Indiana Tribüne, Volume 10, Number 3, Indianapolis, Marion County, 21 September 1886 — Page 1
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MYsfiH VYH NYMV Sahrgang 10. Ossiee : lo. 120 OS Nardlaod Straße. Nunner 3. Indianapolis, Jndiaoa, Dienstag, den 21. September 1886.
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m dieser SpaUe soweit dieselben nicht schäftsauzeign find und den Raum dou drei geilen nicht nberfteigen, werden nnentgeltlich anfgenolNQen. Dieselben bleiben 8 Tage stehen, können aber unbeschränkt erneuert werden. Vnzeizta, welche bi Mittag 1 Uhr adgegeben werden, finden noch am selbigen Tage ?nsnahe Verlangt. verlangt in ?lune um die Bäckerei m erlernen i W innkling'Z Bäckerei, 175 Madikon Ave. Z4sx Verlangt inJunz von Jähren um ein Pferd ,u b,sa'g,n uit sich im sause nützlich )U viachrn. NachjUfrzgen No. 18 irgiaia Are. 2öfp verlangt erde ,wki Iexxichber bei Ignatz Strack, t.6 Virginia Avinue als Verlangt i Minn im l er von 16 -2Z Jahren ra daS Lldenzefcbäft in einer Bäckerei und einer Sketaurc.tion ,u besorgen lei LouiS Strodtbeck. Mr tinZoille, Ins. Lohn 4-b Dollars rer Woche und Jtoji. äoere Zluskaft in der Ossi dS. U. 8 Venanatein Bttdchen für alz eine iau8at lrnt. Suter Lohn. No. 92 Rord Meridian te:r. 24 B erlan ?t ein gute? VZzchcn. Nerrdian Et aße. so. 173 Nord 2Zs, Verlangt: Mehrere Mischen können Arbeit er erhalten in 3to.t4 5ud Pennsylvania Etr. 23s p verlangt ein Ma?chn um da Lkleidermache iu erlernen. Ho. 2 Nord Alabama Straße. 2?l? verlangt ein deutscher Junge für OffieArbet. -.örfllich Anmeldung rn or CffUe der Jndiana Tribüne. 3S11 lip erlangt ein deutsches Mischen für Hausarbeit brt ut,r ehindlung: sofort. I SHartz. Dr, Good Siore, 528 Eüd Meridian Straße. 23fp verlangt in Mldcken für allgemeine HauZar beit. 2t3 tfib Telamare Straße. 22s? verlangt: Ein Wäschen von 13 bi 1? Jahren fur Kinder. No. Z9i Maffachusett Ave. ZUs tellcgesuche sucht wird Stelle von einem sehr nette Mäd cye tn tner anflZndigea Famrtte. ayere in ver Office dZ. Blattes. HS Ns? Zu vermiethen. 'jiu rmtetbe: Ein fe n niödlirtkS ?kront,im ner, aa ein oder zrcei Herren. No. i't H.ghftr. 32s Zu verkaufen. .Hu versaufen: Ein Saloon nebst BoardingbauS. Gut Kundschaft uft gut Lage, unter Günstigen Bedingungen. Nachzufragen i der Office dieses Blatte,. H3 b, Verschiedenes. AuktionS'Berkauf: ffiÄa,. aen?hum 5?o. 14t Süd New Jersey Straße, Eottage Äiai vau mit 7 :mm?rn, Keller, Etstre, Brun rcen. Soilscheune, GaSe'nrichtuna u. s. m in gutem Zustande, Lot 45x1 8 Fuß. ,ni SqrareS von W'h tngton Strafe titiiiii'XtiinnurQtn. in scrir tel baar, R,st ,n I und 2 Jahren mit Pro,ent jin fen. Der Verkauf findet am Mtttmoch, den 21. fcep temver, achmrttaaS 2 Ndr, ern Platze statt W. . ick & Eo , A.enten. L N. Perr,, Auktionator. Vollmachten werden auZzefertiat uad Seider uS (Juropa etnge O'gen von Robert Kemvf, öff. otar. 424 Süd Meridian Straße. Promvte und billig Bedienuug. I Blut., Haut und Nervenkrankhei ten eine Svenalltät. Dr. Denke jQalter, 226 Ost Wkshingtou Str TieIudiauepaliS Teutsch Segens. Feuer Bersichernnss-Gesellschaft, hat in ten beiden ersten Monaten ihres tritten Ge lchäf'SizhrkS. daZ ist vom IS- Juli bis um li-Sevt' der ltä neue rttcherungen ausgestellt, der ersteh rte Vetrag cttt Ncy aus iiuvw un re er mnahm.e.i P:cii:nnoten betrugen nahezu 3,U0i. Office: 113 Ost Washington Strasse. ermann Tlevolkr, Skr Unser Lager vyn &t$9P$ütm l ist vollständig. Feine Cyliüdcr - Hittc ! ö?ur drei Dollars. Eine Masse von verschiedenen Muster Knaben-Huten zu fünfzig Cents. Bantoger' Vto. IQ OC WasbingtouSr. John PIiii.Deloso So-Ho Saloon. Ao. 185 HftNashingionStr. Indianapolis, Jnd Die Illlliaua 8taut8'?air wird eröffnet am Montag, den J7. Sept'br. Plätze zum Verkaufe dem Erfrischungen werden vom General'Cuperintendevt während der Geschäfttstunden- ans dem AuSstellungtploe derkanst. H. Stout, Genl.-Tuperiutendent. AeuerBau-Bcrem Einzahlung der eitrige tm Lokale von John vurr. ck L2d Vtridian und Palmer Ltraß. Jeder Antheil soll Zt.) er Woch betrag. Rilhr Information erhält an bet ldolph übel, Woodbur und Sarven Whe,l WorkZ, ode Job urr, ck Süd Meridian . Palmerflx
NeneL per Telegraph. Q e t t t r s u S s i t e n. O a s d t n g t o n, D. C, 21. Sept. Trübe Wetter, etwa? wärmere Tempt ratur.
Ein e Proph ezeiung. New York, 21. Sept. Pros. WigginS am meteorologischen Bureau in Ottawa prophezeit für den 29. ds. heftige Erdbeben im Süden, die sich bis nach Südeuropa erstrecken werden. Der Anarchistenprozetz. Chicago. 21. Sept. StaatSanvalt Grinnell ist wieder zurückgekommen und die Verhandlungen eineS neuen Prozesses erden in Kürze beginnen. Die Vertheidiger sagen, sie hätten neues BeweiSma erial, welche? zur Gewährung eines neuen Prozesse genügen sollte. Die Ver urtheilten befinden sich wohl und werden von ihren Freunden täglich mit Essen und Cigarrevl versehen. Göttoriclles. Mit den Pastoren Haben's die Arbeiter durch ihren Umzug am Sonntag gründlich verdorben. Im Journal" standen mehrere Einsendungen, in welchen sich die Pastoren darüber beschweren, daß der Sonntagso entheiligt und der Gottesdienst gestört wurde. Die Herren Pastoren vergeffen, daß der Sonntag der einzige Tag ist, den der Arbeiter für sich hat. Richard T. Elv, Professor der Volkswirthschaft am Harvard College, hat ein Buch herausgegeben betitelt : Die Arbeiterbewegung in Amerika". Darin sagt er in Bezug auf die in Amerika bestandenen und noch bestehenden Kommunistengemeinden: Da wird eine Wahrhaftigkeit, eme gänzliche Abwesenheit von Heuchelei und Verstellung, Hab- und Herrfchgier, Faulheit und Gleichgültigkeit gefunden., .Em stiller Friedm, eine aufrichtige Sanftmuth, wie sie an den Urchristen geschildert werden, ist verbunden mit emer gelttlgen Regsamkeit und großen Vildungsliebe und Intelligenz, wie man sie wenn man die Sache nicht kennt, gerade bei Kommunisten nicht erwartet." Der Communismus in der Form, wie er so oft in Amerika versucht wurde, ist wohl Unsinn, ja eine Unmöglichkeit. Aber oiese Aeußerung des vorurtheilslosen, fleißigen Forschers unterstützt die Behauptung, daß die Uebel und Laster der Zeit in der Concurrenz, in dem Kampfe um's Dasem ihren Ursprung haben. Drahtnachrichten. Sedgwick wieder daheim. W a s h i n g t o n. 20. Sept. Sedgwick ist wieder hierher zurückgekehrt. Er ver brachte eine Stunde mit Sekretär Bayard. Sein Bericht ist noch nicht fertig. m Neue Kriegsschiffe. Washington. 20. Sept. DaS Marinedepartement hat zur Einreichung von Plänen sür zwei neue Kriegsschiffe aufgefordert. Avelingund Liebknecht. New Bork. 20. Sept. Ungefähr L000 Menschen drängten sich heute Abend indem Saale der Cooper Union zusam men, um die bedeutenden Sozialisten zu hören. Sechzig Polizisten befanden sich in der Halle, um die Ordnung ausrecht zu erhalten. Herr Liebknecht sprach zu erst. Er sagte, daß er die anarchistischen Lehren verwerfe, aber er habe die Zeugen aussagen bei dem Prozesse sorgfältig ver folgt und sei überzeugt, daß dieselben an dem ihnen zur Last gelegten Verbrechen vollständig unschuldig seien. Sie haben weder die Bombe geworfen, noch einen Aufruhr erzeugt. Sie sollten einen neuen Prozeß haben und ich, sagte er, will thun, was in meinen Kräften steht, um die Stimmung umzugestalten. DaS rothe Gespenst ist ein nothwendige? Requisit moderner Regierungen. ES wurde schon in Bonoparte'S Zeit als ein Schrlckmittel für die Mittelklassen gebraucht. Verfo! gungen aber können den SozialismuS nicht ausrotten. Wenn der SozmllSmuS unterdrückt wird, dann folgt Nihilismus. Wir kämpfen gegen das Blut und Ei fensystem BiSmarck'S. Brutale Gewalt wird immer fehlschlagen, wir können un ser Ziel auf friedlichem Wege erreichen. Nach Liebknecht sprach Frau Aveling Dieselbe empfing eine förmliche Ovation. welche zum Theil dem Andenken ihres VaterS. des berühmten Karl Marx galt. Sie ist eine angenehme Erscheinung, klei det sich aber nach amerikanischen Begrif fen etwa? sonderbar. Sie sagte : .Die Stärke unsere? Bewegung ist an der Aufmerksamkeit erkenntlich, welche uns die kapitalistische Presse schenkt.
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Die ökonomische Lage des Arbeiters in Amerika ist dieselbe wie in Europa. Dieselbe Concurrenz. derselbe LandlordiSmuS. dieselbe Noth, dasselbe Elend. Die Frauen treiben die Männer auS der Fabrik, die Kinder vertreiben die Frauen. Die Bewegung kann nicht mehr aufge halten werden. Der SozialiSmuS bedeutet nicht Abschaffung des Eigenthums, sondern besteht darin, daß die Dinge dem aedören sollen, der sie macht. Alle Tyrannei muß abgeschafft werden. Die Revolution bedeutet nicht daS Abschlagen von Köpsen. sie kann ganz friedlich sein.' Dr. Aveling sprach zuletzt. Er sagte, man behaupte, daß es in diesem Lande bloß eine Klasse gebe (HSnischeS Gelächter) thatsächlich aber existiren zwei Klassen, die Arbeiter und die Besitzenden. Sie sind gänzlich getrennt von einander. Der heutigen Gesellschaftsordnung liegt unbe zahlte Arbeit zu Grunde. Ihr arbeitet zehn Stunden und werdet bloß für drei bezahlt. Würdet Ihr sür zehn Stunden bezahlt, dann gebe es keine Kapitalisten, keine Präsidenten, keine Könige. Land und Maschinerie müssen in die Hände des Volkes übergehen, dann wird eS keine Gould'5 und keine Vanderbill'S mehr eben. Ihr müßt zur Politik greifen. Der Anfang ist war von den KnightS of Labor und den UnionS gemacht, aber Ihr müßt direkt als Sozialisten auftreten. Kabeldepeschen wurden an die Sozialisten in Deutschland und an die sozialistische Liga in England abgeschickt. Die Chicagoer Trabes Assembly erklärt sich für Bier. Chicago, 20. Sept. Bei der gestei gen Versammlung der TradeS Assembly erstattete daS Comite des letzten PicnicS Bericht. Der Uederschuß betrug $150). ES waren 399 Fäßchen Bier verkauft worden. Ein Comite wurde ernannt zur Revision der Verfassung. Ein Knight of Labor schlug den Zusatz vor, daß die Assembly in Zukunft weder direkt noch indirekt einen Gewinn auS dem Verkaufe berauschender Getränke ziehe. Verschiedene Delegäten sprachen sich entrüstet über den Prohibitionsvorschlag auS und machten denselben lächerlich. Ein gewisser Owen sagte, er sei seit 6 Jahren von allen von allen Arbeiterunterhaltungen wegge blieben, weil Bier dabei verkauft werde Schließlich wurde der Vorschlag auf den Tisch gelegt. Der Telephon-Prozeß. Cincinnati, 20. Sept. ImBundeSgerichte begannen heute die Prälimi narverhandlungen in dem Prozesse der Regierung gegen die Bell Telephon Co. Letztere bestritt die Kompetenz des Gerichtshofes. Eine Entscheidung ist noch nicht ersolgt. Also nicht. B u s f a l o. 20. Sept. Sekretär Manning wird am Mitwoch in Albany eine Conferenz mit dem Präsidenten haben. Bis jetzt ist ihm der Wiener GesandschaftSposten nicht angeboten worden, und er wird ihn auch keinesfalls annehmen. Per Kadei. Der Kronprinz in Metz M e tz, 20. Sept. Der deutsche Kron Prinz und sein Sohn. Prinz Wilhelm kamen heute Mittag hier an. Sie wur mit Salutschüssen und' Glockengeläute empfangen. Die Stadt war prächtig dekorirt. Triumphbögen waren in den Straßen errichtet. Die Vereine und die Schulkinder hatten sich zum Empfange im Bahnhofe eingefunden. Eine politische Feier. Rom. 20. Sept. Der sechzehnte Jahrestag des Einzugs der italienischen Truppen in Rom wurde mit großartigem Pomp gefeiert. Ein großer Zug bestehend auS den städtischen Behörden. Civilbeamten, Theilen der Armee. Arbeiterorganisationen bewegten sich mit Musik und fliegenden Fahnen durch die Straßen nach der Porta Pia, durch welche damals die Armee einzog. Die Meuterei in Madrid. Madrid, 20. Sept. Der gestrige revolutionäre AuSbruch beschäftigt noch die Gemüther. Die Insurgenten flohen auS der Stadt, vierzig derselben zwangen den Bahnhofdirektor der südlichen Eisenbahn sie mit einem Ertrazug weiterzubefördern. Viele Verhaftungen wurden vorgenommen. Die Revolte war vollständig erfolglos, so daß sie kaum über den Charakter einer Meuterei hinausgeht. Die Landbill im e n g lische n Parlament. L o n d o n. 20. Sept. Die Landbill kam heute zur zweiten Lesung. Glad stone unterstützte dieselbe mit einer Rede und empfing eine förmliche Ovation. Die Debatte war ziemlich heftig. Parnell nahm ebenfalls Theil an derselben. Gladstone stellte sich aus den Stand Punkt, daß die gerichtlich festgesetzten Pachtweise zu hoch seien.
Ausruhr in Belfast.
Belfast. 20. Sevt. Seute Mittaa marschirten Schiffarbeitet, ' sämmtlich Orangemen in ostennöse? Weise durch die Straßen. Sie wurden it Beinwürfen angegriffen, und ein '. heftiger Kampf erfolgte. Die Polizei erwies sich als machtlos und Militär müßte herbeigeholt werden, um den Riot zu unterdrücken. c?Jtt7naQrtQtn. New Y ork, 19. Sevt. Angekom. : Eaypt" von Liverpool. Q u e e n S t o w n, 19 Sept. Abgeg.: .Alaska" nach New York.' Marktpreise. et,. . ? n. 75 ; 1. 2 roth, 7!'. o r n. No. Z roet 10; g li 37c : gemischt 33:. sfr. R. ? wti 28l; gemischt 23e. R , g g n. 52c. Xllll. 9 0U. " ten. $ 7.50 9.00. ch t n k , n. 10 -13c. Schultern. 8c. Speck. S-10e. tte. 8e Sch tn f chma l. 72-e. hl. Famil, I2.50-I7.75: Fane, ZZ.eo-ZZ.50. ttra $2 2 12.50; Ftn St.50$1.75. 9t r. 13c; im etot ltc. i 13 titlet. Cceamern 1830: Datr 1215: ountt, ö-8k. H ahn r. Junge 7Xc Xsm 7 . ftartoffeln. Reu 7e -!. per rl. Sevs e l. Keue tt.2S-Zl.75 per kl. H i e si g e s. Sin offener Brief. An die Central Labor Union Ihre Postkarte habe ich erhalten. Ich kann Ihrem Ersuchen nicht nachkommen, denn Ihr Boycott ist Unrecht und Sie sind von den Setzern des .Telegraph" getäuscht. Ich lese die .Tribüne" seit langer Zeit und ich bin der Ansicht, daß daS Blatt ein solches ist. daß die Arbeiter eS so viel wie möglich unterstützen sollten. Ich sympathisire mit den Arbeitern, und gerade deßhalb unterstütze ich die Tribüne. Die Sympathie der deutschen Arbeiterbevölkerung ist aus Seiten der .Tribüne" und jeder Deutsche weiß, daß der Boycott-von ihremConcur renten veranlaßt ist. Ich kann meine Hilfe nicht sür ein solches Unrecht geben. und kann aus Prinzip diesen Boycott nicht unterstützen. In Allem. uaS Recht ist. habe ich stets die Arbeiterorganisationen unterstützt, und bin stetS bereit, so. weit eS in meiner Macht ist. die berechtig, ten Ziele derselben zu unterstützen. Ich bemerke serner. daß ich nicht daS monarchische Europa verlassen und diese Republik aufgesucht habe, um mich meiner persönlichen Freiheit berauben und mich zu Handlungen zwingen zu lassen, welche ich sür Unrecht halte. Albert Hitzelberger. AN OPEN LETTER. To the Central Libor Uxiox : Your postal card has been reeeived I cannot comply with your request, because I think your boycott is wrong and you have been deceived by the Printers of the german "Telegraph". I hare been reading the "Tribune" for a long time and I am of the opinion that the paper is such, that the laboring men should give it all the support they can. I am a sympathizer with the cause of labor myself and just for this reason I support the "Tribune". The sympathy of the German laboring population is all with the "Tribune" and every Ger man knows that the borcott is caused by its competitor. I cannot lend my asiistance to so great a wrong and cannot from principle support this boycott. But in every thing that is right and just, I have always supported labor organizations, and in their proper objects I am always ready and willing to support them as much as there is in my power. I will further say that I did not leare moharchical Europe for this republic to be robbed of my individual liberty and to be compelled to do what I consider wrong. Albert Hitzelberger. Raup trotte? Joseph Grinsteiner. Anbau an HauS an Ssiring Straße, zw. Ohio und New York Str., $200. Herman Vahle, FramehauS, nördlich von Woodruff Place. $8C0. Ellen Wallaee, Anbau an' HauS No. 62 Vine Str.. $400. I. S. Bryant, FramehauS an Budd Straße, zw. New Pork und Vermont Str.. $700. Bridget Haley. Cottage an Süd Ten nessee Str., zwischen Ray und McCarty Str.. $400. Thomas Keating, Cottage an Ketcham Straße, zwischen Merrill und Sinker Straße. $1200. V. M. C. A . eine Halle an North Illinois Straße, zwischen Washington uno carltl 530.000.
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