Indiana Tribüne, Volume 10, Number 3, Indianapolis, Marion County, 21 September 1886 — Page 3
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Die Amerikanerin.
Kriminal - Äomün don Ferdinand He rrmann. (Förtsesung.) laus Steffens schien den bestellten Groz vollständig vergessen zu haben, und konnte so sich Archer geräuschlos von seinem Lager erheben und auf den Fußspitzen zu einer Thür schleichen, dieser schon lange im Auge gehabt hatte. Sie war verschlossen, aber der Schlüssel steckte im Schloß und gab seinem vorsichtigen Druck ohne Knarren nach. Eine' eiskalte, feuchte Luft schlug ihm entgegen, als er die Thür öffnete ; aber die undurchdringliche Finsterniß, welche da vor ihm gähnte, hinderte ihn, zu er kennen, welcher Art der geöffnete 3taum sei. Fest entschlossen, sich darüber. Gewißheit zu verschaffen, tastete der junge Ämerikaner mit ausgestreckten Armen vor wärts und schon nach wenigen Schritten wußte er, daß er sich in einem etwas ab schüssigen und ziemlich schmalen Gange besinde, dessen gegenüberliegende Wände er unschwer mit ausgestreckten Händen gleichzeig berühren konnte. Wohin er tastete, traf er auf nacktes, feucht kaltes Gemäuer, und ein kühler Luftzug, der ihm immer empsindlicher entgegenwehte, ließ ihn mit 3techt vermuthen, daß der Gang nicht etwa zu einem anderen Theil der Steffens'schen Wohnung, sondern direkt in's Freie führen müsse. Endlich fühlte er vor sich einen Widerstand, den er bald als eine hölzerne, mit einer breiten Eisenstange und einem Vorlegeschloß verwahrte Thür erkannte. An ein weiteres Vordringen war nun nicht mehr zu denken ; aber er war mit dem Ausfall seiner Necognoscirung auch vollkommen zufrieden, denn er hatte ja jetzt den Beweis erhalten, daß man aus dem Wohnzimmer den Körper eines Bewußtlosen oder Todten sehr wohl auf einem anderen Wege in's Freie schaffen konnte, als durch die Gaststube und nach der belebten vorderen Straße hinaus. Das war ihm vorläufig genug ! Er beeilte sich in das Wohnzimmer zurückzukehren, schloß die Thür wieder hinter sich ab und nahm seinen Platz auf dem Ruhebette ein. ES war hohe Zeit dazu gewesen, denn in der nächsten Minute trat das' verkümmerte Weibsbild mit einem in der Eile zubereiteten und keineswegs avpetitlich duftenden Gericht ein, das sie schweigend vor ihm auf den Tisch setzte. Er that, als würde er dadurch geweckt, fuhr mit einem ärgerlichen Wort in die Höhe und erklärte, daß sein Hunger schon wieder vorüber sei. Als ihn die Frau darauf verwundert ansah, reichte er ihr ein ansehnliches Geldstück und schickte sich zum Fortgehen an. Der böchst erstaunte Wirth kam zwar eiligst hinter seinem Schanktisch hervor und versuchte ihn zurückzuhalten; aber Archer bedeutete ihm unwirsch, der Lärm sei doch zu groß, um ihn ruhig schlafen zu lassen, und er ziehe es vor, in sein Hotel zurückzukehren. Klaus Steffens' unterivürsige Bitte, ihn doch recht bald wieder beehren zu wollen, beantwortete er nur mit' einem Kopfnicken. Dann trat er tief aufathmend auf di? Straße hinaus. Mit Hilfe eines Stadtplanes, den er porsorglicher Weise zu sich gesteckt hatte, jvax es ihm bald gelungen, die Straße aussindig zu wache, in welche der dunkle Ganz aus Steffens' Zimmer nothwenbig einmünden mußte. Seine Permuthungen in dieser Hinsicht hatten ihn nicht betrogen, denn jene Straße, deren bebaute Seite übrigens nur aus alten, halb verfallenen Lagerschuppen und den Hinterfronten einiger armseliger Wohn Häuser bestand, lag direkt am Wasser, und es bedürfte wahrlich nur eines sehr geringen Scharfsinnes, um sich den Hergang von Rudolf Sprwger's Ermordung zusammenzureimen. Unaufgeklärt blieb dabei freilich noch immer die Thatsache, wie es gelungen sei, den vorsichtigen und thatkräftigen Herrn hkerhr zu locken; aber das Fehlen dieses einen Beweisgliedes vermochte die Festigkeit in der Ueberzeugung des jungen Mannes natürlich nicht zu erschüttem. Ohne Schwie gleit stellte er unter den verwitterten Thüren diejenige fest, welche zu dem erwähnten Gange gehören mußte, prägte die ganze Oertlichkeit auf das Genaueste seinem Gedächtnisse ein und begab sich von dem Ergebniß der kleinen Forschungsreise höchlichst befriedigt in sein Hotel zurück, wo er bereits eine Karte des Herrn Bchrmann vorfand, welche ihn zur elften stunde des näch sten Vormittags auf das Posizei-Kom missariat beschick. . Im Fuchsbau. Der Kommissär hatte den jungen Amerikaner mit großer Zuvorkommenheit empfangen und ihm mitgetheilt, daß der Polizeidirektor die Wiederaufnahme der Untersuchung angeordnet und ihn, den Kommissär, mit der Führung derselben betraut habe. Der Staatsanwalt, der ebenfalls von Allem unterrichtet worden sei, habe zwar nach Lage der Dinge ein sofortiges direktes Einschreiten vorläusig noch ablehnen müssen, aber man dürfe auf seine Jnterventlon unbedingt rechnen, sobald das Belastungsmaterial eine einigermaßen haltbare Unterlage bekommen habe. Sie sehen also, mein Herr," schloß der Beamte seine Eröffnungen, daß Ihre Anträge das' bereitwilligste Entgegenkommen gefunden haben. Darf ich nunmehr auch auf das Ihrige rechnen?" Ich sagte Ihnen bereits, daß ich ganz zur Verfügung stehe." Gut ! Ihre Mitwirkung kann mir vielleicht von großer Wichtigkeit werden. Ich reise noch heute Abend nach dem Wohnorte des Herrn Franz Springer ab. Wollen Sie mich begleiten ?" Mit Freuden aber " Nun 5" Ich habe da ein Bedenken. Franz Springer winde wie Sie mir sagten, damals ebenfalls von Ihnen vernom men. Er wird Sie wieder erkennen." Der Kommissär lächelte. Wenn ich m meiner amtlichen Eigenschaft zu ihm käme, gewiß! Aber Sie müssen wenig Vertrauen in die Findig keit eines deutschen Eriminalisten haben, mein err, wenn Sie mir eine solche Unseschicklichkeit ' zumuten können.
Siiien Sie versichert daß er Mtcy rncht
erkennen wlrd !" Fred Archer verbeugte sich. Sie verabredeten die Stunde ihres Zusammentressens am Bahnhof,, und Behrmann ließ sich dann noch erzählen, , welches Ergebniß Archer's Besuch in der Schenke des Herrn Claus Steffens gehabt. Die Geschichte mit dem Gang ist ä türlich kein Geheimniß." sagte er. Fast alle Häuser in jener Reihe haben eine derartige Verbindung mit der dahinter liegenden Straße, und der Umstand war auch damals meiner Aufmerksamkeit keineswegs entgangen. Aber bei der Klarheit aller anderen Umstände legte ich ihm leider nicht die gebührende Bedeutung bei. Auch muß ich Ihnen bemerken, daß die Stelle, an welcher man die Leiche aus dem Wasser zog, mindestens eine Viertelstunde weit von dem Hause des Steffens entfernt ist." Was aber keineswegs hindern würde, daß man den Körper in einem Kahn dorthin gebracht bätte. Es ist wohl anzunehmen, daß die Verbrecher schlau genug waren, auf diese Weise den dringendsten Verdacht von sich abzuwälzen." Ihre Combinationsgabe ist in der That sehr glücklich, mein Herr. Aber man muß sich auch vor allzu raschen Schlüssen hüten. Es läßt sich oft sehr leicht eine ganze Kette von Indizien gegen einen Unschuldigen zusammenfügen, die dann mit einem Male haltlos auseinander fällt, weil die ersten Glieder nichts taugten. Vergessen wir nicht, daß wir von Klaus Steffens' Zusammenhang mit der ganzen Affaire überhaupt nicht das Geringste wüßten, wenn er sich nicht freiwillig' gemeldet und die erforderliche Anzeige erstattet hätte." Auch darin vermag ich weniger einen Entlastungsbeweis, als einen Beweis für die Verschlagenheit und rafsinirte Berechnung zu erblicken, mit welcher das Verbrechen in's Werk gesetzt worden ist. Das ungewöhnliche Erscheinen eines gut gekleideten Mannes in dieser niedrigen Spelunke konnte sehr leicht irgend Jemandes Aufmerksamkeit erregt haben und nachher bei dem Bekanntwerden des immerhin nicht ganz unverdächtigen Unglücksfalls zu einer Anzeige führen, die dann jedenfalls viel unangenehmer und bedenklicher für Steffens und seine Complicen gewesen wäre, als wenn er selbst mit seinen scheinbar unverfänglichen Aussagen jedem Anderen zuvorkam." Das Alles, mein Herr, ist sehr ein. leuchtend und vielleicht auch sehr wahrscheinlich, aber noch keineswegs gewiß, darauf würde sich allenfalls eine nochmalige Vernehmung des Wirthes, aber trotz seiner anrüchigen Vergangenheit nicht einmal ein Haftbefehl gegen ihn begründen lassen. Ich bin sicher, daß wir ihm nicht eher beikommen werden, als bis wir thatsächliche Schuldbeweise oder ein beglaubigtes Geständniß der Andern haben." Der Amerikaner war derselben Metnung und verhehlte nicht, wie sehr er vor Begierde brenne, den eigentlichen Anstiftern der Unthat gegenüberzustehen. Dein Kommissär' schien der Eifer des jungen Mannes keineswegs unangenehm zu sein ; er ermähnte ihn nur nochmals zur Mäßigung und Vorsicht und schüttelte ihm zum Äbsckied herzlich die Hand. Schon eine Viertelstunde vor dem Ab gang deS Zuge? htte sich Fred Archer auf dem Bahnhof eingefunden, ungedus dig die Ankunft seines Reisegefährten erwartend. Aber Minute auf Minute verstrich, ohne daß der Kommissär siehtbar geworden wäre, schon' war das zweite Gloenzeichen gegeben, und der Schaffner forderte den jungen Mann energisch zum Einsteigen auf. Der Ingenieur zögerte aber noch immer; denn es schien ihm zivecklos, die Reise ohne den Beamten zu unternehmen. Da rief ihn aus einem Coupe der zweiten Classe die etwas belegte Stimme eines alten Herrn an, der ihn schon vorher sehr aufmerksam betrachtn hatte und offenbar bemüht gewesen war, sich in seiner Nähe zu halten. He, Mr. Archer, wird es Ihnen nun endlich gefällig sein, mir in meiner Einsamkeit etwas Gesellschaft zu leisten?" Verwundert, ja beinahe betroffen, wandte sich Archer nach ihm um. Er hatte weder dieses rothe, von einem grauen Vollbart umrahmte Gesicht jemals gesehen noch den Klang dieser Stimme vernommen. Er lüftete denn auch höflich seinen Hut und sprach stin Bedauern aus, den Herrn, welcher ihn so traulich anredete, nicht zu erkennen. Der Andere aber lachte laut auf und sggte mit verändertem Ton : ,,Werden Sie es mir nun glauben, metn Herr, daß mich weder Herr Franz Springer, der mich nur ein einziges Mal für die Dauer einer halben Stunde gesehen hat, noch sonst Jemand erkennen wird ? Ich denke, ich verstehe mich auf die Kunst der Perwandlung nicht schlechter als sonst Einer." Die besorgte Miene des jungen Ame rikaners hellte sich wieder aus. Seine Zuversicht wuchs neben diesem eifrigen und geschickten Beamten, der äugenscheinlich so vollständig in seiner schwierigen Aufgabe aufging, daß man von vornherein eine Gewahr dafür hatte, er werde erreichen, was überhaupt zu erreichen sei. Sie verbrachten fast die ganze Fahrt in angelegentlicher Unterhaltung über die Rolle, welche Jeder von ihnen zunächst zu spielen habe, und über die Wege, welche die geeignetsten schienen, sich in unauffälliger Weise in das Haus Franz Springer's einzuführen. Erst als der Schaffner bereits die letzte Station aufgerufen hatte, wurde Fred Archer allmählich schweigsamer und versank endlich in ein träumerisches Nachdenken, aus welchem ihn sein Jteisegefäbrte nicht wecken wollte. Hatte doch der scharfsinnige Beamte langst geahnt, daß es nicht nur die Anhänglichkeit unV Verehrung für einen verstorbenen Freund, sondern wohl noch ein andern, stärkerer Einfluß sei, welchem man den großen Eifer deS jungen Amerikaners zuzuschreiben habe, und war er doch discret genug, ein Geheimniß, das ihm nicht aus freien Stücken mitgetheilt wurde zu respectiren. ' Im Hotel zum goldenen Löwen" waren ie beiden Fremden abgestiegen. Der Kommissär hatte sich als der 3ten tier Karl Müll aus Berlin in das Fremdenbuch eingetragen, und sein Ve-
glatte Haiti, die evciijo wenig ungwöy,' liche und Auffällige Bezeichnung als Kaufmann Friedrich Walter gewählt. Ich übernehme die Verantwortung für die falsche Anmeldung", batte der Komnlissär lächelnd gesagt, aber ich rathe Ihnen, den neuen Flamen zunächst ein paar Stunden lang halblaut vor sich hin zu sagen, damit Sie ihn nicht im entscheidenden Augenblick vergessen haben." Schon am ersten Morgen, 'wenige Stunden nach ihrer Ankunft hatte der Kommissär auf dem Wee vorsichtigster Erkundigungen sich über dte zunächst inBetrackt kommenden Verbältnisse orientirt.
tnd das Ergebniß schien ihn in hohem lrade zu befriedigen. Es hat Alles seine Nichtigkeit, mein lieber Herr Friedrich Walter", sagte er, auch der räthselhafte Doktor wäre gefunden ; denn es kann damit unmöglich ein Anderer gemeint sein, als der Rechtsanwalt Doktor Harras, der mit dem Springer'schen Hause seit Jahren auf das Engste befreundet sein soll. Man giebt ihm zwar das Zeugniß des recht schaffensten und ehrenhaftesten Mannes der Stadt ; aber das würde an und für sich nicht gar zu viel bedeuten. Ein guter Leumund und en wirklich tadelloser Charakter sind oft noch zwei himmelweit verschiedene Dinge." So bleibt also nicht mehr der geringste Zweifel an der Nichtigkeit des Parker'schen Geständnisses." Oho, mein Lieber, ganz so weit sind wir denn doch noch nicht ! Die Anzeichen mehren sich zwar ; aber eine Ueberzeugung, eine felsenfeste, unumstößliche Ueberzeugung läßt sich daraus noch immer nicht gewinnen. Glücklicherweise hat sich auch bereits ein Vorwand gefunden, unter dem ich mich bei den würdigen Herren einführen kann. Springer ist nicht abgeneigt, sein Haus am Marktplatz zu verkaufen, und es ist mehr als wahrscheinlich, daß er die betreffenden Verhandlungen, sobald sich ein Vewerber findet, nicht ohne seinen Rechtsbeistand führen wird. Da werden sich ohne große Schwierigkeit die geeigneten Anknüpfungspunkte ergeben." Und welche Rolle war mir dabei zugedacht, Herr Kommissär Bitte, bitte, lieber Waltex ich bin nicht der Polizei-Kommissär Behrmann, wie Sie noch immer anzunehmen scheinen, sondern der Rentier Karl Müller, und muß mir eine dementsprechende Anrede ausbitten. Was aber die Veant wortung Ihrer Frage anbetrifft, so bin ich darüber selbst noch nicht recht im Klaren. Wir müssen das der weiteren Entwickelung der Dinge überlassen. Uebrigens ist da noch ein Punkt, über den wir uns doch wohl zunächst einig werden müssen. Wenn Sie mit Rudolf Springer so eng befreundet waren, haben Sie ohne Zweifel doch auch seine Tochter gekgnnt, und hie junge Dame, welche sich in Franz Springer's Hause aufhält, wird Sie sofort recognosciren." Der sonst so gefaßte Archer wurde ein wenig verlegen und erröthete, als hätte man ihn auf einer Lüge ertappt. Allerdings,, und es war deshalb meine Absicht, mich zunächst etwas zurückzuhalten und Sie zu bstten " !un ? Sie wissen ja, daß Sie auf mich zählen können in allen Dingen, welche im Interesse unserer Untersuchung liegen." - Und Sie zu bitten, Fräulein Helene Springer zunächst heimlich von meinem Hiersein zu unterrichten und uns eine geheime Unterredung mjt einander zu ermöglichen. Sobald Sie in die VerHältnisse des Hauses einigermaßen eingeweiht sind, kann Ihnen das ja nicht mehr schwer fallen." Der Beamte wurde jetzt über dieSachläge vollkommen aufgeklärt; aber er unterließ es, darüber eine Andeutung zu machen, oder gar eine weitere, indiskrete Frage zu thun. Ich werde sehen, wie sich das arran gren läßt", sagte er nur einfach, unh noch an demselben Vormittag schickte er sich zu einem Besuch in dem Hause Franz Springer's an. Als Fred Archer in seinem Ht,telzimmer allein war, zog er ein Bildniß Helenens aus seiner Arusttqsche und drückte es innig an die Lippen. Die Liebe zu ihr war es gewesen, die ihn über den Ocean gesübrt hatte, und es überstieg fast seine Kräfte, jetzt, wo er sich nach monatelanger schmerzlicher Trennung in so unmittelbarer Nähe des geliebten Wesens wußte, noch länger auf ein Wiedersehen zu verzichten, nach, welchem er sich Tag und Nacht auf das Heißeste ge sehnt hatte. Ein beinahe unwidersteh licher Drang trieb ihn an, ohne Säumen in das Haus Franz Springer's zu eilen, die Geliebte in feine Arme zu schließen und sie, wenn es kein anderes Mittel gab, mit offener Gewalt den Händen eine Akannes zu entreißen, den er aus vollster Ueberzeugung für den Mörder ihres VaterS hielt. Schon schwankte er allen Ernstes, ob dieser Weg nicht vielleicht der kürzere und richtigere sei ; aber glücklicher Weise noch zur rechten Zeit erinnerte er sich des Versprechens, welches er dem Polizei-Kommissär gegeben, und der schlimmen Folgen, die seine thörichte Unvorsichtigkeit höchst wahrscheinlich für dte Enthüllung des Verbrechens haben würde. So beschick er sich denn, zu warten ; aber da ihm das müßige Verweilen im Himmer unertraglicb war, beschloß er, einen Spaziersang durch die Stadt zu machen, der ihm vielleicht zufällig noch irgend eine schätzenöwerthe Aufkla rung bringen konnte. Er ahnte nicht, in wie furchtbarer Weife sich diese Erwartung erfüllen sollte ! Ernlsidet von dem zwecklosen Umherstreifen, das ihm um so weniger eine Ausbeute gewähren konnte, als er den Marktplatz und Franz Springer's Haus geflissentlich vermied,- war Fred Archer endlich in ein Restaurant eingetreten, das sich init seinen hohen Spiegelscheiben, seinen vergoldeten Kronleuchtern und schön getäfelten Wänden schon äußerlich als eines her vornehmeren der Stadt kennzeichnete. Es war um die Frühstücksstunde, und ein Theil der im ersten Salon gedeckten Tische war darum von kleinen Gesellschaften besetzt, deren fröhliche Ausgelassenheit die beste Em pfehlung für Küche und Keller des Wirthes war. Archer wählte sich auf's Geratbewohl ein kleines, leergebliebenes Tischchen und bestellte eine Flasche Wein. Bei keinem Eintritt waren. woSl einige
neugierige Blicke zu ihm hinübergeftögen. aber seine Erscheinung bot so wettig Äuffällics. daß sich schon nach lvenigen Miiluten 'Niemand mehr um ihn körnmerte. Desto mehr Aufmerksamkeit schenkte der junge Amerikaner allmählich seiner Umgebung, deren Gespräche ihn mehr und mehr zu interessiren begannen. In seiner unmittelbaren Nachbarschaft hatte sich nämlich eine kleine Schaar von elegant gekleideten jungen Männe niedergclassen, die offenbar ein ganz bcsonders freudiger Anlaß zusammengeführt baben mußte. Sie waren bereits vom Rothwcin zum Champagner übergegangen, unaufhörlich knallten die Pfropfen, und die ausgelassensten Reden, die kühnsten Trinksprüche schallten bunt und lustig durcheinander. Was die Aufmerksanlkeit Fred Archer's erregt hatte, war aber keineswegs diese hochgradige Heiterkeit, sondern ein Name der zufällig an sein Ohr geschlagen war und wie der Schlag einer elektrischen Batterie alle seine 'Nerven durchzuckt hatte. Es war der Name Springer und bald genug hatte er herausgebracht, daß der junge Akann, welchen man mit diesem Namen anredete, sogar der Mittelpunkt des kleinen Kreises bildete. Auch darüber, daß man die Verlobung dieses Herrn Springer so lustig feierte, war er sehr schnell im Klaren und nur über die Hauptsache, ob hier eine zufällige Namensgleichheit vorliege, oder ob er wirklich einen Angehörigen des Herrn Franz Springer vor sich habe, hatte ihm die Unterhaltung am anderen Tische bisher noch keine Aufklärung gegeben. Da rief Einer aus dem fröhlichen Kreise dem glücklichen Bräutigam, sein Glas erhebend, zu: Und nun laß uns auch einmal darauf trinken, Caesar, daß Dir nicht eines schönen Tages diese unternehmungslustige junge Amerikanerin ebenso kurzweg von einem Anderen entführt werde, als Tu sie Deinem würdigen Alten entfübrt bast. Dergleichen steckt mitunter im Blute." Ein allgemeines Gelächter belohnte den zweifelhaften Scherz des halb'berauschten jungen Mannes und auch der Bräutigam schien keineswegs verletzt zu sein, sondern stieß lächelnd mit seinem Gegenüber an. Fred Archer's Herz aber zog sich krampfhaft zusammen, als wäre es mit eisernen Krallen gepackt worden, und während er sich selbst zurief, daß es ja eine Thorheit und zugleich eine Versündigung gegen Helenen sei, bei dieser jungen Amerikanerin, von der da so leichtfertig gesprochen wurde, auch nur für einen Augenblick an sie zu denken, spannte er doch sein scharfes Gehör auf das Aeußerste an, um kein Wort von der weiteren Unterhaltung, die jetzt bei dein einmal angeschlagenen dankbaren Thema stehen blieb, zu verlieren. Wenn man diese allerliebste Kleine ansieht," meinte der Eine, sollte man ihr wahrhaftig so viel Courage und schneidige Entschlossenheit gar nicht zutrauen. Da rede nur noch Jemand von Taubenaugen und solchen Albernheiten. Bei den Weibern ist eben Alles Verstellung." Jedenfalls ist es ein Glück," siel ein anderes augenscheinlich sehr angesehenes Miiglkd der Tafelrunde, ein alter, abgelebter Geck, mit widerwärtigem Cynismus ein, daß ivir heute erst die Verlobung und noch nicht die Hochzeit unseres wackeren Freundes Caesar Springer feiern. Da er vernünftigerweise die ganze Liebschaft mit der Hochzeitsreise angefangen hat, wäre es viel zu spießbürgerlich, wenn sie wirklich mit einer Heirath aufhören sollte. Ich hoffe allen Ernstes, das kleine amerikanische Cousinchen wird uns trotz der Schlauheit, mit der es seine Netze ausgeworfen hat, unseren lustigen Kameraden noch nicht gar so bald rauben " (Fortsedung folgt.) Vom Auslande. Für die deutsche Wein usstellung in Frankfurt a. M. sind recht fyerthvolle Preise gestiftet worden. Der Verein Berliner (astwirthe hat einen Edelmetall-Kelch im Werthe von 800 Mark dem Aussteller des besten deutschen Schaumweins gewidmet. Vom Verein Berliner Weißbierwirthe wurde eine silberne Weißwein-Vowle im Werthe von 300 Mark gestiftet,für einen guten deutschen Nothwein im Preise von 11.20 Mark per Liter. Ä)er Hamburger Preis für beste Noth- und Weißweine besteht m einem Tafelaufsatz und einem Kelch ; der von Altona in drei Majolica-Vasen. Kiel stiftete einen Eiskühler im Werthe von 12 Doppelkronen ; Hannover-Linden eine silberne Bowle mit Console ; Gör litz einen großen silbernen Pokal, Die le ij e st en Regungen sines Mädchenherzens zittern in dem Briefe nach, den zwei Männer aus Jvry sur-Seine dieser Tage in der Tasche eines am Seineufer liegenden Frauenkleides fanden. Der Brief lautet; Theure Eltern ! Wenn dieser Brief in Eure Hände gelangt, hat Eure Tochter iu leben aufgehört. Klagt keinen Anderen wegen meines Todes an, als Euch ; ich ziehe den Mann, den ich liebe, mit mir hinab. Ihr sagtet mir, daß, wenn ich sein Wrib würde, mein Fuß Eure schwelle nicht entweihen sollte ; so ziehe ich denn den Tod dem Leid vor, ohne ihn leben zu müssen. Ihr sagtet mir auch, daß er, den ich liebe, mir treulos sei ; wie täuschet Ihr Euch ; folgt er mir doch in's Sterben. Eure Blanche.' V. 8. Beklagt mich nicht, denn ich bin glücklich, und vor Allem macht Euch keine Vorwürfe. Lebt wohl, theure Eltern, die Ihr mich so liebtet, dre ich liebe bis zum letzten Athemzug. Leb wohl, guter Vater, süße Mutter ; lebe wohl, meine liebe, liebe Schwester. Bl." Ein ganzer Roman in wenigen Zeilen. Und trotz allem Weh auch hier das Postscriptum.
Vorschlag zur Güte. Der Herr Professor bemerkt beim Beginn der ersten Vorlesung, daß er nur einen ZuHörer hat und wendet sich deßhalb an denselben mit der Frage: Herr Studio P . m. m. m 1US, 10U rcy unter dlefen Umstanden lesen?" Studiosus: Herr Professor, was meinen Sie? Warten wir noch ein Weilchen ! Vielleicht kommt noch Einer, dann können wir 'n kleinen Scat spie-len!"
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