Indiana Tribüne, Volume 10, Number 97, Indianapolis, Marion County, 26 December 1886 — Page 2
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oihe Wangen.
Cinr tra?:Ttfcißt von Dv. O. Trenkler. Reiht Wangen, straffe Muskeln, tyable Wangen, schlaste 'cuskeln. lakeyoiir choice. Mankato, Minn. federn aufmerksamen Beobachter mus; ecem ausmen amen eovachier mus, s auftauen, oaß 0iemoerun ererar w Ut das sriscke Ausseben baben !ff ÄKiÄ A L U J &. l rV tlkUL4. ijLI. 4 & LA & L. k. a ' . kA k W K I i;-; c:Ar,.fc v, (C rfiir. 1IW Vfc WWtUD Vfc 'WWVv wv " und lasse die Kinder vorbeipassiren. erst ho fc itn. ,,, V-r (tnM Sckulund ctebr kann sick leiüt selbst k..,.,... ; UVVlIlVUHbH VV dhiivv vv n"'" meist blaß und ohne gesundes Noth auf An K c?;sr vr (sMr v w.vv v -wmv.v , meist frisch und rothbäckig. Wie kommt das, da doch auch hier m unv Honig auf dem Lande als m der Stadt? CT l QThIwia! V avaiiC IC VUiUU l H"H man thut auf .dem Lande des (Luten zu ' -m . I Diel. Es ist bekannt, daß die Gesund r . t r r. . V . r x yeil oes menicyncyen Körpers ouxcj yori gesetztes Uebermaß von sehr nahrhaften Speisen, namentlich wenn dieselben zu beliebigen, unregelmäßigen Zeiten eingeführt werden, mehr leidet, als wenn die
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tayrungsmmet knapp seine cn ins. Eedärmc erklblaiien es bildet uck nickt Vraunschweig, Das amerikanische Farmer-Kind hat n M 'Z, n- es b. d sich ich
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Welt zu kommen und gesund zu bleiben. '' '. ncrunn wnr Vrtx ser delikaten Wurst zu kommen. FreiDie Eltern, meist jung verheuathet, m .er die gute Nabrung muß nch doch cS m ben 2Un mhin stn"Uni
der Blüthe ihrer Kraft, nicht verweich licht und frei von sogenannten vorney men Nervenleiden kommen die Kin der meist alle kerngesund auf die Welt. So l lange die Mutter sie ausschließlich Crt sz- itA cr ' '.cy näbrt das Gedeihen läßt nach, weil man ihnen ,.7 i fast immer den freien Willen lant, nicht frtft irnrnor Vn frtn MUtsspn Intit titrnf nur in der Auswahl des Enens, sondern ' ' ' I Mi tit.v wv. i.v.v. . .p., ' , 1 r' I auch in der Zeit : sie essen eben, wenn sie gerade Lust haben. Die üblen Folgen zeigen si$ nur zu bald, die Kinder bekommen ein, wenn auch nicht krankes, so doch keineswegs in gesundes, fast nie ein frisches Aus fehen, die rothen Backen des Babys" find verschwunden. Ein altes deutsches Sprüchwort sagt : Kinder- und KälberRaufen sollen voll sein. Das gilt für Deutschland, aber nicht für Amerika, tmo irf slTiA in toerbe. thert D 0 C " O-" , des hier leichter erreichbaren Zuviel! Wer gesunde und rothbäckige Kinder die höchste Zierde eines Hauses haben will, der befolge meine Ratb chläge, sie r- w . v n-i!... r: I
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reiche Ersahrungen. eft bin ick öefrflslt warben tor, wie kommt es nur, daß die Kinder w ' I hier nicht so frisch und rothbäckig aussehen, als in Deutschland. Wir kalten sie reinlich, sie baben irische Luft, sie baden sich oft oder werden oft gebadet, sie haben Milch, Eier. Butter, Fleischund Meblweisen die ülle und svülle wir hatten drüben nicht halb, nicht ein Drittel soviel und doch bekommen sie . I keine rotben Backen. Kewöbnlick trottet man sich mit dem Gedanken, daß Ame ' " r t T ?rt fn tt?s,kn?Ä slnS s?; gefehlt: Das Land ist gut und sein Klima dem Europäer äußerst zusagend, Die Schuld lieat an den Ellern und ;war lediglich an ibnen. Ich schreibe dieses nur für verständige Leute und diese nehmen einen guten Rath schon an. KL$ i NatUttlch, datz man lemen Lieben des Guten so viel als möalick zukommen läßt. Mancher Vater, manche Mutter denkt beim Anblicke seines oder ibres Kindes : Du sollst es besser haben als ich, du sollst es fühlen, daß du in einem . . . . i reicheren Lande lebst, als wir, ehe wir auswanderten ! Du sollst es besser ha ben, als wir in unseren jungen Jahren. Das ist ein sehr löblicher Gedanke und des die zwei d' t f.- r 1 ri. ?cn. Diese haujige Unsitte ;JlLau$Vt bie-rf "3C ?er Brust zu haben, ist Cm er Mütter Nacht an der -yr v l. rr P er . mria kervreyen an oer sesunoyett ver ivcurter und des Kindes. Die -vlutter verliert ihre rothen Backen und das Kind kriegt keine. Die Mutter erholt sich von der Folge dieser Thorheit in der Regel schneller. Das Kind aber leidet noch viele Jahre lang an unregelmäßiger Verdauung und folglich auch Ernährung. eroauunguno sozgtt aucy rnayrung. Es ist wieder das Zuviel", was das Unhell anrichtet, oft für Lebenszeit w fliiJ 9rmrifA3 Kind ist endlich abgewöhnt, nachdem es mit der Mutter oft schon lanae es mit der Mutter oft schon lange ael abgew ier Binder nicht so schnell aufeinander komViitwvk uiuy t v jvtivM uujviiiuuvvt vkrneii", wenn sie den Säugling so lange als solchen erhält. Dies stimmt nicht - - " T" 's mit der Erfahrung. Hier war das Zuin".hrtmiif.f Twg;x : ,. uiiMv -w. vv.. mv .UV P und hilft sich selbst und damit fängt die eit, wo es, ungehindert von der Mutzer, seinem 'eigenrn (Sesallen nach lebt und seine Gesundheit täglich, ia oft stündlich untergräbt. Folgen die Eltern meinen Rathschlägen und führen sie sie consequent wenn auch häufig gegen die Stimme ihres Herzens durch, so werden sie bald genug aussinden, daß die Kinder auf den Farmen ebenso frisch aussehen, als die in Deutschland oder die in den hiesigen Städten. Wer gesunde Kinder haben will, muß sie natürlich rein halten und darf weder Waffer noch Seife sparen. Es ist das sehr wesentlich, wenn auch nicht die Hauptsache, denn nimmt man einen Jungen, der gut und verständig genährt wird, sich aber die ganze Woche nicht wäscht, in ein gutes Bad oder Wäsche,so so ist das frische und gesunde Aussehen da; ein unverständig ernährtes Kind magst du baden oder waschen, so oft du willst, es bekommt doch keine natürlich rotben Backen. Aufgepaßt und hübsch gefolgt, Far-mers-Frau, und das Räthsel von den rothbackigen Dorfkindern in Deutschland ist dir gelöst uns wenn Stadtkinder Deine Kinder besuchen, so .brauchstDu dir nicht sagen zu lassen, daß Deine Kinder weniger frisch au-sehcn, als die Stadtkinder.' Ist cs die Kleidung? 9!ein. So wir:: du dcnkcn, die Stadtlinder lcbcn besser.
wurde gute Früchte tragen, wenn man ruai 1 Niemand weder Bater noch Mtnwn anwenoer , eoermann wei, dabei Nicht zu leicht in den Fehler des Mutter noch eines der Kinder sclieüt daß gut und regelmäßig gefüttertes Vieh Sui.l.dczEm" versiele." ' rdl: T?r "w7nn7aüf?inm edeih. : nur dem Menschen, ganz beson.
Ulltt um tu urüU oes NiN' UinnuRrU i,rm 9 oers oen juuücih, irui?ti man zu, oei
an. Das Kind soll nicht öfter an IZK XTr SaUxatn$-SaM, Fensterkitt.BiSquits,
Brust gelegt werden,, als höchstens t f Z & ?.7. fettem Pfannkuchen, Brod a la Baum-
Stunden. Diese bäuttae Unütte 7. "'IZLIZ 0 2 '::.T' : wolle, Zucker, Eyrup und Motastes, an-
itten, darunter, daß es mcht früher uW-T'Jrl
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aöeitfiflrtlt. e werden nur derständiger ernährt, mcbt in Folge der größeren Verständigkeit der Stadtmütter, sondern in Folge von zwingenden Verhzuniz cs; &nMr.nZ nstrSn m iivf. ts v v.v.r vm.vv. denselben Fehler verfallen, wenn sie dies so bequem thun könnten. Mit kurzen Wort,n . i (flnr ,.k h,nS5rm, ww9 mg mw vvv rv jvtv V V vv überfüttert ; sie bekommen viel zu viel und , "" .0- y Z V JrÖ a Belleben zu viel von den aller krustigsten Nahrungsmitteln. Das Zuviel- und narnenuicD oas uotic mn i i iao - " . ii: v r o r. . ? r f r . - . - - r llcher, als das knappe oder auch etwas Auuf; vcim uif i c. vui oviuu leidet schon, wenn es von dem naturge mavesten aller Nahrungsmittel, der rTA f r. r-r r. - r . , Milch, zu viel täglich gemeßt. Laßt (5U ren Rmdern wenia Kuchen, wenm Zu . . 0x r -, . . c. . , cker, wen,A Molares, wenig Blscuit &x iiu u u a. u. i-A. r. jiiuir ii iiiii a i i r ii i r ir i ss CT;ÄÄ. ... l mä, - m,Ml,;f ' ,7.''' ibnen nr uu iih nn tns.r ,.. einer bestimmten Zeit einen kleinen Ex tra-Jmbiß und die rothen Backen hn q, rt?f .k ... v,;,t ,. V, J V ilV u VIVV vu nampntrJA (K ,rw .. ,vr inv W MVW V VVVVkVVII VIV I . rf ' . . ' ? I SAin;;r. h,n T i. rZZ ? 1 ftdenn sie macht den Kindern einen Hange I rc- - O- - .. . t . . r, r I lUHlV jirny ttii AiirK itnX n.'Wm -.U..ii. tt, uyner, 'vawemene.lly, ff "T vie ouoer arm theilweise im Ueberflun vorhanden und f.t W"L, ?!l ..w :ii c c. r . v- , . i "Sff B?wii, rnrn w mF "V""" , ilC 1 mucu i .-V 4 V A.tl ..L1 4 . f . . . . r- , , .. IiamKiaj 4. a . k i . u iLirw . ' . . exna vcroien: und geläutt werden, die Mutter spart, muß sparen und das macht den Kindern rothe Backen iic giebt t . i. ' . NUYI zu vie. unv Nicht zu oft und das tathfel ist gelöst. Cm .fi c l , - r nr üüie oii iviro em oeunwer Ant aefragt, wie es komme, daß so viele Kmderkrankheiten hier bösartiger verlaufen. wie drüben, z. B. Masern, - Scharlache ct.- otr.t. c . 1 Jaynsieoer uno nuraMue. k. oTi.".ii. I -uwi iW uic ifKMw um um w innern, wie mamg ne von iyren 'cuttern ä . . , " . r . 1 l".Deutlch land geyaten und daß sie nie 1. uno v&ipepeucn vou ots arx l V? orojn fmo, so le viee rage oeanrtnnrtpn fnntrn 1 rnentlich zu häusig und in ganz unrcgel- ? ' ' "fr I madigen Jwlscyenraumen gznoene peen Schaden der naturgemäßen Blutbildung. Wer so lebt oder so gehalten vird, wird nicht trotz der guten Nahrungsmittel, sondern infolge derseben, zu viel und zu oft genossen, blutarm. Ein blutarmer Mensch leidet viel mehr unter der Kalte, als ein blutreicher, daf ... I. T t. f r - yer rommr es aucy, oan o vreie eute, Kinder und Erwachsene, hier so unge- . r r r r, . - I woyNilO iro lerig" Und. lö Stuben können ihnen nie heiß genug sein, sie sttzen alle um den sen, an zeder Seite in dem geöffneten Backofen zwei Beine, in der Mitte, die Beine unter dem Ofen, sitzt Badding", ihm gegenüber Muding", vorn vor der Platsorm, dle Beine aus i?r, gegen oas euer gerlcyrer, unv noch vier Beine. Jto? das Baby liegt in der Wiege nahe bei, es kann an der Sitzung noch Nicht theilnehmen, weil seme Beine sind zu kurz allzwci." ct r i . - " l 'rmes avv : TO flfl .it tTW tiut, uaiy Nuhen Deine Beine auch n Auf der Platform zenes Ofens aus. 11 Ein trautes ,vamilien-Bild in der vwii v mümv hhv Hnvuniut u Zft herein. Dock) auch dagegen weiß man Rath : Vadding muß mehr naAUattt! dommt man NUN
Amerika Mild) lu v wirncn niwis ms ' ' u.'OiUiU ... , ' . . ,'.r, '. t I SN?Attr hrtnrtt hen Ynoninpri bI h)tt
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starker fließen 0ie e en wenig yict a;, m oen r," ; ; -o - Hauer uepen f a,u. -:xi ... iiberliauvt tmi. aus dem Store mit."
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Jjül iiuujuti. cuvniiiu iiiuii nun .- ...,w sH'.T ... ww... f--2f; ? frt , .m ,.s. ro an Korper und Geist zu werden, eme ochtmg aus 10 einem Hauie als an il & ic r 1 av t TN;flrmsli;, (rt m, v; Lr- Welche Ironie! Ein erfolgreicher Vieh)ienstmaochen, 10 mutz man die ersten ,,a .r.,.... on-L flk.r. ;L n:.. Ltt. zuchter zeigt uns seine wohlgenährte
jjovvuhi vrn um uuuii uuv l uuu v bvs-lvY wvu Auch das Schlafen in überwarmen Zim. mern und zu viele in einem Bett, ist rt.rlinv wenist.n mAt z U "'7r. ' ' t c c wit 1 . . , . . Wahrhaft gewüthet gegen die Ge und b"t Ut Kinder toirt in den ulfiolji. len Die Feuerung kostete Nichts, wegenießen. Oj r Icn i?aik, CITX 1 lienge oer ausaiymenoen jungen verooroen, rouo , ..r. t . . . ' 1 , . CS "i S r r Sadezu vergiftet. Jstes gar zu heiß, I ftA . M? A . trilW AJr4r V y"U v 141 vv1 VVo UV ücn f. "i ? im03Ca Kommen vie moer yeraus M'6 zvreie. , . . j- CTT)" cy L'j nr plötzlich aus einer Warme von 80 bis95 v-, 10 MV sle e nein Jcpyi)r-au-v.lr vw """ itMIlv1" Geschwindigkeit und einer Temperatur 1 k mi vm ft.it wi i wai an itini , 1 1 von uüw urao unier ero mW. rm r r . f . f . Wer dieses rmmche Luftbad aushalt, der ri r 't' j t v ern . . ist freilich gesund. Wer weniger gezund ist, der holt sich dabei nur u oft den Tod. In den städtischen Schulen ijt das letzt bester geworbn, aber auf dem de i Man fragt sich hierzulande so häusig, woyer es komm:, oaß oie Einwanderer und ihre Kinder so gesund aussehen. Man weiß oder hört von ihnen, daß sie draußen im Verhältniß zu uns kümmerlich gelebt. Flugs heißt es dann : das liegt am Klima. Gemach! gema Auch daran ist das vielgeschmähte Klima Amerikas nicht schuld. Erstens verwende: man in Deutschland 10 Mal mehr Sorgfalt und Arbeit auf das Zubereiten der Speisen, d. h. man kocht 10 Mal bester und verständiger das, was man bat, und es ist ja bekannt, daß ein guter Koch ein nahrhafteres, besieres Essen herstellen kann aus weniger als nahrhaft gerühmten Material, als ein schlecht:? Koch aus dem besten Fleisch. Zweitens genießt man in Deutschland ein viel gesülderes, nahrhafteres Brot. Armes, braves deutsches Nogzenbrod ! Du und der deutsche Schulmeister, Ihr babt die Franzosen geschlagen. Hier wirst ! du verachtet und zwar gcrare von denen,
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, - Pi t. am oe ien oralen .oiin. ommt das Auch das ist leicht zu erKaren, wenn man wech da cm gutes Roggenbrot u backen viel mehr Ausmnk' . t ir r , , , , 3 samt -unb Arbeit erfordert, a s das Noller - Patentmehl m ein Weizenbro lä Baumwolle zu backen. Dann heißt f f ' x9t ""P Ör n' Amerika bm, kann es : ich wein aar nicht, seitdem ich in mein Magen das Roaaenbrot aar nickt mebr vcrtraaen. ?39nD : g ar n icy i 1 l eyr vttugctl. ?' 'st V-nschcnmoglch m der kurzen Zeit hat das mörderische Klima schon emen sonst so guten Magen ruinirt! ..Auch mein Mann verlangt nicht mehr nach Roggenbrot." Und das glaube ich ; wer wird auch immer und immer wieder verlangen, was er doch nicht kriegt. Deswegen und nur deswegen schlachtet man die Schweine nach amenkanischer Manier und macht keine Wkrste. esien nur selten Wurst und dann aufen wir beim Bätcher etwas Bo. loanv". Boloanv. Boloany, du aller m,, i. . , . r r . Söurstc $rcis ! Mich hat es immer ge . . . . T L7 k Tl ..VaX V fe. V 4 X ft VU7ftl.A IUUllUCll, VUH ÜIC UtUl Will Ul tu IU Jena, Gotha, Frankfurt nicht schon längst bemüht. dinter das )eveimni ver Vereuuna vieternehmm gsgeist und so müssen sie sich 5, 1' ,,.:c'I. 'V' Ön uvv,v;v. ?vv.f.. s.,"., 1is l', i, . IUIC UCUUUUCU. UUIlil VU'UtV 114 V jcht und ich glaube, das Geheimniß mvmr wtMitMn l w w w -w wäre verhältnismäßig billig zu kaufen ! hältnißmäßia billig zu kauf uv LOCucuLiyi i Das Weizenbrot a jl Baumwolle hat en Kollegen gefunden, das amerikaniBier, beide seber, sche Bier, beide sehen schön aus and that is the end of it! Theure DeutschAmerikanerin, gebiete Deinen Thränen ! uns dupirst Du nicht, wir sind zu helle". Ihr solltet Euch so schnell als möglich und die Gerechtigkeit fordert, daß wir Eure Bemühungen in dieser Hinsicht an erkennen, amernanistren, ganz besonders im Wesen. Nur hübsch Hand in Hand mit den Amerikanerinnen gehen : )it ha ü?n rfcrrn ein HI? ttank?ii?n. lnnntaa. 1-7" " - abgeschafft, warum nicht mehr in der - ' ' ii .... . jl r.. .' ... ocke ? (m Viertel aller Männer tu: sn in WtstrVtnaifSaitSern und Botels. I O 1 , warum nicht mebr' Warum nicht Al le? Einigkeit macht stark. Von allen Dingen müssen die Summen Dinger" herunter, die auch hier noch deutsch kor c ? n! c.f.rr.. cra cyenuno ivle vie cigger suassen. av oder Frau mehr als Einfachheit? . . rm .' -rr . mr'cur uicuty, nur 'Muly : es ia)mear aues gut ! Zehn oder zwanzig Jahre so fort gearbeitet und Ihr habt das schöne, hohe Ziel erreicht. Ihr habt die amerikani sche Küche der Küche der indianischen Sauaw gleichgestellt! Dann, erst dann, werden auch Eure Männer, wenn sie m den Store kommen, aus dem Is - w r-' . il T . . ?an em '4aar Finger vou Jucrer, aus jenem ein Paar Pflaumen, ein Paar . . , Äevietnwnil'.el, einen raaer ooer zwei, oder' ein Paar Skosmen Versuchcn." Wie viele Mädchen hier heirathen und begründen einen Hausstand und haben vom Kochen auch nicht die blasse Idee". Wenn mein Mann erst beer av" geyen roir ooaroeu . noge macht. Ich habe in diesem Aufsatze verschie dene anscheinende Jläthiel gelöst, aber eins, das größte und ein wirkliches, kann . . -.... xq mir anet) mqt ioen, uno 05s it, wie cs kommt, daß man längst bewährte Er fahrungen, die bei allen Thieren ohne Ausnahme und unbestreitbar gelten, nicht oder doch vrel ui wenig aus den . rr o..J c?ia-,.k Ä SÄ, drei Theeloneln voll Satz, e mit mel vis groß und stark c ... 01) C rc i w sri n . . icy fluinji uno ii vouer Uebermuth ; dann fübrt . f ä ... c'k. . uns in se.n Haus zu Tischo . dort letzen drei bis Xit.Mm " un jufwn vcy uiy kitt Biscuits, Molanes und Kaffee Schlemve ! Am Klima liegt es nicht und man könnte hier größere und gesündere Menschen ziehen als in Europa, schon wegen -- .-7 -? I stör bpsip? fnffin nnh rttiftSS?f irnS 0 strntttvn vielchtyums des Landes, I VV WV VVt HIIV Mit MitV tV MliV l v?ps,il!tv ?n?n mstff klir Iptiipti. I vDv" m0" II-" ""II"tn:.ä nif nur S I ""' .vvv 0V u f vi. vvn Achten des Feldes seinen guten Wilnn v len, sondern aucy an den 'cenfcyen, onft f&bc man nicht zsast regelmäßig, daß von europäischen Eltern hier geborene I """t""(-7 " " ' " w Kinder größer oder toenigstens länger als ibre Eltern werden und wollten nur die PJJiüttec flut lochen oder wenigstens ihre nder so verständig füttern, wie der Viehzüchter sein Vieh, so gäbe das eine I w;v.vy.v I -v"7f I n" ..v s?-Mf.Mrsi. nrnfe ,'.ss..s55 Hs.vv nif nvp, ebenmäßig gebaut und stark, und man nit ,0 viele knochige" Männer u& auen' Der liebe Gott läßt aber bie Bäume nicht in den Himmel wachsen, heißt es im Spruche, und das ist gut denn, ivenn bier auch noch eine beffere Menscheniane gezogen würde, so näh men unsere 4. Juli-3!edner die Backen so voll, daß. sie platzten und sie sich das Zwerchfell sprengten noch obendrein. Und das wäre doch schade ! Fürstlicher Nachwuchs. Die Königin von England hat mit dem jüngst von Prinzessin Beatrice geborenen Sohne jetzt 26 Enkel und Enkelinnen. Der Prinz von Wales hat fünf lebende Kinder, die deutsche Kronprinzessin sechs, der Herzog von Eoinburg fünf, der Herzog von Eonnaught zwei, der verstorbene Herzog vonA:bany hat zwei und die verslorbene Princessin Alice fünf hinterlasten. Lohn des Fleißes. Frau : Wie, nachdem Du von gestern Abend 10 Uhr, bis heute Früh acht Uhr geschlafen, willst Du immer noch nicht ausstehen? Mann : Lieb'S Weiberl, nach getbaner Arbeit ist gut ruh'n!
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Wie eine'Stadt gegründet wird. Jlulturfcilb aus Ungarn ron Robert Tabori. . Im Kasino zu B ging es eines Abends ungewöhnlich üoch rn: man spielte nämlich das nationale Färbelspiel. Es war nach dem Banker, welches man zu Ehren des neugewählten Präsidenten arrangirte, und der feurige Ungarwein hatte die Geister besonders erregt. Um den grünen Tisch, der sonst auch bei Berathungen zum Wohls der Stadt mitthat, saßen fünf der reichsten Gutsbesitzer der Umgegend, ein jeder hatte vier Karten in der Hand und gustirte" mit eifrigem Bemühen. In der Mitte des Tisches lag ein ansehnlicher Haufen Banknoten und die Kibitze" harrten voll Spannung, wem das Glück zu Theil würde, die Banknoten einzu streichen. Etwas weiter saß:n die Schwerver wundeten", die in der Hitze des Gefechts bereits derartige Blessuren empfangen, daß sie für heute den Kampfplatz zu ver lassen gezwungen waren. Einige hatten den Ertrag der vergangenen Ernte eingebüßt. Andere auch schon den Erlös der zukünftigen. Der am schwersten Betronene hatte vor einer Viertelstunde den Erlös der nächsten drei Jahre aus's Spiel gesetzt und natürlich verloren. Um die Sache der Besiegten kümmerte sich wohl Cato (Victrix causa diis placuir, victa Catoni), allein hier war kein Cato anzutreffen, daher die allgemeine Aufmerksamkeit nur den Weiterspielenden, nicht aber den Ausgeschiedenen" galt. Drei der Mitspielenden hatten ihre Karten für zu schwach befunden und beiseite geworfen, und nur zwei der Kämpfenden blieben am Platze. Tausend Guloen bester" !" sagte nach kurzer Pause Graf T., indem er zwei Karten aufwies. Sein Gegner blickte ihm prüfend in's Angesicht. Ein richtiger Färbel-Spielcr ist auchPhysiognomiker und liest aus den Zügen, ob des Gegners Karte das Angcbot aufwieat, oder nicht. Allein in T.'S Zügen konnte man nicht so leicht lesen. Bewilligt, und noch zweitausend!" erwiderte der Andere, Baron 31k. nach kurzem Nachdenken. Hier, und noch viertausend !" Gerne, und achttausend !" Damit es mich nicht gereut. Und weitere sechzehntausend !" Soll das ein Schreckschuß sein ? Noch zweiunddreißigtausend !" Graf T. erhob sich von seinem Sitze und sprach lächelnd : Einen Moment, lieber Baron. Ich habe gerade nickt so viel Gelv bei mir und gehe in die Nachbarschaft, um mcinem Banquier einen kleinen Besuch zu machen. Wollen Sie sich bis dahin freundlichst gedulden?' Die Karten wurden versiegelt, das einbezahlte Gels beim Cassier des Elubs deponirt und Graf T. entfernte sich. Nach fünf Minuten kehrte er zurück und setzte das Spiel fort'. Die zweiunddreißigtausend Gulden gebe ich und verlange noch weitere vierundsechzigtausend." Auf der Stirne des Barons zeigten sich große Schweißtropfen. Seine teserven waren beinahe erschöpft. Hier sind die vierundsechziztausend," sprach er ; mehr Geld habe ich nicht. Doch mache ich dir einen andern Borschlag." Laß hören!" Die AbgcordneteN'Wahl ist vor der Thür und wir stehen als Kandidaten gegenüber. Wenn einer von uns zurücktritt, so ist des Andern Wahl gesichert. Ich setze noch meine Kandidatur gegen die deinige." Nicht übel! Obne Gegner gewählt zu werden, ist ein Ersparnis von wenigstens sechzigtausend Gulden. Ich nehme deinen Vorschlag an. Auf !" Die Karlen wurden aufgedeckt. Der Baron hatte vier 'Neun", der Graf vier Ober"; Letzterer war daher Sieger geblieben. Nachdem sich die allgemeine Aufregung über den besonderen Glücksfall gelegt hatte, sprach der Graf : Meine Herren! Der Gewinn d?s heutigen Abends beträgt ungefähr dreimalhunderttauscnd Gulden. So viel auf einmal zu gewinnen, gestatten mir meine Mittel nicht. Ich habe daher beschlossen, das Geld einem patriotischen Zwecke zuzuführen." Vielleicht einem Spital für Jene, die beim Färbel schwer verwundet wur den ?" meinte mit einem Anlaufe zum Galgenhumor einer der früher erwähnten Schwerverwundeten. Oder eine neue Universität?" meinte ein Zweiter. Oder ein Asyl für obdachlose Abge-ordneten-Kandidaten!" rieth der Baron. Ich habe noch etwas Besseres vor," entschied den Graf. Ich gründe eine neue Ctadt !" Allgemeines Erstaunen. Eine Stadt? Warum nicht gleich ein ganzes Komitat ?" Es bleibt dabei. Au? meinen Gütern stnd sechsunddreißig Dörfer. Das genügt meinem Ehrgeize nicht. Ich will einmal eine echte und richtige Stadt besitzen. Unter der Gründungsparagra' phen soll der erste sein : .Einwohner derselben kann nur Derjenige sein, der noch nie eine Karte in die Hand aenommen. in Und woher willst du dir die Einwoh ner beschaffen ? Elwa aus dem Mondes" frug spöttisch der Baron. Das überlasse nur nur, es bleibt bei meinem Entschluffe. Auf Wiedersehen in einem Jahre bei der Einweihung der neuen Stadt!" Die Zeitungen berichteten seinerzeit über die Festlichkeiten, welche bei der Einweihung der neuen Stadt vor sich gingen. Es wurde viel toastirt und auf Wa K)sf Vi.? ... o UUv -iüui, vi juiun iicu Vi.'iif uuumto der ungarischen Tiefebene getrunken. Besonders hervorzuheben war der Trink spruch des Barons M., der ein sittliches Moment betonte : Unter den imwohnern befand sich kein einziger, der noch je im Leben eine Karte in die Hand genommen. - Eins oppositionelle Zeitung machte hiezu die boshafte Bemerkung, daß die ganze Stadt nicht mehr als atzig Ein wcbner zählte, worunter vierundsünfzig
Kinder unter sieben Jahren sind. Allein Niemand schenkte dieser boshaften Bemerkung Glauben. Graf T. ließ sich nicht abhalten, sein Lieblingssteckendpferd weiter zu reiten.
AArt ungeyeurcn Kcsten baute er eme Zweigbahn, schuf große Anlagen, vertheilte unentgeltlich Felder und Wiesen und brachte cs glücklich dahin, daß daS Städtchen heute vierhundert Einwohner zählt. Vor einigen Tagen las ich im Amts blatte, daß über das Vermögen des Grasen T. der Konkurs verhäng: würd?. Das eine Städtchen ' batte alle sechsunddreißig Dörfer verschlungen. Wien vor siebzig Jahren. Im wissenschaftlichen Club zu Wien erörterte Prof. Theodor Wertbeimer die kulturgeschichtlichen Vcchaltnisse Wiens während der Congreßzeit nach dem Sturze Napoleons I. Wenn schon im Anfange dieses Jahrbunderts Wien als Festungsstadt, überdies mit seinen zahlreichen Kanzleien, Archiven und Instituten, die so viel Raum in der Stadt einnahmen, kaum seine Bevölkerung zu fassen im Stande gewesen, so war naturgemäß durch den Zufluß der Fremden, die sich zu dem seltenen Schauspiel, in dem über Europas Schicksale entschieden weiden sollte, drängten, eine unverhältnißmäßig große Wolznungstheucrung eingetreten. Hunderttausend Fremde beherbero.te damals die ?tadt, und da war es freilich nicht zu verwundern, wenn selbst die höchstgestellten Beamten für ihr Ouarticrgeld keine Wohnung fanden ; der englische Bertreter beim Eongresse zahlte monatlich über 5000 Gulden an Miethe, so daß unter diesen Verhältnissen durch den Miethzins von. vier Monaten der ganze Preis eines Hauses gedeckt worden wäre. Ein Hotelzimmer kostete damals bis 30 Gulden täglich. Die Fleischhauer mußten jede Woche zweitausend Ochsen bereit halten, und in dem ersten Halbjahr des Jahres 1814 wurden 343,000 Pfund Schmalz, 83,993 Pfund Butter, 121,688 Pfund Schweizer-Käse verkauft. ' Eipeldauer äußert sich in einem Briefe über diese Verhältnisse folgendermaßen : Weil jetzt, Gott sei Dank, das Maffacre auf den Menschen ein Ende genommen, werden jetzt schreckliche Konscribirungen im Thierreich vorgenommen, und da muß Alles, was fliegt, kriecht und schwimmt, für das allgemeine Wohl sein Leben lassen." Aus dieser Zeit stammt auch der Gebrauch der Steinkohle in Wien, da plötzlich mitten im Winter das Brennholz ausgegangen war, 10 daß man mit Gerberlohe und Säzespähnen zu heizen sich anschickte. Unter dem Drucke der Theuerung litten damals vorwiegend die Beamten, Ossiziere, Pensionisten und Schauspieler, kurz alle Personen, die auf ein Firum angewiesen waren, während die Arbeiter einfach die Lohnpreise steigerten. Dafür brachte der Congrcß ein reges, frisches Leben in die Gesellschaft. Alles, was mächtig und interessant ist, haben wir jetzt in Wien, und eine dreimonatllche Nelse durch ganz Europa hat nicht den Werth deffen, was ein Mann von einiger Stellung jetzt in ackt Tagen lernen kann", so heißt- cs bezeichnend in dem Briefe eines Diplomaten aus jener Zeit. Drei oder vier Könige und noch viel mehr Prinzen auf einem Balle oder Theeabend zugleich anzutreffen, war durchaus keine cltknheit. Während das musifalische Wien seine glänzendsten Triumphe feierte so wurde damals ein Concert veranstaltet, wo auf tausend (!!) Klavieren zugleich gespielt wurde waren die Hoftheater so schlecht, daß man immer tumultuöse Demonstrationen gegen die Schauspieler von Seiten des Publikums befürchten mußte. Der Hof kostete jeder Tag 100,000 Gulden. Unter den geistreichen Schönheiten, die der Brennpunkt der einzelnen Salons waren, ertheilte Kaijec .Alexander der Fürstin Marie Esierhazy den ersten Preis. Der Hof verdankte seinen Glanz der ebenso edlen, als schönen und geistreichen Kaiserin Maria Ludovica, die die ersten Familien, des Landes an denselben zu fesseln wußte. Um jene Zeit kam auch in Wien das Institut der Fremdenführer auf, ferner ; das Lotto -spiel, das, durch die Finanznoth des Staates hervorgerufen, in' der kürzesten Zeit sick einbürgerte. Die- Leidenschaft des Spieles hatte so um', sich . gegriffen, daß es Mode geworden war, selbst Licgenschaften und Realitäten auszuspielen. Bezüglich der. eigentlichen Zwecke des Eongresses hatte -das - geflügelte Wort seine volle Berechtigung: Kommt er nicht vorwärts, so tanzt er doch", bis die Depesche über die Flucht Napoleons, die Metternich noch im Bette liegend er hielt, dem lustigen Treiben ein Ende setzte und am 19. Juni die Minister die Verträge unterzeichneten. Den Frem den siel der Abschied nicht minder schwer. wie den Wienern, denen nach den Tagen des Glanzes, wie sie sie seit ManaThe resia nicht gesehen hatten, die iistadt wie verödet vorkam. Ein unerfüllter Wun sch. Englische Blätter erzählen : Vor einigen Tagen begegnete Kaiser Wilhelm einem Her aus seinem Gefolge, der einen weichen Filzhut trug, an dessen Band ein großer Edelweißstcrn steckte. Der Monarch bat stch den letzteren zut Be sichtigunz aus, dann meinte er lächelnd: Diese Blume erinnert mich immer an einen der wenigen unerfüllten Wünsche meines Lebens. Bon Jugend auf hegte ich stets das Verlangen, einmal selbst ein Edelweiß zu pflücken, allein so weit ich mich auch in die Berge verstieg, 'ich sah den weißen Stern nie. Jetzt habe ich die Touristik aufgegeben." Duell Ablehnung. A.: Wie, Sie, ein so ausgezeichneter Fechter, lassen sicu die Provokationen des kleinen X. gefallen, wo Sie ihm in einer Minute auf dem Terrain einen Denkzettel geben könnten ? B. : Ganz richtig, mein Lieber, aber nachher müßte ich ihm die Hand geben, und ehe ich das thue... Logisch. Mar : Heute wollte mir der Lehrer eine Obrfeigc geben. Papa: Woher weißt Tu denn, daß er Olt VWIV jjfci'.i ivvutv . wenn er's nicht gewollt hätte, hätte er mir doch keine gegebn. V ät'fnn fi.tr Vert'f li?-V M.'lttt.
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Im Anschluß an diekürz lich erzählten Geschichtchen rrc starken Männern inBrandenburg theilt dicWes. Ztg." noch einige andere neueren Datums mit. die sich in Frankreich zugetragen haben sollen. Dort hört man wohl in den Kasernen ab und an noch die Geschichte von jenem 5carabinier des zweiten Regiments erzählen, der seinen Eavitän auf rriginelle Weise aus der Gefangenschaft rettete. Er hatte einen feindlichen Ofsicier gefangen genommen, und wollte lhii hinter die Front bringen, als er plötzlich bemerkte, daß der von ibm verehtte Anführer gefangen war. Da erfaßte er den Engländer in den Hüften und ihn hoch übür seinem Haupte emporhebend, trug er ihn zur feindlichen Linie zurück, indem er ausrief : Hier habt Ihr Euern Eapltän, gebt mir meinen !" Wie phvüsche Kraft sogar im Stande ist, politische Gegner zu versöhn nen, lehrt folgende Erzählung: Der Oberintcndant der schönen Künste, Herr de Nieuwckerk, beabsichtigte eines Tages ein Fest zu geben, zu dessen Verherrlichung Darcier, der bekannte Sanger, beitragen sollte. Er suchte den Künstler in seiner bescheidenen Wohnung auf dem äußeren Boulevard auf und irug ihm seine Bitte vor, indem er ihn bat, den Preis selbst zu bestimmen. Aber der ganger oelanme sich zu rcat vorgkchrittenen demokratischen Ansichten und ant- . 4.
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woiieie oem yosmanne min, cafl er zu ; L. l ..., t zeoer Zell, uno sei es umsonst, sur einen 1 unglücklichen Arbeiter oder einen brotlo sen Künstler singen werde, aber sür elnen Aristokraten" sänge er nicht, und wenn's einen Scheffel Goldes brächte. Während dieser Auseinandersetzung waren Nieuwekerk's Augen auf eine Anzahl Hanteln gefallen, die in einer Ecke lagen und dem Künstler zu seinen täglichen 5Zraftübungcn dienten. Er tritt darauf zu, besieht sie näher, und eine Hantel von bedeutendem Gewicht ergreifend, hebt er sie mühelos mit steifem Arm emper. Donnerwetter !" rust da Darcier, der ihm erstaunt zugesehen, Sie sind doch kein solcher Aristokrat, wie ich dachte, Herr Graf. Geben Sie mir Ihre Adresse; Ihnen werde ich singen!" Und nach dem Schevze zum Schluß der Ernst. Melssonier, Avignon's berühmtester Ringkämpfer, lag im Sterben. Und wie er das blasse Gespenst seinem Herzen immer näher kommen fühlte, bäumte er sich auf dem dürftigen Lager noch einma! empor und rief mit seiner letzten Kraft knirschend aus Tod, Tod ! wcnn Du ein Mann wärest !" AuchdiePolizeibureaur können unter Umständen zu einer Stätte unfreiwilligen Humors werden. Vor einigen Tagen erschien auf einem solchen Bureau im Osten Berlins eine Arbeiter frau, bitterlich weinend und sich beklagend, daß sie von ihrem Ä!anne fürchterlich geprügelt worden sei. Zur Bekräftigung ihrer Klage zeigte sie verschiedene Spuren an ihrem Kölpcr vor. Ja, liebe Frau", erwidert mitleioig der Herr Lieutenant, dabei kann ich auch weiter nichts thun. Aber ich will mir Ihren Mann einmal kommen lassen, um ihm ordentlich ins Gewissen zu reden!" Gesagt, gethan. Bald hat ein Schutzmann den dosen Mann zur Stelle ge bracht, während dessen hat die Frau ge wartet. ,,'?ic haben Ihre Frau geschla' gen !" fahrt der Lieutenant den armen Sünder an. ,.Ja !" erwiderte derselbe kleinlaut. Ich war betrunken." Schlagen Sie dennJhre Frau immer. Wenn Sie betrunken sind r so ittquirirt der Lieutenant weiter, Ja," versetzt der Mann noch kleinlauter. Sie sollten sich schämen. Betrinken Sie sich oft V Nein," lautet die Antwort, und Nein, nur selten einmal," fällt die geschlagen? Frau ein. Was machen Sie denn, wenn Sie nüchtern sind? Schlagen SieJhre Frau alsdann auch V 'Nein," stcttert der Mann verschämt, dann prügelt sie mich." Jetzt war die Reihe an der Frau, vor dem lautschallenden Gelächter, in welches alle Zeugen ausbrachen, die Augen niederzuschlagen. Ist das wahr'ö" richtete sich der Lieutenant an sie, und als sie mit einem zögernden Ja" antwortete, da entließ der Lieutenant das Ehepaar mit den Worten: Na, dann gehen Sie Beide nur ruhig nach Hause, Sie haben einander nichts vorzuwerfen. Aber wenn schon einmal geprügelt werden muß, dann rathe ich Ihnen, wechseln Sie die 3!ollen. Mag der Mann das Weib prügeln, wenn er nüchtern ist, und das Weib den Mann, wenn er betrunken, das dürste jedenfalls besser sein." Sie haben recht, Herr Lieutenant," meinte der auf einmal muthig gewordene Ehegatte, nahm sein Weib unter den Arm und verließ mit ihr das Polizeibureau. -Die neue st e NeitToilette. Mademoiselle Elisa, die berühmte Zirkusreiterin, hat eine Amazo-nen-Toilette erfunden, die in Paris ausgestellt ist und, wie man von dort berich tet, Sensation" erregt. In erster Linie sind die abscheulichen Pumphosen gefal len ; an ihre Stelle treten eisengraue Trikots mit schwarzen Tuchgamaschen, die bis über das Knie reichen. Der Rock ist nicht me hrso glatt wie früher ! seinen untern Rand ziert eine breite, dunkle Pelzverbrämung. Ueber der Lederweste sitzt ein knapper Herrenfrack mit langen Schößen, der gleichfalls reich mit Pelz geputzt ist. Auch der Cylinder fällt weg ; statt seine? wählte Elisa die polnische Konfederatka mit Pelzumbrämung, die am elegantesten wirkt, wenn sie genau in der Farbe des Kleides hergestellt wird. Das letztere aber muß strikt in der Nuanee des Thieres gehalten sein, welches man gerade reitet. 'Mademoiselle Elisa versichert, daß eine iveiße AmazonenToilette auf einem Schimmel, von wirbclnden Schneeflocken umgeben, einen hinreißenden Eindruck machen müßte. Auf dem Standesamt. Standesbeamter (zum Bräutigam) : Was stnd Sie Bräutigam : Ich bin ein Tonlünstler." Standesbeamter : Ei was, ich liebe die neumodischen Titulaturen nicht, ich schreibe geradeweg Töpfer." Zweideutig. Sie: Sag' mal, liebes Männchen, wollen wi? nicht den Bühnendichter R. einmal zum Diner einladen? Er : Das wäre vergebene Mühe, Frauchcn, denn der schreibt doch ab, das ist einmal sein? Gcwobnh.-it.
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Die drei Haare ViSmarck'S. In Italien ist eine Brochurc: t: drei Haare Bismarck's. Warum Bis c marck den Frieden um jeden Preis will V von Tato Pistcne erschienen, welch: in komisch-phantastischer Weise zu erklären sucht, warum Deutschland sowohl im vorigen Jahre gegenüber Spanien, als auch diesmal gegenüber Nußland eine erstaunliche Langmutb beobachte. Der Verfasser beginnt damit, daß er die Aufregung schildert, welche während des Earollnenstreitcs in den Straßen von Berlin berrschte. Während alle Welt von dcr Nothwendigkeit einer ZüchtiZunz des kühnen Spanien spricht, sitzen in einem Cabinele im kaiserlichen Sck'losse vier Personen, der Kaiser der KrönPrinz, Molike und Biemarck. Die erste:: Drei wollen den Krieg, Bismarck ist dagegen und läßt sich endlich herbei, den Grund seines Widerstandes mitzutheilen. Er erzählt, indem er auf den Ansang seiner polnischen Laufbabn zurückgreif:. Folgendes : In der Nacht, welche meiner Wahl zum Abgeordneten folgte, batte ich einen Traum. Ein riesengroßer ur.d schöner germanischer Krieger aus dcr 3!ömcrzeit erschien mir, lää'clte und sagte : Wir werden uns wiedersehen !" Dann verschwand er. okne mir Zeit zu laen. ihn nach seinem Namen zu fragen. Bald vergaß ich diesen r 9 U - t raum, aver im Jahre 1851, als ich in ' Pommern reiste und zum Bevollmächtig ien veim nunceslage ernannt wurde, erschien mir derselbe Krieger in der daraussolgenden Nacht wieder. Otto," sagte er mir, noch einen Schritt und wir weiden an's Wer! schreiten." Diese zweüe Erscheinung machte auf mich mehr Eindruck als die erste. Acer der Krieger kam noch ein drittesmal in dcr Nach: nach dem Tage, als mich Ihre -vkajestät von Paris berufen htte, um mir die Minister - Präsidentschaft anzuvertrauen. Der germanische Krieger sagte mir Folgendes : Jetzt können wi? an die Arbeit geh'n. Komme, ich erwarte dich im Teutoburger Walde!" r a l . dieser raum sagte mir, wer die Erscheinung war, deren Besuch ich empfangen hatte : Hermann selbst war cs, der Besicger des Barus. Es folgt nun in dem Buche eine Scene, welche bei allem Aufwand? von Phantasie etwas langweilig ist. Bismarck begibt sich in den Teutoburger Wald, sindet dort den Geist des Hermann von zahlreichen Kriegern umgeben und erfährt von ihm, daß er ausersehen ist, die deutsche Einheit zu verwirkliche. Du bist cs, Bismarck, welchen Gott für dieses Werk gewählt hat wegen deiner Liebe zum Vaterlands und wegen der Kraft und Uncrschütterlichkeit deines Genius. Doch nur dreimal erlaubte Gott, das Schwert zu ziehen, ein viertesmal wäre vcrhängnißvoll für dein Land. , Bcnützc also dicse drei kostbaren Gelegenheiten, dann kannst du sür die Größe Deutschlands thun, was dir beliebt ; aber immer das Schwert in die Scheide und den Oelzweig in der Hand." Hierauf berührte Hermann, um seinem Schüler eine dauernde Erinnerung zu hinterlassen, dessen Kcpf mit den Fingern und lie ihm nur drei Haare. Diese drei Haare", sagte cr, werden Allen widerstehen und werden dir bis zu deinem letzten Tage die Warnung zurückrufen, die ich dir im Namen Gottes für das Heil Deutschlands gebe. Jetzt schreite an's Werk, gehe gerade auf das Ziel los und lasse dich' durch nichts zurückschrecken!" Der Kaiser hatte die Erzählung schweigend zugehört. Aber", rief der Kronprinz, und was wird die Welt sagen, wenn sie uns den Trobungen Spaniens weichen sieht V Was sie von einem Löwen sagen würde", er widerte der Kanzler, der das Bell:n eines kleinen Hundes verachtet." Eine furcktbare Overatkon-. Herr F. Höfer, einer der bekanntesten und angesehensten Deutschen von Louis ville, mußte sich dieser Tage, um vor einem langsamen, qualvollen Absterben bewahrt zu werden, einer ebenso intcressanten wie schwierigen Operation unter ziehen. Herr Hoefer litt furchtbar an Neuralgie, und alle Medizinen, die ihm von den Aerzten, die ihn in Behandlung hatten, verschrieben wurden, blieben ohne Wirkung. Sein Zustand wurde von Tag zu Tag schlimmer und wurde zuletzt so, daß man ihn nicht einmal inehr mir den Fingern berühren durste, ohne ihm unsägliche Schmerzen zu bereiten, so daß er manchmal wie ein Kind flehte, ihn ja nicht anzurühren. Nur unter dem Einflusse von Betäubungsmitteln hatte er einige Ruhe. Es war augenscheinlich, daß der Patient langsam seinem Grabe entgegenging, und daß nur eine gesäbrliche Operation ihn reiten könne. Die Doctoren Octerlony und Berry setzten sich mit dem bekannten Chirurgen Dr. Roberts in Verbindung, und die drei Aerzte gelangten nach längerer Conferenz zu der Ansicht, daß nur eine ?cervenstrekkung den Patienten retten könn?. Die bei einer 3!ervenstreckung, einem Versahren, das von Prof. 3!ußbaum, dem berühmten Münchener, vor mehreren Iahren erfunden und seither bei verschiedenen Krankheiten mit Erfolg angewandt wurde, nothwendige Operation, erfordert große chirurgische Gcschicklichkeit. Und nicht allein dies, sondern der Patient. mußte an beiden Hüstnerven operirt werden. Die Doktoren ?)andell und Pierce wurden noch hinzugezogen, und vor einigen Tagen die Overation gemacht. Das Messer führte Dr. Roberts, und feine College sprechen in Ausdrücken ho ber Bewunderung von der Sicherheit und Ruhe, mit der cr cs handhabte. Mit raschen.tiefen Schnitten wurden die Hüftnerven auf beiden Seiten blosgelegt, herausgezogen, und kräftig gedreht. Das Resultat war ein überaus günstiges. Herr Hoefer war augenblicklich von seinen Schmerzen befreit und ist jetzt wieder auf dem besten Wege, ein kerngesunder Mami zu werden. DerbestrafreEnthusiast. Hausherr (zum neuen Zimmerherrn): Wie gefällt Ihnen meine junge Frau':" Miether : Ganz ausgezeichnet, vorzüglich, wirklich eine bildschöne Frau so gar.z nach meinem Geschmack!" Haus her? : So, dann bedauere ich,. Ihnen kündigen zu müssen!"
