Indiana Tribüne, Volume 10, Number 97, Indianapolis, Marion County, 26 December 1886 — Page 7

Ilamilie Mlchhch.

Ccn Julius Ttlnde. Eine Pfingsttour. Ich war noch nicht mit der Stadtbahn gefahren, bis Kinder auch nicht, und deshalb sagte ich zu meinem Karl, e6 könnte doch wohl nichts NeizvoUeres geben, als am ersten Psingsttage einen Ausflug mit theilweiser Benutzung der Stadtbahn zu machen. Dies käme billi' ge? als alles Andere, sei belehrend und interessant, zumal das Getobe vom Volk erst am zweiten Feiertag stattfände. Mein Karl war damit einverstanden. Ich schickte Betti nach Bergfeldtens, ob sie auch mitmachten, aber als Betti wiederkam, hatte sie nur halbe Antwor ten bekommen und sah so windschief aus den Augen, daß mir irgend etwas seng ÄÄit "ch was. I v crTc 'T mm, . r 7. .,.5?!" leldts Nicht sesi ?i 8 1 ff -3le X- "f!e meiSeik tadtdahn s" ZU ordmar!" - Auch wenn wir : damit .fahren ?" entgehe scharf und fragte dann wnter : Fahrt denn Dem Emtl mit uns" - Sie Rg--Oder fahrst Du etwa mit Bergfelds V Abermaliges Schweigen. ch denke ooch, . day der Bräutigam an o chcm Tage seme Braut mcht allem laßt," bemerkte ich. - Ich habe Emil nicht gesprochen !" erwiderte et i."nn'Jffl lfc 7Sen ftuh." - Vielleicht!" an orte c sie. . Was r v . c. t cr - '.'le-77 "un, all. wa Umj 2ws gttitss Heraus mit der Sprache !" - Nichts' Ilus erte sie. und dann brach sie , lautesWemen aus und wllle reell nhtiitt.imtirt rnornfiTt . ohnmächtig werden. Ich that Alles, was man in solchen Fällen thut, ich holte Eau de Cologne, .ich machte ihr das Zeug auf, eS war ihr ein bischen knapp, denn sie hatte sehr zugenommen, und kajolirte mit ihr herum. bis sie wieder zu mir doch, was ich, Deiner Mutter veirt.s 1 i m au cain v nein, (ic T' zf ivii T 3 ' UKlcvreattky l m ift Zk! muthungen auf, aber ich lächelte, wayrend mir das Herz zerspringen wollte. Tvl 5 XX !? ?CJ vEsrx Ä bald Hochzeit," sagte. ich endlich. Nicht wahr, zum Herbst hrnathet Ihr ? Ten Blick, den das Kmd mir nun zuwarf, vergesse ich in meinem Leben nicht, Die Betti hat ja so hübsche Nehaugen, aber sie sah mich damit an, als wäre sie bis auf den Tod verwundet, so jammervoll und so wehleidig; es schnitt nur Wird s imnier schöner. Und warum nicht V Weil ich ihn hasse, ihn ver abscheue ; o-o-er Und nun bekam f.e Anfälle, daß ich sie zu Bette bringen mute. Was eigentlich vorgefallen war, konnte ich nicht aus ihr herauskriegen, denn iie ist von Natur etwas bockig, und was e nicht agen wm,oas agr ue Nicyr. S so üb ich sch ich sah ganz so war wie , gewoyntlch. 'ur im Munvwmm ymgen lieser uno unter den Augen schien sie mir reichlich blau. Wir Damen hatten uns natürlichem. frtrf,. stficr dnrfi atfnflift neUfthei firnrni fffh in m neuen ßretnnfwi t9wni us. hak ick woM wünsckte. Dr. Sßren, chen wäre ihr zufällig begegnet. Betti sfmrn; nX iH fxu M i"h V3 wiiihii; ..vy 1 in Taubengrau mit rothen Fuchf.aS . . . , . M. r,, , . I mittag zur Ausfahrt zu benutzen, denn m l r i r l. 10 oen ganzen xag Mll neuen Viewern

11C9 kam. AUN illg i f fct v- infamsten AnstandZre-

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ift denn pastatr fragte ,r fAt7' p: ' rtT n,.t

9 Tl W t. Lf 1 öv v wviv v ivw vm kannst Du doch wohl to0 w b0$ b;e fx5ne Kalbskeule bei uns

ie cywieg aus aue fragen, uno ich vtieo Die fahren Eau vage und w r Stadt- ""'""t""v Vr ri ?, 1 wuroe. ieie iiiiiei ruyrien von oem " rzlt-l VT uappriges a cyenme er. klug wi? zuvor. bahnDrV l'Wf m tmxanfla$, damaligen Mitarbeiter des Fremden- ,,enefefe-, ober C5nblic iie3t Xuf D'r Landgraf und's Gefolgt drickten Mit meinem Karl i'vrack ich nickt ick s?n di, Ä; r w.i wi. da lieht es aus, als käme es auf eme blatt", dem gegenwärtigen Herausgeber gend" .hleßs Dmgks. Ae brach volley sich un de Seite und de Genfefa konnte

er meine Sorgen ; ich dachte, wenn Tod geworden. - ..Betti! Hand voll Kmder mehr oder weniger gar der Wiener Zeitung", Regierungsrath Schtick. anz Limbach schvrach drei r rechten Zeit Leine zich'n, sonst

erst weiß, was los ist, soll er's nd!" rief ich. Was ist Dir? ixSian' zeoem Friedrich Uhl, her, da Baron .)eme be- Men vorne weg von weirer nl,eyr ar är'sche uffgespiest word'n. Und nu

on erfahren. Um so eifriger betrieb Karl, hole den Doktor! Scbleife ihn an ?Tl' rlfß? lpl:Sr ? v 5 kanntlich zeitlebens mcvt mit der Feder von ver ene un w . tscht das niederträchtige Bieh uff'n

die Borbereitungen zu der Psingst. er Kravatte von der Keaelbabn. Du P, urnjugeen eruano. wen euiueioni. r6u' ?! ,"15 1, Soussleer druff zu, der" so schnell wie

rt, zumal Betti am andern Morgen siehst, er ist nothwendig!" Mein Karl ieic """en ist nocy aus oem mm ge- sten Ludwig Hevest veranlaßte der Ba- venloo uno raoeroei lam o r er,re möglich untersch Bodjum verkriemelte, u . I lv, 'v. jj vni vkMii . ...V m.,tm. k . t i.mSv I . f r r. r ' i r r I l v '4 i . I . , . M . M .

raus geworren, was mi er l Mvoe l t. Wstr'i'4 Er. den ick tefet bane ...... . X: ," vPw"mö neuer zornlg zurief : ,,o , preise rcy viwv r"' 'V ' " Ncyren ogenolm lewer vle ul,cynure. , ,au aver yar

Mein Karl sah nobel aus wie immer. - Emil!" cu)chqt juct, cic cyiaxenven, weiche nicht!" or ane prasse ooer a Alleweile sah'k awer de Ziege ooch ihr'n Erbschaftsvroce rVr-. m. I . 1 I A AM MftlX l Vl i 4 MM VA ICkV üft . I L I IVmIVaI L 14 AMM iMMli t4 11 lA I . m, m . ' m mr

'u waren uvereingelommen, erlt zu Mein Karl kam retour, aber obne den vvnkw, vic p Schlechter Liebesdienst. vuuwhiu . .vvutc. Herr'n, ä Anwof, ä L?ay Mitten durch und spannender

Hause gemüthlich zu esien und den Nach. Doktor. ..Wenn es dunkler aeworden cnD, S2w anvyauien ouo- ei : Ant aina künliü mit seinem "ver oas ichtano m r mcy rear an uno u Mstte, daß U Notenpulte nur 0 kann. .Wci

unterwegs zu sein, das halte ich mcht nicht zu mkommodiren," erwiderte ich lunL V " l In einiger Entfernung kam ihnen eine m ufcnV uVlw 171 T für ökonomisch, und so kam es, daß wir spitz. Uebrigens ist er auch nicht mehr 0n uuIblenst ernen (gibentoumeni hübsche junge Frau entgegen. Als diese und gefragt, .ob denn de Harsckkuh ooch denn gegen drei Uhr auf dem Bahnhof nnöthen. Und daß ich es Dir nur kurz b?J5,GrÄ ft der Arzt erblickte, schlug er schnell einen lewend'g wäre. Nu allemal hatte Aleranderplatz in ein ziemlich leeresKu- sage, Betti ist mit Emil auseinander ?nd plötzlich ist es, als wenn Jemand Seitenweg ein, auffallend genug, daß ds Kamee gesag Das Dmgks mit pee stiegen und davonsausten. und das kann uns nur recht sein; ch fragt : Was oll aus all' diesen Km- Fund wohl merkte, cö gälte, der d'r lewend'gten Harschkuh hatte sich Siehst Du, mein süßer Karl", sagte hatte so wie so nie etwas m r d eser dern werden? jugendlichen Schönheit aus dem Wege rumgesprochen, nu war n se erscht recht

ich. n, ersten Neiertaae findet man . ,:l:. 5?: ivr.. usf vic ounHfn miucinc

schon Platz; schöner könnten wir es gar Betti an einen so habenichtsigen ZuNicht wünschen". Ehe mein Karl ant- kunsts-Neferendarius weglempern ! Das

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Worten konnte, hielten wir schon auf dem Bahnhof Börse ihren Feiertag bereits früh aus," entgegnete memKarl, mr mwr m .Ll. t ..dato wnun wlro oraunen im freien lein. " ... em. uno 10 oampnen wir aus nerun a. m . m Heraus am Zoologischen Gatten vorbei nach dem StadtbaHnHof Eharlottenburz, und von da gingen Wirzu Fuß unter dem Biadukt durch, über die Haide nach dem Halensee. Kinder", sprach ich, seht doch, was Alles hier auf der Haide blüht" und wollte 'mir ein bescheidenes Blümchen pflücken, wie das auf Landpartien fo Stil ist, aber ich kam doch zur Ansicht, daß, wenn die Natur zu dicht bei der Stadt liegt, sie nicht mehr unver äl cht l.. .. ' .L WJMI V V W v - V ' bleibt, weil die Menschen überall ihre ' . ' . ' . Svuren zurücklassen : ein einnges Butterbrodpapier, eine einzige Eierschale nimmt dem ganzen Tableau seinen un schuldigen Ausdruck. Es giebt eben zu viel schlechterzozene Menschen, namentlich im Freien. Unser Ziel war das Wirthshaus am 5alensee, denn aufrichtig gesagt, Bernau und Biesenlhal habe ick satt, die Fest. , -n c ... c- . Verpflegung ij. oa gu griininig uno gruner sind die Bäume dort auch nicht, woacgen am Halensee nicht nur bestes Bier uf Eis liegt, sondern Ozonquellen ersten Ranges sein sollen. Außerdem kannten iir Rirth hirnlif. dsr mit fon tm Winter sagte, wenn ich yinauslame, 9 9 rwmS w m, ,wm m9 w j y i I W . . ' . r 1 ' m- . . ... fellte ich crtra ausgesuchte Protcktions- ' ' . . ivarel bekommen. Er batte dies Ziwar tei? Mir frfiihrrn. vien tonn seinen Äe.

".Die Leute, welche Bergfeldt, daß wir die Verlobung auf-

genieöen wollen, fahren beben, oder besier. ick bringe es ibr bei.

Xcb wollte ihm meme entgegengesetzte

rrry- ' . . Y 7 ltilS IIHlll IVUU lUVtlU (4 IWiCil itllll V,- KPttfrf &rÄfJ& undsicachzog.-MgeEmil '

1 t7 . ' . . . 7"?"1 . ' mit oer iunaen x'ame aiuaiim weroen.

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kannten versprochen, aber es giebt ja" dicken Spargel genug auf der Welt, und das ist ein großes Glück für die Nestaurateure, wie für das Publikum. Es waren viele Leute draußen, aber wir erhielten einen netten Tisch mit ent' zückender Aussicht auf den See, auf dem die Gondeln nur so herumlavirten. Hin und wieder fuhr ein Bahnzug am Hori zont durch die Natur, während der Vordergrund, wie die Poeten sagen, anmu thig mit weißbeschürzten Kellnern und festlich geschmückter, anständiger Gesell schaft beleb: wurde. Wir bestellten gleich Spargel im Voraus, zähmten uns ein Glas Echtes" und promenirtcn dann in dem Park. Es war wirklich amüsant und ich kann wohl sagen, unsere gewählte Toilette siel ge bührend auf. Auch die Kegelbahn de suchten wir und dort fanden wir zu unserem freudigen Erstaunen gute Be-

kannte, nämlich Herrn Kleines, Herrn K uns voraeMt wurde und sich als ehr gebildet erwies, und noch ei.tige Andere. Und wer saß, als wir kamen, an dem Anbepuit' Dr. Wrenzchen!-Jch be. üfcfc V herzlich, aber er kam nicht g Indern nickte nur ängstlich lämit bem st f Alle Anderen Zen so artig, uns u belomplimenti. ten lieb sitzeiZ, als wäre er fest. genagelt, was ich natürlich sehr rückstchtss luden sie meinen Karl . itzukegeln, aber er lehnte ab, weil schon eine gerade Anzahl Spiele? vorHanden sei, worauf der Döktor ihm gerne 7 ' fi ,:'..., J &A V mj j V sw v yß ,w v vhvii Kmy Cr wurde gar.j rerlegen und derlei Ausflüchte und seine Ra. m'ai( namentlich ein Herr ing, ,,ch sch, verschmitzt, daß mir nichts x x . r uorig viieo, ais meinen Ziari, cerwitets lich nicht übel Lust zum Kegeln zeigte, etwas energisch unterzuhaken und sortzuZlieben. ..Du siehst, daß man uns dort nicht haben will," sagte ich erbost. ..Der verehrt bat, und Her Lachkrämpfe kriegen, als ich den Doktor ironisch zum Gondeln aufforderte. Die heutige Jugend ist Pöbel, das ist meine Mjna " Mit crncrn Worte, ick war klt erzürnt. Tob' Dich nur aus, Mine," mein l5ngels-K?rl, sonst bekommt Dir nicht gut." Ach, wo gibt es ei. nen Mann, der so zartfühlend ist, wie mein Karl 'i Ich wollte jedoch noch einig Bemerkungen machen, die gerade nicht yyn Zucke?kante waren, als mir das Wrrt im Munde stecken blieb, wie eine zu heiße Kartoffel. Denn vor dem Parkältere magere Dame. Auf dem Nücksttz saß Herr Bergfeldt mit einem jungen Mädchen, das, der langen ?!ase nach u schließen, die Tochter der Mageren vorstellte. Emil batte auf dem Bock Platz aenommzn und sah so kühn in die Welt hinaus, als hätte er das große Loos ge Wonnen. stürzte ab. ..Betti, Du erschreckst mich, was fehlt Du, mein liebes Kind? Ich will ja Alles verzeihen." Es ist schon vorüber," sagte Betti. Ich weiß nun genug. Sei unbesorgt, r:ul cm.tta. c?., ftrr 14 ,: LL! ' .N " l bin." 'en aeanet7sie seit. Er soll nickt t-' w.r. tj. ' r.:U::n' IllUcll, VttH W UMl KllKllUlUCil UllUJ UUtU ine Minute gegrämt hätt?." - U V 1 wäre, wollte er erscheinen," sagte mein I ' .mm 1 ' 1 V Karl. ..Er braucht Ilch unsertwegen voweren ivamiUC im tomn. Unsere daß ihr die Ohren summsen wie ein Te I ' learavbendradt." , "U--T V .. . m m. ryy. i . ...Q., Und was sagst Du dazu .Betti?" m. L m O A I V W m I j mm W mmmmm. der er seme eigung zugewenoer yar, unv . , , ste mit ihm ! antwortete sie. ..Also wegen einer Anderen!" rief ich. Wegen der langen dürren Person, die im Wagen sak i Wegen so emer Mamsell, so einemKnochenspinde. Nawarte!" Ich glauve nicyr, oay man ' meine Stimmung hätte huldreich nennen könntri, aUx doch war ich gewiffermaßeu froh, elnmal weil ich wußte, warum Betti sich in der letzten Zeit gegrämt hati - . . - r - - . m' I A. Cm A A .V Cm m 7 AA. m A VIl m. mm m. y i "'' "j" ""mu I Z rV i ? A.iinlifh'AitS (.111 V-m iivVa i""" öu1'v i, I 1.1 nA in tniovov. Ch.v.iif . mS . sen, nachher kam auch Herr Kleines, der die Kinder sichtlich durch seine Erzählun. ...ff. 'i i - ... . : ... c r. inwni vw, mi uiiuui ti g.'n au,ycli?rl?, aoer ivl gmgeil oocy sruyer, ais wir urprungiicy wollten, Spargel mit crger gegep.en, liegen wie Bier im Magen uno wenn ne noch w velikat sind. Zu Hause fand mein Karl einen Brief ttlvkl.. 4rt C;;. wn (t; uii w. -jh wvti lang. Drei Seiten nur Hin- und Hergeziehe und zuletzt die Bemerkung, sein Sohn müte nach emer wohlhabenderen Partie aussehen und die biete sich ihm. Die Bcrlobuna mit Betti sei auch nur ein I , I r ? rv .A fi tm i Y f at.n' unveonnencr ugenofireic. l.ln?ereeni könnte ja viel be sere Partien machen, mt , a als ihr?n imil. ..aö yat ie ihm dlktiri !" rief iÄ.

? Kleines wollte

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feblte gerade. Morgen schreibst Du an

w,. . -

Wie lange ich sehr im Zorn war, w?iß ich nicht, aber es war für Bergfeldts vortheilhaft, daß sich Keiner von der gern zen Sippe sehen ließ, denn es lag etwas wie ein Unglück in der Luft. Betti war am gefaßtesten! Sie erzählte, wie sie allmälig eine Umänderung Emil's im Benehmen gegen sie bemeikt habe, wie die Bergfeldten von den schlechten Aussichten der Juristen und reichen Partien gesprochen und wie sie längst schon ge

fühlt, daß es aus sei. Und nun, da sie ' xti w r . r r ' r t . . V lLewiyeir yaoe, 1 ne ruyiger unv zusrledener als je zuvor. as veansligie mich wieder. Als ich mit meinem Karl allein war, besprachen wir uns ernst. Auch er hielt dafür, daß die Lösung der Verlobung das Beste sei. Wäre es nach mir gegangen, so hat.ten Betti und Emil sich nie verlobt," rief ich, daran sind nur Onkel Fritz und Dein weiches Herz Schuld. Und dieser Doktor," fügte ich hinzu, kann auch bleiben, wo er ist. Eine solche UnHöflichkeit ist mir noch nicht passtrt. Kommt nicht zu mir, nicht einmal zu dem kranken Kinde." Er konnte nicht. Wilhelmin:, mit dem besten Willen nicht." D, wenn er nur hätte wollen." Er konnte wirklich nicht." Warum nicht V Er hatte die Hose beim Kegeln zerplatzt. Im Uebrigen legt er Dir und den Töchtern die devotesten Huldigungen zu Es freute mich, daß der Doktor durch trist; siirfm rkindert aewesen war. m J ober warum nimmt er sich einen SchneiGlcich;eitia gebrauchte ich die Gelegen heit, ihm zu sagen, daß meine Nervcn Nch in Zerrüttung befanden. Er empfahl mir, spazieren zu gehen, da er mich für

der, der zu eng arbeitet i Das mutz ieye, oann oenie w auuj an incine oei- jobbte, de zungen Llmbacher awer, und klabbte, freilich war ooch ä ganzer Fetzen anders werden Den nächsten Tag kam den :sg-ht mir durch und durch und namentlich's weibliche Buwlikum, in Zaun mit fleeten gegangen und - äne er jedoch bei uns heran, um sozusagen mochte laut aufschreien. Wenn v Nicht äne wahre Eckschtase brachte. Nämlich Bärtelstunde schbäter schtand uns' Ziege eine Entschuldigungsvisite von Stapel zu noch emen Herrgott ,m Hlmmct gäbe ich ging d'rmit um, än drahmat'schen. in d'r Garderowe und Verschnawelitte ä lasicn, was ich gebührend aufnahm. es wäre zu graulich aus dieser Vereine rinden. Und warum ooch .eif'ckenSei.

ein Rezept noch nicht herunter genug Wiener Fremdenblattcs". Baron Heine, mal ä Dheater da is, warum soll da heeflichst gebeten, sich, so lange de Härschschätzte. ' . . erzählt das ..D. Ak.-M." noch folgende nich ooch Komedje geschbielt wär'n. Also kub uff d'r Biene is, zur Vermeidung

i-p il.i :j. ... 4 a u am v3 i tu um iu; uuvu, iu uiici lo&c nach und nacy uveulam mq eme unruhe, die nicht weichen wollte. Im Schlafe und im Wachen sah Ich nämlich Kinder vor meinen Augen, viele kleine Krndcr, m . ' . I oav ic ur mwi zu juviv luumi. .yicv A . . . & & WA 1- M . I . 1

b"Jsi vwiwunfc v- mt ji.Hvvn, agesangelegenyei! eine ytoiiz zu icyreider ihm stets vollendete Dienste leiste. Der Journalist, welcher seinen sr i AJ r r I r . r. r . W - .

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auch zuweilen bei Tag und bei Nacht danach eme Notiz, die sechzig Zeilen um- chen machen und 'n l Hansworscht ff kee Stichwort heerte war klar wie f CFi r""6111!' fflrc .ter-7:a'. faßte. Das ist mir zu lang!" rief der vo, 'de Leite schbttl n, solche Lorkserei'n Klosbriehc. Da war'n m'r awer helle, sagte ich darauf, dann bleiben Sie Mir Baron. Herr Baron, ich bitte," erwi' und noch md foft'ß'je rnupt' in b'r M'r banden unserer Härschkuh ecnen nur mtt Ihrem Marlenbader vom Lel- derte der Journalist, indem er ein zwei Erscht wol fustz g Mal Heer n. Awer langen lBindfad'n um'm Hals, der de be!" Hlerauf empfahl er m wieder Papier aus der Taiche zog, hier ist wie m'r ä baar mal uffgetrcten war'n, iewer de ganze Bienne ging und drieb'n flelkiae Svaneraänae und ama emen nrr Woth " ..Das ist mir h,elten die traunaen Monde n Nand. yer nw sit ifnn n tn,-,r

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f r 4 . ii-"' inuijtiuifc ivvvvi4. Ktvvnii n, w . ' -V sv, 0 u 7 WH ii rnvue. iyimni uiucu oao namllch gerade die Spaziergange waren, ziehungen der beiden Brüder just nicht mem'n gehcem n Naretatenkawenette Luder gegunkst und geschowen, awer Aldenen.ich mein Leiden verdankte. die freundschaftlichsten gewesen waren, zwee Blättchen aus än warkllchen Lor- u f0rn alten ritzen. Endlich ward's'r

is ist a . ganz einerlei, wohin man gebt: vor den Thoren und m der Stadt, überall, wo nur ein größerer Platz ist, da grimmelt und wimmelt es von Kmcern. m yiergarlen, im j&jiww yam, im umooiolsyain, aus oem nil not iWfilh.miov nn aai4 auch zu dritt im Korbwägelchen, aber die meisten sind doch schon so weit, daß sie laufen können. Und das krabbelt und wühlt und schwankt und wankt daher, Wie kleine Kähne, die man zu voll gela den hat, und das fällt und steh: wieder auf, das lacht und fchreit und weint und arrt, das stößt sich und das haut sich, das ifet UNV trlntt und wem Nichts vom I , n Ul'" Tage. I U1M .MM 1tA kl AhhiliMi.il IM. Sorge weiter machen, die lernen das Ihrige, werden Soldat und müssen zu sehen, wie sie durchkommen, denn als Rentiers werden doch wohl nur die we nigsten geboren. Aber die klemen Mädchen...... da happeit's. Früher, als ich jünger war, da wußI vii v . vy . mivv, m.v y iv. mwmwvchen verheiratet würden, wenn es an I . ' mm. m m. m ' . . rir nirnt nnhorct. IÄ hfl tiitr Mls.Hhund nur, wenn Eine eindoch Wohl leer ausgehen ttt"Tho. hrtnn sxpspvnt? fi ftsh nldL siinur SmJ V.V. V I . V ItW W.. NVW nie oder so etwas Aebnliches. und war dies nickt, dann gab es immer noch so viel Anaeböriae und verwandte amilien, daß sie sich um ihr Sterbekleid keine Sorae m machen brauchte. Die Tanten hatte man immer gern und sie waren auch nutzlich, wenn irgendwie die Fami Iie gerade größer wurde, oder wenn mand krank lag oder die Frau gestorben war, und wo sie fönst überall verwendet werden konnten. ftefcr aber werden I . m . I . 1 ? 's! A ? T nic1 mc?- va?liren gegrunoer, ais eoen I is. V. sV C" :f: r nvlywenvig mo, er amlllenzu,ammen I t tu!s. 1 ... .". v. iw rr .. i nana Iv!iv irninti vunn, nu ucin stehende giebt es immer mehr. Daher kommt es auch, daß die jungen Mädchen , . rt' r .. r 7r. ' . yeutzutage ichon sruyzeillg Gouvernante und dergleichen lernen, als Ware es ausgemacht, daß sie Nie henathen würden. Frühe? gab es doch noch Klöster, wo sie Nonnen werden konnten (obgleich mir dies ja ine eingefallen Ware), wenn man nnn in Y)?r TO(If mit tfm?n herum ," ? stoßen; jetzt lernen sie von Klein auf solche Herumstoßgeschaste, wie Lehrerm, aterm, Hoizfchnlyerm uno so etwas. Mii,rt i ja. derart im Preise gesunken, da es nlcht werth ist, damit anzufangen. m . j-m. m m ms 9 f . I .mK l Uvtt im (hjIAa 4 m Viii. hv4. ser czieyung mir mmi macyre, rönnen I fjr. ! oft ? . r. . ri f . micy nur in meiner nonelgung cqwnen. Das Klavier ist em Sausthier, das Mit

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I ttv itt i avti mv rnn rn Truneren raoren. leine iriiiiCDen i n vn4 u i itnn carnte tm ooro nia ,a,i?n"?

.7 o'T Freunde in den herrlichen Promenaden rumkollcrt'n un da wär nu de Härschkuh thörichten Arbeit vergenen, die Laufen, eines stark besuchten Badeortes spazieren, d'rzu, nämlich d r Schulmeester hatte mitten in'n Buwlikum drinne bei ihr'n den und die sich Haschenden, dMasse cini Entfernung kam ihnen eine 1 Een'n von uns tzen wollen rrn. Nu ging der Schbectakel erscht

I u. m m. Am, mm. 1 1 I I A m. mmmm Km. m. mm. . I ml m. Bm. kl II AI . LM f ' " I . . . . Vl.l 3 I. . II . I ' I

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seinen weißen und schwarzen Zähnen viel zu viel Zeit frißt und obendiein Geld verschlingt, statt daß es Nutzen schafft. Betti will nun auch etwas werden, entweder Gouvernante oder Malerin, sie weiß nur noch nicht, wozu sie die meiste Neigung hat, sie will es machen, wie so viele junge Mädchen, die arbeiten, arbeiten, arbeiten, damit sie ihr Leben haden, oder damit ihr Leben irgendwo nach ausnebt.

..Betti." saate ick. ..was willst Du was willjt vu malen oder Kinder erziehen, es giebt genug für icy in unserm ausnano zu r k , ...tfi..v ... 1 r n . ... thun!" agte ue vws HausMNV !" Mir einem veracyizllyen vn, r. t n . . , " j. il I und zog die vertippe yow, vap ia ,0. fort sckwiea, denn m solchem Fall ist alles meden sur vie aye. zv vtaw " .. . , tv . r . I rumpsen, oas ippenzieyen uoer pZ und das Xockbinauswollen tauat I v " ;os 1 -I . - Ni sein Erfindung, da man die Leute nicht begrenr, vle mcyls von iyr yatten uno oyne Nuhe dem Glück nachzagen. Aber mit m r ri . o : . : i. v cn ; . a I cem i c, w;c mu kl r, 50 sieht manchmal wunderschön aus, allem . . MT . A l .4. .11 u . m. au I wenn man es 10 iei, , es lauer, uno wenn man meint, eö liefe aus purer mm m & I Forsche über den Rand, so ist es schlecht eingeschenkt und euel Schaum. Wer welk, was daS chickiat au dem kleinen spielenden Volk einschenkt, wenn es hinaus muß in den Kampf um sein, wie sie das Leben jetzt nennen, der ja auch Mode bei den Madche, worden ist ? Wenn ich die vielen Kinder n-k-r den verstorbenen ..ansaebsr und Cbek-Nedakteur des v , " . ' ' . hiishitstbltcb wahre" Anekdoten : .Sietne ... Mtun lfnx d i sckreckl cksten Selbstmordaedanken u wecken, zu einer ,,nstritt?nen Meisterhaft aekrkt. Mlllf VWIV 1 T I ? 1 VW V I keauktraate er in den fünsnaer ?labren i , i , , , mm -V X. , einen sgmer !)ieoalteure, uver iraeno eine rj r fr i rr I rf M 1 T T . T T . IL uoer aenau lannie, uoeraao lym oaio , , m i r r o .

a r warum rann man mcyi zuirleoen ffn Le b krieaen. Se nannt'n.mick vummS hatte d'r Schneider Knoblauch,

mit dem, was man hat i Alle, ich will mir awernich etwanschmei- der'de mit bei d'r Härschkuhcommission

Die Zufriedenheit t eme 0 herrliche &,u.. 'n sckeenen Dresdner" und wen- war. än Eunaks wea. dak'r alei än

ueli.

.. wieder zu kurz !" schrie Heine. - Auch Na ja, ich sag's ja immer 's wahre rle, de sollten 'se im richtigen Mod;e auf dieses Bedenken war ich gefaßt. Scherne wargt i ch dorch. De Mehl- ange rausdeistcln. Jawohl, das war die Kor m h',v ;rf in m'iitoihreHj. bomeene" bescbtand atotT oocb aus lau- r:r.. .r..t .s :.c ci:.l

teröffentlichic Baron Gustav Heine ld nach dem Tode des Poeten im Fremdenblatt" eine fcuilletonistische Artikelserie, welche er selbst unterzeichnete und in welcher die literarische Bedeutung Hemrich Heme's gewürdigt 1 . c rr' f. ari't.t ."f... c mz und Feuilletons mit ..K" m un terzeichnen, um durch die Gleichheit des Anfangsbuchstabens bei den Lesern des .mdenblattes" die Meinuna wack. prüfen, daß er diese Artikel schreibe. diesen seltsamen Gedanken lebte er sich schlienlick selbst so bincin. dak er eines Tages, als ein Feuilleton Hevesi's s,!n?n visall nickt nflknd?n ktte. in I I 1 ' ö'i 7 " ' Bureau trat und dem verdutzten Schri ,. I Pi V P . , r r zu gehen. Weshalb thust Ich habe behandelt Unglück Wenn'S daS wäre gerettet habe ich ihn! ; .. Ein großer A r z n e i k asten infrn ta?Wvn ftslinfni unb Ä S S r"'.r"; ;'0V J?;5C,7" r..!1 damvferbefand sich schon seit einer Reihe . rv c r. rr - , . rt VlM lfAhH , ftN4Vrf.f ! II rt V. rV kTiiT,1t0 p ' ,, fl irti.n (7i-n(hiiin Xmrtl VI C iar ,, en Krankheiten durch Wasser zu pflegte. Die Echmmanschast tbnte$anuanbeaUben IV,,.? ? ? ,, vviiuivii (ivtuiiiiyvitit vuviy Mvv turnen nannte er-- 4 a B5l' ,7 auf der Nucksahrt nach Hamburg, hatte sich em heftiger Sturm s wältige Sturzwellen über das Deck hm.t - Ti. 1 , : . . .3 C . 3 .3 i0l&lÄ b'Liffrf 'Jf "nbQü&er aeivult. (rin Matrose, der ee d,eseS U alles warief demKapS zu: Der sr : w?7l"' 'lt..dieienige BeHorde, dem Srop en Blödsinn behelligt wird ; , seine Akten werden emmal eine Fundgrube für die Geschichte der fixen Idee bilden. So lautet z. B. ein Patentgesuch auf Verbrennung der Leichen im oder am Himmel, indem die Leichen durch Luftballons gehoben und in den Lüften durch Elektrizität verbrannt. werden sollen." I n der G esch i ch ts st un de. Lehrer : Müller, nun sage mir einmal schnell, wer war es, der Peter den Großen schlugt Müller (stotternd): E E Es " Lehrer: Nun, heraus mi. der Sprache !" Müller (weinerlich): Herr Lehrer, ich hab' den großen Peter nicht geschlagen, ich kenn' ihn gar nicht!"

ihren etwas bi aljiten lann 1 T "IVMIiv yiy av hatte atn andern corgen ooer

. Und da hast Du wohl das passen, pi rl6 "ue"T T i -,l6 vielmehr in d'r Nacht dreivärtci dreie. . . . ' l I ImoIIH IV. 11. I f rtH A. IHAft XaJ V1 I . . . .. V. x r X X ' V

gehabt, ihn sterben zu lassen? wvu" VU' rUV wie'cv heem lam, a tleencs cacyschviet

' Ae Kärschkuh, oder: Von'n Erhawenen bis zum Lächerlichen is nor ä Schritt.

(Je ?latt e::5 Tchbindlrrsch TiCtncarijcn.) Wle'ch noch so ä Kerl'chen von a neinz'n, zwanzig Jahr'n war, da hätte mich Eener amal seh'n sollen. Ei ja. da war d'r alte bumlige Vchblr.dler noch ä Mensch voller Schmiß, Schwung und ßisiftiiitslt. so ä rickt'aer Sund uf de Kommode. Na ia, ich will nich weiter ' " ? . 1 ufschneiden, awer so war'sch und da - - . . aiebt's nu weiter aa ke Gefiebe. V . " . ... . . I Also zor damallgten $tit ioncionittc : ;e meiner beehern Ausbildung in d'r cadsckuküranas'cke in Limback bei Tr" 1 1 all" ----- - V Ghemnitz, wo ä jeder dritte Mensch d'r vor sorgt, daß'de seine Mitmenichen in'n .. r, ,a;,kt' I VVIHIIlllU VUUV .VIIUI1V VtV V llVUttUmuvv l n Sonntags Nachmittags ä Bischen uff Subbebumm en aina und die Lim hafav MädelS guckten hinter de Blu- . V , . . . I menschteaer vor dorch de 'Fenster, da yam rc sich Gott vor Zips noch ä Mal, alle- " ' ' ' . r. m I ,al d e oaen verscktauckt und d'rlmwww --w v mm rmWww vwii- wm " -

bacher Doktor hatten ganzen Montag Schtickchen Arweit, nämlich de Zi?ge nischt ze thun als Oogen einzurenken, iewern Zaun ze balangsir'n, denn MiEi ja, das war änne scheene Zeit. chel-Fritze .hatte Alles Zluaeschloffen und

Nu war ch eeaentlich Zeltlebens ä . - fermlichen sittlichen Entristung vollnich, ä Dheatcr war da, das hatte näm lich'n Wärth in d'r Krone ane futsch f&-F?t.?T0v?ff?.-,? aeaana'ne Schausp:elergeseuschast un'n Halse gelassen. Na ja! Wenn nu yyuuj iiv wuyu4f ivvyvvvM. r.. vu.-.: . rrxi.uV. vm- i uu et nannten se uns de Mehlbomceneriche". freilich de alten llmbacher wollten, V . wie'ch schon bemerkte, Nlch recht drann, IUKA UM . A mm. mm tmmm Mm M mm m ml ITM I AM I . v f, . mr wr I vei vlr Nkci'v !l W'I Im. litmiiSiiii4ilit.laH" imX liAn.rlt. I , ax'-jr j. " beerkranze unbewahre, den m'r amal ane Honoratzjorentochter uff de Biehne vor de Beene schmiß. Das war nämlich in Liebe und Rache, oder Tod wo is bei 'Mamei." . ' v f M V m r nu arnai 0 wunoerI . 4, SiftfrAitmntiI tnimfitnii" So weit war alles in scheensten Lothe, Nor eens ging m'r in'n Koppe 'rum wie a Topp Mehlwarmer un das war a so. Nämlich m d'r Generefe kommt ane Hirschkuh vor, was sozesag'n de Amme von Schmcrzenreiche is, das is nämlich d'r kleene Schtist von d'r Genefefe. M'r hatten zwar so ä was zesamingenaaelt und anaematt, was ve Mit a I cri'X r r r . r mt i " B.schen .sehr l PhalUm kig. I . I. . r.v(Ji?iik UiI.i4 iU7f Härschkuh in Limbach war ewensoleichte mm äm.. .A mmXm m. mm. .13 !1 kllAMVFIU CT mm Jk umetreiven atS a convlatv. , rci i4ia kik'4, irtrrorr 7 S. mifirrtnlin x: .v .vv wvv' v... ....,v.... S""e- fce Oge zug.lhan b,s rn nur a am tcraofar Gedanke unschtieg. Me csl;' hH s WZ nI av uitivw 'mv vvw v mm I I . . . . ' J Hubbechen Ziegen, und dadrunten I c -7. V - ' F J ftJc hürschkuhfarb'gen Pz uff'n Leiwe hatte. Also die mußte s, da gab's weiter kee Gefiebe.. Awer " . ' . U . - wie das Vie'ch kriegen ohne ze mausen ! ebumbt kriegt'ch'se nich, denn mei ärth war erschtens ämal ä richt'ger nlt,r eilnickel d'fr n Wte feine GeWt that, viel wenig Andern. Gutwillig rickt'r de Ziege nich raus und r .- V. r o . , M I' V' L? K' - t?iJ' . "ii ' uff sein'n Geiz baut'ch mein'n Blan. te stlfo zischen tief in mein'n Wdbeitel, koofte sechs Billjete uff'n s Llah ' IflJ ' xf. v "it erschien Blatz und machte dadermit mein'n Loschirvater, Michel-Fritze hieß die. Gorle, a Present. Das konnte for den. alten hamstrigen Kerl so was sin, denn was geschenkt krieg'n, das macht'n an Hauvtschbaß. Na ja, d'r Borschtellungstag war da. Wie s Bublllum so nach und noch ange land'tkam,nähm'chzweeMann von meine Dcehlbomeencriche, m'r schlichen uns bei Michel-Fritzen hinten rum bei'n Ziegenschtall an'n Zaun und dort faßt'n m'r Bosto. Mir kam'n uns zwar vor, wie ane Neiwerbande, awer das ging nich andersch, for sei Ideal muß m'r Alles thun und wenn's ane Ziege maitsen is. 'S daueite nich lange da worde in'n

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...m.v f f " 7 I 7 I vttitvti, VVl VI U I il XVVilVllU ' UN0 und da hatt'ch ämal ane Idee gekriecht, 's tiefste Jncognito bewahrt wer'n mußte. gk- die'de de alten 8inibacker mit äner 1? in. mV Sn& 9i;fi ennth.

r Uk m W t war noch Cns ze befummeln, näm'?,0lla CCT M. ,.'N lich, wie das widerhaarige Beest von Madels de Keppe verkll'n, Fissematent- etmT q:M, rausbrina'n. denn hA& d.e

I Kiwtkvt nifä rtMrt f rt W slV rtfa 4l Tll n I x x . . or.i i

ganz vernucyie elir, oenu ane mit Michel-Fritzen, der'de eklich wle Sne

Hause 's Licht ausgelescht und Michel. Fritze schob mit seiner Alten und sein'n vier Mädels ab. Wie'r ä zehn Minuten fort war, klettert'n m'r iewern Zaun und Eens, zwei, drei war die Haspe an'n Ziegenschtalle rausgewärgt, de Thiere ging uff und wie's wilde Heer kam'm

de ums Liegen und de wee Sckwelne raus aefledert. dak mir immer Eener iewern Andern weaponelt'n. Nu blos das .biffel Gearume und Geauiecke und unser bischen Damk, daß uns nich etwa noch de Bolezei uff's Dach schtieg. Na noch oe siezet UN. 'S nach chtieg. S endlich hatten m r'ich ganze Eomnebch enotich yatten m'r'ich ganze (omkebchen .. . 1 j, f?::ii. '" v"" "i e rein gevm a 1 . ir.i.ii. : liooor uno unsere euoraune yatten ' t AitA fcAI.U.tJ.. m vtl " 11' ,,bo meme Ä!ecke," meent'ck m'r. ..beite Wärscbte dein'n Senn was vor- .. ' . i obern." Aber das tutt'ge Bich war ich mit iyr'n Gastschbiek emver. scktn'n. ,n?KpKoK?K" mn&t nx , ttv.y v7 VV v IV UltV Borzelboom schoß. Knoblauch war aber ane butz'ae Nudel, der'de schon än Buff vertragen that. Nu, nu," sing'r r , : . . . an, nor a viöcyen oue vu Variatjch, ich bin ja ooch ä Schneider." Ylsspw-U fi V a sflfv mrw, mm- mr mS mt mml k& h mt III Mm lllj m-A. m i 11 l rw wenn'ck oock än Kausscklinel batte. uff - I Va '77 - ..r d: ..: j. ' a 11 J r 11 Jn'n vierten Acte kam de Härschkuh dran. Eh's los ging, schtieg'ch raus cnt c :.r. .n.rx tl jviymiu vor'n Vorhang und hielt üne Anscö brache: 's bockverebrte Buwlikum wäld . e tr . , , . Schulmeester, d'r Doktor und d'r Abethe ker wrten slck Eeens. das waren aller I W 1 ' " ooch studirte Leite, die 'de nich uff unsc:n . . . - VII... 1. W LL . I 1 W iumoly orun rein rieten. . . ÜVUlj4, UIVU yu UUUIUigU iOKlf dicke, se nahm'n Kobb zwischen de rdene. th?ch rechte imh nf8 n Stoß aus und Wuppdich sauste'se naus us hie Biehne grade uff'n Beesewicht Golo drufflos, der än Schloß vornBauch siegte und knickte zesammen wie 'n altes er r .ste ickt än Ooaenblick 's Auwlitum an und dann aina'S ..mebebebebä". Qi bu liewes Gottchen das Gelache, Ge. Zaure. Getramvle und Geklatsche und iaure unsere Wuth. Aber das war noch nich Alles. Gleich in der erschien Reihe saß Michel-Frche mit an Gesichte wie a Eelgetze. Da s seme Ziege war, die da owen Härschkuh spielte, das sah er ja. awer wo die herkam, das ging n fern recht los. De 3tuhe war gar nich wie der herzeschtell'n un mir waren wegen der vermaledeiten Ziege mit unsern scheenen Nitterschauschbiel glänzend hinten runtergerutscht. Mit unsrer Komedje warsch aus. Nor ich unglialiches bicx)t Kratzbärschte Morde. Nu warsch awc, I ' . mm. 00(u rausgekomm'n, werd'e gmtlich uff I i er ..r . r v .... cie icyeniaie aricyiuyiore ncioinrn n ar und da rdch'ch wo'ch .ich blicken r;.& ..kkn!.k,kt .mh ns,,t. w ei Bn en" und divpelte heem naö C. II. II. Nicht geladen. Man schreib! uns: In Königsberg hatte unlängst ein Kaufmann Termin vor Gericht. Nach mebrstündiaem Warten bei gromr Sitze fragte er den Nechtsanwalt seines Geg. . ftXohi'a nnrh mehr ks? 6 8" Ä7ruf''h7el. er die Aber. I , - r . - .. rrt .3 . .c , stellen. Bei der Kin'derwäsch e. Der kleinen Sophie wird mit Seife und Flanell-Lappen das sehr unsaubere Gesichtchen etwas nachdrücklich gewaschen. Au, au. Mama, schreit dieselbe, Nieke scheuert' mir meinen ganzen Teint ab! Abkühlung. Schmachtender junger Mann : Fräulein, ich bringe es nicht über das Herz, Ihnen Lebewohl ;u sagen. Fräulein : Ist auch gar nicht nöthig ; Sie brauchen es nur über di Lippen zu bringen. Dankbarkeit. Sagen 'OtO Wll was bewog 'Sic dam, in ;hre.n Hei mathsort Feuer anzulegen 'i Brandstifter : Ich wollte dc? Gemeinde blos meinen wärmsten Dc:nk ausdruaen ,

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Vankuoten falsch erö. Dieser Tage wurde der BanknOtenkSl cher Josef Prilesnik nach dreikiaiäbriger Strafhaft aus der Arader Festung entlassen. Der Temesvarer Ztg." werden über dien merkwürdigen Menschen W W m m 1 jm. Z i f. ." W t mr unu uvc vk elgenlyumtlcven z:coensfchicksale desselben folgende Mittheilun gen gemacht: Im Jahre 1850 war Pnlesrnk Schüler der siebenten Gymna. r: . r r . rr n r . . i . . liouionc lll aivacy. . $u zener Zeit cursirten jene in technischer Beziehung ungemein primitiv bergcstellten Noten, die man in vier Theile zerschnitt und ttia. ::s,ttf" : ... v vnw.jvivtfc in ociieyr 311 eiln gen pflegte. Prilesnik faßte die unglückselige Idee, drei cdcr vicr solcher Guldenncten mit der Feder nachzuzeich- .. (Z i v . c . . . 0 . uui. Mt wuioz oenuncikt und zu zweijährlgem Keiker verurtheilt. Nach überlanoener Vlrafzei: wurde er zum Miliär ausgehcben und übte sicü auch wö kö rend seiner Dienstzeit immer mehr im Zeichnen von Banknoten, so dab er in dieser Kunst eme gewisse Meisterschaft erlangte. Er wurde nochmals bestraft, natürlich immer härter, und brach zwei..V... . f i. r. . Mit ciurnai aus oen uarluen Geltungen aus. So oft er ausbrack. ttriAM er in seine Heimath, wo masicnbafte alnsicate bald verkündeten : Der PrilesTl C m 11 . ". ' Nil in oa:" as letzte Mal arbeitete er, in einr Waldmühle verborgen, init Presien und Platten en gn s. Die Bevölkerung protegirte ihn gewöhnlich vor den Gendarmen, verbarg ihn und machte bei ihm massenhafte Bestellungen. Ei wunderschöner Prilesnik - Hunderter" loncie nur einen Bankzehner. Er war großmüthig gegen Arme, von gutmüthiger Natur und ein ganzer Sagenkreis bat nch um seinen 3!amen geworden. Damit er nicht wieder ausbrcchen könne. wuroe er in vle erlleße der Arader Festung gesteckt, wo er ungarisch und rumanisch lernte. Hier hat er seine streckt: A.L ri.f. , . i. r ' . I ' uc;c c?iraje auc? wlrltlch avgcoutzt und ist jetzt vierundfünfzig Jahre alt, von welchen er circa dreißig Jahre in der schiedencn Kerkern zugebracht hat, bis er wieder dem Leben zurückgegeben wurde. rnmm jm. t Im- . . V 1 C F I f 1 . T vii.i mciuüurciggr Jllsau rcrolenl yler noch besonderer Erwähnung. In Vrilesnik lebte ein starker fatalistischer Zug, der ihn zu dem felsenfesten Glauben verantäte, es gebe leinen Kerker, der ihn festzuhalten vermöge. Bon diesem fatalistischen Zuge geleitet, sagte er seiner Zeit dem Militär-Auditor, der ihm ver kündete, daß er zu zwanzig Jahren Kerkers verurthcilt sei : Herr Hauptmann, ich würde Sie bedauern, wenn ich glau ben könnte, daß Sie nicht länger leben Werden, als mich die Mauern Ihres Kerkers halten." Diese seltsame Zlede machte einen so unbeimlichen Eindruck auf den Auditor, daß es bei ihm schließ lich zur siren Idee wurde, daß, wenn Prilesnik wieder aus dem Gefängnisse entfliehe, er der Auditor sterben müffe. Als das von dem Verbreche? vorausgesagte Ereigniß nun wirklich eintrat und es ihm vor mehreren Jahren zu cntslie hen gelang, da war der Auditor dem Wahnsinn nahe. Zum Glück wurde der Flüchtling wieder eingefangen. Kurze Zeit vor Ablauf der Strashast Prilesnit's bemächtigte sich des bcreits seit län gerer Zeit pensionirtcn Auditors eine seltsame Unruhe; er sprach immer von Prilesnik und beschäftigte sich fortwäbrend mit seiner bevorstehenden Freilas sung. Einige Tage, ehe dieselbe erfolgte, kam der Wahnsinn bei dem unglücklichen Auditor zum Ausbruch und er mußte nach Graz, in seine Heimath gebracht werden, wo er sich gegenwärtig in einer Heilanstalt befindet." Unter Mördcrhand. Im Frühjahre wurden in Paris der Notar Delahache, seine Mutter und deren Magd, Eelestine Bovalet, von zwei unheimlichen Gesellen, Gagny und Arnoux, auf grauenhafte Weise ermor det. Gagny bat sein Verbrechen mit dem Tode gebüßt, Arnour ward zu lebcnelänglicherZwangsarbeit nach Neu Ealedonien gebracht; der fürchterliche letzt ern Nachspiel, einen ß, Wie er interessanter nicht gedacht werden Erbcngruppen stehen einan der gegenüber, jene Delahache's und die Familie seiner Mutter. Es handelt sich nun darum, zu erfahren, wer früher in jener Mordstunde sein Leben ausgehaucht, der Notar oder seine Mutter oder cb sie in gleicher Sekunde ihren letzten Athemzug gethan. Notar Delahache hatte in seinem Testamente seine Mutter zur Univeralerin eingesetzt ; ist er also zunächst gestorben, so wäre sie Besitzerin semcr Güter, die mit den ihrigen vermengt, nun ihren Geschwistern zugute kommen. War aber Delahache auch nur eine Minute später um'S Leben gekommen, als srine Mutter, dann war bereits ihr games Gut stin Eigenthum und kam natürlich an seinen Neffen, deren Aeltester, Mr. Paul vlogcr, dasselbe heute reclamirt. Tie uilorder selb t wußten dazumal nicht anzugeben, wer zuerst dahin gegangen ; auf eine telegraphisch anfrage an Arnoux kam kürzlich die Antwort der Strashaus-Dircction, daß der Slrüfllng am Ehristtage gestorben sei. Auch die Gerichtsärzte vermögen keine bestimmte Meinung abzugeben, und der Gerichtshof fällte selbst das Urtheil, daß Voraussicht delahache früher gestorben sei, da es doch den Mörder darum ju thun gewesen sein müßte, den Mann vorerst aus dem Wige räumen, die achtzigjährige gelähmte Greisin ihnen sicherlich weniger Sorgen bereitete. Ter erste Schlag, den Gagny gegen Dcla Hache führte, war absolut tödtlich, außerdem ward er dann noch erdrosselt ur.d erstickt. Auch der ruhige Ausdruck des Gesichte läßt auf eine kurze Agonie schließen. nFolge dieser Entscheidung wird das Äcrmögcn des NctarS DelaHache mit demjenigen seiner Mutter vereint und dessen Ausfolgung an ibre Er ben beschlossen. Paul koger wurde mit seinen Ansprüchen abgewiesen. Aus dem . Gerich lös a ale. Nichter (zum Zeugen) : Ist Ibiun von der Prügelei auch etwas zu Ohien cekommen Zeuge : Ja wohl. Her? Nichter, ein paar Ohrseigen !"

Aus dem Leben eines