Indiana Tribüne, Volume 10, Number 2, Indianapolis, Marion County, 20 September 1886 — Page 3

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msmt : -8CDie Amerikanerin. Kriminal Roman von Ferdinand He rrm an n. (Fortsevung.) ,,in Doktor ? Was hat denn der damit zu thun V Oho, Freundchen ! Ihr müßt nicht gar zu neuglerig sein. Der Doktor ist der Doktor und damit ist genug davon." Meinetwegen," sagte ich gleichgiltig. Ich habe ohnedies viel zu viel mit mir selbst zu thun, um lnich um anderer Leute Angelegenheiten kümmern zu können. Wenn Sie mich aber für einen Einfaltspinsel halten, dem man dergleichen so obne Weiteres weis machen kann, so irren Sie sich gewaltig. Daß zwei so geriebene Spitzbuben, wie diese Beiden sein müsien, Ihre Abschriften sollten für die echten Dokumente genommen haben, die sie doch selbst ausgestellt hatten, das glaube Ihnen ein Anderer nicht ich." Der wi'.rdige Herr Parker, der während dieser ganzen Unterhaltung nicht aufgehört hatte, dem Champagner zuzusprechen, schleuderte mir einen seiner zornigen Blicke zu und schlug sich voll Selvstaefühl auf die Brult. Xzzi r!? rna?k me:n gurer zxreuilo, Master Archer," schrie er mich an, so sollten Sie mir auf der Stelle für diese Beleidigung Rechenschaft geben. Aber ich will Ihnen verzeihen, denn Sie wis sen nicht, mit was sür einem A!ann Sie reden ! Geben Sie mir ein Papier mit einer ganz beliebigen Handschrist und lassen Sie mir eine Stunde Zeit, es zu kopiren. Ich verwette tausend Dollars gegen zehn, daß Sie das echte nachher nicht mehr vom nachgemachten unterscheiden können, und wenn Sie die Schreibsachverständigen der ganzen Welt zusammenrufen wollen. O, wir haben Proben abgelegt, mein Lieber, tüchtige Proben, und der alte Herr Rudolf Springer würde sich wahrscheinlich nach seiner Rückkehr in die Heimath nicht wenig gewundert haben, wenn er erfahren hätte, was für sonderbare Sachen er da vor fünfundzwanzig Jahren geschrieben hat! Ha! ha! Das waren kleine Meister stücke, die ich damals zu Stande gebracht hatte." Mit einem mächtigen Zuge trank er dabei den Rest unserer letzten Flasche aus, und ich erhob mich, um draußen bei dem Kellner einen neuen Vorrath zu bestellen, mit dessen Hilfe ich ihn zu weiteren Geständnissen zu bringen hoM. Aber als ich wieder in das Zimmer zu rückkehrte, mußte ich zu meiner Aestürumg wahrnehme, daß er, von seinem Rausch überwältigt, eingeschlafen sei, und daß ich nicht daran denke dürfe, ihn noch einmal genügend zu ermuntern. Zwar machte ich noch einige dahingehende Versuche ; er schlug auch wohl für wenige Sekunden die Augen wieder auf und starrte mich mit blöden, glanzlosen Älikken an, aber es waren nur unartikulirte Laute und sinnlose, unzusammenhängende Worte, welche er über die Lippen brachte, und ich mußte mich endlich wohl oder übel dazu verstehen, ihn der Fürsorge der Kellner zu überlassen und mich allein in meine Wobnung zurückzubegeben." Der Polizei-ttommisiär hatte der aus sührlichen Erzählung des jungen Mannes mit gespanntester Aufmerksamkeit zugehört und wiederholt durch ein Kopfnicken oder eine stumme Bewegung seine Antheilnahme an den geschilderten Borgängen zu erkennen gegeben. Als Jener jetzt eine Pause machte, fragte er: Und Näheres haben Sie also nicht in Erfahrung bringen können ?" Leider nein ! Uud ich konnte nicht einmal meinen Bersuch wiederholen, da es meine wichtigste Aufgabe war, den Verbrecher nach seiner Ernüchterung wieder in völlige Sicherheit einzuwiegen." Dachten Sie denn nicht daran, ihn verhaften zu lassen ?" ES war u,eine erste Regung : aber es erwies sich mir nach näherer Ueberlegung als unausführbar, da ich noch keinen einzigen wirklichen Beweis in der Hand hatte, der rassinirte Schurke sich aber wahrscheinlich auf ein beharrliches Leugnen verlegt haben würde und an seine Verurtheilung auf ein in derTrun kenheit abgelegtes Geständniß, für das ich noch nicht einmal einen Zeugen hatte, gar nicht zu denken gewesen wäre. Man hätte ihn wohl auf meinen Antrag hin verhaftet ; aber man würde ihn wahrscheinlich sehr bald wieder freigelassen haben, und er wäre, einmal gewarnt, mir sicherlich nia)t zum zweiten Mal in die Hände gefallen. Dazu kam, daß es mir ebenso sehr um die Entdeckung und Bestrafung der eigentlichen Urheber des Verbrechens als um diejenige ihres Werkzeuges zu thun war, und es kam also Alles darauf an, diese Individuen nicht vorzeitig zu alarmiren." Der Kommissär betrachtete den jungen Mann mit einer Art von Bewunderung. Die Umsicht, mit welcher Sie bei dieser Sache zu Werke gegangen sind, setzt mich in Erstaunen, mein Herr. Sie würden einen erfahrenen und gewiegten Kriminalisten Ehre gemacht haben. Ich bin in der That gespannt auf Ihre weitere Erzählung." Dann werden Sie einigermaßen enttäuscht sein, wenn ich gestehen muß, daß ch jetzt so ziemlich am Ende bin. Am nächsten Vormittug besuchte ich meinen Freund Parker in seinem Hotel. Er lag noch im Bett und war bei meinem Ein tritt aus einem tiefen Schlaf emporgefahren. Allmählich schien auch eine dunkle Erinnerung hinsichtlich der Ereignisse der letzten Rächt in ihm anfzusteigen, denn er betrachtete mich plötzlich mit sehr argwöhnischen Blicken und suchte durch allerlei versteckte Fragen meine Gesinnungen und Absichten zu erforschen. Ich. hielt mich indessen standhaft, klagte über heftige Kopfschmerzen, über das Unglück, nicht eine einzige Flasche Wein ' trinken zu können, ohne daß auf der Stelle die Zunge mit mir durchginge, und bat ihn schließlich him melhoch, doch ja keinem Menschen etwas von dem zu verrathen, was ich ihm in der letzten Nacht anvertraut habe. Es war trotz all dieser Manöver nicht ganz leicht, ihm seine Sicherheit Wiederzugeben, da ich mich aber während unseres ganzen Beisammenseins gut in meiner

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gyj-r' Rous hlelt und wir weöer dutcy em Wort koch durch eine Miene den An schein gab, als sei ich imVesitz des aller kleinsten seiner Geheimnisse, so mochte er sich wohl schließlich selbst einreden, von seinen Bekenntnissen mir gegenüber nur geträumt zu haben, und mit der ganzen Würde, die er als ehrbarer Engländer zur Schau zu tragen pflegte, gab er mir j A.Vsi4t fllr vric4'0' i'thtr rtss St I VUVilU vuv V7V vvv vv. vm v viv Dinge von welche ich mit ihm geredet, ein unverbrüchliches Stillschweigen' beobachten zu wollen. Der Vorsicht hal bcr fügte er allerdings hinzu : Ich befand mich überhaupt in der Meinung, mein Herr, daß Sie sich mit all Ihren Geschichten nur einen kleinen Span machen wollten, und habe !ZYnen deshalb mit gleicher Münze erwidert. Run ich aber jetzt aus Ihrem eigenen Munde hören muß, daß Ihre Geständnisse die Wahrheit enthielten, will ich Ihnen zwar gern meine Diskretion ver sprechen, aber Sie werden es auch be greiflich finden, daß von einem weiteren Verkehr zwischen uns nicht die Rede sein kann." So gern ich ihm auch die gebührende Antwort auf diese Unverschämtheit gegew den hatte, w gelang es mlr doch, an mich zu halten und ihn schließlich zu dem Glauben' zu bringen, daß ich unter dem unheimlichen Gesühl, von nun an einen Mitwisser meiner kleinen Sünden zu ha ben, die Stadt auf einige Monate zu v:rlassen und erst nach seiner Abreise wieder zurückkehren wollen. Seine Befricdigung darüber war so groß, daß er noch einmal in etwas unvorsichtiger Weise seine Maske lüftete und mich mit der Versicherung entließ : ich hätte zwar nichts von ihm zu fürchten gehabt, aber es sei nach den Ereignissen dieser letzten Nacht immerhin besser, wenn sich unsere Wege fortan trennten. Damit verabschiedeten wir uns von einander. - Ich packte auf der Stelle meine nothwendig sten Habseligkeiten zusammen, schlug erst, um meinen wackeren Parker zu täu schen, eine westliche Zkeiserichtung ein und kehrte dann um, mich nach Europa einzuschiffen, wo ich gestern angekoinmen bin. Das ist meine ganze Geschichte, Herr Kommisiär ; auf dieser Grundlage werden wir nun weiter bauen müssen." Der Beamte antwortete nicht sogleich, sondern schaute einige Minuten lang, in Gedanken verloren, vor sich hin. Dann sagte er mit etwas bedenklichem Ausdruck '. Es unterliegt ja keinem Zweifel, daß wir der Sache daraufhin noch einmal näher treten müssen ; aber ich fürchte fest, daß wir ohne den sauberen Vogel, den Sie da drüben leihex wieder aus den Fingern lassen mußten, nichts erreichen werden. An meinem guten Willen soll es indessen nicht schien und auch der Polizeidirektor wird Ihnen unter solchen ilmstande gern zu Diensten sein." Ich danke Ihnen fijr diese Zusage", sagte der Ingenieur einfach. Ich hatte es nicht aildcrs erwartet. Aber da ich nun einmal wegen dieser Angelegenheit hierher gekommen bin, und da mir dieselbe mehr als irgend etwas auf der Welt am Herzen liegt, so erlauben Sie mir wohl, auch etwas aus eigene Faust in derselben thätig zu sein. Seien Sie versichert, daß ich damit nichts verderben werde!" Worin würde has bestehen ?" Nur in einer ölecoznoscirung des Schauplatzes, Herr Kommissär. Ich werde in ganz unauffälliger Weise die Bekanntschaft ' des Gastwirths Klaus Steffens zu machen suchen, das wird sür die Folge immerhin von Vortheil sein." Ich habe nichts dagegen einzuwenden, aber ich muß Ihnen im Interesse der Sache die äußerste Vorsicht dringend an's Herz legen. Dieser Steffens ist ein verteufelt schlauer Bursche ! Doch ich glaube Wohl", fügte er mit einem verbindlichen Lächeln hinzu, daß man sich auf Sie verlassen kann ! Auf Wie versehen denn und gute Verrichtung, mein freiwilliger Herr Kollege j" Auf der Fährte. Als der junge Amerikaner an demsel ben Nachmittage mit einiger Mühe die Schenke von Klaus Steffens ausfindig gemacht hatte, erstaunte er innerlich mehr über die geringe Sorgfalt, welche man damals der Untersuchung des Unglücks falls zugewendet hatte. Wie war es möglich, daß sich ein Fremder, der vom rechten Wege abgekommen war, in die ses Gewirr von Gäßchen und Gaffen hineingewagt haben sollte, in dem schon am hellen Tage an ein Zurechtfinden für den Uneingeweihten nicht zu denken war. Die Wirthschaft, welche er suchte, unter schied sich äußerlich nicht im Mindesten von den zahllosen anderen Branntweinstuben des ganzen, vorzugsweise von Matrosen und Hafenarbeitern besuchen den Stadtviertels. Eine niedrige Thür führte von der Straße aus direkt in das Gastzimmer, das trotz der Verhältniß mäßig frühen Stunde bereits mit einer Anzahl lärmender und zechender Gesellen gefüllt war. Trotzdem Fred Archer statt seines eleganten Ueberziehers einen viel weniger vornehmen Neisemantel über die Schultern geworfen hatte, stach doch seine Erscheinung so wesentlich von derjenigen der anderen Gäste ab, daß sich ihm sofort die allgemeine Aufmerksamkeit zuwendete. Die lauten Gespräche verstummten für einige Augenblicke und Klaus Steffens richtete sich ein wenig aus sei ner bequemen Stellung empor. Die Blicke aber, die sich von allen Seiten auf den jungen Mann hefteten, waren keineswegs von der freundlichsten Art ; denn man liebt es an solchen Orten nicht, wenn sich die Angehörigen einer anderen Gesellschaftsklasse ,n die intimen Unter Haltungen und Vergnügungen der berechn tigten Stammgäste eindrängen. Fred Archer aber war daraus durchaus gesaßt gewesen und nahm an der beinahe drohenden Haltung der Gesellschaft nicyt den geringsten Anstoß. Er rief ihnen im breitesten Englisch einen freundlichen Gruß zu und ließ sich anscheinend so behaglich mitten unter ihnen an einem Tische nieder, daß zwei ältere englische Seeleute, die gerade in seiner Nähe sa ßen, sich nicht enthalten konnten, ihm zu danken und seine Frage, ob Jemand da sei, mit dem man ein Wort Englisch reden könne, mit einem einstimmigen Ja" Zu beantworten, iicun.war die Unter Haltung bald wieder im Fluß. Archer

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ließ eine staktüche Ballerte vfci: gläsern auffahren, trank den braiu-.c wetterharten Gesellen treuherzig zu un'd' wußte durch die derb joviale Art, in der er auf ihre Weise einging, ihr anfäliglicheS Mißtrauen bald zu beseitigen Diejenigen, die genug Englisch verständen, um sich am Gespräch betheiligen zu können, rückten näher um ihn zusammen, und die Uebrigen ließen sich in den Unterhaltungen und Würfelspielen, welche sein Eintritt unterbrochen hatte, nicht weiter stören. Der Einzige, der den neuen Gast noch mit etwas ungewissen Blicken betrachtete, war Klaus Steffens, der Besitzer der Schenke selbst. Er be folgte zwar seine Befehle, so weit sie die immer wieder erneute Füllung der Groggläser betrafen, mit freundlichster Eilfertigkeit, aber er hielt sich dabei fortwährend so geflissentlich in seiner Nähe, daß ihm offenbar kein Wort von Archer's Erzählungen entgehen sollte. Dieser aber bemühte sich auch keineswegs, leise zu sprechen. Im Gegentheil wußte schon nach wenigen Minuten seine ganze Um gebung, daß er ein im Jndianergebiet reich gewordener amerikanischer PelzHändler sei, dem naturgemäß hier im civilisirte Europa die Gesellschaft der wackeren Seebären mit ihren ungeleckten ivanieren angenehmer sein müsse, als die der zimperlichen und überklugen Großstädter. Wie er das Alles vor brachte, klang es sehr einleuchtend und glaubwürdig. Seine gesunde, leicht gebräunte Gesichtsfarbe, sein mächtiger Vollbart und seine stattliche Gestalt straften seine Worte keineswegs Lügen, und seine Hände, nach denen Klaus Stefsens zuerst geschielt hatte, konnten ihn nicht verrathen, da sie in Handschuhen steckten, die er wohlweislich erheblich zu groß gewählt hatte. Als er nun am Ende seiner Erzählung von den Reichthümern, die er jenseits des Oceans exwerben haben wollte, ein klingendes amerikanische Goldstück auf den Tisch warf und den Wirth mit einem kräftigey Kernfluch aufforderte, davon die braven Theerjacken ganz nach ihrem Gefallen zu bewirthen, da gab es in der Schänke ein allgemeines Jubelgeschrei ; Alle drängten sich zu ihm, stießen mit ihm an und, erbotsn sich, Vrüderschqst mit ihm zu trinken. Auch der riesige Wirth ließ sein Mißtrauen allmählich fahren und sing in seinem etwas verdorbenen, aber immerhin ziemlich verständlichen Englisch ein Gespräch mit dem vermeintlichen Pelzhändler an. Archer erzählte, daß er erst gestern gekommen sei und sich natürlich beeilt habe, die Sehenswürdigkeiten der Stadt so schnell als möglich in Augenschein zu nehnien. Das sei nun freilich für Jemanden, der aus Amerika komme und für sein Aesd etwas Ordentliches verlangen tonne, gar nicht der Mühe werth gewesen ; aber es habe ibn doch verteufelt müde gemacht, und er sei eigentlich in der Absicht hier eingetreten, sich jn. irgend einem Winkel ein Stundchen auszuruhen. Na, das hättet Ihr ja nur gleich .zu sagen brauchen," meinte Klaus Steffens mit jener kriechenden Zuvorkommenheit, die er verschwenderischen Gästen gegenüber stets anzunehmen pflegte und die bei seines riesigen Gestalt etwas doppelt Widerwärtiges hatte. Da drinnen in meinem Wohnzimmer steht ein Sopha, auf dem Ihr meinetwegen bis morgen früh schlafen könnt, penn Euch her?arm hier drinnen dazu kommen läßt." Potz Element, alter Walfisch, daS laß ich gelten !" rief Archer, indem er zur besseren Bekräftigung recht nachdrücklich auf die Tischplatte schlug und sich schwersällig wie ein echter Hinterwäldler erhöh. Wo ist das Sopha? Ich glaube wahrhastig, ich schlafe spnst hier auf dem Stuhle ein." Der Wirth ging vorauf und führte ihn durch einen halbdunklen, von allerlei widerwärtigen Fettgerüchen erfüllten Raum, der als Küche diente, in ein daranstoßendes kleines Zimmer, das mit seinen weißen Fenstergardinen und seinen leidlich anständigen Möbeln einen wesentlich freundlicheren Eindruck machte, als das eigentliche Lokal. DaS Zimmer war indessen nicht, wie Archer gehofft hatte, leer, sondern bei ihrem Eintritt erhob sich aus einer Ecke des Sopha's eine Frau, die sichtlich in große Verwirrung darüber gerieth, daß sie von Klaus Steffens überrascht worden war. Sie hatte in der That einige Ursache dazu : denn der Niese fuhr sie mit einem heftigen Scheltwort an und fragte, ob es im Hause garnichts Befferes zu thun gebe, als hier zu faulenzen. Die Frau antwortete mit leiser Stimme, die fast wie ein unterdrücktes. Weinen klang, und entschuldigte sich mit einem unerträglichen Zahnschmerz' aber er brummte etwas von lächerlicher Zipperlichkeit .und Verstellung vor sich hin und lud dann seinen Gast mit verdoppelter Freundlichkeit ein, auf dem Sopha Platz zu nehmen, Archer empfand ein lebhaftes Mitleiden mit dem armen Weibe, dessen angstliche Blicke und scheu zusammengedrückte Gestalt eine ganze Geschichte von Mißhandlungen und Leiden erzählten ; aber er durste nicht aus seiner einmal angenommenen Rolle des halb civilisirten Hinterwäldlers fallen und warf sich darum nachlässig auf das mit fchwarzem Ledertuch überzogene Ruhebett. Unter wiederholtem Gähnen bejahte er die Frage des Wirthes, ob er ihm noch ein. Glas Grog bringen solle, und streckte sich dann so behaglich aus, als gedenke er in der nächsten viinute einzuschlafen. Die Frau war unterdessen leise wimmernd neben der Thür stehen geblieben ; sie schien in der That sehr heftige Schmer zen zu emsinden, und selbst in dem Herzen des Wirthes mochte, als er an ihr vorüberging, ein gewisses Mitleid er wachen, wenn sich dasselbe auch nicht gerade in der sanftesten Form äußerte : Was, zum Henker, soll's mit der verdämmten Winselei", herrschte er sie an, draußen im Schrank steht noch die Fla, sche mit dem Chloroform. Tauche ein Stück Wolle hinein und steck sie in's Ohr. Aber nimm Dich in Acht ! Du hast ja an dem alten Amerikaner gese Yen, daß es nicht gut ist, allzugründlich daran zu riechen ! Er hatte sich keine Mühe gegeben, leise zu sprechen, denn sein Gast schien ja be reits halb entschlummert zu sein und verstand ohnedies, wie er vorhin drau ßen in der Gaststube bewiesen hatte, kein Wort deutsch. Außerdem enbielten aucb

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i die wenigen Worte durchaus Nichts Ber dächtiges, und Klaus Steffens konnte unmöglich eine Ahnung davon haben, daß der Pelzhändler aus dem Indianergebiet der einzige Mensch sei, in dessen Gegenwart er sie niemals hätte aussprechcn sollen. Fred Archer aber hatte wirklich Mühe, seine Erregung zu unterdrücken, als er so ganz unerwartet einen Fingerzeig erhielt, der ihm von unschätzbarer Bedeutung werden mußte. Er hatte zwar beim ersten Anblick dieses Schankwirthes schon nicht mehr daran gezweifelt, daß demselben ein hervorragender Antheil an der Ausführung des i. Rudolf Springer verübten Verbrechens zuqefal- , lcn sei ; aber über die Art dieser Betheiligung war er selbstverständlich vollkommen im Unilaren gewesen. Bei der unvorsichtigen Erwähnung des Betäubungsmittels und der noch unvorsichtige ren Anspielung auf eine zweifellos etwas bedenkliche Auwendung desselben aber schössen ihm zugleich die verschiedenartig sten Kombinationen durch den Sinn, die, wenn sie richtig benutzt wurden, vielleicht viel eher zur Entlarvung der Schuldigen führen konnten. Die Frau hatte zwar auf die Aufforderung ihre Gebieters mir demüthiger Zustimmung genickt ; aber zugleich war bei der Erwähnung des Amerikaners ein Schauer über ihre kümmerliche Gestalt geflogen, und als der schwere Schritt des Riesen draußen verhallt war, machte sie durchaus nicht Miene, seiner Weisung zu folgen. Der scheinbar Schlafende konnte vielmehr unter seinen gesenkten Lidern hervor beobachten, daß sie ihn mit einer Mischung von 3!eugierde und theilnehmender Angst betrachtete, diesehr wenig für die Sicherheit seines gegenwärtigen Aufenthalts sprach. Nun hegte Fred Archer allerdings für seine eigene Person nicht die geringste Besorgniß, denn er war mit ausgiebigen Körperkräften, mit einem zuverlässigen Revolver und vor Allem mit einem genügenden Vor rath von persönlichem Muth ausgerüstet, um jedem 'etwaigen Angriff begegnen zu können ; aber es lag ihm trotzdem sehr viel daran, wenigstens für eine kurze Zeit allein zu sein, um den Schauplatz des Verbrechens noch etwas näher in Augenschein nehmen zu können. Er hielt es also für angemessen, noch einmal aus seinem singirten Schlaf zu erwachen und sich an die heftig zusammen schreckende Frau mit der Frage zu wenden, ob sie ihm nicht eine warme Mahlzeit bereiten könne. Sie bejahte hastig und schlüpfte in hie Küche, wo sie bald so vernehmlich mit Pfannen und Schüssein hantirte, daß er sicher war, von dort aus nicht so bald überrascht ni werden. (Fortsetzung folgt.) Vom Auslande. E in rührendes Bild de, Anhänglichkeit eines Hundes zeigte ein sleinen Leichenzug in Gera, der sich nach dem neuen Friedhofe bewegte. Es wurhe ein Kind begraben. Außer den El tern und Angehörigen des Kindes folgte ein schon bejahrter, mittelgroßer, brau ner Hund dem Leichenwagen, das Haupt tief betrübt gesenkt, den Schweif eingezogen. Der Kutscher suchte das Thier zuweilen durch ein Schnippen mit der Peitsche zu verscheuchen, aber vergeblich. Bis zum Friedhof folgte es der kleinen Leiche, seinem ehemaligen Gespielen, und als der Sarg aus dem Wagen gehoben wurde, stand das Thier tiefbetrübt dabei, bis der Friedhofsveswalter es Verscheuchte, weil der Hund Miene machte, den Leidtragenden auch in die Kapelle zu folgen. Der Hund, welcher übrigens nicht den Eltern des gestorbenen Kindes, sondern einem anderen Be wohner des Hauses gehört, ist der unzer trennliche Freund und Gespiele der sämmtlichen Kinder jenes Hauses in der Teichstraße und als der Tod einen seiner kleinen Freunde mit sich führte, ließ er es sich nicht nehmen, ihm das letzte Ge leite zu geben. Alle Begleiter des kleinen Leichenzuges waren tief gerührt über die sichtliche Trauer des Thieres um den verlorenen kleinen Gespielen. Ein belgischer Musiker, welcher sich seit Jahrzehnten mit Maschi nenbautechnik und Mechanik beschäftigt, hat, wie aus Brüssel geschrieben Wird, einen Apparat hergestellt, welcher, falls er sich in der Praxis bewährt, eine große Veränderung auf dem Gebote der Musik und des Notendruckwesens hervorrufen wird. Herr Van Elewyck, dies der Name des Erfinders, hat nämlich einen Mechanismus ersonnen und zur Ausführung gebracht, welcher eS ermöglicht, Musik-Stücke. welche auf dem Klaviere gespielt werden, gleichzeitig in Druck zu legen. Die Einzelheiten dieses interessanten Apparates entziehen sich vorläufig noch der genauen Beschreibung, aber wie es scheint, wird durch den Druck auf die Tasten ein unterhalb der Tasten ange brachte? Mechanismus in Aktion gesetzt. Welcher mittelst eines Stiftes den ange schlagen Ton auf einem gleichfalls unter der Klaviatur ruhenden Noten blatte verzeichnet. Diese neue musikalische Typendruck.Maschine ist zweifellos von hohem Werthe für alle jene Compositeureund Musiker, . welche auf dem Wege der Improvisation ihren musikali? schen Gedanken Ausdruck zu verleihen pflegen. Gleichzeitig läßt sich nicht leugnen, daß er für den Notenhandel von großem Nachtheile ist, weil man mit Hilfe eines derartigen Apparates im Stande ist, ein auf dem Klaviere gespieltes Musikstück durch das Spiel schon zu vervielfältigen. Der interessante Mecha nismus wurde im königlichen Schlosse zu Brüssel im Beisein der Königin Mutter Henrrette einer Probe unterworfen, wel ehe glänzend aussiel, Die Königin, be kanytlich selbst eine ausgezeichnete Musi kerin, beglückwünschte Herrn Van Ele wyck zu seiner Ersindung. Elewyck hat an der Herstellung und Vervollkomm nung seiner Maschine mehr als 30 Jahre gearbeitet. Unstichhaltiger Grund. Mutter; Junge, du kommst ja schon so früh wieder vom Theater, war es denn schon aus ? Junge : Nein, Mutter : aber als zweiActe vorüber, ging ich nach Hau se. Mutter, Warum denn. Junge? Junge : Na, Mutter : weil auf'n Zettel stand, der dritte Akt spielt 14 Tage spä ter und so lange konnte ich doch nicht warten, nicht wahr ?

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Eisenbahn -Zeit -Tabelle. Ankunft und Abgang der Cisenbahnzüge in Indianapolis, an und neH Sonn tag. den 3. Zauuar 1886. ZefftrsondMe, NaUson nnb Sudiauapolis klsenbaiu. Abgang: Sd r tag... 1.15 Bml Uukunft: lVlM.ir m - ad k ti i s::r::r e 3?d au 3.10 5 p" 1 7Pi i iß 3 "d i v tag. e.45 je I et s cgjetagio.SSI andalia Line. RsilZiala .... 7.30 3a ? 9n,t 13.U0S 4atS J 3 Ea Kali BIe...io.iOa Tag Cnrl.... 4 40K 5?ki 4.15 Öa Schnellzug SSJÄm smi Haut See. 4.00 R Occifie 0t 11.00 2stcrn 9Sa.il. nro ftm m-, ' , , : I --!- 5 ieveland, Tolnmdnt, Ctnetnnatt und Jutta. I ri m t t m m Bcpoiif G!,euvan iste tue.) 4.0C c nderso f...lOJOliW jlon Clf .10.04 Ba X.... 7.10 S Ct 2 fr tag f .40 Ba 3 v1.11.au Km nderso e... USKa 3 612 fS 6.30 3 oftjcn j3.W N v mj via s.iuz3 3cm vrigikvood Didisu, C. l.C.nab 3. Kogar.atatltft. 4.(0C " 10.10 Ba 11.05 ta a.oo ttzliq. 3.S0Xn 6 0 K täglich. 4.401h 10.4S 11 35 Rm l.&S9til 630 K täglich. 4.40 Ka täglich. 7.15 Kni ragttch.) kiueinnati, Indianapolis, St. Louis u. Clzieaa, mit i .i . 1 1 , , , vinuDuo. intiuuan vivlnou. OSoutlv.. 4.00 Cn Kinrlan Xrr 91 0m Jndianap Ccc. lOftSftm C.8fX pc 3o.i Kb ftinc. 6.40 Sin B I Bills dr 11 is M Kiftern ff.... 1345 Ka c et a u I täglich ((.m. Chicago Divifto. ? Bml , 7.10V 5U Ug . ltch Kul.. 3.38 8 Stfao ec..n l. CfilSaüac r Vicago veau p. IZ.1V BeJUm fr 6.10 ga Cr S täglich I t 11.10 Km ftinctnnatt ec. !3ÖRi VitUdnz, gtaclsnati & et. Sontl viseubah I VW 5P iUflUA I tqm Be . 4.3a Bm cenom enai. f.4sl Km &t viaulgt- I AS 5 0Btoin5cnnU1.0JWm , i täglich.... .11.44 m 5D !!. okatag 4.00 a Or iaaUtfi Ih IU9a Sonntags .... 4.33 Rm V P, 5 P X !. aftern Mail tgl 4 1.0 Cm Wftr a'il" liagl'a) 10. m .40 rn Chicago Route dia okomo. hicg chn,I. I Jnd's 0, tg tag 11. v ech,ll,ug... 4.00 B fitccßo JxpnS.il.UO l Jndxl's iou. I rpttt 3.3i Wabash, t. Louis So Pacific, et 5 hie Kali 7.15 Ba ht5 irtfii 8.05 Cm ii 3liÄm etßr..ixoi t ichi c Det tz Uktl. .u 7.10 25 Wich. SU und Tetr & Told i.ll-oO ölo Jort Spanne.. 1.40 Ba Sudiauapoli uud viueeuuek Kiseubahu. atl avo 1 7.15 Bm I vtneinn, ftcc.10 45 Ba Bisttnnel See . 4.40 9tm Eatl ttro. jo a Cwekati,Hamiltou:IkZianapölis0istubah. fäMk. ain rn rn 1 . Jdx Cta K ?j 4.00 Ba onnexlDiJii 6JSQ rn onaf im rtae.tc O.SU Bm Idpi4ui. . 11.00 Cm BaU. U.48 Bm 2nd? Ct2atli0.4S Ka incinnoil ftec hm o. mw v.x.KH.g J.so Sudieua, Lloomwgtou uudOefteru kiseubaiz. Ba r all . . 7 AG tlwt after 6 tj. täglich 4.00 Bm iuu xec 10.40 Atlantie rch. 3.43 Rat tTtet sw Atz an l 92 c .10 m Ätt5l ttvO M Cu I r tagiu.50 Ab Oeftliche Didisio. Oeftl.lUail....4.ALm Tkgl. cxrei.... SvoLd ktlantie lp.... 4 0öRm Paciftc ?vr,... 7 Bm 3 m 10 20a l W,ftr rx .... 4rn Zndiauapolii und Ct. Lonit viseutahu Tag rxriR. e e. taaltch 7.2b Ba Bojt U Ct S 9. 50 a 9 ueti tagUch I U e. 10.55 91 Limt Erp tgl... 11.d5m XiiaBii tat cc 3.(5 Ba fcceal Passe air.lüjjü ttu Tan r tkgl. 6.35!Rm SndtaoxK 3.3591m Loniöville,New Albany & Chicago. lr.Li Tdieaao 9r tal..l2.z0m bieaa, r. tat.. 30m Mono See 4 4iXa !ttch ito hteag. äon,Zlc Iüjui5ffl INI. Eit, hie. I au ll.löNm I ail. 3.406a Indianapolis, Decatur & Spriogsield. Dee Pe Mail. 8 3tSm Vint,uma See tgi au fl Sonnt. 6 lUAb Schnell,ugr...t0 sod chnelliua r e .. 3 50La Monte, uma e auta Sonnt... S5Qrn Stall 4 30 Am Züge mit r e. Lehnslssel. mU I. Schlafwage mit x, Parlcr.E. WABASH B0ÜTE ! Falls Sie die Stadt nach irgend eiver Rich tung hin zu verlassen beabsichtigen, gehe Sie zur Wabash Ticket-Ofsice, Vo. 5K Mest Wasyi-gton Straß,, Indianapolis, und erfragen die Fahrpreise und uäheren NUtheilungen. Besondere Aufmerksamkeit wird Land-Käufern und Emigranten zugewandt. Rundfahrt.Tickets nach allen Plätzen im Westen und Nordwesten! Die direkteste Linie nach FORT WAYNE, TOLEDO, DETROIT und allen östlichen Städten ! Stnhltvaggons, Palaft-Tchlasvaggsn?, zuverlässiger Anschluß und vollständige Sicher heit machen die Kroße Wabash Bahn die beliebteste Passagier-Bahn in Amerika !

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