Indiana Tribüne, Volume 10, Number 6, Indianapolis, Marion County, 24 September 1886 — Page 3

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Die Amerikanerin. Kriminal-Roman von Ferdinand He rrmann. (Fortsesung.) Die Thür siel hinter ibm ins Schloß, und das unglückliche junge Mädchen borte, wie er bastigen Schrittes die Treppe hinunterstürzte. Sie fühlte sich so schwach und gebrochen, daß es ihr unmögiich schien, sich zu erbeben und- das Zimmer ni verlassen. Mit beißer Inbrunst flehte sie zu Gott, er möge sie diese Stunde nicht erleben lassen, möge sie endlich von all diesen Martern erlösen. Da legte sich sanft eine Hand auf ihre Schulter,' und als sie erschreckt empor schaute, sah sie denselben alten Herrn, welchen sie heute im Hause ihres Oheims kennen gelernt und' der sie .hier zuerst empfangen hatte. Er sprach' ihr mit. freundlichen Worten Trost ein 'und bat sie, sich der Gewalt ihres Kummers nicht so ganz hinzugeben. Er, hatte die kurze Unterredung mit Fr.d Archer belauscht und war zu der Ueberzeugung gekommen, daß zwischen 'diesen beiden jungen Leu ten, die sich zweifellos von ganzem Herzen liebten, ein Mißverständniß bestehen müsse,' dessen Aufklarung er herbeizufüh ren wünschte. Seinem tröstenden Zu spruch und seinem milden, aber ein dringlichen Ernst gelang es endlich, den bitteren Trotz,' der sich Helenens bemächtigt hatte, zu beseitigen und sie zu. einer Mittheilung zu bewegen. Als er aber schon aus ihren ersten Worten entnom men hatte, ein wie tiefer Abscheu gegen ihre Familie ihre ganze Seele erfüllte und wie grenzenlos unglücklich sie sich inmitten dieser, verhaßten Menschen fühlte, da glaubte er, seine Maske ihr gegenüber nicht langer festhalten zu sol len, und wenn er ihr auch aus Schonung für ihr kindliches Gefühl noch verschwieg, welcher Art der gegen ihren Oheim und seinem Helfershelfer vorliegende Ver dacht sei, trug er doch kein Bedenken, ihr seine wahre Eigenschaft zu nennen und sie zum Theil in das Geheimniß einzuweihen. Er theilte ihr mit, daß der junge Amerikaner durch eine wun derbare Fügung des Zufalls einem schweren Unrecht, dessen Opfer wahrscheinlich Rudolph Springer gewesen, auf die Spur gekommen fei und daß er sich sofort auf den Weg gemacht habe, um die.Urheber dieses Unrechts aufzu spüren und sie zur Bestrafung zu ziehen. Die, Polizei, habe, ihmihren Beistand dazu nicht versagen können, und sie werde auch bereit sein, das junge .Mädchen aus den Händen seiner Verwandten und seines Vormundes zu befreien, sobald sich die Berechtigung jenes Verdachtes erwiesen habe. Zur vollen Bekräftigung seiner Worte nahm Behrmann den grauen Vollbart ab, der sem Gesicht bis dahin unkenntlich gemacht hatte, und Helene erkannte den Polizeicommissar welcher sie in H. an der Leiche ihres armen Va ters vernommen hatte. Nun hatte sie allerdings keine-Ürsache mehr, an der ölichtigkeit seiner Worte zu zweifeln, und mit der ganzen Kraft ihrer Seele klammerte sie sich an die Hoffnung, in ihm endlich ihren Befreier gefunden zu haben. Mit fliegendem Athem erzählte sie ihm all ihre Erlebnisse - von ihrem Eintritt in das.Springer'sche Haus an bis zu ihrem ; Zusammentreffen mit dem alten Schreiber, und zu der Entführung durch ihren Vetter Caesar. : ' ' - Das Gesicht des Beamten war wah rend ihrer langen Erzählung immer ern ster und nachdenklicher geworden,- und als sie geendet,' reichte er 'dem armen, vielgeprüften : Mädchen in. tiefer Bewe gunz seine Hand, - Danken Sie es Ihrem wackeren Freunde Archer, mein liebes Fräulein," sagte er, wenn die schwere Zeit des Lei' dens jetzt ein Ende für, Sie erreicht ha den . wird ! .Ohne seine Geschicklichkeit und Energie wäre, der Schleier, den diese Elenden über ihr 'beispiellos verbrechensches Treiben zu breiten wüßten, vielleicht erst nach langer Zett, gelüftet worden, und Niemand wäre im Stande gewesen sich Ihrer wirksam anzunehmen. Auf Grund der übereinstimmenden Mittheihingen, in deren Besitz ich mich jetzt be sinke, würde ich mich wohl für berechtigt halten, auf der Stelle die Verhaftung der beiden Schurken vorzunehmen ; aber ich fürchte nur zu sehr, daß es unmöglich sein wird, sie zu einem freiwilligen Ge ständniß zu bringen, und daß unser Be-, weismaterial noch zu schwach' an greif baren Momenten ist,"' um sie zu überführen. Darum werde ich zunächst noch in meine?: 'einmal angenommenen ; Rolle r 1 ? - n:' i ' i.e i ' ' ' vleloen .'unv meinem 31a aus.mivegen. näher zu kommen suchen. Wenn ich dazu auch nicht gerade Ihrer Unterstützung bedarf, so rechne ich doch fest, darauf, daß Sie mich durch-kein Wort und'keine Miene vorzeitig verrathen werden. , Ich gebe Ihnen txU ausdrückliche und feste Versprechen, daß Ihr Aufenthalt in je nem Hause nur nock nach wenigen Tagen zählen wird und daß Sie die Genug thuung haben sollen die Nichtswürdigen aufs Tiefste erniedrigt und einer strengen Vergeltung überliefert zu sehen." , .. Helene dankte dem. Polizei-Kommissar mit einem sreundlichen Blick aber der Ausdrmt 'schmerzlicher .Trauer schwand nicht von. ihrem lieblichen .Gesichtund ihre Augen schwammen noch immer in Thränen. Behrmann hatte sie sehr auf merksam betrachtet, und es entging sei ner' scharfen Beobachtungsgabe keineswegs, daß trotz der sicheren Aussicht auf endliche Befremng auf dem Grunde ihrer Seele ein tiefer Kummer zurückgeblieben war. 'Nach . allem. Voraufgegangenen aber hielt er sich wohl berechtigt, hier auch über die Grenzen seiner Pflicht, hin auö helfend einzugreifend - Gestatten Sie. mir nur noch eine einzige Frage, mein liebes Fräulein." sagte er, ,'eine Frage welche jedoch nicht der Beamte, sondern der aufrichtige. Freund an Sie richtet, und welche aus der besten Absicht entspringt, auch wenn sie Ihnen jetzt etwas 'aufdringlich erscheinen mag. Wie konnten Sie sich unter diesen Umstanden dennoch dazu verstehen 'in'eine Verlobung mit Ihrem Vetter zu Willigen? Dazu hätte man Sie doch niemals zwingen können !" " " -" - Ich ? In eine Verlobung mit Cae sar? O, mein, Herr, wie konnten Sie das im Ernst von mir glauben ! Ich wäre niemals, niemals die Seinige ge worden." ' . . '

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rs Und doch wurden Sie msr al? sesny Braut vorgestellt, ohne dßß ich einsn. Widerspruch von Ihnen vernommen hättet ,. Das mag wohl sein. Meine Kraft war eben vollständig gebrochen. Ich hatte nicht mehr Widerstandsfähigkeit genug, um den Kampf gegen diese Uebermacht von Feinden weiter zu führen. Ich ließ AlleS'ü5er mich ergeben, ohne auch iHix mit einer Wimper zu zucken, aber in meiner Seele stand es mit unerschütter lieber Gewißheit fest, daß ich meinem Leben in demselben Augenblick ein Ende machen würde, in dem t$ mein angeblicher Bräutigam gewagt hätte, mich zu berühren." ' Behrmann sprach Helenen Trost ein, hüllte sich in seinen Neisimantel und be gab' sich , zum .Bahnhof, um mit dem Eourierzuge,' welcher nur wenige Stundeit für seine Fahrt braucht,' nach H. zu rückzukehren. d i n Z w c i l a ni p f u i f t i n e Folgen. Kalt und trübe war der Morgen de Wintertages angebrochen. Zwischen den Bäumen des kleinen Wäldchens hart vor den Thoren der Stadt, das von den Se kundanten zum Schauplatz des Duells auSersehen worden war, hingen noch die schweren, grauen Nebel der Dämmerung, ud das krächzende Geschrei einiger Krä hen, welche durch die Schritte der Punkt lich erschienenen kleinen Gesellschaft aus gescheucht worden waren, klang melancholisch wie'eine schlimme Prophezeiung durch die trübselig Stille. Mit einiger Verwunderung nahm Fred Archer wahr, dajj kein Arzt zuge gen sei, und er konnte sich nicht enthal' ten, an einen der Herren die Frage zu richten,' ob man etwa von der Beachtung dieser allgemein giltigen Duell' regel ganz Abstand genommen habe. Der Gefragte zuckte die Achseln und meinte: - , . Wir haben' allerdings geglaubt, da--rauf , verzichten zu sollen, denn wir hätten die Angelegenheit unmöglich mit der nöthigen Schnelligkeit und Heimlichkeit .betreiben können, wenn wir auch dafür hätten Sorge tragen sollen.Wenn Slt indessen darauf bestehen und das ist am Ende Ihr gutes Recht ' so müssen wir eben die ganze Affaire aufschieben." Dessen bedarf es durchaus nicht!" antwortete der Amerikaner. Als einer der Sekundanten die Geg' ner ersuchte an ihre Plätze zu treten, welche man durch in die Erde gesteckte Stöcke bezeichnet hatte, legten Beide ihre Ucberröcke ab. und leisteten schweigend der Aufforderung Folge. Man ließ zunächst Archer eine von den beiden Pistolen wählen und reichte dann dem jungen Springer die andere. Dann richtete dei Sekundant des Letzteren in einem sc gleichgiltigen' Tone, daß es sich dabei offenbar für ihn nur um die Erfüllung einer leeren Formalität handelte, an die beiden Gegner die Frage, ob sie nicht noch im letzten Augenblick einer Versöhnung den Vorzug vor einer Entscheidung durch die Waffen geben würden. Noch ehe der Amerikaner eine Antwort geben konnte, erklärte Springer mit heiserer. aber fester Stimme, daß er sich durch keine Erklärung irgend welcher Art als befriedigt ansehen könne; und damit war der Versuch einer gütlichen Beile gung der Affaire als gescheitert zu betrachten. Ich wiederhole also noch einmal," sagte der Sekundant, nachdem er sich aus einen völlig gedeckten Platz hinter einem Baumstamm zurückgezogen hatte, daß die Duellanten vom Platz aus und zwar gleichzeitig zu feuern haben, nachdem ich das Signal drei" gegeben habe. Wäh rend des ZählenS von eins bis drei darf gezielt werden. Also ich bitte : Fer tig !" ' Unbeweglich standen die beiden Män ner auf ihren Plätzen. Jetzt zum ersten v!al richtete Caesar seine Augen auf den Gegner,' z und.' seine brennenden Blicke schienen ' ihn durchbohren zu wollen'. Archer dagegen betrachtete den Todfeind mit voller Kaltblütigkeit. Er war fest entschlossen, in's Blaue zu feuern, und ebenso fest überzeugt, daß er das Opfer dieses 'ungleichen Kampfes sein werde. Aber gerade diese Gewißheit gab ihm eine an Freudigkeit grenzende Ruhe. Das Leben hatte nach der furchtbaren Enttäuschung welche ihm der gestrige Tag gebracht, keinen Werth mehr für Ihn.' ' : ' " ' " ' Die kalte. . Stimme des Sekundanten ertönte mit dem ' scharf ausgesprochenen Rufe: ; . , ; ; '.i - i .'.'!"! Eins !" Caesar hob langsam seine Pistole un zieltet ohne daß sein Arm auch nur um eines Strohhalms Breite gezittert hätte, nach dem Kopf seines Gegners. . Der Amerikaner dagegen blieb so unbewegt lich in seiner Stellung, als sei er nicht von Fleisch und Blut, sondern eine zum Scheibenschießen aufgestellte Figur. Wieder verstrichen zwei oder drei Sekunden: dann ertönte es laut und bestimmt: Zwei" -7 aber fast in demselben Moment der 'ausdrücklichen Duell-Bedin gung entgegen, krachte auch schon der Schuß auS . Caesar's Pistole, und ein leichtes blaues Nauchwölkchen stieg zwi schen den kahlen Baumwipfeln zum trü ben Morgenhimmel empor. Fred Archer -hatte im Auaenblick deS SckusseS seine '. linke Hand an die Schläfe gedrückt ; ,aoer er blieb zunächst aufrecht stehen, ! und es schien fast, als fei Caesar's Schuß ' vollständig fehl gegangen. Noch ehe sich aber der Pulverrauch verzogen hatte, begann die hohe Gestalt des Amerika rn-rs zu Wanken, die Pistole entglitt, seiner Rechten und er sank mit einem leich'ten Seufzer auf den Erdboden nieder 'Jetzt sprangen dieSekundanten aus ihren geschützten Stellungen hervor und auf den Gefallenen zu. Sie nahmen di Finger des Bewußtlosen) zwischen denen langsam das Blut hervorträufelte,, von der Wunde und betrachteten dieselbe mit ernsten Gesichtern. ; Das ist eine verteufelte Geschichte," .sagte der Eine halblaut zu seinem Ge fährten. Er hat geschossen, ehe das Signal, dazu -gegeben war, und wenn der arme Junge hier, wie mir's scheinen will, daran glauben muß, so ist eS vor dem Gesetz ke;n Zweuamvf mehr, son dern einfacher Todtschlag. DaS kann auch für uns recht fatal werden." ! Wenn man es darauf ankommen ließe, allerdings," meinte der Andere,

..aber wer will' uns ZwmaeiZ, ?u p?rrä.

;hen, daß hiet nicht AlleS ggn orduung.: -mäßig zugegangen ist?" Wüßten wir sicher, paß es aus mit ihm sei, so war es jg ffm besten, wir ließen ihn ruhig liegen." Gegen diesen herzlosen Vorschlag erhob indessen der Andere sehr entschiedenen Einspruch, und sie kamen endlich dabin überein, den anscheinend schwer Verwundeten nothdürftig zu verbinden und ihn in sein Hotel zurückzubeordern, wo man leiä't für ärztliche Hilfe sorgen könne. Mit Hilfe einiger Tücher gelang es denn auch endlich, einen nothdürfti' gen Verband herzustellen, und mit Bei' stand des schnell berzugerufenen Kutschers, den man durch ein reichliches Trinkgeld zum Schweigen zu verpflichten suchte,' trug man den Ohnmächtigen in den unfern haltenden Wagen. Nach dem rn deren' Gefährt, welches Caesar Springer hergeführt hatte, sah man.sich vergeblich um. Der junge Kaufmann chatte. . es vorgezogen, den Schauplatz unmittelbar, nach der Verübung seiner Heldenthat zu verlassen und in raschestem Tempo' de? Stadt wieder zuzueilen. ' Als Fred Archer aus seiner tiefen Bewußtlosigkeit erwachte, war man eben im Begriff, ihn vor dem Hotel Zum goldenen Löwen" aus dem Wagen zu he ben. Glücklicherweise war in der frühen Atorgenstunde der Straßenverkehr noch ein zu geringfügiger, als daß sich. viele Zuschauer hätten einsinden können,' und die Fragen einiger rasch herzugelaufener Neugierigen wurden kurzweg mit der Auskunft beantwortet, daß der Fremde das Opfer eines Unglücksfalls geworden sei. Der ! Besitzer des Hotels und sein Kellner machten, freilich äußerst: perblüffte Gesichter ; aber, glücklicherweise waren sie human genug, dem Kranken die Wiederausnahme nicht )u verweigern. Zugleich mit dem zurückkehrenden Bewußtsein hatte Fred Archer auch die Ver fügung über seine Glieder so weit'wi?' dergewonnen, daß er daS Anerbieten ferner Begleiter, ihn auf sein Zimmer tragen zu lassen, ablehnen und mit eini ger Unterstützung selbst die Treppe ßM' porsteigen konnte. AlS sie das erste Stockwerk, m welchem sein Zimmer lag, erreicht hatten, wurde eine Thür neben der Treppe geöffnet, und ein Fremder, der erst vor etwa einer halben Stund anaekommen war, trat auf den Corridot hinaus, tzs War ein langgewachsener, hagerer Mann mit schwarzem Hag? und einem schwarzen Vollbart. Er war sehr elegant gekleidet, trug Brillantxinge an den Fingern, eine dicke goldene Uhrkette und ein goldenes Pmeenez, hinter dessen leicht gefärbten Gläsern seine Augen vollständig versteckt waren. Als ein höflicher Mann trat der Fremde bei Seite, um die Heiden Männer mit dem Verwundeten, dessen Gesicht durch die Tücher des Verbandes zum größten Theil verdeckt war, vorüber zu lassen. ' Als aber die Blicke des Amerikaners seine gestalt und sein Antlitz streiften, kam ein Aufschrei über Fred Archer's Lippen, Welcher eher durch eine heftige Ueberraschung, als durck einen körperlichen Schmerz hervorgerufen zu sein schien. Verwundert sah sich der Fremde nach ihm um, aber der junge Mann hatte sein Gesicht schon wieder. nach der ande ren Seite gewandt und war ohnedies in der nächsten Minutß in der Thür seines Zimmers verschwunden. Wer war denn das?" fragte der Herr mit dem schwarzen Barte einen Kellner. . Und sollte ich etwa aus Ver sehen statt in ein Hotel in ein Kranken haus gerathen sein?" ., O nein, Herr Doktor," meinte der Gefragte. Diesem Herrn ist nur soeben' ein Unfall zugestoßen, und da 'er schon früher bei uns abgestiegen war, konnten wir ihn nicht gut auf die Straße setzen. Er wohnt übrigens zum ersten Mal bei uns. Er ist ein Kaufmann NamenS Friedrich Walter." So! So!" meinte der Fremde gleich giltig. . Als die Zeugen den Verwundeten mit dem Versprechen, einen Arzt zu . senden, verlassen hatten, klingelte zener und ver langte vom Kellner eine genaue Auskunft über die Persönlichkeit des Fremden, der ihm vorhin begegnet war. ' DaS ist Herr Doktor Neißner -aus Chicago' versetzte der Gefragte. Der Herr ist. erst heute Morgen mit dem Frühzuge aus H. eingetroffen." Sehr wohl ! Hat er über die muthmaßliche Dauer seines hiesigen Aufenthaltes etwas geäußert ?" ' " . -1 ; : Nein, aber er hat das Zimmer , für acht Tage in Anspruch genommen, . wird also jedenfalls so lange hier verweilen." Ich danke Ihnen für die Auskunft. Ich habe den Herrn denn doch wohl einer Ähnlichkeit wegen mit . einem Andern verwechselt. Ist Herr Müller, schon zurückgekehrt?" , . r. Nein und er ist bereits seit gestern Äbendfoxt." Wann trifft der nächste Zug auö'H hier ein?" . - . In etwa anderthalb Stunden." , Wohl, so werden Sie dafür Sorge. tragen, daß Herr Müller sogleich, nach seiner Rückkehr ' zu mir geführt werde. Ich verlange das unter allen Umständen, hören Sie ? Auch dann wenn Ihnen etwa von dem Arzt verboten werden sollte. Jemanden zu mir zu lassen. Ich muß den Herrn unbedingt sprechen." Der , Kellner versprach, dem Befehl Folge zu leisten, und ;og sich zurück. Schon nach wenigen Minuten erschien der Arzt, ein kleiner, korpulenter, red seliger Herr, der zuerst beim Anblick der Wunde ein sehr bedenkliches Gesicht machte, bei näherer Untersuchung aber, zu tröstlicheren Ergebnissen zu kommen schien. Das . sieht Gott sei Dank schlimmer aus, als eS in Wirklichkeit ist," meinte' er,-aber die Kugel denn von einer Kugel rührt die Wunde ' her, mein Lie Ut, da werden Sie hoffentlich nicht in Abrede stellen wollen die Kugel hätte nur um einen halben Centimeter weiter nach rechts zu treffen brauchen, und es wäre, sicherlich um Sie geschehen geWesen." . . Der Arzt legte .einen neuen Verband an und verließ das Hotel.' In wachsen der Erregung harrte Fred Archer der Rückkehr des Polizei'CommissarS. Nach anderthalb Stunden vernahm er leichte Schritte, welche draußen auf dem Gange näher kamen und vor der Thür seines Zimmers Halt machten. Es schien, als wenn die Personen, die da. gekommen

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nuscii, dc ganz leise und zaghaft an die Thür gcklopft tvurde. Von einer süßen und loh bangen Ahnung durchbebt, rief Archer den Draußenstehenden zu,' einzu treten, und eine dunkle 1!öthe färbte seine Wangen, als er sah. daß es in der That Helene in der Begleitung einer anderen,' ihm unbekannten jungen Dame Ivar. Die Letztere war es, welche zuerst aus ihn zutrat, und ihn anredete : . - Erstaunen Sie nicht, mein Herr, über unseren gewiß unerwarteten und wahr scheinlich auck unerwünschten Besuch.Derselbe war für mich jedoch ein Gebot der Pflicht, und ich hoIe, Sie werden mich nicht ' entgelten lanen, was Ihnen mein Bruder Uebles gethan. Ich heiße Albertine Springer, - und Sie brauchen mir gegenüber kein Geheimniß daraus zu machen, daß es mein Bruder war, mit dem Sie sich heute duellirt haben." Der Ingenieur hatte ihr nur mit hal bem Ohr. zugehört und feine Blicke hatten. sich, unverwandt auf Helene geheftet, die .mit, gesenkten Wimpern an der Schwelle der Thür stehen geblieben war. Ex wußte nicht, wie er sich ihr Erscheinen zu deuten hätte, wußte nicht, ob Alhertine in ihr.Geheiinnig eingeweiht war, und vergebens suchte ee darum' nach einem Wort der Erwiderung Dascklua Helene die Augen auf und begegnete den seiniaen, in denen ein Ausdruck unsaa. , u . - - - -" licher. Trauer und innigster Liebe lag. All die Geradheit und Treue, welche ihr einst aus seinen Zügen so wohlthuend entgegengeschaut hatte, lag wieder ttf sejnenz Gesicht und unter diesem ersten, unmittelbaren Eindruck vergaß das junge Mädchen Alles, was sich seit ihrer Trennung zwischen ihnen aufgethürmt hattet vergaß sie des Geliebten vermeintliche Treulosigkeit, seinen hqtten und ver letzenden Zweifel an ibrer eiaenen Neckt, schassenhett und die, bitteren Worte, die ' : .Tl ' ?r ' ' n . ' ' er genern zu lyr geprocyen. aut ausschluchzend sank sie neben seinem Lager in die Kniee und mit dem Ausruf : Ach; Fred ! Mein lieber lieber Fred !" drückte sie nhr thränenfeuchtes Gesicht auf seine fieberbeir.e and. ' l (ForNttzunasolgt.) i. Vom Auslande. Nach und nach dürsten öie Gläubiger des verstorbenen Bayern königs doch noch zu ihrem Gelde kom men. . Nachdem das Curatorium der Civilliste König Otto's von Bayern alle Activen des Nachlasses König Ludwigs II. übernommen hat, liegt ihm die Re gulirung der Passivmasse ob. Wie nach dem ode Viktor Emanuels König Hum bert den Naßlaß seines Vaters zur Befriedigung der Glaubiger übernahm, so wird sich auch in Bayern die vielbespro ebene Cabinettskassen-Angelegenheit ohne Staatshilfe erledigen. Das Curatori IM, das unter den Verhältnissen, wie sie bei König Otto bestehen, aus der nun heimgefallenen Prinzenappanage und der Secundogenitur namhafte Ersparnisse machte, benutzt jetzt die letzteren zur Deckung der Schuldposten. Die Halste der Sckuld besteht übrigens in dem von der königlichen Secundogenitur an sich schon garantirten Bankanlehen, dessen Amortisation mit jährlich 750,000 Ms. in einem Decennium enden wird. Am königlichen Hofstaate stehen außerdem wesentliche Reorganisationen bevor; das Hofkassenwefen wird, wie in Preußen, thunllchst ' centralisirt, die unnützen Stabskassen fallen weg;, das sehr ver zweigte und theilweise unmotivirte Frei kartenwesen bei den königlichen Hofbüh nen soll neu geregelt und auch Hinsichtlich des Hoftheaterpersonals soll gespart werden, obwohl es der feste Wille des Prinz-Regenten ist, die Hofbühnen auf ihrer künstlerischen Höhe erhalten zu se hen. Der Repräsentationsbedarf des Prinz-Regenten muß von der königlichen Civilliste bestritten werden. AuS einer rheinischen Stadt schreibt ein Correspondent : In einer höheren Lehr- und Erziehungsan stalt" für Mädchen ist es den 1012 jahrigen Schülerinnen auf's Strengste untersagt, Worte' wie' Leib, Lenden, Beine, Waden u. s. w. in's Französische zu übersetzen bezw. herzusagen. Ich könnte diese verbürgte Mittheilung ohne Weiteres hier, wiedergeben, allein ich möchte doch die ' Frage aufwerfen, . ob denn jenes jedenfalls den reiferen Iahren angehörende Fräulein, mit obigem Verbote etwa die -Unsittlichkeit" bekam pfen und die Sittlichkeit" zu fördern gedenkt ? Das letztere wird doch kein Mensch ! zu .glauben geneigt sein; wir meinen vielmehr, daß eben jenes nachgerade absurde Verbot Reflexionen bei einem harmlosen -10 1 1jährigen Kinde herbeizuführen geeignet ist, die das Ge gentheil von dem bezwecken könnten, was die Dame mit ihrer Sittlichkeits - Reform" offenbar zu erzielen beabsichtigen mag - '' ' : Am 25. August vermählte sich' in London der ehemalige Oberst Maclan mit dem reizenden sechszehnjahrigen Fraulein Mand Diklof. Beim Frühstück ward über das Ziel der Hoch itsreise gesprochen. Der Oberst schwärmte von Paris, die Braut erklärte, dort sei es. jetzf zu, heiß, sie wolle bis zum Herbste die . Schweizer Seen besuchen. Man konnte sich nicht einigen. Da sagte der Neuvermählte, plötzlich : Wir werden doch nicht streiten, mein Herz.- Dazu lieben wir unö zu sehr. Lasse Deinen Taugenichts von Gatten sechs Wochen in Paris herum tummeln, gehe Du mit Deiner Kammer jungfer in die Schweiz, und im Oktober kommen wir wieder, hier zusammen." Am Abend . begleitete der Oberst seine junge 'Frau zum Bahnhofe, . reichte ihr galant einen Blumenstrauß und eine Bonhonniere,sie warf ihm vom Coupesenster Kußhändchen zu und der schwach tende Gatte rief seiner davonfahrenden Frau noch zärtlich nach : Schreibe mir täglich, sonst verzweifle ich!" Communiöm US. Krollmeier: Sag' mal Bollmeier, wat versteht man denn unter.. Communismus? Voll meier : Det weeste nich ? Det is eenfach so ; Also. ick. habe ne Pulle un Du hast en Nickel, versteh ste ? Na, also, nu gebe ich Dich de Pulle un Du koosft for den Nickel Schnaps darin un den trinke ich aus. Det is Communismus.

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LÄ; .. Eisenbahn .Zelt. Xaöclle. Ankunft und Ndgang der EtstndahnzSge in Jndlanapolik.an und naH Sonn tag. den 3. Januar 1886. Sesstrouvtlle, adtson un JndlovapolU Visenbadu. Abgang: Lnknnst: . vaknitnm. t.iiB tlttl li,l 4 in k üd r tZg. ,.. 4.15 Brn i S adee . 8.15 1 S?" att 3.M R. , Wv lfm: U ntip tag. 6.45 leAftt?gxS.o5 Laudalia Lwe. - UaU Trat, .... 7. ' 9p, U.W Xern Hnt tc. UOO Caeifte x li nn $ie 1 45 ea nhke...u 5! r?n,.... 4 Qntti i m WefternWaU...ia,VNm Schnell, 3 36 Kar Gledeland, Colnmbn, Cwtlnuatt und Sntta uapvtt tsknvayn (ee Line.) - ? II is 4-00 Bni 1 1 Ct 8 ff x tfla 1.40 nTers. ae... 10.10 c 9 n a 9i JlJoSS nton C l tx.10.05 nd.rfo tt ... l.ta ? j? ? 1? ! 10 i - 3 i iZ a a , h, j3.w N 5 et 1 1 135 rS rightwood Dtdtsiou, . ..und I.' ' gangtilltch. UOb. tZglich. 1.13 Ba 10 41 11 lixa US Sa 6 30 t glich. 4.40 Km IU.IV " 11.09 Cm : 1.00 ' ttslich. 3.&0 R 40 9tm ' täglich. 7.1 M I UJUch.lOJiRni CiscinnaU, SaManajoIU, Ct. Senil n. CtjUag wienouDB. iaaanan tftou. C ftloutlo. 8. 4.00 Sa I Jndiana, 10 43 tnetnnatt tt ii 2J ni 8Btfiii. U.4S B Elftem ,.... U4SKa C t I tSaUAItt . lilEa l,SCT..IiJ M Uc. c 6.40 Ehieags Divifio. Vto Bari 7.10B CiiCslslO Qaü .!! CtU&AM . täglich.. 3.336a attoette Kcc.U.ii Wittirn ( b.10 s täglich k ll.lüRia Z f f,u ' etnetnnatt . 3d a VitUburg, Tweinnati & l. LsniZ ClsenSaha RODBfl AS RiB Bet mmt l täglich 4.30 Ba Hit 9t ouljenonrncneonnl jl.0 j B Dccaula. Sonntag 4.00 a R9onc '"5 v"t PS KP 8ch 11.44 8a S 4 OBl. toBi .... Ra KP vxiaau9 .. apern au kgl 4 tü Stirn j Western Kali. . . .40 - v - 7 " Wj IttgltO) 10. - Ehicago Route via otomo. ,icg Schnell. I J,'A o. j IX. O ch,ll,ua... 4.00 B Chicago rprct.ii.00 b Jndpl'4 1t u. I tn 3j abaß, Et. 2ioU & vacifie. ,t5hieatl 7.1& Bm hl (tag 8.0 Bn 9i 3.1 R Ehi 5 :ch r t CI 7.10 k ffl U X. . 11 .lü D t K d oil. 6.U Wich. SU, und 2)tU& Zolb i .11-dO 81 I Von jwavni.. 1.40 B IridiauapsliZ uud viueeuue Siseubabu. Uail Cairo j 7.1b B Btncenatl tc.10 43 Ba Ctaeinncl See . 4.40 a I Ratl CaU 0. C80 a kwcwnati,HamiltouszIndiauup,llkiseuiah. 3bp tLNY 4.0V B OBnuluiUfiUc 5.30 Ba ?lbPilttCt. 2.11.1K) kkIillU 8.S0 Ba ail. u.48 Ba 3nd, u Ct8tttlia 4i , ineinnatt Ace 4.00 ttn. .C.. Z.d0m Zndiana, vlooQwgton ndVeftern visendahn. Pak rn ail.. 7.S0B anTez F L d. 0m Ä6 Üi 13 00 K en a s tfifliou at Oeftliche after K S Gz. täglich.... .... 4,00 Ba Eine Sx,e 10.40 a Atlantic l.. 9.45 Km öipnl 8.30 d Didlstsu. Oftl.rUaU....4.)Sm gl. cpreK.... S lAd tlanlie 4 0sRm Paeifle rpreß... 7 09m 5J?......10a Weftern Crj .... 4 4a Sndiauapoli uud vt. Lout viscubah? Zu 9nxtL ec. v Ci tag CC 3.45 B oal Paflcngtt.ltf AM a aatje c tagt, e.issa 3dtao,U5 3.33a täglich 7.2 Km oft tt et 4tl. iMQ V U st fc ii täglich i u e e.ios m Limt Erp tal... ll.dö vm LoniSville,New vlbanh & Chicago. Nir.Line (silcaoo 9t isll;.ll.iOi hteaga z. tgl.. OB, äo c liUMBi IScnon cc 4 4b?t tch tfUo llcag. I Mail ll.ISZkm ich. U 4 hie. . r ati. xioea Jndtanapoli, Decatur & Springsield. Dee Peo ail. 8 ZLLm Itonttjuma cc tgl aulg Sonnt. 6S0Äb SchneLlü r 1 1 3 SOBat 9iont(uiai Aea aulaCoant... SCOBa qncn,ug r ...10, all I 30a Rüat mit 1 1. &tbnfcfri.r.a mi . tau p, fJarlor.ff 4i. . WABASH BOUTE ! Fall Sie die Stadt nach irgend einer Stich, tuug hin zu verlassen beabsichtigen, gehen Sie zur Wabash Ticket-Ofsiee, Vio. 56 Z?est WasYiRglon Straß,, ' Indianapolis, und erfragen die Fahrpreise und'uäheren VLittheilungen. Besondere Zlusmerksamkeit dird Lanb-Käufern und ' ' Emigranten zugewandt. ' " Rundfahrt.Tickets nach allen Plätzen vsx Westen und Nordwesten! ' ? . : Die blrektkste Linie . uach FORT WAYNE, ' ; TOLEDO, '': DETROIT uud allen östlichen Städten! ' StnildaggouS, Yalafi-SthlafvezZ, zuverlässiger Anschluß und dollstZudize Elcherheit mache die ' , ' ttroße Wabajh Sahn Me L beliebteste Pasiagier-Bahn m ÄmeMl . , ' ' i IT. I. Wade, . Diftrttt.Paffagier. uud Laud.Zlgent. I i 4 n a x l t I, I d. I l s. S ra i t h,' Seueral Ticket-Mauager. ?. S h a n d l e r, Sen..Pass.. und Ticket-Agt., St. Louis, Mo. Cin'li, Harnilton & Dayfon Dahn. ' ' ' - t '. i ! 1 i 1 kS'TSglich drei Züge nach und von lEineiNNSti, . ' . ' . uud allen Ortschaften Nördlich. Oüdllch u. OestliS. ' i ' pLnktliche Verbindung it allen Zöge nach Ja.jtoTk9 Toledo, 33etxoit & öaeinaw. ;. ? Wegen Auikuuft und Villetweude mau sich au den Agenten, Scke Illinois Straße und Keutucky Adeuue oder Uuisn Depot. Samt Stt,enso, 0.B.. ?. B Barzard, Agent.