Indiana Tribüne, Volume 10, Number 14, Indianapolis, Marion County, 2 October 1886 — Page 1

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NeoeS per Telegrapb. Vetter sichten T3 d Jt l n 0 i d n, D. C, 2 Okt. Schöne?, etvaS wärmeres Wetttr. Erddebenin Deutschland. B e r l i n. 2. Oktober. Heftige Erd stöke wurden in Thüringen und ganz Mitteldeutschland verspürt.

Also doch. So s i a. 2. Okt. Die Antwort Bul garieni aus die russischen Forderungen wurde heute übergeben. Ledtere treiben unter der Bedingung bewilligt, daß der Zar Bulgarien Unabhängigkeit garan tirt. Göitorielles. - Die Zeiten sind ernst. In früheren Jahrhunderten, als die Völker politisch vollständig entrechtet waren, da durch drang nicht, wie heute, das Freiheitsstreben die Brust der Menschen. Sie duldeten willig, sie wußten es nicht besser. Heute wissen eS die Menschen besser, Rechtsbegriffe und Rechtsbewußtsein sind andere geworden, und Alle sind einig in dem Gedanken, daß es so nicht weiter gehen könne. Nur über das ,Was" und das Wie" gehen die Ansichten auseinander. Die Unsicherheit der Existenz macht das Streben nach Besitz zum fast ausschließlichen Inhalt des Lebens. Jeder möchte sein Leben auf seine alten Tage so sorglos wie möglich gestalten. Jeder möchte die Sorge und den Kampf um die Er penz von seinen Kindern ferne halten. Wer kann es unter heutigen Verhältnis sen einem Menschen verdenken, wenn er daraufhin sein ganzes Streben richtet? ES ist Jedem von ganzem Herzen zu gön nen, daß er es vermöge, sich einen heite ren Lebensabend zu erringen. Leider ist eS nur Wenigen vergönnt. So lange die Verhältnisse die Ansamm lung von Niesenvermözen gestatten, deren Besitzer an einem Tage so viel vergeuden können, wie hinreichen würde, Dutzende von Familien das ganze Jahr hindurch zu ernähren, wird das Gegenstück des Reichthums, die Armuth, immer die Masse des Volkes bedrücken, und je größer der Reichthum auf der einen Seite wird, desto mehr wächst naturgemäß die Armuth auf der andern. Dieser Zustand der Dinge ist nicht nur schlimm für den Arbeiter, welcher von der Hand in den Mund lebt, er ist äußerst gefährlich für en wohlhabenden Mittelstand. Die Zahl Derjenigen, welche bei mäßig angenehmem Leben doch noch genügend zurücklegen können, um nach Jährender Anstrengung und der Arbeit den Nest des Lebens mit Ruhe und Be haglichkeit genießen zu können, ist gegen über der großen Volksmenge sehr klein. und wird immner kleiner. Profitabel ist heute nur der Großbetrieb, d. h. der Sehr großbetrieb und zu diesem sind Mittel er forderlich, welche häufig über das Vermö gen des Mittelstandes hinausgehen. Wenn die Dinge so fortgehen, wie sie jetzt sind, läuft der Mittelstand Gefahr, vollständig verdrängt zu werden. Wenn eS so fort geht, gibt es bald kein Geschäft mehr, das nicht durch gewaltige Aktiengesellschaften betrieben wird und der kleinere Geschäfts mann verliert die Fähigkeit der Coneur renz und geht unter. Es ist wunderbar, daß die Geschäfts leute diese Gefahr noch nicht erkannt ha ben, daß sie die Tendenz der Zeit, Millionäre und Proletarier zugleich zu vermeh ren und den wohlhabenden Mittelstand gänzlich zu vernichten, noch nicht ver stehen. Die Geschäftsleute sind nicht weniger in einer Aenderung der Verhältnisse interessirt, als die Arbeiter, und sie haben ebenso Ursache, wie diese nach einer Aenderung der sozialen Ordnung zu streben Wie diese Aenderung herbeizuführen ist, darüber können die Meinungen aus einändergehen, so lange jedoch die Ele mente, welche nach einer besseren sozialen Ordnung streben, nicht die Oberhand haben, so daß sie im Stande sind Prat tischeS zu thun, so lange sollte innerhalb derselben eine Meinungsverschiedenheit in Bezug auf das, waS einmal geschehen soll, und wie die Sache späterhin anzu fangen sei, keinen Grund zur Spaltung und Befehdung bilden. Es geht im Völkerleben mit dem Fort schritt ja doch nicht sprungweise, es geht bloß schrittweise. Welche Ansicht im Laufe der Zeit durchdringm wird, das wirdsich ja späterhin zeigen. &a sich

alles Künftige aus dem Gegenwärtigen entwickelt, da die Ereignisse stufenweise einander bedingen und auseinander hervorgehen, so wird das Nothwendige und Unausbleibliche za doch eintreten, und keine Macht der Erde kann dies verhin dern. 'Dies sollten besonders Diejenigen be-d-nken, welche wie die Sozialisten nach einer Befreiung der Menschheit vom

Drucke des Kapitalismus streben. Radikale und Turner stehen auf einer Platform, welche die Forderuug enthält, daß dem Arbeiter das ganze Resultat seiner Arbeit zu Theil werde. Würde dieses erreicht, dann wäre ja die soziale Frage gelöst. Wenn also Ziele und Zwecke der Turner, der Radikalen und der Sozialisten die gleichen sind, wenn sie ferner in Bezug auf das Mittel der politischen Aktion einerlei Meinung sind, sollte dann der Umstand, daß sie sich die künftige Gesell sellschaftsform verschieden vorstellen, ein Hinderniß innigeren Zusammengehens bilden ? Wir sind der Ansicht, daß alle freisinnigen fortschrittlichen Elemente fest zusammenhalten sollten, das Uebrize wird sich im Laufe der Zeit von selbst ergeben, und und das Rechte muß sich mit Naturnoth' wendigkeit einstellen. Drahtnachrichten. Die Bundesschuld. Washington, 1. Oktober. Der Bericht de Schatzamtes für September gibt die BundeSschuld auf $1.742 369. 932 an. Nach Abzug de Kassenbestan deg beläuft sich dieselbe auf N.435.445,. 883. Die Abnahmt während deS Monat betrug 510.627.013. Dr. Av elina. New York, 1. Okt. Heute Abend fand eine Versammlung statt, in welcher Dr. Aveling und dessen Frau sprachen. Nach Schluß der Versammlung wurde erlaubt, Fragen an die Redner zu siQcn.i Anwesend Anarchisten benutzten diese Gelegenheit, um anarchistische Reden zu halten. Der Versitzende versuchte sie zu verhindern und erklärte, man könne nicht gestatten, daß die mit Gewalt drohende Chicagoer Presse mit Munition versehen werde. Dr. Aveling erklärte, daß du Sozialisten nich!S mit den Anarchisten gemein hätten, daß er aber seine Ansicht dak die Chicagoer Anarchisten keinen gerechten Prozeß gehabt hätten, deshalb nicht geändert habe. Die Versammlung verlies übrigens vollständig ruhig. Der Anarchistenp rozeß. Chicago. 1. Okt. Gestern Mor aen begannen die Verhandlungen über den Antrag aus ein neues Verfahren Advokat Black beschwo?, daß der Bailifs Henry L.Rice, welcher die Vorladungen für den Jurydienst besorgte, zu einem Mann NamcnS Favor gesagt habe, daß er bloß solche Leute vorlade, von denen er sicher sei, daß sie ein TodeSurtheil säl len würden. Da Favor sich weigere frei willig ein Assidavit zu machen, so ersuche er, (Black), den Richter, besagten Favor vorladen" lassen, und denselben zu ver hören. Der Richter schlug caZ Gesuch ab. Er bemerkte, daß ein solches Ver fahren nicht gebräuchlich sei. Ein Asftdovit von einem gewissen Cull wurde verlesen, welcher aussagte, daß der Geschworene Adams sich vor dem Prozeß dahin ausgesprochen- habe, daß die Anarchisten unter allen Umständen gehängt werden sollten. Der StaatSanwalt legte ein Assidavit von dem Eoanstoner Polizeiches vor, deS Inhalts, daß besagter Cull ein schlechter Charakter sei. Advokat Black bat um Aufschub der Verhandlungen, damit er dieses Gegenasftdavit widerlegen könne. Auch diese? schlug der Richter ab. Albert P. Love und O rin S. Blossom beschworen, daß sie Gilmer.der ausgesagt batte, daß er gesehen habe, wie Schnau bett die Bombe warf, vor und nach dem Bombenwerfen in einem Saloon an Van Buren strake ge eoen vatten. Ja ei nem Gegenassidavit beschworen sie, daß sie Jeder $30 bekommen hätten. Advokat ZeiSler erklärte, daß er dem Geheimpolizisten Smith einen Check aus $90 für seine Bemühungen gegeben habe auSzufinden. wo sich Gilmer zur Zeit deZ Bombenwurfes aufgehalten habe. Der Geschworene Denker stellte in Ab rede, daß er sich dahin geäußert hade, daß die Anarchisten gehängt werden sollten. ab aber zu. daß er vorher sich eine Ansicht gebildet hatte. DaS Assidavit des Herrn Deluse von Indianapolis wurde ebenfalls verlesen. Advokat Black begann dann mit einer längeren Rede, worin er anführte, wie StaatSanwalt Grinnell in seiner Schluß rede sich verschiedene Aeußerungen er laubte, welche durch die BeweiSsührung

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nicht gerechtfertigt waren, und daß er über Punkte sprach, welche vorher in dem Prozesie nicht erwähnt worden waren Ehe Black seine Rede beendet hatte. vertagte sich der Gerichtshof.. Die Gefangenen waren bei den Ver Handlungen anwesend. Sie' sehen in Folge der langen Haft blaß aus. ' Die Chicagoer Vie hQ u a r a n taine. Chicago. 1. Okt. Heute Morgen luden einige Eigenthümer des in der Phö nix Distillerie lnternirten Viehes eine Quantität deS ebenfalls internirten Heue auf. Ein Deputy Sheriff, welcher eS verhindern wollte, wurde niedergeschla 'gen, und der Wagen fuhr davon. Commissär McCheSney sagte, er werde kein Stück von dem Vieh tönten. bis Da, Geld da sei, dasür zu bezahlen. Vielleicht, sagt er. gesunden genug, so daß daS Geld ausreicht, um den Rest einzubringen. Jedenfalls wird mit der Abschlachtung gewartet werden, bis die Legislatur in Sitzung ist. G roßer Lockout in Aussicht. C h i c a g o. 1. Oktober. Unter dem Vorwande, daß die Fleischv.erpacker ihre Etablissements zum Zwecke der Vor nähme von Niparaturen schließen, beab sichtigen dieselben, einen allgemeinen Lockout in Szene zu setzen und 20 000 Arbeiter aus die Straße zu setzen. Der Zweck ist die Wiedereinführung deS zehn stündigen Arbeitstage. Wenn die An stalten alle geschlossen sind, dann beab' sichtigen die Besitzer, dieselben nur mit solchen Leuten wieder zu eröffnen, welche Willens sind, zehn Stunden per Tag zn arbeiten. Ver Qavez. Oestreich, Rußland und Bul. garien. London, 1. Okt. Die Rede TiSz'S im ungarischen Landtag wird dahin auS gelegt, daß Oestreich neutral bleibe, wenn sich Bulgarien Rußland unterwirft, daß wenn eS aber Rußland Widerstand lei stet. Oestreich die Besetzung Bulgariens durch russische Truppen verhindern werde. Der östreichische Agent in Sofia wurde instruirt die bulgarische Regentschaft in ihrem Widerstände gegen die russischen Forderungen zu ermuthigen. Den Petersburger Zeitungen wurde die Veröffentlichung von Tiöza'S Rede verboten. ES heißt in Wien, daß Gen. Kaulbars von St. Petersburg äuS Instruktionen erhalten tislbe', gemäßigter auszutreten. Die an dem Staatsstreich betheiligten Olfiziere wurden auf Ehrenwort entlasten. Die Untersuchung der Revolution wurde beendigt. DaS Comite wird die Sobranje ersuchen, die Thäter vor ein Kriegsgericht zu stellen. Dieselben wer den jedoch milde behandelt werden. Die Ungarn freuen sich über die kühne Rede TiZza'S und eS herrscht die allge. meine Ansicht, daß wenn Rußland auf die bisherige Weise vorgeht, ein Zusam menstoß unvermeidlich ist.

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. sä, eette ihn. Die Türkei sammelt Truppen an der Grenze von Bulgarien an. Depeschen von Wien melden, daß die Aufregung daselbst eine große sei. In Bulgarien finden allenthalben Volksversammlungen statt, in welchen die-Regentschakt aufgefordert wird die russischen Forderungen nicht zu bewilligen. In Pesth ist man der Ansicht, daß Rußland es darauf abgesehen habe, ei nen Krie hkrbeizuführen. ?Sis?naSrteJtu QueenStown. 1. Oktober. An gek. Baltic" von New Yotk. southamvton. 1. Oktober. Angekom. Eider" von N,w York nach Bremen. N e w Y o r k. 1. Oktober. Angel. Aller" von Bremen. .Helvetia- von London. Deutsche Lokal - Nachrichten. Provinz Hessen-Nassau. In Wettesingen wurde der Gutsbe' sitzer Wagner vom Blitze erschlagen und sem Gehöft eingeäschert. In Helmers hausen wurde der Gutsbesitzer Schmacke vom Blitz getroffen. Frau Natali Hernmark in Frankfurt a. M. hat sich erschoffen. Gerichtsvollzieber Christ in Hardenburg wurde zum Bürgermeister erwählt. In Wolfbaaen ertränkte sich der Landwirth Kunkel. In Bebra wurde der Bahnarbeiter Peter von einem Kleswagen überfahren und so schwer verletzt, daß er am nächsten Tag im Hospi tal starb ; beim Manöver ertrank zu Wetzlar der usüi des bess. Neg,men:S No. 80 Jagemann von Wiesbaden. Thüringische Staaten. Gegen die Wittwe Gröschner in Flur stedt ist ein Naubmordversuch gemacht worden. Paulme Richter in Volkttedt ist wegen Kindesmorde verhaftet worden. Die 11 Jahre alte Sidonie Scheeroaum ,n Zeulenroda ist entführt Worden. Der Skatcongreß ln Alten bürg hat einen Ueberschuß von 1200 M. ergeben. In Folge eines unheilbaren Kehlkopfleidens erschoß sich in Coburg der dortige Stadtkämmerer Härtung, in Gotha ertränkte sich ein junges Mädchen Namens M. Sänger und der Landwirth Ernst tttscher von MolSUoen bat sich er hängt. Ein Mädchen Namens Hedwig Karl von Neustadt a. O. und der 17 Jahre alte Arno Ludwig von Ronneburg sind ertrunken. In Selsendorf brannte das AnweZen des GastwntbS Andreas Stammberger nieder. Braunschweig. Anhalt. Lippe. Der Landrentenbank-Secretar Naundorf in Dessau ist mit 75.000 M. durck. gebrannt. f Kannfferherr v. Kemnitz rfT ( S.. rT mm m ' m lZernrooe. Zn Notzlau fand der vangertag des Anyaltischen Sanger bundes" statt. Maurer Seine in Bücke bürg hat seine Frau erstochen. Der 12 Jahre alte Sohn des Schiffers Lubusch in Dornburg ertrank in der Elbe, die gleich alte Tochter des Fuhrherrn Füllekrua in Lutter a. Bba. wurde vom Blifc erschlagen und in Zerbst starb der von Bromverg gebürtige, 13 Jahre alte Lehrling Hugo Kratz an Brandwunden, die v i t fi. vr. r c r ki vavuivj eryieu, oay IN seinen azazen Feuerwerke lorper explodtrten.

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