Indiana Tribüne, Volume 10, Number 19, Indianapolis, Marion County, 7 October 1886 — Page 2

Zndiana Tribüne.

Erscheint Füglich und S snst gs. flfttitSfUchc .TriSSn lostet du?H dtv Xr!ill J fentl per 23o$ bis Sonntag rrtiLu- b ffntl per Sache. ,25 1 ffniC. Per PoA agtf$tftt t 5iilJij55U3 3 ptt Ja,,. Of?c: 1&0 Q. MarvlandSr. Indianapolis, Ind., 7. Oktober 1858. Stonewall IaSfonS Tod. In der letzten Nummer der MonatS fönst Century" beschreibt Capt. JameS Power Smith die letzten Augenblicke des berühmten NebellmfübrerZ wie folgt : 2113 Jackson den Punkt erreicht hatte, wo seine Schlachtlinie die Kunststraße j in einer Entfernung von kaum einer Meile westlich von Chancellorsville und keine halbe Meile von den Bundesrruppen entfernt, überschritt, wurde er gewahr, daß seine gronilinie wegen des unregelmäßigen Ganges der Schlacht und wegen der dichten Waldungen nicht im Stande war, die Schlachtordnung aufrecht zu halten. Die DivisionsCommandeure fanden es immer schwie riger, bei dem anbrechenden Zwielicht ihre gebrochenen Brigaden in der richti gen Stellung zu bewahren. Gen. Jack son hatte dle Division des Gen. A. P. Hill, seine dritte und Neserve-Linie, in die Front geschickt, um die anderen Truppenkörper abzulösen. Als dieser Borgang von Statten ging, ritt der Ge neral unruhig und ungeduldig auf der Kunststrae auf und ab, nur gefolgt von einigen Mitgliedern seines Stabes und einigen Courieren und Signal-Ser geanten". Er ritt an der sumpfigen Thalsenkung vorbei und begann den Hü gel nach Cbancellorsville zu hinaufzu jagen, als er auf eine Linie conföderir' ter Infanterie stieß. Es wurde auf ihn geschossen, da man ihn nicht erkannte, und er wurde dadurch gezwungen, sich zu der ursprünglichen Schlachtlinie zurückzuziehen. Als er sich den consöderirten Truppen wieder näher te, begannen dieselben gleichfalls auf ihn zuschießen und zwei Mann vonseiner Begleitung, Capt. Bocwell und Sergt. Cunliffe, fielen todt auS ihren Sätteln. Er gab seinem Pferde die Sporen und jagte nach rechts, wo er jedoch gleichfalls von der Pender'schen Brigade von Nord Carolina von einem Kugelregen empfan gen wurde. Der General war keine zwei Ruthen von den Truppen entfernt, als er gleichzeitig drei Kugeln erhielt. Die eine Kugel durchdrang seine rechte Hand fläche uud wurde noch an demselben Abend aus seiner Hand geschnitten, eine zweite Kugel passirte durch sein linkes Handgelenk, eine dritte durch seinen Im ken Arm halbwegs zwischen der Schulter und dem Ellenbogen. Der große Kno chen des Oberarms war bis zum Ellen bogen zersplittert und die Wunde blutete beträchtlich. Sein Pferd wandte sich schnell von dem Feuer und eilte in das dickte Gebüsch. DerGeneralverlorseinenHaltaufdem Pferde und wurde beim Fallen von Capt. A!ilbourne vom Signalcorps aufgegriffen. Wir legten ihn auf die Erde, und bald nabte Gen. Sill mit seinem Stäbe ibm rur 6ilfe. Wir schnitten ihm die Äermel auf, und ich verband ihm mit meinem Taschentuchs den zerjplttterten Oberarm, um eine Verblutung zu verhindern. Dann sandten wir Couriere nach dem Stabsarzt Dr. Hunter Mc Guire sowie nach einer Ambulanz. Wir wollten den General weiterschaffen, als ein Mann an der Ambulanz, von einer feindlichen Kugel, getroffen, todt zusammenstürzte. . Stonewall Jackson fiel zu Boden und stie ein schmerzliches Stöhnen aus. Ich sprang herbei, um ihm zu belken. er saate aber nur : ..Kümmern Sie sich nicht um mich, lassen Sie mich nur allein. Wn hoben ihn wieder aus, und Briaade General Pender sagte : 0, General, ich hoffe, Sie sind nicht ernstlich verwundet. Ich werde meme xrup den zurückgeben münen, um sie auf's Neue zu organisiren. Sie sind durch das Feuern zu sehr georocyen. roer Stadion raffte seine levte Kraft zusammen und sagte mit fester Stimme : Ihr müßt Uuer Feld behaupten, wen. Penver ; Ihr rnü&tüuer tfelD veyauptenr nas war sein letztes Kommando. Weit Telephoniren. Im Publicum scheint man vielfach der Meinuna ;u sein, dab das Telephoniren auf wehe Entfernungen Hin ganz dazu angethan sei, oaS etegraxylren ganz an die Wand zu drängen. Es hänge nur noch von dem Ablauf gewisser Con tracte ab. um dem Telephon im geschäft lichen Sinne des Wortes einen entschie denen Sie über den Telegraph zu sichern. und es handle sich gegenwärtig in dieser - r . r IsT- t J. r Vezieyung rnai meyr um wiij5Huyi' liche, sondern nur noch um juristische Fragen. Auck auk der vor nicht langer Zeit ir. St. Louis stattgefundenen Versammlung der ..National Telephone Associa tion" kam man aus diesen Punkt zu svrecken. es wurde aber dabei festgestellt. daß von einer förmlichen Concurrenz zwischen Telephon und elegrapy vor. läusig noch gar mne vuot sem lann. Man ist mit dem Telephon noch lang nicht so weit, um mit seinen Leistunzen zufrieden zu sein, wenn es sich um weite Entfernungen handelt. Das Telepho niren auf weite Distanz hin kann vielleicht nicht mit Unrecht mit den Schnell zügen der Eisenbahnen verglichen wer den. Es ist möglich, Schnellzüge fahren zu lassen, die eine Akeile in einer Minu tt zurücklegen, und manchesmal gelingt eS nicht allein in den Ver. Staaten, son dern auch in den alten Culturländern Europas, eine noch größere Schnelligkeit zu erzielen, doch hat es sich aus ökonomi schen Rücksichten als besser herausgestellt, nicht mehr als 40 Meilen in der Stun de zu fahren. So scheint eö auch beim Telephoniren empfehlenswert ZU sein, die weiteste Entfernung, auf welche hin man telephoniren will, aus nicht über 100 Meilen weit zu setzen, trotz der That laöe. daß man bereits von New tyoxi

nach' Chicago und umgelehrt, also aus eine Entfernung von nahezu 1000 Meilen hin, mit Erfolg telephonirt hat. Es sind auch noch andere ähnlich Experimente auf weite Distanz mit mehr oder weniger gutem Erfolge versucht worden, je nachdem die Bedingungen, unter denen das Telephoniren vor sich ging, günstig oder ungünstig waren. Die Wisconsin Telephone Co." hat eine Telephinliuie von 199 Meilen Länge in erfolgreicher Thätigkeit. Die

Ohw Valley o. hat em elepyonnetz von 156 Meilen Länge, die Great Southern" ein solches von 142 Meilen und die Central D. & Co." von Pittsburg eines von 135 Meilen. An dererseits haben keine zwölf von den größten 19 Telephon-Gesellschaften des Landes eine einzige Linie, die ununter Krochen 100 Meilen lang wäre und da bei zufriedenstellende Resultate lieferte. Nicht Alles, was möglich ist, läßt sich auch praktisch gut verwerthen. Wenn man gegenwärtig auch schon aus dem Standpunkt anaelanat ist, daß man aus viel weitere Strecken hin telephoniren kann, als bisher m gewöhnlichen Ver kehr üblich war, so ist doch das Telepho niren in die Weite ein so waghalsiges und unsicheres Geschäft, daß es sich schwerlich für irgend eine Telephon Gesellschaft lohnen würde, sich dieserhalb m Kosten zu stürzen, tote wurde lch von vornherein der Gefahr aussetzen, daß es nach den ersten mißlungenen Versuchen Niemandem mehr einfallen würde, sich ihrer Lmie zu bedienen. (bo lange es den Elektrikern nicht gelungen ist, die mit der sogenannten Induction der Uebertragung der Schallwellen von einem Draht ans einen an dern verbundenen Uebel zu entfernen. wird es mit dem Telephoniren auf Di stanz" noch immer seme gute Wege ha ben. riegöklänge. In Oesterreich hat man sich mit dem Gedanken eines Krieges schon so vertraut gemacht, daß die Blätter ganz offen die Taktik besprechen, welche in einem solchen verfolgt werden müßte. Ein osterreu chischer. Ofsicier" setzt in einer Wiener Zeitung auseinander, wie die Sachlage sich gestalten würde, wenn Bulgarien in russische Hände siele, und um wie viele? günstiger die Aussichten Oesterreichs wären, wenn Bulgarien unabhängig bliebe. Er sagt hurüber : ..Von dem Augenblicke an, da russische Heerestheile bulgarischen Boden betteten und das Land unter der Leitung eines russischen Gouverneurs oder, was damit - . . , M. . rr gleichbedeutend x, umer emem ruenfreundlichen Fürsten militärisch, strate gisch und fortisicatorisch in ein Bollwerk rr r i nw t . . w-Ii , !V - ruitticyer ariacgi umgeivanoezi wixo, von diesem Augenblicke an ist unsere Position Rußland gegenüber in denkbar ungün stiaster Weise verändert, vlußland ist Ul er ! . . .!i , : rann im entze zweier, gieit? vorzüglicher Operations-Centren an der mittleren Weichsel und an der unteren Donau und i , t r a . yrerourcy in oer a$e, uns gieicojei ti g vom Norden und vom Süden zu bedrohen. Ein russisches Bulaarien liefert Serbien rettungslos dem russischen Rubel und der panslavi stischen Agitation aus, es macht vor Allem aus A!ontenegro einen so gefähr lichen Waffenplatz, daß wir zur GliederHaltung der dann wohl unausbleiblichen Erhebung Bosniens und der Herzegowina einen großen Theil unserer Heeres macht allein nöthig haben werden. Dabei bliebe die Bedrohung vonÄussisch-Polen her gleich intensiv, denn Rußland hatte, um in Bulgarien ein veritables Opera tionsheer aufzustellen, durchaus nicht nöthig, auch nur einen einzigen Soldaten aus seinen westlichen Gouvernements abzuberufen. Es brauchte nur die beiden kaukasischen Armee Corps, deren Mobilmachung relativ sehr rasch erfol' gen kann, fawie die ' inner russischen Armee - Corps von Charkow und Orel mittelst der mit Transportschissen gut ausgerüsteten Pontus - Flotte in Bulgarien zu landen und könnte so mit ZuHilfe' nähme der rumänischen und bulgarischen Streitkräfte, wenn nicht gar auch der serbischen Armee ein Operationsbeer von beträchtlicher Stärke und guter Qualität bilden urd an unsere Grenze vorschieben. Einer solchen doppelten Bedrohung gegenüber bliebe Oesterreich - Ungarn wohl keine andere Wahl, als die der u nbedingten Defensive." Wenn hingegen die Balkanstaaten sich streng neutral verhalten, also den Russen nicht gestatten, vom Süden her Oesterreich anzugreifen oder zu bedrohen, so würee nach Ansicht desselben Sachver ständigen Oesterreich von vornherein zwei grße Vortheile haben : Es könnte seine Truppen viel rascher sammeln, als Rußland und es könnte einen Angriffs' krieg fuhren. Bei nur halbwegs ge nügender Umsicht unserer Diplomatie," heißt es in dem Aufsatze, müßte der MobilmachungsBefehl sür unser Heer, wenn schon nicht früher, so doch mindestens gleichzeitig mit dem bezüglichen Ukas sür das russische Heer erlassen werden können. Unsere Cavallerie ist binnen achtundvlerzig Stunden, die Infanterie binnen acht Tagen, die Artille rie binnen elf Tagen und die beidersei tige Lanowehr innerhalb vierzehn Tagen marschbereit. Man darf also annehmen, daß die eigentliche Operations-Armee un ter normalen Concentrirungs-Verhält Nissen ciim rvei Wochen nach erfolgtem Mobili-'iiungsbefehl im galizischen Auf mai'ldcnime versammelt sem wird. Rußland hat den größten Theil seiner Cavall rie schon im Frieden auf Kriea.shiU 'o mirt und vermag daher seme Rdtrnt zum mindesten gleichfalls innerhal? achtundvierzig Stunden in Marsch zu sitzen. Dagegen stehen die Marsch bereittchafls-Teri.iine aller anderen Wasfengatiungen sehr beträchtlich hinter jenen unseres Heeres zurück. Man kann, gestützt auf die bekannnten Ergebnisse der Mobilmachung des russischen Heeres im Jahre 1876, mit großer Wahrscheinlich keit annehmen, daß die ersten Heeres theile vielleicht nur acht Tage, das Gros der Operations'Armee aber jedenfalls vier bis fünf Wochen brauchen wird, um schlagfertig im voraussichtlichen Auf marsch-Rayon WeichselBug einzutref fen. Daraus ergibt sich für Oesterreich Ungarn ein Vor sprung von min bestens vierzehn Tagen, welche, in ausschlaggebender Weise ausgenützt werden könnte." . . ....

Der Verfasser führt weiter aus, daß das österreichische Heer sofort auf Ruf' fisch Polen losmarschiren müßte, um den Gegner an seiner, durch die Stützpunkte Warschau und Vrest-Litewsk verstärkten Aufmarschlinie noch vor der Beend! gung seiner Concentrirung zu erreichen und zum Kampfe zu nöthigen. Von dem Resultate ditses Kampfes dürfte wahrscheinlicherweise die Entscheidung, wenn nicht dcs ganzen Krieges, so doch seines wichtigsten Theiles abhänaen. Eine Niederlage wäre für uns gleichbedeutend mit uneinbringlichem Zeitverlust und der Gefahr eines unter weitaus ungün stigeren Verhältniss?n m gewartigenden ,).luptschlages ; tu Sieg kirne einer Katastrophe für das russische Opcrations hu? gleich. Denn diesen Sieg würde unsere Diplomatie benutzen, um über den Aufruhr en extrad", wie General jjafceje.T? das polnische Element im Czarenreiche nennt, die Brühe einer a l lg e meinen Volkserhebung zu gießen." Es würde dann den Oesierreichern leicht sein, in Polen selbst eine neue Angriffe bosis aufzubauen und von dort aus ..einen Stoß in's Herz" des Czarenreiches zu führen. Dabei wüsde man nicht mehr mit den Gefahren zu rechnen haben, denen seinerzeit Napoleon l. unterlag. Groß-Rußland, ist böllte zu reich bevölkert und zu cuttivirt, als daß es noch abgebrannt und verwüstet werden könnte, wie einst die Operationslinie Smolensk Moskau. So weit der Österreich isä,e Dssicier, dessen TaisteUung unzweifelhaft rechi ai nehmbar klingt. Dieselbe muß Wohl auch Eindruck auf die Negierung gemacht haben, denn Tlsa hat bekanntlich in.wischen erklärt, daß Oesterreich Ungarn vn Russen nie gestatten wcrde. die Selbstitilndikeit irgend einis Balkan staaks zu vei niä'le i. Vom Inlande. Im Alter von 123 Jahren ist in Brantford, Ontario, der Neger Andrew Lucas gestorben. Lucas war als S lave in Tennessee geboren und hatte dem General Jackson lange Jahre gedient. Am KennebecFluß in Marne liegen jetzt noch 185,000 Tonnen Eis vom letzten Winter her unverkauft da. Es wird schwer halten, diese Eismasse vor Eintritt des nächsten Winters zu ver kaufen. Die Gouverneure Bieree von Dakota und Hubbard von Minnesota, sowie die, Staatsgesundheitsbehörde von Kentucky haben Proklamationen erlassen, worin es heißt, daß aus Chicago nur solche Rinder importirt werden dürfen,

deren gute Gesundheit von den Staats Thierärzten von Illinois oder dem Bun desinspector bescheinigt ist. Ein sinniges Denkmal haz ein Mann in Bethel, Conn., über dem Grabe seiner verstorbenen Frau errichte? lassen. Das Denkmal besteht aus einem rohen, großen Stein von einem benachKarten Hügel. Warum er ein so einfa ches Denkmal gewählt hatte, erklärte der Mann, wie folgt : Auf diesem Stein habe ich mit meiner späteren Frau ge festen, als ich ihr meine Liebeserklärung machte und sie mir ihr Jawort gab." Aus Bringhurst inJndiana wird über eine Pulverexp'osion berichtet, welche durch die Fahrlässigkeit eines La deninhabers veranlaßt worden war. Der dortige Kaufmann Kearns war so unvorsichtig, beim Verkauf von Schießpulvcr eine brennende Cigarre im Munde zu behalten. Die Cigarre siel in die mi! Pulver gefüllte Kanne, und die Folge davon war eine Explosion, wobei Kearns Verletzungen davontrug, denen er bald nachher erlag. Auf der Farm vonWilliarn Chase in der Nähe von Verona, N. I., sind vor einigen Tagen unter dem Rindvieb neun Fälle von Lungenseuche entdeckt worden, von denen bereits drei mit dem Tode des davon betroffenen Viehes geendet haben. Der Staatsthicrarzt Dr. William Löwe wurde von dem Ausbruch der Krankheit sofort in Kenntniß gesetzt. Eine vorgenommene Besichtigung des Viehes hat ihn von dem Vorhandensein der Lungenseuche überzeugt. Die Farm wurde abgesperrt. Eine merkwürdige Wiedererweckung zum Leben wird aus Chicago gemeldet. Neulich verschied dort nach furchtbaren Leiden die 19 Jahre alte Frau Fräser m Folge der Gallenstein Krankheit. Der Hausarzt, welcher die Frau behandelt hatte, gerieth auf die Idee, der anscheinend Todten subcutane Einspritzungen einer Nitroglycerinlösung zu aeben. Das Mittel war von wun derbarer Wirkung, und Frau Fräser ist jetzt wieder wohlauf. Prioatnachrichten zufolge wird demnächst ein Vrahmine hohen langes Namens Moyml Mohun Chat terjee über London nach den Ler. Staaten kommen. Er hat auf dem europäischen Continent und in London Unterricht im ci i . . i. c r i frt t r .rw. t. uooylnen lauoen engem, unv zwar aus Gehet seiner Glaubensgenossen m ! Thibet, die ihm zu diesem Zwecke einen urlauv ertheilt hatten. Sobald er nach den Ver. Staaten kommt. soll das Studium Seitens der hiesigen Jünger Buddha's nt f. . , ' emen neuen Aufschwung nehmen. Dem Jahresbericht des Staatssecretars von Acassachusetts zu folge fanden im Jahre 1885 in Massa chusetts 17,052 Verheiratungen, 48,790 Geburten und 28,094 Todesfälle statt. Es erblickten 25,093 Kinder männlichen und 23,716 weiblichen Geschlechts das Licht der Welt. Außergewöhnlich groß war die Zahl der unehelich geborenen Kinder ; dieselbe überstieg den durch schnittlichen pro mills-Satz der letzten 20 Jahre um 4.6 Procent, und während des Jahres wurden 646 Ehen aerichtlicb gelöst. Im Lande, der echt amerikani schen Moral ! Neulich Nachts hörte die Frau des Kirchhofs-AufseherS Wheeler in Cahoes, 3!. A. ein Klopfen an der Thüre ihres Hauses. Als sie die Thüre öffnete, gewahrte sie drei Männer, die sie, ohne ein Wort zu sagen, sofort er griffen, über den Friedhof schleppten und sie dann aufforderten, ihnen zu sagen, wo ,hr Mann sein Geld verborgen habe. DaS muthige Weibchen verweigerte jede Auskunft, worauf die Spitzbuben sie an die Umzäumung banden und dann in'S Laus drangen, um nach dem Gelde zu

suchen. Ihre Bemühungen blieben umsonst; sie zogen mit leeren Taschen ab. Erst nach mehreren Stunden wurden Frau Wheeler's Hilferufe von den 3!achbarn gehört ; merkwürdigerweise hatte Wheeler selbst während des ganzes Vorganges fest geschlafen und war erst dann erwacht, als man ihm die Frau wieder in's Haus brachte. Dana von der N. Z). Sun" ist trotz seiner Giftmichelei noch immer nobler Handlungen fähig. Das hat er auch in folgendem Falle gezeigt: Eine sich aus ?.M) belaufende Rechnung sür die Einbalsamirung der Leiche des General Grant war noch immer nicht bezahlt; und da Niemand dafür verantwortlich sein wollte, drohte ein recht widerlicher Proceß. Aber Herr Dana hat sich jetzt erboten, die Rechnung, obgleich sie ihn

nichts angeht, zu bezahlen. Da er reich ,st, fallt ihn, dces nicht schwer ; hübsch ist es aber doch. Weil Grant als Präsident den fetten Posten des Zolldirekrors von New Jork nicht an Dana über' trug, wurde er von diesem beinahe bis an sein ebensende grnr.mmg verfolgt. Dennoch besprach Grant ,n seinem Buche das Wirken Danas als Unterstaatsse kretär des Kriegsministers Stanton gerecht und anerkennend. Das scheint den alten Journalisten doch gerührt zu ha' den. Der sechste Jahresbericht des Minen Inspektors von Jndiana ist soeben erschienen und enthalt manches Interessante. So ist, nach demselben, der Gewinn der Kohlen aus den Berg werken Jndranas im Jahre 1835 aus rund 2,375,C0 , Tonnen angegeben, von denen allein 791,0i7 Tonnen auf den Distrikt Vrazil entfallen. Die Unkosten, die Blockkohlen von Brazil an's Tages licht zu schassen, werden aus 80 Cents die Tonne berechnet, so daß die Ge sammtkijten des Heraufschaffens die Summe von $633.33:2.28 betragen. 2300 Bergwerksleute waren angestellt, fo daß durchschnittlich jcder derselben etwa $275 jährlich Arbeitslohn verdiente. Für wei che Kohlen ergaben sich nur 65 Cents Unkosten aus die Tonne, und wurden im Gesammt '1.022,667.10 Arbeitslohn für das Heraufschanen derselben gezahlt. 3203 Bergleute waren mit dieser Arbeit betraut, von denen aljo jeder durchschnitilich $319.69 jährlich verdiente. vtr Reingewinn an Kohlen wird als sehr gering hingestellt, und trotzdem der Arbeitslohn letzt schon o nledrrq ilt, so glaubt der Inspektor, daß er in Zukunft noch mehr herabgesetzt werden muß In ,)olge der häufigen Strikes im Jahre l885 wurden 1,300,000 Tonnen Kohlen veniger herausgeschafft, als in den Vorjühren. Trotzdem in Jndiana 125 Kohlenbergwerke mlt etwa 6500 Arbeitern bestehen, sind im letzten Jabre nur 32 ll '.fälle vorgi kommen, von denen? einen vdtllchen Äusgang genommen haben. 5s wird ausdrücklich bemerkt, daß die eisten Unfälle aus Fahrlässigkeit entanen. Vor drei Jahren wanderte David Schapiro als blutarmer Mensch in New ?)ork ein und mußte gleich das öeid erleben, daß sein damals 12jähriger Zohn Abraham Jsaac auf und davon lief. Seit der Zeit hat Schapiro, der mittlerweile nach Boston übersiedelte und sich jetzt in ziemlich guten Verhältnisien befindet, weder Mühe noch Kosten gespart, um den verlorenen Sohn wieder ui finden. Kürzlich hat nun der beküminerte Vater zum dritten Mal die Reise nach New Jork gemacht, um im PolizeiHauptquartier Erkundigungen einzuziehen. Die Register gaben keine Auskunft, doch erzählte Schapiro seinen Kummer :inem Reporter, welcher eine kurze Notiz veröffentlichte, die dem Gerichtsdiener öZixon im JesfersonMarket Polizeigericht u Gesicht kam. Der ihm ungewöhnlich klingende Name rief Niron einen Knaben in's Gedächtniß zurück, den er vor etwa drei Jahren verhaftet hatte. Niron forschte im Gerichtsregister nach und fand, daß Abraham Jsaac Schapiro, 12 Jahre alt, am 23. October 1883 von ötichter Patterson nach dem .Juvenile üsylum" gesandt und später dem Farmer icolaus P. Gundlach in Belleville, Jll., übergeben worden war. Vater Schapiro wurde von dem Funde in Kenntniß ge setzt, und wird es jedenfalls nicht unter lassen, den endlich Wiedergefundenen in seine Arme zu schließen. Ein eigenthümlicher Schrekken hat sich der Bewohner von Harmony in Maine bemächtigt : sie leiden unter der steten Angst, daß ihre Heimstatten Brandstistern zum Opfer fallen werden. Neulich wurde eine Versamm lung der Bürger einberufen, um zu berathen, auf welche Weise den immer häusiger werdenden Brandstiftungen ab zubelfen sei, als man jedoch die Ver sammlung eröffnete, ertönte wieder der Feueralarm. Diesmal brannte eine Scheune, und Jedermann eilte hin, um be: dem Löschen des Feuers zu helfen. Noch war der.eine Brand nicht gelöscht, als schon an zwei anderen Plätzen die Gebäude in Brand gesetzt wurden. Am nächsten Tage brannte wieder eine Scheune ab. Die Bürger sind' so auf geregt, daß sie sogar ihre Kartoffeln und ihr Welschkorn auf dem Felde stehen ge lassen haben, das Vieh wird vernachläs sigt, aüe Geschäfte stocken, und man spricht nur von dem geheimnißvollen Brandstifter. Viele Familien haben ihren werthvollsten Hausrath zusammen gepackt vor dem Hause stehen, um densel ben bei Ausbruch eines Feuers sofort wegschaffen zu können. . Eine gemüthliche Gegend ! Die diesjährige Zwiebel ernte ist nicht nur in Neu-.England, son dern auch in New Z)ork und in den West lichen Staaten knapp ausgefallen, und die Preise sind hoch. Die Farmer müs en 60 lents biö zu vl per Bushel be zahlen. Die Nachfrage ist jedoch mäßig v er. r. .r. ... r uno oie Jwieoerzucyier yauen Mir iyren Producten zurück, um eine Preislteiae rung abzuwarten. In Michigan, Iowa und Wisconsin, überhaupt im ganzen -rr n p. i y . Svenen, ii oie ijnue so knapp ausgesät len, daß der Osten nicht nur keine West liche Concurrenz zu befürchten hat, son dern genöthigt sein dürfte, vor dem näcb sten Frühjahr Zwiebeln massenhaft nach vem besten zu senden. Der Zwiebel samen ist gut ausgefallen. Das Schatzamt bat die Wie dereröffnnng der Münze in Carson City, Nevada, als Assay-Ofsice für Annahme von Depositen in Bullion befohlen Dies

ilt'aus'Cmpseylung oes irecrorv in Münze und mit vollkommener Genehmi gung des Präsidenten erfolgt. Den Nagel auf den Kopt trifft ein anglo-amerikanisches Blatt mif der Bemerkung: Stiehlt ein weißer iv!ann'in Arizona einen Rock, dann wird der fürchterliche Verbrecher" gehängt ; scalpirt ein wilder Apache einen weißen Z)!ann und nothzüchtigt Frauen und morbet Kinder, dann schickt man ihn nach Florida, damit er dort Orangen pflücken

:ann. Vi m Auslande. E in entsetzlicher Unalücks fall, dem drei blühende Menschenleben zum Opfer gefallen, ereignete sich in BerIm im Hause Wilsnackerstraße 12. Die dort im Vorderaebäude wohnhaften Schneider Hübner'schen Eheleute hatten sich noch spät Abends in ein nahes Lokal begeben und ihre drei Kinder, ein Mäd chen von sechs und zwei Knaben von vier Jahren resp. sechsMonaten, schlafend in der verschlossenen Wohnung zurückgelas sen. Starker Rauch, welcher sich gegen 1 uyr nach Mitternacht im Hause ver breitet hatte, veranlaßte einen heimkeh renden Bewohner, die Feuerwehr zu alarmiren. Diese ermittelte als Ur sprungsstätte des Rauches die nach dem Hofe hinaus gelegene Hübner'sche Werkstatt, aus welcher ihr bei'm Oeffnen der Thür ein dichter Qualm entgegendrang. Derselbe rührte von dem durch einen Brand bereits total zerstörten Sopha und von dem unter letzterem und in der Um gevung desselben entzündeten Fußboden her, welche Objekte leicht gelöscht werden konnten. Während einige Feuerwehr Mannschaften hiermit beschäftigt waren, wurden von Anderen bei'm Absuchen der Wohnung in einem kleinen, neben der Werkstatt befindlichen Zimmer, welches als chlasgelaß benutzt wird und nur einen Eingang von ersterer hat, die drei Kinder leblos in ihren Betten aufgefun den. Die sofort angestellten Wiederbe' lebungsversuche verliefen leider resultat los. Wie sich unsere Leser er. innern werden, wurden vor ungefähr einem halben Jahre in Warschau meh rere Nihilisten zum Tode verurtheilt und hingerichtet; unter denselben befanden sich ein Friedensrichter und ein Inge-nieur-Offizier ; der letztere hatte vor sei ner Verhaftung und Prozessirung in der Weichselfestung Nowi Georgiewsk in Garnison gestanden. Von dort her wird nun mitgetheilt, daß die Verurtheilung der beiden oben bezeichneten Nihilisten im Zusammenhang stehe mit einem wäh rend der großen Manöver vor zwei Iahren gegen den Czaren geplanten, aber vereitelten Attentat. Nowi-Georgiewsk ist eine Festung im eigentlichen Sinne des Wortes ; die weit ausgedehnte Lagerfestung umschließt keine bürgerliche Stadt, sondern nur militärische Etablisie ments und Wohnräume für die Besatzung. Dorthin, also in eine rein militärische Umgebung, in welcher die größten Garantien für die Sicherheit des özaren lagen, hatte derselbe sein Hauptquartier gelegt. Dasselbe war in einer Kaserne eingerichtet worden, welche dicht an der Weichsel und dem Hafen liegt. Von dem Balkon des Salons aus sollte der Czar mit seiner Familie ein großes, ihm zu Ehren auf der Weichsel veranstaltetes Feuerwerk anschauen. Dieser Balkon nun springt lber einen Uferdamm vor, in welchem zur Verthei digung gegen eine Annäherung vom Fluß her eine Mine eingebaut ist. Diese Mine sollte von dem verurtheilten nihi listischen Jngenieur-Ofsizier während deS Aufenthalts des Czaren auf dem Balkon entzündet und so derselbe mit seiner Familie und Umgebung vernichtet werden. Durch unglaubliche Unvorsichtigkeiten des um dieses Attentat wissenden Friedensrichters ist dasselbe noch rechtzeitig entdeckt und die Ausführung desselben verhütet worden. Man sagt, daß der Czar vor zwei Jahren einen Aufenthalt in Warschau habe vermeiden wollen wegen eines starken Mißtrauens gegen die Stadt ; er hatte sich daher in den direktesten Schutz seiner Armee begeben, und auch dort lauerte das Verbrechen auf ihn. Wo ist für den Herrscher aller Reußen nunmehr Sicherheit zu suchen ? Auch in diesem Jahre vermied der Czar, gelegentlich der Abhaltung der Manöver in Polen, jeden Aufenthalt in Warschau. Eine furchtbare Geschütz explosion wird aus dem Fort San Be nigno bei Genua gemeldet. Man war damit beschäftigt, in Anwesenheit des eigens dazu aus Piacenza herbeigeeilten Generals Sala acht neue Zweiund dreißigpfünder zu Probiren und gerade sollte die der Generalsgruppe zunächst aufgestellte Kanone auf ein im Meere befestigtes Ziel abgeschossen werden, als plötzlich eine furchtbare Detonation er folgte, welcher herzzerreißende Jammer und Hilfelaute folgten. Anfangs konnte man sich über die Natur des Unglücks wegen des dichten Rauches nicht klar Werden. Als dieser sich verzog, erblickte man zehn Soldaten, welche bei der ersten Kanone beschäftigt gewesen, am Boden liegen, zwei davon waren todt, der eine mit aufgerissenem Leibe, der andere war eine Unkenntliche formlose Masse ; von den acht anderen sind drei lebensgefährlich, die anderen schwer verwundet und verstümmelt. Die Explosion war so heftig, daß die Erde in der Entfernung von hundert Meilen aufgerissen wurde. Die Anwesenden, darunter auch zahlreiche Ofsiziere, haben durch die aufgeworfenen Erbstücke leichtere Verwundungen er litten ; selbst in der Entfernung von 30 Metern wurden Soldaten zu Boden ge worfen. Die Ursache dieser Katastrophe scheint in der fehlerhaften Konstruktio, des Rohres gelegen zu haben. Der Daily Telegraph" entwirft folgendes nicht gerade schmei chelhafte Bild von den Zuständen im englischen Staatsdienst: Es giebt Leute, welche Jabre lang Civilbeamte sind, und einige in hohen Stellungen, welche niemals nur eine Woche während ihres Veamtenlebens wirklich gearbeitet haben, dennoch behalten sie das Gefühl der Sicherheit, weil sie wissen, daß Com missäre und Sekretäre zu schnell kommen und gehen, um sie zu entlassen. Manch mal, wenn das Uebel gar zu groß wird. wird ein Inventar des Departements aufgenommen, und die fchlechtenAcquisitionen" müssen ihre Entlassung neh men. Dann bezahlt die Krone Jahre

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