermittelt werden können, hat in der verflossenen Woche die Versteigerung des in Diesen Briefen und Packeten gefundenen Inhalts stattgefunden. Die Versteige lungsliste enthielt 2580 gedruckte Werke in einem oder mehreren Bänden, 26 Rollen Musik, 69 Väckchen mit Schmuck sachen :c , und 4586 Packete von aller band Inhalt, vom Päckchen Haarnadeln, Violinsaiten und Kinderstrümpfen, bis hinauf zu seidenen Corsets, Kleidern, Nevolvern, Cigarren und Cigarrentaschen u. s. w. Die Käufer dieser Sachen sind meist Neger, Trödler und alte Jung fern. Eme der letzteren erstand neur hartgeiottene Ostereier für 5 feurrs. . Daß Canal - Zölle keine Schiffahrtszölle sind, ist foeben vom Oberbundesgericht in dem Prozesse von Wm. L. Huse und Anderen gegen die t fV nr n v r t2ommti.iare oes umols - u)licytganCanals entschieden worden. Die Klä ger schneiden Eis in Peru, Jlls., und anderen Orten entlang dem Canal für südliche Märkte, und sie behaupten, die Schleusen und Dämme bei Henry und Copperas Creek seien ein Hinderniß für die Schiffahrt im Jllinoisfluß, und daß d'.e von den öchlnen erhobenen Zölle eine Verletzung des Artikels 4 der Ver ordnung von 1737 für die Verwaltung des Territoriums der Ber. Staaten nordwestlich vom Ohio Fluk seien, wel cher die Auslage von Tonnage-Gebühren seitens irgend erneS Staates ohne Zu stimmung des Congreffes verbietet. DaS Gericht ist der Ansicht, diß die Verord nung von 17S7 außer Wirksamkeit ge treten sei, nachdem JUmois ein Staat wurde, und daß die Erhebung von Zöl . x . r . cf t r c rn len ntcyt ai eme Auslage sur ore itahruna des Stromes, sondern als eine Entschädigung für die Benutzung künst licher 'chitsahrts Verbesserungen anzusehen ist. Ein unglücklicher Vater ist ccr Farmer Silas Case, der in Searcy ?ountv in Arkansas, in den Boston Bergen wohnt, in einer wilden Gegend, 160 Meilen von der nächsten Bahnsttion. achtzehn Meilen von der nächsten Stadt und fünf Meilen von der nächsten menschlichen Wohnung entfernt. Case selbst ist 67 Jahre, noch rüstig wie ein Vierziger, ein ausgezeichneter Schütze, wie die vielen in seinerHütte besindlichen Felle von ihm selbst erlegterPantber und Bären bezeugen, und ein tapferer Mann, der sowohl den mexikanischen, wie den Bürgerkrieg, und zwar auf Seiten der Union mitmachte und es in letzterem zum Capitän brachte. Er hat auf d'.eser Farm in der Wildniß durch eisernen Fleiß seine sieben Söhne und. zwei Töchter zu kräftigen jungen Männern und Frauen aufblühen sehen, aber von den Söhnen lebt heute nur noch einer. Zwei davon wurden schon während des Krieges von Guerillas getödtet. Im Jahre 1830 wurden zwei bei einem Kampfe der Bundesbeamten 'mit Moonshiners", unter welch' letzteren sie sich leider befanden, schwer verwundet und entgingen zwar dcr Gefangennahme, starben aber, der Eine nach fünf Monaten, der andere nach einem Jahre an den Wunden. Im Jahre 1884 wurde der fünfte Sohn in einer Rauferei am Calf Creek erstochen, und am Weihnachtstage traf die traurige Nachricht ein, daß ein sechster der Söhne auf einer Nanch bei Colorado City in Texas im Streite erschoen worden sei. Der siebente ist bei dem Vater ; aber auch er hat ein sehr jähzorniges Tempe rament, und nur dadurch, daß er andere Menschen so viel als möglich meidet, hat er sich bis jetzt vor dem Schicksal feiner Brüder bewahren können. Vom"Au1ande s I m u k i i l C (,0lll UAt das Schwur richt in Ey.'mniy (Sachsen) am 8. December besä'äftlzt. Ein schon oft bestrafter Verbrecher, der Hand arbeite? Schroth schwindelte dem Fuhr Herrn ökauinann in Frohburg vor, in Chemnitz habe er eine Turbine stehen, die schleunigst abgeholt werden müsse. 9taumann war. bereit, die Fuhre zu ma chen und lud in gastfreundlicher Weise seinen Auftraggeber, der ihn begleiten wollte, zum Abendessen ein. Dann machten sich .Beide, um . rechtzeitig in Chem nitz am andern Morgen einzu'.reffen bei anbrechender Nacht, es war am 1. August, mit Pferden und Wagen auf den Weg. Naumann, der schwer gearbeitet hatte, nickte bei der langsamen Gangart der Pferde nach Fuhrmannsart auf dem Wagen ein wenig ein. Auf diese Ge legenheit hatte Schroth gewartet. Er ergriff eine schwere Nadehacke und schlug dem Fuhrmann den Schädel ein, dann warf er den blutigen Leichnam aus dem Wagen auf die Fahrstraße, das Mord instrument in ein nahes Roggenfeld und fuhr mit dem Geschirr nach Chemnitz, wo er sich als Fuhrwerksbesitzer aus spielte und sofort ein Pferd an den Abdecker verkaufte, um schnell Geld zu be kommen. Die Absicht des Mörders war, über die böhmische Grenze zu kommen, er wurde jedoch noch am selben Tage in Zschopau festgenommen. Obgleich durch über sechzig Zeugen em geradezu er drückendes Belastungsmaterial gegen ihn aufgebracht werden kormte, leugnete Schroth Alles. Die Geschworenen er kannten ihn jedoch des Raubmordes für schuldig und das Gericht verunheilte ihn zum Tode. Die angesehene engli sche Zeitschrift The Lancet" theilt, wie wir der Weser-Ztg." entnehmen, zwei denkwürdige Fälle von Todesarten in Folge von Furcht mit, welche insofern großes Jnteresie bieten, als , man bisher solche für zweifelhaft hielt. 1) Eine junge Dame hatte, um sicy das Leben zu nehmen, eine gewisse Quantität Jnsecs tenvulver verschluckt. Sie legte sich zu Bette, wo sie nach einigen Stunden toot aufgefunden wurde. Man fand in der Leiche jenes unverändert ; eS war ganzlich unschädlich und nicht imstande, auf Menschen nachtheilige Einwirkung : zu üben. Die Aerzte nahmen an, daß bei der sehr, reizbaren nervösen Dame ledig lich der Gedanke an die t: liche Wirkung deS Pulvers ihr Ableben herbei geführt habe, da sonst kein Anhaltspunkt Vorlage, .aus dern- es erklärt werden könnte. 2) Ein zum Tode verurteilter Engländer wurde im vorigen Jahrhun,
bett zwei letzten zll eUtern" PjYch0i6jZlschen Experiment übergeben. Der Un glückliche wurde mit starken Riemen auf einem Tisch befestigt. Man verband ihm die Augen, sagte, daß man ihm am Halse bis zur gänzlichen Erschöpfung Blut ablassen werde ; es wurde dann ein oberflächlicher Stich mit einer Nadel ge macht, und ein Saugrohr in der Höhe des Kopfes gelegt, um einen Wasserstrahl über seinen Hals fließen zu lassen, der fortwährend mit geringem Geräusch in ein auf der Erde stehendes Gesäß berab siel. Nach ! Minuten starb der Kranke durch die Furcht, daß er verbluten müsse. D e r K ö n i g d e r C h o l e r . uizi Grazzrotin, ist zu Fuß.in Rom angekommen und hat dem König, den re ü' Ita'ia", und den venezianischen Ab geordneten, seinen Landsleuten, seine Denkschrift über die Bekämpfung der Cholera resp, über sein neuentdecktes und an ihm selbst bewährtes Anti-Cholera Mittel unterbreitet. ' Grazziotin hat sich den Namtti Cholerakönig" durch feine seltene Ausopferung erworben, die er im Kampfe gegen die Cholera seit Jahr und Tag bewiesen; er hat, so behaupteter, einen Liqueur" erfunden, der gegen die Ansteckung schützt und die Kranken sicher heilt. So hat Grazziotin die Cholera auf all ihren Zügen begleitet und verfolgt von Egypten nach Spanien und Italien, kein Land, keine Stadt, wo nicht mit der Cholera auch der Cholerakönig" erschienen wäre stets als der kühnste Psteger der Hinsiechenden und Sterbennen. Grazziotin hat mit Cholerakrgn ken im selben Bette geschlafen, hat mit ihnen dieselben Räume bewohnt er blieb unversehrt, wie er auch zahllose Cholerakranke, laut ärztlichen und munizipalen Zeugnissen, gerettet hat. Jetzt ist er zu Fuß seine Armuth erlaubt ihm die Benutzung der Eisenbahn nicht nach Rom gewandert, um die maßgebenden Kreise für seine' Erfindung zu interessi. ren. Die Aufnahme, die ihm, dem Cholerakönig, der andere König" ge währt hat, ist sehr anerkennend und Hoffnung erweckend für den armen Luigi gewesen, der den Choleraopfern und der nationalen Sache zu Liebe seine alte Mutter und seine Familie in Vene dig hungernd und darbend zurückließ. Im Novemberheft der Deutschen Revue" veröffentlicht der Wiener Professor Julius Wiesner einen Artikel über die Papiere von el-Faijum, Papiere im modernen Sinne des Wor tes, die ihm, 159 an der Zahl, zur mikroskopischen' Untersuchung aus dem K. K. österreichischen Museum anvertraut wurden. Die Hauptergebniffe seiner Untersuchungen sind folgende: Diese Papiere, deren jüngstes auS dem neun ten Jahrhundert n. Chr. stammt, sind durchweg aus Lumpen erzeugt, und zwar vorwiegend aus Leinenlumpen. Die Lumpenpapierbereitung ist keine euro päische, sondern eine arabische Erfindung. Die erste Erzeuguna desselben fällt nicht erst ins vierzehnte Jahrhundert, sondern spätestens ins achte. Die Papiere sind mit einer seinkörnigen Maffe durchzogen, die sich nach und nach auf und in ihnen abgelagert hat, außerdem aber haben sie mittels 'Stärkekleisters eine Art Leimung erfahren. Die S'ärkeleimung des Pa Piers ist mithin eine alte arabische Erfindung, und zwar hat man fast durch aus gewöhnliche Getreidestärke zur Leimünz verwendet. Außer der' in der Leimung aufgebrauchten Starke scheint weilere unveränderte Stärke als Füllung verwendet worden zu sein, um das Pa pier dichter, körperlicher und weißer zu machen. Die auf diesen egyptischen Papieren vorkommenden Tinten sind eine tuchähnljhe, aus Kohle oder Ruß, und eine andere aus gerbsaurem Eisen be Gehende. Aus M a n t u a wird ge meldet : In dem nahen San Benedetts Golnone wurde ein Hochzeitsfest gefei ert, das als blutige Tragödie endete. Der Hochzeitszug batte sich gerade in Be wegung gesetzt, die. Böller krachten, die Musik spielte auf und die Bursche jauchz ten um die Wette, als plötzlich aus einem Hause zwei Schüsse sielen und zwei der Brautjungfern sowie eine Frau aus dem Zuge blutüberströmt zusammenstürzten, während dem Bräutigam daS Blut über die Stirne rieselte. Die Panic, die sich der kurz vorher so frohen Schaar bemäch tigte, war eine ganz außerordentliche; Alles stob schreiend und flüchtend aus einander. Carabinieri eilten sofort in das Haus, aus welchem die Schöffe ge fallen waren, und nahmen zwei Bursche fest, die versicherten, von der gefährlichen Ladung der Waffen nichts gewußt, son dern nur in der Absicht, ; die Festfreude zu erhöhen, die Schüsse abgefeuert zu ha ben. Einer der Bursche jedoch ist ein abgewiesener Freier der Braut und so mit deffen verbrecherische Absicht wohl ziemlich erwiesen. Zwei der verwunde
ten Madchen sind gestorben, die dritt dürfte gerettet werden." Das Deficit, daS alle Welt beleckt, bat jetzt auch auf das Papst thum sich erstreckt! Cardinal Teodoli hat dem ' Papste daS Budget des Vati cans für 1887 vorgelegt. Nach dem selben beziffern sich die Einnahmen auf 7 Millionen, darunter 4j Mill. Ein künste aus dem von Pius IX. hinter lassenen Schatze, der in England ange legt ist, und 1 Million Miethe aus verschiedenen Grundstücken und Gebäuden. Der Ertrag des Peterspfennigs ist auf 1 Million veranschlagt. Die Ausgaben betragen 8 Millionen, daher ein Deficit von 1 Million vorhanden ist, das der Papst durch öteduction verschiedener Aus faben decken wird, da er an dem Schatz eines Vorgängers nicht rühren will. In einem vi a v a) t n p s n sionate zu Frankfurt a. M. machte die Versteherin die Entdeckung, daß drei ihrer Zöglinge heimlich in Correspon denz mit jungen Männern standen. Es wurden sämmtliche Mädchen zusammen gerufen und eine Sitzung abgehalten, in welcher die Vorsteherin das Verhalten der drei Mädchen brandmarkte und vor schlug, aus den übrigen Zöglingen ein Comite zu wählen, das über das Tret ben der Sünderinnen Recht sprechen sollte. Das Comite wurde auch gewählt und bestand aus fünf der ältesten Schü lerinnen, einer Lehrerin und der Oberin. Als am Freitag Abend das Comite gerade Sitzung hielt, trat eine Pensionärin athemlos in daS Zimmer und rief, man loll e rasch kornrnen, die drei AueklaJ-
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