Indiana Tribüne, Volume 10, Number 17, Indianapolis, Marion County, 5 October 1886 — Page 2

Zndiana Tribune. onn-V Erscheint FägliH Vd S onntsgs. rfSWtathch IrtMin" loftet durch dn xl9i li ' lntxrSSoche, di onwUg. TriK" Cf Ktl x, Soch. ttfci al3aae CtcM. Üf VoK ttOifcht U Ötasfilns J ri 35 Cfffctx 120 MarvlandSr. Indianapolis, Ind., 5. Oktober 1836. Buddhisten in New Bork. DieReligZon des Buddha findet gegen värtig in New Dort und Brooklyn eine so schnelle Verbreitung, wie kaum irgend em durchschnittlicher Christ erwarten möchte. ZS gibt in New Jork allein außer vielen einzelnen Anhängern der Buddhisten-Lehre zwei feste Buddhisten. Organisationen, die es sogar schon so weit gebracht haben, daß sie sich mit der Absicht tragen, im nächsten Jahre einen Buddhisten.Tempel in New York zu er. richten. In Brooklyn befindet fich bis jetzt noch keine feste Organisation, doch werden regelmäßig jede Woche zwei Vuddhisten-Versammlungen abgehalten, an welchem nicht nur alte Anbänger der Lehre, sondern auch viele wißbegierige neue Schüler fich betheiligen. Im von gen Winter wurden in Brooklyn jede Woche nur einmal derartige Versamm lungen in einer Privatwohnung veran staltet, auf welchen von hierzu befähig ten Leuten Vorträge gehalten wurden. Man erzählt fich, daß vor zwei Iah ren ein geheimnißvoller Gast aus Cen tral Asien auf amerikanischem Voden und speciell in New Iork geweilt hat, um die mehr vorgeschrittenen Schüler in die tieferen Geheimnisse der Buddhisten lehre einzuweihen. Bei dieser Gelegen heit wurden dann von dem Fremdlinge mehrere amerikanische Buddhisten er mächtig:, neue Genossen, in den Glauben aufzunehmen. In New Iork ist die Aryan Theo iophical Society" ein öffentliches Me dium, durch welches man nähere Einzel heiten über den Buddhismus erfahren kann. Der Präsident dieser Gesellschaft, William Q. Judge, gleichzeitig der Re däcteur des in New Iork erscheinenden theosopbischen Blattes Path". ist ein Buddhist, der nach allen Regeln dieser Religion als solcher anerkannt ist. Es gibt außerdem in Brooklyn eine Organisation, welche der theosovhischen Gesellschaft in New Iork ahnlich ist und aus wissenschaftlich gebildeten Leuten besteht, die sich mit allem Ernste dem Studium der Lehre der Weisheit" ge widmet haben. Zu den Versammlungen dieser Organisation werden keine Frem den zugelaffen. ' . In England hat sich für den Buddhis auis schon seit längeren Jahren ein großes Interesse gezeigt, und viele englische Ofsiciere sind in ihre alte Heimath auS Indien als überzeugungsvolle Buddhisten zurückgekehrt, um auf vaterländischem Boden die neue und doch so uralte Lehre weiter zu verbreiten. Auch hat der Um. stand, daß auf den Universitäten in Lon don, Cambridge, Orford u. s. w. viele Hindus den modernen Studien der Ge genwart obliegen, nicht wenig dazu bei getragen, das Jnteresie für den Glauben der Buddhisten zu erwecken. Die Eng länder sind überhaupt von vorneherein geneigt, ihre Landsleute" aus dem fernen Morgenlande mit Freundlichkeit zu behandeln, doch ist es selbstverständlich, daß der gewöbnliche Buddhismus in England keine Wurzeln schlagen wird. Es sind etwa 14 Jahre her. seitdem die AuddbisteN'Bewegung in New Iork Platz gegriffen hat. und seit jener Zeit hat sich die Anzahl der Forscher in die sem Glauben stetig vermehrt. Die Buddha t Literatur hat gegenwärtig in den Ver. Staaten bereits einen großen Umfang angenommen. So wird . B. die Bhaga-vad Gita, die Bibel der Buddhisten, hierzulande bereits in zwölf verschiedenen Ausgaben verkauft. Im letzten Jahre allein sind in New Iork und Boston ungefähr ein Dutzend Werke über den Buddhismus veröffentlicht worden. Leickenbeftattungen zur See. . Gelegentlich des Umstandes, daß die ser Tage wieder einmal ein Paffagier auf hoher See an Bord eines großen Oceandampfers starb und die übliche Seemannsgruft in der Tiefe des Meeres erhalten hat, wird von der Preffe die Frage angeregt, ob es nicht beffer sein würde, das Versenken von Leichen im Meere besonders in solchen Fällen zu Unterlasten, wenn sich zur Aufbewahrung der Leichen genug Eis an Bord befindet und die Angehörigen des Todten eine Bestattung der Leiche auf dem Lande dringend verlangen. Unter den Seefah rern selber scheint man dem alten Ver fahren der Versenkung der Leichen in'S Meer den Vorzug zu geben. Ein früherer Schissscapitän, der gegenwärtig als Schiffsbroker in New Iork thätig ist meinte neulich : Ich kann mich nur eines einzigen Falles erinnern, daß eine Leiche längere Zeit an Vord eines Schiffes behalten wurde. Es war dies an Bord des Bundeidampfers Penobscott" während dek Krieges. Unser Doctor wurde auf der Höhe von Willmington getödtet. Wir legten ihn in eine Tonne und füllten dieselbe mit Whisky. Auf diese Weise war die Leiche ganz gut präservirt und wir konnten ue nacy vrel Wocyen m ziemlich unbeschädigtem Zustande den Angehörigen ausliefern. Elne Leiche erfordert viel Eis, wenn man fie längere Zeit gut erhalten will. Segelschisse ha den für solche Zwecke nie genug Eis an Bord, manche Schiffe dieser Art führen überhaupt kem Els mit. Sogar die gro ßen Dampfer pflegen nur so viel Eis mitmnehmen, als sie zur Aufbewahrung der frischen Lebensmittel für die Paffa giere brauchen. Die Dampfer müssen aroße Mengen frischer Lebensmittel an Bord haben, und das Eis schmilzt sehr schnell fort. Man kann nicht erwarten. daß man noch eine große Menge Eis nur für den .wea an Bord vatten wllle, um bei etwaigen Sterbefällen die Todten in Eis vacken zu können. Es würde dann

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häufig a'rtug vorkommen. bZß Hunderts von Tonnen Eis nutzlos verschmelzen würden, ehe eine Tonne wirklich einmal für eine Leiche verwendet werden könnte. Ich wüßte übrigens nicht, daß unter den gewöhnlichen Matrosen der Aberglaube vorherrscht, jede Leiche an Bord sollte so schnell wie möglich in's Waffer befördert werden. Gäbe es einen derartigen Aberglauben, dann müßte ich davon in mei, ner langen Laufbahn als Seemann im bedingt gehört haben." Capt. Garrick, der seit 30 Jahren zur See dient, erzählt : Ich habe nie ge sehen, daß eine Leiche in weniger als 8 Stunden gewöhnlich find's 12 Stunden nach dem Tode in's Wasser versenkt wurde. Eine solche Frist ist genügend, um dem Gefühl der Achtung für den Todten Ausdruck zu verleihen, während anderseits die Nothwendigkeit vorliegt, die Leiche so bald wie möglich los zuWerden. Schon allein die Rückficht auf die Gesundheit der Lebenden ver langt es, daß man keine Todten zu lange an Bord behalte. Ueberdies werben die Paffagiere durch die Anwesenheit einer Leiche an Bord in eine peinliche und drückende Stimmung versetzt, während die Matrosen mehr Gleichmuth zeigen. Es find in der Negel die Paffagiere selber, welche verlan' gen, daß man die Leichen so schnell be statte, wie es der Anstand zuläßt, und es ist gewiß keine Leichenbestattung so seiet lich und eindrucksvoll, als wenn der Todte unter entsprechenden Feierlichkei ten und in Gegenwart der Paffagiere in die Tiefe des Meeres versenkt wird. Man könnte wohl die Leichen beffer in Spiritus, als in Eis aufbewahren, wenn man fie durchaus im Schooße der Erde begraben will, doch kann ich nicht einsehen, daß diese Neuerung der Einfüb rung werth ist." Sonld und Vartholomew.

Die Vergangenheit der beiden Groß hiebe Vartholomew und Gould, von de nen der Eine fich nach Canada geflüchtet hat. Während der Andere in Portland auf seinen Proceß wartet, bietet genug Material zu einem intereffanten Studium. Gould war der bekannteste Finanz mann in PoUland. Als S)hn des ältesten Bank-Casfirers im Lande und als Schwiegersohn des bekannten Prohibitio nisten Neal Dow wurde ihm in seiner Eigenschaft als Casfirer einer bedeuten den Bank von den Beamten derselben das Recht eingeräumt, mit den Geschäften derselben nach Belieben zu walten. Ebenso hervorragend wie in der Bank, war er in der Kirche. Jeden Sonntag befand er fich gewöhnlich in irgend einer Kirche der Eongregationalisten auf der Kanzel und hatte den Ruf, - ein ausgezeichnete?, überzeugungstreuer Kanzel redner zu sein. Die Kirchengemeinden in oder in der Nähe von Portland rech neten es sich zur Ehre an, wenn er bei ihnen predigte. Er war ein sehr tbati ges Mitglied der Missionsgesellschaft für auswärtige Missionen und des christ lichen Vereins junger Männer". Er zeigte sich sehr besorgt, daß Robert G. Jngersoll nicht die Aussaat des Unglaubens unter der Bevölkerung von Port land ausstreuen möge, und sorgte dafür, daß der Evangelist Moody nach Portland kam, um Jngeriolls Sieben zu neutralisiren. Und dabei stahl er seit Iahren wie ein Rabe und baute sich für das gestohlene Geld einen Palast. Hätte man sein Verbrechen nicht entdeckt, so würde er noch bis auf den heutigen Tag aus der Kanzel seine gläubigen Zuhörer zu einem frommen und tugendhaften Leber, ermähnen. Bartbolomew gewann das Vertrauen seiner Mitbürger durch seine Geschäfts schlauheit, seine Zurückhaltung.seine anscheinend übergroße Sparsamkeit und durch seine Verbindung mit kirchlichen Organisationen. Dieser A!ann der allgemein für einen Millionär galt und Iahresgehälter im Betrage von 829,000 bezog,trug so schäbige Kleider, daß man all gemein der Ansicht war, er kaufe seine Sachen überhaupt nur aus dem Trödlerladen. Machte er einmal eine, kleine Geschäftsreise, dann nahm er sich vorsorglich billigen Lunch in seinem Reisesack mit. Er rauchte keinen Tabak, trank keinen Wein, und war überhaupt von allen kleinenLastern und Untugenden frei. Im Laufe der Jahre hatte er durch seine Frömmigkeit und sein sparsames Leben sich die Achtung fast aller Bürger in der Stadt erworben. Gegenwärtig freilich ist man davon überzeugt, daß der Mann ein abgefeimter Heuchler war, der unter dem Deckmantel der Tugend und Bescheidenheit nur darauf wartete, bis die für ihn günstige Zeit zum Stehlen gekommen war. Wäre Plunkett durch Bankerott nicht gezwungen worden, sich ;u flüchten, oder hätte Vartholomew von dem reichen Freunde, an den er sich um Hilfe wandte, die verlangte Unterstüt zung bekommen, dann würde bis auf den heutigen Tag um seine Schultern das fromme Tugendmäntelchen hängen. Diebe vom Schlage Goulds und Vartholomews sollten unbedingt die schwerste Strafe erleiden, die das Gesetz für ihre Verbrechen kennt. Leider ist aber auch hier trotz der vielgerübmten Gleichheit Aller vor dem Gesetz noch immer das alte Sprichwort in Kraft: Kleine Diebe hängt man, große läßt man laufen." Postkutschen Räuber. In Ehadron, Nebraska, steht gegen wärtig Tom Casey unter der Anklage vor Gericht, in seiner Eigenschaft als Kutscher auf der von Sldney nach Dead Wood führenden Postlinie eine Kiste mit S6,100 Regierungsgeldern selber geraubt zu haben. Casey behauptet, er sei unschuldig. Seinen Angaben zufolge war er unterwegs von maskirten Räubern überfallen, und da er weder einen Passagier noch sonst Jemand zu Hilfe hatte, gezwungen worden, all das Geld auszuliefern. Er ließ sich, nachdem man ihn einige Tage im Geheimen hatte beob achten laffen, ganz ruhig verhaften, ohne auch nur eine Anstalt zu machen, sich vor der Anklage durch die Flucht zu retten. Die meisten Leute, welche Casey ken nen, halten ihn für -unschuldig, doch hat der öffentliche Ankläger sehr geschickt eine ' gewisse Anzahl von Umstandsbeweisen ? m i . m c aeen ten auammcu unv rorn auiMuno

fcifibn in, KjMriheilunz tz.,vMl führen suchen. Ueber 60 Zeugen, meist Sachverständige, die das Leben im Westen ' gründlich kennen', sind zu diesem Proceß vorgeladen worden, doch ist seiner dieser Zeugen im Stande, Aussagen zu machen, die direct auf den Fall Be zug haben. Vor noch nicht langer Zeit war die Shasta Postkutsche um 53' 00 beraubt worden. Der Kutscher, ein alter Mann Namens Sam Wilson, behauptete, wäh rend der Fahrt durch mehrere Kugeln, die von drei maskirten Räubern auf die leere Postkutsche abgefeuert wurden, gezwungen worden zu sein, stillzuhalten. Die Räuber hätten ihn mit einem GeWehrkolben über den Kopf geschlagen, ihm das Geld abgenommen und ihn dann mit vorgehaltenen Revolvern gezwungen, schleunigst das Feld zu räumen. Man traute dem Alten nicht. .Die Löcher in die Kutsche konnte er selber geschoffen und sich auch ganz leicht selber die Beule auf dem Kopfe beigebrach! haben. Er wurde zwar nicht verhaftet, aber man hielt ein wachsames Auge auf ihn. Nach einer Woche reiste Sam nach San Francisco, wohin ihm ein Detectiv folgte. Sam ging in eine Bank, und als sich der Detectiv später in dieser Bank erkundigte, stellte es sich heraus, daß der armselige Kutscher" ein Guthaben von $4700 in ihr besaß. Sofort wurde Sam als Posträuber verhaftet, und der Detectiv war ungeheuer stolz auf seine Leistung, den schlauen Verbre cher wirklich abgefaßt zu haben. Leider war Sam im Stande, vor Gericht den Beweis zu führen, daß jenes Geld in der Bank ihm von seinem verstorbenen Bruder vermacht worden sei, und der Proceß endete mit der Freisprechung des Angeklagten. Ein anderes Mal der Fall ist aber älteren Datums, war der Postkutscher Speck Bolder, welcher die Route zwischen Reno und Virginia City besorgte, drei mal angeblich von Posträubern überfal len und ausgeplündert worden. Es war merkwürdig, daß Bolder nur dann solches Pech hatte, wenn sich keine Pas sagiere in der Kutsche befanden. Dieser Umstand lenkte den Verdacht der Thäterichaft auf ihn selber, eö war aber nicht möglich, ihm etwas zu beweisen. Die Detectivs hefteten sich auf seine Spur, und jubelten laut auf, als sie hörten. Bolders Kutsche sei in der Nähe von Virginia City wieder einmal ausgeraubt worden. Sie nahmen sofort einen Ver Haftsbefehl geaen ihn heraus, und war teten auf die Ankunft der Post. Eine große Menschenmenge hatte sich angesammelt, nm die ausgeplünderte Kutsche zu sehen. Endlich kam sie. Auf dem Bock waren zwei Mänr.er, einer, der die Pferde lenkte, nnd ein anderer, der mit Blut übergoffen, todt und steif in der Ecke lag. Der Todte war Speck Bolder. Er hatte mit seinem eigenen Leben den Beweis bezahlt, daß er kein Posträuber wur! Ist Bie-rr.air? unfehlbar? (uS d aS. Besonn.") Welch ein naiver Glaube muß es doch jcin, der noch so manchen biederen Deutschen zu dem Ausrufe veranlaßt : Laßt Biömarck nur machen, er wird schon wiffen, was in der äußeren Politik gut ist, denn er bat uns bisher so Wundervoll geleitet !" Hierin documentirt sich der Inbegriff echter Michelhaftigkeit, die wahrhast der russischen Untertänigkeit fast auf ein Haar gleicht ; hierin aber zeigt sich auch eine Vergeßlichkeit sonde? gleichen. Der Reichskanzler ist gar nicht der unfehlbare Mann in auswärtigen Dingen, wie er es in den inneren schon längst nicht mehr ist. Die leidige Carolinenfrage ist wahrlich nicht ein Glanzpunkt seiner Politik; seine colonialpolitischen Bestrebungen bestehen ebenfalls nicht vor einer strengen Kritik, und sein Feldzug gegen den Vatikan, der doch zu den auswärtigen Angelegenheiten gerechnet Werden muß, hat ihm auch keinen Ruhm eingetragen. Rußland gegenüber hat der Reichskanzler noch selten sich gut unterrichtet gezeigt, denn während er im December 1876 im Reichstage bestritt, daß Rußland irgend welche EroberungsPolitik betreibe, brach nicht lange danach der russisch-türkische Krieg aus, deffen Ergebniß für Rußland darin bestand, daß es das Territorium von Beffarabien wieder zurückerhielt und ihm in Asien die Gbiete von Ardahan, Kars und Vatum von der Pforte abgetreten wer den mußten. Der Berliner Vertrag, der daS ureigenste Werk des deutschen Reichskanz lers sein und mittels deffen er die orien talische Frage auf Menschenalter hinaus gelöst haben sollte, wie seine Organe eifrigst versicherten, ist heute als vollständig zerriffen anzusehen. Der Ruffe darüber laffen die russischen Blätter und die Haltung der preußischen Regierung Bulgarien gegenüber keinen Zweifel zu pfeift auf diesen Vertrag. Er hat den Fürsten Alexander aus Bulgarien heraus dipUmatisirt, und jetzt, wo die Sobranje sich anschicken will, auf Grund des Berliner Vertrages einen neuen Fürsten zu erwählen, erklärt er, daß dies nicht ihre Aufgabe sei, daß darüber die Vertragsmächte zu befinden hätten. Wir sind der Meinung, daß auch den Mächten dieses Recht von Rußland bestritten werden wird, sobald die Sobranje sich wird haben einschüchtern laffen. Wir möchten nun einmal in unserem beschränkten Unterthanenverstande fragen, ob denn der Reichskanzler, als weitaussehender Politiker, diese Dinge nicht vorausgesehen hat? Und wenn nioht, warum denn dann die deutsche Nation durchaus den Reichskanzler in auswärti gen Angelegenheiten für unfehlbar halten, und sie selbst im Dunklen über die Fäden der Orientpolititik gelassen wer den soll? Wie die Sache heute liegt, t)at Fürst Bismarck , in der Orientfrage em großes Fiasko erlebt, das für seine Bewunderer r- i.r.Ai i "r i t . .

! ui" i rinpnnvliryer ais ne mcyr laut ' und hoch genug den Reichskanzler als ! den Vkann preisen konnten, der durch den i Berliner Vertrag den gordischen Knoten i der orientalischen Frage gelöst habe. Der Vertrag ist ein diplomatisches Mei sterstück, wenn er respektirt worden wäre und wenn die Vertragsmächte auf feine Durch sührung strikte bestanden hätten. ES handelte sich damals darum, Rußland den Wea nach Constantinovel w verle

(Hi H5 in b güfftin &Um& wie gesagt wird gelungen, aber nur so lange, als es dem Ruffen gefallen hat. Heute ist Rußland daran, die Früchte seines Krieges gegen die Türkei einzuheimsen, die man ihm im Berliner . Vertrage nicht gewähren wollte, und die ' Vertragsmächte, allen voran der deutsche Reichskanzler, laffen das ruhig gesche

hen. Es ist jetzt überall nur von Bulgarien die Rede, und die ganze Angelegenheit wird so dargestellt, als ob wir gar keine Ursache und Veranlaffung hätten, wegen dieses kleinen Fürstenthums uns mit Rußland anzulegen. Aber um Bulgarien handelt es sich gar nicht, sondern dieses wird Rußland nur als wesentliche Etappe dienen, um endlich in Constantinopel einziehen zu können. Uns und der gesammten freisinniaen Presse ist nicht eingefallen, Deutschland zu einem Kriege gegen Rußland zu drängen, der übrigens so sicher ist, wie der 1870 gegen Frankreich, aber wir verlangten und ver langen heute noch, daß Deutschland mit Rußland ein energisches Wort redet und letzteres zur Jnnehalwng des Berliner Vertrages zwingt. Wie einst der Halb mond von Constantinopel Europa unauf hörlich mit Krieg überzog,. so wird, residirt erst der Czar am goldenen Horn, der russische Slavismus zur Geißel Europas werden. Das zu verhindern, muß die Aufgabe der deutschen Auslandspolitik sein, und darein ein Wort mitzureden, hat Jeder das Recht, der nur den Mund aufthun kann. Irren wir uns, so werden wir uns freuen ; wir können aber vorerst an einen Irrthum nicht glauben, weil wir dem Russen nichts Gutes zutrauen. Wir halten es unter solchen Umständen' für eine ruchlose Frivolität, wenn man der deutschen Nation zumuthet, einfach zu schweigen und dem Reichskanzler Alles allein zu überlassen. Die Folgen der heutigen Politik wird das deutsche Volk zu tragen haben, wenn dem Reichskanz ler die Zügel aus der Hand gefallen sein werden. D eutsche ocal-Vtackrichten. Königreich Sachsen. In Dresden wurde die Frau des Subalternbeamten Groß wegen Beihilfe zur Desertion ihres Sohnes zu '6 Monaten Gefängniß verurtheilt. Gestorben Dr. Minckwitz in Dresden. GestorbenFrau Jenny Ebers in Hosterwitz, die Mutter des Romanciers. Gestorben Rector emer.Fritsch in Waldheim. DerSteinbruchsarbeiter AuzustMildener von Lohnen und der Gutsauszügler Gottlob Faust von Lübau haben sich erhängt. Durch Unglücksfälle kamen ums Leben: Werkführer Schulze von Dresden, der Kaufmann Louis Kamprad von Großen Hain, der Schaffner Fleischer von Leipzig, der 20jährige Oskar Schulze von Neuschönberg, der 20 Jahre alte K. Krebs von Nadeburg, der Bäcker Martin von Schneeberg, die Gntsauszüglerin Müller von Trautzschen und der Sohn des GerbersEichblatt in Wurzen(sämmt lich ertrunken), ein Arbeiter Zimmermann von Bienenmühle (von einem Baumstamm erschlagen), der Zimmermann Beuchold von Bösenbrunn, der Schieferdecker Albert von Callnberg, der Trompeter Backe von Pirna und ein Obstpflücker Namens Veyer von Sohland a. R. (in Folge eines Sturzes), der Gemeindevorsteher Schneider von Borna (Hitzschlag), der Kommis Möbel von Libenstock (von. einem Ochsen gespießt), der Zimmermann Hermann Heyer von Kleinzschocher (zufällig erschoffen) und der Arbeiter August Schlegel von Zittau (verschüttet.) Hessen-Darmstadt. 1 Generalmajor a. D. Kehrer - in Darmstadt. Der Mühlenbesitzer Daniel Schäfer in Alzey ist wegen Brandstiftung verhaftet worden. - Ober-Jn gelheim befindet sich in großer Aufregung. Innerhalb zweier Tage der letzten Zeit haben dort verschiedene Brände stattgefunden, die auf Brandstiftung zurück zuführen sind. Ein dem Bürgermeister zugegangener Brief droht weiteres Unheil durch Brandlegung, so daß allenthalben Feuerwachen aufgestellt werden mußten. Niedergebrannt sind : die AnWesen von Friedrich Kolb, Jakob Flohr und Valentin Haupitzer, dann das Gehöst des Andreas Weitzel. Außerdem brannte es in dem Hause des Schlossers Klein ; das Feuer wurde jedoch bald bewältigt. Der Chemiker Latin von Darmstadt hat sich vergiftet und die Wittwe Engel von Echzell hat sich ertränkt. Durch Unglücksfälle kamen um's Leben:' der Steinschläger Georg Scherer von Dietesheim, die Frau des Ludwig Schneider von Heuchelheim (überfahren), Philipp Obenauer, Wilhelm Gail und Frau Martin Hüthwohl von ötteder'Flörsheim (vom Blitz erschlagen ; gleichzeitig wurden Louis Gail und Jakob und Peter Obenauer betäubt resp, gelähmt), ein junger Mann Namens I. Braun von Oppenheim (vom Eisenhändler Michel zufällig erschossen) und der öflegesohn des Bauaufsehers Brod von Vilbel (ertrunken). Königreich Baiern. In Eutenhausen hat die Söldnerstoch:er Anna Huckler ihr Kind getödtet. Die Schauspielerin Balisch in Kissiingen ist irrsinnig geworden. Der Wirth A. Seefellner in Untergriesbach erlag einem Schlaganfall. Die Kesselschmiedseheleute viupert in Wallenfels wurden wegen Ermordung ihres Kindeö verhaftet. DaS Unglück am Faulenberg zieht jetzt seine weiteren Konsequenzen nach sich, indem sowohl die Unfallversicherungsgesellschaften als auch die Eisenbahnverwaltung die Entschädigungssum men auszuzahlen haben. So bekam die Wittwe des Kaufmanns Held von Butz bach von den Privatversicherungsgesell scbaften 40,000 M., während bei der Eisenbahnverwaltung 80.000 M. angemeldet sind. Die Bahnverwaltung ist nun ihrerseits bemüht, Prozesse möglichst zu vermeiden und trifft Vereinbarungen mit den Hinterbliebenen der bei der Ka tastrophe Getödteten. So erhielt die Schwester des Pfarrers Hasloch von Lulsfeld, die kränklich und gänzlich erwerbsunfähig bisher auf die Unterstüt zung ihres Bruders angewiesen war, eine jährliche Rente von 60 M. auf LebenS zeit bereits zugesprochen. Der Schuster Wendel in Heidingsfeld wurde auf dem Mktbrejter Markt hei der Ausgabe

,schlscher Zsvsimarkstücks ertappt und ja seiner Wohnung ein ganzer Falschmünzerapparat aufgefunden. In Folge Blitzschlags gingen in Brunn die Wirthschaftsgebäude des Oekonomen Pöhlmann in Flammen auf, in Frommetsselben das Anwesen des Bauern Frank, zu Geislsing die Wirthschaftsgebäude des Bauern Mathias Bereiter. In KSnigsbofen im Grabfeld äscherte eine in der Pfesser'schen Schmiede ausgebrochene Feuersbrunn 23 Wohnhäuser, 18 Scheuuen und 33 Nebengebäude in dem Komplex zwischen der Wall-und Klosterstraße

ein, 24 andere Gebäude wurden mehr oder weniger beschädigt. Königreich Württemberg. . Gestorben Hofschlächtermeister E, Schmidt in Stuttgarts Oberamtsarzt Dr. Bayr in Neresheim wurde wegen Sittlichkeitsverbrechen verhaftet. 3 geleibesitzer Schönlein in Ulm. Aus allen Theilen des Landes, treffen Berichte über schwere Gewitterstürme, die, meist von Hagelschlag begleitet, großen Schaden angerichtet haben. Am schlimmsten lauten die Nachrichten aus der Gegend von Heilbronn (in der Stadt selbst wurden viele Keller unter Wasser gesetzt, während in manchen Straßen das Was ser fußhoch überfluthete), Lauffen a. R., Vaihingen a. E. und aus dem Bezirk Balingen. Durch Blitzschlag wurden getötet : in Aldingen die Frau des Webers Spiegel und die Wittwe Haller und in Höfen die Frau des Schreiners Josef Braun. Durch Blitzschläge wurden eingeäschert: in Alt-Nuifra daSÄnwe sen des Oekonomen Widmann, in Wie sen bei Wurzach daS HauS des Bauern Henderich und der im O.-A. Waldsee gelegene Einödehof Schandhäuser." Der Lehrling K. Weber von Stuttgart macht seinem Leben ein Ende, indem er sich von einem Zug überfahrenließ; der Spundenhändler Georg Wörner von Baiersbronn, der Vketzgermeister Gerhardt von Bietigheim, der Wirth Eble von Bu'chau und der Metzger D. von Wangen (O. A. Cannstadt), haben sich erhängt ; in Tübingen erschoß sich der Weingärtner Christof Waiblinger. In Folge eines Sturzes starben: der Tagelöhner G. Binder von Meidelstetten, die Frau des Franz Besenfelder in Schömberg und der Tagelöhner Anton Hacker von Söflingen; ferner kamen durch Unglücksfälle um's Leben : der Sohn des Lokomotivführers Gunzenhausen von Eßlingen und der Bauer A. Schloffer von Regelsweiler (ertrunken) und der Gutspächter Anton Schmied auf dem Galgenhof" bei Star kenhofen. (Hitzschlag.) Großherzogthum Baden. Die Wittwe des verstorbenen Hutmachers Amann in Freiburg erlag aus dem Grabe ihres Mannes einem Schlaganfall. Der Photograph Maurer' in Geggenen wurde wegen Vergiftungsversuchs seiner Frau verhaftet. Seifen sieder Ph. Mayer in Heidelberg wird vermißt. Die beiden Gesangvereine Eintracht" und Frohsinn" in Konstanz haben sich zu einem Verein verschmolzen. Während zahlreicher in den letzten Tagen über einem großen Theil des Landes niedergegangenen Gewitter wurde bei Furtwangen, sowie bei Heiligenholz und Nuschweiler durch Hagelschlag die noch auf dem Felde stehende Haferernte total vernichtet. Durch Blitzschlag wurden eingeäschert : zu Brenden das Wohnhaus des Bernh. Morath, in Donaueschingen das Anwesen des Albert und Josef Durler, sowie das neben angebaute Haus des Konstantin Blessing, in Hausen, Amt Engen, das Wohnhaus des Anton Brodscholl, in Herdwangen ein großes Wohn- und Oekonomiegebäude des Stabhalters Vogler, in Nesselwan gen das Haus des Th. Herbst. Bei Spaichingen wurden zwei Frauen vom Blitz erschlagen. Aus der Rheinpfalz. Der seit vier Jahren in Dansenberg bestehende Waffenbrüder -Verein feierte sein Stiftungsfest mit Fahnenweihe. Durch Beschluß des Amtsgerichts in Frankenthal wurde die Entmündigung des Bierbrauereibesitzers Friedrich Ger hardt wegen Verschwendung ausgespro chen. f In Hochspeyer einer der alte sten und angesehensten Bürger, Johannes Häberle. Von einer in RedenFriedrichsthal etablirten Gesellschaft werden in der Nähe des Dorfes Rosch berg Bohrungen auf Kohlen angestellt. Durch ein dreitägiges Festschießen, zu dem zahlreiche auswärtige Gäste einge troffen waren, feierte die Scbützengesellschuft in Ludwigshafen die Einweihung ihres nahe der Stadt an der Münden-!eimer-Straße neuerbauten Schießhaues. Der wegen Unterschlagungen aus der Postkaffe verhaftete Bürgermeister Schwein in Neupfotz ist gegen eme Bürg schast von 10,000 M. wieder aus dem Lnndauer Gefängniß entlassen worden. Die Vorderpfalz zwischen Lambrecht, Neustadt und Haßloch ist von einem Wolkenbruch heimgesucht worden, der gewaltige Verheerungen anrichtete. In Neustadt a. H. war die 'Ueberschwemmung derartig, daß der Eisenbahnver kehr unterbrochen war. s Commerzienrath und Stadtrath Hetzel in Neustadt a. H. Der Pflästererme ister L. Sch. in Pirmasens hat ganz in aller Stille eine größere Reise in's Ausland ang?tre:en. E l s a ß L o t h r i n g e n. ' f Bürgermeister Leo Baumgartner in Markirch. Der Wirth Ludwig Wespiser in Stettin wurde wegen Mißhand lung des Straßenwärters Munsch verhaftet. Der Schuster John Calmet in Metz wurde wegen Nothzucht verhaftet. Der frühere Wirth Albert von Wal lerfangen wurde wegen Anstiftung zum Mord verhaftet. Mecklenburg. Weaen Verbreituna verbotener socialdemokratischer Druckschriften wurde der Cigarrenmacher Hermann Peters in Schwerin zu 4 Monaten Gefängniß ver-' urtheilt. Frau A. Kaphengst in Crivitz feierte daö 2öjährige Jubiläum als In i dustrielehrerin der dortigen Schule. t In Folge eines Schlaganfalles, Senator Otto Hoffmann, in Güstrow. Das Hillmann'sche Allodialgut Karow ist für 570,000 M. an einen Hrn. Heegler aus Bremen verkauft worden. Das ; Droguengeschäftdes Apothekers Wolfram in Ludwigslust ging durch Tausch in die Hände des Apothekers Morgenstern in Kaltenkirchen über. Die Tochter der ' verwittwete.F.rauWrrmeister Zicker-

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GüYLßch.

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