Indiana Tribüne, Volume 10, Number 26, Indianapolis, Marion County, 14 October 1886 — Page 1

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OtHii uffiOtcn 'OaiVtngt on, D. 14 Okt. Negen, duxauf schönes Wetter, bedeutend imC ': ' t Lynchmokd. Mönticell o, IS.. 14. Okt. Um 1 Uhr dränzen etwa 200 ma.kirte Män ner in' Gefängniß, holten Henry Wild an, den MSrdtt seiner Frau und hängten ihn an einem Baume in der Näht auf. . Der Sturm im Süden. New Orlean 14. Oktober. Der Sturm, der mit der ihn begleitenden Jluth Sabine zerstöete. richtete auch itt andern Gegenden von Xnat große 33ervüstungen an. Der Sturm zieht in nördlicher Rich tung durch Texa? und Louistana und die telegraphische Verbindung ist fast allent halben unterbrochen. ES ird wohl län gere Zeit dauern, bis man nähere NSch richten von Sabine.empfangen vird. - WitoviMeo. ' Nach Angabe des PökelkönigS Armour verzieht sich das Schlachtgefchäft aus Chicago nach Kansas'City, Omaha und anderm westlichen Orten, gerade wie es früher von Cincinnati nach Chicago verlegt worden ist. Den Capitalien macht dies wenig' Unterschied. Armour sagt selbst, er habe ..in Kansas City, wo er ohuehin schon' N,500,000 angelegt hatte,- im Laufe des Sommers noch 5300,00Y für neue Gebäude ausgegeben und werde bis. zum '1. Januar wie derum 200,000 in Bs-cken. Der alte Krempel in Chicago Hut sich Zehnfach bezahlt gemacht und wird dhne großes den Chicagoer Schlachthäusern Beschaftigung faliden, ist diese Geschästsverlegung eine bittere Pille. Selbst wenn sie sich in die Wiedereinführung der zehnstündigen Arbeitszeit fügen, so retten sie nur vorübergehend ihre Stellung. Denjeni gen unter ihnen, die sich eine Heimstätte zusammengespart haben, wird dieselbe jetzt zur Last. Das ist auch ein Stück sociale Frage, das den Gelehrten zu den ken geben sollte. . Beide Parteien haben für die nächste Wahl Kandidaten für die Superior Court aufgestellt. Es ist zu bedauern, daß sich die Parteien noch nicht zu dem Gedanken haben aufschwingen können, die Parteipolitik aus den Gerichtshöfen fern zu halten. Gerade bei uns ist dies um so bedauerlicher, als der Termin eines Richters bloß vier Jahre dauert, und die häusig wiederkehrenden Wahlen nicht ge rade dazu beitragen, dem Richter das für ihn so nothwendige Bewußtsein der'Unabhängigkeit einzuflößen. Gegenwärtig besteht die Superior Court aus den Richtern Howe, Walker und Taylor. Die ersten beiden sind Republikaner. Letzterer ist Demokrat. Wir meinen, man sollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, dem Prinzip mög lichst großer Unabhängigkeit des Richter ftandes sowie der Parteilosigkeit der Ge richtshöfe Rechnung zu tragen, und sollte die drei gerade im Amte besindlichen Richter wiederwählen. Erstens wäre dann das Gericht aus Angehörigen beider Parteien ' zusammen gesetzt, zweitens würde sich's zeigen, daß daS Volk keinen häusigen Wechsel in den Richterstellen wünscht, und drittens würde sich's ergeben, daß das Volk in diesem Punkte . wenigstens iibcr den Parteien sieht. . - Muß . Einem die Geschichte nicht zum Ekel werden ? Nachdem kürzlich die republikanischen Blätter den demokrati schen Kandidaten Sullivan wegen ver schiedener Geschäftstransaktionen schlecht zu machen suchten, suchen das die demokratischen Blätter wieder wett zu mächen, indem sie die Schale ihres Zornes über Dick Colter ausgießen. Letzterer wurde näm lich vor einigen Jahren m Folge der Insolvenz einer Hobelmühle (im Augenblick fällt uns der Name derselben nicht bei) bankerott, und ist seitdem durch Beerbung seiner Schwiegermutter wieder zu Etwas gekommen. Nun wird ihm daS Sünden register unbezahlter Schulden vorgewor fen und er'Sentinel" und das deutsche Boycottpäper stellen ihren Lesern eine Liste der Gläubiger in Aussicht. Herrgott ! Wenn man Alle aufzählen wollte oder könnte, welche schon Oleomargarin für Butter, oder sonstwie gefälschte Nahrungsmittel vzrkaust haben, sovie

Yevaern. im Stiche gelafsen Doch für ZdfaU tc bcJ.dü' bisher, in

Die, welche schon einmal bankerott gemacht

haben, dann gäbe es am Ende nicht Pa pier und Druckerschwärze genug. Es ist übrigens ganz natürlich. Wenn den Parteien die Prinzipien fehlen, ,dann bleibt ihnen nichts mehr übrig, als das Schlechtmachen. Ist es nicht ein erhabe nes Schauspiel, zu sehen, wie Parteipolitiker und Presse keine höhere Aufgabe kennen, als den guten Namen und die bürgerliche Reputation der Candidaten abzu murksen? Es geht doch nichts über die Zeitungen, welche ihre erzieherische Aufgabe so weit begriffen haben, daß sie an die niedrigsten Leidenschaften appelliren. - Es wird Einem mahrhastig ganz schlecht bei der Geschichte. ' Wie es das Monopol treibt, dar über macht eben? ich: St. Louis traurige Erfahrungen - , .y Jay Gould hat nicht -nur die große Brücke über den Mississippi in seine Ge walt gebracht, von welcher 7 ganze Handel der Stadt St. LouiS abhängt, sondern er har' jetzt auch die einzige noch bestehende Flußfahre aufgekauft. In Folge dessen kann ohne seinen Willen keine Tonne Fracht und kein Passagier über den Fluß gelangen. Um diese Ueber macht auszunuden, hat Gould sämmtliche Kohlengruben in Illinois, aus denen St. Louis sein Brennmaterial bezieht, in einem Pool" vereinigt. Letzterer bestimmt nicht allein den Kohlenpreis und hat denselben bereits in die Höhe getrieben, sondern er entzieht auch der Gesellschaft, welche eine neue Brücke bauen will, diejenige Einnahmequelle, auf die sie Haupt sächlich gerechnet hatte. Jene Gesell schaft erhielt, erst nach langen Kämpfen ihren Freibrief vom Congresse, und als sie endlich ihr Ziel erreicht hatte, hofften die HtLsuiserdaß sie bald vcn fceTrt C:V schen Brückenmonopol befreit fein werden. Jetzt ist ihre Hoffnung zu Waffer gewor den. Der New Jorker Börsengauner hält sie mit eiserner Umarmung fest. St. Louis jubelte, , als es zum Mittelpunkte des Gould'schen Eisenbahn-Sy-stems ei koren wurde. Die dortigen (Jeschäftsleute bildeten sich ein, daß Gould, weil ja seine Jntereffen, mit denen ihrer Stadt eng verwachsen wären, alles mögliche zur Hebung der letzteren thun würde. Statt deffen geht er einzig und allein darauf aus, den St. Louisern möglichst viel Blut abzuzapfen. Er ist der Storch, den die dummen Frösche zum Könige haben Wollten, und der sie jetzt auffrißt. DrahtnaWHten. Ein schändliche Verbrechen Houston. Mo.. 12. Okt. Ein teuflifches Verbrechen wurde Freitag Mor gen 6 Meilen östlich von hier begangen. Gegen drei Uhr Morgens drang ein Un bekannter in das Schlafzimmer von Rolf Williams und schoß desien Frau, die an feiner Seite lag, eine Kugel in die Sdirne gerade über dem rechten Auge. Williams war feit einiger Zeit krank und konnte den Mörder nicht verfolgen, DaS Paar war erst seit zwei Monaten verheir'athet, und man vermuthet, daß die That von einem zurückgewiesenen Liebhader verübt wurde. WiUiamS und feine Frau waren die Kinder geachteter und wohlhabender Farmer. K. of L. R i ch m 0 n d. Va., 12 Okt. Heute fand die Wahl der oberftenBeamten statt. Powderly wurde wieder alS Grand Ma ster Workman und Joreman Griffith wurde wieder a!S General Worthy ge wählt. Powderly hatte keine Opposition. Der einzige Gegenkandidat Grif sithS war R. Btnnett von Illinois. Der selbe erhult fedoch nur 50 Stimmen. Als Sekretär wurde Charles H. Litchman vorri Marblehead. Mass.. gewühlt. Der Ball am Abend wurde oufgege ben, weil sich viele Delegaten vorgenom men hatten, mit schwarzen Frauen zu tanzen und wil daS in der Stadt wieder unnöthige Entrüstung hervorgerufen hätte. An dem Umzug betheiligten sich 1500 2000 Personen, ö Die Convention wird sich vahrfchein lich am Samstag vertagen. Ein Brief FieldenS. Chicago. 12. Oktober. Samuel Fielden, einer der verurtheilten Anarchigen, bat der Presst einen Bkitf übttsandt. in dem er bez. deS Angebers Waller sagt. die Polizei habe das sogenannte Attentat geplant, um daS Schicksal der Verurtheil ten zu besiedeln. Waller habe. gewußt. daß die betreffende Wirthschaft von Anarchisten fnquentirt werde. Wenn er sich also trotzdem hineingewagt habe, so könne er eben da? nur in der Absicht gethan ia

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55 a trink et Bier bet Teluse. ben. daS Attentat zu verursachen. Fielden erklärt zum Schluß, es' fei feine Ueber zeugung, daß die Reden deMeben Ver urtheilten in der öffentlichen Meinung ei nen Umschwung zu Gunsten der Anarchisten zu Wege gebracht hätten. Furchtbare Ueverfchvem . mo n g. New Orlean. 13. Ow Folgende Depesche lief hier ein Die Stadt Sabine Paß wurde letzte Nacht durch den Ausritt deS Sabine Flusses ans feinen Ufern gänzlich zerstört. . Soweit bis jetzt bekannt, sind 65 Menschenleben zu Grunde gegangen.- Ein Hotel mit unge fähr zwanzig Menschen wurde von den Wellen in die Pay hinausgetragen und Keiner von ihnen entkam. Nicht ein Haus in der ganzen Umgegend blieb stehen. -i.',,:;-;. :Whä is n$xt?i - , u d t c a g 0. 13. jclover. Lreeman Jearnley. Präsident einer Gesellschaft. welche eine Anzahl Nesriegerafor. Wagen auf verf chiedtnen Eisenbahnen lausen ließ. ist mit der Kleinigkeit von 5250.000 duichgebrannt, wahrscheinlich nach Canada. Der S treik in Chicago. Chicago, 12 Okt. Der Streik in den StockyardS scheint feinem Ende noch sehr ferne zu fein. Die Eigenthümer der Schlächtereien zeigen keine große Lust mit den Abgesandten der Richmonder Con vention zu unterhandeln. ES ist ihnen noch nicht Möglich gewesen, sie zu einer Conserenz zusammenzubringen, und es ist bis jetzt kein Resultat erzielt worden. Cregin & Co. haben heute den Betrieb mit achtstündiger Arbeit wieder be gönnen. Zur A r b e i te rW ahlde m g u n g. Chicago, 12. Okt. Die eben been digte Registrirung ergiebr, daß sich 17, 67 Slimmgeber mehr regiflriren ließen, als im letzten Frühjahr. Die Zunahme vertheilt sich auf sämmtliche Ward der Stadt, ist aber am bedeutendsten in den Arbeitervierteln und speziell in den sozia listifchen. In der 14 Ward in welcher der sozialistische Kandidat Frank Staub wohnt, ist sie am größten unter allen, sie beträgt daselbst nahezu 1900. . Ott üabtl Die Lon.don .Times" über HenryGeorge. . L o nd o n. 12. Okt. Die .Timesveröffentlicht heute einen langen Leitar tikel über die Kandidatur HenrvGeorge'S. Sie sagt.. das Erscheinen George'S alS Kandidat für das MayorSamt von New Bork führt in Amerika die parnellistische Taktik ein. Amerikaner sagen unS, daß man dieses Liebäugeln mit dem AnarchiS muS nicht dulden werde. Wir hoffen, eS möge im Jnteresie der . Civilisation und der Wohlfahrt der Menschheit so sein. A u S Bulgarien. Sofia. 10. Oktober. Der deutsche Agentin Sofia beschreibt die Lage alS eine äußerst kritische. ES heißt, Rußland babe die Mächte von der Nothwendigkeit der Besetzung Bulgariens unterrichtet. Die bulgarische Regierung erwiderte auf die russische Note und testreitet jede andere Autorität als die der LandeSver tretung zur Kritistrung der Handlungen der Regierung. Die Giltigkeit der Wah len kann nur auf Grund der Verfaffung angegriffen werden. General KaulbarS hat nach St. Pe teröburg um Instruktionen telegraphiri. Die BeterZburger Zeitungen sind der Ansicht, daß die Ehre Rußlands auf dem Spiele flehe und daß dieselbe gewahrt werden müsse. Herrn T. V. EoanS brannte heute Vormittag ein Pferd durch, stürzte und brach ein Bein. ES mußte getödtet OttdtN. .

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" - , , . ' a Gute Qualität. -' . . . )ard: 14O öouth Alabama Ot. - . . .? t aloon 1 Washington Str., und UüvjIersehstr.- , - . - 1 V.-. .' i&. x . IntianapolIo, IjnU, V'ecotu iou. - -..i--, . 1 H e se g ö. Die Feuerwehr wurde soeben alS wir zur Prrsie gehen -sollten, nach Kingan'SPork Haus gerufen.. Feuerbach sagt : 'Via der Dummheit gebaßt zu werden, ist ehren voll, von der Gemeinheit gehaßt zu wer den, beneidenSwerth. " - ET Die Wafferwerk.Gesellschaft hat FranciS Nolte auf ZI 800 Schadenersatz verklagt, weil derselbe einen Contrakt zur Errichtung eines Dammes, welcher in 1873 gemacht wurde, nicht eingehalten hat. icr Ein alter Mann Namens Gabb wurde gestern Abend an der Ecke der New Bork und Alabama Straße durch einen epileptischen Anfall zu Boden geworfen und p5?sloS Ambulsn, naaIof-db Helnlsebracht. : - Die Parteiblätttr beider Parteien widmen sich jetzt dem feinen Geschäft die Candidaten der Gegenpartei schlecht zu machen. Um daS fertig zu bringen, wer die schmutzigsten Wege betreten., O eS ist heutzutage viel Prinzip in der Politik. es Eine Anzahl auswärtiger Contraktoren befindet sich in der Stadt, um Angebote sür Errichtung deS neuen Union Depots, einzureichen. Der Contrakt wird am 1. November vergeben werden. Nächste Woche wird mit dem Abriß der im Wege stehenden Gebäude begonnen werden. Marktpreise. W.t,n. 0. ZU. 75: No 2 roth, 7'. or. No.Z wtik: glb S7e: gemischt 33.'. Hafer. No.ZwtthAi: gemifchtNe. Rog gen. 8:. lete. 19 50. Stü. 1 8 00 9.75. chtnken. 10 -12KC Schultern. 8;. . Sxck. 3-10. . Seiten.. Schroinfchmal,. 7) 8,. hl. Fam'l 2.-,7.fj;anc 3.0 13.50: ltta 2 1 .40; Artn ,1.5-jl.7s. t r. im tor 17t. Butter, reamer, 1820; Da!,, 12 t; Eountr? b-8e. H iihn, r. Junge 7xc Türke, 7-. artoffln. Neue 7,e-Zl.i per rl. lvfel. KeueZl.2S-kl.7xerBrl. Äcm Auslande.

Der Zürich er Po st" schreibt man: Die Tpionenriecherei, die in Frankreich bisweilen so sonderbare Blüthen treibt, scheint nunmehr auch über die Grenze hinaus ansteckend zu wirken. Der bekannte Illustrator I. Weber in Zürich hat im Auftrage der Firma Orell Füßli u. Co. in dem elsässisch?n Thale St. Amarin Skizzen nach der 9iatur für ein von der genannten Verlagshandlung demnächst herauszugebendes Bändchen. der Wanderbilder-Kollektion aufgenommen. Die deutsche Polizei fand die Sache im höchsten Grade verdächtig ; alle Erklärungen über die durchaus harmlose Natur des Zeichners sowohl al,Z auch der beanstandeten Aufnahmen,, hälfen nichts und He:? Weber wurde zum Oberamtsgericht von St. Amarin transportirt.' Nur der sofortigen unbedingten Kautionsleistung seitens eines angefehe nen Hauses in Wesserling hatte Hen Weber es zu verdanken, daß er nicht in förmlicher Haft behalten wurde. Immer hin bleibt er, bis die Angelegenheit höhe ren Orts zum Austrag kommt, in Weffer ling internirt und ist ihm behördlich deS Strengsten untersagt, seine angefangenen Arbeiten fortzusetzen, beziehungs weise zu vollenden. - Eine vernachlässigteCr. zi ehung. Ihr könntet mrr auch eine bessere Erziehung geben," sagte ein klei. nes Mädchen ber Tische zu ihren Eltern. Was hast Du denn an Deiner Er ziehung auszusetzen ?" Die Kleine er widerte :'Jhr vernachlässigt mich auf fällig, wenn der Braten vertheilt wird." 3. 6. PARS0WS, Be.W- SSsttbi ' . . .. ??o. 30 5?. Jaffwgtossir., öitt der .edzOfsitt. '

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