Indiana Tribüne, Volume 10, Number 12, Indianapolis, Marion County, 30 September 1886 — Page 2

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Zndiam Tribüne. Erscheint gäglit) und S onKtags. r-vti t3It .trtJÜnt kostet durch den Zxlttxil ntl pti üo4, bi Sonntag! ZrilSsConti per och. Ceibt ,fai II ntl. Pr PA laaejflitft tu orIS,Zlng ? z, Sfsiee: 130 O. Marvlandjür. Indianapolis, Ind., 30. September '36. Bankräuber. Einem' aufmerksamen Beobachter bet Tagesereignisse wird es nicht entgangen sein, daß die Lankräubereien in den letz' ten Jahren ganz bedeutend abgenommen haben. Es gibt zwar noch diebische Bankkassirer und Bankpräsidenten genug, die womöglich unter dem Deckmantel du Frömmigkeit und hoher Tugend und Sitte das ihnen anvertraute Geld stehlen, doch sind die offenen, so zu sagen ehrlichen Einbrüche in Banken geradezu zu eine Seltenheit geworden. Woher komm! dies? Die Einbrecher ersten Ranges haben xt X?unft, angeblich diebessichere Geld schränke zu erbrechen, noch lange nicht verlernt. Im Gegentheil verstchen sie dieses Geschäft noch immer ganz ausgezeichnet, und es gibt keinen Kunstschlosser, dessen Leistungen sie nicht überbieten könnten. Sowie nur neue Geldschränke und Schlösser erfunden werden, machen es sich die professionellen Erbreche? von Geldschränken zur Aufgabe, die neue Erfindung recht sorgfältig zu studiren, ganz eaal, wie 'viel Zeit, Geld und Mühe dies ihnen kosten mag. Aus eine solche Weise finb jie im Stanoe, stetS allen Erfordernien der Neuzeit" entsprechen zu können. Trotzalledem will es mit den Bankräubereien nicht mehr recht gehen. Eeit dem großen Raube, der im Iah 1873 auf die Manhattan Bank in New Fork au-geführt wurde, sind Bankeiw brüche im Osten und westlich bis üb den Mississippi hinaus nur sehr selten vorgekommen und haben fast in keinem einzigen Falle für die Unternebmer zu! friedenstellend geendet. Die Räuber wur den in derRegel gefangen genommen ober Verjagt, ehe sie ihr mühsam geplantes Werk mit Erfolg ausführen konnten. Das Geschäft ist jetzt auch eigentlich zu schwer. Ja den meisten Banken und Geschäftshäusern, die über Nacht Geld im Hause halten, werden die Geldschränke jetzt auf erhöhtem Postament so aufge stellt, daß sie bei dem obendrein hell brennenden Gaslicht von der Straße aus so klar und deutlich, wie am Tage, gesehen werden können. Die Diebe erste hen wohl manches Kunststück, aber unsichtbar machen können sie sich denn doch nicht, und es wäre von ihnen Wahnsinn, sich nutzlos bloßzustellen, nur um das Vergnügen zu haben, später in das Ge fängniß wandern zu müssen. Außerdem gefällt es den Herren Einbrechern nicht, daß es jetzt allgemein Gebrauch geworden ist, zur Nachtzeit Wächter in den Bank gebäuden zu halten. Es mag sein, daß die Wächter nicht immer auf ihrem Posten sind, oder vielleicht gar in irgend einem Winkel schlafen, aber das Bewußtsein ihrer Nähe allein schreckt auch die kühnsten Einbrecher ab, so daß sie es nicht wagen, sie zu stören. Außerdem will es das Gesetz z. V. in New York, daß ein Einbruch in ein u n b ew o h nt es Haus mit nur 10 Jahren Zuchthaus bestraft wird, während Einbrecher in ,b e to o h n t e Häuser stets darauf gefaßt sein müsien, auf zwanzig Jahre in's Gefängniß zu wandern. Vesindet sich aber in einem Gebäude auch nur ein Nachtwächter, dann gilt es dem Gesetze nach für bewohnt, und jeder Einbruch in dasselbe wird dementsprechend bestraft. Es ist ferner bemerkenswerth, daß die Diede keineswegs gegen einander ehrlich sind. Großartige, schwierige Diebstähle erfordern viel Zeit und viele Gehilfen, und es trifft sich in der Negel unter den Diebsgenoffen immer Jemand, der sich dazu hergiebt, seine Mitwisser zu verrathen. Scheußliche Matrosenschinderei. Im Juni d. I. war der Walsischfänzer Petrel" von New Bedford, Mass., abgesegelt. Die Ossiciere des Schiffes waren : Edwin Need, Capitän ; Chas. Foley, Mendoza und Gonzales, Ossiciere; .die Mannschaft bestand aus etwa 20 Köpfen. M. I. Britton fubr als Cchiffsküfer mit. Der erste Össicier, Foler), hatte dem Küfer eines Tages befohlen, ein Faß Butter in einer gewissen Weise zu öffnen. Diesem Befehle kam der Küfer nicht in der verlangten Weise nach, worauf der Ofsicier ihn mit dem Deckel des Faffes in's Gesicht schlug, so daß dem Armen das Blut aus Mund, Nase und Ohren spritzte. Dann meldete der Ossicier den Küfer noch dem Capi tän, welcher den Unglücklichen fesseln und in 'diesem Zustande drei Wochen lang liegen lieg, ohne ihm auch nur zu gestatten, die Kleider zu wechseln oder das Loch zu verlaffen, in welchem er eingesperrt war. Britton erhielt täglich einen harten buchen und eine Pinte Wasser als einzige Nahrung und maßte sich wiederholt Schläge und andere 'Quälereien gefallen lassend -Sobald er. aus dem Gefängnisse entlassen war, wurde er wieder zur Arbeit getrieben aber da er vcr lauter 'Schwäche den' Befehlen des Capitäns nicht nachkommen konnte, wurde er aus's 3!eue gequält, bis sein ganzer Körper mit Beulen und Wunden bedeckt war. Die Scheußlichkeiten, welche sich diefsiciere ihm gegenüber zu Schulden kommen ließen,' waren so empörender Natur, daß man sie kaum beschreiden kann. .Er wurde u. A. nach dem eigenen Zugeständnisse der Angeklagten gezwungen, sich in seinem eigenen Urin zu waschen und denselben zu trinken. Brittons Kameraden . mußten dessen Schmerzensgeschrei fast täglich mit anhören, oyne ihm helfen zn könne,,, denn sie wurden selbst von den Ofsicieren auf die grausamste Weise mißhandelt und besaßen keine Waffen, mit denen sie sich hätten wehren können. Dem Logbuch des Schisses gemäß starb Britton an einer unbekannten Krank

i'.-Su . ', heit' 'Seine Kameraken säeten us daß Brition am Morgen seines Todestages eine Zeitlang bewußtlos war. Einer derselben machte dem Capitän von dem Zustande des Patienten Meldung, worauf der Capitän Arznei in das Krankenzimmer schickte. Brttton, der inzwischen wieder zu sich gekommen war, weigerte sich Anfangs, die Arznei einzunehmen, mit dem Bemerken, dieselbe enthalte Gift. Zwanzig Minuten vor Brittons Tode sandte der Capitän Arznei hinab, welche dem Kranken eingeflößt wurde, während er wieder ohn? Besinnung lag. Dem Patienten trat sofort den Schaum vor den Mund imV bald darauf traten heftige Krämpfe ein ; er starb, ohne das Bewußtsein erlangt zu haben. Eine anderer Matrose Namens Henry Lake hatte sich krank gemeldet, aber der Capitän und der erste Ofsicier befahlen ihm, seine Arbeit zu verrichten. Er wurde gezwungen, über den Nand deS Schiffes klettern, und während er diesem Befehle nachkam, siel er in Folge einer Bewegung des Schiffes über Bord und ertrank. Auch die anderen Matrosen wurden so furchtbar von dem Capitän und seinen Helfershelfern gepeinigt, daß ein unge heures Aufsehen entstand, als das Schiff in Auckland, Neu Seeland, in den Hasen einlief und die Mißhandelten dort den Behörden ihre Leidensgeschichte erzählten. Es kam zu einem Processe, in dem die Anklagen vollinhaltlich bestätigt, wurden, und doch kamen die Viehischen Verbrecher frei, weil in der Anklage ein Formfehler" begangen war, und durften ihre Fahrt unbehindert fortsetzen ! Gin geborener Dieb. Die Thüren des östliien Zuchthause) von Pennsylv.inien haben sich dieser Tage hinter einem jungen Manne Namens Walter England geschlonen, der so ZU sagen ein geborener Dieb ist. Er wurde im Jahre 1856 in der Nahe von Orange, New Jersey, geboren, und hat seit dieser Zeit bereits vier Jahre im bi lichtn Zuchthause von Pennsvlvanien, acht Jahre im Staatsgesängnisse zu Trenton, 18 Monate im Gefängnisse zu AI lentown und als Knabe einen langen Termin in der Neformschule zu James bürg, New Jersey, zugebracht. Seine Eltern waren recht wohlhabende Leute. Der Bater hatte sich auf ehrliche Weise sein Geld verdient, und da Walter das einzige Kind im Hause war, so wurde er, wie oies gewöhnlich in solchen Fällen geschieht, verhätschelt und verzogen und mit Allem versehen, was er sich nur irgend wünschte. Der kleine Walter war sechs Jahre alt geworden, ohne daß man an ihm etwas Unrechtes merkte. Da siel es auf, daß man ihn dabei ertappte, als er einen silbernen Löffel in einem Loche im Garten seiner Eltern zu verstecken suchte. Der Vorfall machte den Eltern solchen Spaß, daß sie dem Jungen ein ganzes Dutzend solcher Löffel kauften, damit er mit den selben nach Belieben spielen könne. Kurz darauf wurde er jedoch dabei abgefaßt, wie er früh Morgens die Taschen in den Beinkleidern seines Vaters revidirte und alles Geld stahl, welches sich in denselben befand. Er bekam für diesen Streich Prügel, und die Geschichte wäre vielleicht Vergessen worden, hätten sich ahnliche Vorfälle nicht ungefäbr ein halbes Dut zend Mal in den nächsten paar Tagen wiederholt. Der Junge hatte alles Spielzeug und alle Sachen, die er sich nur wünschen konnte, und seine Eltern waren stets bereit, irgend einer seiner Launen nacbzugeben. Es war deshalb doppelt auffallend, daß er einen förm lichen Drang zeigte, ein Dieb zu sein. Als er acht Jahre alt geworden war, stahl es aus dem Ueberzieher eines Herrn, der seine Eltern besucht hatte, eine volle Geldbörse und war obendrein so frech, ein Dienstmädchen der That zu beschuldigen. Einige.Taze später fand die Mutter zu ibrem Schrecken die gestohlene Börse nebst anderen gestohlenen Sachen im Zimmer ihres lieben Söhnchens versteckt, und die ganze Geschichte kam zu Tage. Aber auch diesmal ließen die nächsichtigen Eltern Gnade für Recht walten, und er hatte schon mehr als ein Dutzend Diebstähle auf dem Gewissen, ehe er das Alter von neun Jahren er reicht hatte. Er war ein zartes Kind mit großen blauen Augen, - mit blondem Flachshaar und wachsähnlicher Gesichtsfarbe. An statt mit anderen Kindern zu spielen, schien er stets in seine eigenen Gedan sen versunken zu . sein. Ertappte man ihn bei irgend einem Diebstahl, dann pflegte er zuerst rundweg Alles abzuleug nen, dann aber gestand er Alles ein, als vb es sich um die natürlichste Sache von der Welt handle. Mit zehn Jahren galt er in der Nach barschaft für einen unverbesserlichen Dieb. Alle Thränen, Bitten, Drohun gen und Strafen der Eltern halfen nichts. Es kam wohl vor, daß der Bursche einige Spuren von Neue zeigte, doch hatte er gewöhnlich bald Alles wieder vergessen und sing die alte Geschichte wieder von vorn an. Nach seinem 13. Geburtstage brannte der junge Dieb aus dem Elternhause durch und blieb ein ganzes Jahr lang verschollen, trotz der verzweifelten Bemühungen seiner Eltern, ihn wieder zu sinken. Dann kam er wieder heim,' in einigen Tagen war er jedoch wieder ' fort, und' gleichzeitig mit ihm war auch die volle Geldbörse des Vaters verschwunden. Es dauerte mehxe Jahre, bis seine Eltern durch die ZeiZungen erfiihren,datz er wegenRaubes im Innern des Staates Nea Z)ork verhaftet worden sei. ' Er wurde später in die Resormschule nach Trenton geschickt, und begab sich nach seiner Freilassung nach New Jork, wo er mit den abgefeimte e)en Verbrechern in Verkehr trat. Von New Jork aus begab er sich nach Phila delphia, um dort sich an der geplanten Beraubung der Adams Expreß Co. zu betheiligen, wurde jedoch daran von der Polizei verhindert, welche die Theil nehmer an dem Naubunternehmen ge fangen.nahm. - Später kam Walter auf acht Jahre wegen eines begangenen Verbrechens in das Zuchthaus zu Trenton, N. I. Kaum hatte er diese Strafe abgebüßt, als er sein altes Spiel wieder von Neuem be gann. Diesmal landte er im Gefäng ! irifc zu Allentown in Pennsylvanien.

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fangkiß zil Cherry Hill loander .doch half auch diese Lection nichts, und er befindet sich abermals als Zuchthausvogel im Gefängniß. Das Stehlen ist bei ihm angeborener Berns". Irrsinnige Schauspielern Es ist in der neueren Zeit nichts Un gewöhnliches mehr, wenn in den Irren anstalten Theatervorstellungen zur Un terhaltung der Irren veranstaltet wer den. Eine äbnliche Feier hat dieser Tage in der Irrenanstalt zu Vlackwells Island bei New Jork stattgefunden, wobei jedoch zu bemerken ist, daß auf Jber Bühne nur irrsinnige Insassen der An stalt als Schauspieler auftraten. Das Spiel, welches für die unglückli chen Opfer des Wahnsinns ein festliches Ereigniß im vollen Sinne des Wortes war, fand vor etwa 750 wahnsinnigen grauen, den Wärterinnen derselben und einigen eingeladenen Gästen statt. Die Irren trugen sämmtlich hübsche, reine Calicokleider und saßen auf langen Ban ken. Am Ende einer jeden 93anf saß eine Wärterin im dunklen Kleide mit ei ner weißen Schürze. Das Publikum" verhielt sich sehr anständig ' und ruhig ; kein Laut wurde wahrend der Vorstellung hörbar und es wäre schwer gewesen, ein gesitteteres Auditorium zu sinden. Je denfalls konnte man in den Gesichtern der Anwesenden lesen, datz die Vorstel lung sehr großen Beifall fand. Das Programm bestand, wie man nicht anders erwarten konnte, aus sehr einfachen Sachen, um das Vegrisssver mögen der Geisteskrarken nicht zu sehr anzustrengen. Zuerst trug eine würdige, in ein grellgelbes Kleid gekleidete Matrone Namens Helene Krause ein Pianosolo vor, dann folgte das Stück Tobias Turniptop in General Court." In dem Stück wurden dem Nichter mehrere Angeklagte vorgeführt, die von einem Advokaten auf's Wärmste vertheidigt wurden. Alle Nollen wurden von Wahnsinnigen Frauen m Männertrachr gegeden, und als der Vorhang fiel, wollte das Beifallklatschen kein Ende nehmen. Es folgten dann Gesangvorträge, hüb sche Tänze auf der Bühne und neue kleine Lustspiele, so daß der Abend den meisten Theilnehmerinnen eigentlich viel zu kurz erschien. Jedenfalls hatten sie sich vortrefflich amüstrt, und die ganze Unterhaltung hat der gelehrten Welt neuen Stoss über die Frage geliefert, ob es räthlich sei, in der Behandlung von Irrsinnigen den bisher üblichen alten Schlendrian aufzugeben und neue Bah nen einzuschlagen. Vom Jnlande. Der bisher als Wüste bezeichnete Landstrich im südöstlichen Oregon erweist sich als eine Steppe mit üppigem Graswuchse und stellenweise sehr reichem Boden. Gussie Seine in Arkansai City, Misi., war' der Ansicht, M. V. Jones habe sie beleidigt. Sie nahm eine Peitsche und einen Freund mit, und während sie ihren Beleidiger prügelte, hielt ihr Freund demselben einen gela denen Revolver vor die Nase. Gussie zahlte für das Vergnügen L10 und die Kosten. JnNewHaven, Connecticut, hat die Heirath eines jungen Jsraeliten Namens David Bretzfelder mit der iri schen Kittie Canon, einer Katholikin, eine ungemeine Aufregung verursacht. Der junge Ehemann ist ein Briefträger, der mit dem Glauben seines Vaters nichts mehr zu thun haben will. Von den Jsraeliten wird er als todt betrachtet. Die Strikes in den Gerbe reien zu Salem, Mass., haben zu einem von den Strikern jedenfalls nicht erwarteten Resultat yesührt. An Stelle der Leute, welche d,e rohen Häute abschaben mußten, (eine Arbeit, bei welcher, wie man glaubte, keine Maschine die sorgfältige Handhabung seitens des geübten Ar beiterö ersetzen könnte), ist jetzt eine Maschine aufgestellt, welche 400 Häute an einem Tage bearbeitet, und zwar angeblich so sauber, wie dies der geschickteste Arbeiter vermag. . Die Scandalchronik in Bab timore ist um eine Geschichte reicher. Ein John Lamb hatte eine junge Dame aus guter Gesellschaft, Fräulein Rache! Taylor, unter dem Versprechen der Ehe verführt. Lamb brach sein Wort und ließ das Mädchen mit einem Baby im Stich. Der Vater klagte im Namen der unglücklichen Tochter und die Ge schworenen sprachen dem verführten Madien die Summe von 510,000 Ent schädigunz zu. Beide Theile gehören zu den fogenannten vornehmen Cirkeln der Stadt Baltimore. . Aus Vayfield in Wiöeonsin wird gemeldet : Die Aufregung in Bezug auf den Eisenerz-Reichthum in der hiesigen Umgegend ist stetig im Zuneh men begriffen. Neulich traf hier die Nachricht von der Entdeckung eines rei chen Erzlagers am Picker Creek ein. DaS entdeckte Erz ist von der weichen Befchaf fenheit, ähnlich wie das in der Cobby und Gogebic Region zu Tage geförderte. Eine Probe wird sofort an den Assayer zur Prüfung gesandt werden. Die Bay field Mining Company, die eine Viertel sectiön drei Meilen westlich von hier er worden hat, trieb bereits einen 30 Fuß tiefen Schacht und meldet, daß die Ader ergiebiger wird, je tiefer man eindringt." In Brainard, Minn. ist kürz lich die Indianer Commission für den Nordmesten eingetroffen, die mit ver-schiedenenChippewa-Stämmen wegen der Uebersiedlung nach der White Earth Re servation unterhandelt hatte. Die Mit glieder der Commission erklären, es sei ihnen gelungen, mit den Leech Lake, Croß Lake, Winnebagosish und White Oake Point Indianern Verträge abzu schließen, wonach dieselben ihr Land zum Zwecke der Gründung eines Colonisa-nons-Fonds verkaufen lassen und nach der White Earth Reservation übersiedeln wollen. Die Regierung übernimmt die Verpflichtung, jedeS Familienoberhaupt mit einem Wohnhaus, den Ackerbauge räthschaften, Saamen :c. und 160 Acker Land zu versorgen. In New Jork kommen die reichen Leute manchmal auf sonderbare Ideen. So hat dort neulich eine Dame ein gelbes Diner" veranstaltet, an dem sicherlich der Crank Oscar Wilde seine Freude gehabt haben würde. Auf der Mitte de.s Tisches stand ein Broker orb

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mit göldgelben Blumen, und kleine Böüquets von ebensolchen Blumen standen zerstreut auf dem gelben Tischtuch umher. Die Kerzen bestanden aus gelbem Wachs ,mit gelben Lichtdämpsern und steckten in gelben Candelabern, die wie derum auf gelben Plüschdecken standen. Die Damen erschienen sämmtlichen Gelb und jede erhielt einen vergoldeten Palmblattfächer mit gelben Rändern, das Service bestand aus Gold und gelbem Perzellan, qelbe Bonbons, gelbes Jce-Cream, gelbe Früchte, gelbe Butter u. s. w. vervollständigten das gelbe Ensemble. Einige Gäste sollen sogar gelb vor Aerger geworden sein über den hübschen gelben Erfolg. Ueber einen interessanten Boycott" gegen eine Bierbrauerei wird aus Philadelphia gemeldet : Ein Aus schuß der Biertreiber - Assembly sprach neulich in der Enterprise Brewery" vor und verlangte die Entlassung eines dort beschäftigten Scabs". Peter Wvlters empsing dasselbe sehr grob und antwor tete barsch : ehe er den Scab entlasse, würde er sich lieber sammt seiner Brau erei mit Dynamit in die Luft sprengen. Das Comite sah, daß mit Wolters nicht zu argumentiren war und empfahl sich. Wolters begab sich sodann in sehr auf geregtem Zustande in die Brauerei, rief die Arbeiter zusammen und hielt folgende Ansprache an sie : Es thut mir leid, Euch als tüchtigen Männern und ehren werthen Arbeitern mittheilen zu müssen, daß ich von dieser Stunde an weder Unionleute noch KnightS of Labor be schästigen werde; Ihr seid hiermit entlassen und verhänge ich hiermit einen Lockout." Aus diese Kriegerllärung hin machten sich die Arbeiter marschfertig. Am folgenden Tage erschienen dieselben in der Ofsice ihrer Assembly an 30. Straße und Girard Ave. und berichteten den Sachverhalt. Der Secretär der Brauer-Arbeitcr-Assembly erkannte nach Darlegung des Sachverhalts die Noth wendigkeit, zum Schutze dieser Mitglie der einzuschreiten und ein Comite, beste hend aus der Executive der Assembly, begab sich in die Osfice der Enterprise Brewery, um zu verhandeln. Wolters empsing dasselbe sehr höflich und erklärte sich'bereit, alle Einzelheiten klar zu legen. Er erklärte, er werde sich seine Rechte als Arbeiter nicht in willkürlicher Weise be schränken lassen. Er habe die Entlassung des Scabs deshalb verweigert und erklärte wieder, daß er eher seine Brauerei an allen vier Eckenunterminiren und dieselbe sammt seinem eigenen Corpus in die Luft sprengen, als dem Begehren willfahren werde. Befragt, ob er irgendwelche Ausstellungen gegen die auf die Straße geworfenen Arbeiter zu machen hab.', erwiderte er: Auf Ehre, sie sind alle brave und tüchtige Arbeiterund es thut mir von Herzen Leid, daß ich gezwungen bin, sogegen sie zu handeln. Ich muß ihnen offen gesteben, daß ich gegenwärtig mein Bier zu sechs D o l l a r s das Barrel verkaufen muß. Ich bin nun der Ansicht, daß dadurch, daß ich meine Ehrlichen Arbeiter entlas sen habe, ein Boycott gegen mich ver hängt werden muy und finde denselben ganz gerechtfertigt. Wie Sie wissen, haben wir (die Brauerbosse) uns vereinigt, um gegen die Arbeiter auftreten zu können. Der Lager BierbrauerVerein bezahlt mir aus der Pool-Kasse einen Dollar für jedes Barrel, das ich wäh rend des Boycotts weniger verkaufe, als vorher. Aus diesem Grunde halte ich den Boycott als einen großen Vortheil für mich. Ich will der Mann sein, der in dieser Stadt durch den Boycott eine Neclame bekommt." Der Sprecher des Comite wünschte dem spekulativen Brauer Boß Glück zu seinem Anschlag auf die Poolkasse des Vereins und da? Comite empfahl sich. Vom Auslande. Aus London, 1. S ept.,wird geschrieben : Es ist eine bekannte Thatfache, daß englische Nichter Vergehen ge gen das Eigenthum weit schärfer zu be strafen Pflegen,' als Vergehen gegen die Person, so lange die Mißhandlung nicht den Tod herbeiführt. Als Belege geben wir hier aus jeder Kategorie zwei Urthrilssprüche, die kürzlich gefällt worden sind, drei davon am selben Tage. Der Contrast spricht für sich selbst und bedars keines Commentars. William Honerbourne, ejn Commis in einer Nhederei, ist angeklagt, seinen 8jährigen Sohn William gemartert und ohne Nahrung gelassen zu haben. Ein Constabler fand den armen Jungen in einer Hinterstube, im Hemd auf einen Stuhl sitzend ; eine mitleidige Frau hatte ihm einen alten Shawl über die Schultern geworfen. Zwei schwere Holzklötze waren mit einer Kette an seine Berns gebunden, so daß der Kleine sich nicht bewegen konnte. Seil mehreren Tagen hatte er blos Brot und Wajjer als Nahrung erhalten. Sein Rücken trug zahlreiche Narben, Zeichen kürzlicher Züchtigung mit dem Stock. Dle Entschuldigung des Vaters, daß der Junge nicht m die Schule wollte,milderte seine Strafe auf einen Monat Gefängrnß. Edward Marret und seine Beihälterin Hlllier, welchen nachzewie sen war, daß sie ein kaum 4jähriges Kind in der brutalsten Weise mißhandelt hattcn,kamen mit je 2 Monat Freiheits strafe davon. Am selben Tage stand vor dem Gericht Charles Stiss, ein re spektabler Mann, der von einem Poli zisten erwischt wurde, als er früh Mor genö im Finsbury Park Blumen pflückte. Das war schlimm genug, aber das Vergehen wurde noch schwärzer gemacht durch die Thatsache, daß der Mann die gestohlenen Blumen nachher verkaufen wollte. Ein solches Verbrechen kann nur mit sechswöchentlichem Gefängniß sammt Zwangsarbeit gesühnt werden. Das Anerbieten, eine Strafe zu zahlen, wird abgelehnt. Blumendiebstahl ist eben schlimmer, als wenn man den Kopf eines Kindes gegen die Mauer schlägt ! George Parish, der von dem Gericht in Dartsord ebenfalls zu sechs Wochen mit Zwangsarbeit verurtheilt wurde, hatte zwar keine Blumen gestohlen. Wenn er ästhetische Gefühle besaß, so wurden sie im Augenblick durch Hunger überwältigt, denn der arme Mann, der wie so manche seiner Genossen Arbeit suchte, hatte sich an-der Wegseite bei Farningham niedergesetzt und mit fünf (sage 5) aufgelesenen Zweigen undHolzitücken ein Feuer gemacht, um einige Nahrung zu kochen. Das Holz war aber Vrivateigenthum und daher geheiligt ;

fWiM'Cl,Wl doch .soll deim Home ecretary gigni diese überaus strenge Strafe Berufuna eingelegt werden. . Fast s o schlimm wie ränt. reich, scheinen die australischen Colonien mit ihren Negierungen daran zu sein. Einem statistischen Bericht entnehmen wir : Seit dem Jahre 1856 hat es in Neu-Süd-Wales zweiundzwanzig Ministerien, das jetzt herrschende ausgenom men, gegeben. In Victoria haben seit dem Jahre 1855 dreiundzwanzig Mini sterien, das gegenwärtige mitgezählt, die Negierung der Colonie geführt. In SüdAustralien hat eö seit dreißig Jahren nicht weniger denn fünfunddreißig verschieden? Nkinisterien gegeben, während in Tasmanien in derselben Zeit nur siebzehn Ministerien das -Nuder des Staates sührten. Queensland hat seit dem Jahre 1859 zwölf verschiedene Mi nisterien gehabt, die jetzige Negierung mit eingerechnet. Im Durchschnitt genommen haben also die Regierungen von Queensland die längste Amtsdaue? aufzuweisen. Die Wiener Allg. Zei tung" schreibt : Wer würde es glauben, daß ein Cardinal für ein nicht sonderlich gutes Theaterstück Reklame gemacht und auf diese Weise für einen außerordent lich zahlreichen V'uch der Vorstellungen dieses Stückes gesorgt hat. Im Stadttheater zu Verona gelangte ein neues Stück von Ulrisse Vabieri, ..Der Mensch." zur Aufführung, das, ein religiös-philo-sophisches Thema behandelnd, nicht gerade zu den interesiantesten und amüsantesten Stücken zählt. Man verzichtete daher im Publikum allgemein, auch mit Rücksicht auf die herrschende Hitze da rauf, sich im Theater zu langweilen. Dies schien indessen dem Bischof von Verona, Cardinal Canssa, nicht zu genügen, denn er ließ Tausende von Plakaten ver theilen, in welchem Jedem mit der großen Ercommunication gedrobt wurde, der das Verlangen haoen sollte, das gotttose Stück" zu schauen. Die gut gemeinte Bersügung des Cardinais erzielte natürlich die gegentheilige Wir lung. Das Publikum zieht jetzt in Mas' sen in's Theater und allabendlich ist dasselbe ium Erdrücken voll. Reizende Zustände h e r rschen augenscheinlich in Malaga. Un term 3. Sept. wird von dort geschrieben: Ein andalusisches Sprichwort: ftlata al rey y vete a Malaga (Gimoroecen König und gehe nach Malaga)" kenn zeichnet die Polizei und Nechtspfleze dieser guten Stadt, in der Angriffe auf das Leben täglich vorkommen. Zur Zeit der trockenen Hitze namentlich, da solche viel Durst und diese wieder Trunkenheit er zeugt, nehmen Mord und Todtschlag unglaubliche Ausdehnung an. öo sind von vorigem Samstag Abend bis Mitt woch Mittag sechs Personen so erfolgreich ermordet worden, daß sie auf der Straße todt liegen blieben. Dies in einer Stadt von ca. 115,000 Seelen! Es sind lauter Raufereien oder auch manchmal der reine Mordwabnsinn ohne Ursache und Zweck. Ein Doppelmord erregte hier gestern allgemeines Aufseben. Ein räch süchtiger alter Mann griff einen anderen Mann von etwa 40 Jahren mit einem riesigen Messer an, das er ihm tief in die Brust stieß. Der Getroffene hatte ge rade noch die Kraft, sich das Messer aus der Wunde ;u reißen und es dem Alten, in der beliebten Weise, auswärts in den Leib zu stoßen. Darauf sielen Beide todt hin. Da solche Leichen bis zu der zögernden 'Ankunft der Nichter liegen blieben und eine Bedeckung durch Tücher für eine unnütze Beeinträchtigung des schaulustigen Publikums gehalten wird, so konnte Jedermann sich an dem gräßlichen Anblick der Leichen mit den klafsenden Wunden während dreier Stunden weiden. AusWormditt'meldet die Danz. Ztg.": Dem ehemals ausge wiesenen jüdischen Prediger und Lehrer H. Faust in Wormditt war, nachdem der Kaiser und König die Ausweisung zurück genommen, der Aufenthalt im preußi schen Staate fernerhin gestattet worden. Derselbe wurde darauf im Mai d. M. von der Synagogengemeinde Baldenburg in Westpreußen als Beamter gewählt und diese Wahl der königlichen Negierung zu Marienwerder zur Bestätigung .unter breitet, jedoch von derselben abgewiesen und dem Faust jegliche Ausübung einer Funktion als Cultusbeamter bei Strafe untersagt. Faust und die Gemeinde wandten sich nun an den Cultusminister wie auch an den Minister des Innern um Ertheilung einer Genehmigung zur Ausübung der Funktion eines Cultus beamten im preußischen Staate ; es wur den jedoch beide Theile vom Ministerium abgewiesen und dem Faust eröffnet, daß ihm die Genehmigung für eine inländi sche Synagogen-Gem'eind'e niemals er theilt werden . könne, weil er noch als Ausländer betrachtet wird. Faust, der bereits 17 Jahre als Lehrer im Dienste des Staates gewirkt hat, ist sammt sei' ner Familie in Folge dieser Nachwirkung seiner Ausweisung vollkommen dem Untergange und Verderben preisgegeben. Am 8. Sept., Nachmittags gegen 4 Uhr. bemerkten Passanten des Boulevard Magenta in Paris zu ihrem Entsetzen, wie ein Mann in einem Hotel der Nue d'Albony einen blutenden Frauenkopf mit den Haaren an die Jalousien des Fensters befestigte. Scgleich eilte man nach dem zweiten Stockwerk deS betreffenden Hauses, von welchem inzwi schen vier Nevolverschüsse ertönten, und crls man in die Wohnung eindringen konnte, fand man daselbst die 19jährige Halbweltlerin Lea Heritier mit abge schnittenem Kopfe auf dem Boden liegen und neben ihr den Mörder, ihren ehema ligen Geliebten Alane, gleichfalls todt. Blanc hatte sich an dem Mädchen dafür gerächt, daß es ihn für einen an ihr be gangenen Diebstahl dem Gericht ange zeigt und sich geweigert hatte, die alten Beziehunzen wieder aufzunehmen. Die Aufregung der Menge über dieses neue Verbrechen war eine sehr große und lange umstanden Hunderte .von Neugie - s ÄX. W r . ? . rigen oas oiei, oas aucriei zweroeutt aem Gesindel als Schlupfwinkel dient. 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Dr. C. C. Everts, DentscherFahuarzt, (cflfalaA o ha. C. Xalfccrt.) H...W.-OSe Washtugton u. Vrnnstzlvanka Str. Jndtanapolii Mir seöt,Zyr Lwähl Ki, VJOJOJA LINE l sr23atno?"W Weil sie die kürzefll ur.d beste Lwle öder ttt. Xonici, M.1h&oui1, Hau EL.H, lawe, relralia, Texu, Argali &, Colorado, New l&oxioo, De oota und Ottliforuia Da Vahnbett iä von Stein nnd die Lyu. nen find aus Stahl. Die Wageu hadev i e knefikn Verbesserungen. Jeder Zug i. l Schlafwagen. Passagiere, ob fte uu BUin? erst Klasse oder Smigrauten.Billete haben werden durch unsere Passagierzuge enter Klare befördert. Ob Sie nnu ein Villet zn ermäßigten Pr. sen, ein tzzcurs.onkdillel rder irgend ine Sorte kiseubahnbillete woll, komme? Sie, cd,, schreiben Die a II. II. Derinff, Dsftftnt ral Passagier.Sz. MA ajhlngto und 33ir.nl Ltr.,Ind',l . CUl. cu'l Snpt. St. on. tto. Ss'l Vaff..?Ot.. Et ?nntt tt. Ohloao, Ht. LiouIm Bild Plttfeiburgr liallroad. Qftl'tadeUc sät durchgehende und L?kalLve. vv 17. ftbt- 13S3 a: tfit rlaff fco Umon. Depot, 3ntvi., -t '..t. 6iaUönn. ,chnll,g iPoftzug., Lchnllzg IKccorn. Uba.Jndianapl' Unk.Samb'aLily , 9U4utti , Duzton...... , Pi2v2 m ÜrSsina . (luntui.... , Xccatl . Steulcn&iCt. . täfefding , CutBburg . bmittülz... f 10:45 et !::59Am tuwt 6:13. :&0. 6:11 7:i t k.57 9:53 lt: i:37 3:33 . 3:i7 . 4:M t:4o 2:Z7vm 4:5! 6:u 2;ta!. w Bautmart... m IBafVnotn. , t'yUaitlIa ewAoil .. tifftcn. t: : . v:!5 , 7:3ü . 7:. TLxliS l?pUä, auSfl?no:i;m: üonn:aq. PNann' Valft, Cifclaf. unh Hi,lSan durch 6t Pittldvr, artiburg, .ht!dlx,t vr.h Volk, ohne ööechsel. lo m ZtSaftesmechlel ach Baltimore, Washington und SokZon. oSrkanen naS allen OektliSen etädn 4nb ln allen öauxt'Fadrkarten.VuseauI bei Westen! und in dm tadt.!6urau, 9it dr Jlllnot un Sasdtng Lkrie und im Unten Sbtvot tturcau Zndianarovt, zu haben. SlzfVazeN'Katten Un tun trn Coraui gesichert Idn durch Ärx'.ikatte bet den Ugentk im Stadt.Suleau tUt im Unltn Depot u Jndianaxolil, Ind. H. tt. Derlng, A. S. P. . SZordo'l.Ee Wzshlu ton und JZtnot Ctraß. Jnd'xl. VaA KtcGtte, Zaagr, Eolumbu, Oh 8.K. ffsil Vasiazit? und rtS,t.,'öc?t ll1TC Wie Bee Line I" nach Cleveland, Lake Chatauqua, Niagara Fall Thousand Island, Lake George, Lake Cham. plain, Earatoga, Whrte Mountainö, Old Orchard, Rhe Seach uud alle Kurplätze dou NEW ENGLAND mit ,t Schnellzügen täglich. Die einzige Bahn von Jndianaxolt nach IV w ITorlc and Bogton welch durchgehende Wa?n in Verbindung mit der Lake hre und . Z). Eentral ,ndh hat. Die einzige ahn, weiche im Srand Eentral Dervt in ew Lork einlauft. Ein weftttch gehender Schnellzug rou,d etngkrich tet und Paffagiere, weiche nach Rlflouri, ansal, NebraSta, Eolorado, em fflcjico und ttanfomia reisen wollen, finde beste ckttomadatisn und niedrig Raten. ttundreise0illete. Man hole sich dei ZZ.J. N ich ol i, Agent, utkunst rj Ticket in alle regulären Ticket'Osstce. S.B. Thomaö. O.L.Skinuer, General Manager. Trasfte Agent. . Z. Tmith, Gen. Paff. Lgt.. Eleveland, 0. W. X. IVlcliol, Passagier-Agent. Jndianaxolt, Ind. o. 3 ate Hau und 136 . ead Alltnoi etuU. . . C))7tflUISyiHI,MEWAlBÄMYt CHCA60 RT ($y- , Die fürzeste und direkteste Linie von JNT1JS.JSAl1?OJLJ& ach Franlfort, D?lpbi, Monticello, Michigan Citv, Chicago, und allen Orten un nördlichen Jndiana, Michi aau, nördlichen Illinois, Wisconsin, Iowa, Mwnesota. Nebrat 'a, ansa. New Mexico z Dakota, Nevaba, slirado, Californien und Oregon. 2 direkte Züge täglich 2 von Indianapolis achicags; ebenso nach Michigan Cith. Slegantc Pnllmann SchlafWaggon auf den Nachtzüg.' Gepäckinarke bii an'k Re.scziel ertheilt. in Bahn hat größer B, umlichkitn dr billigere Re al wir. G'irt und tquipirung nicht u ubettreffen. Ltahl-Geiet. , Willst iIatfora nd vtoßkchen, Luftbremsen und a' modernen Ein rtchtungen, unübertrkstftich Bort hei' für Emteran. ten, Land und Touristen tuet ipae? irgend er Otte, de: ron anderen Bahnen deruhi wird. Wenn an nördlich, südlich, kftlich it weftUch zu retten wünscht, kaufe man n,cht da .hig ulir, bt man unser re-.s u. f. , gt sehen. Wege Näherem ende man sich a Hobert XCmmott, Distrikt Paffagtek Igtnt, . 26 etb Jllinoi Straße, Jndianar, , Jd. Zohn v. arsov, a. . vslt-. SnralLrwa!ek, ral Vasiagier ftat. bicaqo.B. bicat. ra. U r 1 JI&IRR Die Kriege es) Itftt OcU ach Louis ville, Nashville, Mernpliis, Chat tailooga, Atlanta, Savannah, Jacksonville, Mobile and New Orleans. I ist dsrtZeUHast sur Paffaziere uach im Süden, tue direkte Route zu nehmen. Palast, Echlas und Parlor-Wageu zwischrn Shieago und Lonisville und St Louis uud ?ouisdille ohu. Wagenvechsel. Comfort, Schnelligkeit uud Sicherheit dietel kte .Jeff die alte zuderlössige D. 2N. & D. M. M. 15. XI. Doriiiß-, sstftent Seral Passagte,.gt, kivrdvft Sashingto und Jlltnsi t?., Jdl K 7. HcKin a, SnperintcntLcnt.

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