Indiana Tribüne, Volume 10, Number 6, Indianapolis, Marion County, 24 September 1886 — Page 1

tä$ 067 00 IhA A KTHrksMtfi ilWW Ofstee : No. 120 Oll Olarlzland Steche. Jahrgang 10. Stimmt 6. Judianapolio, Jvdiana. Freitag fcca 24. September .88.

M

HXCU AAA.

l'fHu' WytWvV

rmCS

v ifyflT i

. 1

ü

IltAy

V&JV

1 '

Änzeigeci r diejn Spalte soseit dieselben nicht Ge ich Sstl anzeigen find nd den Raum von drei Zeilen nicht öberfteigen, derden u n e u t g e l t. l ich aufgenommen. Dieselden bleiben 8 Tage stehen, können aber unbeschränkt erneuert werden. Anzeigeu, welche bii Mittag 1 Uhr abgc geben kerdeu, finden noch um selbige Tage Ausnahme,

Verlangt. Verlangt: Ein zuverlüsfkger 5lung zum AuStragen der Tribüne" im östlichen Stadttbeil. Verlangt ein 1'iädchen für llgmine Haulartett i einer keinen Famtl. Nachjufrag N. 64 Reifer Straße. 2Ssp erlangt wird ein sdche für allgemein Ha arbeit in etner kleinen Familie. R. 2t ortz odie Ltraße sx Berl a n gt ein Zdchen ,u gchen. uß eng, lisch verstehe. Ro. M Süd Jllinols Str. Zb,p erlangt in Jung von I-l7 Jähren m ein Pferd u besorgen um sich im Hause nützlich U machen. Nachjusrag,n R. tZ irgiaia Ave. 25fp Stellegesuche. 9 t a et) t ine Sti bin. R. K9S . Neridianft. 2S sucht wird stelle der irgend welch eschiif tizung von zwei Schwestern aus Deutschland. Na. 243 Süd Telaar Str ZS ? sucht wird Stele von wem zuver! figenkrei der, der in allen F-achtdexotlSeschttd weiß, ähere 121 ulderr, Ltraje. As? gesucht lvird Arbeit von etnera Wanne, der gut Nxfedungku hat. Nähere in der Office d. U. IS da Zu vermiethen. u vermiethen: Mehrere hübsche Zimmer tu r. Teate. Satter' lock, 226 Oa Wash. Str. da Zu verkaufen. Zu verkaufen: Ein SaloonnebftBaardingiau. it undschaft und gut Lage, unter künftigen edingungen. Nachzufragen in der Office die je I Blitte,. HSb Verschiedenes Vollmache werde TuSzeferttgt und Selber aui Europa ewge ,gea von Stöbert K mvf, 8ff. Notar. 414 üd ISenbian Straße. Proxte und billig Bdin,g. ILlllt-,Haut und NervenKanlhei. ten eine SpezialltSt. Dr. Denke-, Satter, 226 OS Wkshwgto Str.j Zu kauf: Hau nd 8t im südlichen Stadtthett. Da Hin enthält 5 ßimnui nd ist last neu. Die Lot (EZlot) ist 41 Fuß breit bi 110 Jutz Ti f. ruvne und ifteen am Platz. Prei l50. Herrn Sieboldt, Office; No. 113 Oft Washmgwn Str. Unser Lager von Hchft-HÄtölV l ist vollständig. Feine Cylioder - Hüte ! Nur drei Dollars. Eine Masse von verschiedenen Muster 5Z n a b e n - H ü t e n zu fünfzig Cents. Bamberffer's ?o. 16 Cß OZasbtugtoolK. H. J. Sclionacker's Testirnonial Concert ! am Freitag Abend, 24. Sept'br. in Tomlinson Halle. Jährliches Hkröst-Fefi! und . Großes Preisschiehen an Sonniag nnd QXlonfa, den 2. und 27. Okptbr. im SOHUETZEN . PARIC ! Preis un Werlh n $300 für die verschiedenen Lcheiien. Mg, gehen vsmvn' Devot um I Uhr 30 Nt und 2 llhr Win. NuchmittazS ad. Der Eintritt wird ur Solchen gestattet, die mit inla dun Zart versehen sind. DieseUe find bei den ZZitgliedern zu haben. John Phil.Delase So-Io Saloon, Zls. 185 Hfl MastZington Str. Indianapolis, Jn'.d. Jodn Wcilacber, Salooll u. Billlllldchallc, OO N. Venusvlvauia Otr.

Qtntß ver Telegraph. . ' mm O c 1 1 1 1 u ! i 6 1 1 n. Oaidingt on. D. E.. 24. Sept. Hübsche Wetter. Südwind. D er Anarchistenproeß. Chicago. 24. Sept. Richte: Gary erklärte beute früh, dak er nächsten Frei

tag bereit fei das Gesuch um einen neuen Prozeb für dle verurteilten Anarchisten zu prüfen. . Eisenbahnunglück. Berlin. 24. Sept. Ein Zug mit deutschen Soldaten, welche von Straßbürg heimkehrten, ist mit einem andern Zuge in der Nühe de Berliner Bahnho se? zusammengestoßen.' Drei Soldaten find ge:ödet, 20 vervundet. Gbttoriclles. In Peabody, Maff. Haben strei kende Arbeiter e.m Kosthaus in Brand gesteckt, in welchem vierzig nicht zur Union gehörige Arbeiter wohnten. Glück licherweise wurde das Feuer noch recht zeitig entdeckt und die Teufelei gelang nicht. Commentar ist überflüssig. Parnells Landbill ist im britischen Unterhause wieder verworfen worden Dieselbe lief auf eine allgemeine Pacht ermäßigung um 50 Prozent in Irland hinaus. Ein hoffnungsvolles Zeichen für die Zukunft ist allerdings die That sache, daß die Verwerfung nur mit '279 gegen 202 Stimmen stattfand, praktisch aber macht das für den Augenblick keinen Unterschied. Es wird wieder zu Ereig niffen kommen, welche Zwangsmaßregeln im Gefolge haben werden, und Nobhett, Erausamknt und Reaktion werden einst. weilm wieder Triumphe feiern. C3i sann man reich werden 7 i. Das Bestreben Etwas zu erwerben, ist ein vollständig natürliches. Die Ver hältnifse sind heutzutage derart, daß man nicht weiß, wie es Einem am nächsten Tage ergehen wird. Jeder möchte sich gerne , für Krankheitsfälle, hohes Alter u. s. w. vorsehen. Es ist ein durch die ganze Natur gehendes Bestreben, sich den möglichst großen Genuß,' mit' dem möglichst kleinen Kraftaufwand zu ver schassen. Niemand arbeitet- mehr, als ihm zur Erreichung des gesteckten Zieles nöthig ? erscheint. ' Bedenkt - man fernes welchen Einfluß und welches Ansehen der Reichthum verschafft, so ist es ganz na türlich, daß das Streben nach Reichthum ein allgemeines ist. Die Frage, wie man reich werden kann. ist daher für Jeden gewiß intereffant wir wollen aber gleich im Voraus sagen. daß das Rezept, das wir mittheilen wer den, nicht für Jeden anwendbar ist. Um die Mittel zum Reichwerden zu entdecken, ist es nöthig, die verschiedenen Erwerbsmethoden einzeln zu prüfen. Prüfen wir zuerst das Mittel der Arbeit. Das ist in einem Lande, in welchem so viele reiche Leute mit einem gewissen Stolze daraus hinweisen, daß sie auch einmal Arbeiter gewesen seien, doch ge wiß in der Ordnung. Nehmen wir für unsere Zwecke einen gut gestellten Arbei!er, der fünfzehn Dol lars die Woche verdient. Fünfzehn Dollars per Woche sind ein Verdienst, den verhältnißmäßig nur wenige Arbeiter haben. Und nehmm wir für dieses Bei spiel an, der Mann vermöchte mit zehn Dollars' die Woche auszukommen und sparte jede Woche fünf Dollars. Und le gen wir das Alter von 20 bis 60 Jahren zu Grunde und nehmen wir an, daß der Mann in diesen 40 Jahren keine Stunde Arbeit verliert, keine ungewöhnlichen Ausgaben hat. Wir nehmen also hier den denkbar günstigsten Fall, so wie er kaum einmal unter tausend Menschen ein trifft. Dieser Mann kann in einem Jahre $25, in vierzig Jahren also 510,000 sparen. Durch fortwährende Verzinsung ist eS möglich, daß sich das Vermögen des Mannes nachvierzig Jahren ununtttbrochener Arbeit, bei stetigem Verdienst und stetigem Sparen auf $25.000 belauft. Das ist zu einer Zeit, in welcher es huu dertfache Millionäre giebt, welche das Doppelte und Dreifache in einer Woche an Zinsen emehmen, kein Reichthum. So klein dieses Vermögen nach heuti gm Begriffen ist, so konnte es doch nur un ter den für einen Arbeiter denkbar gün ftigsten Umständen erworben werden und nur dadurch, daß er sich Entbehrungm auferleste und sich bei einem Verdienst, von $15 per Woche mit einem Verbrauche i von $10 begnügte. ;, .

Nun lassen wir den Mann aber bloß zehn Dollars die Woche verdienen, und die meisten Arbeiter verdienen ja nicht so viel, dann haben sich die $25,000, welche aus den ersparten $5 zusammenkamen, schon in Nichts aufgelöst, und nimmt man an, was ja auch in der Regel der Fall ist, daß der Mann nicht ununterbrochen 40 Jahre lang Beschäftigung und gleichen Verdienst hat, nimmt man an, daß durch

Krankheitsfälle große Ausgaben entstehen, m m W W rtA . . ? ? so yaven slch vle xn weniger als Nichts aufgelöst. Freilich der Mann, der bloß zehn Dollars die Woche verdient, kann noch schlechter leben und selbst von zehn Dollars noch etwas erübrigen, aber wie viel wird das Wohlsein? Und da die weitaus größte Zahl der Arbeiter noch viel weniger als zehn Dol lars die Woche verdient, so entsteht für den Arbeiter gar nicht mehr die Frage : wie kann ich durch meine Arbeit reich werden, . sondern vielmehr die Frage : mit wie wenig kann ich auskommen, um überhaupt leben zu können ? Um nun die Arbeit als angebliche Quelle des Reichthums genau würdigen zu können, wollen wir einige Zahlen aus dem Berichte des statistischen Bureaus von Jndiana für 1834 anführen. Da gab es in Jndiana 5866 Möbelarbeiter, die einen Gesammtlohn von $2, 433,523 erhielten. Belief sich also da Durchschnittseinkommen eines Arbeiters auf $415.70, sein Wochenverdienst auf $7.93. In den Eisengießereien waren 3,413 Leute beschäftigt, dieselben bekamen $1,703,250 ausbezahlt, kommt auf den Mann $499 oder $9.59 die Woche. Cizarrenmacher waren 1032 beschäf tigt. Sie verdienten $430,852, also $444.41 per Mann und $3.55 per Woche. So ist das Verhältniß in ziemlich allen ErwerbSzweigen. ' Nur die Brauer bilden eine Ausnahme. In den Brauereien Jndiana's waren 930 Leute be schüftigt, die zusammen $865,379 erhielten, kommt also auf den Mann $833.03 und per Woche $16.98. Man sieht, die Brauarbeiter kommen über die $15 hinaus, und könnten am Ende noch mehr als $25,000 zusammenkratzen. Wenn dies aber doch nicht ge schieht, so ist dies eben deshalb, weil eS keinen Brauarbeiter giebt, der seine Beschäftigung vierzig Jahre lang aushält, weil der Brauarbeiter lange ehe er die $25,000 beisammen hat, sich einen andern Beruf zu suchen gezwungen ist. wenn er 60 Jahre alt werden will. ES ist also auch hier dafür gesorgt. daß die Bäume nicht in den Himmel wachsen, und man sieht also, daß die Arbeit nicht das geeignete Mittel zum Reichwerden ist, und wir also ein anderes Mittel prüfen müssen. DraWaHriHten. Norninirt. New Bork. 23. Sept. Die Central Labor Union hielt heute eine politische Convention ab und nomlnirte Henry George als Mayor. Ein entsetzliches Unglück. Omaha. 23. Sept. Letzten Abend war im Hause des Herrn Jinn Gesell schaft als eine Lampe umgeworfen wurde: Frau Tilcomd versuchte mit ihrem Kleide die Flamme aus dem Tep pich zu löschen, als sie plötzlich selbst in eine feurige Lohe gehüllt war. und mit fast einem einzigen Satze die Treppe hin abstürzte. Ihr Bruder lies ihr nach und riß ihr die Kleider vom Leibe. Sie lies ihm davon aus die Straße und fing an sich die Reste der Kleider selbst abzureißen. aber so wie sich ihr Jeötand näherte. sprang sie wieder weiter. Schließlich holte man sie ein. und wickelte sie in eine Decket Sie ließ sich dann ruhig in ihr Zimmtr tragen. Ihr Körper war bloß eine einzige Brandwunde. Nach einigen Stunden starb sie. Eine nette Polizei. Philadelphia, 23. Sept. In der sünsten Ward herrschte gestern Schrecken. Polizeilieutenant Röche kam mit einigen anveren Polizisten und eini gen StadtrathSmitgliedern in die Wirth schast von Harry Dölp an der Süd sech sten Straße. Sie waren Alle betrunken. Im Saloon befand sich ein gewisser Redenach, aus den sie es abgesehen hat ten. weil derselbe Haftbefehle gegen ge wisse Leute wegen Wahlbetrugs erwirkt hatte. Redenach verlieb die Wirthschaft sofort durch eine Hinterthüre. Unmittt! bar naher kamen einige Schwarze in die Wirthschaft. Kaum waren sie einzeln ten, alt Polizeilieutenant Röche und

A. Sarnrnona.

Sammons I Volles (DewiSt. Office: No. Virginia Ayo. noch einige Polizisten ihre Revolver zogen und aus die erschreckten Neger feuerten. Dieselben flohen, einer Namens Powell erhielt jedoch eine lebenSgefähr' llche Verletzung. Powell wurde nach sei ner Wohnung gebracht, aber später von Freunden der Polizei in einer Kutsche fortgefahren; wohin, weiß man noch nicht. Nachdem Powell getroffen war. fielen Polizeilieutenant Röche und Stadt rathSmitglied Lloyd einen gewissen Pe troff an und schlugen ihn so. daß er schwerlich davonkommen wird. 'Bis jetzt hat man noch nicht gehört, daß Einer verhaftet wurde. Drl S onnes che in. St. LouiS. 23. Sept. Dr. Sonn. schein wurde zwar kürzlich von seiner Gemeinde wiedergewählt, aber jetzt stellt sich heraus, daß es mit dem gegenseitigen Einverständniß geschah, daß er kurz nachher abdanken werde, doch würde ihm der ganze JahreSgehalt von $5.000 be zahlt. Teuflisch. Peabody. Mass.. 23. Sept. Um 1 Uhr heute Morgen entdeckte man Feuer in einem dreistöckigen ttssthause an Main Straße in welchem lauter NichtUion leute wohnten. Die Bewohner wurden geweckt und eS gelang ihnen da Feuer zu löschen. Man fand nachher im Keller eine Menge .brennbaren Stoffs angehäust, welcher angezündetworden war. o Blitzschlag. Lima. O..' 23.". dkyt. Während eine Gewitter heute Morgen schlug der Blitz in einen Oelbehälter und sitzte den selben in Flammen. DaS Jeuer theilte sich noch einigen anderen Oelbehältern mit und eS entstand in Schaden von $25.000. Preiserhöhung. P i t t b u r g. 23. Sept. Die Nagel' fabrikanten haben eine Preiserhöhung von 10 Prozent beschlossen. ' Ehrendezeugung. Limerick, 23. Sept. Die Stadtbehördin beschlossen Gladltone daö Ehrenbürgerrecht zu verlichen. Die Städte Cork und Waterford faßen kürz lich ähnliche Beschlüsse. Kranke Vieh. C h ica g o.23.Sept. In den hiesigen Destillerieen befinden sich 3000 Stück kranke Vieh. Man hält die Krankheit für Lungenseuche. Die viehürztliche Staatöcommisston entschied, daß die 3000 Stück umgebracht werden müssen, um die Ausbreitung der Krankheit zu verhln dern. Ott Oadel. G san gen und eingesperrt. Madrid. 23. Sept. General Villa campa, der Anführer der Insuliektion. wurde verhaktet. Er hatte sich in einer Mühle bei MobljaS versteckt. Heute Mor gen wurden hier 73 Gefangene einge führt. Ausgewiesen. B e r l i n, 23. Sept. Zwei amerikani sche Bürger. Namen Schmidt und Stuhr. welche sich seit einige Wochen be suchSveise in Kiel. Holstein, aushielten. wurden von der Regierung aufgefordert, bis zum 8. Oktober daS Land zu ver lassen. EinBesuch. Berlin. 23. Skpt. Kaiser Wilhelm wird in der ersten Woche des Oktobers von Baden zurückkehren und den Besuch deS Prinzregenlen Luitpold von Baiern empsangen. Diel ist . der erste osfizielle Besuch eine bairischen Herrscher in Berlin seit der Einigung Deutschlands. Marktpreise. , i, . 9U.3 St. 75 ; 3 rath TI. ' Xom. 9t. I nett 40: gelb 87: gi1t 38:. Hsr. ? , AiZ gemischt 22. ggen. i2u Älet. S9 00. . t 7.80 9X0. Schinken. 10 -13c. Schulter. Sxeck. 8-10. ett . cheinschmal,. 1 ehl. Famil ,Z.b0-k':anc, S3.40-S3.&0 fllira S12 13.50; ftctn 1.50-1.7. ter. 13: in Ctore 14c. Butter, rtftsurs 18 30; Dair, 1315; BUTUTI O 0k. sahne,. Jtt 7e, Türke, 7-. ftcrtoffliM. kr u 75c -1U0 per feil, fei. , kl.2S-kl.75 per rl. GüiflanaOtiOtta. New Bork. 23. Sept. Angekom. .Amerika" von Liverpool.

Conrad Uueller.

& lueller,

1151a 53sS,1

Gute Qualität. Nard: 149 Souili Alabama St. H a m b u r g. 23. Sept.1 Angekom.s: .Westphalia von New York. South.ampton, 23. Sept. Ang. ,Trave- von New York nach Bremen: H i e fi g e ö. VzT Tlat) Williams hat ihren Ver. sührer Franklin Huffmann von Broad Ripple auf $10.000 Schadenersatz verklagt. Ein Mann Namens Washburn von'. Shelbyville,. ersuchte heute den Gouverneur um Aufnahme seiner vier jüngsten Kinder in der Soldaten-Wai siN'Heimath. weil er nicht im Stande ist, sür sie zu sorgen. Er hat 20 Kinder, 53 Enkel und 2 Urenkel. ' tT Hunt & Pray theilten den Conu. ty'Commissären mit. daß sie sür den Con trakt zur Lieseeung von Kohlen an die Township Armen nicht vorbereitet seien und die Commissäre vergaben den Con trakt an A. B. Meyer ä: Co. . Frank Uebelenker erhielt eine Wirth schaftslizenS. Bezüglich der Beleuchtungsfrage haben die County-CommissSre vorläufig keine Einrichtung getroffen, um daS Ga sür daö CourthauS selbst herzustellen. Sie beschlossen jedoch, einen Maun anzustellen. der darauf sehen soll, daß keine GaS Verschwendung 'stattfinde und glau hen 'dadurch 20 Prozent ersviren zu können. - . , ; . T-Vv. - - ' m-A.'-i.-: ücm rluSlaude. Wenn man's so recht über legt, ist die Einrichtung der Hochzeitsreisen eine der denkbar unbequemsten Ausgeburten der Mode und zu dieser Erkenntniß' ist auch der Bankbeamte Riccardo Erloni in Rom gekommen, der dadurch ein abgesagter Gegner der Hochzeitsreisen wurde. Am 16. August feierte Herr Erloni seine Vermählung mit der neunzehnjährigen Marita Durando. Erlpni hatte schon während des Vrautstan des erklärt, daß er auf keinen Fall der erwähnten Unsitte" folgen werde und gesonnen sei, sofort seine hübsche Woh. nung zu beziehen. Die Braut gab sich scheinbar zufrieden, allein nach der Trauung bestürmte sie unter Assistenz ihrer Familie den Neuvermählten derart, dem allgemeinen Gebrauche zu folgen, daß der junge Gatte endlich seinen Hut nahm, sich in einen Wagen warf,' zur Bahn fuhr und allein wegreiste. Am nächsten Tage meldete ein Telegramm aus Florenz seine glückliche Ankunft, sowie seinen Entschluß, nicht eher von der Solo-Hochzeitsreise zurückzukehren, bis die Braut auf die Hochzeitsreise zu Zweien Verzicht geleistet. Den neuesten .Nachrichten zufolge hat die junge Frau Erlonr noch vor Abend diesen Verzicht auf telegraphischem Wege an den stoi, schen Gatten nach Florenz abgesandt. In Sachsen fördern die Magistrate der Städte wunderbare Bekanntmachungen zu Tage. Während in Geyer den jungen Leuten Abends der Aufenthalt auf den Straßen der Stadt, während in anderen Städten das Almo sengeden bei Strafe verboten wird, ist jetzt in' der Stadt Dahlen eine Verord nung des dortigen Stadtraths (Dr. Fink unterzeichnet) erschienen, welche von allen Schutzzöllnern gewiß als das Ideal Volks wirthschaftlicher Weisheit gepriesen wer den wird. Vom 12. bis 14. September wird in Dahlen die sogenannte Dahlen 'sche Kirmes, ein von Leipzig, Oschatz, Wurden und' noch weiter her, auch auS Thünnaen, besuchtes Volksfest abgehalten. Nach der stadträthlichen Bekannt machung sollen nun bei diesem Volksfest, mit welchem eine Art Jahrmarkt verbun den, nur solche auswärtige Gewerbe treibende im Interesse des städtischen Geschäftsverkehrs zur Aufstellung von Verkaufsbuden zugelassm werden, durch die den Dahlener Geschäftsinhabern kei nerlei Eoncurrenz geboten wird." Wenn Leipzig und die umliegenden Städte und Ortschaften Repressalien gegen die Dab lener Schutzpolitik anwenden, dürften die Bürger der guten Stadt Dahlen bald in sehr unangenehmer Weise daran erinnert werden, daß das Sprichwort Leben und leben lassen" auch heute noch seine Be rechtigung hat. . Triumph der Kunst. Eine alte Dame kommt zu einem Präparator und zeigt ihm einen ausgestopften Pa pager. Ueberztugen Sie sich felbst, Sie haben mir erst vor einem Vierteljahr meinen armen Papagei ausgestopft und schon jetzt fallen ihm alle Federn auS. Präparator : Aber das ist doch gerade der Triumph der Kunst. Wir stopfen ihn so natürlich aus, daß er zur richtigen

Ifteit mausert.

i .

W. K. WASSflMtf, '&&$1en&.änWeQp . Alle Sorten Kohlen im Groß und Kleinverkauf. No. 2 Süd Pennsylvania Str., XncliaDapolis. Telephon 989.

Grinnert Euch unseres ohien -Geschäfte

201 Süd Delaware Straße. 2 Ost Washington Straße, 298 Christian Avenue. 450 Nord Mississippi Straße. No. 11 Nord Pennsylvania Straße. I. Z. IBYER & Co., Kohlen-Händler.

Das Hauptlsuartier für Bauholz.

,j,--wv:;-P TU 13 Min II II li M JUlu JULu lZcke Alabama und CfflL

Idridg

Outbält alle nabrbaften Oestaubtbelle des Rindfleisches iu der schmaSbaftesten und verdaulichsten l?orm. Ein unschätzbarer Artikel für Kinder, Kranke und, Schwächliche. Vortrefflich in Geruch und Geschmack ; verdirbt nicht. Wird von allen Aerzten Europa's und Amerika's empfohlen. 9 Unzen. . 4 U , e . Mfte, ?4 Flaschen, $18.00 I Kiste, 24 Flaschen $10.W 1 Dnhend Flaschen 9.00 I 1 Duzend Flaschen 6.0 Zehn Pfnud Kisten $1.25 per Pfund. CT Zubereitet von Olbr. Cibtls, Vuenos Ahnt. ' Agentur : Gunmea HG HGaxoa c3 CDcd, a. lßO Oft OiridUa Qtraftt, Indianapolis, 3 d.

Die IFaa:nnD.öa ist eine der besten Fünf Cent Cigarren, die ich in den langen Jahren meines Geschäftöbetkiebes verkauft

habe. GrJLO. JE. EL.LIS, 515 Washington Straße, und P. O. Lobby, ColumbuS, Ind. HmilGiffil'ir AM HD JJUEiILSCDKr, 75 55 77 (Süd Vennshlvanka Strafe.

Schmiedeisen, Röhren und FittingS", eiserne und hölzerne Pumpen, Zube hör zu Röhrenbrunnen (äriven ells) Werkzeuge für Maschinisten. Gummi und Leder-Riemen, Square, Round und Sheet Packing," Messingwaaren für Dampf-, Wasser- und GaS-Einrichtung. Weißblech, Eisenblech, Babbit".Metalle, Löth-Werkzeuge :c., zc. . C0Mö Hl?Oss Ns5fH-Me)M. ?RZZ0V0L VIL? Frisches und cingcsalzcncs Flcisch, Schiulcn, Spklk, nd Oürst e jeder UtU NO. 14 OOT WAOIimOTON 8TBAOOH3. vefiellunsen erd, x,,Pt tn ale Tieueu d, tdt kielüf,kt. ele,i . 0.

e & Co, ! Maryland Straße.

Flüssiges Weef

ExtveM.