Indiana Tribüne, Volume 10, Number 24, Indianapolis, Marion County, 12 October 1886 — Page 2

Zndiana Tribüne. Erscheint FSg lich und S Onntags. rUtSilich .XrlMlne" tostet durch hn XxSgerX) Cents per I3o$, kl Sonntag ,?ibke K Cinil iu voch. vtid uf aaai 11 lintl. VH ingefchttrt ta DoraifoeiOlnn IS Sir Office: 120 O. MarvlandSr. Indianapolis, Ind., 12. . Oktober 1836. Brutale Eltern. AuS New Aork wird dieser Tage be tichttt : In den Specialassisen brachte die Geschichte einer Stiefmutter die zwei kleine Mädchen grausam behandelt hatte, manches Auge zu Thränen. Die Stiefmutter, ein großes, starkes Weib, trug einen weinenden Säugling im Arm, um dadurch im Gericht für sich Mitleid und Sympathie zu erwecken. Die giern war die Mutter von fünf Kindern, als sie vor zwei Jahren die Gattin des Vaters der armen Mädchen wurde, wegen deren Mißhandlung sie jetzt als Gefangene vor dem Nichter stand. Auch der Vater der Kinder befand sich in Haft, weil er erlaubt hatte, daß sein eigenes Fleisch und Blut in seiner Gegenwart derartig miß handelt worden war. " Die Namen der Kinder des Mannes aus erster Ehe waren Anna und Louisa Wolf, von denen die eine sieben, die andere neun Jahre zählte. Auf den Zeu genstand wurde zuerst die siebenjährige Anna gerufen. Ihre Augen waren mit Thränen gefüllt, als sie auf den Zeugen stand gehoben wurde. ' Sie war nicht im Stande, zu gehen. Ihr Körper war mit zahllosen Merkmalen erhaltener Schläge treckt. Eine Nachbarin Namens Louise Falk sagte über die-Stiefmutter dem Richter Folgendes: Frau Wolf besitzt gegen ihre Kinder auch nicht das geringste mütterliche Gefühl. Jetzt sitzt sie da und weint über ihrem tleinenBaby, und doch habe ich es kaum ertragen können und bin fast krank geworden, als ich mitansehen mußte, wie sie die Kmder aus erster Ehe behandelte. Sie versuchte dieselben förmlich zu Tode zu hungern. Wenn die kleine Annie einen Knochen aufhob, an dem sich noch ein Bischen Fleisch befand, um ihren Hunger zu stil len, dann griff dieses Weib zur Peitsche und prügelte den armen Wurm auf die unbarmherzZZste Weise durch. Dann band sie der weinenden Annie ein Schnupftuch fest um den Mund, um zu verhindern, damit man in der Nachbar schuft nicht das Wehgeschrei des miß' handelten Kindes höre. Einmal band sie die Anna an einem Baum fest und ließ sie dort dreizehn Stunden lang, ebne ihr auch nur das Geringste zum Essen zu geben. Bei einer andern Gelegenbeit schlug sie die Kleine drei Mal zu Boden und stieß sie dann mit den Füßen im Zimmer herum." Als Frau Falk ihre Aussagen beendet hatte, betrat der Polizist Martin den Zeugenstand. Er erzählte, er sei in das Haus der Wolfs von den Nachbarn gerufen worden und habe dort die kleine Annie gefunden, deren Hände nach vorn zu übereinander gekreuzt und mit einem Strick festgebunden waren, dessen ande res Ende um ihre Fußknöchel befestigt war. In dieser Lage war es dem Kinde nicht möglich, ibren Kopf in die Höhe zu heben, und der Strick schnitt so tief in das Fleisch ein, daß die Hände des Kindes geschwollen waren. Als der Polizist das Kind fragte : Wer hat Dir das aethan V antwortete es : die Mutter." Daraufbin verhaftete der Polizist das bestialische Weib, welches zu ihrer Entschuldigung nur zu sagen wußte, Annie sei von ihr deshalb durchgeprügelt und an den Baum festgebunden worden, weil sie aus der Eiskiste ein Stück Fleisch gestöhlen" habe. Darauf wurde die Schwiegermutter von dem Richter auf den Zeugenstand gerufen. Wie alle Weiber ihrer Art, spielte sie die beleidigte Unschuld und that so, als ob kein Mensch so viel um das Wohl ihrer Stiefkinder gebe, wie sie. Ich gebe ihnen eine gute Erziehung," sagte sie. Sie sind viel bösartiger, als meine eigenen Kinder, und ich muß sie deshalb manchmal bestrafen, ich thue ihnen aber gewiß kein Unrecht. Mein kleines Lamm," mit diesen Worten wandte sie sich , an die kleine Anna, die bei dem Klänge ihrer Worte zusammen bebte und sich in die Arme des Supt. Jenkins, von dem Verein zur Verhütung von Grausamkeit gegen Kinder, flüchtete, mein liebes Kind, komm in meine Arme! Habe ich Dich geschlagen? Gewiß nicht! Ich habe nie einen Finger gegen Dich erhoben ! Ich habe Dich gepflegt und geliebkost, als Du krank warst, und ich war gut zu Dir, wie Deine eigene Mutter !" Wer hat ihr die Nase gebrochen?" fragte der Nichter. Sie war krank, und ihr Gesicht wurde so zart, daß ihr die Nase brach." Wer brach ihren Arm?" Zu derselben Zeit hat sie auch ihren Arm gebrochen," antwortete das Weib. Ich würde ihr kein Haar auf dem Kopfe krümmen !" Wo kommen die Wundbeulen auf ihrem Köiper her?" fragte der Richter weiter.' Wer hat ihr die Hände gebun den, als sie der Polizist fand? Sie wiffen natürlich nichts davon? Treten Sie ab!" Der Jammerlappen von einem Vater zog es vor, den Zeugenstand überhaupt nicdt zu betreten. Der Züchter verurtheilte die süße" Stiefmutter zu einem JahrZuchthaus und 8500 Geldstrafe und ihren Mann zu 6 Monaten Zuchthaus. Da das Weid die $500 nicht bezahlen kann, so wird sie noch mehrere Jahre länger im Gefängniß brummen müssen. Der Nichter hatte seine Schulkgkett gethan. Zur Geologie NordAmerikaS. Der englische Gelehrte Sir W. Dawson hat kürzlich vor der britischen geoloaischen Gesellschaft zu London einen interessanten Vortrag über die Geologie Nord-AmerikaS gehalten, welchem wir rolaende Anaaben entnebmen : .

TU aeolögische Geschichte Nord.Ame.

rikas beweist ebenso, wie diejenige von Europa, daß in früheren uralten Zeiten auch auf amerikanischem Boden Perioden sowohl von Kälte als auch von Wärme geherrscht haben. Es wird behauptet, daß diese klimatischen Veränderungen nicht sowohl von der Sonnenwärme oder von der relativen Stellung der Erdare, als von geographischen Veränderungen auf der Erdoberfläche Amerikas herrührten. In zweiter Neihe sind paläontologische und biologische Beweise in Betracht zu ziehen. Diese Beweise fallen gleichfalls zu Gunsten der obigen Annahme aus. Neuliche Forschungen haben ergeben, daß für die Mehrzahl der im Meere lebenden Geschöpfe die größeren Tiefen des Oceans ebenso unpassirbar sind, wie das Land selbst. Wo viele Arten wir belloser Thiere den entgegengesetzten Ufern eines großen Oceans gemeinsam sind, da kann man voraussetzen, daß sie ihren Weg an der Küste . entlang früher oder später zurückgelegt haben. Nun ist es aber eine Thatsache, daß von den gegenwärtig eristirenden Mollusken EuroPas und Canadas 54 Procent von der Flachwasier-Form und ungefähr 65 Procent von der Tiefsee-Sorte beiden Ufern gemeinsam sind. Dasselbe gilt von anderen unterseeischen wirbellosen Thieren. Es ist daraus ersichtlich, daß Verhältnißmäßig seichtes Wasier, wo nicht sogar Land, in früheren Zeiten das atlantische Meer von dem. arktischen Bassin getrennt haben muß. Die Trennung ist nicht modernen Ursprungs gewesen, denn von der cambrianischen Zeitperiode anfinden wir auf den beiden Seiten des Oceans viele wirbellose Thiere, welche entweder Vollständig mit einander identisch oder doch einander so ähnlich sind, daß sie nur eine geringe Abweichung von der Urform bekunden. Culturverbreitung. Der Sydney Herald" vom 9. August enthält einen ausführlichen Bericht über die telegraphisch schon gemeldete Straf expedition des deutschen Kanonenbootes Albatroß" nach den Neuen Hebriden. Deutsche Blätter nennen diesen Bericht interessant", wahrscheinlich weil aus demselben hervorgeht, auf welche Art den Menschenfressern das Abscheuliche ihres Gebahrens zu Gemüthe geführt und der Contrast zwischen ihrer Barbarei und der höheren Civilisation veranschaulicht wird. Folgendes ist die Darstellung des australischen Blattes: Das Kanonenboot Albatroß", welches Sydney am 3. Mai verließ, ist am 8. August dort wieder angekommen. Es war in See gegangen mit der Bestim mung, die deutsche Flagge, welche auf den Carolineninseln aufgehißt war, niederiuiieben und die Bewobner der New Hebriden zu bestrafen, welche bekanntlich einen deutschen Handelsmann Namens Klein und seinen englischen Gefährten Peter Cullen getödtet hatten. Das Verbrechen wurde aus der Insel eneure ve gangen. Nachdem das Schiff bei Mallicolo, einer nsel in der Näbe von Leneure, an gekommen war, wurde zunächst unter sucht, welchen Dörfern die Mörder entstammten. In diesen Untersuchungen wurde das deutsche Kanonenboot von dem framösrscken Schooner ..Cobalt" eifrigst unterstützt. Von dem Ankerplatz des Schiffes aus wurde an der Küste ein Haufe Eingeborener mit Nislebüchsen, nr t i-. t S , - Alenern, veeren u. . ro. oeivanei ve merkt. Als ein Eingeborener aus Mal llcolo, welcher sich aus dem Alvatrotz" befand, mittheilte, taß die bewaffneten Eingeborenen einer der Ortschaften angehörten, deren. Einwohner die Mordthat vollführt hatten,eröffnete das Albatroß" em heftiges tfeuer, durch welches fast 100 Insulaner getödtet und außerdem eine große Anzahl derselben verwundet wurden. Die Uebrigen zogen sich erschreckt in die Wälder zurück und schlevvten ihre Todten und Verwundeten' mit sich fort. Als rr , ti n. rr? C i r eine rpeoulon aus zncieren uns iu Matrosen des Albatroß" bestehend ans Land ging, war kein Eingeborener, we der ein Lebender noch ein Todter, zu sehen. Der kommandirende Ossicier ließ einen Streifzug durch den Wald vorneh men, aber von den Eingeborenen war keine Spur zu entdecken, und man war eben im Begriff, an Bord zurückzukehren, als man auf ein Dorf stieß. Dasselbe war von Eingebornen vollständig verlas sen, aber es waren Anzeichen dafür vor Handen, daß eine Flucht Hals über Kopf vor sich gegangen sei, denn die Feuer brannten noch w den Hütten. In einer von den Hütten wurde ein Rock gefun den, von dem sich herausstellte, daß er dem ermordeten Cullen angehört habe, ein Beweis, daß die Strafe die Schuldi gen getroffen habe. Das Dorf tout de nied ergebrannt, die An Pflanzungen zerstört und eine Anzahl von Büchsen, Aexten, Meffern u. s. w., welche man in den Hütten fand, wurden mit an Bord genommen. In gleicher Weise wurde auch mit dem anderen Dorfe, deffen Einwohner sich an der Ermordung der beiden Europäer be theiligt hatten, verfahren. Deutsche WoknungSverhältnisfe. Der Verein für Socialpolitik hat soeben den zweiten Band der Gutachten und Berichte über die Wohnungönothder ärmeren Classen ausgegeben. Außer einer lichtvollen Darstellung der sranzösischen Wohnungsgesetzgebung, deren Verbefferung gerade in diesem Augenblick auf der Tagesordnung steht, schreibt die Kölnische Zeitung", enthält der selbe Berichte über die Zustände in Be? lin, Breslau, Leipzig, Chemnitz, Osna brück, Bochum, Essen, Dortmund, Crefeld. Unzweifelhaft wird durch ' diese reichhaltigen Angaben das Ergebniß, zu welchem das Studium des ersten Bandes schon führte, im vollsten Umfange bestä tigt ; wir besitzen in den deutschen Städ ten eine Wohnungsnoth bei den ärmeren Claffen in ganz erheblichem Umfange, es bestehen in unseren größeren Städten und namentlich auch in den Fabrikstädten Wohnungsverhältniffe, welche sittliche und gesundheitliche Uebel und Mißstände zur Folge haben, die man bei uns gar nicht für möglich hält. Es wäre sehr übertrieben, wollte man behaupten, daß in Berlin oder in Leipzig, ebensolche Zu stände vorhanden wären wie in den Lon doner Slums, allein was uns der Berli

dfmell

ner Bericht von dem Umfange und der Ausdehnung des Schlafleutewesens mittheilt, was er von der Zahl der über? füllten Wohnungen angibt, das ist in der That bedenklich genug, um die ganze Aufmerksamkeit der öffentlichen Behör den zu verdienen. Es macht doch einen ganz eigenthümlichen Eindruck, wenn wir aus der Berliner Wohnungsstatistik erfahren, daß beinahe die Hälfte der Bevölkerung der Reichs Hauptstadt in durch aus überfüllten Wohnungen lebt ! So reicbbaltia der soeben erschienene Band der Schristen des Vereins nun auch ' ist, so scheint uns doch die Erhebung m so fern ein wenig einseitig vorangegan gen zu sein, als man sich lediglich auf die Wohnungsverhältniffe in den Städten beschränkte, dagegen das' flache Land gänzlich unberücksichtigt ließ. Wer die Verhältnisse auf dem Lande, beispielsweise in einigen Gegenden der Eisel, im West.'rwald, im hessischen Odenwald u. f. w. kennt, weiß, daß die Wohnungszustände dort, weniger mit Rücksicht auf Ueberfüllung, als im Hinblick auf die von der Gesundheitslehre gestellten Forderun ge", so ziemlich alles zu wünschen übrig laffen, und wenn die Berichte mit voll stem Rechte darüber in beregter Weise Klage führen, daß die Unsittlichkeit durch die mangelhaften Wobnungen so über aus gefördert wird, so findet dies auf die Verhältniffe in den Dörfern auch in ge wiffem Umfange Anwendung. Ueber die Mittel, welche zur Abhilfe gegen -die Wohnungsnoth vorgeschlagen werden, behalten wir uns vor, ein anderes Mal zu berichten ; wir möchten nur bemerken, daß wir ungeachtet mancher Bedenken den Vorschlag, durch eine Ergänzung des Strafgesetzes ein Vergeben des Wohnungswuchers zu schaffen, nach wie vor für nützlich halten. Ein seltsames Schicksal. Kürzlich starb in einem Armenhause in Dayton, Ohio, ein Mann, der vom Schicksal auf eine wahrhast seltsame Weise verfolgt worden war. Er hieß Alfred Britt war 25 Jahre alt und litt seit längerer Zeit an einer theilweu sen Lähmung, in Folge einer Schuß Wunde, die er in den Rücken erhalten hatte. Britt war in Boston geboren. Ein armer Handwerker Namens Alexander Gray hatte ihn, als er noch ein ganz kleiner Säugling war, vor der Thür seines Hauses in einem Korbe gefunden, in welchem sich außer feiner Wäsche die Summe von 810 befand. Gray war bereits sechs Jahre verheirathet, hatte je dcch keine eigenen Kinder und entschloß sich auf Zureden seiner Frau, den Fremdling an Sohnesstatt aufzunehmen. Als das Kind drei Jahre alt geworden war und im Hofe seiner Pflegeeltern spielte, betrat ein Fremder durch eine Hinterthüre den Hof, ergriff den Knaben und wollte sich mit ihm fortschleichen, als der große Hofhund der Grays sich wüthend auf ihn stürzte und ihn zwang, sein Opfer loszulaffen. Frau Gray war auf den Lärm in den Hof hinausgeeilt, und der Fremde flüchtete sich. Als eine Woche später das Kind wieder einmal in dem Hofraum spielte, sauste von der Alley her ein schwerer Stein dicht an seinem Kopfe vorbei. Einige Knaben hatten den Mann in der Alley gesehen, als er den Stein warf, es gelang jedoch der Polizei nicht, seine Spur zu sinden. Der kleine Alfred war ein wunderhübsches Kind, und seine Pflegeeltern kamen auf die Vermuthung, daß Jemand ein Interesse habe, das Kind vielleicht wegen Familienähnlichkeit aus dem Wege zu schassen. Sie'hielten ihn wochenlang verbor gen, bis er eines Abends zum Fenster in den Hof einer Fabrik hinuntersah. Er war noch keine zwei Minuten an dem Fenster gewesen, als eine Kugel auf ihn abgeschossen wurde, welche ihm eine Locke von seinem Haar riß und in der gegenüberstehenden Wand stecken blieb. Die Polizei entdeckte, daß der Schuß von ei' nem Holzhaufen her abgefeuert war, der sich etwa 20 Fuß weit von dem Fenster befand. Den vorgefundenen Spuren zu folge hatte der would deMörder bereits seit mehreren Tagen auf sein Opfer gelauert. Es konnte jetzt noch kaum ein Zweifel darüber bestehen, daß ein geheimer Feind es auf das Leben des Kindes ab gesehen habe. Die Familie beschloß, Boston zu verlassen. Gray hatte eine gute Stelle in Eleveland in Aussicht. Mit Hilfe eines Detektivs wurden im Geheimen die Vorbereitungen zur Reise dorthin getroffen. Ein volles Jahr lang lebten die Grays in ihrem neuen Auf enthaltsorte in Frieden, bis eines Taaes ein Fremder in die Werkstätte kam, in welche? Gray arbeitete, und sich dort nach ihm erkundigte. Nach einigen Re densarten entfernte sich der Fremde. Zwei Tage später kam eine Kutsche vor das Haus Grays vorgefahren. Alfred spielte mit zwei anderen Kindern vor der Thüre, als ein Mann in der Kutsche ihn mit Candy an den Wagenschlag lockte und ihn gerade entführen wollte, als zur rechten Zeit Frau Gray mit einer Freundin um eine Straßenecke 'gebogen kam. Der Fremde stammelte eine Entschuldigung und fuhr rasch davon. Um den Knaben zu schützen, schickten ihn seine Pflegeeltern zu einem Ver wandten in Indianapolis. Sie thaten dies so heimlich, daß nicht einmal , die nächsten Nachbarn von dem Verbleib des Kindes wußten. Die Verfolger bo ten Alles, auf, um auf die Spur des Knaben zu kommen, und angebliche De tektivs drohten sogar Gray, er stehe im Verdacht, Alfred ermordet zu haben. Er ließ sich jedoch nicht einschüchtern, und die Verfolger schienen endlich müde ge worden zu sein und ließen ihm Ruhe. Frau Gray hatte jedoch große Sehn sucht nach dem Kinde und redete ihrem Manne so lange zu, bis derselbe ein willigte, nach Cincinnati zu ziehen und Alfred zu holen. Kaum hatte sich die Familie in dem neuen Wohnorte niederge laffen, als sie auch schon merkte, daß die Verfolger wieder auf ihrer Spur waren. Als der 7jährige Alfred, der in seinen Aeußern angeblich einem hervor ragenden Bürger von Boston täuschend ähnlich sah, eines Tages aus der Schule kam, jagte ein Fremder in einer Kutsche die Straße einher und warf den Knaben unter die Räder. Alfred trug einen Armbruch und mehrere Schrammen da von: der Fremde hatte unterdessen den

Wagen in einen LeihstaU gebracht lind war verschwunden. Als Alfred 12 Jalre alt war, starb sein .Pflegevater. Frau Gray zog nun zu ihren Verwandtennach Louisville, wo auf Alfred kein Attentat n ehr verübt wurte, bis er 18 Jahre all war. Da starb auch seine Pft.g:mutter, und bei dieser Gelegenheit brachte eine dortige Zeitung c'ne kare Notiz über das sonderbare Vorleben des Findlings. Zwei Monate später feuerte ein Fremder durch's Fenstcr in das Zimmer, in welchem sich Alfred befand, traf jedoch nur dessen

Schatten. Ein Polizist verhaftete den Mann,derselbe betyt uertc jedoch.nur durch Zufall geschossen zu haben und kam frei. Alfred verließ heimlich Louisville und begab sich nach Missouri und Kansas, wo er unverfolgt blieb Endlich glaubte er sich sicher uno wollte wieder nach dem Osten zurück. Es war vor einem Jahre, als er auf der Fahrt nach Columbus, Ohio, beim Verlassen einer Eisenbahn station zwischen Dayton und .Yenia hinterrücks eine Kugel in den Rücken er hielt. Er siel bewußtlos hin und wurde in's Hospital gebracht.wo er lange blieb, als sein Geld anhielt. Dann wurde er auf eigenes Ersuchen in's Armenhaus gebracht, wo er vor einigen Tagen als Krüppel starb. Kur; vor seinem Tode erzählte er seine ganze Leidensgeschichte und sagte er freue sich ordentlich darauf, sein Leben beenden zu können Er war sein Lebenlang so viel verfolgt worden, daß er schließlich die Ueberzeugung ge wann, nur das Grab könne ihm Schutz gewähren. ' . Amerikanische Studenten. In einer Zeitung, die in einer Stadt nicht weit vonNew Iork" erscheint, wo sich eine der üblichen amerikanischen Uni versitäten befindet, wird auch den College Angelegenheiten die gebührende Beachtung geschenkt, und dieselben wer den in einer eigens für sie bestimmten Spalte behandelt. Neulich brachte das Blatt folgende vier .Notizen: Gestern wurden die Freshmen" beim Baseball Spiel von den Juniors" besiegt." Das Tennis- Tournier im College nimmt morgen' seinen Anfang." An der neuen Turnanstalt (Gymnasium heißt's auf amerikanisch, Anm. d. Red.) wurde gestern mit dem Bauen . begonnen." Die Herren So und So sind ernannt worden, um einen CollegeFußballclub zu organisiren." Ein anders Blatt bemerkt dazu: Nicht eine Zeile in obigen Notizen deutet an, daß es sich um eine Anstalt handelt, die etwas mehr ist, als ein bloßer Athleten - Liebhaber Club. Man mag unsere Zeit das Zeitalter der Vernunft nennen, doch scheinen obige Notizen anzudeuten, daß unsere amerikanische Jugend ihre Muskeln werther hält, als lhr Gehirn." Der Vorwurf ist zutref' send, und ist auch für andere Colleges hier zu Lande wohl anwendbar. Deutsche Lvcal Nackrichten. K ö n i g r e i ch V a i e'r n. Der in Konkurs gerathene Kaufmann Louis Frank in Bamberg wurde verhaf tet. Der 3leg. Zahlmeister Emil Gold schmidt in Bayreuth wurde wegen Veruntreuung zu H Jahren Gefängniß ver urtheilt. Der Zimmermann Josef Irrgang von Loisling hat den Häusler Michael Fischer von Thierling erstochen. Die Eheleute Hecker in Jngolstadt wurden wegen Kuppelei zu 4 und 6 Mo naten Gefängniß veru.rtheilt. Im Orte Hinterreckenberg hat der Häuslers söhn Alois Wolinger seinen Bruder erstochen. Durch einen Pistolenschuß machte in der neuen Artilleriekaserne zu Würzburg der Unterofsizier Karl aus Ansdach seinem Leben ein Ende, in Etgenhausen der Bahnwärter Philipp Fröhlich, in Würzburg der Kaufmann Glaser. In der Jsar suchte und fand seinen Tod der Besitzer der St. AnnaApotheke in V!ünchen, Heinr. Wenzel. In Markt Redwitz erhängte sich der Hausknecht K. Wunsiedel, in Sölden der Altsitzer Schmid, in Wartenberg der Bräumeister der Settelebrauerei, in Weikendorf die Wittwe Maria Pseufer, in Zell der Ackerer Johann Stephan. In Folge des Genusses giftiger Schwämme sind gestorben: in Höhenhosen bei Pang die Haupterbin des Hallerbaueranwesens in Alsing, in München der Sohn des Vergolders Bock, in Pfraundorf der Bürgermeister und Oekonom Bacher, in Wiseentheid der Distriktswegmacher Müller und seine Toch ter. Ertrunken sind: bei Amberg die beiden Söhne des dortigen Schulhaus pedells Schmid, der Sohn des Oekonomen Walz in Vayersdorf, die Tochter des Söldners Kiermaier von Eggmühl, der Sohn des Packetträgers Josef Aicher von Feldkirchen, in München der Postillon Bichel, bei Neustadt a. H. der Che. vauxleger Phil. Vollmer, bei Nürnberg der Kaufmann Ed. Jordan, bei Regens bürg der Schüler Thirion und im Regen bei Regensburg der Sohn des' Obercondukteurs Wisner, in der Altmühk bei Schönfeld der Landmann Joh. Neu mever, in Schwarzen feld der Schriftsetzer Max Lange. Ueberfahren wurden bei Bergrheinfeld die Frau des dortigen Bahnwärters Klier, auf dem Bahnhos zu Furth i. W. der Nollirwärter Johann Münch, in Höchberg der Sohn des Gastwirths Ambros Gähnheimer, in Hochsbach der Wechselwärter Langieuner und bei Neuulm die geisteskranke Tochter des pens. Bahnwärters Berchtold. Königreich Württemberg. ' - Dem Stadtschultheiß Unterse in Smünd wurde der Titel Oberbürgermei ster verliehen. Johannes Flaig von Raichenbach wurdv in Göppingen wegen Sittlichkeitsverbrechen zu 15 Monaten Zuchthaus verurtheilt. P. und A. Kon zelmann in Riedlingen, Vater und Toch ter, wurden wegen Sittlichkeitsverbrechen verhaftet. Bei Lungert bezw. in Söflingen erhängten sich der Bauer Bohn und der Gärtner Eduard Keller ; ferner mach ten ihrem Leben durch Selbstmord ein Ende: der Weingärtner I. Fink von Großheppach, in Adelsheim in Baden der von Niederste? gebürtige Liebmann Kahn (hat sich erschossen), ein Arbeiter der Gewehrfabrik in Oberndorf Namens Jakob Baumer (erstach sich), der Sohn des äußeren" Müllers in Neusten (durch Oessnen der Pulsader) und der Kutscher Strohm von Sontheim (ertränkte sich). Durch .Unglücksfälle

kamen Utti'0 Ueoen : der Httyger Adam Haug und die Frau des Pfandleihers Fuchslocher in Eßlingen (letztere starb in Folge eines Schlaganfalls), der Füsilier Hummel von Geradsweiler (ertrunken), der Gypser Johannes Pulvermüller von Gosbach (Sturz) ; Pfarrer Reischle von Dörzbach wurde durch Umwerfen des Wagens bedenklich verletzt; ebenso Pfarrer A. Vihl von Gaggstadt dadurch, daß er, während er das Manöver bei Kirch berg beobachtete, von einer Cavallerieab theilung überritten wurde.

Aus der Rheinpfalz. t Steuereinnehmer Peter Warth in grankenthal. Der Turnerbund in Germersheim feierte seine Fahnenweihe in Verbindung mit dem dritten Stiftungsfest. Ueber das Vermögen des Bäckers Joh. Ziegler in Hambach wurde der Kon kürs verhängt und Ziegler verhaftete s Der Rechner des Pfälzischen Kampfge nossenbundes, Karl Neu in Kaiserslaulern. Ihr 25jähriges Priesterjubiläum feierten : Pfarrer Jak. Bernatz in BergHausen, Pfarrer Jak. Philipp in Born heim, Pfarrer Jak. Johann in Duttweiler, Pfarrer Frz. Stadtmüller in Edesheim, Pfarrer Joh. Uhl in Friesenheim, Pfarrer Peter Zipp.in Geinsbeim, Pfarrer Chr. Gu.mbinger in Großsischlingen, Dekan Jos. 'Lauer in Landstuhl, Pfarrer Carl Hofherr in Ludwigshafen, Domka pitular Jos. Dahl in Speyer, Desinitor Reinh. Denig in Weselberg, Dekan Dr. PH. Hammer in Wolsstein. Das 25jäh rige Dienstjubiläum beging der Notar Fr. Bolza in Landau, das 50jährige der Lehrer Ecarius in Minfeld. Durch Selbstmord haben ihrem Leben ein Ende gemacht : der 74jährige Justus Föhr in Freisbach, der gewesene Unterofsicier beim 18. Jnf. Rgt., Engel, in Landau, der Besenbinder Kirsch in Schwanheim (sämmtlich erhängt) ; in der Reitbahn hinter der Kaserne zu Speyer erschoß sich der Sergeant Heinrich Wich der 2. Cvmpagnie des 2. Pion.ier-Bataillons ; in der Lauterschwaner Weiher ertränkte sich der Tagner Hornburger aus Vorderwei' denthal. In Folge unglücklichen Stur zes kamen um's Leben : in Gimmeldingen der Wollwaarenbändler Horas, in Kaiserslautern der Sohn des Maurers Peter Linz, in Leimen der 17jährige Karl Dreisinger, im Walde bei Trippstadt der Tagner Heinrich Käpper,' in Wolsstein der Maurermeister Joh. Haagn. In Speyer wurde der Bahnwärter Michael Joeckle von einem Güterzuge überfahren und getödtet, in der Holzschneiderei von Gebr. Gehrlein in Marimiliansau wurde der 15 Jahre alte Michael Graf aus Wörth von der Transmission erfaßt und völlig zerrissen. .Elsaß-Lothringen. f Der Veteran Peter in Sondernack. Die älteste Tochter des Fabrikanten A. Herzog in Logelbach ist in Venedig an der Cholera gestorben. In Lips heim erhängte sich der Ackerer Joseph Hansmännel. Durch Unglücksfälle kamen um's Leben : der Tagner Nikolaus Ebersweiler von Kemplich (zufällig erschossen). Die Bahnbeamten Ferdinand Bottemer von Matzenheim, Michael Jöckle von Schaidt und Egler von Wasselnheim saberfahren), der Vertreter der Bierbrauerei Berger in Worms, Rumpel, in Mülhausen (Blutvergiftung), der Gemeindediener Adam Streif vonPosdorf (ertrunken) und der Wagner Simon Schneider von Zimmersheim (von herbstürzenden Erdmassen er drückt. Braunschweig. Anhalt. Lippe. Waldeck. f Fabrikant Wilhelm Lageröhau sen in Holzminden. Der Bautechniker W. Diestol von Dessau hat sich erschossen und der Kutscher Schwertfeger von Stadt oldendorf machte seinem Leben ein Ende, indem er sich von einem Zuge übersahren ließ. Durch Unglücksfälle kamen um's Leben: der Arbeiter H. Künnecke von Lutter a. Bbg. (Sturz auf die Tenne), der Gemeindevorsteher Dänzmann von Runstedt (aus dem Wagen geschleudert) und der Kaufmann Koller von Zerbst (.Sturz mit dem Pferde). Mecklenburg. Das Hofgut Werke ist von dem bishe rigen Besitzer Schmidt für 114,000 M. an den Oekonomen Maaß von Güstrow verkauft worden. Von der Barnewitzschen Hofbuchhandlung in Neustrelitz wird eine neue Zeitung unter dem Na men Mecklenburg Strelitz'sche Landes zeitung" herausgegeben werden. Amts zimmermeister Schmidt in Feldberg be ging das goldene Bürgerjubiläum. Der Hofgänger Grupel von Schulenburg ist ertrunken. Ein Raub der Flammen wurden : die Möller'sche Hausieret in Kaliß, die Häuser der Wittwe Kehrhahn und des Arbeiters Plote in Lübz (die beiden Söhne der Wittwe wurden als der Brandstiftung verdächtig verhaftet) und das Haus der Wittwv Piehl und ein Theil des Tuchmacher Garlitz'schen Hau ses in Parchim. Oldenburg. - Malermeister Stammer in Oldenburg feierte seine diamantene Hochzeit. Durch Unglücksfälle kamen um's Leben: der Arbeiter Drieling von Delmenhorst (Sturz vom Wagen), der .Bierführer Paul von Ohmstede (Blutvergiftung) und der Arbeiter Kuhlmann von Tweel bäke (erschossen.) Freie Städte, s Bürgermeister Dr. A. C. Weber in Hamburg. Der Kaufmann H.J. Bobsien in Hamburg wurde wegen Zoll defraudationen zur Zahlung von 14,000 M. verurtheilt. Verdeutsche Schooner Caroline" in Bremen ist mit einer Pe troleumladung nied gebrannt. Der frühere Holländereipächter I. Blöß in Lübeck feierte seine goldene Hochzeit. Schweiz. ? Der frühere Prokurist der Papier fabrik Lausen, Albert Düring, wurde in Liestal zu Jahren Zuchthaus verurtheilt. Der Schuhmacher Jakob Hee bron in Sar wurde von herabfallendem Gestein erschlagen. Alt-Dekan Pfar rer Staiger in Emmishofen feierte die goldene Hochzeit. Der Stand der Re den im Seeland (Bern) ist ein betrüben der. Der falsche Mehlthau hat überall tiefgreifende Verheerungen angerichtet. Für die kleine Gemeinde Erlach allein wird der Minderertrag mindestens auf 50,000 Fr. geschätzt. Der frühere Värenwirth I. Schläppi in der Lenk, der als Säckelmewer der aenannten Ge-

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Vr. C. C. Everts, DentsHerZahnarzl. (XaQfolgi i ,, C)al. V. Xtttert.) R.,C3.:Gc?e Oashtngron u. 5Ienusvlvan!a Otr.

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