Indiana Tribüne, Volume 10, Number 10, Indianapolis, Marion County, 28 September 1886 — Page 3
A. SEIN ECKE, jr., Europäisches Bank-und Wcchselgeschaft Oiuolxiim), O.
3 0 Vollmachten ach TeutlLlar.d. Dtftmfi.vnk der 4tt i anzeserttgt. Ssttfulssise und notariell, 5glaubig2?ön tesotgt. Grbschaften und sonstig Gelder rasch, sicher und billig ein kassirt. Sxe,talitlt.) Wan joenbe sich in Jndinapoli an: . Phil. ?kap?z?ott, 12) Oft Wz??lM 6tr. Skobt. Ärrnpf, 434 Süd SReribian t ai tkkg Vernhamer, ?to. 12 Qit $Iq Ban- nni Unterlage - Nlz! Zvki und dmfalhkS Tachnatnial, Dach-Fllz,Pech, Kodlen-Tbeer, Dach-Farben te. SIMS & SMITHEB, 160 West Marylandlkr. C000Ci0 0 Sorgenvoll und traurig O Vj blickt mancher ranke in die Zukunft, well j H tt'dkr Alles erfolglos aebraucbt bat. -v Alle, besonders diejenigen, welche an Wlütt f v j nerschwache und SescdlechtS-KrankheUen, sowie an den ttaurizen Folzeu ton Juzknd, s T unten leiten, sollten zum Selbstschude den T 0,.Rettungs-nker' lesen, ede sie sich s durch rerlockente und trügerische 25etsp v yU chunzca xradlerischer me:tziaischcr Anzet yU verleiten lassen. Das gediegene Buch, 250 1 ) Zeiten, mit zahlreichen naturgetreuen Bil-k J L deru, ird sür 25 Lts. in Postmarkea, Pj sorgsam rerxackt, srei versandt. Arres'ire Deutsches Heilinsiitut, J 11 Clinton Place, New York, N. Y. J QQ01QCIO Fener-Alarm-Signale. 4 nr.slvan'a uud Wartet. f aurtquartie dI Üutr D?rt,m tttl. 6 05S;rafct und fioxt. 7 ?d'. und VZichiga Strafte. I N?:s 3rfi5tra und kiaklachusttt Oinffsn und RcrdSt:kk!t. 13 VaffachujseN o. ah sde Str. 18 2laaK Ste. nd Fort Wanne So. II , Jerfe und ftorl iSan Sv,nu 15 Peru ttt. und,ffachuf,tt , 16 f &t;iia s. und ld Str. 17 Park . und But'.er Str. 1 ?arrou? S!k. un d alstt o 13 Vrcher und John 13 Lege So, und Siebente St,, 12 5I:tana ttd Liebkn: n. 125 Rerttian und Siebente St. 126 Kindel Str. undLmcoln Bp 117 uuunz.Sbäud. 138 ntra! . nd chte Str iXL lckbama unsiicrrtfon (5tr 132 Wctatnpu1 und Achte ti 134 oäeg . nd Zehnte Ctc. 433 $obu fic. und Dlawk 45 ti S5 D4la7 nd Vichigan Str. 1 St. Io Str., nah Jlltnot. A nnlvania und Pritt Str. LS R. S. Sngin Hus Sechste, nd 'J6 lsftlSxz,, nd St. lair Str. H Jlinoi, und Wlltjan t?. tS fpnn1?loaia Sir. und Ham "&. ilfisftsri und tett Str. 21? Tennkflee und LiLiam 5tr. . 1 tpnns,lanta und Mtchigan St,. 3U 22w,i und Herbert Str. ZI Jnltana Sv. und Nichigz St,. rtdta und Salnut Str. tt altsornia und ,rm?nt etr. tS tlaU ,d Zle vkk Str. &6 Jdtana v. nd St. Cl-tr St, 17 etadt.öe'.rUal ?lk und rd Str. tchizzn u.'.d g Str l S1 und vawut tr. 31Z nd Dritte St?. S14 CUdinti nd Ho?!d tt. 41 tJafhittBUit, nh Zk2ft Str. a iZ,dors und Washington t ii Ktffoari und Nm sgork Str. . 45 Nertdiau und Sashingtvn Str. J5mot und Oht Str. T Inn5 und kZasiwgto St,. tz,n'Potk H,us,. GZ I,dta4la. 12 lxtflei d ar,lad St,. ilS Stifftftpt nd kösbash Stt. 413 Zttgusoa'I Psrk Hous. 421 I. . fB. und f!f" 22 Juszn II;Ua. 51 SSinftil und TTta Str. 52 Zltndil und Loutft St' U kSft und Uekart Str. 54 t d Souti Str. b rv,ffe und torgta Str. 11 rtdian nd St, St,. 61 dU . und orrt Str. It vadts o. u Dünk? Str 112 Bft und St!d Str. 613 tuckn o. und rrtk S14 Union und orri Str 1 Ilinsil und ansa 017 U,rrit und Xotah tt. sl South nah Delamar Str. ti fßcnnfqlsanta nd SomfUn St Sclaoart und clart? Str. ti Oft und ZKekartn tt, S lba ud Vtrgiana . 17 virztnt vi. und Vradlia n d Oft und koburn Str. Ptns:vaia Str. und,dtsvn ,t. I1Z ZteKra und Soughert, St?. 71 Virginia v. naZ .jury Str. T3 Oft und Aiorgia Str. Tt ISashtngt und Bntn Stt. 74 Binta und Cjiorflia vtr. 75L,ft v. und Pin, re u nd vat, Str. 78 trzwtast.un, Dt5on. - 7 Sicher . und DtSon. 71 xrne und Pros?U Str-. TU ugttst o und Lau! Str. 714 Orang und Oliv Str. TU hiU uud scher Str. u Va:t ,.', Jers, Str. 82 Sashwgtou und Dlar St, bZ Oft usd rl Stt. 54 Ä'k nd Daidson t, 55 TaudSuun.KnftaU. tt ir. Staat Ursal. 87 O?ttal und ashtngt St, 9 graue sangniZ. tU .S SchlauäZ.Ha. Oft Sasht,t?kRI tt Narlit und Xs&l. Str. 4 Ohto d Har, Stt. AI NarHland nah ertdian Str. 92 vtrtdian und Sorgia Ltrai. 1 -1 Prtoat-Stgnal. .'-14-1 Und aftn idrhoU, ,Ur Man 3-3 Signal sür JuerDruck. Lt Schlllg, Feur au. K)rt SchUg. DruZ ab UN, u Uhr ut.
Dcr Licöe Heimkehr.
Zlovillk von H. Zl.Suthman. (Fortsesung.) 8a anders war mein Vater. Die zanze Pension schwärmte für ihn, und ooch war er nicht das, was man einen schönen Nt'ann nennt. Sein Gesicht deuchte mir geistvoller als irgend eines, das ich sonst geseben, und diese Aeußerlichkeit trog nicht. Wie flogen die stunden, wenn er bei mir war ! Niemand konnte graziöser plaudern, witziger scherzen, phantastevoller erzählen ! Das unbedeutendste )!ichts vermochte er mit gnstsprühenden Bemerkungen zu umranken, an die nichtssagendste Begebenheit knüpfte er Erinnerungen, Beziehungen, Phantasien, deren unerschöpflichen Neich tbum ich immer mehr bewunderte, je äl ter ich wurde. In seiner Gesellschaft kam ich urir selbst klüger, interessanter vor als gewöhnlich, und ich begriss ganz gut, wie schwer rneinerMutter der Verlust feiner Liebe fallen mute. Ich ahnte, nicht met)r als Kind sondern als Weib, daß man einen solchen svkann, zumal wenn man ihn sein Eigen genannt, nie, nie vergeben konnte. Dieser Jdeengang verließ mich nicht mebr, seitdem ich in das Alter getreten war, wo junge Mädchen anfangen, über solche Dinge nachzudenken. Gewiß, je der Ä!ann mußte im Besiye meiner Mutrer, jede Frau in dem meines Baters ''-ilückt sein. Warum war das nicht bei ihnen der Fall gewefen Wa rum mieden sie sich, die das beneidens wertheste Glück haben konnten und es früher auch besessen hatten ? Was hatte sie getrennt?" So weit hatte der bleiche.Mann in dem stillen Zimmer gelesen ; die Däm merunz war darüber bmeingebrochen, und er konnte die Buchstaben nicht mehr unterscheiden ; mit einem tiefen Äthemzuge, der mehr dem Stöhnen eines to deöwunden Hirsches, als fern Eeufzer eines Aienschen glich, legte er das Heft nieder ; es flimmerte ihm vor den Augen und er mußte sich sammeln, bevor er sein Licht anzünden und weiter lesen konnte. So stand er denn auf und ging mit gelenktem ttopfe und verschränkten Armen schweren, müden Schrittes im Zimmer auf und nieder. Aus dem Schal ten der düsteren Gegenwart flogen seine Gedanken zurück in die sonnige Helle der Vergangenheit. Er brauchte die vermchtende Antwort auf die zuletzt gelesene Frage seines Kindes nicht weit zu suchen, sein Gewissen ging schwer mit ibm in's Gericht, jede Erinnerung, jede Scene, die an seinem inneren Auge vorüberging, zeugte wider ihn, und unter der Wucht dieser Zeugnisse brach der sonst so selbstbewußte Mann fast zusammen; denn sie überführten ihn einer Schuld, die nicht er, sondern das Wesen, welches ibm das Liebste gewesen und das ihn selbst über Alles auf Erden geliebt, gebüßt hatte. Er dachte an die Zeit zurück, da er zum ersten Ä!ale die Pension des Iräulein Elise Lindner besucht hat te, vor langen Jahren war es gewesen. Er hatte damals, auf einer ftunst reise begriffen, oie. Residenz berührt, und war, hingerissen von den Werken eines deutschen Meistas, ein Schüler dieses Mnsts geworden. Von seiner deutschen Mutter hatte er, der junge, feurige, leidenschafiliche Italiener, einen Empfchlungsbrief an die Pensionsvorsteherin mitgebracht. Elise Lindner war eine jüngere Jugendfreundin seiner Mutter gewesen, und die Letzte empfahl den über Alles geliebten Sohn dem Schutz und dem Wohlwollen der einstigen Jugendgenos sin. ' Ein leicht begreiflicher Mutterstolz sprach aus dem Briefe. Die blonde Anna, die einst Heimath und Vaterhaus verlassen hatte, um dem Vater Pietro's in die sonnige Ferne zu folgen, ließ ihrem einzigen. Sohne, was die Aufzählung seiner liebenswürdigen Eigenschaften anlangte, volle Gerechtigkeit wieder fahren ; doch hätte es dessen nicht beb durft, um Elise sür den jungen Mann einzunehmen. Er empfahl sich schon durch sich selbst. Es lag bei aller südlichen Lebendigkeit und Leidenschaftlich keit eine so ehrliche Treuherzigkeit in sei nem ganzen Wesen, die unwillkürlich an die mütterliche Abstammung erinnerte. Pietro Zortea war im Uebrigen eine so noble, für alles Hohe und Edle begeisterte Natur, besaß eine so ausgezeichnete Erziehung und wußte von seinen Neisen in so anregender Weise zu erzählen, so harmlos liebenswürdig von kleinen Abenteuern zu berichten, ferne Länder und fremde Völker so anschaulich zu schildern, er benahm sich so ritterlich gegen die alte Dame, so taktvoll gegen alle ihre jungen Pflegebefohlenen, daß er bald derLieblingdes ganzen Pensionates wurde. . Er warf zu Zeit dort seine ganze Würde über Bord. Mit wohllautender Stimme las er den jungen Damen klei ne, drollige Ueberhetzungen vor und verbeutlichte sie mit flüchtigen Bleistiftskiz zen, zeichnete harmlose Earicaturen und war so fröhlich mit dem fröhlichen Volkchen, wie man es dem ernsten und in Gesellschaft Fremder ziemlich gemesien auftretenden Künstler beim ersten Begegnen gewiß nicht zugetraut hatte. Ein Scherz jagte in solcher Stimmung den andern, und der Fröhlichste unter den Frohen war dann immer der junge Maler. Er fühlte sich an dem Tage, der ihn allwöchentlich regelmäßig in das Pensionat brachte, wirklich wohl. Das aber, was ihn reizte, sich gerade bei der Freundin seiner Ä!utter von der vortheilhaftesten Seite zu zeigen, war ein junges Mädchen, das dort von ihresgleichen in eigenthümlicher Weife abstach: Sophie von Prüssow. Pietro Zortea war, was Frauenschönheit anlangte, gewiß verwöhnt. Er hatte die schönen Pariser Frauen geseben und beWundert und auch in seiner Heimath sür manch' gluthäugigeS Weib schon geschwärmt. Er liebte die Frauen, und mit dem Auge des Künstlers sah er noch mit ganz anderem Interesse das, was wohl auch andere Viänner erwärmt. Er hatte sich für die Nejze des anderen Ge schlechtes schon oft begeistert, für einen plastisch geformten Arm, ein entzückend schmales Füßchen, eine edel gebildete Hand, ein classisches Profil oder ein kleines, rosiges Ohr, eine volle weiße Schul- ' ter. aber eS war das eben bisber im-
mer nur das Interesse des KunlerS für schöne Frauen gewesen, die reine Freude am Schönen, wie sie beim Ma'ier ja selbstverständlich ist. Das aber, was ihn zu Sophie hinzog, war etwas Anderes, und er fragte sich oft, was es im Grunde sei. Man sagt, daß die größte Schvnheit des Weibes in ruhender Anmuth bestehe, und diese Schönheit besaß Sophie in hobem Grade. Sie sprach fast nie, wenn sie nicht gefragt wurde, sondern begnügte sich damit zuzuhören ; aber wie hörte sie zu! Ihre großen Augen sprachen um so beredter, je beharrlicher der Mund schwieg. Sie nahm dem Sprecher jedes Wort vom Ätunde. Zwischen ihrer stets sehr gewäblten, eigenartigen Kleidung, die von der herrschenden Tracht nur das annaym, was mit den Gesetzen des Schönen in Einklang zu bringen war, und ihrer Individualität bestand stets eine eiitzückende Harmonie. Die zar ten, duftigen Farben ihrer Gewänder schienen eigens erfunden zu sein, um den durchsichtigen Teint deö jungen Mä chens zu hebert, und die kleinen Blüthen zweige, die sie in ihren braunen Locken zu tragen pflegte, verstleven n!e, so unabsichtlich sie ihren Platz gesunden zu baben schienen, gegen diese Harmonie des Ganzen. Jede Bewegung Sophien war von einer unnachahmlichen Grazie, und das Lächeln, das dann und wann um ihren Mirnd huschte, war von entzücken dem Liebrett. ' Was aber das Interesse des jungen Mannes vor Allem fesielte, das war eine gewisse stolze, mädchenhafte Zurückhaltung, die jede Handlung, jedes Wort, jede Bewegung Sophiens kenn zeichnete. DaS war ihm aber neu. , Es reizte ihn unwiderstehlich. Es was das, tvas ihn zu ihren Füßen zwang, im Grund undestnirbar, er konnte es nicht in Worte kleiden, man mußte Sophie sehen, wenn man es begreifen wollte. Es lag ein keusches Unberührtsein von 211 lem, was die Welt lehrt, in allen Ansichten und Aeußerungen Sophiens. Auf den Bällen und Vergnügungen, zu denen Fräulein Lindner ihre älteren Zoglinge zu führen pflegte, lnachte Sophie meist wenig Furore, und die flotten Lebemänner schwärmten nicht eben für die blaffe Nose," wie man das junge Mädchen nannte. Und sie selbst hatte ein seltsam instinktives Gefühl für alles Gemeine und Frivole, auch wenn es sich in glänzender Hülle barg, und setzte ihm einen eisigen Stolz entgegen, Sie erschien Zortea wie ein Schwan in ihrer holden, keuschen Jungfräulichkeit, und di Thatsache, daß sie sich ihm wärmer anschloß, ihre Zurückhaltuna ihm gegen über nach kurzem Zögern fast immer auf gab, machte ihn stolzer, als die glänzendsten Lobpreisungen seiner Werke auS dem Munde strenger Kritiker. Er fand Sophie schöner als alle die wunderbar schönen Frauen, die er je gesehen und vor deren Neizen er bewundernd gestanden und doch war sie nicht schön im ei gentlichen Sinne des Wortes, Vivejlen wohl konnte sie, durch irgend ein Thema lebhaft gefesselt, auch lebhafter werden, aber, sowie ein einziges frivoles oder auch nur unüberlegt Leichtfertiges Wort die Harmonie der Unterhaltung störte, zuckte sie, wie von einem förperlichen Schmerze getroffen, leicht zusammen und zog sich in ihr ruhiges Schweigen zurück, loli ms läliers nannte er sie in seinem Herzen. Glich sie nicht ganz jener zarten Fühlpflanze, die diesen Namen trug ? Ja, sie war ihm so begehrenswerth, weil sie gleich ihm, dem Künstler, wenn auch in anderem Sinne für das Schöne und Erhabene empfäng iich war, weil alles Häßliche undGemeine sie anwiderte. Des Herzens Unschuld strahlte aus den Blicken ihrer braunen Nehaugen,sie war so sanft, so geräuschlos War ihr ganzes Thun, wer sie aber in Folge dessen für unbedeutender harmlos, für unfelbstständig gehalten hätte, der würde doch auch wieder arg im Irrthum gewesen sein. Eines Abends, bei einer glänzenden Tafel, die sie an der Seite eines ihr längst bekannten, etwas frivolen Mannes verbrachte, saß Pietro Zortea ihr ge genüber und lauschte mit geheimen Ent zücken der feinen, taktvollen Art, in der sie die Complimente deS Lebemannes parirte. Sie würden mir z. B. nie das Vertrauen schenken, sich meinem Schutze arzubefehlen, gnädiges Fräulein!" äußerte dieser unter Anderm wie halb verletzt und seine Stimme vibrirte dabei leichl. Sie würden immer annehmen, Sie kennten mich dazu doch noch nicht genau genug." Sie lächelte ihr sanftes Lächeln Warum nicht ? Ich kenne Sie besser, als Sie vielleicht denken,aber selbst wenn Sie mir gänzlich fremd wären, Ihrem Schutze wollte ich mich schon anvertrau en, denn ich kenne mich." Als Pietro Zortea die stolze, vornehme Antwort hörte, war es bei ihm beschlos sen, daß Sophie sein Weib werden müsse und sie wurde sein Weib. Und war er durch sie glücklich geworden? Anfangs Wahl, da schwelgte er im Sonnenschein eines namenloses Glückes, aber bald stellten sich die Schatten ein. Sophie verurtheilte zu hart und fand zu anstößig, was doch nun einmal mit der Sphäre, der ihr Mann angehörte, unzertrennlich zusammenhing. Sie litt anfangs darunter vielleicht mehr als er, denn sie verzehrte sich förmlich in Eifer sucht, aber nach und nach wurde auch er verstimmt. Sie verleidete ihm seinen Beruf durch tausend Anforderungen, die sie an ihm stellte, und die er nicht erfül len konnte, ohne daß seine Künstlerphantasie dadurch beengt, seine Werke dadurch geschädigt wurden. Der freie, ungenirte Verkehr des lustigen Künstlervölkchens unter einander war ihrer stolzen, abgeschloffenen Natur widerwärtig, die That fache, daß Pietro es nicht umgehen konnte, schöne Frauen zu malen, brachte sie um jeden ruhigen Genuß ihres Glückes. Das Traurigste dabei war, daß sie sich nicht ausspra'. Er wußte oft gar nicht, worin er gefehlt haben sollte, und wenn er dann die Sache zur Sprache brachte, traten Meinungsverschiedenheiten zu Tage, die ganz geeignet waren, die Harmo nie. der jungen Ehe zu zerstören. Pietro Zortea war ein Künstler, und die Lebensweise seines Standes war ihm zur anderen Natur geworden, dabei war er jedoch seinem schönen, sanften Weibe mit dem kühlen Wesen und den keuschen Lip pen in einer Weise treu, die ihm oft den Svott- seiner Freunde eintrug. Den
harmlosesten Scherz dielt er da Wz im paffend ; selbst Neid und Bosheit waren nichi im Stande gewesen, ihn tiwte Vergehens gegen Sophie zu übenveisen. Doch aber fühlte er, der Leideuschafrliche, sich nach und nach von der ruhigen Gleichmäßigkeit ihrer Liebe eikälte.'. Ihre kühle Art ließ ihn oft nach eincr heißen, innigen Zärtlichkeit ein sehnsüchtiges Verlangen tragen. Das warme Blut des Südländers klopfte dann ftürmisch, und die Liebkosungen Sophiens erschienen ihm nicht herzlich, nicht lebendig genug. Er irrte. Es konnte ihn kein Weib auf Erden heißer und glühender lieden, als das seine aber er verlangte von einer streng verschlossenen Natur, daß sie ihre Gefühle auf der Zunge tragen solle, und das konnte sie ihm nicht gewähren. AiS dahin war er nicht schuldig wohl eher zu beklagen ; und sie v sie war es auch. . Da aber sah er eines Abends ein schö nes, verführerisches Weib wieder, das er schon vor Jahren gesehen. Trüben in seinem sonnigen Vaterlands war sie ibm zuerst begegnet, die schöne .Partij'.a Lottl, seine LandZmännm. Ein halbes ind noch war sie gewesen, als er mit ihr bekannt wurde, und dann war sie seine Jugendfreundin geworden. Sie waren Beide mit ernster und heiliger Vegeisterung für ihre Kunjt erfüllt und sie sahen sich oft damals, der junge Maler der noch die Akademie besuchte, und die schwarzäugige Schülerin des altberübmten Conjervatoriums seiner Vaterstadt.' Jetzt sah er sie als erblühte Schönheit, in glänzende Gewänder gehüllt, überstrahlt von blendendem Gaslichte, während silberhelle Töne ihrem Munde entquollen, Lorbeerkränze und Blumenbouquets über sie ausgeschüttet wurden 'und die Mnge ihr zujauchzte. Er betrachtete sie lächelnd mit dem Auge des Künstlers, die fröhliche Genoffin von damals. Es war wirklich nichts, als das Wohlgefallen des Äkalers an den vollendeten Formen ihres Körpers und dem klassiZchen Prosil ihres dunkeln Köpfchens, was ihn so unwiderstehlich feffelte, daß er näher an die Brüstung der Loge trat ; vielleicht erinnerte er sich auch der fröhlichen, lkstigen Stunden, die er mit ihr verlebt sie und er hatten sich dieser Zeit in keiner Weise zu schämen da, als sie sich dankend vor dem Publikum verneigte, hemerkte sie auch den bleichen, interessanten Mann mit dem verschnürten Sammetrocke, der sie so nachdenklich lächelnd betrachtete ; sie erkannte in ihm den Jugendfreund, und ganz ihrem leidenschaftlichen, unüberlegten .Naturell folgend, warf sie ihm zum Neide der Männer ein kokettes Kußhändchen zu Sophie sah das natürlich und preßte die Lippen zusammen. Ein feindseliger Blick ihres sonst so sanften Auges zuckte wie ein leuchtender Blitz über das schöne Weib da unten und über das tief erröthende Gesicht Pietro's. Dieser Blick bewies dem jungen Künstler, daß auch Sophie leidenschaftlich zu lieben verstehe, daß sie ihn mit ihrem ganzen Herzen umfasse, und ein Strahl vpn Glück brgch bei dieser Erkenntniß aus dem Auge deS jungen Künstlers, erlosch aber sofort wieder, als er die eisige Zurückhaltung seiner jungen Ggttjn sah. Sie liebte shn...ach warum verstand sie nicht diese Liebe so zu zeigen, wie es sein innerstes Wesen begehr te und ersebnte ? Sophie Zortea hatte unter den Frauen wenig Freundinnen; wenn sie in weiblicher Gesellschaft war, verhielt sie sich meist zurückhaltend. Man hielt das für Selbstüberschätzung, und Sophie galt für unliebenswürdig, für stolz, und andererseits für unbedeutend, weil sie durch nichts glämte ; weil sie keine Nolle in der Gesellschaft spielen wollte, nahm man fln, es fehle ihr jede Anlage dazu. AnfangS kam man ihr freundlich entgegen, aber der oberflächlicheTon großstädtischer Geselligkeit ließ einen tieferen Blick in das Innere der jungen Frau nicht thun. Es kannte sie im Grunde Keine wirklich. Keine von all' denen, mit denen sich ver kehrte. Sophie trug überhaupt ihr Herz nicht auf der Zunge und schloß sie nur schwer an,und mit ihrem Wiffen verstand sie nicht zu prunken. Es lag wie ein wohlbehüteter Schatz in ihrem Innern und sie verausgabte davon nicht gern in kleiner Münze. Ganz anders Patrizia Lotti. Sie war lebenslustig und entgegenkommend, sie ließ ihr Licht leuchten, und die Art, wie sie eine Unterhaltung zu führen verstand, ließ mehr an Wiffen und Bildung bei ihr vermuthen, als sie in der That besaß. Sonst war sie ein liebenswürdi ges, pikantes, lebensfrohes Geschöpf von bestechendem Aeußern, ein wenig kokett, aber nicht verdorben, ein AugenblicksCharakter, der ebenso schnell für das Gute, wie für das Oberflächliche zu entstammen War ; gegen die, welche sie ihre Freunde nannte, bis zur Aufopferung gutmüthig, jedoch denen, die sich etwa beikommen ließen, sie. von oben herab oder wohl gar verächtlich zu behandeln, einen fast diabolischen Haß entgegen, der sich in den rafsinirtesten Bosheiten äußern konnte und mit fast unbegreiflichen Scharfsinn gerade die Stelle zu treffen wußte, die bei dem Beleidiger die empfindlichste war. Patrizia Lotti verstand mit einem Worte leidenschaftlich zu lieben und zu hassen, und ihr südliches Blut und die Stellung, welche sie in der Welt einnahm, waren nicht ge eignet, diese Charakteranlage zu dämpfen. Sie hatte sich vom Herzen gefreut, den von ihr vor Jahren vergötterten Landsmann hier so unerwartet wiederzusehen, und es war fast eine kleine schmerzliche Enttäuschung für sie gewesen, als sie erfahren hatte, daß er verheirathet sei; doch war sie viel zu gutmüthig, um der jungen, unbekannten Frau des Freundes einen Vorwurf aus diesem Besitze und ihrem Rechte auf Pietro Zortea zu machen. Im Gegentheil !Sie intercssirte sich auf's Lebhafteste für die, welche er so begehrenswerth gefunden, daß er sie zu seinem Weibe gemacht hatte, denn im Grunde war es ja nicht Liebe, was sie für ihn empfand. - Sie hörte in den glänzenden Gesellschaften, die sich ihr hier und da öffneten, nicht eben viel Vortheilhaftes über Sophie, aber die kluge Lotti deutete sich die Ursache dleser wenig günstigen Urtheile nach ihrer Weise. Gewiß war die Geschmähte ein schönes, interessantes
'.'clv, ras von den '2canncrn vergöttert und deshalb von den Frauen verlästert wurde. Vatrizia's Interesse steigerte sich ; unv als sie sich eines Tages aufmachte, um den einstigen Freund und Jugendgenossen in seinem Heim aufzusuchen, und zwar unter dem Vorwande, sich von ibm malen zu la'jen, da geschah das eigentlich mehr aus Jntereffe für oie Frau, als für den Man. Zufällig össnete Sopbie der Einlaßbegehrenden selbst die Thür. patrizia Lotti fragte ihrem Programm gemäß nach Pietro Zortea, und ihre schönen, glänzenden Augen blickten neugierig und freundlich auf die sympathische Fraucngestalt. Aber die Art, wie dieser Blick erwidert Wurde, war nun eben nichttzzeeignct, ihre gute Meinung von der Unbekannten ui
! befestigen. Sophie öffnete die Thür zum Salon mit den Worten: Bitte treten Sie hier ein nehmen Sie PlalZ," und ging dann, ohne den Gast ihres Mannes auch nur eines Wortes zu wür digen. wieder hinaus, um denVegebrten zu senden. Sie kehrte ;war nach wemgen Augenblicken in Begleitung ihres Mannes zurnck, aber ste verblieb im Nebenzimmer, durch dessen Tt'ür sie ?nit ihm eingetreten War, und das durch eine zurückgeschlagene Portiere mit dem Salon in Verbindung stand. Nur Zortea betrat den kaum, in welchem die Sängerin weilte. Er bot ihr freundlich die Hand, als sie ihm mit dem Ausrufe : Da komme ich selbst, mein lieber Jugendfreund!" entgegentrat. Sie kamen alsbald aus den angeblichen Zweck ihres Besuches, und der Male? erklärte sich gerne bereit, ihrem Wunsche nachzukommen, dann sprachen sie von der Vergangenbeit, wobei Zortea bisweilen einen suchenden Blick nach dem anstoßenden Zimmer warf ; offenbar erwartete er, daß seine Frau eintreten solle. Endlich geschah das auch, aber in sehr eigenthümlichcr Weise, die dem noblen, edlen Charakter der jungen Frau sonst fremd war, in einer Art,' die ihre angebliche Nebenbuhlerin in der allerempsindlichsten Weise reizte. Hätte Sophie Zortea in jener Stunde ahnen können, welche Folgen ihr unüberlegtes Handeln haben werde, sie würde gewiß unterlaffen haben, was sie that Und was tbat sie denn so Schlimmes ? Nichts Besonderesnichts Nomanhafteskoder Tragtsches sie öffnete, ohne Patrizia auch nur im allergeringsten zu bemerken oder zu beachten, die Thür des reichaeschnitzten Kleiderschrankes, der seinen Platz im Salon hatte, entnahm demselben Hut und Mantel und rüstete sich offenbar zum Ausgehen. Patrizia Lotti folgte mit einer gewissen Ncugier jeder Bewegung der jungen Frau, und Zortea, der sich in peinlichster Verlegenheit befand, suchte dem Ganzen dadurch die Spitze abzubrechen, daß er sich an Sophie wandte : Du erlaubst wohl, daß ich Dir eine Jugendfreundin vorstelle, liebe Frau? Fräulein Patrizia Lotti, die Du ja auch schon in der Nole der Königin dcr 3!acht bewundert hast meine Frau......" Noch einmal richteten sich die lachenden Augen der Sängerin freundlich auf die junge Frau aber als sie dem Blicke grenzenloser Verachtung begegneten, da wallte das heiße, südliche Blut der Jtalicnerin in wildem Hasse auf. Trotzdem benahm sie sich tactvollcr, als die sonst sich so sicher beherrschende Eophie, die das Zimmer wieder verließ und in wenigen Augenblicken vollständig zum Ausgehen gerüstet abermals eintrat. Sie bot ihm die Hand ; dann neigte sie sich mit vornehm-halbgeschlojienen Augen vor seinem Gaste und ging davon. Wer aber gemeint hätte, daß es in ihrem Innern ebenso ruhig aussehe, wie es den Anschein hatte, der hätte gewaltig geirrt. Ein nervöses Zucken war, als er ihre Hand berührte, über sein Gesicht geglitten, das sie an ihm kannte und zu deuten wußte. Er war auf's Höchste erbittert, zum Tode beleidigt aber sie konnte nicht anders. Sie haßte jenes schöne, verführerische, kokette Weib in den. kostbaren, schimmernden Gewändern, das ihm neulich den vertraulichen Gruß zugeworfen ; mit jeder Faser ihres Herzens haßte sie die Sängerin, sie konnte die gleiche Luft mit ihr nicht athmen, sie verließ ihr Haus, da jene es betrat Zugleich aber mit ihr hatte sich die Lotti, tief erblaßt, von ihrem Sitze erhoben, um sich zu verabschieden, aber sie vermochte es doch nicht über sich, zu gehen, bei der dringenden und herzlichen Aufforderung des Malers, der sie wieder und immer wieder in der verbindlichsten Weise bat, noch zu bleiben. Er wollte wieder gut machen, was Sophie verschuldet; er kannte die leidenschaftliche Natur Patrizia's, und sie that ihm leid, wenn er bedachte, wie unverdient sie die Beleidigung in seinem Hause getroffen hatte. Und so blieb sie poch eine Weile und bezwäng die Aufregung, die auch in ihr wühlte. Als sie sich endlich verabschiedete, reichte ihr Zortea die Hand mit der Bitte : Wiederholen Sie Ihren Besuch recht bald, gnädiges FrÄulein, hoffentlich ist dann meine Frau nicht abermals abgehalten, sich unserem liebenswürdigen Gaste zu widmen, was leider heute der Fall war. Im Uebrigen hätte ich gern noch länger Ihre werthe Gesellschaft genoffen." Patrizia lächelte' fein. Nein, jetzt muß ich gehen. Ihre Frau Gemahlin dürfte denn doch diese Ihre Wünsche bezüglich meines längeren Verweilens nicht unterschreiben." Er senkte beschämt das Auge. Mitleid mit ihr und ein unbändiger Stolz stürmten auf ihn ein und ließen ihn ihre Worte falsch deuten, so daß er hastig e?1tgegnete : O bitte! Meiae Frau denkt absolut nichts Böses von ihrem Man ne !" (Fortsetzung folgt.) MkM if wmm mm Den MMn Ulcg l!üakttrastdoiländigikrikellk.i jjrjssrrs-srssr'r innd selbst die scheinbar unheilbaren Fälle von, Äeschiecdtskrallkheitrn sicher und dauernd zu' .heilea, serner, genaue Aufklarung über,, barkeit! Weiblichkeit ! Sbe! viudernige der;.L.U w . . t . l , r icieeu un prilukig, zeig! ras geclezkne vucy. ,,TNettnngS.Anser;"2S.ufi..25,'Teuen ' mi tftYrAtrt s.h.n Afr.n.n Htfh.iK deutscher Sprache geen Linftnkung renLZI VrntS in Poft-Etamxs, sorgsam verpackt, frei' .versandt. , IHimtltUlH . tV . I. hV .V I ttCtfssire: Deutsches Heilinstitut. 11 Clinton! Place, nane liroadway, New York. N. Y. Ddigtl Bucht auch tt haben bet vuchdkndkr K , l e r, ö Süd SUari Strafte,
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