Indiana Tribüne, Volume 10, Number 23, Indianapolis, Marion County, 11 October 1886 — Page 2

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Zndiana Tribüne. Erscheint Säg kilZ ud S stgs.

CJVt3U$ TtiSttnc- iat durch den ZrlsirD G, x Wch, fci antg .ttu- e ?ttt pi: Lö!?t. VMt uf:stK U ?tZ. P, VA ,ng1J-t t 83ras)3!3 N rr Safit. Osiles: IStt S. M!rv!sndSr. Indianapolis, Ind., 11. Oktober 1836. Erbfckiafteu im Monde. r Sommer ist vorüber, die Zeit dn '.i .-?isen gleichfalls, und die Wohl V'.;-. Menschheit, welche den Leuten -.-.'s. ie gern eine große Erb r . : - - ,. J' haben ihre Arbeit :i . . ' nen. Wenigstens r r-.. ,. ' - . ' stabt erschei- .. .-. . ' . v; spaltena , lv :'; : :. v.i :. ' fol genb. .. (Snoii. . ; . . f ' warten, lieg,, r,,.- ;;: . . ' gericht, in der . Deutschland und an. graben. Es handelt ftw als 5480,000,000, welche dem gehö' ren, und zwar sind dabei alle Gesell schaftsklassen betheiligt. Das Probatgericht wird daS Geld den rechtmäßigen Eigenthümern gern auszahlen, wenn sie nur ihre Ansprüche einreichen und Be gründen. Tausende von Leuten in den Ver. Etaaten diffen nichts von der Thatsache, daß ihrer von entfernten Vorfahren ein Vermögen harrt, und da sie von diesen Vorfahren keine Kenntniß haben, so nehmen sie auch kein Interesse an einer Sache, die für sie von ungeheu rer Wichtigkeit ist." Nach dieser geschmackvollen" Einle? tung wird Jedermann aufgefordert, sich an eine bestimmte Agentur in New Iork -zu wenden, um eine Liste von 50,000 berechtigten Erben, denen jene Neichthümer von Rechtswegen" zukommen, sowie nähere Fingerzeige darüber zu er halten, welche Schritte behufs Erlangung der Erbschaft zuerst unternommen werden müssen. Eine ähnliche Anzeige erscheint häufig in der Londoner Times", wobei gleichzeitig bemerkt wird, daß ein englischer Arbeiter heute" durch Vermittelung der Agentur aus dem Londoner Probatgericht eine Erbschaft im Betrage von -250,000 erhoben habe. Vor drei Jahren wurde einem Nach kommen des Gouv. Bradford mitgetheilt, daß einVermözen vonS 122,000,000, der Nachlaß des besagten ehrenwertbenHerrn, in den -Schatzzewölben der Bank von England seiner rechtmäßigen Erben warte. Der Sprößling Bradfords war so klug, sich dieserhalb an die Bank von England zu wenden, und erhielt von den Bezmten derselben die Antwort, daß die Bank weder von Gouv. Bradfords Gelde noch desien Erben auch nur das Geringste wisse. - Damit war dem Schwindel mit der Erbschaft ein für alle Male ein Ende bereitete Indessen halten es die meisten Leute, denen Erbschaften vorgeschwindelt werden, nicht der Mühe werth, sich direct an die rechte Quelle zu wenden, und lassen sich von Gaunern lieber gründlich ausbeuten, ehe sie ihren Träumen über zukünftige Reichthümer entsagen. Die Londoner Bank hat eine ofsicielle Erklärung erlassen, welche lautet : In unseren Büchern sind keine großen Beträge über uneingelöste Geldbeträge oder Dividenden eingetragen. Es gibt einige solche Posten zu 1000 Pf., und keiner dieser Posten beträgt auch nur 100 Pf. oder 200 Pf. mehr, als die obige Summe. Aehnliche Angaben hat die Bank von London zu wiederholten Malen gemacht, seitdem James Buchanan, der damals unser Gesandter in London war, in Bezug auf den mythischen Evans'schenNach' laß Nachforschungen anstellte. Im Probatgericht zu London dagegen besinden sich nach Angaben unseres Gesandten Lowell gegenwärtig nur 1,000,000 Pf. todter Fonds. Wo sollen sich nun die ungeheuren Vermögen besinden, welche angeblich nur darauf warten, von glücklichen Erben in Besitz genommen zu werden? Es wird angegeben, daß der Hennen'sche Nachlaß L5,000,000,derMosher'scheS32,000,000, der Bradford'sche S 122,000,000 und der Lawrence - Townley'sche S300,000,000 werth ist, ganz abgesehen von den zahlreichen andern Erbschaften, auf deren Besitz leichtgläubige Menschen in Ameri ka spekuliren. Wo anders kann also das schwere Geld sein, wenn nicht auf dem Monde ? Außerdem hat die amerikanische Gesandtschast in London im vorigen Jahr dem Congreß Folgendes mitgetheilt : Jeder Versuck, von der englischen Krone oder von Individuen in England nach Ablauf von zwölf Jahren (unter gewissen Bedingungen wird diese Frist auf 30 Jahre ausgedehnt) Grundeigenthum, oder persönliches Eigenthum nach Verlauf von zwanzig Jahren zurückzuerhalten, wird mit Bestimmtbeit den englischen Gesetzen zufolge fruchtlos ausfal len, wie begründet auch ursprünglich die Forderung gewesen sein mag." Es gibt Schwindler, die auf die Leichtgläubigkeit des Volkes speculiren, und es ist die Aufgabe der Presse, derartige Schwindelversuche zu hintertreiben. Man falle nicht blindlings auf jede Erbschaft" hinein, besonders wenn man Geld bezahl len soll, ohne zu wissen, ob man je auch nur einen Cent zurückbekommen wird. Fabrik für Marine-GescdütZe. Die vor einigen Tagen begonnene Umwandelung des Schisssbaubofes zu Washington in eine 'große Geschützsabrik wäre zweifellos früher oder später auch von dem Congreß anbefohlen worden, da sich die ?!othwendigkeit einer solchen Fabrik immer mehr ergeben hat. Schon vor mehreren Jahren war ihre Gründung von einem Ausschuß sachverständiger Ossiciere dringend angerathen wor den, damals wurde jedoch gleichzeitig der Vorschlag gemacht, an einem anderen Orte noch eine zweite Kanonengießerei, und zwar für Armeegeschütze schwersten Kalibers, wie z. B. für Hafengeschüye, einzurichten. DaS letztere Projekt ver dient eine ssrläliiae Erwaauna. da für

die Einrichtung der Fabrik allein MMtonen von Dollars erforderlich sein würden, ganz abgesehen davon, daß es mehrere Jahre dauern würde, ehe die Ein richtung einer solchen Fabrik vollendet wäre. Dagegen sind moderne Geschütze kleineren Kalibers für die neuen Kriegsschiffe Onkel Sams unbedingt schon jetzt nothig. Für die Atlanta" ist die Balterie kürzlich fertig geworden; das Panzer, schiff Boston" wird lange fertig vn, ehe alle seine Geschütze gegossen und erprobt sein können, und das Gleiche wird Wohl auch von dem Panzerschiff Chicago" gelten. Dann werden schwere Geschütze für den ?cewark", denChar leston" und den Baltimore" folgen. Dazu muß die Ausrüstung der doppelt thürmigen Monitors vollendet werden, die der Congreß in seiner letzten Session angeordnet hat, und auch die zwei neuen gepanzerten Kreuzerschisse brauchen neue Geschütze. Diese Schiffe werden nicht nur achtzöllige Stahlkanonen nöthig ha' ben, von denen bisher erst zwei gegossen worden sind, sondern auch zehn- und zwölfzöllige Geschütze. Die Monitors allein werden 20 zehnzöllige Geschütze nöthig haben. Die im Sckiffsbauhof zu Washington beraettellten secks- und achtlölliaen Ge-

schütze sind im Ganzen sehr hefiiedigend ausgefallen. Sie weisen eine große Flugschnelligkeit auf und dringen in ihr Ziel mit großer Kraft ein. Auch mit ihrem Pulver haben die Ver. Siaaten Glück. Das amerikanische braune Pul ver übertrifft in seinen Resultaten sogar ein wenig das berühmte Cocoa".Pulver Deutschlands, welches mit Recht für das beste Pulver der Welt gilt. , Ein Mustervarlament. Aus Sosia wird der Köln. Ztg." von ihrem besonderen Berichterstatter ge schrieben: Ich habe jetzt einige Tage lang Gelegenheit gehabt, die trn Aus lande ziemlich verrufene bulgarische De putirtenkammer an der Arbeit zu sehen, und ich muß sagen, daß sie auf mich im Ganzen und Großen nicht den schlechten Eindruck gemacht hat, den ich erwartet hatte. Der äußere Eindruck ist natürlich ganz abweichend von dem, welchen man von einem europäischen Parlament erhält ; wenn man sich aber vergegenwär tigt, daß Bulgarien eben ein Bauernstaat ist, so wird man es ihm nicht verÜbeln dürfen, daß es auch recht viele Bauern in seine Nationalvertretung geschickt hat, die auf den Bänken der Kammer in derselben Kleidung Platz nehmen, in der sie hinter dem Pfluge hermarschiren. Daß die Versammlung im Ganzen und Großen einen sehr intelligenten Eindruck mache, wird man nicht gerade behaupten, und wenn die bulgarische Verfassung auf der Höhe aller volksfreiheitlichen Ansprüche steht, so scheint sie den Abgeordneten arg vorausgeeilt zu sein. Dabei soll indessen nicht geleugnet werden, daß manche Abgeordnete einen recht vortheilhaften Eindruck machen und daß sich unter diesen auch einige der Leute in Vauerntracht besinden. Was mich aber am meisten in Erstaunen, gesetzt hat, das ist die Leichtigkeit, mit' welcher die Abgeordneten sich der parlamentarischen Zucht fügen, und ein Präsident des deutschen Reichstags oder gar der französischen Kammer dürfte, wenn er einer Sitzung der bulgarischen College angewohnt haben würde, vielleicht in die Worte ausbrechen : Diese Wilden sind doch bess're Menschen!" In den Sitzungen, die ich besucht habe, herrschte musterhafte Ordnunq und eine, fast möchte ich sagen, kirchliche Stille. Zwischenrufe und Störungen kamen fast nie vor, Beifallsrufe machten sich nur in bescheidener Weise bemerkbar und die Leitung der Verhandlungen war für den Präsidenten ein Kinderspiel. Ein einziges Mal nur gab es kräftigen Lärm, als ein Tepuiirter gegen den Ankauf der dem Fürsten gehörigen Besitztümer sprechen wollte. Einhellig erhob sich gegen ihn die ganze Kammer, und das ehrenwerthe Mitglied" wäre beinahe durchgeprügelt worden. Ich bin weit entfernt, diesen vorübergehenden Nückfall in nichtparlamentarische Gewohnheiten als lobenswerth bezeichnen zu wollen, daß er aber gerade bei dieser Gelegenheit zum Durchbruch kam, scheint mir doch für die Gesinnung der Kammer ein nicht unrühmliches Zeichen. Ueber unendlich minder wichtige Gegenstände ist viel länger verhandelt worden und hier und da mit ziemlicher Lebhaftigkeit. Ich habe hierbei die Bemerkung gemacht, daß die bulgarischen Parlamentsredner in einem Punkte unendlich hoch über den europäischen stehen: sie halten nämlich nur ganz kurze N e d en, und wenn ein Redner fünfzehn Minuten lang spricht, so ist das scbon eine sehr seltene Ausnahme. DÄei liegt das keineswegs daran, daß das 3!edenhalten den Bulgaren schwer siele : sie sprechen im Gegentheil mit großer Gewandtheit, und selbst die Bauern at rathen auf der Rednerbühne nicht im Mindesten ins Stocken. Offenbar aber ist die Macht der Phrase noch nicht genügend bis in diese entlegenen Gegenden vorgedrungen, um stundenlange Reden zu zeitigen. Wann werden wir in Europa einmal so weit zurückgekommen sein! LandwirthjchaftlieheS. Ueber die Frage, wann der Ab;ug des Rothweines vom Lager stattfinden soll, gibt ein Fachblatt folgende Antwort : Bekanntlich ist die Rothwein traube nicht nur schwerer in richtiger Reife zu ernten wie die Weißweinsorte, sondern auch die Behandlung im Keller muß bei Rothwein weit sorgfältiger sein als beiWeißwein, und sind eS namentlich drei Dinge, auf welche man bei Nothwein noch außerdem zu achten hat: I. der reine Geschmack,' 2. die entsprechende Herbe, 3. die rothe Farbe. Leider aber ist der Zutrit der Luft, welcher auf den Geschmack veredelnd wirkt, der größte Feind des Farbstoffes und der Herbe, und es ist daher eine besondere Aufgabe des Kellermeisters, die Schulung des Weines nur so weit zu treiben, als es eben nöthig ist, um denselben klar und haltbar zu machen. Schö""qen sollen so viel, als möglich v' ' werden, vor Allem aber muß) ' :in sorg, fältiast. na&.'lZZ--. uS .dem

Aortgen eryeur, vay wir venrevr tn sollen, den Rothwein von selbst absetzen zu lassen. Sobald er klar ist, wird er vom Lager abgezogen, in dieser Beziehung also ist zwischen Weiß- und Rothwein kein Unterschied zu machen. Das Liegenlassen auf dem Lager ist nie von Vortheil, denn es können immer Trübungen Nachgäbrungen, Krankheiten, wie das Bitterwerden un dgl. darin ihre Ursache sinden. Ein Landwirth in Deutschland äußert sich über die nützlichen Wirkun-

t-gcn des weißen Senfs im Futter wie folgt: cenf m (Ärünfutter säe ich schon seit etlichen Jahren. Durch theilweises Reiswerdenlassen dieses Gemenges theilte der ausgestreute Senf sich dem Acker und unter dem. hier folgenden Getreide namentlich dem Hafer mit, aus welchem derselbe trotz aller Reinigungsmittel nicht völlig zu entfernen gewesen; immer wieder kommt etwas Senf in meinem Hafer vor. -. Ein paar alte Pferde aus meiner früheren Posthalterei, dürf tig, träge im Fressen, erscheinen seit der Fütterung mit besagtem Hafer wie um gewandelt, fressen gut, sind befleischt, mit glattem Haar und leisten ihre Ge spannarbeit ausdauernd gleich den an deren. Das Merkwürdigste aber hierbei ist, daß der Dampf, an welchem beide Pferde in hohem Grade leiden, die Thiere selbst auch bei schwerer Arbeit seitdem viel weniger belästigt, ja zuweilen ganz fort zu sein scheint. Ob nun diese Erscheinungen sich lediglich auf die durch den Senf gekräftigte Verbauungsthatigkeit zurückführen lassen, als Grundläge eines hierdurch erzeugten allgemei' nen Wohlbefindens jener Thiere, oder ob dem Senf überhaupt noch eine besondere, speziell auf Dämpsigkeit heilsam einwir kende Kraft beiwohnt, ich weiß es nicht, indessen genügt die unverkennbare Thatsache, welche ich, da in Fütterung und Haltung besagter Pferde irgend ein Wechsel sonst nach keiner Richtung hin stattgehabt, lediglich dem Einflüsse der Senfbeimengung im Hafer und beziebungsweise auch im Grünfutter zu' schreibe. Da bei seiner schnellen, energischen Entwickelung der Senf, gleich: zeitig mit dem Grünsuttergemenge ausgestreut, die Beisaaten in Kürze überholt und, solcherweise früh hart geworden, namentlich von Pferden ungern gefressen wird, so empsiehlt Herr B., je nach Bodenkraft und Witterung den Senf erst 8 bis 14 Tage später überzusäen. Die Fähigkeit desselben, selbst obenaufliegend schon bei Thaufeuchte zu keimen und einzuwurzeln, mache das Ueberziehen mit der Ringelwalze nur bei andauernd trockener Witterung erfor derlich." Vom Inlande. Die Schwammfischerei in Apalach icola, Florida, hat dieses Jahr in Folge heftiger Winde und Stürme kaum den vierten Theil des Ertrages ge liefert, wie in sonstigen Jahren. Der Zollcollector in Port Hawkerburg, Ontario, hat den amerikanischen Schooner W. D. Daisley" mit Beschlag belegt, weil der Capitän des Schooners zollpflichtige Waaren gelandet hatte, ohne darüber vorher Vorschrift?mäßig berichtet zu haben. Jaehne, der b estech li ch e Alderman von New Iork, bleibt im ZuchtHause von Sing Sing sitzen, denn der oberste Gerichtshof des Staates New Iork hat dieser Tage sein Strafurtheil bestätigt. Ein Wechselblatt meint dazu : Das ist ganz schön; nur sollte jetzt endlich dafür gesorgt werden, daß auch die Mitschuldigen Jaehnes in's Zuchthaus kommen." Vor einiger Zeit wurde daS zweijährige Töchterchen des Herrn Roderick in Akron, Ohio, von einem dem Herrn Thornton gehörenden Hunde schrecklich im Gesicht zerfleischt. Jetzt ist das Kind in Krämpfen unter allen Anzeichen der Wasserscheu gestorben, und Roderick verlangt im Gericht von Thornton $5000 Schadenersatz, weil Thorn tons Hund am Tode des Kindes schuld gewesen sei. Die Indianer in Canada cultiviren sich zusehends. Aus Montreal wird mitgetheilt : Der Jndianerhäuptling Crowfoot und dessen Bruder Three LuIIs", welche dieser Tage in Ottawa, Can., angekommen sind, Haben sich ent' schlössen, zum Christenthum überzutreten. Sie wollen sich demnächst nach katholischem Ritus taufen lassen." Bekanntlich sind die katholischen Missionäre chon seit langen Jahren unter den Indianern äußerst thätig. Die BaumwollewErnte in Texas, die im Sommer glänzende Aus sichten gab, ist durch die neulichen Stür me schwer beschädigt' worden, und zwar nicht nur an Menge, sondern auch an Güte, so daß man nicht nur etwa 100,000 Ballen weniger ernten wird, als Was ohne den Sturm geerntet worden wäre, sondern auch mehrere Millionen Dollars weniger für die Ernte erhalten wird. . Kleine Ursachen haben oft große Wirkungen. Ein kleiner Junge entdeckte in Wheeling, W. Va., in einer der Röhren der Naturgas Gesellschaft ein Leck und machte sich den Spaß, das entweichende Gas mit einem Streichholz an zuzünden. Die Flamme war anfänglich nur klein, schmelzte aber das Blei auf, womit zwei Röhrengelenke verbunden waren, und schließlich stieg eine riesige Gasflamme empor, die eine Höhe. von 75 Fuß erreichte. Das GaS mußte in allen Fabriken abgedreht werden, und Tausende : von Männern waren außer Arbeit, bis der Spaß" des kleinen Jungen wieder in Ordnung gebracht war. Nach Washington ist berich. tet worden, daß ein neuer Plünderungszug von Apachen unter der Führung des Häuptlings Mangus im Gange sei. Dieser Bericht ist noch nicht amtlich be-

stätigt worden, wird aber durchaus nicht für unwahrscheinlich gehalten. Mangus ist seit ungefähr Jahresfrist von den Truppen völlig aus den Augen verloren worden. Er befand sich damals 200 oder 300 Meilen südlich von der mexica nischen Grenze. Sechs andere Apachen verschwanden damals mit ihm. Seitdem wurde zwar berichtet, Manaus sei gestorben, aber man hat keins cftätigung dafür. Nachrichten quö Winnivea , . - . .mwmrm nii".- :--.--;

zufolge ist der Bau der Hudson AayBahn, welche bekanntlich dazu dienen soll, Manitoba in directe Ocean-Verbin-dung mit England zu setzen, jetzt gesichert. Da die Mündung der Bahn, Fort Nelson, an der Mündung des Saskatchewanoder Nelson-Flusses unter dem 58. Breitengrade liegt, und die Schiffe um die Nordspitze von Labrador, d. h. nördlich von 62. Breitengrade, herumgehen müs sen, läßt sich nicht erwarten, daß die Eifenbahn mehr als drei oder höchstens vier Monate im Jahre zu thun haben wird. Manchmal wird sie auch' gar nichts zu thun haben, denn in diesem Jahre ist schwerlich ein Schiff in die HudsonStraße hineingelangt. Sogar die Südküste Labradors war den ganzen Sommer hindurch ganz von Eis umlagert. . Ueber eine merkwürdigeNaturersch einung wird aus Dawson in Georgia berichtet : Ein seltsames Naturphänomen kann auf der Heimstätte des Herrn M. P. Hohle in Augenschein genommen werden, der nur einige Hun dert Iards von der Stadtgrenze von Dawson wohnt. . In dem Hofe des Herrn Hoyle befindet sich nämlich eine etwa 25 Fuß imGeviert messende Stelle, auf welche von dem vollständig. Wolken losen Himmel herab fortwährend Regen hinunterfällt. Viele Bürger unserer Stadt haben den Platz aufgesucht und sich durch eigenen Augenschein überzeugt, daß dort wirklich ununterbrochen Regentropfen vom Himmel fallen. Zeitweise scheint der Regenschauer heftiger zu sein,' als sonst. Herr Hoyle hat das ungewöhnliche Naturspiel bereits vor drei Wochen bemerkt, ist aber nicht im Stande, das selbe zu erklären." In die Office des Zahnarztes Morly inBrooklyn,N.I.,kam neulich eine im mittleren Lebensalter stehende Dame, um sich einen Zahn ausziehen zu lassen. Sie schien sehr nervös zu sein und zeigte große Furcht vor der Operation. Mor ly's Assistent rieth . ihr, Aether zu nehmen, und sie nahm den Rath an. Morly selbst war nicht zugegen. Die Operation ging vor sich; nach ihrer Beendigung fand jedoch der Assistent aus, daß d;e Frau bewußtlos geworden war. Er versuchte sie zum Leben zurückzurufen, hatte jedoch damit keinen Erfolg, und die Frau starb in wenigen Stunden. Der Assistent Francis Eschantier wurde verhaftet. Ein anderer Llrzt Namens Dr. Hawkins, der herbeigerufen worden war, erklärte, die Frau sei an einer übermäßigen Dosis Aether gestorben, doch behauptet der Assistent, daß der Tod in Folge eines HerzÜbels eingetreten sein müsse. I m Postamts zu Vrooklyn haben sich geheimnißvolle Dinge zugetragen. Vor einiger Zeit verschwand plötzlich der Hilfspostmeister' des früheren Postmeisters, Oberst Chas. Morton, als gerade eine Untersuchung des Postamtes vorgenommen werden sollte, und er tauchte erst nach einiger Zeit in Europa auf, wohin er seinen Freunden zufolge in einem Anfalle von Hypochondrie gegangen war. Als er endlich zurückkehrte, wurde er verhaftet, aber wieder entlassen, weil ein scheinbares Deficit durch kleine Fehler in den Büchern und Zahllisten erklärt worden sei. Uebrigens erhielt er seinen Abschied. Sein erster Gehilfe, Col. DeBevoise, blieb im Amte, resignirte aber, aus Gesundheitsrücksichten", als Joseph O. Hendrix zum Postmeister ernannt wurde. Als vor einigen Tagen der gleichfalls neuernannte Kassirer in das Gewölbe ging, fand er zu seinem Erstaunen einen Packen als L Cents-Marken enthaltend bezeich net, der nur 1-Cent-B!arken enthielt, und bei weiterer Untersuchung fanden sich eine ganze Anzahl solcher Packete. Und am lchten Samstag starb Oberst DeBevoise plötzlich an Herzkrankheit, wie seine Freunde sagen. Deutsche Local -Nackrichten. Provinz Brandenburg. . Der Rechtskonsulent Franz Deter in Berlin wurde wegen Betrugs zu'9 Monaten Gefängniß verurtbeilt. Wegen Beleidigung des Polizeipräsidenten Wolfgramm, des Hauptmanns v. Höpfner und des 1. Garde-Ulanenregiments wurde der Redakteur Wilbelm Nickel in Potsdam zu 6 Monaten Gefängniß verurtheilt. In Gr. Schönebeck wurde ein Kriegerdenkmal enthüllt. Der wegen Brandstiftung verhaftete Schmied Wehner in Guben ist entflohen. f Generalintendant der K. Schauspiele, Erhr. v. Hülsen in Berlin. Provinz Ostpreußen. Der Einwohner Bagusch in Arnau feierte seinen 100. Geburtstag. T Pfarrer Adolf Rogge in Darkehmen. Der Boclmann Otschewski in Dupken wurde ermordet. In Radostrowen wurde der Wirth Kilimann ermordet. In Aogusen wurde der Zieglcr Krzuk erschlagen. In Braunsberg erhängte sich im Seminargarteu der frühere Bäcker, Rentier R. Schulz; in Stallupönen ließ sich der Schmied Klostereit von einem Eisenbahnzug überfahren. In Gumbinnen wurde der Schreibgehilfe Abresch überfahren und ihm der Kopf vom Rumpf getrennt, bei Darkehmen der Oekonom Schebitzky. Prov. Westpreußen. ' 'In Marienwerder erhängte sich der Häusler Franz Scharfenort, in TiegenHof ertränkte sich die unverehelichte Wilhelmine Grottki. Ertrunken sind: in Pr.-Friedland der Sohn der Wittwe Schacht, in Jablonowo (Marienwerder) ein Kind des Schlossers Leist, in Thorn der junge Arzt Dr. Basch, in Schlochau die Tochter des Eigenthümers Spors, bei Tiegenhof der Kahnknecht Martin An dres. In Körnatowo wurde der Bremser Draszkowski todtgefahren. ' ' Provinz Pommern. Die Schützengilde in Belgard feierte ihr 200jähriges Bestehen. Der Sohn des Tischlers Grieger in Alt-Sarnow wurde ermordet aufgesunden. Durch Erhängen endeten ihr Leben der Strafaefangene Johann Barnekow von Bütow m Gefängniß zu Cöslin, der Häusler Greinke von Carzin und der Eisenbahn Angestellte Otto Berger von Cöslin-, bei Pasewalk erschoß sich der Maler Paul Garbe, in Treptow a. N. ertränkte sich die unverehel. Johanna Kasten. In Barzwitz wurde die Tochter des Tischlers Vaael vom Blid erschlaaen: in Loid

ertrank die unverehel. Pries im Jvltzbach, in Saviat die Tochter des.Wirths Witzle und in Stettin der Sohn des Steuerbeamten Bathke; daselbst wurde auf dem Dampfer Max" der Heizer Wittnebel zu Tode verbrüht, in Ueber münde verbrannte der Ackerer Fastnacht. Provinz S ch leswig -Holstein, f Kapellmeister Julius Melchert in Altona. f Amtsverwalter Ritter in Haderslcben. Die diamantene Hoch zeit feierten in Hobeluft bei Nübel die Friedrichsen'schen Eheleute ; die silberne Hochzeit begingen in Neumünster Gla sermeister I. H. Theben und in Schleswig Bezirkscommandeur Oberst Hicksch nebst Gemahlinnen. . Das 25jährige Amtsjubiläum feierte in Kattrepel, Kirchspiel Marne, der Lehrer H. Boß. In Folge eines Sturzes verunglückte der Dachdecker Erich Erichsen aus Gelting ; in einem Hotel zu Hamburg starb plötzlich der Apotheker W. Danneman ' von Hadersleben an einem Schlagfluß. . Provinz Schlesien. f Direktor Dr. Gleim in Breslau. Der Getreidehändler Hugo Werner in Breslau ist nach Berübung großer Wechselfälschungen durchgebrannt. In Glatz ist das Rathhaus niedergebrannt. t Oberst Vogel von Falkenstein in Gör litz. DekanatsSekretär P. I. Taubitz in Neurode wurde wegen Zeugnißver Weigerung verhaftet. Die Reaierung in Oppeln hat verfügt, daß alle Ausländer polnischer Nationalität, welche nicht den Nachwels liefern, daß sie schon vor dem Jahre 1843 die Grenze überschritten haben oder nicht ständige Mitglieder der Knappschaftskasse sind, bis zum 1. Oktober das preußische Gebiet zu verlassen haben. In Anwesenheit des Gen.Sup. Dr. Erdwann von Breslau wurde in Proskau dieneueevangelischeKirche einge Weiht. Der Schwarzviehhändler Ptok in Ratibor wurde wegen Sittlichkeitsverbrechen zu 6 Monaten Gefängniß verurtheilt. In Breslau starb der Häusler Gottl. Labitzke in Folge eines Sturzes; die 9jährige Clara Bänsch wurde überfahren und getödtet ; der Zimmergesell Bernh. Schmidt stürzte von einer Leiter und wurde tödtlich ver letzt. In Bunzlau stürzte der Heuer Stelzer von einer Pappel und war sofort todt, bei Hirschberg wurde der Ackerer Herzog vom Blitz erschlagen ; in Kohlfurt wurde der Hilfsbremser Vtathäus überfahren und getödtet; in Liegnitz stürzte der Seifensieder Röhricht in den Laugenkessel u .d wurde zu Tode ver brüht. Provinz Posen. f Gerichtsrath u. D. Wolski in Posen. Die Bahnlinie Trachenberg-Herrn stadt wurde dem Verkehr übergeben. Der Gymnasiallehrer Wiekhardt in Kempen hat eine Schulstellung in Kamerun angenommen. Der Häusler Georg Radke in Labischin wurde ermordet aufgefunden. f Kommerzienrath Sam. Auerbach in Posen. In Wreschen stürzte sich der Häusler Szkudlarek auö dem Fenster seiner Wohnung und blieb todt. Ertrunken sind : in Posen ein Sohn des Besitzers M. Mieruszewski und der Bäckergeselle Martin Köster an der Wallisseibrücke, in Storchnest der Hilssweichensteller Gumprich. Provinz Sachsen. In Sylda ist der Kirchenrendant verschwunden. Die St. Nikolaikirche in Erfurt feierte ihr 850jähriges Bestehen. Der Direktor der Realschule in Halle, Dr. Pawow hat Selbstmord begangen. Der Gerichtsvollzieher W. Behrends in Oebissilde erhielt wegen Unterschla gung 1j Jahre Gefängniß. s der ehemalige Husaren-Unterofsicier Wilhelm Münchgesang in Wolmirstedt. Durch Erhängen begingen Selbstmord :, in Alberstädt der Auszügler Louis Müller, der Hospitalinsasse Heinrich Belte in Ascherslebcn, der Häusler Karl Trojahn in Holzmüßig, der Besitzer Wilh. Eckardt in Merseburg, der Ackerer Kohlhaus in Mühlhausen und der Oekonom Christ. Dietmann in Oberröblingen. Auf der Eisenbahn verunglückte der Heizer Humpke bei Bitterfeld . vom Postwagen überfahren und getödtet wurde daselbst die 72jährige Christiane Boost. In der Grube Alwine bei Domsdorf wurde der Steiger Böhm verschüttet, an einem Hitzschlag starb in Eisleben der Ziegler Johann Schmidt. Durch Unfall auf dem Schiffe starb zu Bremerhaven der Leichtmatrost Paul Beume von Elsterwerda. In Röhrich wurde der Sohn des Schulzen Albrecht von einer Kuh todtgeschleift. Provinz Hannover. , f Die Wittwe Thebou in Hoya. t Bürgetvorsteher Warnecke in ' Lünebürg. Der Schlächter Blome in Verben wurde wegen Ermordung des Häuslings H. Muth in Jntschede verhaftet. Erhängt haben sich : in Osnabrück Stationsassistent Vortmüller, m' Othfresen' der Werkführer der Pulvermühle Küni-' gunde" und in Machenhaufen der Besitzer Mönnich. In Parskamp verunglückte der Häusler 'Schröder durch einen Sturz, bei Bovenden die 22jährigeLouise Heinemann in der Dreschmaschine ;nn Dassel wurde der Ackerer Fricke überfahren und getödtev, ebenso bei Eimbeck auf der Eisenbahn der Kutscher Schwerdtfeger ; .in Eldagsen erstickte der Lohgärber Kuhmann in einer alten Lohgrube ; in Freiburg a. d. Elbe - starb der Häusler Peper am Sonnenstich ; in Hannover verunglückte der Fuhrmann Aug. Reese durch Sturz in Hämelschenburg wurdet der Förster Süßmann vom Forstaufseher Sievers aus Unvorsichtigkeit gefährlich geschossen. Bei Harburg wurde der, Mühlenbesitzer Bernhagen durch einen herabfallenden Balken getödtet, in Jde'n sen verunglückte der Hausschlächter Hein. Koppelmann in der Dreschmaschine, in Leer verbrannte Frau M. Fisser durch Explosion der Lampe, in Ostercappeln starb der Heuer Hörmeyer an einer Blut Vergiftung, in Osterholz wurde der Ma schinenwärter der FrerichS'schen Maschinenfabrik Herman Wendelken vom Schwungrad einer Maschine getödtet. . Ertrunken sind : in Heina der Postillon Hieronymus E;denbrecher, in Hasededer Häusler Wilcke, in Herzberg der lljäh. rige Knabe Papst, in Münden die. Tochter des Gastwirtbs Jüngel, in Nordhorn die Ehefrau de Bries.' Provinz Westfalen. . f Gottfried Delius in Bielefeld. In. Dörde wurde auf der Zyiehelkir-

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Dr. C. C. Everts, DentsHerFahuarzt, (Nachfolger ton he S. Zcllnt.) Zl.Uj.'-Q8t OZashtngtou u Vennsvlvania Otr. Jnblanapoltk. Olxloaoy D. JLfOulf? aiul Plttijii.x- Ra.lliroa.cl. gett.kabell, für durchgehende ud 2c!aI-Süge. Born 17. Fdr. 18SS : fctßi rlaflin ,a Unton.Drot, Judxl., t f,!gt:

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