Indiana Tribüne, Volume 10, Number 25, Indianapolis, Marion County, 13 October 1886 — Page 2

afcV nft Mfirurrfci nJUmW

Zndlana Tribüne. Erscheint FögliH und SONStags. rrU tiIc .Xritint' Kfiet durch Im IrJgiill JV CcntlpctSSoche, btt eonntaa Xril4t,ft Sittl pf j Locht. Vsidt ,usLt 1t l'uti. fti VsS ig14tt tn BarasiaiUfl 5 r Jdr. Office: 120 O. MarvlandNr. j-y? Indianapolis, Ind., 13. Oktober 1836. Amerikanerinnen in London. Es herrscht in den feineren Gesell schaftskreisen .kaum ein Zweifel darüber,' daß amerikanische Männer in London thatsächlich über die Achseln angesehen rocxccn, ivie anQ auaf man ozn uhich kanischen Frauen gegenüber dort sein mag. Es läßt sich nicht leugnen, daß die Letzteren im Beginn der diesjährigen Londoner Saison große gesellschaftliche Erfolge erzielten, doch hat sich jetzt die öffentliche Gunst gegen die Amerikaner rinnen gewendet, als ihre hervorragendsten Vertreterinnen dem Prinzen von Wales von London aus auf den europäischen Continent folgten. Seit jener Zeit bat die englische Preffe reckt bittere und gehässige Bemerkungen über die Ameri kanerinnen gemacht. Besonders heftig wurde Mrs. Mackay angegriffen, weil sie dem Prinzen von Wales gegenüber sich zu gefällig und zu unterwürsig zeige. Es ist in England sogar, ein neuer Ausdruck, Mackayism", entstanden, um auf verächtliche Weise damit amerikanische Shoddies und Schmarotzer zu bezeichnen. Frauen wie Mrs. Mackay, Mrs. James Brown Potter, MrS. Paran Stevens, Miß Chamberlain, Miß Grant und Miß et v i.r ri ?i i xangoon yaren ncy IN oen Jenungen Londons einen Ruf erworben, um welchen sie keine wirklich gebildete Dame benei' den würde. Wäbrend amerikanische Frauen aus diese Weise mit Prinzen und Herzogen herumtändelten und nach sechs Stunden langen Diners bei verschlossenen Thüren, fo daß nicht einmal die Dienerschaft ihr unzüchtiges Gebühren ansehen konnte, wahre Orgien mit ihren vornehmen" englischen Freunden veranstalteten, saßen die unbedeutenden, vernachlässigten amerikanischen Ehegatten dieser Frauen in der überfüllten kleinen amerikanischen Börse und vertrieben sich die Zeit damit, an ihren Cigarrenstummeln herumzu kauen.' Es siel Niemand, am wenigsten den vornebmen Freunden ihrer Gattinnen und Töchter, ein, sich um sie zu be kümmern. Man rümpfte einfach über sie die .Nase und that so, als ob man sie gar nicht kenne. Es ist nichts Neues in der Geschichte zeS englischen Elubwesens, daß Engländer, die wäbrend ihres Aufenthalts in den Ver. Staaten von amerikanischen Shoddies auf die glänzendste und liebenswürdigste Weise bewirthet und unterhalten worden waren, ihre Gastgeber, wenn dieselben spater einmal nach England hinüberamen, kaum über die Achseln ansahen und höchstens mit einem frostigen Gruße an ihnen vorübergingen. Derartige Vorfälle waren früher keine Seltenheit. In diesem Jahr ist jedoch die Gleichgiltigkeit der Engländer gegen die vornehmen Amerikaner so groß geWesen, daß dies allgemein aufgefallen ist. So kam es z.B. dies Jahr fast niemals vor, daß die männlichen Fami lienmitglieder mit eingeladen wurden. wenn an amerikanische Ladles" die Emladung ergmg, irgend emem Feste in vornehmen englischen Kreisen beizuwohnen, und die schönen Töchter Amerikas, welche für die Ehre, mit dem Prinzen von Wales verkehren zu dürfen, mit ihrem guten Nuf . bezahlt haben, mußten es sich gefallen lasien, daß man ihre Gatten, Brüder oder sonstige Be schütz vollständig ignorirte. Viele der selben fanden es in London so ungemüth lich, daß sie es vorzogen, mit Zurücklas sung ihrer Damen wieder nach dem heimathlichen Amerika zurückzukehren. Fast jeder Dampfer, welcher jetzt von England nach Amerika kommt, hat derartige Mißvergnügte an Bord, welche ihre schöneren und besseren Hälften", resp.' Töchter im vornehm steifen Albion zurückgelassen haben. Wohl bekommt allerseits ! Ein Mann aus Afrika. Seit mehreren Wochen hält sich in New Dork ein junger Mann Namens H. 6. Lovemore auf, der seine Heimath in Port Elisabeth in Süd - Afrika verlasten hat, um die Welt kennen zu lernen. Herr Lovemore ist ein intelligenter, hübscher Mann, der vor etwa 20 Jahren in der Capcolonie von englischen Eltern geboren ist und bisher noch niemals seine Heimath im südlichen Afrika verlassen hatte. Zu einem Berichterstatter äußerte er sich über seine Neise und seine Heimath, wie folgt : Ich verließ Port Elisabeth am 11. Mai in einem amerikanischen Segel schiff, dem Olustre", welches nach Boston wollte. Wir langten nach einer Fahrt von 68 Tagen am 17. Juli in Boston an. Die Entfernung beträgt etwa 7400 Meilen. Wir hatten aller Art Wetter, doch war ich sehr froh, als ich endlich Land zu sehen bekam. Wir machten am 2. Juli an den Bermuden Halt, und dies war das einzige Mal, daß wir aus unserer Fahrt nach Boston in einen .tnft.(.n " Ulil VlUlVl. Begeben sich viele Ausländer nach Süd-Afrika?" t ' fcsTt f?X. i ,,eyr vleie, es cqincen ncy unier ihnen jedoch nur sehr wenige Anierikaner. Die meisten Fremden kommen aus England und Schottland, doch befinden sich unter ihnen auch viele Jrländer und Deutsche, sowie einige Italiener. In den Kimberly Diamanten Minen kann man Vertreter fast einer jeden Nationali tät finden." .Haben Sie jemals jene Minen be .-sucht f" Nein, ich babe aber sehr viel von ih- , nen gehölt. Sie besinden sich 400 Mei ' len weit von meiner Heimath und gelUn für die reichsten und ergiebigsten Diamantenfelder der ganzen Welt. In der ledten Zeit hat. man dort verschie

, s-f-k"f ' denz seh seine Dtamantei? gesunken. Manche Glücksritter, die sich dorthin begeben, werden in einer Woche reich und verlassen ' die Minen wieder, während Andere jahrelang sich abmühen, ohne auch nur das Geringst; zu sinken. Die Jagd auf Diamanten ist lediglich eine Glückssache." Gibt es in der Umgegend von Port Elisabeth wilde Thiere " Die Löwen sind in unserer Gegend schon ganz ausgerottet, doch findet man sie noch massenhaft 200 Meilen weiter im Innern des Landes. Etwa 30 Meilen weit von Port Elisabeth kann man fast zu jeder Zeit wilde Elephanten seh:n." Machen die Eingeborenen Fortschritte in der Civilisation" Nicht viel. Sie sind ein faules, unzuverlässiges Volk, ohne den geringsten Ehrgeiz. Ihr ganzes Streben richtet sich darnach, genug zum Essen zu bekomwen. Die Frauen sind sehr unzüchtig. Alle 3!egerftämme im Süden Afrikas sind unter dem Namen Kaffern bekannt." Wie sind die Arbeitslöhne in Port Elisabeth?" Gering. Ein gewöhnlicher Tagelöhner verdient ungefähr $1 den Tag, während ein Zimmermann oder ein sonstiger Handwerker täglich 52.50 verdienen kann. Dagegen sind Wohnungs miethe und Lebensmittel sehr billig." Wie ist das Klima?" Es ist für Europäer sehr schwer zu ertragen. Ich habe gesehen, wie das Thermometer um Weihnachten Euer Winter ist unser Sommer 133 Grad im Schatten zeigte. Die Nächte sind sehr heiß, weil die Winde zur Skachtzeit aus dem Innern des Landes wehen. Morgens um 9 Uhr webt oft ein heftiger Sturm, um 6 Uhr Abends tritt je doch vollständige Windstille ein." Gint Abfertigung. Vismarcks Organ, die Nordd. A?g. Ztg.", gesiel sich bekanntlich wiederholt in wahrhaft pöbelhasten Angriffen aus die deutsch-österreichische und ungarische Presse. Die Wiener N. Fr. Presse" aber gab ihr folgende geharnischte Antwort: -X3Wir haben uns den besonderen Zorn der korddeutschenAllgemeinen Zeitung" zugezogen, weil wir angesichts der Haltung Deutschlands in der bulgarischen Angelegenheit wiederholt die Frage behandelten, die in beiden Hälften unserer Monarchie auf Jedermanns Lippen schwebt die Frage, ob das Bündniß mit Deutschland noch unerschüttert beste he ? Es ist nicht unsere Schuld, daß diese schmerzliche Frage sich aufdrängt, und nicht wir haben sie zuerst ausgesprochen. Sie ist das natürliche Ergebniß der Ereignisie, die an unseren Augen vorüberziehen. Wenn wir sehen, wie Deutschland in allen Stücken Nußlands Wünsche erfüllt ; wenn man in Berlin zwar fortwährend versichert, daß das Drei-Kaiser-Bündniß unverändert fortdauere.aber dabei s? handelt,als ob man blos Nußlands und nicht auch Oesterreichs Freund wäre ; wie die deutsche Polilitik die zartesten Rücksichten für Nußland entwickelt und die hochwichtigen Jntereffen Oesterreichs auf der Balkan-Halbinsel nicht zu beachten scheint dann werden wir eben miß' trauisch und zweifeln an der Festigkeit einer Freundschaft, die uns nicht den kleinsten Nutzen bringt, sondern blos Opfer zum Vortheile eines Dritten auferlegr. Diesem Gefühle, das sich in Ungarn wie diesseits der Leitha Luft macht, haben auch wir Ausdruck gegeben. Uns deshalb anzuklagen, daß wir die Freundschaft mit Deutschland zu stören suchten, ist nicht nur albern, sondern eS ist eine Verleumdung.-Wir korbten einne Band mit den Aufsätzen füllen, die zu Gunsten des österreichisch-deutschen Bündm)ti w unserem Blatte erschienen sind. Die Norddeutsche Allgemeine Zeitung" begnügt sich indessen nicht mit dieser Beschuldigung. Sie drückt noch einen zweiten Pfeil ab, der zwar nicht so vergiftet wie der erste, aber ebenso stumpf ist. Sie bat nämlich entdeckt, daß wir den Grafen Kalnoky stürzen wollen. Natürlich aus keinem anderen Grunde, als weil Graf Kalnoky an dem deutschen Bündniß festhält. Hierauf erwidern wir der Norddeutschen Allgemeinen Zeitung", was alle aufmerksamen Leser im seres Blattes ohnedies wiffen, daß wir nht im Entferntesten daran denken, den Slurz unseres Ministers des Aeußeren herbeizuführen, und daß wir mit seiner ruhigen, vorsichtigen Politik ganz einverstanden sind. Was uns an derselben zumeist gefällt, das ist daö sichtbare, aufrichtige Bestreben, das Bündniß mit Deutschland, so viel in seiner Macht steht, aufrecht zu halten. Wir sind überzeugt, daß er, wenn er demnächst in die Lage kommen sollte, sich vor den Dele gationen über unser Verhältniß zu Deutschland auszusprechen, dasselbe rn loyalster Weise als ein treffliche! bezeichnen dürfte, weil er von der Absicht geleitet wiid, selbst den Schein zu vermeiden, als ob mcm hier an dem Bündniß mit Deutschland rütteln wollte. (Diese Voraussage hat sich inzwischen erfüllt. D. Red ) Das aber erstickt den Zweifel nicht, ob man auch in Berlin an dem Bündnch festhält, und die Aeußerungen dieses Zweifels treffen nicht un Grafen Kalnoky, sondern die deutsche Orientpolitik. Die letztere wird von allen deutschen fsiciösen mit dem Hinweise aus Frankreich und die Möglichkeit eines franzö sisch -russischen Bündnisses als die einzig richtige erklärt. Aber diese Beweisführung hinkt. Wenn die Gefahr, daß Rußland sich mit Frankreich gegen Deutschland vereint, in der That besteht, dann war es ein großer Fehler, Rußland in das deutsch - österreichische Bündniß aufzunehmen. Die Gefahr ist dadurch, wie man sogar in Berlin einräumt, nicht beseitigt worden, und sie wird nicht ge ringer, wenn Rußlands Macht sich im Orient immer weiter ausbreitet; daö Verhältniß zwischen den beiden einzigen ehrlich befreundeten Nationen", wie die Norddeutsche Allgemeine Zeitung" in merkwürdigem Widerspruche zu ihrer ganzen Haltung sich ausdrückt dasVerhältnißzwischenDeutschlandu. Oesterreich droht jedoch darunter zu leiden. Wenn man in Berlin ein russisch-französisches Bündniß fürchtete, so mußte man ein Gegengewicht suchen, indem man die Freundschaft mit Oesterreich noch inniger gestaltete, daS bitter und mit Unrecht

mr'tt li'rJii i'i r riwrVmä

XSiiMbaäki

iysrfi..5yilfi

tfUfispazz

5Ä vernachtäsPgte Italien heranzog und v;e unversöhnlichen Gegensätze, welch: 5r' land und Rußland in Asien trennen, für die europäische Lage ausnützte. Mit der Behauptung, daß Italien und England für ein großes Bündniß nicht in Betracht kämen, streicht man die beiden Staaten nicht aus der Liste der Großmächte, eben so wenig als die plötzlich auftauchende Beschwerde, Oesterreich habe sich nicht fest genug an Deutschland angeschlossen, die geringe Rücksicht der deutschen Politik für Oesterreichs Stellung aus der Valkan-Halbiniel reckt, fertigt. Nicht d Wunsch, die Stellung des Grafen Kalnoky zu untergraben, noch weniger die mephistophelische Lust, die Beziehungen zwischen Deutschland und Oesterreich zu vergiften, lassen uns die deutsche Onent-Politik bedenklich erscheinen. Wir sehen, daß sie zum Schaden Oesterreichs ausschlagen muß,' und kön nen nicht begreifen, daß der Freund und Verbündete dieses Ziel bewußt verfolgen sollte. Für eine Weile kann vielleicht der Riß, welcher aller Welt sichtbar durch das Drei-Kaiser Bündniß geht, mit diplomatischer Kunst verklebt werden ; aber der Tag dünkt uns nicht mehr fern, an dem man in Berlin zwischen Rußland und Oesterreich wird wählen müssen. Möge man sich dann dort daran erinnern, daß man mitten in der größten Freundschaft für Rußland stets besorgte, der gute Freund könnte sich mit Frankreich verbünden, Oesterreich dagegen der sichere und verläßliche Alliirte ist. So denken wir, die Störer" bei deutschösterreichischen Bundes." Unsere Mormonen. Die Mormonen - Commiffäre haben dieser Tage dem Secretär des Innern ihren Jahresbericht unterbreitet. Das langathmige Document bringt manche interessante Thatsachen zur Kenntniß. In dem Berichte steht, daß alle Mormonen, welche der praktischen Vielweiberei huldigen, ihrer Bürgerrechte verlustig erklärt wurden ; d. h. sie dürfen weder das Stimmrecht ausüben, noch wird ihnen gestattet, irgend ein Amt zu bekleiden. Diese Strafe hat jedoch für die Heiligen des letzten Tages" anscheinend nur sehr wenig Abschreckendes, denn sie erwies sich als vollständig unwirksam, insofern es sich um die Abnahme der Vielweiberei handelte. Auch die VerHaftungen, Ueberführungen und zum Theil sehr schwere Gefängnißstrafen, von welchen der erwähnte Bericht Mittheilung macht, haben nicht die Wirkung gehabt, die man sich von ihnen eigentlich versprochen hatte. In Salt Laie fcity ist die praktische Vielweiberei allerdings merklich seltenergeworden ; in dem au ßersten nördlichen, resp, südlichen Theile von Utah dagegen florirt sie noch immer. In den Tempeln von Logan City und von St. George sind verbotene. Mormo nen-Trauungen nichts Seltenes, und die Utah-Commiffion erklärt dies damit, daß sie auf die ungenügende gerichtliche, resp, polizeiliche A!aschmerie hinweist, welche es nicht ermöglicht, im ganzen Territorium mit gleicher Energie einzuschreiten. ' Wenn auch die fanatischen Kirchenlichter das Heirathen mehrerer Frauen als ein directes Gottesgebot" verkünden und die Befolgung diesesGebotes fordern, so wird auf der anderen Seite dieMenschensatzung" nicht verfehlen, dies Gottesgebot zu einem sehr heiklen zu machen, das sich in der Theorie vielleicht noch lange, lange halten mag, dessen Befolgung jedoch täglich seltener wird, weil sie in's Zuchthaus bringt. Wenn es auch einzelnen Fanatikern als eine Gnade des Himmels erscheinen mag, ein religiöser Märtyrer" zu werden, so ist. doch wohl anzunehmen, daß die Anzahl dieser Cranks in demselben Maßstabe abnehmen wird, wie das Märtyrer! hu m sich unangenehmer gestaltet. Bei der Besprechung des Berichts meint ein New Jorker Blatt: Es ist uns aus diesem Grunde ziemlich unverständlich, warum die Ulah-Commission in ihrem Berichte einen gewissermaßen gedrückten, ent muthig'en Ton einschlägt. Zum Ber zweifeln hat die Commission doch wahr lich kcine Ursache, nachdem sie bereits solch' anständige Erfolge erzielte. Unverständlich ist's uns auch, warum sie empsieblt, daß einAmendement zur Bun desversassung geschaffen werde, welches die Vielweiberei verbietet. Wozu ein solches Amendement, da in allen Bundesstaaten die Vielweiberei bereits durch die Verfaffung unterlagt ist, und hinsichtlich der Territorien hat der Congreß vollständige Jurisdiction, dasselbe Verbot nicht nur zu erlassen, sondern auch die Befolgung des bezüglichen Gesetzes zu erzwingen. Wenn also irgendwo eme Schraube fester zu ziehen ist, so kann das nur hinsichtlich des letzten Punktes, Durchführung 'des Verbots der Vielweiberei, geschehen. Man verbesiere die gerichtliche Maschine und setze die Bun desbeamten des Mormonen-Territoriums in den Stand, allen praktischen Anhän gern der Vielweiberei den Proceß zu lachen, man schicke die wunderbaren Heiligen einen nach dem anderen hinter hohe Mauern, und es wird kein Jahr hundert dauern, lls das Gottesgebot" der Heiligen vom letzten Tage nur noch ein todter Buchstabe, eine Kirchensatzung ohne praktische Bedeutung ist, so weit dte Macht des Bundes reicht." Frauenlöbne. Kürzlich tagte in Racine, Wisconsin, eine Versammlung gebildeter Amerika nerinnen, um über die politische, gesell schaftliche und geschäftliche Stellung der amerikanischen Frauen zu berathen. Es wurde der dieser Gelegenheit die Idee, daß den Frauen in Amerika nicht das ihnen gebührende Recht geschehe, recht ausführlich besprochen. -Besonders eine Mrs. Lrllte Devereaur Blake gesiel sich in der Behauptung, daß Frauen in der Regel geringere Löhne erhalten, auch wenn sie dieselbe oder sogar noch bessere Arbeit thun, als Männer. Man behandle die Frauen ungerecht, bloß weil sie sich in einer abhängigeren Lage befinden, als Männer, und sehr oft zusrieden sein müsien, wenn sie überhaupt Beschäftigung bekommen. Den Ausführungen der .Dame tritt Herr Professor Denslow in der Zeitschrift The wnm" entgegen. Der Pro it$ n, daß in gewissen Ge

iVC-Sv-. 2(2S-äi scyäftstifanchs tft&ucn im . gt$ftä'c3 Salair erhalten, als Männer. , . Er er: klärt dies damit, daß in der Reael die Arbeitgeber sich scheuen, Frauen als Arbeiterinnen anzustellen, weil eine Arbeiterin von vorneherein den Eindruck mache, als ob sie ihren eigentlichen Beruf verfehlt habe. Geschäftsleute sehen es nicht gern, wenn sie Leute um sich haben, die in Folge, eines widrigen Schick sals auf die Sympathie anderer Menschen angewiesen sind. Außerdem nehmen Frauen viele Beschäftigungen nicht an, weil dieselben für sie zu schwer oder nicht paffend sind. In Folge dessen wenden sie sich einer derartigen Arbeit, zu, die ohnehin viele Bewerber hat, und niedrige Löhne sind das natürliche Ne sultat. Ueberhaupt sei ein weibliches Wesen seiner ganzen Natur nach wenigstens zettweise als invalid anzusehen und könne deshalb keinen Arbeitsposten so getreulich und stetig versehen, wie ein Mann. Ferner sei es eine Thatsache, daß Frauen für gesellige Vergnügun gen zugänglicher sind, als Männer, und in Folge dessen häusig inden Fehler verfallen, daß sie ihre Pflichten vernachlässigen. In der Regel erwarte keine Frau, in einem Geschäfte, dem sich der Mann für sein ganzes Leben widmet, längere Zeit zu bleiben. Ihr letzter Wunsch sei denn doch,sich zu verheirathen und dadurch ihre Lage zu bessern. Dies verhindert, daß sie sich in ihrer jeweiligen Beschäfti gung eine gründliche Kenntniß derselben aneignet. Dann sagt der ungalante Profefsor : Frauen geben mehr um gute Behandlung,als um hohen Lohn. Ein Ar beitgeber jedoch, der seine weiblichen Angestellten mehr m chmelchelelen, als mit Geld bezahlt, setzt sich der Gefahr aus, früher oder später in unangenehme Geschichten verwickelt zu werden." Auch darauf weist Herr Denslow hin, daß die weiblichen Verkäuferinnen in aU Un Geschäftshäusern deshalb geringere Löhne erhalten, als männliche Clerks, weil besonders die weibliche Kundenwelt es vorzieht, sich von Männern bedienen zu lassen. Es sei zwar richtig, daß Frauen im Stande sind, den Unterschied zwischen delikaten Farben u. s. w. besser zu erkennen, als Männer,doch besiehe auch die Mehrzahl der Käuferinnen nicht aus intelligenten, mit. einem feinen ' Gefchmack versehenen Damen. Jedenfalls studiren die meisten Frauen nicht Philosophie und schreiben keine Artikel für Mo' dejournale. " Ueberhaupt sei es auffallend, daß in der ganzen Welt über das Loos der Frauenwelt nicht so geklagt wird, wie in England und in den Ver. Staaten. Der Professor meint, es rühre dies vielleicht daher, daß die Frauen in englisch sprechenden Ländern durch zu große Güte Seitens der Männer verdorben werden. Vom Inlande. In Mo bile, Ala., würd e neulich auf Auction ein ganzes Schiff, ein Schooner, für $2 verkaust. Das Schiff selber brachte '81 ein, die Takelage eben soviel. Pflaumen aus C o nn ect i cut bringen in England hohe Preise. Ein Mann verkaufte neulich dorthin eine ganze Ladung und erhielt für den Vushel L5. Auch unter den Schweinen gibt es Niesen. In Wirt County, W. Va., wurde neulich ein Schwein ausgestellt, das über 8 Fuß lang und 3 Fuß hoch ist und 71 Pfund wiegt. Ein schöner Hirsch schloß sich kürzlich einer Kuhheerde an, die von einer Mrs. Moore in Ashland, N. H., heimwärts getrieben wurde. Der Hirsch ging bis in den Kuhstall mit, wo er gefangen wurde. Achtausend unbe st ellbare chinesische Briefe, welche sich in 5 Monaten in San Francisco angesammelt hatten, wurden letzthin an die Dead Letter Ossice" zur Rückbeförderung nach dem Reiche der Mitte gesandt. In Lee Center in Lee County in Illinois wurde die unverheirathete Carrie Blake, die Tocbter des dorti gen Kaufmannes I. W. D. Blake, auf die Anklage verhaftet, ihr neugeborenes Kind erstickt zu haben. Bei dem In vuest machte sie die schreckliche Aussage, daß ihr Vate r der Vater des Kindes sei. Dieser ist jetzt auch verhastet und wegen Blutschande unter $3000 Bürgschaft gestellt worden. In derNähe derMark'schen Petroeumquelle No. 1, ungefähr drei Meilen von Shannopin in Pennsylva nien, wurde neulich der Oelspion" Mc Farlaud durch einen Schuß in die Brust tödtlich verwundet. Man weiß nicht, wer die geheimnißvolle tödtliche Kugel abgeschossen hat, doch ist man allgemein der Ansicht, daß das Mordattentat auf McFarland verübt wurde, weil er die Geheimnisse einer neu entdeckten Petroleumquelle erforschen wollte. Es i st leich t mög lich, daß wir wieder diplomatische Verwickelungen mit Mexico bekommen werden. Es hat sich nämlich herausgestellt, daß Geronimos Mordbande von Mexikanern mit Waffen und Proviant versorgt wurde, um ihre Einfälle in die Ver. Staaten erfolgreich fortsetzen zu können. Die Helfershelfer der Indianer sollten dafür zur Rechen schaft gezogen werden. Herr Bayard wird sich deshalb wohl mit der mexikanischen Regierung in Verbindung setzen. Wie Einer durch sein schlechteö Gehör zum Mörder wurde, hat sich kürzlich in einem Criminal Proceß zu Lamar, dem Gerichtsort deS County Barton in Missouri, gezeigt. Ein alter Mann Namens C. H. Barber wurde des Mordes im zweiten Grade schuldig be funden und zu zehn Jahren Zuchthaus verurtheilt. Barber ist fast taub, und erhielt vor einigen Monaten in der Nacht Besuch von dem ebenfalls schwer hörigen Robert B. Hay, welcher an de Fensterladen klopfte. Barber glaubte, es sei ein Einbrecher da und gab, nach dem er zuvor den späten Gast angerufen und keine Antwort gehört hatte, Feuer. Hay starb, und Barber soll nun 10 Jahre im Zuchthaus sitzen, weil er nicht gut hört. Sein Advokat hat jedoch einen neuen Proceß beantragt. In Rhode Island hat das Oberstaats-Gericht den Versuch vereitelt, das kürzlich angenommene Prohibitionsamendement zur Verfassung sm ungutlg erklärt zu bekommen. Es wurde nämliü geltend macht.

tu.

da von für und gsen die Annahme deS Verfassungsgesetzes abgegebenen Stimmen 4200 von Leuten waren, die kein Recht hatten, dabei mitzustimmen, weil ihre Steuern von Anderen bezahlt wurden, und daß ohne diese 4200 Stimmen der Zusatz nicht die vorgeschriebene Drei-Fünftel-Mehrheit habe. Es wurde eine neue Zählung verlangt, aber das Gericht wies das Gesuch mit der Erklärung ab, daß zur Erprobung der Giltigkeit eines Gesetzes ein Billigkeitsverfahren rncht zulässig sei. Dabei ließ es sehr deutlich durchblicken, daß es den Zusatz für rechtskräftig halte. Die Brauerei Besitzer in Detroit hatten sich vor einiger Zeit allen Forderungen der Brauarbeiter Union gefügt. Jetzt aber haben sie einen Ver-

ein gegründet, der folgende Grundsätze aufstellt : 1. Vom 4. October an soll die Arbeitszeit um 5 Uhr Morgens beginnen und um 6 Uhr Abends aushören. 2. An Sonntagen sollen dre Arbeiter, wie früher, drei Stunden in den Malz Häusern beschäftigt sein, um unabweis bare Arbeit zu verrichten. 3. Die Löhne sollen s12 bis $14 per Woche je nach den ablgreuen der Arbetter betragen. 4. Der Eigenthümer einer Brauerei soll das Recht haben, einen Mann fortzuschicken, ohne seine Gründe dasür der Union an geben zu brauchen. 5. Der Arbeits geber (Brauer) soll ferner das Recht haben, etnen Mann für eme gewme Zeit auf Probe anzustellen. Man befürchtet, daß es m Folge dessen zu einem Strike kommen wird. In einer zu New Jork ge haltenen Rede machte Herr Henry George, der bekannte Nationalökonom und unabhängige Candidat für das Mayorsamt daselbst, folgende Bemerkung : In London wohnen 15.000 Menschen auf die Quadratmeile, n Canton, Chma, 35, 000 und tn New Aork aar 54,000. In der 6., 10. und 13. Ward von New Bork kommen sogar resp. 145,000, 276,, 000 und 22 1,000 Menschen auf die Quadratmeile. Cm Tenementhaus, tote es ihrer viele in New Z)ork gibt, beherbergt sozar 1,350 Personen, was auf die Quadratmeile 3,456,000 Menschen ausmachen würde. In der Mulberry-Stra-ßen-Bend war die Sterblichkeit unter Bindern im Alter von weniger als 5 Jahren so groß, daß sie 90 Procent der Gefammtzahl erreichte." Herr George erklärte es für möglich, daß jeder Arbeiter in der Stadt seme eigene Heimstätte ha ben kann, und erklärte, eS fei der Zweck seiner Bewegung, ein derartiges R?sultat zu erzielen. ZurFeie!rdesisraelitischen Neujahrs hatten zwei New Jorker Juden.Moscs Singer undHabakuk Nathanicl Grünberg, da die Synagogen sich für derartige Gelegenheiten als zu klein zu erweisen pflegen, eine Halle gemiethet und an eine Menge Glaubensgenossen Tickets, welche zum Eintritt berechtigten, zum Preise von 25 Cents für die Person verkauft. Am Morgen des Festes als die festlich gekleideten Hebräer schaarenweise herbeigeströmt kamen konnten etwa 300 bis 400 wegen Ueberfüllung der Halle keinen Eintritt mehr erhalten, und diese liefen nun schnurstracks nach dem nächsten Volizeigericht, um wieder zu ihrem Gelde zu kommen. Richter Förde machte große Augen, als er Die vom auserwählten Volke Gottes in so dichten Massen anrücken sah, und da sie in ihrer Ausregung alle auf einmal zu reden begannen, so dauerte es eine geraume Zeit, bis dem Kadi endlich klar wurde, um was es sich handelte. Obschon die Entrepreneure Singer und Grünberg, welche auch aas UlaWi und Vorsänger fungirten, äugenscheinlich ein großes Unrecht an ihren Glaubensbrüdern begangen.hat so glaub te der Richter doch in der Angelegenheit lichts thun zu können und stellte es den ent üstettn Jsraeliten anheim,, im Civil;ericht Abhilfe'zu suchen. VemVuS lande. V on der Mosel, 16. Septem. ber wird geschrieben: Der Stand der Weinberge ist im Allgemeinen an der ganzen Mosel ein sehr guter. Einige Lagen wie Zeltungen, Lösenich, haben dadurch gelitten, daß in derselben ist, die sogenannte Sang" aufgetreten d. h., daß die Blätter an den Stöcken dürre geworden sind, was für die EntWickelung der Trauben sehr nachtheilig ist. Es ist dies eine Folge der auf die kürzlichenGewitterregen unmittelbar ein getretenen grellen Hitze (bis zu 28 Reaumur im Schatten). Glücklicher weise indessen ist dieses Dürrewerden der Blätter nur in einzelnen Lagen einge treten, während sonst die Weinberge durchwegs sehr gut stehen. Die Trauben entwickeln sich sehr schön, Kleinberg und Oesterreicher sind weit voran, Riesling dagegen ' ist noch etwas zurück. Bleibt die Witterung anhaltend so günstig wie seither, so hat dies indessen we nig zu sagen. Die Meinung für den Herbst ist durchgängig eine recht gute. Quantität : sicher zwei Drittel, in man chen Lagen sogar voller Herbst. Wenn auch über die Qualität noch nicht viel zu sagen ist, so geht doch die allgemeine Ansicht dahin, daß dieselbe den 1834er mindestens erreichen wird. Aus Athen wird gemel det : Aus der Ostseite des Pantheon sind' neue Entdeckungen gemacht worden, die aus elnem gut erhaltenen welbuchen Kopfe von archaistischer Kunst und vorzüglicher Arbeit, mehreren Bronze Statuetten und Theilen von Vasen bestehen, deren Färbung lebhaft und ganz unbeschädigt ist. Bei der Akropolis von Mycenae wurde ein Theil eines Gebäudes bloßgelegt, welches man für den Pa. last der Atriden hält. Alle diese Ausgrabungen wurden im Auftrage der grie chischen archäologischen Gesellschaft vorgenommen. E in schw erer Unglücks fall ereignete sich am 20. September zwischen Vergenhusen und Erfde im Kreise Schleswig. Vier junge Mädchen aus Vergenhusen, von denen zwei in Erste ihre Verlobten hatten, fuhren nach Vergenhusen, die Mädchen wurden von den beiden Verlobten bis zur Eider begleitet ; die jungen Männer kehrten nach Erfde zurück, die Mädchen fuhren auf einem Flachboot über die Eider, daS Boot kenterte und ehe man den Mädchen zu Hilfe kam, fanden sie ihren Tod in den Wellen.

. f-Vi

' C'OB MKWsMömg's J -:.. TROPFEN Gegen Blutkrankheiten, Leber- und Magenkeiden. Unstreitig daS beste Mittel. PrelS, 50 CentS oder fünf Llsschen $2.00- in allen Apotheken zu haben. Für fc6.0 werden zisölz Flaschen kostenfrei versande DhAWSbBaemas c X rge alle ranrhetten der Brust, Lungen u. der Kehle. Skur in Onginal-Packete. Preis, s Cent. In allen Apotheken zu haben, oder wird nach Empfang bei Betrages frei versandt. Man adressire: The Charles A. Vogeler Co., t Baltimore, MarlMd. ttsbr. WanneliHg, BöSerei Gonbitorei, Ws. 175 Mdiso Avenue. Jee Cream und feine Cakes aller Sorten Bestellungen für Hochzeiten und Sesellschaf ten werden promvt ausgeführt. Stollwerr Prima-, Vanilla, Chocolade und Brause. Bonboui. Eine große Auswahl von Kuchenverziernngen aller Art. . i C. PINGPATO'S ksutsche Buch - Handlung ! No. 7 Süd Alabamaftr. Bücher und Zeitschriften in allen Sprachen neu und gebraucht zu billigen Preisen. Alte Bücher werden gekauft und ein getauscht. Zur SiHerhelt, Bequemlichkeit und Sparsamkeit beim Kochen steht Gas unerreicht da. Glö-Defen Gasmaschinen zum Kostenpreise. GA8 COMPANY, 47 Ooutb Vennsdlvanta Qtr. Der Kaufmann. James Evans in Londorr besuchte am 6. Sept. das Drury Lane-Theater, um das Stück Hans im Glück"- zu sehen. Er löste an der Kasse eine Eintrittskarte für die Galerie. Als er auf die Galerie kam, sah er, daß der Raum überfüllt und für ihn kein Plätzchen mehr frei war.' So fort ging -er zurück und verlangte sein Geld, voch der Kassirer sagte ihm, daß das Geld niemals zurückerstattet werde, er könne jedoch seine Karte für die nächste Vorstellung verwenden. EvanS weigerte sich dies anzunehmen und erstattete ge gen den Direktor deS Theaters eine Be truasanzeige, indem er angab, man habe versucht, einen Platz, der schon verkauft und thatsächlich besetzt war, nochmals an Mann zu bringen. Der Richter erkannte daß Mr. Evan's Verlangen vollkommen begründet sei : ein vollgefülltes Theater dürfe keine Karten mehr ausge ben. Der Vertreter des Direktors erwiderte, es hänge davon ab, ob magere oder fette Personen im Publikum seien-, der Cassirer-trage keine Schuld, Mr. EvanS sei gerade an einem korpulenten Tage in's Theater gerathen, an welchem nur eine geringere Anzahl Unterkunft finden konnte.' Der Richter erklärte je doch : Wagen Sie zukünftig die Besu cher Ihres Theaters, wenn Sie es für nöthig finden, aber Mr. Evans müssen Sie sein Geld zurückerstatten und die Kosten zahlen." Zwei schreckliche Unglücks fälle haben sich in Vörde und in Sprock hövel, Westfalen, zugetragen. In Börde warf das ljährige Söbnchen des Spe cereihändlers Thun die Lampe um, diese 'explodirte und setzte das Hemd des Kindes in Flammen. Der blinde Vater, die Mutter und die 22jährige , Schwester eilten berbei und versuchten das Kind zu retten. Während erstere beiden schwereBrandwunden enttten, pngen vie ju ; der des Mädchens Feuer, vtejes eilte brennend in das gegenüberliegende Hans, wo: eS . ohnmächtig zusammenstürzte, j Sowohl das kleine Kind, als auci daS Mädchen starben nach wenigen Stunden an den Brandwunden. In Sprockhövel ließ eine Frau ihr dreijähriges Kind bei einer Petroleumlampe - einen Augenblick allein im Keller; die Lampe siel um, . i. t. t. r ry t. vie moer ves moes nngen euer uns eS verbrannte elendiglich.

fflT ' &lg$sJ'z0 3 k ,.' 'iTi.r 1M MO ;i

k-l:

i ij.l;

Brust THEE

vr. C. C. Everts, DentsHerFahNarzt. (a$fo!fftr o ()tl. 6. lilim.) RX3:Cc?e Washington u. Vennsdlvania Qtr. In dtanapoltS. Ohioao Ht. Ltonl8 anrl P 1 tt s bnra: Ilailroad. 8etttciiSi fär durchztheude 2t Lokal-Zöge. v 17. fitbx. Xtst am fi0f frlaflt da Uion,Dvot, Zndxl., ttgt:

$ILg Oxc0m. Itfl.arbtanapl'l imi fi'il i " T.W m , 8:57 , 8:15 . 9:52 . "s?. tWJOK :3. :M. ant.Camb'flCttt , 9U$non .... Da?Un . Pisua . tlxbana . lujnbal.... li: . , Kccaif , etcubcntiS . Sh,lia.... 12:rOr. 4:24 . 8:U3 . 6:17 . , mm&utg.... , ftartilburg... 2:9ta S: jm 6:2 5: . 7i30 . i 7:tO'm , KSaj$taffton.. . rautmott , v;;uajtir;ia N V?k... , töoftpn ritalich f rögUch, auigkNvnritn onn:cg, Pllann' Vnlaft, Gchlf unb Htlagn dch bt Pittkbvra, Sarrtlburi, PtzUalx,ta und ks vork, hn kZkchsel, lot in Oae,chstl ch Balttmr. Bas feinst d Vk. ry Fahrkantn nach all Oftltch,n El faltn mUn faupta$t!arttn. Bureau! feel Wfts unk in m eubt.fcutau, ! r 3&tnoil un Kasttngton Strafte unk Im Union Dx urcou JndianaxoUi, haben. Vchlkfwagnatttn tbn nn tn Boraul gftchrt ctfccn durch ftcvütattan Mi kn Katntcn im 6takt)Bru ikit tat Uni Dxot , Jndtauaxoli, Ind. H. R. Ins, A. 8. . . erbost. fit fBalituj. ton nk Satnotl ettafcc. 3'U. Band CTcCrta, Ranafitt, Colsnftul, Cto C ff t k. fltal. Cafftfttit nb XUtct.f it 5Ht. Wie Wee Sine !" ita$ Cleveland, 2ale Cchatanqna, Stiagara Fallt housand Jiland, rtalt George, gele Cham tzlai, Seratoga, Whtte Monntaint, Old Orchard, Rye Beach und alle Cnrdläjse ton NEW ENGLAND utt j3fi Schnelliügin täglich. Die tn,ige Bah Jnta,tt ch NeTf York and Boiton welch durchseiend Saat tn Berlin kunt mit der a! eberc unk . ). tral tlcnkakn bat. Sie tntge avn, u,iq tm ran entrai er tu Sero gort einläuft. Ein rveftUch seiender Schnellzug würd tngertch ttt unk Paffagiere, welche ach Sttffanri, jtanfal. SSetralta, Colorado Rm Kcftco und aitfornta reifen wollen, finden hefte ÄÜornabatlon und ntedrtg xaten. Kittstc! fcoiatc. Man fcoU sich detQJ.Nich! I, gent, ultunft fLy TiUtt in allen regulären 5Cltet. Office. S. V.Thomak, O. B.Skinuer, Senerai Manager. Trasft.get. V. Z. Vmlth, ?n. Paff. Lgt Eleveland, O. XV. J. Iicliols, Passagier.Zlgent. Jndtanaxoli, Ind. 0. , atei Hau und 136 ,. Cfi I2w,i SttaU. j:i&ir-r ZU lZxi$t cri keße üzi nech Louisville, N&shyille, Mexnpbis, Chat t&nooga, Atlanta, Savannah, JackBonvüle, Mobile and New Orleans. Ct tft drthilhast fst Paffagi ach de Söden, ie direkte Route zu nehmen. yalaü', vchlas. und Parlor-Vagen zwische Chicago und Louisville uud Et Louik uud Lonisdill ohu. Vageuwkchs!. Eomfort, Schnelligkeit und Sicherheit bietet die 3ft" U alte ,ndrksfige D. M. & D. M. M. H. I. Derinc: fftslent Vemeral Vaffa?iere, ordft'ee oashing: uud Ziinoil Cti., ZK,,:i JC. W. MnKivui. SuDerintenÖeiit. s((ca, IVr müht ilt VAOTALIA UM ! tzr G ar na! d 3 eil fit bis kürzeste und beste Linie tbtt Ot. -Lorxla, Mlesoari Uaa boSi Iowr., Nebraska, Toxclo, Arlxaness. Colorado, New Mojtioo, Ie oota nn Oalirornia itt. Da C ahnbett ist ton Ctrin cnb die Schi neu find an Stahl. Die Oan huben die eueften Verbesserungen. Jeder Zug hat Vchlafkagen. yeffagiere, ob sie nn Villete erster Klasse oder SmtgrauteuVillete haben Verben durch unsere paffagierzüge erster Klasse befördert. Ob Sie nun ew Villet n erLigtu Vtti sen. ein Ercnrsiontdillet ,der irgend eine Sorte tlisenbahubillete wolle, koe Vie, oder schreiben Vie a II. TL. Derlnff, ssiftt Srat Ya5aier.ivt. orkofi.? Oasdlngtom nd Jllieoi SlrInd',1 0. y ill, ve'l vupt. vt.LonU, 0. 0. . ,d. Oeo'I Vass..at St. Soull Et. SVUrlirwAiBilYlCHCAtÖT(()" Die kürzeste und direkteste Linie von INDIANAPOLIS ach Frankfort, 5llpbi, Monticello, Michigcm Cüv, Chicago, nud allen Orten 1.N nördlichen Judiaua, Nicht, aau, nördlichen Illinois, Wiöconftn, Iowa, Mwuesota. ebrat'a, Kausa, New Mexico Dakota, Nevada, ß lirado, Ealiforuien nud Orekön. 2 direkte Züqe täglich 2 von JndianapoNs nach ttieag; ebenso ach Michtgen City. Slegantc Pulkuan Schlas. Waggons ank den Nachtzüg.v Vep2öarken bi an' Reiseziel ertheilt. ' ein ahn hat größere Be Uchkett kr lllligtr Rate alt it. 0lcti nnk ieiitplrH nicht, n bdttrffn. Stab t, Seiet. , 12, Plarfor vd vtoßkss, Luftbrsn und a. moderne Ein rtchtunge, nüdertrefsliche vortbet' für Smlgra. tn,Land udTouNfteVUiett av irgend le Ott, d, ,0 and vadne derlei nd. Wenn an nördlich, südlich, östlich ux ftttch b tsenwünscht, kaufe man nicht kat nVtgt lOtAat. Ül aa.st $ms f. n, gesetz, rSejen Rldertm d ntn ftch &oleirt Emmott, , Diftritt Passagi, XgtnU It. 2s ad 35lnU Ctrtt, Jndianax, I Jd. Set O. Carspn, O. O. vaUi. . ClJnalttr, , Cifttrtl if gtvL c;tstfu. CiUxlii

etatiän.

cha,g ,Poft,g., Ü26P flöTIa B 6:90 . 13:59& 6:63 . 1:37 m 8:67 , Z: 8:58 , 3:47 9:S6 . 4:M ll:339tin 6:40 . Ü "53 m 5:09 , : m 7:oa . 4:15Öu 7:40 . ... .... 8:60 , 7:50 , ....... U: :2dm

omuo

iwm sffliij

jüi

-7;;

zrk?.,,,. v