Indiana Tribüne, Volume 10, Number 5, Indianapolis, Marion County, 23 September 1886 — Page 3

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Sie Amekikülterln. Krtmlüal . Roman von Ferdinand H e rrm ann. (Fortsesuna.) Nein, Vkaster Archer, sie wird doch kommen, denn mein Bericht ist noch nicht zu Ende. Als ich mich eben anschickte, das Haus zu verlassen, und- mich bereits von der Hausfrau und ihrem unangenebmen Töchterchen verabschiedet hatte, erschien auch Fräulein Helene noch ein mal im Wohnzimmer. Ich wollte mich nur mit einer Verbeugung empfehlen ; aber sie bot mir die Hand, un? als Ich ihr die meinige reichte, fühlte ich ein ganz kleines zusammengefaltetes Papier blättchen zwischen den Fingern, das ich denn auch schleunigst und glücklicher Weise unbemerkt in die Tasche prakti zirte. Auf diesem Blättchen standen nur die Worte : Es wäre ein trauriger Triumph für Sie, wenn Sie ein armes Mädchen hintergehen wollten. Ich werde Sie heute Abend um sieben Uhr im Lesezimmer des Hotels erwarten." Sie sehen also, daß ich meine Mission mit leidlichem Erfolge ausgeführt habe. DaS Weitere wird nunmehr Ihre Sache sein!" Der Ingenieur athmete erleichtert auf. Aus dem allen entnehme ich nur, daß man das junge Mädchen durch ir gend welche teuflische Mittel zu der Verbindung mit jenem Vetter gezwungen bat, daß sie namenlos unglücklich ist und mit Freuden die Möglichkeit der Befreiung begrüßen wird." Der Polizei-Commissar zuckte mit den Achseln und machte ein ernstes Gesicht. Ich kenne die Dame und die Vexbältnie natürlich noch zu wenig, um Ihnen da zu' widersprechen; aber e? liegen doch verschiedene Umstände vor, welche für einen etwas anderen Sach verhalt sprechen. Ich habe micb näm lich mit diesem Besuch bei der Familie Springer keineswegs begnügt, sondern unter der Hand noch einige weitere Exkundigungen eingezogen, deren Ergebniß ich Ihnen ebenfalls nicht vorenthalten will." Und nun erzählte er dem mit steigen dem Entsetzen aufhorchenden jungen Manne die Geschichte von der Flucht oder vielmehr der Entführung Helenens drch Caesar Springer, wie er sie über, einstimmend aus dem Munde verschiedener durchaus glaubwürdiger Bürger vernorarnen hatte. Er war bereits von allen Einzelheiten der betreffenden Vor gange unterrichtet und hatte sich's sogar nicht verdrießen lassen, selbst das be rüchtigte Haus in der Vorstadt aufzusuchen, in welchem das Paar einen Tag und zwei Nächte zugebracht hatte. Die Feststellung dieser. Thatsachen hatte ja keineswegs unmittelbar im Interesse der Untersuchung wegen des Mordes gele gen; ab der Beamte hatte wohl eingesehen, einen wie großen Dienst er damit dem jungen Amerikaner leisten würde, und so hatte er denn aus dem Munde der geschwätzigen Schänkwirthin, die noch immer einen gewiffen Groll gegen die junge Dame hegte, die volle Bestätigung alles dessen vernommen, was man sich in der Stadt über die romantische Entführungsaffaire erzählte. Fred Archer war vollständig zu Boden geschmettert; aber noch immer kämpfte sein festgewurzeltes Vertrauen in die Reinheit und Treue der Geliebten mit dem Glauben an die Wahrheit dessen, was ihm da als ihr Verschulden erzählt wurde. In fieberhafter Erregung ging er in dem kleinen Zimmer auf und nie der, sein Gehirn zermarternd nach Gründen, die für Helenens Rechtfertigung sprechen konnten, während ihm doch das Herz blutete in bitterem, namenlosem Web. Diese Entführung muß eine GewaltMaßregel gewesen sein, um sie zu der Heirath zu zwingen," rief er aus. Es ist unmöglich,, daß sie ihre Zustimmung dazu gegeben haben könnte." Auch diesen Glauben muß ich Ihnen leider nehmen," sagte der Commissar, dem es jetzt darauf ankam, seinem Bundesgenossen volle Klarheit zu verschaffen; es unterliegt nach meinem Dafürhalten keinem Zweifel, daß die gemeinsame Flucht unter vollster Zustimmung des Fräulein Springer erfolgt ist, und daß ihr Cousin nur im EinVerständniß mit ihr sie unterwegs für seine Gemahlin ausgeben konnte." Ihre Unterhaltung wurde in diesem Augenblick durch das Erscheinen des Zimmerkellners unterbrochen, welcher Herrn Friedrich Walter die Mittheilung machte, daß ihn zwei Herren, deren Karten er überreichte, in einer wichtigen Angelegenheit zu sprechen wünschten. Die Namen waren dem Ingenieur gänz lich unbekannt; aber der Commiffar hatte die Bedeutung dieses Besuches sofort erratheu. Das sind Caesar Springer's Kartellträger, mein Lieber," sagte er etwas verstimmt, nachdem der Kellner mit der Weisung fortgeschickt worden war, die Herren herauszuführen. Da wären wir also glücklich mitten in der Verwirrung angelangt, und ich bin neugierig, wie Sie sich aus der Affaire zieben wer den." Kann es da noch einen Zweifel geben? Ich werde mich natürlich mit ihm schlagen." Ich hoffe, Sie werden das nicht thun, Herr Archer. Jedenfalls wird es gut sein, wenn Sie sich erinner,', daß ich schon in meiner Eigenschaft als Polizeibeamter eine solche Ungesetzlichkeit nicht dulden kann." , . Dann' werde ich mich also hüten muffen,: Ihnen von dem weiteren Verlauf dieser Angelegenheit 'Mittheilung zu machen ! Einen Rückzug aber giebt es für mich nach dem Auftritt im Re staurant nicht mehr. W!eine Ehre wäre für immer besudelt, wenn ich jetzt feige zu Kreme kriechen wollte, und dann offen gestanden, Herr Commiffar ! ich habe jetzt noch größere Lust, diesem Herrn Caesar Springer eine Revolverkugel durch die Brust zu jagen, als vorher." Wäre ich darauf gefaßt gewesen, mein werther Herr, daß uns Ihre im zeitige Eifersucht einen .so häßlichen Streich spielen würde so hätte ich mich wahrscheinlich für Ihre Bundesgenoffen schaft von vornherein bestens bedankt ; da ich mich nun aber leider einmal so weit darauf eingelassen habe, , daß ich

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nicht güi davon zurück täün, glauv? ich wenigstens ein Recht 1 haben, einige Rücksichten von Ihnen zu verlangen. Wenn Sie sich wirklich nicht entschließen können, den jungen Springer um Entschuldigung zu bitten, was nach Lage der Dinge wahrscheinlich das Richtigste wäre,iso schieben Sie die Sache wenig stens etwas hinaus. Gebrauchen Sie einen Äorwand, um einige Tage zu ge winnen, Sie haben ja überdies hier kelnen Bekannten, der Ihnen als Sekundant dienen könnte." unter oen reunoen oes Kioigin, ; i - U - r? - A - i werden sich qewiß einer oder zwet sin den, die dazu bereit sind, falls das Zu standekommen des ganzen Zweikampfes davon abhängig wird." ?!un, so verlangen Sie zuvor ein Ebrengericht !" Bor welchem die Fälschung meines Namens sogleich an den Tag kommen müßte ! Nein, Herr Commiffar, ich sehe in der That kein Mittel, Ihren Wünschen Genüge zu thun, und wenn ich auch in jedem anderem Punkte mit Freu den bereit bin, mich Ihren Anordnungen $u sügen, im Punkte der Ehre vermag ich mich dazu nur so weit zu verstehen, als es meine eigene Ueberzeugung ge stattet." Der Polizei Cammiffar wollte antworten ; aber das Klopfen der beiden Besucher schnitt ihm die Erwiderung ab, und ehe er durch eine zweite Thür,' welche mit seinem eigenen Zimmer in Verbindung stand, das Gemach verließ, hatte er nur noch Zeit, dem Amerikaner hastig zuzuflüstern : Gut denn! Thun Sie, waS Sie nicht laffen können, aber wenn Sie mich nicht zwingen wollen, dazwischen zu sah ren, so laenSie mich wenigstens nichts Weiter vpn dieser Duellgeschichte hören." Die beiden Herren, welche in der That Caesar Springer's Sekundanten jvgren, benahmen sich ganz in der in solchen Fällen ühlichen Wfij'e. Am Namen des Beleidigten gaben sie von vornherein dxe Erklärung ab, daß derselbe sich mit kemer Entschuldigung begnügen würde, in. welcher Form dieselbe auch immer gehalten sei, und daß er ferner nur solchen Kampfbedingungen zustimmen würde, welche dem Ernst der Sache entsprächen. Von einer Legitimation seines Gegners in Bezug auf dessen Satissaktionsfähigkeit wolle er absehen, tveil er das Duell unter allen Umständen wünsche und Alle? vermeiden wolle, waS etwa zu seiner Verhinderung heztxagen könne. Im Anschluß, an diese Erklarungen brachten die Kartellträaex als Waffen gezogene Pistolen und als Kampsbedingungen dreimaligen Kugel Wechsel bei zehn Schritt Distance und gleichzeitigem Feuern in Vorschlag. Fred Archer zeigte sich mit Allem ein verstanden; aber er betonte zugleich, daß es ihm bei seiner völligen Unbe kanntschaft mit den betreffenden Kreisen dieser Stadt unmöglich sein werde, einen Sekundanten aufzutreiben, und daß er darum wohl einen der beiden Herren ersuchen müsse,, ihm diesen Dienst zu lejsten. Nach kurzem Bedenken und liiit Rücksicht auf den Umstand, daß man bei diesem Zweikampf doch schon ein wenig von den herkömmlichen Formen abgewichen sei, willigte denn auch der Aeltere von ihnen ein, und es blieb nur noch übrig, die Zeit und den RendezvousPlatz festzustellen. Archer schlug vor, eine der ersten Stunden nach Anbruch des folgenden Tages zu wählen ; die Bestimmung des Ortes überließ er seinem Gegner und den beiden Sekundanten, und so tvaren im Verlauf von kaum einer halben Stunde alle Vorbedingungen für einen Zweikampf geregelt, der wie es von beiden Seiten offen ausgesprochen wurde die Bestimmung hatte, mit dem Tode eines der beiden Widersacher zu enden. Die beiden Herren erhoben sich mit demselben feierlichen Ernst, mit dem sie die Unterhaltung begonnen hatten und griffen nach ihren Hüten. Auf dem Wege zur Thür aber wandte sich Einer von ihnen auf einen Wink seines Begleiters noch einmal zurück und sagte : Nachdem wir über die Hauptsache so rasch und ohne Schwierigkeiten eine Einigung erzielt haben, werden Sie viel leicht auch noch in einem anderen Punkte den Wünschen öes Herrn Springer ent gegenkommen. Wir sind nämlich beauf tragt, Sie zu befragen, aus welchem Grunde Sie sich zum Ritter des Fräulein Springer aufgeworfen haben, ob Sie die Dame überhaupt kennen, und welches Ihre Beziehungen zu derselben gewesen sind V Die Frage war mit der äußersten Höflichkeit vorgebracht worden, und mit derselben Höflichkeit, aber auch mit un zweideutiger Bestimmtheit wurde die Antwort ertheilt : Ich bedaure, Ihnen in allen diesen Stücken auch nicht. die kleinste Andeutung machen zu können, um so weniger als ich dem Fragesteller nach seinem heutigen Benehmen trotz seiner angeblichen Verlobung mit Fräulein Springer nicht das Recht zugestehen kann, sich um die Angelegenheiten dieser Dame zu kümmern." Die Sekundanten verbeugten sich und gingen, ohne eine weitere Frage zu thun. Fred , Archer aber athmete nach ihrer Entfernung freier auf; denn er hatte bis dahin immer noch gefürchtet, daß sich der Elende, den er aus dem tiefsten Grunde seiner Seele haßte, dem Kampfe auf Leben und Tod, der zwischen ihnen unvermeidlich geworden war, unter irgend einem feigen Vorwande entziehen werde. Jetzt, wo er sicher war, daß sich ihm der Gegner stellen würde, sah er den Ereigniffen des kommenden Tages mit jener kaltblütigen, mitleidslosen Entschloffenheit entgegen, die ein furchtbarer Schmerz und eine bis auf die Tiefen der Seele aufgerüttelte wilde Leidenschaft dem Menschen oft mitten in dem Sturm der heftigsten Erregung zu geben vermögen. Auch auf das Wieder sehen mit Helenen glaubte er sich jetzt genugsam vorbereitet, wenn ihm auch bei dem bloßen Gedanken an sie das Blut wieder heiß zum Herzen strömte. Er wollte ihr mit Fassung und ohne Heftigkeit entgegentreten, wollte aus ih rem eigenen Munde ihre Rechtfertigung vernehmen, und er war fest entschlossen, seine Pistole in die blaue Luft zu feuern und seine Brust tuhig der Waffe seines Gegners preiszugeben, wenn sie selbst ihm gestehen würde, daß sie Caesar Svrinaer liebte. ..Daß das geschehen

,-C-V: .fr.!könnte, yttit er slettico iiöch WWmv, ) unmöglich ; denn init voller DeUttichelc stand ja ihr liebliches Bild, wie k erst vor' wenicj Monden auf der Schiffsiücke im Hafen von New Vjork Abschied' von ihm genommen, vor seiner Seele, und wenn die schönen treuen Augen, welche ihm damals durch einen Schleier von Thränen die letzten innigen Liebesgrüße zugesandt hatten, im Stande gewesen waren zu lügen, so gab es überhaupt keine Wahrheit in der Welt und es war wabrbaftia nicht der Aiühe werth, die - ' ... r vs. att dlefeS jammernden aems auch nur um einen einzigen ag weiier zu tragen. So hatte bald eine tiefe, verzweifelte Bitterkeit, bald eine 3tegung freudiger Hoffnung die Herrschaft im Gemüth des jungen Amerikaners. Wie gewaltig er sich aber über sich selbst getäuscht hatte, als er geglaubt, Helenen einigermaßen ruhig entgegentreten zu können, das fühlte er, als die Uhr eines nahe gelege nen Kirchthurmes mit langsamen Schlägen die siebente Stunde verkündigte. All seine mühsam errungene Fassung war wie Spreu verweht, und er ivürde ohne Weiteres in das Lesezimmer hin untergestürmt sein, wenn nicht eben zur rechten Zeit der PolizeiCommissar Behr mann eingetreten wäre und ihn zurückge halten hätte. Vergessen Sie nicht, daß die junge Dame nicht Sie. sondern mich anzutreffen denkt," sagt? der Beamte mit freundlichem Ernst. Wir sind ihr die höchste Rücksichtnanme scyuldig und müssen sowohl ihre Gemüthsstimmung als ihren Ruf zu schonen wissen. Ich werde also vorausgehen und Fräulein Springer von Ihrem Hiersein benach richtigen. Wenn es für Sie an der Zeit sein wird, zu kommen, werden Sie von mir benachrichtigt werden." Fred Archer sah ein, daß der Commis sar öfecht hatte und stimmte seinem Vorschlage zu ; aber jede Vkinzits wiudf ihm zu einer qualvollen, unerträglichen Ewigkeit. ?jch einer unendlichen Viertelstunde qualvollen Wartens öffnete der Beamte wieder hie Thffr zu Fred Archfx's jmmex; aber diesmal flicht, um selbst in dasselbe einzutreten, sondern, um eine tief verschleierte, schlanke junge Dame in Trauerkleidung einzulassen, bei deren Anblick der junge Mann trotz alles Voraufgegangenen einen lauten Schrei der Freude auöstleß, während er zugleich eine Bewegung machte, als wolle er sie stürmisch in seine Arme schließen. Als aber Hesene, statt ihm jubelnd entgegen zu fliegen, scheu unp befgngfn säurn einen Schritt in dgs Innere hrnemzuthun wagte und stumm neben de? Thür stehen blieb, da überkam ihn urplötzlich mit ihrer ganzen überwältigenden Bitterkeit wieder die Erinnerung an die Erzählung des Commiffars, er hielt Helenens Zurückhaltung und ihr Schweigen für die besten Beweise eines schuldbeladenen Gewiffens. Seine Arme sanken herab, der Ausdruck her Freude perschwand aus seinem Gesicht und sekundenlang stand auch er wortlos der Geliebten gegen über. Es war eine lange, bange, unsäglich peinliche Pause, welche diesem von beiden Seiten so heiß ersehnten Wiedersehen folgte, und die beiden thörichten Menschenkinder, denen das gequälte Herz laut genug zurief, einander rückhaltlos an die Brust zu sinken und in einer seligen Umarmung alle Qualen der vergangenen Tage zu vergessen, sie ließen den kostbaren Augenblick pnenükt verstreichen und das finstere Mlßverständnlß, das sich zwischen sie gedrangt hatte, die Herr schaft gewinnen ! Der junge Mann war es, der zuerst ein Wort der Begrüßung fand. Guten Tag, Helene," sagte er. Ich danke Dir, daß Du hierher gekommen bist ! Ich freue mich, Dich wiederzusehen !" Er hatte gelassen und ruhig sprechen wollen ; aber der Schmerz hatte ihm die Kehle wie mit eisernen Krallen zugeschnürt, so daß er die einzelnen Worte mühsam hervorpreffen mute und daß ihm selbst seine Stimme rauh und fremd' artig klang. Helene aber, die sicherlich nicht in der geschicktesten Weise auf das Zusammentreffen vorbereitet Ivar, sah in diesem kalten Gruß nur dieselbe Bestäti gung einer. vermeintlichen Treulosigkeit, welche er aus ihrem Schweigen entnommen hatte, und sie brach, überwältigt von ihrem Kummer, schluchzend auf einem Stuhl zusammen. Fred Archer betrachtete die Weinende mit unsäglichem Mitleid, obgleich er ihre Thränen nur für Aeußerungen der Beschämung und der Reue halten konnte. Akinutenlang suchte er nach einem Wort, das ihr den Zustand seines Herzens darlegen sollte, ohne sie durch seine Rücksichtslosigkeit und Härte zu verletzen; aber es wurde ihm sehr schwer, es zu sinden. Helene," sagte er endlich, weine nicht und fürchte nicht, daß ich gekommen sei. Dir Vorwürfe zu machen. Was einmal geschehen ist, vermögen wir ja Beide nicht mehr zu ändern; und wenn Du mir wirklich bestätigen mußt, was ich von Anderen vernommen, so will ich Dir von ganzem Herzen den reichsten Segen deS Himmels dazu wünschen." Sie verstand seine Worte nur zr Hälfte; aber sie fühlte wohl, daß sie keine Widerlegung von James Pierson's Mittheilung seien. Darum antwortete sie nicht, und ihre Thränen floffen nur noch heißer und heftiger, als zuvor. Fred aber fuhr nach einer kleinen Weile mit immer fester werdenden Stimme fort: Es bedarf keines Geständnisses zwischen uns, und ich habe nicht einmal ein Recht, ein solches zu fordern. Nur eine Bestätigung möchte ich von Dir haben, Helene, eine ehrliche Antwort auf eine ehrliche Frage ! Dann sollst Du für alle Zukunft sicher sein vor meinen Verfolgungen und vor meinen Fragen !" Er hielt inne in der unbestimmten Hoffnung, daß sie ihm widersprechen, daß sie aufspringen und ihre Arme um seinen Hals schlingen würde. Aber es geschah nichts von alledem und der ver zweifelte Groll, der allmählich die Herr schaft in seinem Herzen gewann, gab sernen folgenden Worten eine größere Härte, als er beabsichtigt hatte. Du wirst nicht in Abrede stellen wol len, daß Du das Haus Deines Oheims .svranK Svrinaer in Gemeinschaft mit Deinem Vetter Caesar heimlich verlgssen

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! l'äst, und daß Tu mehrere äge tn 'der .'scllschaft dieses jungen Mannes Umrergcreljt vljt. wirst auch wi)en, welche Folgerungen die Welt an eine solche Handlungslveise knüpft, und dennoch, Helene, will ich die Sprache der Thatsachen und das Urtheil der ganzen Welt verachten, wenn Du mir mit einem einzigen Wort die Versicherung giebst, daj; diese Flucht keine freiwillige war, daß man Dich gezwungen. Dich wider Deinen Willen fortgeschleppt hat, daß diese Entführung eine gewaltsame war." In dem Herzen des jungen Mädchrns war während dieser Worte eine seltsame Veränderung vorgegangen. Hatte bisher kein anderes Gesübl als das eines ! tiefen Schmerzes über den Verrath an I :t. s; . - lt. a , i t r . r lyrer icce in torer nrujl geteor, so erwachte jetzt auch ein gewiffer zorniger Stolz, der ihre Thränen versiegen ließ und einen Ausdruck des Trotzes auf ihrem lieblichen, abgehärmten Antlitz erzeugte. Weshalb war er über den Ocean gekommen, weshalb hatte er durch die Vermittelung eines Anderen eine Unterredung rnit ihr gesucht, wenn er sie so hart und so grausam ungerecht behandeln wollte. Hatte er doch nicht ein einziges Wort des Trostes, nicht eine einzige kleine Aeußerung des Bedauerns über den Tod ihres armen Vaters für sie gehabt, hatte er es doch nicht einmal als der Mübe werth erachtet, ihres verzweifelten Briefes zu gedenken und der Gründe, aus denen er denselben unbeachtet und unbeantwortet geladen. Wahrlich, wenn sein erstes Wort ihrem vermeintlichen Fehltritt gegolten hatte, ohne seiner eigenen Treulosigkeit auch nur Erwähnung zu thun, wenn er ibre' Rechtfertigung forderte, ohne der seinigen zu gedenken, so hatte er niemals wahre Liebe für sie empfunden und war es wahrlich nicht werth, daß sie sich durch ihren Schmerz und ihre Verzweiflung noch tiefer vor ihm demüthigte, als sie es bereits gethan Sie richtete sich auf und zwang sich, ihrer Stimme eine Festigkeit zu geben, zu der sie freilich den ganzen Rest ihrer Kraft aufbieten mußte. Wenn es ein Verbrechen war, daß ich mit dem !anne, den ich für meinen einzigen Freund halten mußte, aus einem verhaßten Hause entfloh, so habe ich nichts zu meiner Entschuldigung zu sagen. Denn das ist die volle Wahrheit." Und Du hast es freiwillig gethan ? Tu wußtest, daß er Dich in der fremden Stadt sür sein Weib ausgab?" Ja, ich wußte es! Wenn das genug ist, um mich zu verdammen, so habe ich nichts mehr zu meiner Entschuldigung zu lagen, Eine tiefe Stille folgte ihren Worten. Die Brücke, welche zu einer Verstand i qung führen konnte, war zerstört, die Gelegenheit, das Biißverstandniß aufzuklären, war unwiederbringlich verloren. Fred Archers Brust hob und senkte sich in schweren Athemzügen. Er hatte in diesem Augenblick die schönste Hoffnung seines Lebens vor sich in Trümmer brechen sehen, und die Zukunft erschien seinen Blicken so trostlos und öde, daß ihm der Gedanke an das bevorstehende Duell, das, wie er hoffte, mit seinem Tode enden sollte, der einzige Lichtblick in der hoff, nungslosen Finsterniß war. So bleibt mir also nichts mehr. Helene," sagte er endlich, als Dir Alles Gute für die Zukunft zu wünschen. Möge Dich die Entdeckung von dem, was Dir die Familie dieses Deines einzigen Freundes angethan, nicht gar zu schwer und schmerzlich treffen!. Mestie Aufgabe kann es nun nicht mehr sein, es Dir zu enthüllen !" Er fühlte, daß er mit seiner Faffung und Selbstbeherrschung zu Ende sei, daß er den wilden Schmerz, der sein Inneres zerwühlte, nicht länger verbergen könne, und daß darum dieser Scene ein Ende gemacht werden müffe. Eine kleine Weile noch wartete er auf eine Antwort Helenen's, und als dieselbe ausblieb, griff er nach seinem Hute und Aing an ihr vorüber zur Thür. Lebe wohl, Helene!" sagte er ge preßt. Ich hatte gehofft, daß unser Wiedersehen von einer anderen Art sein würde ; aber wenn diese Verbindung zu Deinem Glück sührt, so will ich mich auch damit bescheiden. Lebe wohl, und der Fimmel bewahre Dich vor Reue (Fortsetzung folgt.) Böse Beispiele verd erben gute Sitten. Erster Lehrjunge : Schau, Fritze, wie der Hund, den der Meester neulich anschaffte, bissig wird ! Zwei ter Lehrjunge : Da iS de Meesterin d'ran schuld. Weeßt ja : Böse Beispiele ver derben gute Sitten! Göttliche Ansicht. Lehrer: Ja, Euer Franzl ist sonst ein recht bra ver Junge, nur die Rechtschreibung will er noch immer nicht begreifen ! Vater : Ach was unser Herrgott sieht aus's Herz und nicht auf die Orthographie. Aus der Schule. Lehrerin : Ihr sollt Euch daran gewöhnen Fremd Wörter, wo es geht zu vermeiden ; Else, kannst Du mir das Wort orientiren" verdeutschen? Else : Bemorgenländern. Aufgeschnitten. Seit drei Tagen habe ich mich in Kamerun als Optiker niedergelaffen. Was glauben S', wer mein erster Kunde war ? A Brillenschlange, die sich a neue Brille baufte, weil sie ihre alte verloren halte. Immer fein. v. Pertkcn: Was meinen öie, lieber Freund, zu scheußliche Affaire von Baron von Geckheim ; hat aus Liebe seine Braut, Fräulein von Schadnitz, und dann sich erschoffen. Graf v. K.: Man sieht gleich an ganz Handlung, daß Geckheim wenig Cava lierblut in Adel hat, weiß nicht was sich geschickt hätte als ritterlicher Mwsch, Dame in Tod vorangehen müffen. Aphorismen. Die Ausdrücke Herz verschenken", Gunst verschenken" ind poetische Blümchen. Kein Mädchen chenkt ihr Herz weg, sie verkauft eö ent veder für Geld oder Ehre oder vertauscht eS gegen ein anderes ; wobei sie Vortheil hat oder doch zu haben glaubt. Hoch hinaus. Unteroffizier : Einjähriger, machen Sie Ihre Sache bcffer, oder ich fahre mit Ihnen durch Sonne .und Mond, )aß Ihnen die Sterne an den Achserklappen hängen bleiben. Merrschauvfeisen, lange deutsche Vfkifen, Cigarrensvltzen etc. bei Wm. Mucho, No. 199 Ost Washington Str.

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CÜm fJ&.'J&T&ZS&g Eisenbahn .Zeit. Tabelle. Ankunft und Abgang der ElsendahnzLse in Indlanapol!,an und nach Sonn tag, den 3. Januar 1886. ZkssersoLville, adison uui ItidleoapolU Clfcnialtt. bgaug: nkunst: Cfld fi tag. f.. 4.15 Brn I ZndLNedNail. 9.1S 1 nah Aee... 8.15 v ' Zd5diktSaZu 4 3.d .tl 3.W iZK j ff S. 5 ,,di, tag. 6.45Rlera8fit?aio.R3 Vandalia Line. Nil,i .... 7.30 2 CchBiIjsg 1.45 Ba og 9p, v ... . .13.00 all uih ttul.wsS Qi Xtrt tast lec 45 og xxn, .... 4 aeist ,r 1 1.00 grprel . . ..."155 Western Mail. ..O lo Nm ntUm...Y. 3 35 Rrn Tleveland, Eolnmbn, Ctnctanott und Judla. napoll Viskubahn (Lee Line.) m ? 8 - 4 00 I f I tii 6.C0 Ba nderso jl... 10.10 5 atz .11.30 S5 5 iS " 5 f-12-Ä 5" ' Nders. 'S;.. 1. 5 55 .... 7.10 Rm j 8., 3 6t2 flil 6.30 Ra 2 3 Osten ?t3.U N ,t t 8 iü 5 vrigtwood Didisio, C. E.T.Lnd 3. gana täglich. 4J0C täglich. . 10.4 Bai 0 11S5 UJSa SV " 10.10 11.05 Brn I.OÜ Ugltch. 3.10 R 6 40 u ft.N 9 1 a i täglich. 4. ugtm. 7ut i täglich .,g vt Tineinnati, Indianapolis, St. Lsni n. Ehieag ruvttßs. ruan zlvlN0U. LRouilv.. 4.00 tneinnatt er 33 m . 2 i. p .. 3 6.5 m kwk. kl 6.40 Jndianap lec. 10 13 Brn 'BIUCIB. ? .... 13 46Ka c eta s s tLglich nee. 4ftK Chicago Division. C0 k url r. 7.1 hie Lo ? a. täglich icul.. 3.96 SafttMti cc ..11 !' C Q ID. f mm C htcag ail x.:.tR geft,rn 9i 5.10 in ifj 2 täglich I C 11.10 w 4 l . . fc. ftinctnnatt cc. 6.20 , pittiburg, (indnnati & Ct. Lonit Clfeabalja VPWV , ich See .. Itaguca T.su I c D ck r außg. I nein eonnt.9.40r ommnsonnt.11.v iv , 9t täglich tl. v UV V 91 ff KCCOUfg. vkntag 4.00 VPiUBP r täaltck h l.iA X) ttr cnl. 0 .... 4.35 Rar 8 9 BÖS ? aftrn Mail tgl 4 0 m ; Wefter atl'. I tagitch 10.JO Ba Chicago Koste dia Kokomo. khtcg Schnell. I Ind', Lo. ifl tag 11.15 v I CSnBjug... 4.00 B hicagErir,Z.ii.00 d i Jndxl' r Lo. I IW 3.35 Waiash, St. Loni Se Pacific. Tthik Ratl 7.1d m Chi, 8.03 Sa ISfH1 3,15 Sn Zcl tB r..ll.00 im hi tch 9( c Det u h aU. v.ld ci 7.10 o ich. EU und Dktr & rold j .11-30 9 Fort Öunn.. L40 Indianapolis nd ieenne kisenbahn. Uail K air , 7.13 Cineenttil Kec.iO 43 Ba vi,nI cc . 4.40 Rat BaU ti. 60 kwciÄnatt,HamiUonIkdiauap,lisStstndahn. Jndv 6tS 31 8 4.00 v onrvillck 5.30 .nbsjuet. 8.11.0.16 nttivulikke 80 B atU. 11. v Ind, U tLZuUlO 45 Km inD.T.N.L 3.50 incinnktt cc .00SnMana, Lloomwgton nndWiftern vlsendahn. Ja latl.. 7.b0 nLTklFLec 3.10 St A S Er 13 00 i u 3 täglv.b0 d aftern täglich 4.00 Ba Cmc x,c 10.40 Ttltte lN. 3.43 st rxrei 8.30 16 Oeftliche Oettl. r all.... 4.70 m Division. Paeiftc rpreß ... 7 30V 3i 10 Wftr ip .... 45 Q- k . f c..c t r . n - cpiiB.. tiantic 9iv.. 800 Ad 4vsS!m Indianapolis und St. Lonis Kisenbah? täglich 7.25 B oft u et L 9i. &.W0K u et fc ir täglich u cc.105 9! Limt Erp tal... 11.53 m aa rr l. cc. täa k 3.43 B ocil$aflngir.iu.0üRa Da re tägl. X9tm Znbtanoxolt, 3.35S Lonisdille, New Vlbanh & Chieago. Vir.Line. 5ago r tgl.. 13.105! bicao r. tal.. .I lllftn onon cc 4.4)Jin ich fiU htcag. I JttaU 11.1LN ä0N, k lÜAWÜJO ich. it O hie. r uau iuc Indianapolis, Decatur & Epriugsield. Dee 3t Peo Mail. 8 Xfßm Snt,uma äcc tgl auSa Eonnt. 603Xb Schnellzug r.. 3 30 Monte, uma ec auig Eonnt... 8 608 all , 30 Schnkll,ug,e...l0 3oAd - v i 1 1 ' mm mwrnmm i mm mu x, Parler.Eur. Rüat mit r c. LeKsrffl.a? mit . r,.. WABASSB()ÜTE ! Falls Sie die Stadt nach irgend einer Rich. tung hin zu verlassen beabsichtigen, gehen Sie zur Wabash Ticket-Ofsiee, Vo. 5K West Walyikgton Straß,, Indianapolis, und frag die Fahrpreise und näheren Mit thellungen. Besondere Aufmerksamkeit wird Land-Käufern und Emigranten zugewandt. Rundfahrt-TicketS nach allen Plätzen in Westen und Nordwesten! Die direkteste Lluie nach FORT WAYNE, TOLEDO, DETROIT und allen östlichen Städten ! StuhlvaggonS, PalaßSchlafwagssus, zuverlässiger Anschluß und Vollständige Sicher heit machen die aroße Wabash Wahn die beliebteste Passagier-Bahn in Amerika ! IT. I. Wade, Diftrttt.Passagier. und Land.Vgent. Jndianaxoltl. Jn5. I o . Smith, General Ticket-Manager. T. C h a n d l e r, Gen..Pass.. und Ticket.Vgt., St. Louis, Mo. üiii'ti, Harnilton & Daylon Dahn. kS'TSglich dniZüge nach und von

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