Indiana Tribüne, Volume 10, Number 95, Indianapolis, Marion County, 23 December 1886 — Page 3
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pHt el gegen Neuralgie. Wunder don Schmerzenlmdcrung. Furchtbar gelitten und dann grheilt Herr I err? P. Tb oma 8, Präsident deZ Vourd Club-Z, Centra! Park Hotel, 5ite3tr. nd 7te,Avenue, New Aork. schreibt: m$m legten Sommer litt ich furchtbar an neural ijchen Schmerzen und konnte weder Tacz oder iilaäjt Ruhe finden. Ich versuchte St.Jakobö Dl und rcax in kurzer Zeit wieder vollständig k,er, gestellt 10 Jahre gelitten nnd dann geheilt. Seit zehn Jahren habe ich an neuralgischen Schmerlen gelitten und wandte alle Arten von Heilmitteln ohne Erfolg an, zuletzt alle Hoff rung auf Besierung aufqebend. ?ch versuchte ine Flasche Ct. Jakobs Oel und war in kurzer Zjelt von allen Schmerzen bejreit. ChaS. Lam, jr., PottZtomn. Pa. 5 Jahre geliltea und dann seh eilt. In den letzten fünf Jahren habe ich KZnsiz so start an Neuralgie und nervösen Schmerzen im Scxie gelitten, daß ich manchmal mcht in Stande war meine Arbeiten zn verrichten. Lch holte wir eine Flasche Ct. JakobS Oel und ach der ersten Anwendung fühlte ich sofortige ZVesierung. Ich halte St. Jakobs Oel für daS Deske Mittel zur augenblicklicben Linderung von rieuralgifchen Schmerzen und möchte jetzt nicht ohne dasselbe sein. H. M. Clark, Booneville. Mo. Wehrere Jahre gelitten und dann geheilt. ZZrau Mary St. S K e e d, 1110 Marvkand Avenue, Washington, D. C berichtet, daß sie seit einigen Jahren furchtbar an KesichtZ-Zieus ralaie gelitten habe und keine Besserung finden konnte. Sie entschloß sich schließlich St. JakobS Oel anzuwenden. Nachdem sie die leidenden Theile dreimal einzerieben hatte verschwanden Ue schmerzen. THE CHARLES A. VOGELER CO., Baltimore, Md. ArAmnÄ-KoeniK ) HAMBURGER 7 TnnnerM I nurr uim Slutkrankheiten, Leber- u. Magenlelden Pi,CntedsünsFlascbZ2.)i taa Sxothekrn '. habe. TU CUARLI3 A. VUtikLUb l'U BilTIBOBE.!). Seen w w warn xav Vaw vt UV vSäf Akil riiijiflcn Ulkg lMallueskraftvollständlgherzustellkn.i vvsrwvvvvrtftvvvvvwvAvvvvv iund selbst die sckemb nndeilbarea Aalle ttr 'Gescdleäitskrankhkiten sicher und dauernd zr .ykl.eu, serner, aenaue llliiärunguoeralln-. Idarkklt! Wetdltchkkit l vh:: bindernisie derideutscber 5praf $tcin l,inVntKnz tn2.r 'lZentj in Posttan,i,s, szrzsau, verpackt, srei ,versäntr. Piac e Mnire : : Deutsche Heilinstitut. 11 Clintons naLo Briailway. New York. N. T. Ctrffl! Buch i auch ,u hab bei Buchhändler Jt t le x. 29 Süd Delamar Straie. Der Winter ist da. Wir haben die besten Fabrikate in BASE BURNERS "UOYAL AKGANIV' square "CENTURY' square. "AttGAND'' rouiul. "ALLADDIX" rounil, ..KATERS aller Sorten, zu sehr Niedrigen Preisen. aiiü üMETJ 02 Oft Washington Str. C. PINGPAKK'S deutsche Buch - Handlung ! No. 7 Süd Tllabamastr. Büchcr paffmd für Festgeschenke. Soeben eingetroffen Ein große Anzahl sozialistischer Flugschriften. A.SEINECKEJr., Europäisches Bank-und Wechselgeschäst OtnolnnatJ, O. . WolZmachten ' ) CcKttchU, Oifttmtct d des SchweU cntfcrttgt. SonsullZvistHe and notarieZl BejltnUja jm lisörjt. Grbschasteu und sonstig elder rasz, sicher und dlllig in tasjto. (5peialltlt.) Ran end sich in Indianapolis an: Vhll. Rappavor, l2' Ost Mar,land Str. odt. emvs. 1 Süd eridtan StraS. teeg ernhamer. o. 17 Thorp lock Zur Sicherheit. Bequemlichkeit und Sparsamkeit beim Kochen steht GaS unerieicht da. GaS-S5fen GciSM'HslÄinen zum Kostnpreisk. COMPANY, ni (5outb Venusylvauia Otr.
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....... fT&iyz? --."-- ms Wora. Erzählung mt bn sieben einer Schauspielerin. DonMathIld Venet. (Fortsedung.) Was Sie nicht erwarteten!" warf Mr. Lockbard ein, nicht wahr ? Ja, ja, wir wissen recht gut, daß wir in der al ten Welt verschrieen sind als unzuganglich und extravagant. Das mochte frü ber so sein, ich gebe es zu, doch seitdem der Dampf als eines der mächtigsten Elemente die Meere beherrscht und die Nationen vereinigt, ist das anders geworden. Ueberdies, gibt es etwas Schö nercs, als die Gastfreundschaft? herrscht sie nicht als heilige Sitte selbst bei den wilvesten Völkern ? Sie kommen über's Meer herüber, bringen uns die köstliche Gabe Ihrer Kunst, sollen wir Ihnen dafür nicht dankbar sein?" Wahrend wir nun so weiter plauder ten und Mr. Lockhard mich auf dieses und jenes Gemälde seiner größtentheils aus Paris und Rom mitgebrachten Sammlung als besonders werthvoll auf merksam machte auch ein Menzel war darunter servnten zwei Vollblutneger Erfrischungen. Unterdeß war ein alte ter stattlicher Herr eingetreten, groß und breitschultrig, ein wahres Musterbild des echten Südländers, ein martialischer weißer Schnurrbart zierte das fesselnde Gesicht, worauf tiefer Ernst lagMe. Mrs. Lockhard stellte mir ibn vor als ein im Eril lebender früherer Prätendent auf den Präsidentenstuhl von Mexico, dessen Anhänger noch immer für ihn agitirten. Senor Talavera war ein ga lanter Heir, fein und liebenswürdig. Er interssirte sich später für mich, ich sah ihn mehrere Male wieder und hörte ibm gern zu, wenn er von seinen mannigfachen Abenteuern erzählte. Er schilderte so lebhaft Leute und Sitten seints Heimathlandes, daß man ein möglichst vollkommenes Bild von diesem schönen Flecken Erde erhielt. Mrs. Lockhard war mittlerweile durch die Portiere im anstoßenden Salon ver schwunden -und trat, als mir eben der Prätendent vom Kriegszuge des Kaisers Maximilian in Mexico erzählte, wieder ein, mit ihr eine junge, schlanke Dame, deren Erscheinung den Eindruck einer jener sagenhaften Schönheiten auf mich machte, deren Bild man sich vorzustellen sucht in der Phantasie, doch in der Wirk lichkeit niemals zu begegnen für möglich hält. Wie soll ich sie schildern, die hohe, schlanke Gestalt, geschmeidig und von ebenmäßigen Formen, in der Blothe der Jugend? Grazie und Anmuth umfloß dies gottbegnadete Wesen wie ein Zau ber, der Jeden gefangen nahm auf den ersten Blick. Schlank wie der elastische Körper war der Hals, von jener antiken Form, welche die griechische Skulptur in ihren Meisterwerken so trefflich eigt. Und dieser Kopf ! Naphacl. Pygmalion, Praxiteles haben nichts Schöneres er denken konnrn. Ein edles Oval, im Prosil die reinsten Linien bildend, die Stirn mittelhoch und breit, Genialität, Phantasie und Muth verrathend, das Haar und die feingeschwungenen Brauen vom Schwarz des Ebenholz und große tiefblaue wunderbar glänzende Auzen von langen schwarzen Wimpern besckattet, der Teint mattgelb, wie die Kreolinnen ihn besitzen. Was aber diesem Gesichte, diesem Spiegel der Seele, noch mehr als seine edle Bildung jenes undesinirbare Etwas verlieb, welches die Herzen aller anzog und auf den ersten Blick gefangen nahm, das war sein Aus druck. Milder Ernst, Reinheit der Gedanken, lächelnde Wehmuth, zagende Entschlos senheit, gedankenvolle Schwermuth sprach aus diesen noch so jungen Zügen. Man Hütte denken können, daß ein rauher Sturm des Lebens diese zarte Blume bereits gestreift hätte. Doch dem war nicht so, wie mir bald klar wurde. Die kaum zwanzigjährige Schönheit war bis zu diesem Tage vom Glück verhätschelt worden, sie kannte nicht ummer, orge. Gram. . Auf jenen Höhen des Lebens geboren und erzogen, zu welchen die Wogen des Elends, der Entbehrung, des schmerzlichen Ringens der ärmeren Klas sen nicht herandringen, hatte auch ihr Herz noch keine gewaltsame Erschütterung kennen gelernt, sie hatte noch kein theures Menschenleben verloren, die Harmv' nie der frisch aufblühenden Seele war nie durch einen Mißton von außen ge stört worden. Aber es giebt Naturen, welchen das Schicksal schon bei der Geburt die Geschichte ihres Lebens.-auf die Stirn zu schreiben scheint, und hier stand ein solches Menschenkind vor mir. Ich bin glücklich, Madame Francesca, Ihnen hier Miß Dorcas Mora vorstellen zu dürfen, welche das lebhasteste Berlan gen fühlt, Sie kennen zu lernen. Miß Mora ist eine Kollegin von Ihnen und letzt für einige Monate nn Fmh-Avenue Theater engagirt. Sie ist eine der be aabtesten lungen Künstlerinnen, ich pro phezeihe ihr eine glänzende Laufbahn und mache Sie aufmerksam auf ihre Juli, welche sie nächstens spielen wird." Mit diesen warmen Worten ward Miß Dorcas Mora bei mir eingeführt. Ich reichte der jungen Schönheit die Hand, welche sie mit leichtem Drucke er griff, sagte ihr, daß ich sehr erfreut sei. sie kennen zu lernen und Mrs. Lockhard sebr dafür verpflichtet Ware. Wie er staunt war ich aber und zugleich auf das angenehmste überrascht, als sich die vol len blühenden Lippen leicht lächelnd öff neten, und sie mir in deutscher Sprach: antwortete. Allerdings gebrochen deutsch, aber es waren doch heimathliche Laute. Sie sprechen deutsch?" frug ich er staunt. Ja, wenig. Mein Mutter sein deutsch, von die Land 05 the Rhein. Mein Vater sein of Kuba, bat große Plantage in Louisiana. .Mein armes Mutter sein lahm durch Fall, lebt in Villa m Eltveland, Vater ölten reisen." ..Und Sie sind Schauspielerin?" Ja, sein Actreß, weil nicht anders rann. Ist doch so schon, grone Leiden schuft fühlen und leben eine ganze Leben in einige Stunden, schön' Sprache reden ach! und schwimmen m Poesie!" . Wie sie so sprach mit weicher Altstimme, die weißen Zähnchen durch die rothen Lippen schimmernd, den Blick sansr und toarm in's Leere schweifen las send, als fessle ihn dort irgend ein lieber
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a'-WEKS! MiZenstano, dä - jsearnrn ducy icy itt Poesie. Es ist etwas unsagbar Rührendes, die körperliche Schönheit, vont Gewände an muthiger Unschuld umflossen, der geistigen Schönbeit sich vermählt zu sehen ! Schon durch diese wenigen Worte hatte Dor'cas mein Herz gewonnen, ich wußte, daß ich eine edle Seele in edler Form vor mir hatte. j Wir scbieden an diesen: Abende beide mit dem Wunsche, uns wieder und öfter zu beqeanen. Jetzt noch, nach Jahren, schwebt mir die schöne lichte Gestalt in dem schwarzen Sammetkleide, die schneeiqen (sardenlavluthen m dem ungelunfielt in einen Knoten geschlungenen blau schwarzen Haaren in der Erinnerung vor Augen, wie sie mir damals zum ersten Male entgegen trat. Lch werde sie nie vergessen Daß der Mensch doch so ohnmachtig ist gegen die Verderben bringenden Tut fest des viel verschlungenen Schicksals, daß man nicht schützen kann das Ge liebte, und dap zuweilen selbst der schuldloseste Engel hinabgerissen wird in di, Finsterniß ! X Ein paar Tage später spielte ich in einer Matinee einige tragische Scenen aus ver'ch-edenen Siücken. Den dritten Akt von Deborah, den letzten Akt vom Fechter von Ravenna und Scenen aus Jphizenia. Es war das Unsinn, aber man Impresario wollte mich glänzen lassen, er glaubte klug zu handeln und in gewissem Sinne hatte er auch recht, aber ein künstlerisches Unding blieb es doch. Als ich bei den Hervorrufen nach De borahs Fluchscene mich dankend vor dem enthusiasmirten Publikum verneigte und näher in's Proscenium getreten war. be merkte ich zur Rechten in der nächsten Loge an der Bühne das erregte schöne Amlitz meiner Dorcas, sie bog sich über die Brüstung der Loge und avplaudirte mir lebhaft. Unter den Blumenspen den, welche ich in dieser Vorstellung ein heimste, befand sich ein reizendes Körb chen voll duftenderGardenien, nichts als schneeweiße Gardenien mit ihren grünen Blättern, und am Bügel desselben hing, eine Karte an einem weißen Atlasbande: Dorcas Mo?. Die süß dustende Garden! war ihre Lieblingsblume. Nie habe ict sie mit einer anderen geschmückt gesehen. Das deutete auf einen schwärmerischen Sinn und Beständigkeit im Charakter. Am darauf folgenden Tage erhielt ich Dorcas' Besuch. Wir plauderten lange und lebhaft miteinander, ich hörte so gern diese sanfte einschmeichelnde Stimme und dies gebrochene Deutsch. Wenn sie in dieser ihr nicht geläufigen Sprache nicht rasch genug Worte fand, nicht rasch genug vorwärts konnte, wie es ihr beweglicher "Geist verlangte, dann glitt ein Strom sonst schwerfällig klingenden Englisch leicht über ihre Lippen. Sie war so zutraulich zu mir wie ein Kind. Schon nach diesem zweiten Begegnen trennten wir uns als gute Freundinnen und sahzn uns von nun an öfter. Wer hat die unbestreitbare Thatsache der Seelen- cder Wahlverwandtschaft zu ergründen uns zu erklären vermocht Ist es nicht oft, wenn zwei bisher ganz fremde Personen sich begegnen und in Berührung konimen, als wären sie sich nie fremd gewesen, als bätten sich nur zwei zusammengehörige Theile verloren gehabt und wiedergefunden zu unauflössicher Vereinigung, während wieder an dere nah aneinander gekettete ein ganzes Lebenlang fremd nebeneinander herge hen, sich nie verstehen lernen, einander sogar abstoßen trotz inniger Verflechtung äußerer Umstände ? Wer kann dies Ge heimniß desiniren ? Dorcas und ich waren einander nie fvmS aSw f r CAiTtft Vt a T a CVn(.va viiiv itvtit iwvtytiiiy vint iuy1 ünger als ich und harmlosen Gemüthes, ag dasselbe ernste Streben in ihrer Brust, welches mich bereits durch eine rauhe leidvolle Jugend aufrecht erhalten und in reiferen Jahren noch immer dem Sterne des Ruhmes folgen bieß. Wir waren eben Beide für die Bühne gebo ren, konnten nicht anders, wie sie ganz treffend sich ausdrückte. Die Stürme des Herzens, die mich durchschüttelt und ihre verheerenden Spuren in meinem Seelenleben zurückgelassen hatten, sie schlummerten noch für Dorcas, doch wie Gewitterschivüle lag es schon über ihrem sebnsuchtathlnenden Gemüth, der zün deke Blitz brauchte nur herniedersahren und treffen. Zunächst, und zum ersten Male sah ich nun Dorcas als Julia. Sie war der schönste, sanfteste, entzückendste Accord in Shakespeares hohem Liede der Liebe. So jung, kaum zwanzig Frühlinge dcs Lebens zählend und doch so gewandt in Ausübung ihres Berufes ! es war eben angeborne Kunst, vielmehr Natur im Gewände der Kunst. Sie ha'te sich mit ganzer Seele in die Rolle versenkt, so zart und sanft hingebend in leidenschaftlicher Liebe mit Romeo, und fieberhaft, heroisch in den letzten Scenen. Wissen Sie, welchen Mißton ich in Shakespeares unvergleichlicher Tragödie sinde ?" frug sie mich eines Tages, als die Rede auf ihre Julia gekommen war. Einen Mißton ? und welchen ?" Romeo und Julia müßten sich noch lebend wiedzrsinden und den Giftbecher zusammen leeren. Der Tod scheint seine Schrecken zu verlieren und gar nicht so schwer zu sein, wenn Liebe ihn verklärt und heiligt. In des Geliebten Armen, im Kuß zu sterben, muß selig sein " Dergleichen schwärmerisch wehmuthvolle Gedanken streiften oft den leiden schaftlichen Geist Dcrcas, allein beweg lich wie er war, hielt das nicht lange an und im nächsten Augenblicke plauderte sie dann wieder n der heitersten Laune kindlich naiv von dn harmlosesten Din gen. -!,'.' Dorcas bewohnte ein allerliebstes Ap. paitement in einer ruhigen Straße im fashionablen Stadttheile New jorks, zwischen Broadway und Fifth Avenue. Mrs. WarrenS, eine Dame n'ittleren Alters von Erziehung und guten Umgangssormen, welche schon lange Jahre im Hause der Moras gelebt, und sich durch Treue und Anhänglichkeit das Vertrauen und die Freundschaft der gan' zen Familie erworben hatte, begleitete Dorcas auf ihren Reisen und machte die Honneurs im Hause. Ein junger Neger, welcher noch als Sklave.su den BM
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ulnöCri ihres Vaters Avott!i, jedoch Ua) Befreiung aus dent Sklavenjoche gleich seinem Vater und vielen seiner Stam? mesbrüder äus Anhänglichkeit im Dienste seiner alten Herrschaft verblieben war, oersah mit leidenschaftlicher Ergebenheit die Stelle eines Kammerdieners, bei sei ner jungen Herrin, für welche er, so zu sagen, durch Feuer und Wasser gegangen wäre. Dorcas und ich sahen uns, wie gesazi, oft, so oft als es unsere Bcruispflicht erlaubte, und nie werde ich die Stunden vergessen, die wir mit einander im an heimelnden Gemache am knisternden Kaminfeuer sitzend, traulich verplauderten. Ich erzählte ihr -vl'anck'es aus mei nem Leben. Mit Aufmerksamkeit und Theilnahme hörte sie mir zu, drückte mir die Hand, und einmal, als ich auf eine recht trübe Geschichte meines jungen Herzens gekommen war, küßte sie mich gerührt, und eine Thräne rieselte von ihren langen schwarzen Wimpern fallend an meinein Halse bernieder. Diese Weichheit des Gemüthes, diese Gefühlsinnigkeit war augenscheinlich das Erbtheil ihrer deutschen Mutter und trat um so auffallender hervor neben der heiteren Lebhaftigkeit und kindlichen Offenheit, welche alle Kreolen auszeichnet. Dorcas war Halbkreolin. Ihr Vater, ein kuba nischer Spanier, hatte ihre Mutter in New Orleans kennen und lieben lernen, hatte sie geheirathet und aus einer seiner Besitzungen in Louisiana' war Dorcas, das einzige Kind ihrer Eltern, geboren worden. Ihre Mutter, eine Rheinländerin, war jung nach Amerika gekommen und hatte dort bei einem alten Onkel gelebt, bis dieser gestorben. Vernlögen hatte ihr derselbe nicht hinterlassen und war sie nach seinem Tode auf eigenen Erwerb angewiesen. Begünstigt durch angenehme Erscheinung und musikalische Talente, hatte sie in dem Hause eines großen Handelsherrn Stellung als Da nie iriionneur gefunden, wo Mr. Mora bei wiederholten Besuchen sie sab und Beider Herzen sich fanden in leidenschaftlicher Liebe. , O, mein Vater sein sehr gute Mann, er lieben mein Mutter und mir sehr. Weil Mutter die Fiberklima von Louisiana nicht tragen kann, hat Vater schöne Villa kauft in Eleveland am Lake Erie, wo schon zwölf Jahre leben. Mut ter sein lahm, weil gefallen von Wagen, als Pferde wild waren. Armes Mutter sein so gut, ich l leben her so sehr ! I hope, Sie werden besuchen uns in Eleveland. Weiß, Sie will lieben mein Mutter." So, und ahnlich, hörte ich oft Dorcas voll Liebe und Verehrung von ihren Eltern sprechen. Dennoch hatte sie dieselben verlassen können, wenn auch nur zeitweise, um dem Phantome des Ruhmes nachzujagen. Wie groß mußte also die Leidenschaft für die Bühne in ihr sein ! 4. . Drei Monate waren kaum verstrichen seit meiner Ankunft in Amerika, und Anfang Dezember brachen wir unsere Vorstellungen vorläufig ab in New I)ork, um unsere Kunst nach den westlichen Staaten der Union zu tragen. Es traf sich, daß wir gerade während der Weihnachtsfeiertage in Eincinnati rasteten, von wo aus wir nach Eleveland gingen. Unsere Gesellschaft gab eine Vorstellung in Eolumbus, in tvelcher ich nicht be schäftigt war, ich konnte daher frei über meine Zeit verfügen und reiste demnach voraus nach Eleveland. Am dritten Feiertage in aller Frühe kam ich an, der Tag gehörte mir, und nachdem ich ein paar Stunden im Hotel gerastet, nahm ich meiner Gewohnheit gemäß einen Wagen, um mich in der mir noch unbe kannten Stadt und Umgebung zu orien tiren. Eleveland ist eine äußerst anmuthende Stadt, dicht an der Mündung des Euya hogaflusses in den Eriesee und den Ufern des Ohiokanals auf einer terrassenarti gen Erhöhung erbaut, mit prachtvoller Aussicht weit über den See. Die Stra ßen, meistens zwanzig bis sünfundzwan zig A!eter breit, sind von großen Plata nen beschattet und von großartigen Bau ten rechts und links eingefaßt. Präch tige Villen und Paläste in allen Stilarten, einzelne im Grün der Bäume ver steckt, andere prunkvoll ihre Faoade der Euclid Avenue mkehrend, erstrecken sich meilenweit an den Ufern des Sees und der Flüsse entlang, von kunstvoll angc legten Gärten umgeben.Ich befand mich auf der Euclid Ave nue, der fashionablen Promenade der vornehmen Welt, und tvahrlich, diese Lieblichkeit der Scenerie soweit das Auge reichte, heimelte mich dermaßen an, daß der Wunsch nach Ruhe und Frieden in der ost vom Ehrgeize zerrissenen Brust sich regte. Ruhe und Frieden ! zwei unschätzbare Güter, welche der wandernde Schauspieler, dieser moderne Ahasver, so sehr entbebr:. Hier, ungefähr eine halbe Stunde von der inneren Stadt entfernt, lag auch die Villa Mora. . Ich hatte Dorcas verspro chen,ihre Eltern zu besuchen, und ich that es gern, so gern, daß ich ungeduldig dem Augenblicke entgegenharrte, wo der Kut scher 'bor dem Heim meiner Freundin halten würde. Da, hier liegt es, das kleine Paradies. Auf niedrigem Mauerwerk von rothem Sandstein angebracht, schließt ein hohes elegantes Eisengitter den Garten von der Straße ab. Durch dichte Baumgruppen. Rasenplätze, seltenes Gesträuch, winden sich wohlgepflegte Fußwege. Selbst jetzt, mitten im Winter prangt frisches Grün an einzelnen Gebüschen und dort im Hintergrunde, in der Mitte des aroken varkähnlichen Gartens liegt ds schöne geräumige WohnhauZ. Mein Kutscher zieht den Griff einer Glocke, und alsbald öffnet sich das eiserne Gittertbor wie durch Geisterhand. Auf dem Perron deS HauseS, zu welchem breite Stufen hinaufführen, erscheint ein Diener in derselben Livree, wie sie mir schon von Dorcas' Neger Mungo her bekannt war. Es war schon ein alter Bursch, dieser hellbraune Mulatte, und in seinem faltenreichen, nicht gerade unschönen Gesichte lag ein gewisser jovialer Ernst. Mein Wagen hielt vor dem Hause, ich reichte dem Diener meine Karte und solgte ihm in's Parlour. El?ganz, nicht überladen, Geschmack und Bequemlichkeit herrschten hier in diesen dem Geräusch der Welt fernliegenden Räumen, . Was
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nuk besonders btiehnl üufsiet, an un it deutschen Salons erinnernd, war eine große Jardiniere mit kostbaren Blumen und Gewächsen, welche in einer Fensternische stand. : Dieses Gartenzim mer stößt gewöhnlich an das Parlour oder ist mildem Speisezimmer verbunden und kommt gleich einem luxuriösen Gewöchshause, ausstassirt , mit allerhand JcippeS und bequemen Möbeln. ,Ilrs. Mora bittet Madame, sich ge fälligst in ihre Privatparlour zu bemü hen," sagte der zurückkehrende Diener, und ich folgte ihm durch ein paar ansto ßende Zimlner in einen kleinen, kosigen Ecksalon. Von einem Erker auS genoß man hier einen reizenden Anblick auf den See, dessen grünlich schimmernder Spiegel im Hintergrunde deS GartenS den Horizont begrenzte. Es war mir keine Zeit gelassen, die tausend reizenden Dinge, Bilder, Nippes, Vasen und waS immer einem Damensalon jenes unnennbare Etwas giebt, welches die Sinne fesselt und Was der Deutsche mit dem Prädikat gemüthliche belegt, um mich herum zu betrachten, denn aus dem ne benanliegenden, nur durch eine Portiere vom Salon getrennten Kabinet, trat langsam eine am Stocke gehende, mit dem linken Fuße hinkende Frau mir ent gegen. Durch Dorcas' Beschreibung wußte ich, daß ihre Mutter vor .mir stand. Eine würdige Erscheinung von ungefähr fünfundvierzig Jahren, mittel l?roße, schlanke Gestalt, dunkelbraunes, bereits von Silberfaden durchzogenes Haar, regelmüßige angenehme Züae und unter scharfgezeichneten dunkleren Braum lag ein noch immer schönes blaugraues Augenpaar von einer gewissen Schwer muth umschattet. Mrs. Mora war durch ihre Tochter über mich genügend unterrichtet und eS bedürfte keiner besonderen Vorstellung und Erklärungen bezüglich meines Be suches. Sie streckte mir einfach ihre weiße schmale Hand entgegen und hieß mich willkommen. Mir einen Sessel in der Nähe des Kamins anweisend, setzte sie sich mir gegenüber. Es ist mir eine großeFreude, Sie bei mir zu sehen. Auch Mr. Mora wird sich nicht minder freuen, die Dame kennen zu lernen, von welcher unsere Tochter uns so viel Schönes geschrieben hat," sagte sie in etwas fremdklingender deut scher Sprache. Ich besonders habe obendrein noch das Vergnügen, eine deutsche Landesschwester in Ihnen zu be grüßen. Das ist für mich etwas Seite nes. Nicht etwa, daß es keine Deutschen hier gäbe, es fehlt daran nicht, allein ich lebe vollständig zurückgezogen von aller Welt, seit ich das Unglück hatte, au dem Wagen zu stürzen und zum Krüppel zu. werden, wie Sie mich hier sehen. Wir haben nur ein paar Familien, mit welchen wir verkehren, und das sind Amerikaner. Sie haben vor Kur zem erst Deutschland verlassen ?" Ja, erst vor vier Monaten, mitten aus dem Kriegsgetümmel heraus, noch ehe Sedan gefallen war." Ein Schatten flog über Mrs. Moras Züge, als ob meine Worte, die doch so harmlos waren, einen trüben Gedanken in ihr erweckt hätten und brüsk ablen kend frug sie : Und wie gefällt es Ihnen in den Vereinigten Staaten?" O, sehr gut. Man hat mich bis jetzt überall gut aufgenommen in meinem Berufe, mich mit Beifall überschüttet, und durch die Bekanntschaft Ihrer lie benswürdigen Tochter ist auch meinem Gemüthsleben, was wir Deutschen nun einmal schwer entbehren können. Genüge geschehen. Ich wünsche Ihnen Glück zu Ihrer Tochter, Mrs. Mora, Dorcas ist nicht nur gut, schön und bezaubernd, sie ist auch ein großes Talent, sie wird berühmt werden, ehe Jahre vergehen." (Fortietzung solat.) Vom Auslande Am Nachmittag des 29. November versuchte ein anscheinend dem Arbeiterstande angeböriger' Mann in das Palais des deutschen Kaisers in Ber lin einzuccingen unter dem Vorgeben, daß er dem Kaiser einen Vortrag zu hal ten habe. Der Posten hielt den Mann an und übergab ihn einem Schutzmann, der ihn nach der Wache des zweiten Polizeireviers schaffte. . Dort gab er an, daß er mit Franzosen, Griechen und Rö mern, und auch mit überirdischen Wesen einen geistigen Kampf gekämpft habe, in welchem er Sieger geblieben ist. Die müsse er dem Kaiser berichten, Der offenbar Geistesgestörte, wie sich später derauetellte ein Arbeiter Wilhelm Misersky, wurde behufs näherer Untcrsuchung seines Geisteszustandes der Eharitee überwiesen. Wenn ähnliche Behelligungen und Attentate, wie das dieser Tage vom Kabel berichtete, fort dauern, wird dtm Kaiser noch das historische Eckenster verleidet werden. Die nach Ostafrika ge gangenen deutschen Missionäre Bach und Hoffmann haben wie au? ihrem neue sten Bericht an die Missionsgesellschaft in Hersbruck hervorgeht sich ein Haus gebaut, dessen Konstruktion ihrem Ersin dungsgeist und ihrer Sparsamkeit alle Ehre macht. Sie schreiben nämlich, dak der Wald bei ?limba kein dassendeS Holz für richtige Baustämme biete, daö eine dort gefundene Holz sei zu weich, das andere so hart, daß die Axt sich da ran verbiege. So bauten sie denn ein Haus eigener Erfindung. Sie ließen zunächst etwa 100 Stämmchen hauen in der Ticke starker Hopfenstangen und rammten diesilben in Abständen von 40 Centimeter in die Erde, daran befestigten sie Querftangen und füllten dann die Zwischenräume so aus, dß sie dünnere Stänochen ganz dicht aneinander an den Querftangen anbanden. Dann lvurde das Haus innen und außen mit Lehm dewoisen. Dcm Dache verschafften 'sie dadurch Halt, daß sie es durch zwei stär kere Säulen im Innern des Hauses stützten. weil die Seilenwände schwach gewesen wären, um das Deckmaterial PalmblaUer zu tragen. Die Arbeit des Dachbaues brachte dem Missionär itoch, der bei der Ungeschicklichkeit der )ceger fast die ganze Albeit allein that, .'inen nicht unbedeutenden Fieberanfall, oon dem er sich jedoch bald wieder er holte. Das Haus, das zwei Räume hat, einen kleineren sür den scbwarzen Diener, einen größeren für die Missionä re, ist 11 Meter lang und 4h Meter breit und kam auf 90 bis 100 Mark zu stehen.
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