Indiana Tribüne, Volume 10, Number 96, Indianapolis, Marion County, 24 December 1886 — Page 1

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Neues per Telegrspk.

lö e t t e t xl 81 1 ü 1 1 n Oaf r) In ßt on, D. 24 Dec Negen, Nordllind. kälttr. ffnightS os Labor und Anar chisten. Sdicago, 24. D,c. Viele der KnightS os Labor AsskmdlieS hatten ihre regelmäßige Versammlung letzten Abend, und überall sprachen sich die Mitglieder mit höchster Entrüstung über Powdetld'S Zirkular auS. worin Sammlungen für die Anarchisten untersag; werden. .Wir werden." sagte der bekannte George Schilling, .unsere Sammlungen fortsetzen, trotz Pomdelly und werden uni von ihm keine Vor schristen machen lassen." EbitoricUes. Dem kindlichen Auge unserer Altvordern, welche noch nichts von einer schiefen Erdachse wußten und denen die Erde der Mittelpunkt des Weltalls war, schien es als ob die Sonne jedes Jahr auf Reisen ging. Gegen Ende des Monats Juni zog sie fort, weit fort und gegen Ende desMonatsDezember wandte sie sich um, die Rückreise antretend, immer näher und näher kommend, bis sie im Sommer wieder ganz herangekommen war, um dann auf's Neue sich wieder zu entfernen. Unsere Altvordern feierten die Sommersonnenwende und die Wintersonnenwende. Namentlich letztere, das Julfest wurde in ganz Germanien als ein großes Freudenfest gefeiert. Damals, es sind freilich zwei tausend Jahre und darüber her, hing der Mensch inniger mit der Natur zusammen als heute. Er war noch nicht von der Kultur beleckt und noch nicht von des Gedankens Blässe angekränkelt. Darum gaben, unsire' Altvordern ihrer Freude darüber, daß die Licht und Wärme spendende Sonne sich wieder gewendet hatte, um heranzuziehen unh bald die Fluren grünen - und- die Halme reifen zu lassen, dadurch Ausdruck, däb sie hinauszogen in die Wälder, große Feuer auf den Berggipfeln anzündeten, und um dieselben tanzten, sich bei denselden niederließen und schmausten, und sich gegenseitig beschenkten. Der Sonnengott wurde aufs Neue ge boren und kam heran, um die Erde von dem Banne der Winterriescn zu besreien. Frohlockend wurde er begrüßt, draußen m der freien Natur unter den Wipfeln der mächtigen Bäume bei dem mächtig lodernden Feuer. DaS ist der Ursprung unseres Weihnachtsfestes mit seinem Tannenbaum und den blinkenden Lichtern. Wir sind seitdem klüger geworden, viel klüger. Die Einen feiern das Fest, weil ihr Glaube ihnen sagt, daß der Heiland an demTage geborm sei, die Andern feiern es gedankenlos, weil es so Mode ist. Aber es giebt Viele, die es gar nicht feiern, nicht feiern könnm. Nicht Jeder hat heute Abend eine behagliche warme Stube, nicht Jedem leuchten freundlich die Lichter vom Tannenbaum herab, nicht Jeder empfängt einen warmen Händedruck und ein sinniges Geschenk, nicht überall ist Freude. Aber eö ist weder Gottlosigkeit, noch böser Wille, der die Feier verhindert. Es ist die Armuth, die bittere Armuth. In dem Hause, wo die bittere Noth, die zehrende Sorge herrscht, da findet die Freude keine Stätte. Unser Weihnachtöfest ist bloß ein Fest der Glücklichen. Damals freilich, als noch das heidnische Julfest gefeiert wurde, als unsere kindlichen Altvordern noch ihre hundert Götter und Göttinnen hatten, da war' es anders.- Da freute sich Jeder. Sie hatten keine großen Paläste, keine sammtgepolsterten Möbel, keine Staatskarossen und kleideten sich nicht in Sammt und Seide. Aber sie waren glücklich. Der Boden gehörte ihnen gemeinsam. und an dem -Genusse seiner Erzeugnisse betheiligten sich Alle. Es gab keine Ei: senbahnkönige und keine Millionäre, seine Fabrikanten, welche das Volk aussaugten, aber eS gab auch nicht die bittere Armuth, es gab keine Menschen, welche nicht wußten, wohin sie ihr Haupt legen soll! ten. Darum konnten Alle das Julfest feiern Sie konnten eS feiern mit dem heiteren Gemüthe von Menschen, denen die Sorge um das Dasein nicht jeden Augenblick des Lebens verkümmert. Alt und Jung konnte es feiern. Denn die alten Germanen sorgten für die Greise und ne morderten ihre Kinder nicht lang sam in Fabriken. Sie kennten das Fest mit dem leichten

fröhlichen Herzen feiern, das weder der Spekulant an der Börse, noch der sor genvolle Kaufmann, noch der' bedrückte Arbeiter kennt. Hatte sich doch, der Son nengott gewendet und zog heran, um die 3!atur zu neuen Gaben zu erwecken. Unser Weihnachtsfest ist kein Julfest mehr. Die Barbaren haben sich 'zivilisirt, die heidnischen Götter sind todt, wir beschenken uns gegenseitig mit tausend schönen Sachen und Sächelchen, von denen unsere germanischen Urväter keine Ahnung hatten, aber das Julfest war doch schöner. Mit der Civilisation ist ein sinsterer Geist in die Welt gezogen, der Geist der Unfreiheit und der Bedrückung. Unsere germanischen Vorfahren waren freie Männer, welche das einzige Kapital von damals, den Grund und Boden, auf dem sie lebten, der ihnen Nahrung, Obdach und Kleidung gab, gemeinsam besaßen. und unser modernes Elend kannten sie nicht. Die ungetrübte barbarische Heiterkeit der Seele von damals ist verschwunden, und an ihre Stellest die Sorge und der zerfleischende gesellschaftliche Kampf ums Dasein getreten. Wir können keine Feste, keine Volks, feste mehr feiern. Da muß erst ein an derer Geist in die Welt kommen, da muß erst der alte germanische Freiheitsgeist wieder einziehen. Er ist fortgezogen, weit fort, seine Wende ist noch nicht gekommen. Er ist noch nicht herangezogen, um uns von der eisigen Starre des Winters unseres sozialen Elends zu befreien. Aber wenn er kommt, wenn germanische Urfreiheit sich verbindet mit dem Fortschritte der Kultur, und das Glück wieder einzieht in die Welt, dann wollm wir ein Julfest, ein Weihnachtsfest seiern, dessen Jubel in allen Menschenherzen ein Echo sindet. und das die ganze Welt mit Freude er füllt. Drahtnagrigten. . Streik vorüber. New York, 22 De,. Der Streik an den Brooklyner Strakenbahnen sing an den Gkschäftöleuten sehr unbequem zu werden, da gerade vor den heran nahenden Feiertagen die Störung eine sehr schädigende war. Heule Morgen wurde der Betrieb plötzlich wieder aufge nommen pnd der Streik zu Ende erklärt Ueber die Details ver Abmachung verlautet nicht?.' ' ' - V ergebliche Müh e. Medina. 0 . 23 Dez. Heute Morgen gegen 1 Uhr übeisielen fünf Mann den City Marshall Frazier, ban den und knebelten ihn und begaben sich mit ihm zum CourthauS Sie brachen ein Fenster der Schatzmeister Ofstce ein. stiegen ein, nahmen den Marshal mit und legten ihn in eine Ecke. Dann versuchten sie den eisernen Geldschrank aufzuspren gen und arbeiteten nicht wenige? als drei Stunden, bis der Morgen heranrückte, in der Nachbarschaft Lichter erschienen und die Situation gefährlich zu werden an fing. Daraus entfernten sie sich, ohne ihren Zweck erreicht zu haben, nahmen ein paar Fuhrwerke auS dem Stall und fuhren davon. Alle Bemühungen, ihrer habhaft zu erden, waren bis jetzt ver geblich. Ott Dabei Die Situation in Irland. L o n d o n, 23. Dez. Die Resignation Churchill'S hat groKeS Aufsehen erregt. Der Grund daß er gegen beabsichtigte Ausgaben für Militärzwkcke sei, wird nicht für wahr gehalten und man glaubt, dak noch andere Differenzen im Kabinet bestihen. Aus der einen Seite glaubt man, dab Lord Harlington in'S Ministe rium berufen wird, aber cuf der andern bestreiket man. daß derselbe einen Mr. nisterposten annehmen wird, obwohl Lord SaliSbury sich bemüht, ihn dazu zu be wegen. Eine Versammlung von Freunden GladstoneS fand statt. Dieselben freuen sich über den Bruch der Freundschaft zwischen den Conseivativen und den Unionisten. Bei einer Versammlung in Birming ton hielt Joseph Chamberlain eine Rede, wobei er zur Einigung der Liberalen rielh und die Hoffnung auSsprach. daß Gladstone sich die Gelegenheit mcht ent gehen loste, eine Einigung aller Liberalen herbeizuführen B S h m i s ch u 'n d D e u t s ch. Wien. 23 Dez. Der böhmische Landtag ging heute über einen Antrag von Herrn Plener. Böhmen in 2 Theile, einen czechischen und einen deutschen lediglich nach der Sprache der Einwoh ner zu theilen, zur Tagesordnung über. Darauf erklärte der Abgeordnete Schijkal, die deutschen Mitglieder würden

sich vom Landtage zurückziehen, wenn man ihnen keine Garantie gebe, daß ihre Beschwerden wenipstenZ erörtert würden. AlZd.inn verließen die deutschen Mitglie der in Corpore den Saal. - Zur Miitarsrag,. Ver lin. 23-. Dez. Haldamtliche Blätter üukern sich, günstig über einen Vorschlag, die Kosten für die Vermehrung der Armee durch, Auferlegung einer

Steuer auf Einkommen von 6 000 Mark und darüber zu decken. Die Nord. Allg. Ztg." drückt die Hoff. nung aus. da& die Neichstagsmitalieder während der WeihachtSserien bei ihren Wühlern die wahre Oefinnung deS Vol eS bezüglich der MtZrvsrlaae kennen ernen und dann bei ihrer Rückkehr in den Reichstag mit Freuden für die Vor age stimmen würden. Dankte ab. London. 23. Dez. Die TimeSheilt in ihrer heutigen Morgenausgabe mit. daß Lord Randolph Churchill seine Resignation als CabinetSmitglied ein gereicht habe ; als Gründe werden Dif ferenzen mit der Admiralität und dem KriegSbnreau bezüglich der Vermehrung der Ausgaben angeführt, fowie die That ache. dab Lord Churchill die einheimi chen gesetzgebttischtfl Maßregeln deS etzigen CabinetS nicht billigt. " Die Militarvorlage. Berlin. Z3. Dez. Die .Rorb'dtut. che Zeitung" widerspricht der Behaup rung. daß BiSmarck gegen eine Auflösung deS Reichstags sei. ; An der Börse herrscht heute in Folge der Abdankung Churchills eine gedrückte Stimmung. ES heißt, dak Windborst dem Krieg. minister von Schellendorf habe sagen las en, daß wenn die Regierung bis zum 1. April neue Bataillone bilde, das Cen rum wohl in eine JndemnitäZSerklSrung stimmen, aber absolut nicht weiter gehen werde. Die Commission der StabSossizieie trifft Vorbereitungen für die Vergröße rung der.ArOkr. gkradol.. od-die orläge passirt wäre. Die Anfertigung von Repetirgewkhren wird mit aller Energie betrieben. Am 1 Januar wird der achtzigste IahreStag deS Eintritts des Kaiser? in die Armee durch eine Illumination gefeiert werden. Der Kaiser wird bei dieser Ge legenheit eine Rede halten, worin er sein Bedauern über die Haltung deS ReichstagS gegenüber der MilitSrvorlage aus drücken wird. Allerlei per Kabel. Kaiser Wilhelm hat sich geweigert, die Abdankung d?s Generals Dannenberg zu bestätigen. Der 67 Geburtstag bei leider zu früh dahingeschiedenen Komponisten Franz Abt wurde gestern in vielen Theilen Deutschlands in engeren Kreisen gefeiert Der russische Czar bat 1000 Mark zu dem Fond zur Errichtung eine? .Denk malS für den großen Komponisten Carl Maria v. Weber beigetragen. EMrst Aleiander hat die v in Madame de Novikoff ausgesprengte Behauptung er habe seine Stellung in Bulgarien ledig lich dazu benutzt, ein Vermögen anzu häufen, dementiren lassen. Er erklärt, er sei jetzt durchaus nicht reicher, als zur Zeit, wo er für den bulgarischen Thron erwählt wurde. SQtsfsnaQrtSen, Angekommen in : So.uthampton : .Eider- von New Vork nach Bremen. New Pork: Nordland'" von Ant werpen, State of Nevada von GlaS gow. H i e si ge s. Der kleine Stadtherold. Herr Michael Lenker ist gestern in 76 Lebensjahre gestorben. Herr und Frau Alexander von Chicago befinden sich im Hause des Herrn Dr. Pink zu Besuch. Frau Alkr inder ist die Schwester der Frau Pink. Gestern feierten Herr Gabriel Schmuck und Gattin das Fest ihrer silbernen Hoch zeit. Eifenvaaren jede? Art Pulver Munition u s. v zu nötigen Preisen im neuen aoen von V. g. sanier Nordost Ecke der Morris und Mendiak Straße. . Moraen Abend findet in der Mozarthalle ein vom Väckerunterstgtz ungSverein verunstalteter Ball zunt Be sten deS. Hirrn Juliu Neumerkel statt Derselbe verunglückte kürzlich dadurch daß ihm die Hand in einer Maschin'e'zer. quetscht wurde. Fr ist arbeitsunfähig und die Besucher des Balles begehen da her einen Akt der Wohlthätigkeit.

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Und) ine Ocifenaär. Gestern Nacht kam ins StationShauS em 13 Jahre alte Junge, der recht arm. elend und sehr leidend au?sah, und um ein Nachsquartier bat. Er erzählte, daß er Robert Lee heiße und zu Fuß von Springsield. JU.. hierhergekommen sei. Ist Springsield JhreHeimath?" fragte der Schließer. .Nein, ich habe keine Heimath." war die traurige Antwort. Ich stand in Springsield in Arbeit. verunglückte dort und litt dann an einer üftenkrankheit. AIS ich wieder iemlick hergestellt war. hatte ich meine Arbeit ver loren. Ich begab mich hierher, um Ar beit zu suchen, aber aus dem Wege hier er ist dieWunde aufs Neue aufgebrochen und jetzt wäre ich nicht im Stande zu ar bette, selbst wenn ich Arbeit fände." So lautete die Leidensgeschichte deS umNacht quartier Bittenden. Der Schließer nahm den Unglücklichen auf. Er sperrte ihn mit den Verbrechern und Trunkenbolden ein. denn im Sta lionShauS gieblS keine Eztrazimmer. So feiern die Armen und Unglücklichen ihre Weihnacht. kS-Iokl T. TewiS verklagte fmt. seine geschiedene Gattin Anna aus S.AX) Schadenersatz, weil sie sich die Hausbal. tungögegenstände angeeignet hat. Kaust Euren Damen ein htnt nützliches als zierlickr mnhnnthtän. schenk. Die Domestic Nähmaschine ist geraoe oas was t brauchen und waS auf Lebenszeit hält. No. öi Nord Pennsylvania Straße. Offen am Abend. C3f Da zur Zeit die Diphtheria sehr stark hier grassirt, sollten Leute, deren Kinder über Halsweh klagen, sofort nach ernem guten Arzt schicken und die Kinder vom Schulbesuch fern halten. kS Charles Fritz wurde heute von Squire Feibleman um $1 und Kosten be straft, weil er Albert C. Larimore einen Lügner und Dieb geheißen und in Er mangelung von .Cash" mußte er im Hotel Klng Quartier nehmen - 'Am Gllde bänat. ' na Kolke drängt sick Alls gsl frt,it sehnn sitfttfi warum sollte es also erstaunen, wenn man Goldwaaren sür die schönsten Weib nacylsgelazenre kzalt. Die arStzte Auswabl in Goldsacken und Eilbkksi,kken sowie in Wand- und Taschenubren sindet man aber bei Henry Schergen'S, südöst liche Ecke der Alabama und Washington S!ratze. Vle Preise sind sehr müßig. Heute Abend sindet ein Ball deS MetzgervereinS in der Mozart Halle statt. Wer gerne tanzt und unter fröhlichen Menschen gerne fröhlich ist. sollte sich einsinden. die Metzger hc.ben die besten Arrangement? gitroffen. tSr Die Herren Bernard Vonnegut und Arthur Bohn haben sich asiociiet. Herr Vonnegut hat seine Ausbildung als Architekt auf demPolytechnikum in München erhalten, während Herr Bohn meh. rere Jahre lang die polytechnische Schule in Karlsruhe besucht hat. Die beiden Genannten sind äußerst tüchtig in ihrem Berufe "als Architekten und werden die ihnen übertragenen Arbeiten in gewissen haf:er Weise ausführen. Wir machen uns ein Vergnügen daraus, die neue Firma unseren Lesern zu empfehlen. Merrschaumpfeifen, lange deutscht Pfeifen. Cigarrenspttzen etc. bei Wm Mucho. No. 199 Ost Washington Str. Wir verkaufn zum Unser ganzes Lager von Taschen- und Stand - Nbren, Niuezen, Obreingen, Arm bandern, Spltzevnadeln, goldenen Orlllen, Haarketten, Mauschkttenknöpfen, n. s. w. LllleS sebr billig LkQ8.LerQlwIir & Co Juweliere. (Ztachfolger Von August Mai.) No 43 Oüd Illinois Otr. Hoflnnn (K-cds Mozart IJalle. empfiehl! fei reichhaltige Lager Von einhei heimischen und importirten reinen A Weinen ! Z bester Qualität, zu den billige Preisen. echte? lmportirtes Oelterser Oasse? in Orlinal'l!rögkn. I jr Waaren werden in' Hau geliefert.

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