Indiana Tribüne, Volume 10, Number 99, Indianapolis, Marion County, 28 December 1886 — Page 1

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CIojc5oea Srstte fcarU die seid 0 ittSyt Ce Zsttasz ftd und den Siaa voa drei Heilen ttLt ädenteigen. w-rde aatgtlt ( ich auseaommeu. Dieselben bleiben Tag, Kö'n. tJaira ad udeschräutt erueuert werde. Lnikizeu, welche dit RiUag l Uhr adge. ,ebe be, finden noch am festig lagt Aufnahmt. Oeslanzt. jftfiHA . i M r U4üh -st Wt i .

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QencO Der Telegravd. Ottht r ufltten O a , h ! n g . dii. D. S.. 28 Dec. Schön,? Wttlkr. Südwejitmind, ktwa VÄkMt. D r. M c G l y n n. m 1 10 York. 23. Dez. Die .World thtilt aus uverlässtge Autorität bin mit. dak Dr. McGlynn nicht nach Rom beru-

stn worden sei, um dort eine Erklärung zu geben, sondern um zu widerrufen, oder Tadel zu empfangen. Die katholische Kirche unterstüdt nicht die Henry Georgi schen Theorieen der Aushebung deö PrivateigentbumS an Grund und Boden. Dr. McGlynn ist vorläufig als Rector und alt Priester suspendier. Seit Jahren schon zeigte er sich als Oegnerder Politikder kalbolischen Kirche. Er besürwortete die Abschaffung derwelt lichen Macht des Papste und bezeichnete die Errichtung katholischer Gemeindeschulen al5 unamertkanisch. Der Erzbischos vermochte nicht, ihn andern Sinne zu machen und berichtete die Sache nach Rom. E ist aber nicht wahrscheinlich, dak Dr. McGlynn nach Rom gehen wird. Gditoviclleö. Kapital ist weder ein Vogel der goldene Eier legt, noch ein Baum, der goldene Früchte trägt, noch ein Thier, das lebendige Junge zur Welt bringt, und doch heckt eS und vermehrt sich. Wenn kein Mensch mehr gezwungeu Ware, seme Arbeitskraft unter ihrem Werthe, das heißt für weniger zu verkau fen, als das, was vermittelst derselben produzirt werden kann, dann hätte die Macht des Kapitals ein Ende. Recht erbaulich llmgt, wa von Wien aus berichtet wird, nämlich daß die Erhaltung des Friedens ganz und gar von dem Czaren abhänge,und daß, weil dieser dem Trunke ergeben sei, jeden Augenblick zu befürchten sei, daß er im Säuferwahn sinn eme thörichte Handlung begehe. welche einen schleunigen Ausbruch des Krieges zur Folge haben könnte. Es ist, doch recht tröstlich zu wissen, daß im neunzehnten Jahrhuudert christlicher Zeitrechnung die Zivilisation so weit fortgeschritten ist, daß Tausende von Mew schen auf Schlachtfeldern verbluten müs sm oder zu Krüppeln geschossen werden können, weil ein Mensch sich einen un bandigen Rausch angesoffen hat. In seiner nächsten Geschäftsver sammlung stimmt der hiesige Soziale Turnverein darüber ah, ob die Paragraphen der Platform in Bezug auf Abschaf sung der Präsidentschast und des Bundes senats au? der Platform des Turnerbun des gestrichen werden sollen, oder nicht. Auf Verlangen des New Yorke.'Turn Vereins ist die Frage im Bunde einer Nr abstimmung unterworfen worden. Der New Vorker Turnverein ist ein höchst conservativer Verein und wir sind der Ansicht, daß derselbe bloß einen Hemm schuh für den Fortschritt im Turnerbunde bildet. -Dagegen hoffen wir, daß der hiesige soziale Turnverein seinem fortschrittlichen Charakter treu bleiben und wie ein Mann gegen die beantragte Streichung stimmen wird. Wenngleich wir diesen beiden Planken in der Platform des Turnerbundes nicht die Wichtigkeit beimessen, welche man ih nen in radikalen Kreisen beimißt, fo läßt sich doch nicht bestreiken, daß sowohl die Präsidentschaft 'wie der Senat unre publckanische Institutionen sind, und daß sie sich mit dem Charakter einer Republik nicht vertragen. Es sind monarchische Institutionen, sie sind aus der Monarchie herübergenommen . in die - Republik und man hat ihnen lediglich andere Namen ge geben. Es wird kein Mensch beftreiten können, daß unser Bundessenat einen ari stokratischen Charakter hat, und daß sich in der Person des Präsidenten Vorrechte und Machtvollkommenheiten vereinigen, wie sie z. B. ein König von England nicht be sitzt. Die große Wirkung, welche sich die Na dikalen von der Abschaffung dieser beiden Institutionen vorstellen, - erwarten wir freilich nicht, und speziell an den Wirth schastlichen Zuständen dürfte sie gar nichts ändern. In der Schweiz haben sie weder einen Präsidenten, noch ein unserem Se nate ähnliches Oberhaus, deshalb sind r tf . tt rx . fit: x. r..rii c aver oie roiixpajuicgcn susianoe um kein Haar besser als in dem übrigen Europa. Sie sind aber auch mcht schlech rex, unv es icmn veva:o ie,ri vernunill . V.aC.fL f r. ger Grund gefunden werden, monarchische

In itutionen in einer Republik unter an

derm Namen beizubehalten. Mit demselben Rechte könnte man die Republik ganz und gar abschaffen und dafür, die Monarchie einsetzen, ' denn es bleibt unbestritten wahr, daß die Wirthschaftlichen Verhältnisse in der republikanischen Schweiz, und wir dürfen getrost sagen, in dem republikanischen Amerika nicht besser sind, als in den Monarchien Europas. Trotzdem wird es keinem fortchrittlich Gesinnten einfallen, an Stelle der Republik die Monarchie setzen zu wollen. , Im Uebrigen hat der Netv Jorker Turnverein gar keine derartigen Bedenken. Dieser Verein schwärmt für die unpoliti' sche Turnerei, er möchte Alles aus der Platform entfernen, was einen politischen Charakter tragt. Selbstverständlich wäre das aber bloß-ein Schritt zur Abschaffung der Platform überhaupt, und wozu dann schließlich der Turnerbund noch gut wäre, ist eine Frage, welche in solchem Falle Wohl schwer zu beantworten wäre. Man nehme den Turnvereinen ihren politischen Charakter und was bleibt noch übrig, als der bloße Geselligkeits und Vergnügungsverein, in dem das Turnen lediglich als ein Sport , betrieben wird. Die-Gründer des Turnerbundes waren getragen von der sozialistischen und revolutionären Idee der achtundvierziger Jahre!; daß diese Ideen sich nicht allenthalben in den jüngeren Elementen fortgepflanzt haben, ist um so weniger zu ver wundern, als selbst viele der ehemaligen FreiheitSenthusiasten in dem rohen Materialismus Amerikas reaktionär geworden sind. Gerade um so mehr aber ist es die Aufgabe der Turnvereine den idealen Freiheitsgedankm zu pflegen und zu hegen. Wir hoffen, der Tag ist noch fern, an dem man unter einem Turner nichts Anderes versteht, als den Mann der mit Geschick springen und klettern kann, wir hoffen,' daß"eS" dabei bleiben wird, daß man unter einem Turner einen Mann versteht, dessen Brust Freiheitsliebe füllt und der Ideale hat, und wir erwarten von unserem sozialen Turnverein, daß er seinen Zielen treu bleiben und den re aktionären Bestrebungen des New Yorker Vereins, soweit er es vermag, einen Niegel vorschieben wird. Dral)tna'l)ric)ten. E in Theater brennt ad und?. Feuerwehrleute lotn m en um. Philadelphia. 27. Dez. Im Temple Theater an der Ehestnut Straße brach heute Vormittag Jeuer au. DaS selbe entstand dadurch, daß ein Vorhang sich an einer Gasflamme entzündete. Die Flammen dehnten sich rasch au und in kurzer Zeit war da ganze Inner, deS Gebäude ausgebrannt. Eine Mauer de Gebäudes stürzte ein und begrub vier Feuerwehrleute unter ihren Trümmern Einem von ihnen gelang eS. sich heraus zuarbeiten und er wurde schwer verletzt nach dem Hospital gebracht. Die ande een drei kamen um' L'den. Bei dem Einsturz der Mutk sikl eine Menge been nender Balken und anderer Gegenstände herab, so dak jeder Rettungsversuch UN' möglich wurde und die Unglücklichen ver brannten. Der Schaden, den das Feuer anrich tete. beläust sich auf ungefähr 5500.(00 K. os L. Philadelph ia, 27. De, Die Assembly der Maschinenbauer beschloß heute Abend, ihren Charter aufzugeben und aus dem Orden der KnightS of Labor auSzutreten. weil ihnen von der Executive ein National Trade Charter verweigert wurde. New. York, 27. Dez. Die .Tribune schreibt, daß mindestens zwölf Af semblieS bereit seien, die Aufforderung zur Einberufung einer Nationalconvention zu unterzeichnen. ES steht jedoch zu erwar ten, dak Powderly dem Verlangen nicht nachkommen wird WaS in solchem Falle geschehen wird, läkt sich jetzt noch nicht sagen, aber eine Spaltung deS Ordens gehört durchaus nicht zu den Unmöglich' ketten, denn die Unzufriedenheit mit dem diktatorischen Auftreten Powderly'S nimmt immer mehr überHand. M o n t r e a l. 28. Dez. Die hiesigen sranzöstfchtn AssemdlieS haben in Folge der Weigerung der Priester. Mitgliedern derselben Absolution zu ertheilen, so sehr abgenommen, daß sie sich wahrscheinlich auflösen werden. Sind gegen Miliz. New Jork, 27. Dez. Die Centra! Labor Ualon beabsichtigt, am 4. Januar eine große Massenversammlung abzu halten, .um gegen die Bewilligung von Geldern: für di, Miliz ,u protestiern.

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BolleS Oerötcht. Office: ! V VlrlulQ'vs. Noch ein Ex preß raub. St. Louis. 27. Dec. Als der Kirkmood'Accommodatisnözug auf der MissguriPacisic-Bahn ju später Abend stunde Chiltenham, eine der westlichen Vorstädte von St. Loui. erreichte, tont den sieben Barren Silber in oen Waggon der PactsicSxpreß Co. gebracht; beider Ankunst an Ort und Stelle waren nur noch fünf Barren vorhanden. Der Waggon ist ohne Zweifel beraubt wo den während er in den Gehöften deö Union Depot stand. - Man bat von den Räubern noch keine Spur. Die Silber, darren waren von der .St. LouiS Smel ting & Refining Co." abgesandt und für die dritte Nztionalbank in Philadelphia bestimmt. ' Ein klein er Aufruhr. S a n Fr anci ko, 27. December. Heute Morgen versammelte sich eine Anzahl Streikte der Kabelbahn und griff den ersten Zug der 'herankam, mit Steinwürsen an. Ein Polizist schoß zweimal in die Menge und zwei Pirsonen wurden verwundet. : Zur selben Zeit wurde in einer andern Straße ein in entgegengesetzter Richtung fahrender Zug angefallen. Die Angreifer waren ma' kirt. Sie nahmen gewaltsam Besitz von dem Zuge und jagten die Polizisten und Condukteure davon. Dann hängten sie die Wägen von dem Kabel ab und lieben sie lausen. Die Passagiere waren vorher herauSgespkungen. Die Wagen sausten mit furchtbarer Geschwindigkeit dahin und Lach einer Weile crsgle emZusammenstoß mit einem andern Zuge, wobei glücklicher Weise Niemand verletzt wurde, wohl aber mehrere Wagen in Trümmer gingen Mehrere Velhastungen wurden vorgenommen. 'Ott Üabrl Zur Militärfrage. Berlin. 27. Dez Die ossimUe Presse' hat ihre Angriffe aus da? Cen trum völlig eingestellt und sagt voraus. daß bei der Wiedereröffnung des Reichs -tageS die Militärvorlage unverzüglich angenommen werde. Die Angade. daß ein vollständiges Einverständniß zwischen der Regierung und den CentrumSsührern bestehe, findet allgemeinen Glauben. Sozialistische .Arbeiterheim". A e ü s e l. 27. Dez. Gestern wurde von den isoziall len vadt'r ein arskes Arbeiterheim" eingeweiht. daS auS einer Bäckerei, Versammlungsräumen, einer Cooptrativ'Brauerei. einem Ep cereila d?n und Fleischläden besteht und nach dem Muster einer ähnlichen Anstalt in Gent eingerichtet ist, wclche viel zur Ber breitung sozialistischer Jdken daselbst beigetragen hat.' Etwa dreitausend So zialisten zogen mit rothen Fahnen und Vhrygischen Mützen durch die Straßen und sangen die .Marseillaise". Im .Arbeiterheim" wurden mehrere Reden gehalten, und unter Anderm sagte der Sozialistensührer Berlrand : .Wir schla gen hier eir.stweilen unsere Wohnsttitte auf, bis wir im Stande sind, den Palast dtS KoiigS in ein Heim für alte und ge drechliche A'beiter zu verwandeln.- Die ganze Affaire verlief ruhia, und die Po lizei mischte sich nicht ein. Die Sozialistenverfolgung ist stärker a 1 3 je. Berlin. 27. Dez. Der neuerdings über Frankfurt a. M veehänate kleine Belagerungszustand wird mit ungewöhn licher Strenge durchgeführt. Briefe von dortigen Socialisten besagen, daß jetzt schon dee bloße Bsitz velbotener Pudli kationen (gleichviel, ob irgend ein Versuch zur Verbreitung vorliegt, uder nicht) als genügender Grund zur Verhaftung be trachtet wird; Beweise, daß die betr Person mit irgend einer geheimen &tjtllschast in Verbindung stehe, sucht man gar nicht beizubringen. DaS Cirkular deS Minister von Putt kammer, das die Behörden anweist, alle Personen zu verfolgen, welche man bei der Verbreitung verbotener Drucksachen erwischt hat. wird von der Poliz;i dahin ausgelegt, daß eS auch alle solche Perso nen einbegreise. welche derartige Schrift stücke ohne Nenntnib deS Inhalts weiter geben. Die deutschsreisinnige Press erklärt: Wenn daS Socialistengesetz so angewen

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Gute Qualität. ' Sard: 140 ÖoiUli Alubaurn Ot. det werde, wie Herr v. Puttkammer an deute, so sei eS mit der Preßsreiheit in Deutschland völlig aus; selbst wissen schastliche Nationalökonomen würden dann an einer freien Darlegung fort listischer Theorien gebindert. Jeder übel gelaunte PolizeikommissSr könne ja will kürlich Leute verhaften, die in gar keiner Verbindung mit dem Socialismus stän den. Die Blätter erklären. Puttkammee suche thatsächlich eine politische Jnquisi tion und ein literarischeS Ketz erregister zu begründen. JtffGeJrlStin. Angekommen in; New Vork: .Gallia". und .Ari zona" von Liverpool. .Etrcaslia" von Glasgow. Veuticre vcalrawrtcyLen KönigreichBaiern. f Hofrath Dr. phil. Jos. Haller in München. Der Brauer Weißenberger von Pottenstein und der frühere Wirth und der frühere Wirts in Weiser, Joh. Göppner, zu je 100 M. Geldstrafe ver urtheilt. Der Hilfslehrer Josef Hecht in Schaufling bei Hengersöerg wurde wegen 22 Sittlichkeitsverbrechen zu 4 Jahren Gefängniß verurtheilt. f Prof. der Philosophie Dr. Heyder in Erlangen. Der Schuhmacher Joh. Wun derer in Nosenau wurde wegen fahrläs siger Tödtung zu Jahren Gefängniß verurtheilt. Der Metzger Aug. Habl von Jgliß erstach den Bäcker Martin Settl von. Chemniz In Gar barn vurt der Bruder des" Wirtbs Michael Datl von Jederfchwing erschossen. Während der Trauung eines Verwandten wurde der Kaplan Adam WieS ner von Hohnstedt vom Schlag ßetrof fen. Im Lehrberger Walde ber Ans bach hat sich der Ulan Scharf erschossen, in einer Gastwirthschaft in Oberhausen der pensionirte Wagenwärter Joh. Rott von Augsbiirg. in Bayreuth der Unter ossizier Ziegler vcm 7. Jnfanterie-Regi ment, in Forchheim der Weber Joh. Bauer, in München der Unterofsizier Wagner vom 2. Jnfanterie-Regiment, in Regensburg im Gasthause Zur weißen Traube" der p.nsionirte Postbote Chr. Kahn auS Pappenheim, in Triesdorf der an der dortigen Ackerbauschule angestellte Anflaltsassistent Joh. Zapf. Im Wasser suchten und fanden den Tod : die Ehefrau deö Ackerers Fuhrmann von Bischbeim, die geistesgestörte Wittwe deö Glasmalers Mittermaier in Lauingen, die unverehelichte Margaretha Denkel von Neumarkt, der Oekonom Haas von Ruppach und der Gemeindediener Luger von Schalldorf. In Postmünster hat sich der Lohnkutscher Enzelhardt erhängt und in Tuchnitz bei Kronach der Flößer M. Schedel. In Passau vergiftete sich der Apothekergehilfe Gg. Valentin aus Winds heim a. d. O. und in Würzburg der Student der Medicin Hader. Er trunken sind der Bauer- Jakob Zitzelsberger von Alkoven, der SchisserSchmidt aus Alllustheim, die PrivatierSwittwe Ursula Fritz in Augsburg, der Kunst müller Franz Huber von Höhenstadt, der Holzarbeiter Bartholomäus Kreuzpoint ner von Maugern, der Aschenhändler Georg Metzeler auS Memmingen, der Grenzaufseher Wahlrab zu Ramsau, der Eigenthümer Martin Solch aus Roden bach. An den Folgen eines unglücklichen Sturzes starben: die Lottocollektellrs Wittwe Forst! in Abensberg, der Ackerer Lengenselder rn Schupf, der hochbetagte Häusler Benedikt Schweeghofer auf der Einbachmühle bei Tölz, die Frau des Besitzers Aeam Bacher m Unterkielbach. Ueberfahren und getodtet : in Datten hauseil der Maurermeister Peter Maurer von Lautzkirchen, der Bahnwärter Kamm in V!uggenhof, der Wagenwärtcr Deubser auf Bahnhof Neustadt a. M., die Pfründnerin Franzis'.a Rott in Passau, der Rangirgehilfe Job. Zahnweh in Ro senheim. Beim Holzfällen erschlagen wurde der Pfründner M.-Fwfa in Hürden, der Häusler Ludwig Hell in Ober wessen und der Sohn drs Weberbauern Wallner von Unterdammbach. In Haig wurde die Frau Barbara Liebhaber in Sulzbach der Bergmann Ströhl.' In Bamberg verunglückte der Privatier Rö delheimer, in Garitz in Folge übermäßigen Schnapsgenusses der Schneider Höh mann, in Ussenheim ia Folge von Blut Vergiftung der Hausmetzger Thorwart,in Wiedenzhausen verbrannte in Folge dir Explosion einer Quantität Gasöl die Frau des Boten BlasiuS Stangl. Jodn Weilacöer, Saloou u. Billiärdchallc, 43 N. Vsnusvlvaula Otu

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