Indiana Tribüne, Volume 10, Number 2, Indianapolis, Marion County, 20 September 1886 — Page 4

Oiesigeö. 1

Indianapolis, Ind., 20. September 1836. Cln unsere Leser ! Wir ersuchen unsere Leser alle Unre gel2Kig!eiten in Bezug aus Ablieferung der .Tribüne" unZ so schnell wie möglich itzutheilen. Ti Leser dtr.Tribünt find ersucht, keine Abon. vementigelder an die räger, sondern nu, an Herr Schmidt, unsern SoZettoi oder in der Ofstce ,u be ladlen. Herr Schmidt ist für alle au der Offiee gehen Zeitungen verantwortlich, stellt selbst sein Träger an. und alle entstehenden Verluste salle ihm iu. Wir bitten deshalb ihn vor Schaden u bewah' ren, der ihm dadurch rmachsen 12 n tue, tat Subskrip ttongeldr an Jemand ander al an ihn,odr in der Offtee bezahlt erden, e müßte denn der betr. Iriger eine von Herren Schmidt untr,eichete Quittung haben. OivilftandsregiUer. i 8 sagten 1, find die dil ,k der d. Hotte.) Geburten. George Krause. Mädchen. 18. Sept. Oökar Barthel, Knabe. 17. Sept. R. Cbriftensen. Mädchen. 13. Sept. Peter Wagner, Mädchen. 8. Sept. H e i r a t b c n. Jesfte Raper mit Sarah Bäker. Georg CloudS mit Fannie Slanler. Schuyler Hayward mit Jtnnie Williams. Tod fülle. Otto Hübner. 16 Wochen. 17. Sept. Henry Schaub. &i Jahre, 18. Sept. Charles Grimm. 3 Monat, 19. Sept. Wm. H. Ogden, 41 Jahre. 13. Sept. Maggie MayerS. 24 Jahre. 17. S?pt. Anna Lapoint. 21 Jahre, 13. Sept. SO" Heute Sitzung des Board os Councilmen. Kause Mucho'Z "Best Havanna Cigars". tST Simon Hoolihan. 27 Jahre alt, wird seit Mittwoch in seinem Kosthause an Süd California Str. vermißt. Die besten Bürft? kaust man bei H. Schmedkl. No. 423 Virginia Avenue, t& Eine sehr gefährliche Operation wurde an der Gattin des an O. New Vork Str. ttohnhasten J. rieb vorgenommen, indem sie von einem 43 Pfund wiegenden Gewächs besreit wurde. jrT Wahrscheinlich wird demnächst im Board os Councilmen eine Vakanz eintreten, da Herr Frank E. Benjamin die Agentur der American Expreß Co. in Terre Haute übernommen hat. Die Knight - TemplkrS haben zur Zeit eine Convention in St. Louis. Die Raper Commandery von hier ist heute Vormittag um 11 Uhr in Be gleitung der When Band dahin gereist. Mucho'S Ciaarrenladen befindet sich in No. 199 Ost Washington Straße. kS- Jetzt kommt wieder die schlimme Zeit, wo die Hausfrauen die geplagtesten Menschen von der Welt sind, denn Früchte einkochen und Gurken .einpickeln-, Catsup fabriziren und das Mittagessen in Zeit sertig haben, waschen und bügeln und dann noch da? Kindergeschrei den ganzen Tag 's ist rein zum Davon laufen. Sruadeißenttzum Udtraua. Sylvester Johnson an Mary M. Jo neS. Lot 120 in Julian EtalS Addition, $100. Margaret Barrett an Frank R. New, Lot 21 in Allen und Root? Addition, $1.550. Cha?. A. Dlyer an Sophia Busch, Lot? 59 und 60 in Ketcham Plsce, $225. Louisa Stringer an Harriet JoneS. Lot 31 in Hubbard u. A. S. Q. Addition $1.200. JaraeS Goodlet an Geo. W. Christ, Lot 2 in Goodlet ThorntonShaughville ville Subd.. $130. John I. Carriger an Pernica I. Staubb, u. A.. Theil von Lot 14, Block 1 in N. Pk. $1.000. James P. Metternan an Ellen Casey. Lot 29 von S. VandeS Subd.. Theil von Lot 130. $700. Fannie Marion an Dora T. Conklin, Lol 177 in Spann & Co.'S 1. Woodlawn Add. $1,450. Alvin D. May an Edmund B. Bow man. LotS 15 und 16 in JameS W. tting'S Subd. von May Wason fc CoS Add. $210. Savie W. Ritzinger an John R. Wil son. Lot 12 in Pratt'Z Sub. von Outlot 172. $5,500. Pernicia I. StaubbS an John I. Carriger. Lot 6 in Wiley & Martins Subd. von vutlotS 10-30 und 184. $2.000. John Moore an Henry A. Walker. Theil der LotS 7. 3 und 9 in Square 14 $2.974.75. Fred. Rand. Receiver. an ChaZ. F. Aumann. Lot 14 in Rand'S Subd. von einem Theil von Outlit 104. $500. HERIAI

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Das beste, reinste und Um was es sich handelt. Schon mehr als einmal hoben wir die allerdings nur angebliche Ursache deS Boycotts erklärt, aber eS ist schon ziem ich lange her, und daS Publikum vergißt dergleichen wieder. Da die Sache nun aber doch einmal Stadtgespräch ist, so wollen wir die Sache nochmals erklären. Als die Tribüne- gegründtt wurde. geschah es mit der Absicht, ein Blatt der. zustellen, besten billiger Prei? eS der Ar beiterbevölkerung ermöglichen sollte, ein ihren Jnteresien gewidmetes, tägliches Blatt zu halten. DieS konnte nur da durch ermöglicht werden, daß wir von allen gebotenen technischen Hilfsmitteln Gebrauch machten. Ein solches tech nisches HilsSmittel sind die Stereo typplatten. ES ist dies ein Theil des in Blei gegosienen SakeS einer größeren Zeitung, so dob derselbe nicht nochmals geseöt zu werden braucht. ES sind dieS meist Erzählungen, vermischte Nachrichten und beschreibende Artikel. welche in kleineren Städten, wie Jndia napoliö so wie so größeren Zeitungen entnommen werden müssen. Nun denn, ohne diese Platten .Wltn wir die Zeitung nicht ansangen können. dadurch dak wir sie ansingen, gaben wir mehreren Sedern Beschäftigung. Also war die Wirkung zunächst die. daß eine Anzahl Setzer Beschädigung erhielten, und zwar so viele, wie überhaupt in der Swdt waren. Als wir kürzlich einen Setzer an Stelle des Herrn LiziuS brauchten, der nach Chicago ging, mußten wir einen Setzer von Cincinnati kommen lasten, weil hier in Indianapolis keiner zu haben war. ES sind hier keine unbeschäftigten Setzer. Durch die von uns benutzten Platten sind nicht Setzer um Arbeit gekommen, son dern haben Setzer Arbeit erhalten. Wohl aber würden durch die erzwun gene Abschaffung der Platten Setzer ihre Arbeit verlieren, denn die.Tribüne kann. so wie sie ist und verkauft wird, nicht ohne Platten hergestellt werden. DaS wech der Scab Tamm und seine Helseröhelserj ganz genau, das sagte er selbst in unserer Office. Man sieht also, wie infam, wie verlo gen und auf Täuschung berechnet die Be hauptung ist, daß wir Arbeitern daS Brod wegnehmen. Ooer glaubt Jemand im Ernste, daß es dem Telegraph" und leinen Hetzern darum zu thun ist. vier oder fünf Setzer aus verschiedenen Städten der Union hierherzubringen ? Wäre ein solcher Gedanke nicht geradezu lächerlich ? Setzen wir zum Beispiel den Fall, daß eS den Setzern des Telegraph gelänge. die Tribüne zu unterdrücken, kommen dann nicht die Setzer derselben außer Ar deit ? Und wenn nun, was Thatsache ist, die Setzer deö Telegraph" die Tribüne" ruiniren wollen, wer ist eS dann, der Ar beiter um ihre BeschSstiguug bringt ? Seit der Existenz der Tribüne" hat kein Setzer daselbst seine Beschäftigung verloren, sondern im Gegentheil, die Zahl der Setzer wurde vermehrt. In Folge der Einführung der Platten stnd viele deutsche und Hunderte von eng lischen Blättern entstanden, welche so und so viele Setzer beschädigen und welche nicht gegründet worden wären, ohne daS Hilfsmittel der Platten. Dle Platten ha ben dadurch Hunderten von Setzern Be fchästigung verschafft. Die englischen Setzer haben das auch schon auSgefunden. und haben den Kampf dagegen so ziemlich aufgegeben. Die International Typographical Union erlaubt nur noch da den Kamps gegen die Platten, wo dieselben direkt zur Entlastung von Arbeitern führen. Der Eircinnati Anzeiger", die St. LouiS Tribüne", die Milwaukee Freie Preste". die Omaha Tribüne", die KanfaS City Preste". der Boston Tele graph". die Rochester Abendpost" stnd alles tägliche Blätter, welche unbean standet Platten gebrauchen. ES stnd Blätter, welche wie die Tri büne" nur in Folge der Platten-Einrich 1ABTEHS, Reelle Bedienung. yreise.

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Billiger al Mehl. nahrhafteste Brod. tung in'S Leben gerufen werden konnten. DiefeBlätt geben vielen LeuteBefchäfti gung. DieS würde aufhören, wenn die Blätter ruinirt würden. Deshalb wird auch nirgends gegen die Verwendung der Platten opponirt. Bloß hier opponiren nur die Setzer deS Telegraph", nicht unsere Setzer. DaS sagt genug. Und wer nun noch nicht einsehen will, daß es sich nicht um die Platten handelt, daß diese nur einen Vorwand bilden, daß eS sich für den Telegraph- und dessen Setzer darum handelt, die Tribüne" zu ruiniren, der will überhaupt nicht sehen. Glücklicher Weise ist jedoch die hiesige deutsche Bevölkerung nicht blind. Qin ArbeiterUmzug. Sollte c8 noch Jemanden geben, der noch nicht wußte, daß die Wahlen vor der Tbüre stehen, so dürfte ihm daS beute beim Durchlefen der Berichte der Zei tungen über den gestrigen Arbeiter Umzug klar werden. Die Zeitungen, welche daS ganze Jahr kein gutes Wort für den Arbeiter haben, welche dem Ar beiter stets Zufriedenheit, von der man leider nicht satt wird, predigen und die für seine heiligsten Rechte nur Hohn und Spott haben, diese selben Zeitungen er zählen heute von einer großartigen nach vielen Tausenden zählenden Arbeiter Demonstration, welche gestern stattgefun den hat. Die Wahl steht ja vor der Thüre, da muß man dem Arbeiter, besten Stimme ja auch zählt,' ein paar süße Brocken zu werfen; nach der Wahl kann man ihn wieder desto bester mit Fußteitten trakti ren. Wie gesagt, vor einer Wahl werden solche Zeitungen zu Freunden" der Ar beiter.vor denen letztere sich besonders hü ten müssen, denn die offene Feindschaft derselben ist weniger verderblich sür den Arbeiter und seine Ziele, als diese? heuch lerische Süßthun. So war'S ja auch ge legentlich der Achtstundenbewegung. Während die Arbeiter ihre Stärke zu entfalten drohten und die Wogen der Bewegung so hoch gingen, daß alle andern Fragen vor der Achtstundentage verschwanden, da lobten die kapitalistischen Zeitungen daS Bestreben der Ar beiter, freilich der Roth gehorchend, nicht dem eigenen Trieb". Kaum war aber die Achtstundenbewegung verloren, da ließen diese Zeitungen die MaSke wie der fallen, und in allen Tonarten schrieen sie'S in die Welt hinaus, daß die Arbeiter noch nicht stark genug seien, eine solche Forderung durchzuführen. Und der gestrige Umzug gefiel den arbeiteiseiudlichen Zeitungen so gut. daß sie heute des LobeS voll darüber sind, denn die Wahl steht vor der Thüre und mit derselben Uebertreibung, mit der sie über Wahlereigniste berichten, mit der selben Uibertreibung berichteten sie über den gestrigen Umzug, auS dem jede der beiden Parteien gerne Kapital schlagen möchte. Diese Abstcht merkt man, und wird verstimmt. Run wollen unsere Leser wahrscheinlich Such gerne wissen, waö wir über den gestrigen Umzug oder über die ArbeiterDemonstration, wie Viele eS nennen, zu sagen haben. Eine Demonstration können wir eS deshalb nicht nennen, weil eS versäumt wurde, dem Umzug durch Transparente mit Inschriften und durch die bildliche Darstellung deS Kampfes zwischen Kapital und Arbeit den Charakter zu geben, den wir ihr gerne ver liehen gesehen hätten. So wie der Umzug war, bedeutete er weiter nichts als einen Auszug von Män nern, die in ihren Sonntagskleidern zu einem Arbeiterseste-marschirten. Wäh rend wir Strakenparaden an und sür sich keinen groben Geschmack abgewinnen können, so müssen dieselben doch aus jeden wahren Freund des arbeitenden Volkes einen erhebenden Eindruck machen, wenn durch eine solche Demonstration der Kamps zwischen Arbeit und Kapital und daS erwachende Machtbewubtsein deS arbeitenden Volkes demonst?irt wird. Nur die deutsche Astembly der K. of L , die ColumbuS Astembly, scheint von demselben Gedanken geleitet worden zu sein. Sie hatte einen prächtig arrangirten Wagen imZuge und hatte den Wagen mit allerlei Inschriften versehen wovon wir freilich die: "Pornlerly is Our Moses", nicht unterschreiben, denn unser MoseS ist er noch lange nicht. Im Zuge besanden sich 1900 Männer. DaS ist keine obeiflSchliche Berechnung, es ist dieS eine genaue Zählung. Wenn unter den Arbeitern hiestger Stadt gröbere Einigkeit herrschen würde, so hätte die Zahl mindesten? versechsfacht werden können. Auf dem AuöstellungSplatze hatte sich eine grobe Menschenmenge ein gesunden, die sich zum weitaus gröbten Theil dem Tanzvergnügen hingab. Auch Reden wurden gehalten. ' Einer der Redner meinte, dob die Ar beiter nur zvei Uebel zu bekämpfen hät ten, nämlich die Unwiffenheit und den Schnaps. Die Mühe, mit welcher er die Uebel ves vchnapsgenustes ausmalte

hätte er sich ersparen können. Die Ar

beiter als solche sind nicht für die Uebel deS SchnavSaenusteS verantwortlich. denn die Arbeiter, welche sich dem SchnapSgenuß ergeben, sind in der Regel durch das soziale Elend dazu getrieben worden. Die beste Rede hielt Herr I. M. Bloo mer, ein viedakteur von Toledo, r sagte, daß die Arbeit allein alle Werthe erzeuge. .In Bezug auf die Landsrage sagte er, daß Gott der ganzen Mensch heit und nicht Einzelnen daS Land gege ben habe. Die - Republik" meinte er, gehe ihrem Verderben entgegen. Auf der einen Seite Miliz, Kanonen und ZwangSgefetze, auf der andern Seite Boycotts, Streiks und Dynamit. Eins fei so schlimm wie daS andere. Die KnightS os Labor" sollten eine friedliche Lösung herbeiführen. Bonden alten Parteien aber müssen sie sich ganz loSfagen. Sprechsaal. (Stimmen auS dem Bol k.) Unter dieser Rubrik wird die Tribüne" angemkstenen Raum sür allerlei Elörterungen, welche eingesandt werden und sachlich gehalten stnd, zur Verfügung stellen. Der Redaktion ist mitzutheilen ob der Name des Einsender mitver öffentlicht werden darf oder nicht. Hier soll unterschitdloö jede Meinung, jeder Standpunkt zu Gehör gelangen und Prebsreiheit herrschen sür jede Person. Zur Veröffentlichung bestimmte Schrift stücke sollten nicht aus beiden Seiten des Papier? beschrieben werden. Nur zu Reklamezwtcken wird der Sprechsaal nicht benutzt werden dürfen. Doch wird seitens der Redaktion gewünscht, dab die Leser deö Blattes von dem ihnen eingeräumten Recht recht ausgiebigen Gebrauch machen. Besonders sei hier erwähnt, dab auch Einsendungen von Frauen sehr erwünscht stnd. Es passtren z. B. in denFabriken täglich mancherlei Dinge, und eS giebt daselbst so eigenthümliche Verhältnisse, dab die Einrichtung deS Sprechsaals schon deS halb geboten erscheint, um die vielfachen geheimen Schäden zum Zweck ihrer Ve seitigung an die Oeffentlichkeit zu ziehen. Ebenso verhält eS sich mit den verschiedensten Zeit und Streitfragen. k?aa)llcye Vislulnonen tonnen nur nützen, und dem allgemeinen Fortschritt zu dienen ist ja der Zweck dieser Zeitung. S o w ird'S gemacht. Gar mancher Wirth. Grocer, Bäcker und Metzger wartet am Samstag Abend vergebens aus die Erscheinung eines sonst sehr fleibigen Kunden, der während der Wochentage sich pünktlich einfindet, beim Wirth die Kreide und bei den Storeleuten daS Buch in Anspruch nimmt. Er ist in der Regel die Freund lichkeit und Zuvorkommenheit selbst, traktirt alle Gäste im WirthschastSzimmer und macht sich dabei einen grobenNamen; die Alles auf Rechnung deS Wirthes. Der Lump legt seine Fallstricke mit solcher Genauigkeit und Accurateste, dab eS deS ScharsblickS eines ziemlich smarten" Mannes bedarf, um seine Pläne zu durchschauen. Er tritt am Zahltag in eine Wirth, schost ganz unbefangen, höflich und manierlich, ist in seinen Ansprüchen sehr be scheiden, trinkt PonieS" ladet den Wirth ein. auch eins mitzunehmen und erwirbt sich dadurch ein gkw,stS Ver trauen, indem er die blanken Dollars durch die Finger gleiten läßt und Alle? hübsch bezahlt. Der Wirth denkt, er habe es hier mit einem Gentleman zu thun, offerirt die Cigarrenkiste zur gesäl. ligen Auswahl einer Havanna" und gra tulirt sich im Stillen, einen sehr guten Kunden gefunden zu haben. Aber, aber, in etlichen Wochen denkt er anders, denn in der Zwischenzeit hat der Schlaumeier soundsoviel aus der Tafel stehen und mit dem festen Versprechen, am Zahltag zu erscheinen, bleibt er weg und lübt sich nie wieder blicken. Er probirt sein Be steS. um seine College von dem WirthS' Hause abzuhalten und kennzeichnet den Wirth alS Lump, was er ja doch in der That selbst ist. Derartige Fälle ereignen sich namentlich in FabrikDlstrikten tag. täglich und stnd den anständigen Arbei tern ein wahrer Greuel. Ein Wirth. Band - Tovzrt. Gestern Abend fand ein Conzcrt der City Band statt, daS leider in finanzieller Beziehung nicht den gewünschten Erfolg hatte. Nur ein kleines Publikum hatte sich in der Mozart Halle eingefunden. Die Töne welche dieses vorzügliche Orchester hervorzauberte, waren freilich darum nicht weniger süb und die Anwesenden lausch ten gerne der schönen Musik. Dem Conzert folgte ein gemüthliches Tänzchen welches in Folge der kühlen Temperatur sür die Theilnehmer erst zu einem rechten Vergnügen wurde. Merrschaumpseisen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenfpttzen etc. bei Wm. Mucho. No. 199 Ost Washington Str. Zu den besten Jeuer-VerflcherungS Gesellschaften deS Westens gehört unbe dingt die Franklin" von Indianapolis. Ihr Vermögen beträgt $320,000. 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Um mvfömWn zu werden, nennen es die Engländer "gown". Wir nennen e Kleid. Ein kleiner Unterschied !

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