Indiana Tribüne, Volume 10, Number 99, Indianapolis, Marion County, 28 December 1886 — Page 2
'Ff "ijlVf Zndiana Tribune. Erscheint g lich und K sVvta gs rV t,Kch .ZriMtnc" saftet durch H rlU VJ G4t xe lösch, H 6onstafll,Xtt)fc-"l CintI xr och. Vitd !? 1 ?t. Pn ys ,ttff,lchttt l 3oxaalSt;M1 ? AaS. Ssstee: 120 Ö. OaröianfcOt. Indianapolis, Ind., 23 Dezember 1836. FremontS Denkwürdigkeiten. In den vortrefflichen Denkwüldigkei ten CMeraoireg of my Life") fceJ PfainnderS John C. Fremont wird seine Besteizung des Snow Peak folgender maßen geschildert: 2luf Händen und Füßen in den Ris sen und Spalten der Felsen dahinkrie chend, erreichten wir den Bergkamm. Ich sprang auf den Gipfel. Ein Schritt weiter und ich würde in ein ungeheu res, 500 Fuß unter mir befindliches Schneefeld hinabgestürzt sein. Am Rande dieses Feldes war ein jah abfallender Gletscher von durchsichtigem Eis. Mein Standpunkt war eine enge, ungefähr drei Fuß breite, jäh abfallende Platte. Als ich meine erste 'Neugierde befriedigt hatte, stieg ich herunter, und nun stiegen Preuß und die Anderen hinauf ; ich ließ jedoch immer nur einen Mann auf ein Mal die unsichere, gleichsam schwankende Gneis Platte betreten, welche aussah, als könnte ein Athemzug sie in die Ab gründe hinadwerfen. ,.Wir stellten den Barometer in den Schnee des Gipfels ; und einen Ladestock in einer Felsenritze befestigend, pflanzten wir die nationale Flagge auf, damit sie in Lüften flattere, wo nie zuvor eine Fahne geweht hatte.Wädrend unseres Empordringens hatten wir keine Spur thierischen Lebens gesehen mit Ausnahme eines sperling ädnlichen VögelchenZ. Das tiefste Stillschweigen und eine schreckliche Ein samkeit. herrschten da oben. Auf dem Gipfel, wo die Stille auch nicht durch den leisesten Laut unterbrochen wurde und die Einsamkeit eine vollständige war, glaubten wir gänzlich oberhalb des Ühieilebens zu sein. Doch als wir auf dem Felsen saßen, kam eine einsame Biene (brornus) aus dem östlichen Abgründe berangestogen und ließ sich auf dem Simt eines meiner Begleiter nieder. Der eisige Fels und einer der höchsten Gipfel der Felsengebirge war ein sonder barer Platz für diese Freundin des war men Sonnenscheins und der Blumen, und wir. schmeichelten uns mit dem Ge danken, daß dies die erste Biene sei, welche, über diese Gebirgswälle empor gedrungen ein einsamer Pionier und Vorläufer vordringender Gesittung. Ich glaube, daß wir bei auch nur kurzem öiachdenken da Thierchen unverletzt seinen W.'g hätten fortsetzen lassen. Doch wir führten das Gesetz dieses Lan des aus, wo die ganze belebte Natur mit sich im Streite zu liegen' scheint ; und die Biene sogleich ergreifend, verpflanzten wir sie wenigstens in einen geeignetenPlav zwischen die Blätter eines großen Buches, zwischen die Blumen, die wir auf unserem Wege gesammelt hat'.en. Der Barometer stand auf 13. JJ93, der ihm beigegebene Thermometer auf 44 Gr. ; die Erhebung diese? Gt fels über den Golf von Meriko betrug 13.570 Fuß, und dies ist daher wohl der höchste Bienenpflug ; jedenfalls ist kein höherer von Menschenaugen gesehen worden. D Tag war sonnig und hell ; aber ein leichter glänzender Nebel schwebte über' den Niederungen,, welcher unsere Austtcht aus die nächste Umgegend er schwerte. Auf der einen Seite über schauten wir unzählige Seen und Strö rre, die Quellendes sich in den Golf von Californien ergießenden Colorado ; auf der anderen Seite war das Wmdllver Thal mit den Quellen des IellowstoneTheiles des Älmourl-Stromes : wett nach .Norden konnten wir eben noch die Sckneegipfel der drei TetonS entdecken. wo sich die Quellen des Missouri und deS Columbia befinden; und am südlichen Ende deS GebirgszugeS waren deutlich Berge fichtbar, in denen die Quellen deS Nebraska- oder Platte-FlufseS fließen. Die ganze Landschaft um uns hatte einen l t p. i r m Die Augen ipringenven Zug oen der schrecklichsten Erderschütterungen. Die GebirgSwände waren der Länge nach m Abgrunde und Echlünde gespal ten, zwischen denen sich hoch in die Lüfte die dünnen Fellen erbeben, welche m zarte . Minarets und zierliche Säulen auslauten. Der durch das Abschießen unserer Pistolen verursachte Lärm war ebenso laut wie beim Schießen m tiefe rer Lage aber das Geräusch der Schüsse verlängerte sich nicht im Geringsten, sondern horte sogleich wieder auf. Indem wir hoch da droben standen. fco noch nie zuvor em Menschenfuß ge weilt, fühlten wir die ganze Wonne von Entdeckern. Als wir aber wieder nach unten gelangten, war die Sonne bereits hinter den GebirgSwallen verschwunden. m rr , . . . er r . r . VeiM iiinmxie oer naazr erreichten wir wieder den Platz, wo wir berni 6m aufklimmen einige LebenSmittel versteckt hatten. Da war kein freundliches Gast Haus, wie es den müden Wanderer bei der Nückkehr vom Mont Blank erwartet ; auch kem Oranaenbain, wie er den her absteigenden Forscher in Süd-Amerika mit erfrischendem Saft und balsamischer Luft erfreut. Docb wir fanden unser getrocknetes Büffelfleisch und unseren Äaffee unversehrt. - Hell schien der Mond; doch der Weg war voll von Schlünden und unsere Ermüdung groö. Wir ver Richteten daher darauf, noch heute zu unseren weiter unten wartenden Freun den zurückzukehren, legten uns aus den Felsen Nieder? und trotz der alte schue fen wir gesund ! Wechsel im Vandbau. Aei den niedriaen Dreisen. welche at MnrÄrtin toon den meisten Starttttarodnr QtltMltlQ W -r wr - m .-iw,.. --ß--w-m--r-v-nW tkN erzielt werden, ist für die. Farmer VI. (MAA 1 fl A ft 4 Aft IllttM cic üiaBc vvl! lriitlk Hlilttyr'! irvcului!H, eb eS nicht bester für sie wäre, wenn ne enstatt rer uvlicyen tapelrooucte aucy
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cinnuu Hicaz ancnefi um qen ütu dern anbauen würden. Man frägt sich mit Recht, ob der Fariner nicht ebenso, wie der Kaufmann oder der Fabrikant, darnach trachten sollte, Sachen auf den Markt zu bringen, die neu sind und ei nen guten Preis eintragen. Man weist z. B. auf den Hopsenbau hin, der in der Regel einen sehr lohnen den Ertrag abwirft, wenn gerade keine besondere Mißernte eintritt. Es gab vor noch nicht langen Jahren eine Zeit, wo der Hopfenbauer aus jeder Staude Hopfen in seinem Felde einen Dollar löste. Freilich kommen auch Jahre der Enttäuschung hinterdrein, wo die Frucht vollständig mißräty, wie z. B. in diesem Jahre im Staate New ')ork. doch ersetzen m der Regel spätere :ahre den momentanen Verlust mth? als zur Ge nüge. Jedenfalls lollte sich Niemand dem Hopfenbau widmen, ohne gleichzei tig das Risiko einer Fehlernte aus sich zu nebmen. Sicherer, als der Hopfenbau ist das Anpflanzen von Besentorn, obgleich der Preis desselben größeren Schwankungen unterliegt, als die meisten anderen Farmproducte. Auch die Anpflanzung von Ricinuspflanzen hat sich in vielen Fällen sehr gut bezahlt gemacht, obgleich r r r- i die nach trage nacy zmarnisoi ourcy oas Angebot vollständig gedeckt wird. Ein intelligenter Farmer sollte Nie um Mit tel verlegen sein, die Mannigfaltigkeit der Producte seines Landes zu vermehren. Wilde ?nten in Lonlstana. New Orleans, ja ganz Louisiana, hat jetzt einen förmlichen Ueberfluß an wilden Enten, die so billig sind, daß man ein Paar großer MallardS überall auf dem Dkarkte svr zehn Cents kaufen kann, kleinere Arten können sogar zu 4 Cents für zwei Stück gekauft werden. Die Rümpfe m der Umgegend von New Orleans haben sich stets durch einen großen Reichthum an wüeen Enten aus gezeichnet. diesen Sümpfen wachsen der wilde Sellrie, der wilde Reis und andere Wasserpflanzen, die von den Er. ten gern gefressen werden, und in Folge dessen ziehen Äkillio.ien von Enten jeden Winter nach diesen umpsen. Die senbahnen machen es jetzt möglich, daß die Sümpse vo Jedermann leicht er reicht werden können, was in früheren Jahren nicht der Fall war, und die Entenjagd hat sich seither ?u einer förmli chen Industrie ausgebildet. Es giebt unier den Liebhabern der En tenjazd auch in New Orleans recht gute schützen, doch können sich dieselben kaum mit den professionellen Jägern Veralei chen, welche die Versorgung des New Orlea?,ser Marktes mit wildem Geflügel gewerbsmäßig betreiben. Die Jäger aus Liebhaberei sind nicht Willens, ganze Scachte lang in den Sumpfen herumzu liegen und den Enten so nachzustellen. wie die professionellen Jäger es thun. Es ist geradezu erstaunlich, wie viele Enten den sicher trch'enven Schüssen der .Profesilvnellen" zum Opfer fallen. Nicht selten geschieht es, daß ein Jäger an einen einzigen Morgen 80 bis liiO Stück erlegt. Erst neulich brachte eine aus 13." Mitgliedern bestehende Jagdge sellschaft von einer einzigen Tour mehr als 3000 Enten heim. Der beste Schütze , tv ' vaiie auein ama eriegr. Es werden durchschnittlich zeden Tag 8000 Paar wilder Enten nach New Orleans gebracht ; an Sonntagen sogar doppelt so viel. Die bedeutenderen Geflügelhandler in der ivtadt halten sich ihre regelmäßigen Jäger, die sie je nach Bedarf auf die Jagd in die Sümpfe schicken ; man berechnet, d& es mebrere Hundert solcher Jägkr in der Stadt gibt. Die Schützen erhalten entiveder einen festen Tagclohn oder werden je nach der Anzahl der erlegten Enten bezahlt. Mebrere unternehmende Händler haben vor n'cht langen fahren einen mehrere tausend Acker umfassende Landstrich in der Nähe des Bayou des Allemands für billiges Geld gepachtet und hier und da etwas Reis auf diesem Gebiete ausstreuen lasien. Jetzt wächst der Reis dort überall, was die Enten in großen schwärmen berbeiloat. Das Land ist sonst vollständig wertblos, bietet aber durch seinen Jteich'.hum an Wild dem unternehmenden Pächter einen guten Gewinn. Trotz der eifrigen Verfolgung, welcher die Enten in Louisiana ausgesetzt sind, hat sich ihre Anzahl keineswegs vermin' dert, die Jäger berechnen sogar, daß es dort dieses Jahr mindestens zehn Mal so viele gibt, als vor 10 Jabren. Das ganze Land könnte von New Orleans aus mit diesem Geflügel versorgt wer den, wenn es nur genug Jäger gebe, uui dasselbe zu schießen. LandwirthschaftlicheS. Mehrere Hühnerzüchter em p fehlen Sauerkraut als das beste Win terfutter für Hühner. . Die Hühner ziehen dasselbe angeblich jedem andern Futter, sogar grünen Kchlköpfen, vor. . Der Silberbaum, welcher im wilden Zustande am Cap der guten Hoffnung und in der Umgegend von Neapel gedeiht, wird demnächst auch m den Ber. . Staaten gezüchtet werden, wenigstens hat man jetzt Sam n impor tirt, um mit dieser Baumgattung auf amerikanischem Boden Versuche anzustel len. Die Blätter des Baumes sind dick und glänzend und seben aus, als ob sie aus silbergrau'm Sammt geschnitten wären. Bor einigen Jahren hat man den Versuch gemacht, den Persimonen bäum aus Kentucky und Virginien nach dem südlichen Michigan zu verpflanzen. Der Versuch ist ganz gut gelungen, und man hat dieses Jahr bereiis Peifimonen fruchte ia Michigan ernten können. Be kanntlich gedeiht der Baum auch in un seren Südstaaten ganz gut. Man trifft ihn z. B. sebr häufig in den Wäldern von Teiaö.. Auf'einer landwirthschaftlichen Ausstellung in Frankreich wurde im letzten Sommer eine ganz ausgezeich nete Probe von Kartoffeln vorgewiesen, die mit der goldenen Medaille prämiirt wurde. Der preisgekrönte Kartoffel Züchter gab seine Methode als die fol gende an : Wenn die jungen Kartoffel schößlinge die Höbe von ungefähr 4 Zoll erreicht haben, schneidet er sie sämmtlich auf jedem Haufen bis auf zwei in der
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Mitte av, und erlaubt nur diesen z,oelen, zu wachsen. Auf diese Weise wachsen die Kartoffelknollen in der Erde viel größer, als bei anderer .Behandlung der Stauden. In Frankreich werden mehr Zuckermelonen angepflanzt,als in irgend einem anderen Lande der Welt. Fast Jedermann, der ern Stückchen Land ne den seinem Hause hat, pflanzt Zuckermelonen an. In Folge dessen gibt es dort mebrere Monate lang so viele Meloncn. daß sie für die Armen das billig' ste Nahrungsmittel darbieten. Dre Melonen werden übrigens in Frankreich beim Essen stark mit Pfeffer und Salz überstreut. In W a v n C o u n t y, New York, giebt eö ungefähr 15 Farmer, welche für den Markt Weidenruthen ziehen. Die Ruthen werden zu der Herstellung von Körben und Stühlen gebraucht. Die Kosten dir Anpflanzung sind so gering, daß sich die Anlage sibr lohnt. Ein mit Weiden bepflanztes Feld liefert einen lohnenderen Ertrag, als ein mit Pfeffermünzkraut bestelltes. Das beste Land für Weidenbau ist tiefer Marschboden, doch kann man dazu auch irgend einen anderen Boden benutzen. Die Kosten der Anpflanzung es werden zu derselben nur kleine, dünne Schößlinge verwendet betragen unge fähr $15 per Acker, und eS ist nur eine einmalige Anpflanzung nöthig, da die einmal angegangenen Weidenruthen je des Jahr neue Schößlinge treiben. Die ganze Arbeit im Felde besteht nur imVer schneiden und Einsammeln der Weiden gerte. Sie werden inBündeln verpackt und so bald wie möglich weiter versandt. Man verkaust sie nach dem Gewicht ; der durch schnittliche Preis für eine Tonne beträgt SIG. Vor zwei Jahren wurde eine Tonne mit 519 verkauft. Der Acker liefert gewöhnlich 6 Tonnen Ruthen jedes Jahr, so daß der Gefammtertag eines Ackers sich ungefähr auf $96 belauf!. Eckt russisch. Wie in den Ostsee-Provinzen die Pro testanten, so werden in Polen die romischen Katholiken von der russischen Re gierung auf das Niederträchtigste gehetzt. Die Germanw" schreibt : Die Verfol gung der armen Uniten (zwangsweise zur ortbodox griechischen Kirche ,,Be kehrten") in Pcdlachien dauert unge jchwächt fort. Zu Czychostochow im Gouvernement Siedlce verlas der Naczelnik (Landrath) in Gegenwart von vier Pfarrenr der Umgegend, welche er dorthin hatte kommen lassen, sowie meh rerer Popen und einer großen Volks menge einen Ukas, wodurch den Uniten verboten wird, katholische Kirchen zu be suchen, und den katholischen Pfarrern zur Pflicht aemackt wird, die Anwesenheit der Uniten während des Gottesdienstes nicht zu gestatten, widrigenfalls die be treffenden Kirchen behördlicherseits geschlössen würden. Die unglücklichen Opfer russischer Intoleranz werden jetzt von Gendarmen mit Gewalt aus den Kirchen gezerrt. ' Für Denuncianten derjenigen Uniten, denen es irotzdeme lingt, in den katholischen Gottesdienst zu kommen, sind Belohnungen von 5 Rubeln ausgesetzt worden. Die Uniten, welche die russischen Festtage nicht beo dachten, zahlen 5 Rubel Strafe ; rufstsche Spione umlauern alle Schritte und Handlungen der armen Opfer : trotzdem bleiben sie der Kirche treu, gehen lieber in die Verbannung in das Innere von Zkußkand, oder selbst nach Sibirien, ehe sie dem allein seligmachenden Glauben ihrer Väter untreu werden. Wie groß übrigens die Zahl der Unglücklichen ist, lvelche nur auf Schleichwegen, wie Diebe in der Nacht, ihre religiösen Bedürfe nisse befriedigen können, beweist die Thatsache, daß allein im Gouvernement Siedlce . nach dem officiellen Berichte Ü365 sogenannte krakauer Ehen geschlos fen werden sind, welche davon ihren Namen führen, daß sie zumeist in Krakau zu Stande kommen, wo katholische Geistliche die Trauung nach lateinischem RituS vornehmen können, während den katholischen Geistlichen in Polen dies unmöglich gemacht ist. Die Uniten, welche nach dem öherson'schen Gou vernement verbannt worden sind, weil sie ihren Glauben nicht haben abschwö ren wollen, sollen jetzt zu ewiger Verban nung nach den nördlichen Gouverne ments Rußlands abgeführt werden. Vom Inlande. Jede Taus endPo st marke kommt der Regierung der Ver. Staaten mit sämmtlichen Unkosten der Abliefe rung u.s.w. auf 56.99 zu stehen. In Lutton,in Vermont, Hai der Pastor Wiggin durch Erhangen sei nem Leben ein Ende gemacht. Der Selbstmörder war ein Greis von 73 Jahren. In Orizada in Mexico be nndet sich die Iviabrige Dolores Rodn guez in Haft, weil sie ihren eigenen Vater ermordet hatte. Sie ist zu VI Jahren Zuchthaus verurtheilt worden. An der Küste von Virgi. nien wurde kürzlich eine Auster gefan gen, welche aus einer kleinen Tmtew nasche herausgewachsen war. Die Au ster war zweimal so groß, wie das Tin tensay. Zu den reichsten Lehraw stalten in den Ver. Staaten gehören : Glrard College, 510,000,000 ; Colum bia College, 5,000,000; John ' Hop kins College, 94.000,000; Harvard 3.000,000 ; Princeton, L3,500,000 ; Leh!gh'bl)800,000 und Cornell 1, 400,000. Eine Gesellschaft zur U n terdrückung unverdienter militärisch Titel" ist in Tennessee gegründet wor den. Infolge dessen haben sämmtliche Colonelö" beschlossen, nach Kentucky, dem gelobten Lande, auszuwandern, wo die Kinder mannlichen Geschlechts schon gleich als Majors geboren werden. Untererm Vieh im Nord we fien und Südwesten von Iowa herrscht große Sterblichkeit an einer Seuche, die man für Lungensucht hält. Der Gou verneur hat eine Untersuchung angeordnet und wird, wenn eS sich erweist, daß es sich um Lungensucht handelt, die radi calsten Maßregeln zu ihrer Unterdrückung anordnen. .' Es ist vielleicht nicht all. aemein bekannt, daß eS in den Ver.
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Staaten einen Ort gibt, wo. Holzschuhe angefertigt werden, wie man sie z. A. in Frankreich, Holland und Deutschland auf dem Lande zu tragen pflegt. Du amerikanischen Holzschuhe werden von Holländern 'angefertigt, die sich in der Ortschaft Clymer, Chautauqua County, N. ?)., niedergelassen haben. Agenten der State D a i r y Association" von New Aork sollen im ganzen Staate Beweise sammeln, damit gegen solche Hotelbesitzer u. f. w., welche ihren Gästen anstatt Kuhbutter Oleomargarin vorsetzen, gerichtlich vorgegangen werden kann. In Kingston ist bereits auf Betrieb eines solchen Agenten Herr William H. Sommers, der Eigen tbumer des dortigen West Shore diestaurant, verhaftet worden. Kürzlich machte der Pelz Händler Albert in Danville, Warren Countv, New Jersey, bekannt, er sei bereit, 100,000 Slinlthierfälle zu kaufen und für sie je nach Größe und Beschaffenhett von 20 Cents btS zu V1.40 aus 'S Stück zu bezahlen. Unter den Farmern von Warren County hat diese Bekanntmachung ein allgemeines Jagdsieber her vorgerufen, und so ziemlich Alles, was 1a. r - . . c , ri . t. t . in ii eine tfiuuc um3Ujju;rii virtuell vc findet sich auf der Jagd nach Stinktbie ren. Manche Farmer haben auch Fallen autgestellt, für welche em alter Hahn als Köder verwendet wird, da die Stink katze eine große Liebhaberin von Geflügel ist. Ein Reisender enäblt. er babe sich in Rapid City in Dakota aufgehal ten, als dort kürzlich der erste Leichenwagen anlangte. Als der Wagen von dem flachen Eisenbahnwagen gehoben wurde. marsch lrten der Alavor und der Stadt rath, das Feuer-und das Polizeidepartement und eine Anzahl hervorragender Bürger zu Juk nach dem Baynbos, zwei Musikcorps voran, um ihn feierlich abzuholen. Am Bahnbof wurde der Festzug von Neuem organisirt und der Rückweg mit dem Leichenwagen an der Spitze angetreten. Hunderte von Leuten schwärmten" auf den Trottoirs herum, um den seltsamen Aufzug anzustaunen, und von vielen Häusern wehten Flaggen. Abends wurde der Geschäftstheil der Stadt zu Ehren des Ereignisses illuminirt, vor dem Hause des Leichenbestatters wurde sogar ein glänzendes Feuerwerk abgefeuert. Ganz Rapid City freut sich, daß es sich aus eine anständige Weise begraben lassen kay. "Äle "7 to f 1 che n' M ary lnd und Virginien, so gab es auch zwischen den Staaten New Z)ork und New Jersey langwierige Austern'Grenzstreitigkeiten. Der nach dem ?!eujahrstage zusammen? tretenden New Aorker Staatsgesctzge bung wird nun eine Resolution unterbreitet werden, laut welcher der Gouverneur ermächtigt sein soll, zwei Fischereicommissäre des Staates und eine andere passende Persönlichkeit zu er nennen, um mit einer ähnlichen, vom Gouverneur von Neiv Jersey u ernen, enden Commission durch Bojen die Grenzlinien der beiden Staaten hinsichtlich des bei Raritan Bay unter Wasser gelegenen Landes zu ziehen. Daselbst befinden sich nämlich auf einer 15 Meilen langen und 6 Meilen breiten Strecke ausgiebige Austernbeete, und die Slreitigkeiten wegen der Grenze haben schon oft zu blutigen Fehden zwischen Austernfischern aus beiden Staaten ge führt. Ein einflußreicher Staatsgesetzgeber hat sich erboten, die Resolution in der New Yorker Staatsgesetzgebung einzureichen, damit die nun schon so lange schwebende Gcenzfrage endlich einmal erledigt werden kann. Ueber Blutrache bei den Chrokees wird aus Fort Smith, Arkan saS, gemeldet: Eine seit etwa 50 Iahren bestehende Familienfehde zwischen den Cherokee Familien Foreman und Starr ist wahrscheinlich zu Ende, da die Häuptlinge der beiden Familien sich ge genfeiiig abgethan haben. Dtm einen, Sam Starr, wurde vor einigen Mona ten, während er durch den Wald ritt, das Pfttd unter dem Leibe erschossen. Er vermuthete, daß Ben Forman den Schuß abgegeben hatte, und sann auf Rache, siel aber dann selbst in einen Hinterhalt und wurde durch einen Schuß gefährlich verwundet. Seine Feinde brachten ihn in ein Haus, das sie bewachten. Während aber die Wachen beim Mittagessen waren, ergriff Starr eine,Wincheiter Büchse und entfloh nach Aounger's Bend, wo seine Frau, Belle Starr, ihn vor seinen Feinden verbarg und ih.n schließlich Gelegenheit gab. über den Arkansas zu schwimmen. Starr wanderte des Nachts weiter nach Fort Smith, wo er sich den Behörden auslieferte, da er des Postraubs angeklagt war. Sobald er wieder im Stande war, zu reisev, kehrte er nach dem Ge biete der Cherokee Nation zurück. Am Samstag wollte er sich neuerdings nach Fort Smith begeben, kebrte aber unterwegs in einem in der Nähe von Fore man's Ranch gelegenen Gasthause ein.wo zur Zeit ein Ball im Gange war. Ben Foreman war auch dort. Starr ver langte Entschädigung für das Pferd, welches ihm von Foreman erschossen worden. Letzterer zog sofort eine Pistole und feuerte. Starr stürzte, mitten durch's H:rz getroffen, zv Boden, aber noch im fallen feuerte er seine Pistole auf den Gegner ab, welcher ebenfalls fast auf der Stelle den Geist aufgab. Die Fehde zwischen den beiden Familien war ein, &uße?st blutige. Man glaubt, daß sit jetzt zu Ende ist." Deutsche Lokal - Nachrichten Provinz Westpreußen. Die Stdt Elbina wird im näkbsten Jahr ihr 050jähriges Bestehen feiern. Aus Abbau Nadotz wurde die Besitzers ftrau Gnietinski erschlaaen und beraubt. Der Sohn des . Bürgernreisters von Drrschau, iechtskandidat urt Wagner, wurde in Tuchel zum Bürgermeister ge wählt. , P r o v i n z P o m m e r n. Die Leicbe deS verttorb. Büraermei sters Wilheim Butzow inKammin wurde unter allaemelner Tberlnaume beigesetzt. In Cöslin werden einige Volkskaffeekuchen eingeführt. In tolp wurden zu Stadtverordneten gewallt : anoge ricktSlekretär SUina. Närbereibesitzer Zi bell Brauereibesider W. Beil.
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Goldene Hochzeiten feierten : rn Grim men das Rentier I. Sohm'sche Ehepaar, in Stettin die Eheleute Schuhmacher meister Chr. Lehmann, in Triebsees Ackerbürger C.Michaelsen mit Frau und in Wieck die Drews'schen Eheleute. Das 50jährige Bürgerjubiläum feierte in Belgard Kaufmann S. E. Apolant. S ch l e s w i g H o l st e i n. f Veteran I. I. Hardekopf in Ratze, bürg. Der Schiffer D. Sandkamp in Uetersen hat von der Regierung em An erkennungsschreiben dafür erhalten, daß er den Zimmergesellen Ahrens von Jtze hoe vom Tode deS ErtrinrenS gerettet bat. Die silberne Hochzeit feierten dieTuchmacher F. Winkler'schen Eheleute in Neumünster, die goldene das Ehepaar Packmeister Gerber in Ottensen. In Alversloe erschoß sich der wegen Unter schlagung einer Postanweisung' in Anklaaemstand versetzte Landbriefträger Dwenger. In Ältona ertrank Decks mann J.J. Wegner, rn Labden bei Holte wurde der Kolon Mensen überfahren und getödtet. Provinz Schlesien. f Schleifermeister Matterne in Gold berg. Diamantene Hochzeiten . feier ten : in Greifenberg das Gedingegärtner Karl Thamm'sche Ehepaar, in Kattowitz die Markus. Spiegel'schen Eheleute, in cimptscy ver cymeroniy Pastor Werner mit seiner Gattin. Goldene Hochzeiten begingen: in Goldberg das Sattler Winkler'scde Ehepaar, m Luden Part, kulier Fritz Scholz und in Primkenau Magazinaufseher Fr. A. Teuchert. Das 50mhrige Drenmubrlaum feierte Revierförster Ltother in Lindhardt, das 50mhrige Bürgermbrlaum der frühere Wildhändler Franz Anton Jancke zu BreSlau. Provinz Posen. Jn'Schubin wurden Gasthofsbesitzer Dierfeld und Kaufmann Ernst Kien zu Stadtverordneten gewählt. Goldene Hochzeiten feierten : das SchlosserJakob Schleiff'sche Ehepaar in Bromberg, Ren tier Ulceyer Brück und Gattin rn Frau stadt, Fleischermeister Joseph Schmierz chalski und Gattin in Labischin, das Schmiedemeister PlagenS'sche Ehepaar rn Iliestronno, das zvorster Eremer'sche Ehepaar in Schlichringsheim, die Alt sitzer Michael Tetzlaff'schen Eheleute in Schubin und die Eigenthümer Hirt'schen Eheleute in NeuTuchorze. Fünfzig lahrige Amtsmbrlaen sererten : rn Kro toschin Stadtschullehrer Luczkowski, in Schwerin a. W. Hauptlehrer Eckebrecht und iii Wonarowitz Gymnasiallehrer Nowicki. Provinz Sachs e n. t VerwaltungsgerichrS Director Ko ber in Äkerfeburg. Die Bahnstrecke Merseburg Mücheln.- rst abgenommen worden. Der Fleischer Winter in De lltsch wurde erscblagen. Diamantene Hochzeiten feierten die Schneidermeister Got'tl. Bethmann'schen Eheleute in Kö nigsaue und die Rentner Gottfr. Müller schen Eheleute rn vekkausenr. A. : goldene Hochzeiten die Eheleute Gottfr. Rauch in Erfurt, Schriftsetzer Carl Bren necke rn cordhausen, Frredr. Krug x Pretzsch und Fleischer Baumeister in See hauien r. A. Das 50jahrrge Dienstjubiläum beging Polizeisergeant Fritzsche in Erfurt. Provinz Hannover. Der Hofmaterialist, Kirchen- und Ar menvorsteher G. Lüning in Hannover, unterschlug Gelder, wurde verhaftet und erhängte sich in seiner Zelle. f Land wirth Woldenberg in Silium. f Realoberlehrer Ludwig Brill in Quakenbrück. In Hannover stürzte der Schul Vogt Heinrich Seemann von der Bürgerschule I in Folge eines Schwindelanfalles aus der dritten Etage gedachten Schul gebäudes die steinerne Wendeltreppe hin ab und verstarb auf der Stelle, da ein Genickbruch eingetreten war. Bei Harbvrg ertrank der Steuermann deS Dampfschiffs Primus,"JürgenSchlichtmann, in der Elbe zwischen beiden Schleusen. . Provinz We st falen. - Auf der Zeche Hibernia" bei Gelsenkirchen fand eine Explosion schlagender Wetter statt. 6 Arbeiter und ein Aussicktsbauer ivurden sckwer beriefet. Der Redakteur der ..Glocke" in Oblde. E. oitersdors wuroe wegen iSmarcroeier ' s cni . rr r r ' w . i P . i nn vigung zu o Alvnaien rsesangnip verurtheilt. v Gvmnasialdirektor a. D. Dr. Anton Schmidt in Soest. Wegen Ver bre'itung socialistischer Schriften wurden in Oeynhausen die Cigarrenarbeiter Gebr. Schröder verhaftet. In Tegte ertränkte sich in der Nähe des Rochus bosvitals eine irrssnniae Nonne, in Wit :n erhängte sich auf dem kath. Kirchh,' c . r t rv ii x, oer Haoriraroeuer eromann. n yer ford verunglückte der Häusler Biere gen. Freitag in einer Sandgrube, in Horde erlitt der Bergarbeiter Wilh. Schießler einen Schädelbruch, in Lüdinghausen ertrank der' Gemeindeverordnete Wilh. Kem?, . - Rhn provlnz. t Der ehemalige Direktor der Effek tenbank in Köln, Horn. Das verstorb. Frl. Therei'e Pelzer in Aachen, eine Tante des Oberbürgermeisters, hat fol gende reiche Stiftungen vermacht : 150,000 M. für Erziehung armer Kinder, 30.000 M. für Anstellung eireS Geistlichen an der Salvatorkirche und 24,000 M. zum Ankauf einer Dienst Wohnung für denselben. Lohgerber Aug. Rütl in Aroist.-Der Kreis Mühl heim a. R. soll getheilt werden. Den neuen Kreis werden die Bürgermeistereien Ruhrort, Meiderich, Beeck, Göt ttrswtckerhamm und Wahlen bilden. Der Förster L. von Saarwellingen wurde von sieben Wilderern angegriffen und schoß einen derselben nieder.-Der langjährige Kassenverwalter der Trierer Hospltlen wurde kürzlich unter dem Ver dachte der Unterschlagung in Haft ge nommen, nachdem er bereits eine Woche lang von seinem Amt entbunden worden war. Der Ackerer Nik. Koch m Mettnich, der seinen Bruder Johann erstochen hat, hat sich frerwilltg gestellt. Ber Her meskeil wurde der 'Postillon der Personenpost, die keine Passagiere hatte,' über fallen und lebensgefährlich verletzt, doch erreichte er noch mit dem Postwagen die Ortschaft.
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