Indiana Tribüne, Volume 10, Number 3, Indianapolis, Marion County, 21 September 1886 — Page 2

ASifc-w5

Jndiana Tribüne. Erscheint gäglitZ snd S oatgs. i, tlglvch Tribun" kostet durch den Xxtttx ll - nt , Lösch, dt Sonntag b ?tl x och, etd infam 11 in. V Vs lugifchi i Sskalaikö W n Zas, fffcfx lO0. Marvlaudvr. Indianapolis, Ind., 21. September '66. Ein Matronnstrikeln dalifornien. Auch an der Küste des stillen Oceans besindet sich gegenwärtig ein Strike im Gange, der auf die dortige Schiffahrt ei nen sehr hemmenden Einfluß ausübt. Es ist dies der Strike der Coast Sea inen'S Union," welche sich vor nicht langerZeit dadurch bemerkbar gemacht hatte, daß sie einen Boycott gegen diejenigen Geschäftsleute einleitete, die Chinesen beschäftigten. Vor etwa zwei Monaten gerieth die Union in einen hartnäckigen Streit mit dem bekannten Zuckerkönig" Claus Spreckels, well er sich geweigerte. hatte, seine zum Zuckertransport benutz len Schisse derart zu bemannen, wie eö der Union gesiel. Der- reiche Spreckels wollte es sich nicht gefallin lassen, daß ihm die Union Vorschriften machte, und stellte sich ihr sofort schroff gegenüber. Er gründete den Verein der Schiffseigenthümer" in der Absicht, die Union zu brechen. Sogar die Kostwirthe der Matrosenherbergen wurden mit in den Schiffseigen thümerVerein gezogen, um durch Versa gung jeden Credits die arbeitslosen Mat rosen zum Hunger und dadurch zur Un terwerfung zu zwingen. Die gegenseitige Erbitterung zwischen den sich bekämpfenden Parteien wurde immer größer, bis sich das General Trades' Council" der Sache annahm und vor etwa zwei Wochen einen allgemeinen Strike ayer Matrosen anordnete. Gleich am. ersten Tage legten etwa 100 Vkatrosen die Arbeit nieder, und gegenwärtig liegen 25 Schisse im Haen von San Francisco blos deshalb, weil es ihnen an jeder Bemannung fehlt. Die Unionleute haben ihr Bestes gethan, um zu verhindern, daß die Rhe der Scabs" für ihr Schiffe bekommen können. Wachtboote der Unionisten be wachen die Werften Tag und Nacht, und es kommt in Folge dessen manchmal zu recht heftigen Auftritten zwischen beiden Parteien.' Die Matrosen denken nicht daran, klein beizugeben, und wollen bis an'S Ende auf ihrem Rechte bestehen bleiben. Ein Mitglied der Union U schreibt die Lage, wie folgt : Es scheint, daß man die Ursaöe unserer Ärbeitsstellung nicht allgemein dersteht. Wir wurden zum Sinken gezwungen. Die Union der Schissseigen ibürner stellte die Mannschaften von Tiefsee-Fahrern auf ihren Küstenschiffen an, und wir wurden dadurch gezwungen, entweder an der Küste Arbeit zu suchen oder zu verhungern. Viele von uns batten Familien am Lande, und San Francisco war ibnen seit langen Jahren eine Heimatb. Viele von uns verloren unsere Stellen, und immer mehr wurden wir von den Tiefsee-Matrosen aus im seren Stellungen gedrängt. Schließlich mußten wir sinken oder verhungern ; wir wäblten das Erstere." Zur Erklärung diene, daß die Tiefsee Malrosen, wenn sie erst einmal in der Küstenschiffahrt beschäftigt gewesen sind, in der Regel die Letztere vorziehen, weil auf den Küstenschiffen die Arbeit leichter, die ?aörung besser und die Gelegenheit bäusier ist. an's Land zu kommen. Die Küstenschiffer dagegen wollen sich aus ihren alten Plätzen nicht verdrängen lassen. Die Affociation der Seeossiciere" hat sich Entschieden zu Gunsten der Küsten schier erklärt und die Gerechtigkeit der Forderungen derselben anerkannt. Die Ofsiciere haben sich feierlich verpflichtet, in dem jetzt sich entspinnenden Kampfe getreulich auf Seiten der Matrosen, ihrer Brüder", zu stehen. Die ?lheder dagegen nehmen nach wie vor eine sehr abwebrende Haltung den Strikern gegenüber ein. Sie erklären, es verursache ihnen keine große Mühe, die nötbiae Bemannuna für ibre Scbine zu bekommen, vergessen aber dabei zu sagen, daß Uch tdatsachlrcy sehr viele Schiffe im Hafen befinden, die wegen Mangels an Mannschaft nicht aus laufen können. Einige Rheder gehen sogar soweit, va saaen. sie würden nichts da rum geben, wenn ihre Schisse auch ein ganzes Jahr lang müßig im Hafen lägen. Es handle sich vor Allem darum, zu zeigen, daß man die Union nicht furcbte. ..Wenn wir", so saate neulich ein Rheder, diesmal den Strikern den Willen tbun. dann können wir uns da rauf gefaßt machen, daß sie uns jeden Monat mit einem strike vedroven werden. Ein solcher Zustand würde natür lich für unser Geschäft gleichdedeutenr mit vmm lein." Die Rbeder bebauvten, daß die Union leute in vielen Fällen wieder wr Ärbeit zurück'ebren, wenn sie dies auf unauf fällige Weise thun tonnen. Jedenfalls seien sie, die Eigenthümer, länger im Stande, den Strike auszuhalten, als bis . mm nrn r irregeieneren tarrozen. Auf der Dollarjagd. Ein Amerikaner, der seit mehreren Jahren in Paris, der Hauptstadt jjrani reichs, ein Geschäft betreibt, erhielt-kürz lick von einem hübsch gekleideten Frau enzimmer einen Besuch. Er erkannte in seinem Gaste ein notorisches Mitglied der amerikanischen Demimonde in Paris. Sie erklärte ihr Erscheinen damit, daß sie ein sebr lohnendes Geschäft vorhabe. Sie besitze eine me vieler yocygeoore " sranlönscherEvelleute, die Willens seien, reiche amerikanische' Erbinnen zu heiratben. Auf der Liste befänden sich einige der stolzesten Namen der französi m " Vu X a am 1 V qin miiioiraiie, crnii .uugci jcwu, eurer ihrem Titel nichts auf der Welt besäßen. Es handle sich darum, rn lir fakruna rn brinaen. wann junge, reich, Amerikanerinnen in Paris eintressen, um dieselben sofort in die Rebe der

.IjrsffyVt

rörriehnun". . Heiiäihscanbldalen jii locken und siH dadurch ein gutes Kuppel geld zu verdienen. Die Herren Franzv' sen seien Willens, zehn Procent der Mit gift, welche ihnen die Amerikanerinnen einbringen würden, sofort an die Hei rathsvermittler auszuzahlen. Diese zehn Procent könne er der Geschäftsmann, mit ihr der Courtisane, theilen, wenn er sich dazu verstehen wolle, ihr in diesem Geschäfte zu helfen. Das freundliche Angebot" der Dame mit unzweideutigem Rufe wurde dankend abgelehnt, cS ist aber eine Thatsache, daß sich in Paris viele Heirathsbureaus f c w . . . e .. x. . :t oesinoen, cie geraoe aus reie amerua' nische Erbinnen angeln. Es ist noch gar nicht lange ber, daß ein derartiges Bu reau sich die größte Mühe gab, die Hei rath einer reichen Amerikanerin mit ei' nem verarmten französischen Herzog" zu Stande rn bringen. Hurn Glück für das Mädchen stellte es sich noch vor der Hochzeit heraus, daß der angeviicye Herzog . .. ( I T .. L.... . ein gewoyniicyer cywlnoier war. ur suckte sein Seil in der Zvlucbt, trotzdem er auch als wirklicher Herzog ein Lump er ster Klasje hatte sem tonnen. Glauben die Borsteher der Heiraths bureaus in Varis, einer wirklich reichen Amerikanerin auf der Spur zu sein, dann .. slH'.i ? f T wiro rein liirei unveriucyr geiaen, um sie und ihre Dollars zu fangen. Man verfährt dabei mit der liebenswürdigsten rv fe jj OsT" r c 4. Vonyomnne. eye oem oummen Gänschen, welches es nicht verstebt. sich den es umstrickenden Garnen zu entwin den ! Ein einziger Fehltritt kostet oft da? Glück eines ganzen Lebens. Noch immer lohnend. Nachfolgende Mittbeilungen und Zluslassungen deutscher Blätter sind für Die Ver. Staaten von besonderem Inte resse: Die Rentabilität des Getreidebaues in Europa ist auf dem kürzlich in Nancy abgehaltenen Conzreß der Französischen Gesellschaft zur Förderung der Wissen schasten" Gegenstand eingehender VerHandlungen geworden, welche angesichts der in allen alten Culturländern Europas erhobenen Klagen über die Nothläge der Landwirthschast von hervorragendem Interesse sind. Nach den fachmännischen Berichten, welche jetzt im Economiste sranais und in der Nation" vorliegen, hat insbesondere Herr Grandeau, Director der landwirthschaftlichen Station des Ostens, durch einen Vortrag über die nothwendigen Reformen im europäischen Getreidebau in der volkswirtschaftlichen Section des Congresses das größte Interesse sowohl bei den Männern der Wissenschaft, wie bei den praktischen Landwirthen erregt. Grandeau hat sich schon in früheren ausgezeichneten Arbeiten vorzugsweise die Aufgabe gestellt, wissenschaftliche Erfahrungen in die Masse der Land Wirthe hineinzutragen. Er ist durch eine Reihe lange fortgesetzter Studien und Experiment? zu der Ueberzeugung gelangt, daß der Getreidebau in den al ten europäischen Culturländern, trotz der überseeischen Conkurrenz und trotz des Niederganges der Preise, noch im m e r lohnend ist, wenn er nur in rationeller Weise betrieben wird. Diese Methode besteht darin, daß man sich entschließt, im Getreidebau den alten Schlendrian zu verlassen, und, wie in den anderen Zweigen der gewerblichen Produktion, durch die Anwendung wis senschafllicher Grundsätze und einen mit vervollkommnetem Ikaterial ausgestatteten Wirthschaftsbeirieb eine vollständige Umgestaltung vornimmt. Was auf diese Weise zu erreichen ist, wenn man dem Boden den erforderlichen Dünger giebt, die Ausfaat sorgfältig auswählt und Säe-, Mäh- und Dresch' Maschinen benutzt, hat Herr Grandeau an einer Reihe von Beispielen darge tban. Bei den von ihm veranstalteten praktischen Experimenten hat -er, nicht etwa mittelst eines Laboratorienversuchs, sondern auf einer Bodenfläche von sechs Hektaren mittlerer Qualität statt der sonst üblichen 12 15 Hektoliter Weizen bis zu 3i und 38 Hektoliter geerntet. Die Landwirthe der Nachbarschaft, wel che dieselbe Methode in Anwendung brachten, haben denselben Erfolg gehabt. Von zwei weiteren sehr lehrrei chen Beispielen bezieht sich eines auf englische Verhältnisse: Herr John Prout in Sawbridgeworth, der auf einem Be sitz von 182 Hektaren Ackerland jahraus jahrein Weizen baut, ohne Viehhaltung nur künstlichen Dünger verwendet und sich in großem Umfange landwithschaft licher Maschine bedient, hat nach Abrechnung einer Verzinsung des Grund capitals mit 3 Prccent durchschnittlich eine Verzinsung des BetriebscapitalS mit 14pCt. erreicht; dabei ist der Werth des Grund und Bodens, der im Jahre 1875 auf weniger als 500,000 Francs geschätzt wurde, bei einer Neueinschät zung i. I. 1834 auf 780,000 Francs bewerthet worden. Ein französischer Grundbesitzes in der Charente hat durch Anwendung derselben Wirthschaftsme thode ebenfalls einen durchschnittlichen Reingewinn von 14 pCt. des Betriebscapitals erzielt. Ein anderer französi scher Landwirth im Departement Meuse gewann im Jahre 1854 12 Hektoliter Weizen per Hektar und gewinnt jetzt 33 Hektoliter. Diese Erfahrungen, für welche von anderer Seite, insbesondere von einem pariser Professor der landwirthschaftlichen Wissenschaften, gleich beachtenswer the Beisviele beigebracht wurden, führen nothwendig zu dem Schlüsse, daß es im europäischen Getreidebau vor Allem noch in weitem Umfange an den unerläßli chen Betriebsverbesserungen fehlt. Eine Steigerung der wirthschaftlichen Leistung das ist die einzige gesunde Lösung der agrarischen Frage, die einzige, welche zugleich den Producenten wie den Con sumenten vortheilhaft ist. Was will ge genüber solchen Erfolgen einer rationel len Cultur ein Getreidezoll von 3 Francs, wie in Frankreich, oder von 3 Mark, wie in Deutschland, besagen? Durch einen solchen Zoll, der überdies für die große Mehrzahl der Consumenten eine schwere Steuerlast ist, würde die europäische Landwirthschaft doch nicht einen wirksamen Schutz gegen die über seeische Concurrenz erhalten, oder sie müßte überhaupt nicht so nothleidend sein, wie man sie heute hinstellt. In Frankreich wird, wie die Verhandlungen in 3!ancv beweisender Ruf nach einer gründlichen Reform der alten herge-

. , - i -v -"!,-.-. . .

II T V ' - "

brachten Art des GettetdedaueS tmtiter Nachdrücklicher erhoben, abet dieser Skis hat nicht minder Geltung für deutsche Verhältnisse. Im Deutschen Reiche wurden 1834 durchschnittlich 12,9 Doppelcentner Weizen pro Hektar geerntet ; in den vorhergehenden Jahren 1878 1833 bezifferte sich der durchschnittliche Ertrag auf 11,3 bis 14,4Doppelcentner; auf dem Ccngresje in Nancy wurden Beispiele von mehr als 40 Doppelcentncr Weizen pro Hektar, ja in einem einzelnen Falle von 50 Doppelcentner pro Hektar angeführt. Wird hier energisch eine Verbesserung in die Hand genommen, so wird auch in Deutschland wie in Frankreich und England der Erfolg nicht ausbleiben, daß man durch rationellen Betrieb auch bei den gegenwärtigen Getreidepreisen den Getreidebau mit den besten sinanciellen Ergebnissen fortsetzer kann. Die Alaska. Handels Gesellschaft. Als zwischen den Ver. Staaten und Rußland die Unterhandlungen wegen Ankaufs von Alaska beendet waren, wurde von unserer Regierung General Rousseau von der Bundesarmee abge fand:, um Namens der Ver. Staaten von jenem neuerworbenen Gebiet Besitz zu ergreifen. Die Uebergabe des Ter ritoriums war eine sehr einfache Ge schichte. Der bisherige Gouverneur d?s russischen Amerika und Präsident der russischamerikanischen Pelz Compagnie, Fürst Matzukow, überlieferte dem Vertreter der Ver. Staaten alle öffentlichen Gebäude inSitka, wie z. B. das Gouver-neurs-Schloß, das Zollhaus, die Barak ken, die Quartiere der Ofsiciere, daS Hospital, die Werften u. s. w., und da mit war auch die Uebergabe des ganzen, von Europäern ja ohnehin nicht weiter bewohnten Gebiets vollzogen. Nur mit dem Eigenthum der russisch amerika nischen Compagnie bot es einige Schwierigkeiten. Zwar hatten die Ver. Staaten für Alaska allein L7,000.000 und als Entschädigung für jene Gesellschaft außerdem $250,00 bezahlt, doch wußte Fürst Matzukow als echter Russe die Gelegenheit ordentlich auszubeuten. Eine gute Hilfe dabei bot ihm Mr. H. M. Hutchinson, der zwar arme, aber ungeheuer schlaue Privatsecretär des Gen. Rousseau. Beide edle Seelen" verstanden sich bald, und eö kam ein Ver trag zu Stande, wodurch Hutchinson in den Besitz des gesummten Eigenthums der russischen Gesellschaft in Alaska, darunter auch eines bedeutenden Lagers von Robbenfellen in Sitka, gelangte. Hutchinson war durch seinen Handel plötzlich ein reicher Mann geworden, und gleichzeitig hatte er auch den Werth des Pelzhandels' von Alaska und der Robben-Jnseln erkannt. Er reiste nach San Francisco über Victoria. In letzterer Stadt bildete er mit dem Schiffs capitain Kohl vom englischen Dampfer Fidelitor" die Geschäftssinn Hutchin son, Kohl & Co., ließ den Fidelitor" unter der falschen Angabe, es sei ein russisches Schiff, als amerikanisches Schiff registriren,' und Jahrelang wurde dann der Fidelitor" zur Vermittelung des Geschäftsverkehrs der neuen Firma von Alaska bis nach San Francisco be nutzt. Im Frühjahr 1333 hatte Hutchinson in San Francisco ein mächtiges Syndicat zur Ausnutzung des Pelzhandels in Alaska gebildet und wollte, gut ausgerüstet, die Robbeninseln in Beschlag nehmen, als er zu seiner Enttäuschung ausfand, daß sich unter Befehl des Capt. Morgan bereits eine Expedition, die von Williams, Haven & Co. aus New London ausgerüstet war, auf den BigelowInseln häuslich niedergelassen hatte. Mehrere Wochen lang drohte zwischen beiden Parteien ein offener Kampf auszubrechen, doch einigten sich die Gegner schließlich und bildeten die Grundlage zu der jetzt so mächtig gewordenen .Alaska Commercial Company", welche unter Vertrag mit dem Congreß der Ver. Staaten das Recht hat, bis zum Jahre 1890 gegen Entrichtung einer Jahres Pacht von 555,000 und einer Entschädigrmg von $2.65 für jedes Fell eines erlegten Seehundes nicht me! als 100,000 Robben jedes Jahr in Alaska zu fangen. Die Compagnie zahlt auf diese Welse den Ver. Staaten ungefähr $315, 000 jährlich, und diese Summe reicht aus, um nicht nur die Verwaltungskosten des Territoriums zu decken, sondern auch das Kaufgeld für Alaska mit 4 Proceß zu verzinsen. Es ist eine offene Frage, ob kanadische Schiffe das Recht haben, trotz der Ge rechtsame der Alaska Commercial Co." in den Gewässern von Alaska auf den Robbenfang auszugehen. DaS heilige KriegSzeltderOmaha;. Das Peabody-Museum für amerika nische Archäologie und Ethnologie hat kürzlich, wie aus dem an den Präsidenten des Harvard-College gerichteten Iah resberich: der Verwalte? dieses Museums ersichtlich, ein äußerst interessantes und werthvolles Geschenk durch Vermittelung der Miß Alice W. gleicher erhalten, welche einen großen Theil ihrer Zeit ethnologischen Nachforschungen unter den Omaha Indianern in Dakota widmet. Das Geschenk besteht in dem heiligen Kricgszelt" der Ömahas, welches sammt seinem ganzen Inhalt von den Omahas den Bleichgesichtern" einbehändigt wor den ist, zum Zeichen, daß die früher so tapferen Krieger sich fortan nur dem Ackerbau un5 der Viehzucht nach dem Vorbilde ihrer Weißen Nachbarn widmen wollen. In dem das Geschenk begleitenden Schreiben schrieb Miß gleicher an die Vorsteher des Peabody-Museums u. A. Folgendes : Das heilige Kriegszelt war für die Selbstständigkeit des OmahaStammes geradezu eine Lebensfrage. Ohne dies Zelt war ein Krieg oder die Würde eines Häuptlings einfach undenkbar. Dieses Zelt verlieh den Omahas unter den anderen Stämmen ihren Rang und machte sie als Feinde gefürchtet und als Freunde geehrt. Es ist unerhört, daß andere Indianer jemals auf eine solche Weise sich ihres größten HeiligthumS ent äußert haben. Daß es die Omahas ber sich gebracht haben, die alten Denkmale und Symbole ihrer früheren Macht.ohne sie zu zertrümmernden Weißen auszulie fern, daß sie mit ihrer .früheren Lehens

Snschaüung und den Sttteü unö Gcvräü chen ihrer Väter vollständig gebrochen haben, ist jedenfalls ein deutliches Zeichen, mit welchem Muthe sie sich ihrer neuen Lebensweise widmen wollen. Den Weißen mögen jene indianischen Reliquien barock oder trivial erscheinen, besonders da sie sich keineswegs durch ideale Schönheit auszeichnen, doch haben sie für den denkenden Culturfreund eine nicht zu unrerschätzende Bedeutung. Die Indianer haben durch das Wegschenken ihres größten HeiligthumS die Brücke mit ihrer Vergangenheit gebrochen und wollen damit beweisen, daß sie von nun an voll und ganz amerikanische Bürger sein wollen. Als heute Ma-hrn-thrn-gae zu mir kam, um die Obhut über das Heiligthum" in meine Hände zu legen, tonnte ict nur den Wunsch aussprechen, daß seine brave und einzig in ihrer Art dastehende That den ihr gebührenden Platz in der Geschichte sinden möge. Mit leiser Stimme sagte er: Diese heiligen Sachen waren seit vie len Geschlechtern in meiner Familie, Niemand weiß, wie lange schon. Meine Söhne haben für sich andere Pfade ge wählt, als ihre Väter es gethan. Ich dachte, ich wollte diese Sachen mit mir begraben lassen, doch wenn Sie für die selben sorgen und sie dort aufstellen las sen wollen, wo meine Kinder, wenn sie an die Vergangenheit und an die Wege ihrer Väter zurückdenken, sie sich ansehen können, dann mögen Sie die Sachen nehmen. Sollte eine Zeit kommen, wann ich selber den Wunsch hegen sollte, das anzusehen, was früher meinen Vä' tern gehörte, dann würde ich gern den Zutritt zu den Sachen haben. Ich weiß, meine Familie will, daß ich Ihnen das Zelt ausliefere; keine anderen Menschen haben das Recht, mich wegen meiner That zur Rechenschaft zu stellen, obgleich es Leute giebt, die deshalb böse Wort über mich sagen werden." Das Zelt bilvet einen der interessan testen Gegenstände, die sich im Besitze des Pabody Museums befinden. D eutsche ocal -Stackrichten. Königreich Vaiern. t Dr. Joh. Bapr. Sckrausth in Mün chen. Der Seiler Joh. Rachelmann in Bamberg wurde erschossen. j Gutsbesitzer Dr. phil. Herm. Beckhin Erlangen. In Jarzt wurde der Landmann Georg Kirkshofer von Großmehring von dem Knecht Joh. Fritz von Panughausen erschlagen. Metall schlaget Denk in Fürrh erstach seine Frau und erhängte sich selbst. In Kleinschoppen wurde die Frau und Tochter des Bauern Döhler verhaftet, weil sie das außereheliche Kind derTochter ermordet haben. Bei dem Zestschießen der Feuer Schützengesellschaft in Pfaffenhofen erhielten die ersten beiden Preise auf Jubiläumsscheibe: Siichele aus Äünchen und Büchsenmacher Fisch von hier, auf der Ehrenscheibe: Max König von und Pfaffenhofen und v. Pfetter aus Arnbach. Ein Ungenannter in Regensbürg hat eine Stiftung von 40,000 M. zum Besten armer, fleißiger Studenten gemacht. Auf dem unteren Wöhrd wurde auf den Pferdehändler Schapfel in Regensburg ein frecher Raubanfall ausgeführt. Sch. trug mehrere Messerstiche davon und büßte seine ganze Baarschaft ein. In einem Walde bei Pang wurde die Leiche des seit vier Wochen vermißten Brunnwarts Hofhammer von Egging aufgefunden. Der alte Mann hatte sich verirrt, vermochte nicht weiterzukommen und war verhungert. Die Eröffnung des Reichswaisenhauses in Schwabach hat unter zahlreicher Betheiligung stattgefunden. Wegen einer Schönen" kam es in einem Straubinger Gasthause unter Soldaten zum Streit, der in eine förmliche Schlacht ausartete. Fünf der Vaterlandsvertheidige? liegen in Folge der erhaltenen Stiche im Lazareth. Der Stationsdiener Wolpert in Würzbürg, der den Nürnberger Schnellzug bei dem Eisenbahnunfall am Faulenberg am 1. Juli als Conducteur begleitet hatte,, und äußerlich unverletzt davonkam, ist jetzt tobsüchtig geworden. Dagegen ist der Zugführer Weidner soweit wiederhergestellt, daß er bereits seinen ersten Ausgang machen konnte. ' Der Prozeß wegen der Katastrophe wird vor Ende Oktober nicht zur Verhandlung kommen. Der Freiherr Albrecht von AdrianWerberg mußte sich vor dem Landgericht wegen Betrugs verantworten. Er schwindelte im Jahre 1883 bei einem Würzburger Uhrmacher eine goldene Uhr für 110-M. heraus und machte sie seiner Geliebten zum Geschenk. Für diesen Zärtlichkeitsbeweis erhielt er 14 Tag? Gefängniß. Großherzogt hu m Baden. Der Heilkünstler Karrer von Herd wangen wurde wegen fahrlässiger Tödtung zu 4$ Jahren Gefängniß verurtheilt. f Spinnereibesitzer Gemuheus in Atzenbach bei Schönau. t Amtsrichter Friedrich Lepp in Ueberlingen. Bürger Lazarus. Wirt von Weilersbach beging Selbstmord. Einem Schlaganfall erlagen : die Frau des Wirthes Keitel Zur Pfalz" in Feudenheim, der Steinhauer Frdr. Amann in Lahr, und der Todtengräber Schmiedle in Walds Hut ; durch Ueberfahrenwerden büßten der Landwirth Michael Rösch von Meß kirch und der . Arbeiter Joh. Bader von Reichenbach ihr Leben ein. In Bach heim wuroe der Landmann L. Spiegle? durch einen Stier so schwer verletzt, daß er starb ; in Eberoach wurde der Zim mermann Jakob Bansbach von dem SägeWerk der Schneidemühle in Stücke ge rissen; der zum Besuch in Stuttgart weilende Landgerichtsrath a. D. Thi baut aus Heidelberg stürzte in Stuttgart in der Nacht in den Schacht der Canali sationsarbeiten und erlitt einen Scha delbruch, dem er wahrscheinlich erliegen wird ; in Helmsheim wurde der 19jährige Karl Stein in einer Sandgrube verschüttet; im Neckar bei Kirchheim u. T. ertrank beim Baden der einzige 16jährige Sohn des Weinhändlers Kahn in Tauberbischofsheim. Aus der Nheinpfalz. Wegen Betrugs wurde der Geschästsmann Bommel in Homburg verhaftet. Der Redakteur der Neuen Bürgerzei tung" in Neustadt, Dr. Schmidt, wurde wegen Beleidigung des Vorstandes des

!ill0ttä!!.idttü!en ...Wahlcomites, Är. Knecht, zu 8 Tage Gefängniß verurtheilt. In einem Anfall von religiösem Wahnsinn stürzte sich in Speyer der Hausirer Spengler aus Schwanheim, nachdem er drei Revolverschüsse abgefeuert hatte, von der vorderen Kuppel des Domes auf das Pflaster herab und blieb todt liegen. In Gimmeldingen stürzte in Folge Untergrabens der Fun damente behufs Legung der Wasserleitung in der Straße nach Mußbach eine Scheune zusammen, wobei die beiden Kinder des Winzers Klohr erschlagen wurden ; auf Grube Maybach bei St. Jngbert wurde der Zugführer Rosenhahn zwischen den Puffern zweier Wagen erdrückt und bei Speyer ertrank bei einer Kahnpartie im Rhein der dort beschäftigte Bäcker Georg Bandorf aus Gra fenrheinfeld bei Schweinfurt gebürtig. Auf den Manövern brach der Soldat des 18. Jnf.-Regts. Johann Roz aus Blieskastel ein Bein, ebenso beim Sturz vom Bau die Maurer Joseph Laux in Dahn, Joh. Diel und Emanuel Sauer in Germersheim ; der Oekonom Daniel Zirker in Rheinzabern fiel beim Tabakaufhängen von der Leiter und erlitt schwere innere Verletzungen. In Jockgrim wurde die Wittwe Helena Kantz geb. Riehl und bei Pirmasens wurden zwei Knaben im Alter von 15 bis 16 Jahren vom Blitz erschlagen. Elsaß-Lothringen. Der Gerber Spielmann in Bart er stach seinen Sohn. f Bischof Dupont in Metz. Der Mörder der Wirthsfrau Baudisson in Metz, Stefan Kruprich von Lübeln ist durch den Scharfrichter Schwartz von Oehringen mittelst Fallbcil enthauptet worden. Der Heizer Friedrich Grelle in Diedenhofen wurde wegen Bigamie zu 6 Monaten Gefängniß verurtheilt. Ein in letzter Zeit geisteskrankcS Mädchen, Namens Käufer, von Nappoltsweiler, hat sich ertränkt, und in Wölferdingen erhängte sich der Tagner Schwarz. Durch Unglücksfälle kamen um's Leben : in Jsenheim der Weber I. Tschöberle (vom Blitz erschlagen), in Mülhausen die Aufstecken Antoinette Schäflin (von einer Maschine erfaßt) und in Ensisheim der Maurer Steibel von Wesserling (in Folge eines Sturzes). Braunschweig. Anhalt. Lippe. f Veteran Herman Müller in Nischenau. In Tintrup erschoß sich Wil Helm Struchtrust. Niedergebrannt sind : in Bobbau (in Folge Blitzschlags) das Wirthschaftsgebäude des Kossathen Sonnenschein, in Lemgo das Starte sche Haus und ein benachbartes Gebäude, in Stemmen das Haus des Kolon Peterding und in Tönen das Dolge'sche Kossathengut. H o h e n z o l l e r n. Pfarrer Psister in Heiligen-Zimmern feierte das 50jährige Priesterjubiläum. Pfarrer Kernler in Steinhofen feierte sein 25jähriges Jubiläum. Vogt Bumiller in Jungingen ist zum Gemeinde Vorsteher wiedergewählt worden. Mecklenburg. ' Auf der Gemarkung Jessenitz sind Bohrungen vorgenommen worden, die ein Kalisalzlager in einer Mächtigkeit von 70 Aketern nachgewiesen haben. I DieWittwe des Staatsministers Wilh. v. Bernstorff in Ncustrelitz. Der Sohn des Nademachers Dunker und ein Sohn des Erbpächters Cordes von Below sind ertrunken. Ein Raub der Flammen wurden: der Wiencke'sche Käthen in Cartlow, das Wohnhaus auf dem Erbpachthof Verklas bei Dömitz, der Theerofen und die Büdnerei des Eigenthümers Wüstenberg in Godendorf, die Gebäude des Ritterguts in Horst (dem Frhrn. v. Treuenfels auf Möllenbeck gehörend) und die Anwesen des Oekonomen Grü.tWald und des Kaufmanns Stabenow in Wittenburg theilweise. Freie Städte. Der Specialarzt Dr. Mentels in Hambürg wurde wegen Sittlichkeitsverbrechen verhaftet. Die Leiche des Besitzers von Jacobs Tivoli in St. Georg, C. A. A. Jacob, ist von Fischern aufgefunden worden. Der Schiffer Heinrich Becker, der Matrose Heinrich Kemm und der Ar beiter Otto sind in Hamburg ertrunken. Im Jahre 1850 wanderte derBauun ternehmer I. L. Voß von Hamburg nach Australien aus. Voß war s. Zt. als ar mer Zimmerlehrling von Hannover in Hamburg eingewandert, hatte sich verheirathet und fristete nur kümmerlich sein Leben. Im anderen Erdtheil, wo er einer der ersten Goldminer war, scheint ihm Fortuna mehr gelächelt zu haben. Nach Mittheilung an den Vorsitzenden des Clubs Australia" ist nämlich Voß Anfangs März in Port Adelaide gestarben und hat in seinem Te stament an Freunde und milde Stiftungeu weit über 100,000 Lstrl. vermacht. Unter anderen Legaten entfallen nach Hamburg 8000 Lstrl. an Wilhelm Schmidt' 4000 Lstrl. an den Maler Hermann Karcher. L00 Lstrl. an Ludwig Schier, 250 Lstrl. an N. H. Plambeck. 5o0 Lstrl. ann Anna Houwald und 500 Lstrl. an Agache Stewaker. An der Hamburger Fondsbörse kam es zwischen 4 Jobbern Namens Struckmeyer, Böck mann, Heinrich und Masse zu Thätlich keiten. Die Genannten wurden daraufhin vor die Handelskammer citirt, welche die beiden letzteren der StaatSanwalt schaft anzeigte. Schweiz. Der Bahnwärter Vachmann in Burgdorf kam durch einen Stur um's Leben. Die historische und antiquarische Gesellschaft von Basel begeht ihr 50jähriges Jubiläum. f der Direktor des Basler Bankvereins I. C. Schuep in Basel In Neudorf (Tablat) starb der Werkzeugmacher Jakob Noth m Folge eines Sturzes. Der ehem. Großrath H. Schira von Loco fand durch Umwer fen eines Wagens den Tod. Der ehem. Kassirer der kaHitonalen Hypothekenkasse in Waadt, S. Dubois und ein Bankan gestellter L. Blane wurden in Lausanne wegen Unregelmäßigkeiten" verhaftet. In der Gemeinde PlainpalatS (Genf) erstach der Schuhmacher Pattay auf der Straße seine von ihm getrennt lebende 5rrau und verlebte seine Tochter, die ibre

; .

MMWeMs I TROPFEN Gegen Blutkrankheiten, Leber- und Magenleldett. - Unstreitig das beste Mittel. Preis, 50 Cents oder fünf Flaschen $2.0: in allen Apotheken ,u1haben. Für 5.00 erden iroölf Flaschen kostenfrei versandt. DllLWsbMemK p5H5g$ r'S tfv V arge lle Krankheiten der Brust, Lungen u. der Kehle. Nur in Original.PaSeten. Preis, 5 Cents. I allen Apotheken zu haben, oder wird nach Empfang det Betrage frei versandt. Man adressire: Tks Charte A. Vogeler Co., t Baltimore, Maryland. W.RDOAI'S I. X Ii. GKsMme. Aas öeste gtätf f m l pSäSSr 2lH Qw-. - r,ie. ÄSlSiJjB , Ba-s TA-w"?? iraurtgk Sfola, 1. " H "'"N, . Uls -bww 1 "naea schwindelest '"M'N tte fSlSJSF versende ich fafH ffiff''! MSS STfX3?M TSÄ "dstetnem Slnoana- ' V un Fraueo,Lrakheit. . vrei tre: Dr. snir?ioc sirn, :kt; r.,y . r 1 C. PINÖPANR'S deutsye Buch - Handlung ! No. 7 Süd Alabamastr. Bücher und Zeitschriften in allen Sprachen neu und , gebraucht zu billigen Preisen. Alte Bücher werden gekauft und eingetauscht. Craas & Griimmaiin Contraktoreu und Bauunternehmer, 228 Oft Morris Strabe. empsehlm sich dem Publikum für die Ausführung guter und solider Bauten zu äßigm Preisen. Ttütter begleitete, durch mehrere Stiche schwer ; es ist jedoch Hoffnung vorhan den, das Mädchen am Leben zu erhalten. Der Mörder ist in Haft. f in seiner Heimathgemeinde Jenins (Graubünden) der Zweitälteste Oberst der eidgenössischen Armee Jakob v. Salis. Durch einen Sturz vom Felsen kam Dr. Herco)) von Brenets um's Leben. In Unterhallau fand vom schönsten Wetter begünstigt, das Kantonalschießen statt. Im Sek tionsschiehen gewann Stein den ersten, der Grütliverein Schaffhausen den zwei ten, während die beiden Vereine von Neuhausen den dritten und vierten Preis erranaen. Provinz H efsen-Na ssau. Zimmermann Aug. Diehl in Jdstein .vurde ermordet. Der MeißbinderBöhm III von Völkershausen schnitt seiner Frau den Hals durch und nahm sich dann selbst das Leben. Durch Unglücks fälle büßten ihr Leben ein: Steiger Heinrich ötuppert von Biebrach (in der Grube zu Siegen erstickt) ;. in Limburg Hilfsweichensteller Schafer (überfahren); in Niederaula die Frau des Maurers Heinrich Pfalzgraf (in der Dreschmaschine verunglückt); in Rinteln der Sohn des Schmiedemeisters W. Fischer (ertrunken), ebenso in Niederlauken der Sohn des Landmanns Konrad Maurer ; in Wiesbaden der Tüncher Heinrich Schauer (Sturz vom Gerüst). Kaufe Mucho'S "Lest Havanna (Sars". -

BURG-is r-im4?

VU t'ft

t -ci I -

f?? 7t-)i- SL N '-L? ü l 5 - t 1 Jjr?C- X -Jf- -y Zji ?V " r-J $ü&t&&S:mf?tö

W, 1

Brustthee

rTWmttlf Dr. C. C. Everts, DentsHerZühNsrzt, lS?aHselzr Stil. 6. Ziltrnt.) N..W.-S6e Washington u. Vennsylvania Otr. Jndianavolt. x3U ff 6s, Ihr Lttützt tlt VANDA1IA LINE ßrE3ctum!"Ci Weil sie die kürzeste und beste Linie über ßt. X-oul, I&lHKOiiri, Ilauecu, torF., 2VtrciMlcii, Toxäl, ArlcanwaM, Colorado, Iscrw Stitescioo, tooota und California itt. Da Vahubett ift von Cttta trab die Sqv neu sind ak Stahl. Die Vagen tjafcm t t neueste Verbesserungen. Jede? Zug h t Schlafwagen. Passagiere, ed fte uin Llll.'.e erster Klasse oder Emizrantea.Villete habeu derdttl durch uusere Passagierzöge erster Klasse befördert. Ob Sie unn cta Villet zu ähigtkN Prn sen. ew Srcrf.LLtbillet oder irzeud eise Sorte kisenbahnbillete tooEtn, toxacta Cie, cltt schreibt Sie aa II. R. JDorinff, ssiftent acaeral Paffagier-Agent. ort,E, alhmgto und Illtroii . H ill, en'l Supt. St.Loni, tto. ft .ovd kv'lVoss..?et.. $1. Pocil V?,. OlllOO-ffO, LiOUiM M.I1 1 Pittsburg" Itailroad. Sett-Tk5Il, fix durchgehende ud kelal'Süge. 0 17. Eytr- lsss : 83 klaffe da Unton,Dxor, Jndrl n, :,u:

ic.-yr

Statt. iLchnSzg lPvfizug. SchU,g g.Jndianaxl' 4:Zm IO:S? l:9m nk.amd'gtt, 6:Xi , lZ:59Nm 6:41 , Rtchmond .... 6:53 1:37 7:11 Du! :57 3;33 8:57 , , Plqua 8:i8 . 3:17 , 8:59 , , Nrdana 9:! . 4:bl . 9:61 , , olumdue.... ll:303ltn 6:40 11:30 . , Sccatt 12-53 . 12:37Crn , Ctiubcncitt. &:(9 4:3t , , Ldettg :3i , 8:03 , , PMkdurg.... 7:03 , 6:17 . , Harriödurg... 4:ttm 2:?kn . Bilttmot.... 7:40 S: , , kSafingts.. :S0 , 6:3- , Philadelphia. 7:50 , 6:15 . . vrt.... u:2a . 7:3ü Boftor. 6:2b(in 7: 0

7.lX) 6:13 . :d0. 7aattch. j l.$.i4, ctt.tnamincn denntan. Puümann'4 V'alaft, chlsf. und HotelLagen durch tit PittSbvra. Harnidurg. Phiadelxdtck und tw verk, ohve Äfchiel, üloi ein Wigwchj,l sch Baltimore, Washington und Boston. Zsadrkarten nach Nen Oegliche Siädt nd rn auen Hauxtayrkarrn.ureau öci äLesten und in dem Stadturau, tSt ux Illinois und köasbington Straß und tr Unron Der: Bureau Jodranaxok, zu habt. Slaswagen arten kön a,n tm voraus geflchrt ae.dn durch rxltkaUon bet dn Ugnrn t LtkttBurau tUt im Unisn Dpvt zu JadtanekoltI, Ind. H. fl. Dertng, . G. P. . ordoft.5 Washiug tcn und Jlltnot Straße. Jnd'rl. tamtl CTc0ra, Vanagei, tfoluntu, Oh . . ?sd. !. Dz?air. und SiSet.,? et "H4lt, - Die Bec Line !" nach Clevelaud, Lake Chatauqua, Niagara Fall Thouiand Island, Lake George, Lake Cham plain, Saratoga. Wbite Äounta:ns, Old Orchard, Rye Beach und alle Curplcedon NEW ENGLAND mit iwtt Schnellzügen täglich. Dit tnitge Sah von Jndiaapoli nach New Yorlc ancl Iloston Ich durchgehende Sdaatn in Berbinduna mit der Lake Shvre und . Z). tfertral iienbahn h-:. tc eirtje ahn, welche im Vrand Tentral Lerot tn Nro Zork einläuft. Ein weftttch ghndr Schnellzug wurde ingertch tet und Pefsag'.eik, roelche nach Ltchouri, ansa, Nebraita, Eolorado, J;tn Vexico und (iattfotnta tifn tooCcn, finden beste Atroinabation und nitfcrtg Raten. Kundrels0illete. Via hol sich bet W I. N ich o l 4. gent, ulkunst Ticket tn allen regulären TtcketOfftce4. S. B. T h o m a . O. B. S k i n u e r, General rZanagtt. Trafst Agent. V. I. kmith, Gen. Paff. Lgt.. Eiereland, O. W. X. IVlcl&ols, Passagier.Agent. Jndiansxolil, Ind. 0. ? Bat Haut und 135 KZd JLmoiT 6tn. . -lL. , 'g3pOÜlSVIUEtWALBAWY CHiaCO Rt ((Q m w Die kürzte und direkteste Linie von INDIANAPOLIS ach Frankfort, Dlpbi, Montieello, Michigkn Citv, Chicago, ud allen Orte un nördlichen Jndiaua, Michi gau, nördlichen 'llinoi, Wiöconsin, Jova, Mwnesota, Nebrat'a, Kansa. New MexicoZ Dakota, Nevada, E'lado, Californien und Oregon. 2 direkte Züqe tägllcb 2 von Indianapolis nach icago; ebenso nach Mich lg an City. Slegantc Pullmann Schlaf waggonö auf den Nachtzüg. Gepäcknarkeu bis an' Reiseziel ertheilt. in ah hat größer uemlichkeiten oder billiger Rar alt wir. tlet) und quixiru, nicht ,u übertreffen. EtablSelet. , Kt2,r Plstfor und Stoßkiff, Lustbremsen und a.' oder Ein richtungen, unübettreffttche Lorthe' für Emtgra, tn, Land und Turiftn,Billt na irgend ie Orte, der von anderen Bahnen beruh, ud. Wenn man nördlich, südUch, bfttich H'tt ftlich tt reisen wünscht, kauf man n,cht daß .iA, Uliw dt a unser $ri u. s. a, geZehen. kSgi SZahrm wende man sich an Jt&oGirt. Krnrnott, Distrikt Paffagi, Ignt, . 25 Llid Jllinoi traie. Jndianax, I,Jd. Jod . arso. r. . Ocl, Sneral'rnkltkk, ,erl Pa?sgir. ,ent, dieaao. II. die. l. ü'j JI&IER Die kürzeste ttö öeste Dass such Louisville, Nashville, Lsempliis, Chat tAnooga, Atlanta, Savannah, jackBonville, Mobile and. New Orleans. 01 tst dsrtheilhaft für Passagiere nach den, Säden, eine direkte Nonte zu nehraeu. palaS-, Schlaf, und yarlor-Vagen zdifche Chicago und Lonisdille und St Loni und Lonisdill oh. Vagenwechs!. Torafort, SchnelligZeU und Sicherheit bietet die ,3eff die alle zuverlässige S. Ml. & M. M. U. I. Der In es, sftst'nt rat rassagik.gtnt, ardft.cke ashingto und JSinoik Str., J,dkl u. Yf. UcKzsvl, SuperlnteatlcaU

sWN

&Üi)U0