Indiana Tribüne, Volume 10, Number 31, Indianapolis, Marion County, 19 October 1886 — Page 2
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5? Zndiätta Tribune. Erscheint -Füglich d KsÄtgS. tjrXictSflich ,?ridSne- tostet durch Un Xtiittii J ,ntxr Wsch,. kU Ssnntzg-.rtHk,"A Citl per Ooch fceto jaf am 1 ntl. Pr Yoft mcM-'Jtit tu BotaiSttiFhl? ?ts 8041. Öfflcei 10 O. Marvlandgr. Indianapolis. Ind., 19. Oktober 1836. Gin wichtiger Plan. Sn einer Vorlesung vor der geozra pöischen Gesellschaft in New York lenkte Commandeur Taylor von unserer Aun desmarine die Aufmeiksamkeit der Anlesenden auf ein Project, welches um so interessanter ist, als es sich hierbei auch um den 'von dem sanguinischen Franzosen De Leffeps und seinen Freunden in Angriff genommenen Canalbau über die Landenge von Panama handelt. Es gibt bekanntlich drei große Projecte, um den atlantischen Ocean vermittelst der schmalen Meerenge zwischen Süd- und Central Amerika mir dem stillen Ocean zu vereingein. Das erste ist der Panama Canal, welcher mit der See auf beiden Seiten des Oceans auf gleicher Höhe stehen soll. Es ist besannt, daß eine von Lessevs in's Leben gerufene Canalzesellschaft sich gegenwär tig mit dem Bau beschäftigt. Der zweite Plan betrifft die von Capt. Eads anem pfohlene Schiffseisenbabn und der dritte den Nicaragua Canal, welcher mit Schleusen versehen und von stzreytown am caraibischen Meer nach Brito auf der Pacisicseite des Isthmus laufen soll. Nach Ansicht des Commandeurs Taylor bat der letzte Plan entschieden das Meiste für sich und würde die besten Resultate liefern,' wenn man ibn ausführen würde. Für den Lesseps'schen Fanal, an dem jetzt schon seit fünf Jahren gearbeitet wird, find bereits über 5150,000.000 verausgabt worden, und doch sind nach Leffep's eigener Angabe bisher nur 12 bis 14 Procent aller Erdarbeiten an die sem Canal vollendet worden; andere Ingenieure behaupten sogar, dieser Pro cntsatz beirage nicht mehr als 6 bis 8. Die großen Schwierigkeiün, welche sich dem Welke entgegenstellen, sind überdies noch immer nicht überwunden, wie z. B. der ungeberdige Chagres Fluß. Erst neulich bat die PanamaCanalgesellschaft eine Schuld von 8120,000,000 contrahirt, um den Bau weiter fortführen ;u können. Das Anlchen wurde zu 45 Procent des Nominalbetrages in den Martt gebracht, und da außerdem die Unterbringung der Anleihe viel Geld ge kostet hat. fo ist eS nicht wahrscheinlich, daß die Canal-Gesellschaft ' mebr als 47,000,000 aus ihrer 8120,000,000 Anleihe realisiren wird. Es wird behauptet, man habe guten Grund zu der Annahme, daß der dritte Theil jener Summe bereits den Contrac toren und Anderen für gelieferte Arbeit gebührt. Außerdem Hausen sich die Zinsen für die Obligationen an, deren Benag sich gegenwärtig auf etwa 8300, 000,000 beläuft, so daß der Gesellschaft eine verhältnißmäßig nur geringe Geldsumme übrig bleiben wird, um die Arbeit an dem Canal fortsetzen zu können. Da die ungeheuer großen technischen Schwie rizkeiten mit dem Chagres Fluß noch zu überwinden sind und der kostspieligste Theil der Ausgrabungen noch nicht vol lendet ist, so meint Commandeur Tay lor, es werde auch unter den günstigsten Bedingungen nicht möglich sein, den Ca nal vor dem Jahre 1900 zu vollenden, und die Bedingungen dafür seien überbaupr nicbt günstig. Andere, an dem Unternehmen nicht persönlich interessirte Sachkenner sind derselben Ansicht. Unzweiselhaft ist es möglich, den Panama Canal zu vollenden, denn die moderne Jngenieurkunst kennt fast sei ne Hindernisse mehr. Es ist jedoch nicht gerade wahrscheinlich, daß ein derartiges Unternehmen für eine lange Reihe von Jahren noch immer Geldmittel er halten wird, ohne daß die Gewißheit vor liegt, es werde sich für die Unternehme? als gewinnbringend ausweisen. Auch v?n der Schiffseiseabahn, deren Bau bekanntlich der Ingenieur EadS be fürwortet und für die er sogar die Hilfe unserer Bundesregierung in Anspruch nehmen Will,, hat Commandeur Taylor wenig Empfehlenswetthes u sagen. Er meint, daS Unternehmen fei nicht der Art, daß es unbedingt von vornherein als praktisch erklärt werden könnte. Capt. Eads beabsichtigt, schwere, mit voller Fracht versehene Seeschiffe aus dem Wasser zu heben und sie in einer Art von trans portirdarem Dock auf eine 650 Fuß hohe Elscnbabn zu heben, von wo aus sie an das andere Ufer des Oceans befördert werden sollen. Er hat es verstanden. das Interesse der Congreßmitglieder für seinen P'an dadurch zu erwecken, daß er ibnen ein Mcd ll seiner Schiffseisenbahn mit Miniamr schiften u. s. w. vorwies. Natürlich arbeitet" sein Model ganz ausaettlchnet, ob dres aber mit der wirk lichen Eisenbahn der Fall sein würde, iß eine ganz andere rage. Wie Commandeur Taylor sagt, ha ben sich die meisten Kenner aus dem Ge biete der Jnaenieurkunde und der Schiff fahrt' gegen Eads' Idee ausgesprochen. Sie sind der Ansicht, daß es fast un möglich sein würde eine Eisenbahn zu bauen, die im Stande wäre, ganze schwere Schiffe zu tragen; auch sind sie davon überzeugt, daß die Schiffe selber durch das Emporheben aus der bec und durch die Fahrt auf der Eisenbahn ganz bedeutende Beschädigungen davontragen würden. Der Bau dieser Bahn, deren Länge auf 134 Meilen berechnet worden u r - t ffi rr, rrr r,r fi wuroe Ungeist? iw,vw,vw und einen Neinertrag von nicht mehr als 86,00.000 abwerfen. Es eraiebt sich daraus, daß Comman deur.Taylor von diesen drei geplanten Unternehmungen den NicaraguaCanal noch am meisten begünstigt. s$t. itay lor ist fest davon überzeugt, daß sich die ser Canal in sinanneller und geschäftli cher Beziehung recht gut bezahlt machen würde. Dieser Canal würde sich, wie er wähnt, von Greytown am mexikanischen Meerbusen bis an die Küste, deswillen
ifZ ....? &mi ttstlkSen Uno etwa ltö Mitten lang sein. Davon würden etwa 40 Meilen ausgegraben werden müssen, den Ziest des Canals würden die Wasserläufe des Nicaragua-SeeS, des Flusses San Juan und das Bassin des San Francisco Flusses bilden, der ein Nebenfluß des San Juan ist. Ein Blick auf die Karte wird Jedermann überzeugen, wie leicht ein derartiger Canal gebaut werden kann. Bei dem Unternehmen würde es noth wendig sein, sieben Schleusen und einen großen Damm zu errichten, der das Wasser des San Juan bis zu dem see aufstauen würde. Bei der Frage über die Errichtung der Schleusen sind noch Viele Meinungsverschiedenheiten zwischen Ingenieuren zu erledigen, doch bieten dieselben keine so großen Schwierigkeit ten, daß das ganze Unternehmen daran scheitern könnte. Thatsächlich würde der Canal, was die technische Seite anbetrifft, sehr leicht u bauen sein, es handelt sich vor allen Dingen nur um den Geldpunkt. Commandeur Taylor meint, der Canal, der natürlich größer sein würde, als der tmnt toon ?u?z. würde unaekäbr 875. 000,000 kosten. Sollten die Baukosten, ' . . ' . i sich iedock soaar auf 8200,000,000 be laufen, so würden die Einnahmen für Tonnengebühr dennoch genugend sein, um das Anlagecapital mit sechs Procent zu verzinsen, ganz abgesehen davon, daß man aus eme stete Zunayme des Verkehrs auf dem Canal rechnen könnte. Herr Menocal, ein Ingenieur, der die Angelegenheit ordentlich studirt hat, behauptet, daß der gane Eanal, selbst wenn man 25 Procent für unvor bergesehene Ausgaben in Anschlag bringen wolle, nicht mehr als 864,000,00 kosten würde. Der Bau würde seine: Meinung nach in sechs Jahren vollends sein können. Englands Macht. Unter der Ueberschrift : Die veränderte Stellung Englands" bringt die ultraconservative St. James Gazette" r v . . . M m enien veaHtenöwertyen Artikel : 'or 50 Iabren". so schreibt das Blatt, konnte sich England mit gutem Grunde dem Gefühl der Sicherheit überlassen und seine ganze Aufmerksamkeit inneren Angeleaenheiten widmen. on dem Tode Lord Liverpools ab fast bis zum Ableben Lord Palmerstons befand England sich in einer beneldenswertben Lage. Es war gefürchtet und geachtet. besaß eine Marine, mit der stch keine andere messen konnte. Es genoß noch immer das im Halbinselkriege und bei Waterloo gewonnene militärische Prestige. Fremde Mächte buhlten um seine Bundesgenossenschaft und seine Z?eindjchast war gefürchtet. Der groue Icame Englands war etwas Reales, Greifba res, Wirkungsvolles. Serne commercielle Stellung stand einzig da. Ein absolutes Monopol in Kohlen und Eisen, der leichte Zutritt zu allen Märkten der Welt und der Erfindungsgeist seiner Söhne, setzten es tn dcrr Stand, mt großen Entdeckungen zum Beginn des Jahthunderlö auszubeuten, wie keine andere Natron. Die Stellung Englands hat sich jedoch geändert. Das Prestige der großen militärischen Errungenschaften Wellingtons ist verdunkelt. Unsere Armee iit klein. Unsere Marine ist stark, 'aber unsere Panzerschiffe sind noch unerprobt. während die carinen anderer Lander der unserigen wenig nachstehen. Die Heere unserer Nachbar sind enorm vergrößert und ihre Tüchtigkeit durch alle Hilfsquellen der militärischen Wissenschaft entwickelt worden. Als eine Seemacht behaupten wir unser Uebergewicht mit Schwierigkeit ; als eine Militär macht stehen wir beinahe un'en auf der Liste. Inzwischen ist unser commerciel les Uebergewicht angetastet worden, und unter sämmtl'chen Mächten Europas herrscht eine wahre Sucht nach Erwerbung von Colonien. Es haben sich eben neue Nationen gebildet. Bor 50 Iahren war Italien noch ein geographischer Begriff und Deutschland war ein Conglomerat von eifersüchtigen und schlecht organisirten Füistenthümein. Jetzt ist Italien eine mächtige Nation und Deutschsand ein einiges Reich, und eine größere Militärmacht, aU'ts das navo leonische Frank, eich gewesen. Das Erwachen des Nationalbewußtseins bat außerdem den Sinn für Handel und Colonien erweckt und geschärft. Dennoch giebt es noch immer Leute, welche sagen, daß die Politik anderer Nationen keine Wichtigkeit für England besitzt, so daß, wählend jede andere Nation nach dem strebt, was wir früher allein beanspruchten, England immer mehr und mehr zu einer Mach! herabsinkt, welche Niemand fürchtet, deren Bundesgenossenschaft Niemand sucht und deren Besitzungen Jeder begehrt. Wir brauchen indeß nicht zu verzwei feln. Wenn wir erst die Sache begrei fen, werden wir aus der heutigen Concurreni ebenso glorreich hervorgehen, als wir aus den Kriegen vor hundert Jahren hetvorgingen. Die Engländer besitzen noch die alten englischen Eigen.schaben. Sieversügen noch nnmer über ungeheure Hilfsquellen und grof;e Bor. theile. W'.r müssen zedoch rührig und wachsam sem. Wir müssen verfchwendeiche Ausgaben für uniere Marme nrcyl euen. zxa .mumn unzere v' fen in der ganzen Welt befestigen. Ün ser H.er, obwobl nothwendigerweise klein, muß. was Mannschaften und Material anbetrifft, das beste sein, das für Geld beschafft werden kann. Wir müssen die Jde aufgeben, daß wir keine BundeZgenossen brauchen. Wir müssen die rechten Bundesgenossen wählen, und zwar sofort, und mit ihnen stetig und ehrlich Hand in Hand gehen. Wenn alles dies geschieht, wird alles gut sem ; wenn es nicht geschieht, werden wir über kurz rder lang finden, daß die Stellung Englands in der That verändert ist." Tröstliche Aussichten. Es gehört keine Prophetengabe dazu, die Behauptung aufzustellen, daß eme weitere und abschließende RevisionderMaigesetze einen Hauptgegenstand der nächsten parlamenralibliim ÄÄI J&ZJTL'Z der Kurie gevllonen Vnbandlunaen ' pr.ubiich.n Ägi.rung .ine solche Aktion aÄu zur Pflicht machen' j&
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i r i n ii i .i'rst-'- - gen' äuch Erwägungen, dte' aus kä Mi . t rn , M l biete der inneren Polttik heaen dem Fürsten Bismarck, nachdem er einmal den Kulturkampf, satt hat, möglichste Elle empfehlen. Im nächsten Jahre wird ein neuer Reichstag zusammentre" ten, auf ein günstiges Ergebniß der Wahlen hinzuwirken, ist eine der obersten Aufgaben der Politik der Regierung und diese weiß, welchen wichtigen Faktor die katholischen Wähler bilden. Läßt sich bis dahin ein Verhältniß zu Rom herstellen, das der Kurie Anlas; gibt, ihre vollkommene Befriedigung" über die Lage der Kirche in Preußen auszusprechen, so darf die Regierung hoffen, daß die Centrumswähler sich wenigstens dcr Unterstützung der linksstehenden OpPosition enthalten weiden, durch welche bisher die letztere- namentlich bei den Stichwahlen in nicht geringemMaße verstärkt wurde. Die Nationaü'.beralen sind bereits der Umgarnung durch die Linke vom Kanzler .entzogen worden, gelingt das gleiche Erperiment- mit den Ultramontanen, so hat Fürst Bismarck gewonnenes Spiel. Auf. die MittelPartei" wird er freilich verzichten, müssen, nur unter der Flagge einer conser , iii- ct-i:aH f? 4 t. - ..: vativen Politik wird das Centrum bereit sein, sich auf die Seite der kegierung zu stellen. Nach Abschluß des Friedens mit Rom wird aber eine konservativklerikale Mehrheit in den Parlamenten von ganz anderer Bedeutung sein, als bisher, es wird sich aus ihr eine geschlössen? gouvernementale Mehrheit bil den lassen, die, vorausgesetzt, daß man ihr das Mitessen aus der Schüssel" nicht ganz verwehrt, jede Oppositior lahmlegt. Oüdliche Pflanzen. Benjamin W. Furlong hatte-schon, als er erst 15 Jahre alt war, eine veraniworrliche Stellung in der Sägemühle seines Schwagers zu Pine Bloom m Georgia bekommen. Kurze Zeit darauf fand man einen farbigen Kutscher, der gleichfalls in der Mühle beschäftigt war, mit durchschnittenem Halse todt in dein Wagen. Der junge Furlong hatte den Neger in einem Streite ermordet und war dann entflohen. Es dauerte meh rere Jahre, he er wieder in die Heimath zurückkam, und man schien unterdessen seinen ersten Mord ganz vergessen zu haben, wenigstens zog man ihn dafür nicht zur Verantwortung. Vor ungefähr zwei Jahren errichtete ein reicher Bürger aus Savannah Namens R. P. Repp0 in Vanceville an der Brunswick und Albany'Eisenbahn eine Sägemühle, in welcher er ein Capital von 830,000 anlegte. Er betraute mit der Leitung des ganzen großen Geschäfts die beiden Brüder Ben und John Furlong. Dies stieg den Furlongs zu Kopfe und machte sie übermüthig. Be sonders John 'ergab sich dem Äunke, vernachlässigte seine Frau und seine Fa milie und begab sich in liederliche Gesellschaft. Eines TageS kanr er mit einem schlechten Frauenzimmer aus Savannah vor sein Haus vorgefahren, nahm dasselbe mit ins Haus und stellte eS feiner Frau mit den Worten vor: Nun, Pocahontas, was sagst D u dazu? Ist sie nicht hübsch?" Die in ihrer Ehre gekränkte Frau brach in Thränen aus, was ihren Mann in solche Wuth versetzte, daß er sie bei den Haaren ergriff, auf den Boden warf, mit Füßen trat und einen Stuhl auf ihrem Leibe entzweischlug. Dann ließ er die bewußtlose Frau auf dem Boden liegen und subr mit seiner Geliebten wieder nach Savannah zurück. Einige Stunden später wurde die Frau von einigen vorübergebenden Nachbarn gefunden. Als der Vorfall bekannt wurde, bemächtigte sich der Nachbarschaft eine solche Entrüstung, daß man sich zu Johns Verfolgung aufmachte. Man fand ihn in einem Farmhause, wo er ein Winchester-Gewehr über seine Kniee gelegt hatte. Zurück !" schrie er. Der Erste, der sich mir nähert, bekommt eine Kugel durch den Kopf !" Mehrere Stunden lang hielten sich die Verfolger Johns von ihm in respect voller Entfernung, dann wurde ihnen die Geschichte langweilig, und sie ritten unverrichteter Sache wieder nach Hause zurück. Herr Neppard erfuhr bald, wie eS mit seiner neuen Sägemühle aussah, und er schickte einen Vertrauensmann mit dem Auftrage nach Vanceville, die Verwal tung der Mühle zu übernehmen. John hatte unterdessen von seiner bevorstehen den Entlassung Wind bekommen, etwa 810,000, die der Mühle gehörten, zusammengerafft und war nach TexaS durchgebrannt. Drei Monate später kam die Nachricht aus jenem Staate, daß er todt sei. Er hatte bei einem Sheriffsverkauf mitgeboten und theilweise mit Schuldverschreibungen bezahlen wollen... So war der Handel nicht ausgemacht," sagte der Sheriff.. Sie sind ein Lügner," antwortete John. . Der Sheriff zog daraufhin seineu Revolver und schoß , den Mann, .der. ihn einen Lügner genannt hatte, mitten d'urchS Herz. , i" Unterdessen hatte daheim Ben über alle Stränge geschlagen. Er schaltete und waltete, wie es ihm gerade einsiel. Alle Beamten hatten vor ihm Angst und zogen vor, mit ihm nichts zu thun zu haben, Bei einer Gelegenheit bestieg er einen nach Brunswick fahrenden Eisenbahnzug. , Cr beaab sich in den für Neaer bestimm ten Waggon und setzte sich. Bor ihm saß ein Neg, welcher eine Cigarre rauch te. , Wirf die Cigarre zum Fenster hin aus," schrie Ben ihn an. Ich habe für meinen Sitz bezahlt und wünsche nicht gestört zu werden," ant wortete der Neger. Im nächsten Augenblicke hatte ihn Furlong am Kopfe ge packt, ihn an den Haaren rückwärts über den Sitz gezogen und ihm mit seinem Messer mehrere tiefe Stiche, in den Hals beigebracht. Dann sprang . der Mörder von dem Waggon und entwischte in den ald. Ein anderes Mal kam Furlong zum Ingenieur Brock von der Brunswick- und Albany-Eisenbahn und fragte ihn, ob er eine ihm zukommende Geldsumme haben wolle. Als Brock bejahend antwortete, sagte Furlong : Dann nimm dies," und schoß dem Ingenieur eine Kugel in den ! Unterleib. I Vr etwa sechs Monaten schien e,, al, b Furlong sich bess-n. Um ihn , "Ä'A1?. " J " 1 SbZTff X Utt xim ,e,ne 2tcunle '" fcmff fln
Biunswlck u:Ält!änybähn' zu eliiem neiien Geschäft. Eeine Reue und seine Bessehing waren jedoch nur von kurzer Dauer. Er ging nie unbcwaffnet aus, und machte sich u. A. ein Vergnügen daraus, in 9!egerversammlungen zu schießen, um zu sehen, wie die armen Teufel aus Angst auseinandcrliefen. Im Anfang vorigen Monats beab er sich auf eine riesige Bummeltour und geberdete sich dabei so gefährlich, daß nicht einmal seine besten Freunde sicb in seine Nähe wagten. Dieser Tage nun rief er seine Frau und seine Kinder zu sich, bat sie, ibm sein bisheri
ges schlechtes Betragen zu verzeihen, erklärte, vom nächsten Tage an werde er einen besieren Menschen" anzieben, küßte sie Alle und begab sich in's Bett. Eine Stunde später war er bereits be wußtlos und noch vor'Anbruch des iiäch sten Morgens todt. Neben ihm lag eine leere Opiumflasche; er batte sich vergiftet. Es dauerte eine volle Woche, ehe man erfuhr, was den Desperado eigentlich bewogen batte, sich selber das Leben zu nehmen. ' Die Ursache war folgende ge wefen - . " - EiLNeger Namens Jesse Webb, der nach Beschäftigung suchte, war mit der Eisenbahn bis zu der Stiff-Sägemühle gekommen und dort vonl Zuge gestoßen worden. Furlong sah den Neger und erkannte in ihm einen seiner früheren Arbeiter, der seinen Contract nicht eingehalten hatte. Webb weigerte sich, mit Furlong zu gehen, vurde aber von demselben sofort gepackt, mit Handschellen gefeffelt und unter die Obhut zweier weißer Arbeiter Namens I. M. Lofton und Tom Sbaron 'gestellt. Webb machte einen Fluchtversuch und lief den Sümpfen zu, wurde aber dabei energisch von Furlong verfolgt. Eine Kugel aus dem Gewehr Furlongs streckte den Neger in einer Entfernung von etwa 400 Aards vom Hause in einem Gebüsch zu Boden. Dann kehrte Furlong zurück und erklärte, er würde Jed'ermani', todten, der es wa gen würde, über den Vorfall etwas zu verrathen. Dann nahmen Fuclong, Lofton und Sbaron jeder ein Doppelgewehr und begaben sich zu der Stelle, wo der angeschossene Neger lag. In seiner Verzweiflung" schnitt Furlong seinem Opfer noch die Kehle durch, doch hatte der Verwundete ein zähes Leben und blieb drei Tage lang auf dem Platze liegen, bis Furlong wieder herbeikam und ihm vollends den Garaus machte. Dann wurde die Leiche in den Hof geschleppt und dort verscharrt. Eigenthümlich für die Zustände in jener Gegend ist es jedenfalls, daß mehr als 50 Männer über eine Woche lang von dem Morde wußten, und doch Fürlong so fürchteten, daß sie es nicht wogten, den Mörder anzuzeigen, bis er sich selber um's Leben gebracht hatte. Deutsche Local -Nackrichten. Thüringische Staaten. fKantor Eyring in Rbth. Der früherere Schultheiß Wöhner in Scheuerfeld wurde iv.gen Unterschlagung zu 7 Iah ren Gefängniß verurtheilt. Der Kauf mann F. Schultz' von Cöthen wurde in Rudolstadt wegen Ermordung seiner Geliebten zu 1 Jahr Zuchthaus verurtheilt. Zahlmeister Wießler in Großbockedra beging das 50jährige Dienstjubiläum; das Fest der silbernen Hechten feierten mit ibren Frauen : in Pößneck F. B. Knopfe, H. L. Gerhaidt und Chr. Schillittg und in Jliidolstadt Oberregierungsrath v. Beulwitz. Durch einen Sturz auö resp, von einem Wagen kam der Buchbinder Lang von Gotha und der Gutsbesitzer Eickelbauer von Kleinprießnitz um's Lebens He sse n-Darmstadt. Der Gründer des Kreieb'attes in Gros; Gerau, I. P. Mock. In Gießen erschoß sich der Unterosficier Ernst Wiegand vom Jnf. Rgt. No. 81 und ein Mann 3!amens Dreher von Kastei bat sich tränkt. Durch Unglück fälle ka men um s eben : ein mnger U)lann Na w "vv fr mens Hainmer von Budenbeim (überfahren), der Sohn des Landwirt hs Lud wig Zotz von '. Bürstadt (von einer Dreschmaschine zermalmt) und der Maurer Jobannes Rompf von Pohlgöns (Sturz vom Gerüst). In Nieder-Beer-bach wurde das HauS des Johann Plöser ein Raub der Flammen. Königreich Baiern. t Hofrath Dr. Josef Simmerl. Der Gütlermeister Leopold Sommer in Kemp ten ist tobsüchtig geworden. Die Häuslerin Brandmaier in Hart! wurde be raubt und ermordet. Reichstagsabg. Gg. Bauch in Schweinfurt. s Der Veteran Josef Achatz in Traunstein. Bei dem von der Feuerschützengesellschaft in Weilbeim veranstalteten PrelsschieVen er hielten auf dem Haupt : Easfabrikbesit ;er Lechner in Wellheim, auf dem Glück: Lautenbacher jun. in Hannehofen, auf derÄtingscheibe: Krämer Penzinger in Peissenberg die ersten Besten. fJnHuglsing der Veteran Balth. Specker. Der Faktor Joh. Pilhofer m der E. v. Seidelschen Ofsizin in Sulzbach feierte im Alter von 76 Jahren sein 60jähriges Dienstjubiläum. Ihr goldenes Priesterjubiläum begingen : die Commoranten Christ. Schell und Michael Steinselder in Bamberg, Pfarrer Andr. Rattler in Eggolsheim, Pfarrer Gg. Nüßlein in Pautzfeld, Pfarrer Peter Pitz in Stöckach ; das 50jährige Doktorjubiläum der Bezitksarzt Dr. Brebinus m Pappenheim, dem aus diesem Anlaß das Ehrenbürgerrecht der Stadt verliehen wurde. Der Rathsdiener K. Seelus am Oberlandesgericht zu Augsburg, derZolleinnehmer Alois Reisner in'Zochenstein und der Landgerichtsböte I. Werzinger in Neuburg a. D. fei' erten ihr 50jähriges Dienstjubiläum. Königreich Württemberg. Der Liederkranz" in Stuttgart feierte sein 2. Stiftungsfest. Der Güterbefördere? Metz m Stuttgart erlag am Tage seiner silbernen Hochzeit einem Schlaganfall.-Der HändlerKarl 3)!aier und der Händler Josef Dillmann in Buchau wurden, wegen Betrugs zu 4 resp. 2 Monaten Gefängniß verurtheilt. t Papierfabrikant Rudolf Beck in Faurndau. Der LebensversicherungInspektor Adam Becker in Heilbronn erhielt wegen Sittlichkeitsverbrechen ein O L ??. rr w i ' - r . in &WW nc ' W T8"1 Ä-" j? ' Wm Beck m Lzk,
Pfar,!k Maser ii! iaugZart iirtb Psärrer Hagenmaver in Wmunenthal ; die goldene Hochzeit feierten mit ihren Frauen: Bäcker Joh. Ganzloser in Gussenstadt, Stcinhauer Friedrich Huber in Kirchheim u. T. und Meßner Blankenhorn in Münsingen; die silberne Hochzeit : Frhr. I. v. Ellrichshausen in Assumstadt-Züttlingen und Gemeincrath Christ. Hernnann in Heil bronn (des l yteren Tochter feierte an dem gleisen Tage die grüne Hockzeit) ; in Alfdorf feierte Gemcinderath 'schollHammer gleichzeitig seinen 70. Geburtstag. sein 30jähriges Jubiläum als Gemeindcrath und sein Zjahriges Iubi läum als Gcmcindepfleger. ' Christian Mauser vonMulrhardt starb an Brand wunden, die er sich selbst beigebracht hatte, die Frau des Reviersörsters Schelling in Reutlingen ließ sich von einem Zug übeisahren und wurde getödtet und in Ulm erhängte sich der Taglöhner Wagner. Durch Unglücksfälle kamen um's Leben: der Weingärtncr Johann Feufel von Besigheim (Sturz von der Treppe), der Heizer Erlewein von Hagen bach (in Jagstfeid von einer Maschine erfaßt und getödtet), der Maurer Emeran Schürer von Hundersingen (von einstürzendem Gemäuer erschlagen) und der Knecht des Löwenwirths in NeckarWeihingen, Leonhard Seckel von Michelbach a. L. (Hufschlag eines Pferdes). Großherz ogthum Baden. Der frühere Hausvater des evangelischen Waisenhauses in Dinglingen, Friedrich Held von Deckenpfronn wurde wegen Sittlichkeitsverbrechen zu 2 Jahren Gefängniß verurtheilt. In Sulzfeld fand die Einweihung einer neuen evang. Kirche statt. Der frühere Stadtrcchner A. Wagner in Ettlingen und sein ältester
Sohn wurden wegen Unterschlagung verhaftet. Der Handelsmann I. Kahn in Heidelberg erhielt wegen Wuchers 6 Monate Gefängniß. In Säckingen ist das Fridolinsmonument eingeweiht worden. Der Einwohner Basel Kaiser in Todtnauberg wurde wegen Brandstif tung verhaftet. Durch einen Revolverschuß machten ihrem Leben ein Ende der Ataurer Julius Gnölh in Geislingen und der Schriftsetzer Karl Schmidt in Karlsruhe. Der Chemiker Dr. Ham liier in Kehl vergiftete . sich. Erhängt haben sich : der Landivirth Karl Benz in Ahlsbach, der Formstecher K. Oswald aus Lörrach, und Andreas Kettcrer in Neustadt. Die Tochter Emma des Polii.eidienels Mild in Altenheim starb an Brandwunden ; in Bruchsal wurde der Wagenwärter Schneiderzwischenden Puffern zweier Eisenbahnwagen erdrückt; einem Hitzschlag erlag Wilh. Brugger von (Achsel ; der Schneidemüller Julius Hermann in Mannheim wurde von einem fallenden Baumstamm erschlagen ; der Koch der Bahnhofsrestauration in Offenburg. Ambros Bein starb an Ver blutung. Ucberfahren und getodtet wurden der Ackerer Josef Korhummel von Achdors und der Bahnwart Knotig in Vammenthal. Im Neckar ertrank Elisabeth Jakobi aus Jlveeheim, im See bei Konstanz der Kürschner Ludwig Brendlin von dort. Durch Sturz vom Pferde kam der Hirtenbube I. Zimmermann von Bräunlingen um's Leben, durch Sturz vom Erntewagen der Bierbrauer Peter Bruttel von Moos und durch Sturz vom Dach der Maurer Pete? Leibold in Stühlingen. Aus der R beinpfalz. Der Wirlk Schulz von Hemshof wurde wegen Sittlichkeitsverbrechen verhaftet. Der verstorbene Kommerzienrath Franz Hetze! in Neustadt bat der Stadt 200,000 M. hinterlaffen. In Kirmastens hat sich eine Kreisfechtschule gebildet. JnRheingönnhttm wurde ein Krie gerdenkmal eingeweiht. Vom Schwurgericht in Ztmn't M vr-r' der Dienst knecht Adoli .' .:brf wegen Meineids v.i !. rl : a 0 frngnij verurtl.e:lt. ct's , . -'s.ai.e :a i'.ariin Klamm und dessen Fiau Julian?, geb. Meckert, von Ludwigshafen wegen MeineidS und Unterschlagung zu 'A Jahren Zuchthaus resp. 1 Jadr Gefängniß, der Schlosser Christof Weidling von Zwei brücken wegen Sittlichkettsverbrechen, begangen an der geistesschwachen Katharina Schwakopf aus Gulenthal,zu 1j Jahren Zuchthaus. In Mutterstadt erhängte sich der geistesgestörte Schuster Jakob Biebinger XII,; wegen Unglücklicher Liebe suchte die 16jährige Tochter Barbara des Adam Barthe! in Oggersheim den Tod im Waffer und im Lauter schwaner Weiher ertränkte sich der Taglöhner Hornberg'er von Vorderweidenthal. Durch unglücklichen Sturz Friedrich Hamm in Godramstein, durch Sturz von der Treppe der Taglöhner Martin Freyland von Neuleinigen, und der Sohn des Schusters Balzer in Pirmasens, durch Sturz der Ackerer Johannes Janz in Schwegenheim. Ueberfahren und getödtet wurden der Fuhrmann-Phil. Wagner aus Haßloch und der .Fracht fuhrmann Wendelin Freiner von Rum bach. Der Schneider Schwalb von Battenberg starb in Folge eines Blutstur zes; in einem Wafferpfuhl ertrank der einzige Sahn des Müllers Spiegel von Kirrweiler und in der Militärschwimmschule in München der Schneider Fran? Klein aus Leimen. Mecklenburg, f Senater K. Krüger in Malchin. In Schwerin feierten die Hofschauspiele rin Frau Otto Martineck ihr Löjähriges Künstlerjubiläusr und der Setzer Gustav Müller den Tag, an dem er vor 25 Jahren in das Sandmeyer'sche Geschäft eintrat, und in Güstrow beging Optiker Ehihardt das goldene Bürgerjubiläum. In Schwerin starb der Arbeiter Schröder an Brühwunden. Oldenburg. In einem Flügel des Neuenburger Schlosies ist eine Molkerei eingerichtet worden, die kürzlich eröffnet wurde. Die Frau des Arbeiters vtüggemeyer in Damme und der Bollmeier L. Ititterhof von Wcstrittrum kamen durch einen Sturz um's Leben. Niedergebrannt sind : in Apen die Häuser des Tischlers Friedrich Cordes und des SchlofferS Schwarting und in Waddenserdeich das Haus der Wittwe Mariens. , ; Fre ie S täd te. Der Lotteriekollekteu? D. Pincus in Hamburg 'wurde wegen Betrugs zu 4 Wochen Gefängniß verurtheilt. Die (Leneralversammluna der Lübecker
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