Indiana Tribüne, Volume 9, Number 360, Indianapolis, Marion County, 18 September 1886 — Page 2
Zndiana Tribüne. Erscheint Fag tieZ und Sonntags.
stV täglich .Xrtan- koftet durch d ragen J entg xer Woche, die snntag .XnHt" ttl uz Bo$t. li ,! II mtl. Vi Pofi g,fchtt im bezahl I xer 2a5t. Qsstes: 120Q.MarvlandÜL. Indianapolis, Ind., 18. September '36. Die Mandollne. Die Mandoline ist gegenwärtig an Stelle des Banjo in New Yoik das Modeinstrument geworden. , Es ist dies eigentlich kein Wunder, denn die Man doline ist wirklich' ein hübsches Jnstru ment. Kenn es ordentlich gespielt wird, und dabei ist eS gar nicht schwer, es spielen zu lernen. Wie sehr man auch das Banjo mitNickel-Verzierungen.Perl-mutter-Einsatz und anderen Künsteleien verschönern mag, es bleibt doch immer ein plebejisches" Instrument und erin nert an den Neger in den Plantagen deS Südens. Eine unangenehme Seite hat die Man doline : die haarscharfen, feinen Drahtsaiten, deren sie acht Paare aus Stahl besitzt. Zwei Paare davon sind mit Silberdraht umwunden, doch die übrigen vier Paare, kaum dicker als Pferde haare, schneiden dem Anfänger fast bis auf die Knochen in die Finger. Natür lich hat der Schmerz ein Ende, sowie man längere Zeit das Instrument ge spielt hat, und an den Fingerspitzen bilbet sich, ähnlich wie, bei dem Guitare spieler, eine, dicke Haut, die gegen die Berührung mit den scharfen Saiten unempfindlich wird, doch mutz man für den Anfang auch mit d'en Unannehmlich feiten des Mandolinespieles vorlieb neh men, bis man sie überwunden hat. Der Ton der Mandoline ist demjeni gen der Zither sehr ähnlich und hat den selben klaren, durchdringenden Klang, doch ist der Bereich der Töne der Mandoline bedeutend geringer, als bei der Zither, und sie kann sich deshalb mit dem letzteren Instrument in keinen 23er. gleich stellen. Trotzalledem kann ein guter Spieler auf der Mandoline recht schöne Sachen spielen. Die spanische Mandola ist der rtalienischen Mandoline im Allgemeinen sehr ähnlich, wenn auch ihr Grundbau" von dir Italienerin verschieden ist. Während nämlich die spanische Mandola aussieht, wie ein Löffel, ist die italieni sche sv!andoline einem in der Mitte ent zweigeschnittenen Ei ähnlich. Anstatt der Stablsaiten hat die spanische Man dola Darmsaiten, deren Ton natürlich nicht so scharf und klar, aber dafür mil der und sanfter klingt, als der Ton der Stahisaiten. Es ist erstaunlich, welche Macht der Töne ein guter Mandolin-, spieler auf seinem Instrument zu entfalten vermag; es bedarf in solchen Fällen keines Begleitungs Instruments und bringt geradezu wundersame Klangessecte hervor. Während es sehr leicht ist, die Mandoline bis zu einem gewissen Grade spie len zu lernen, ist es trotzdem sehr schwer, wahrhaft künstlerische Leistungen auf ihr zu vollbringen. Der Italiener, welcher die Mandoline vollsländig beherrscht, ist nicht allein selber auf seine Leistungen stolz, sondern wird auch in einem unge wohnlichen Grade von seinen Landsleu teu bewundert. Es heißt, daß die besten Mandolinspieler in Neapel wohnen, wo ein Mensch, der nicht selber glaubt, die Mandoline spielen zu können, wi? ein Meerwunder angestaunt wird. In Amerika sind die guten Mandolinspieler sehr rar. In New York gilt Prof. Dominico Tipaldr als ein ausgezeichneter Mandolinspieler, wie Kenner jedoch behaupten, wird sein Spiel von demjenigen des Signor F. 21. Gxrico übertroffen, der an der JohnStraße einen Curiositäten Laden hält und die Mandoline nur zu seinem Bergnügen spielt. Eme gute Mandoline kostet $25 bis $50. Die besten Instrumente dieser Art Werden in den Ver. Staaten aus öieapel importirt. Vewegliehe Vebäude. Die Zeitschrist Sanitary Engineer" Veröffentlichte neulich einen von Prof. Johne Milne vom kaiserlichen College für Jngenieurwesen in Tokio in Japan geschriebenen Artikel über Bauten in Ge genden, die häustg von Erdbeben heimge sucht werden. Prof. Milne schreibt aus Erfahrung, da er während snes langjährigen Ausenthalts in Japan vollauf Gelegenheit gehabt hat, die Einwirkung von Erdbeben auf von Menschenhand er richtete Bauten zu studiren. Er macht folgende Vorschläge : In Gegenden, die von Erdbeben heimgesucht sind, sollten alle Gebäude auf zwei horizontal über einander besindli chen eisernen Platten ruhen, zwischen denen Schotten aus Gußeisen von ein ÄiertelzollTurchmeffer sich befinden müfe ten. Die Fundamente der Gebäude sollten tief in die rde gegraben, aber von der sie umgebenden Erde möglichst frei sein. Außerdem ertheilt Herr svttlne roch verschiedene andere, kleinere Rath' . schlage, so z. V. ist er gegen alle Bogenformen, die an den Enden der Gebäude 'Winkel bilden, sowie dagegen, daß Fenstet oder Thüren in schettelrechter Nichtung über einander stehen, weil eine der artige Bauart in der Mauer eine Schwä chelinie -bilde. Ferner sollte man in Erdbeben'Dislricten niemals hohe oder mit spitzen Giebeln versehene Häuser bauen, wie man auch im Allgemeinen darauf halten sollte, den oberen Theil der Mauern und die Dächer auS möglichst leichtem Material darzustellen. Bor Allem aber sie es nöthig, das Fundament beweglich zu machen, so daß die Gebäude im Fall eines Erdbebens unbeschädigt auf ihren Grundlagen hin und herrol len können, ohne dag in den Wänden Nisse entstkhn. Eine nacy einem derartigen Plane ge baute Stadt würde natürlich in vollstän dia anderes Ausseben darbieten, als unseiediaen Städte. Die SbäuUx würden
lticht' gebaut Und niedrig sein, und die Stadt würde in Folge dessen auch einen viel größeren Umkreis einnehmen. Trtz' alledem würde es sich aller WahrscheinIichkeit nach in einer solchen beweglichen Stadt ebenso gut und bequem leben las sen, wie in einer andern, deren Stock werke sich bis zum Himmel cmporthür men. Nach dem großen Erdbeben in Gra nada in Jahre 1834 machten die sparn schen Ingenieure folgende ofsicielle Bor schlage: 1) Alle Straßen sollten sich in rechten Winkeln kreuzen und diagonal in der Richtung der geologischen Erdbebenlinie liegen. 2) Die Straßen sollten mindestens doppelt so breit sein, als die Höhe der an hnen befindlichen Häuser beträgt. 3) Kein Haüs sollte mehr Stockwerke haben, als nur eines. 4) Alle Materialien, die zum Häuser bau benutzt werden.sollten von vorzügli cher Beschaffenheit sein. Die italienischen Commiffäre, welche nach dem Erdbeben von Jschia an Ort und Stelle Untersuchungen anstellten, kamen zu folgendem Resultat: Keine Mauer sollte höher gebaut werden, als 31 Fuß, die Häuser sollten im Geviert gebaut und diagonal zu der Richtung des letzten Erdbebens aufgeführt wor den; das Holz und Eisenwerk sollte durch diagonale Bänder mit einander im ganzen Gebäude verbunden sein. Es herrscht kaum ein Zweifel darüber, daß bei dem Wiederaufbau von Ehar leston dafür Sorge getragen werden wird, daß künftighin Erdbeben in der Stadt nickt mehr so große Berheerungev anrichten können, wie das letzte Mal. Datentmedicinen. Ein bekannter Apotheker in Broollyn erklärte neulich dem Berichterstatter ei ner Zeitung: Es kuriren viel mehr Leute an sich selber herum, als man ei gentlich glauben sollte. Gegenwärtig sind Patentmedicinen sehr in Gebrauch. Diese Sachen sind in der Regel jetzt viel billiger, als sie früher waren, und bic. Reclame in den Zeitungen hat es bewirkt, daß sich viele wirtliche oder eingebildete Kranke lieber Patentmedicinen kaufen,' ehe sie sich an einen zuverlässigen Arzt um Ikath wenden. Ich habe seil einiger Zeit auf die Patentmedicinen nicht mehr so große Achtung gegeben, doch habe ich vor einiger Zeit feststellen kön nen, daß in den Ver. Staaten über ein Hundert Tausend verschiedene Patentme dicinen fabricirt werden. Eine Apotheke ist der richtige Platz für Hypochonder aller Art. Dort kommen sie hin und unterhalten" stundenlang den geduldigen Apotheker mit der Schil derung ihrer vielen wirklichen oder eingebildeten Leiden, daß ihm darüber Hö' ren und Sehen vergeht. Und doch ist er gezwungen, ihnen zuzuhören, um ihre Kundschaft nicht zu verlieren. Die meisten Patentmedicinen werden von alten V!ännern gekauft. Erreicht ein Mann erst das Alter von 60 Jahren, dann stellen sich auch in der Regel ver schieden? kleinere oder größere Gebrechen bei ihm ein, die er erst selber sorgfältig durchstudirt. Dann geht es in die Apotheke. Dem Pillendreher wird die ganze Krankheitsgeschichte mit aller Auöführ lichkeit erzählt, damit er ein Heilmittel verabfolge. Der Apotheker will natür lich den Kunden nicht verlieren und macht ihm eine eigene Medicin zurecht, an der er 100Procent mehr verdient, als an den Patentmedicinen, und die obendrein noch den Bortheil hat, daß sie in der Regel beffer und sorgfältiger zusammengestellt ist, als die in Zeitungen und Kalendern angepriesenen Wundermittel. Unzweifelhaft ist .es ein verkehrter Weg, langwierige Krankheiten selber heilen zu wollen. Ein Svmpton kann ein Dutzend verschiedene Krankbetten anzeigen, und es ist keine Seltenheit, daß ein Bewunderer der Patentmedicrnen einen Leber-Jnvigorator" anwendet, während er thatsächlich an den NikttN leidet und nicht nur seine Zeit und sein Geld verliert, sondern durch die falsche Behandlung sein Leiden noch im mer mehr verschlimmert. Neben bei ist es der barste Unsinn, Patent Medicinen zu kaufen, weil sie h der Regel aus den schlechtesten und billigsten Stoffen bereitet werden. Oder ist Jemand so thöricht, zu glauben, daß ein Fabrikant von Patentmedicinen t heu er n Wein zu seinen Präparaten benut zen würde? In dem aus Wein, Fleischertract und Eisen" hergestellten Stärkungsmittel ist der dazu benutzte Sherrywein von der billigsten und schlechtesten Sorte ; der Fleisckextract und das Eisen sind von geradezu schau derhafter Qualität. Nur wenige Bit ters" oder nervenstärkende Mittel enthal ten reinen Alkohol, für den in dem rnei sten Fällen billiger französtscherZchnaps benutzt wird. Guter Alkohol kostet Geld und ist viel zu theuer, als daß man ihn zu Patentmedicinen gebrauchen könnte, von denen die Flasche nur einev Dollar kostet. Neben den Patentmedicinen waren eS früher die homöoyathischen Arzneimittel, welche vielfach von den Kranken ange wendet wurden, doch hat seit einiger Zeit die Nachfrage nach den homöopathischen Mitteln ganz bedeutend abgenommen. Jedenfalls wird in Brooklyn gegenwär tig nicht mehr so viel von den Homoopathen geleistet, als dieses früher de? Fall war."
ViSmarckS Entschuldigung. ß Nachdem die Organe Vismarcks acht &age lang dem Staatsstreiche in Sosia gegenüber vollständiges Schweigen.be wahrt hatten, sahen sie sich endlich durch den in Deutschland herrschenden Ent rüstungssturm gezwungen, die Stellung des Kanzlers zu erklärin. Vismarcks Lieblingsorgan, die Nordd. Allg. Ztg." enthielt folgenden, offenbar von höherer Hand" herrührenden Artikel: Die Äkorning-Post" ist der Ansicht, daß die Rückkehr des Fürsten Alexander nach Bulgarien Verwickelungen herbei führen könne, daß letztere sich aber we sentlich vermindern würden, wenn Ruß land bei einem weiteren Vorgehen in der orientalischen Frage sich einem gemeinsamen Einvernehmen der übrigen Machte aeaenüber befände. . Mitteleurova sei
ktner Situation möbs, Welche den! Han del lähme, große Stüstungen nothwendig mache und die game Welt in Ungewiß heit und Vesorgniß wegen der Zukunft erhalte. Wenn die Morning-Post", wie man nach dieser Auslassung annehmen muß, die Schuld an der Ungewißheit und Vesorgniß", welche die Welt erfüllen, in den bulgarischen Verhältniffen sucht, so beweist das, daß sie die Lage Europas völlig falsch beurtheilt. Wir haben an Bulgarien gar kein Interesse ; die Verhältniffe dort lasten uns gänzlich unberührt, und um ihretwillen würden fir nicht einen einzigen Soldaten unter den Waffen halten. Die Nöthigung fürunsere Rüstungen geht von Frankreich aus ; an unseren westlichen Nachbar möge sich die Morning-Post" halten, wenn sie über Lähmung des Handels und Unge wißheit der Zukunft klagt. Unaüfhör lich steigern die Franzosen ihre Kriegsmacht ; aus jeder französischen Zeitung kann die Morning-Post" sich davon überzeugen, wie rapide die französischen StreUkrüfte vermehrt werden, welche sinanciellen Opfer man bringt, um tte Schlagfertigkeit der Armee zu erhöhen. In England weiß man doch sehr Wohl, daß Deutschland seinen Blick beständig nach Westen gerichtet halten muß ; man sollte dort also auch darüber nicht im Zweifel sein, daß lediglich Frankreich für die Situation MittelEuropas, über welche die Morning-Post" klagt, ver antwortlich gemacht werden muß. Einen kausalen Zusammenhang zwischen dieser Situation und den bulgarischen Verhältnisten zu construiren, heißt sich mit den Thatsachen in Wioerspruch setzen." Da?u bemerkt die Brl. Volkszeitung": Der Schlüffel zur Politik der deutschen Reichsregierung in der bulgarischen Frage würde hiernach darin zu suchen sein, daß man, immer in der Annahme, daß uns der Osten nichts angeht", den russischen Gelüsten im Orient freie Hand läßt, um seinerseits freie Hand gegen. Frankreich zu behalten. Und Fürst Ale xander wäre also thatsächlich zum Opfer ausersehen gewesen, welches dem rufst5 schen Moloch in dcn Schlund geworfen werden sollte, um das vielberufene ruf silch französische Bündniß zu verhindern. Die Voraussagung von Karl Marx, daß durch die Annectirung Elsaß Lothringens Deutschland sich in ein ständiges Abhängigkeitsverhältniß zu Rußland bringen werde, erhält dadurch eine ganz neue Bestätigung. Angesichts des obigen Ar tikels der Nordd. Allg. Ztg." stellt sich die politische Lage keineswegs friedlicher dar.
Arbeiterverbrnderung. Die internationale Arbeiter Confe cenz, welche in Paris tagte, hat am 30. August ihre Arbeiten beendet und neben einer Reihe mehr oder winde? praktischer Reformen, u. A. über das Verbot der Arbeit von Kindern unter 14 Jahren, die Feststellung eines Normal-ArbeitS tags von 8 Stunden mit einem Ruhetag m der Woche, und Bestimmung eines Minimal'Verdienstes, auch folgende Resolution angenommen : 1) Der internationale Congreß erklärt sich gegen alle in sämmtlichen Län dern bestehenden Gesetze, welche die Arbeiter verhindern sollen, sich international u vereinigen,und verlangt deren Abschaf fung: 2) die Wiederherstellung der Internationale der Arbeiter aller Länder ist thunlich ; 3) die Bildung von nationalen und internationalen Corpcra' tivgruppen ist tbunlich ; 4) die Durchführunz dieser Maßregeln ist dem nächsten internationalen Congreß vorbehal' ten." Der nächste internationale Congreß soll zugleich mit einer internationalen collectiven Arbeiter Ausstellung 1889 stattfinden. Der Schluß der ArbeiterKonferenz und die Preisvertheilung der Arbeiter Abstellung wurde durch ein Banket im Pavillon der Stadt Paris in den Champs Elysees gefeiert. Da man nur auf 0 Theilnehmer gerechnet hatte und deren 700 erschienen waren, gab es Anfangs großen Lärm der schlecht be dienten Festesser, der sich erst legte, als die verschiedenen Toaste auf den Gemeinderath von Paris, die Intern tionale. den nächsten Congreß, die sociale Republik u. s. w. ausgebracht wurden. Mit der Absingung der Marseillaise" schloß das Brudermahl. Vom JnZande. Um Selbstmord sicher zu machen, vergiftete ein lebensmüder jun ger Mann in New Dork die Kugel, welche er sich in den Leib schoß, mit schlangen gift. In Charleston, S. C., i st der ärgste Schrecken überwunden; es herrscht keine Noth mehr, und an der Ausbeste rung der beschädigten Wohnungen wild steißig gearbeitet. Ein Packet mit L7000 war dem Vankboten Robeson in Philadelphia verloren gegangen. Der Fuhrmann John Gallagher fand es auf der Straße und lieferte es in der betreffenden Bank ab, nachdem er den bezüglichen Bericht in den Zeitungen gelesen hatte. Er erhielt eine gute Belohnung. Laut dem letzten vom Münz bureau in Washington veröffentlichten Ausweise sind in Gemäßheit mit dem Bland-Gesetze bis jetzt 239,000,000 Sil. berdollars gevrägt worden. Dieser Be trag ist ungefähr so groß, wie der Gesammtbetrag des im Schatzamte besind lichen BorrathS an Goldmünzen und Goldbullion. Eine bösartige Krankheit sucht das County Iowa in Wisconsin heim. Sie tritt anfänglich unter rühr artigen Anzeichen auf, und endet bei jüngeren Personen meist mit Genick krampf und Tod. Zwölf Todesfälle ha ben bereits stattgefunden, und man hat deshalb die Schulen vorläusig geschlos sen. Die Indianer in Shast'a County in Californien huldigen dem Aberglauben, daß die Blaßgesichter in den Fluß die Katzensische (ailisk) bloß deshalb gesetzt haben, um die Indianer zu vergiften. Kein Indianer wird es dort wagen, einen Kaensisch zu effen sowie ein Fisch von dteser Sorte gefan gen wird, wird er sofort von den Jndia nern ins Wasser Zlurückaewsrk?.
(iorze Mil!?r, bet in tu nem der Zuchthäuser Jndianas eine zehnjährige Gefängnißhaft abzubüßen hat, hörte davon, daß man sich durch das Esten von Seife ein leidendes Aussehen Und dadurch Aussicht auf Begnadigung erwirken könne. Er versuchte das Mit tel selber, es wirkte aber zu gründlich. Jetzt ist Millcrö Mund und Kehle von solchen Geschwüren zerfreffen, daß er nicht einmal im Stande ist, flüssige Nahrung ?u sich zu nehmen. Er wird Wahrscheinlich sterben müssen. Ein Jagdaus flug südlicher Herren in Dakota hat eine traurige Unterbrechung erhalten. Am Nine Mile Lake" in der Umgegend von Aberdeen wurde C. Hooper Philippo aus ?!ashville von James Reines, von ebendaselbst, erschossen. Reines hatte soeben den inenLauf seiner Büchse auf Enten abgeschoffen und feuerte gerade den zweiten Lauf, als Philipps, der im Grase niedergeduckt gesestcn hatte, sich plötzlich aufrichtete und die ganze Ladung in den Kopf erhielt. Philipps, ein noch jun ger Mann, war das Haupt eines der be deutendsten Geschäfte in Nashville und bekleidete daselbst vor einiger Zeit das Bürgermeistersamt. Einen sonderbaren Strike haben die Steinmaurer angefangen, welche an einem Anbau an dem Staats gefängniß zu Wctherösteld in Connecticut arbeiteten. Sie bekamen jeden Tag 53 Lohn für neun Stunden Arbeit, und zwar von 7 Uhr Bormittags bis 5 Uhr Nachmittags, mit einer Freistunde für das Mittagseffen. Warden Ehamberlain wollte den Maurern nicht erlauben, eher zur Arbeit zu gehen, bis sämmtliche Gefangene Morgens und Mittags von dem Platze entfernt waren. Dies verursachte den Maurern jeden Tag 25 Minuten Zeitverlust, und sie wollten sich weder eine Berringerung ihres Arbeitslohnes, noch eine Verlängerung der Ärbeitseit am Abend gefallen lasten. Schließlich packten alle Maurer ihre Handwerkzeuge ein und verließen den Bauplatz. Eine förmliche Schlacht hat auf einemZuge der Missouri Pacisicbahn innerhalb des JndianerTerritoriums stattgefunden. In Vinita wurde kürzlich Israel Collins, ein berüchtigter Raufbold, auf die woblbegründete Än klage verhaftet, ein Schulhaus gänzlich niedergebrannt zu haben. ' In der darauffolgenden Nach! wmde er von einer Rotte seiner Freunde befreit und war mehrere Tage lang nicht zu finden. Aber dann börte der Stadtmarschall von Vinita, daß Collins mit zwölf seiner Genosten den Zug bestiegen habe, um nach Fort Worth in Texas zn fahren. Er sammele schnell 30Mann, besetzte die Ausgänge des Wagens und drang dann in diesen ein. wo stch eine heftige Schieß:rei entspann, die zur Folge hatte, daß die nicht betheiligten Passagiere zum Fenster hinaussprangen, aber mit der gänzlichen Niederlage und Ueberwältig' ung der Raufbolde endete,. Der Wager war furchtbar zugerichtet.' Jerusalem er Artischocken stehen zwar, wie d:e Rural World" mittheilt, an Nährwerth etwas den Kartosseln nach, liefern jedoch einen so ungeheuren Ertrag, daß man stch mit Recht wundern kann, warum ste bisher nicht besonders als Futter für Schwane gro sere Verbreitung gefunden haben. Es ist nnbt selien, daß ein mit Artischocken bepflanzter Acker einen Ertrag von 1000 bis 2000 Busbeln li. fert, während de, Anbau nicht einmal so viel Mühe macht. w?e der der Kartoffel. Obgleich die Blätter und die Stengel der Artischocke rauh und grob gegliedert sind, werden sie dock sebr gern von dem Bieh gefressen. Gewöb, l cb lcvt man die Schweine in das Alt'schcckenfelo, sowie die Knollen gereift sind, was jedoch in der 3!ege! erst spät im Herbste stattfindet. Ein .vrost 'chadet den Artischocken nicht unk man kann sie lndig bis zum nächsten .nüyjahr in dem Äoken lasten, wonui ne dann noch immer ein ausgezeichnete Scbweinefu ter liefern. Gewöhnlich tasten die Schweine genug Knollen in der Erde? daß die Artischocken in genügend Anzahl von selber aufgeben, doch ziehen manche L.'ute es vor, die Atti schocken stets von Neuem anzupflanzen. Die rothe brasilianische Sorte wud fm die beste gehalten. Es Wird jetzt immer klarer. dak der grimmige Wirtheverfolger unc Prohibitionspredizer Haddock zu Siouz City in Iowa. nicht von Wirthen, sondern von ganz anderer Seite ermordrt wurde. In der Siour City Tribune" erzäylt Haddocks Rechtsanwalt, Herr Wood, selbst Folgendes: Das letzti Mal, als Haddock in Sioux City im Ge richtssaal war, wo er als Zeuge gegen Wirthe erschien, erblickte er plötzlich ei nen alten Feind aus Wisconstn, wurde todtenblaß und führte nach Beendigung seiner Aussage seinen Rechtsanwal' beim Arm bei Seite und bat ihn inbrünstig, er möchte den Richter für ihn um die Erlaubnis bitten, Waffen tragen zu dürfen, damit er sich gegen jenen Wis. constner Todfeind beschützen könne. Auch gesteht sogar Haddocks Frau diese That' sache zu. Die Prohibitionisten haben indesten den Glauben verbreitet, als ob Haddock ein Opfer der rachsüchtigen Wirthe geworden sei. Mittlerweile ist der wirkliche herüber der Mordthat über alle Berge hinweg seiner gerechten Strafe entschlüpft. Der Mörder Haddocks ist ohne Zweifel der geheimnißöolle Wisconstner, wegen dessen Haddock stch die Erlaubnis erbat, Waffen tragen zu düv sen. Vom Auslande. Der Kegeljunge einer Restauration in Köln versuchte von dem Weinstock des nebenan wohnenden Meh gers die Trauben zu entwenden.- Die Frau des Hauses rief dem Jungen zu: Warte, ich. laste die Polizei kommen ! Aus Furcht vor dieser ging der Junge fort und erhängte resp, erdrosselte sich. Man fand seine Leiche, mit den Füßen auf der Erde stehend, an einem Strick, mit welchem er sich zu Tode gewürgt hatte. Eine große Volksmenge umstand den Metzgerladen und bedrohte die Ve wohner mit Lynchjustiz; die Polizei mute zum Schutze des belagerten Metz gerladens aufgeboten werden. Man er zählte stch über den Hergang der Affaire der der Drohung, die Polizei holen zu lasten, sei es nicht geblieben 7 di? Metz'
gitleütö haiten beri yunßen vielmehr eingesperrt, Und als man ihn schließlich laufen lassen wollte, habe man die Leiche gefunden. Daher die Ausregung der Menge. Eine originelle Ge schichte wird auö Berlin berichtet, die als pikanter Roman zu beginnen scheint, und nur auf eine nüchterne Gesch'äftslist hinausläust. Ein Damen-Confectionär, welcher sehr uiel für die weiblichen Mitglieder der Theater arbeitet, machte vor einigen Wochen zwei jungen, hübschen Schauspielerinnen eines der besseren Theater den verführerischen Borschlag, sie auf acht bis vierzehn Tage mit nach Paris nehmen und dort vollständig frei halten zu wollen. Die beiden Schau spielerinnen gingen natürlich mit Ver gnügen auf dieses Anerbieten ein, und auch die Hauptbedingung, recht große Reisekörbe mit möglichst wenig Inhalt mitzunehmen, erfüllten sie nur zu gern. Als Gattin, resp. Schwägerin des Herrn Confectionärs dampften darauf die bei den Damen mit ihrem Freunde nach Pa ris ab, wo sie sich auf eigene Faust" vierzehn Tage lang göttlich" ohne rh ren Freund amüsirten und dann mit ganz vollgestopften Koffern und Reise körben das Seine-Babel verließen. Bei der Visitation des GepäOs an der fran zösischen Grenze muß:en alle die Pariser Modelle und neuen Faons von Damen Garderobe als zum eigenen Gebrauch bestimmt" unverzollt durchgelassen wer den. In Berlin angelangt, wurden sämmtliche Gepäckstücke zunächst in der L.Straße, der Wohnung des Consectionärs, und die beiden Damen dann in ihrem betreffenden Heim abgesetzt. Tags darauf erhielten sie ihre Neisekörbe, in deß nur mit sehr bescheidenemJnhalt und den quittirten Pariser Hotel-Nech-nungen zugeschickt. Im Schaufenster des Herrn Damen-Confectionärs pran gen aber jetzt zu ganz civilen" Preisen die allerneuesten Modelle der dieejähri gen Damen-Herbstmoden. Man schreibt aus Thu ringen : Vor Kurzem wurde über einen an die Barbara Ubrhk erinnernden Vorfall aus dem altenburg'schen Städt chen Nonneburg, wo eine alte Wittwe ste hieß Gerhardt welche ihr Haus an den dortigen Nathsdiener Hempel verkauft hatte, unter der Bedingung, daß Hempel, so lange sie lebe, ihr Unterkom men gebe, in einem schrecklich verwahrlosten Zustande in einem elenden Raum, in welchem Hempel ste eingeschlossen hielt, aufgefunden worden war. Diese alte, unglückliche Frau ist am 26. August von ihren Leiden durch den Tod erlöst worden ; sie starb im Ronneburger Hospital. Der Rathsdiener Hempel, gegen welchen Untersuchung eingeleitet worden ist, befindet stch übrigens noch auf freiem Fuk. Vor dem Pariser Zucht polizeigericht erschien jüngst ein Jndivi duum, von dem wohl der Gerichtsarzt behauptet, er sei im vollen Besitze seiner geistigen Kräfte, den man aber aus leicht begreiflichen Gründen für wahnsinnig halten möchte. Man erinnert sich vielleicht noch des grausigen Vorfalls aus dem Friedhofe von Samt Quen im März d. I., da die Wächter auf ihrem Rundgange den Leichnam eines Tags vorher bestatteten Mädchens ausgegraben fan den und zu ihrem Entsetzen konstatirten, daß die Leiche in schändlicher Weise miß braucht worden war. Die Bevölkerung von Paris gerieth darob in große Aus' regung, die sich noch erhöhte, als sich im folgenden Monat ein junger Mensch den Behörden stellte und das Geständniß ab' legte, er habe das scheußliche Verbrechen auf dem Gewissen. Bald zeigte es sich aber, daß man es mit einem Wahnstnnigen zu thun habe, der alle großen Miste thaten vollbracht haben will. Am 1. Juni, früh 5 Uhr, bemerkten zwei Auf seher des nämlichen Friedtoses, daß ein Tags vorher beerdigtes, 11 Monate altes Kind aus dem Schachtgrabe ausgegraoen worden war und entolös;t auf einem benachbarten Grabhügel lag. Sofort begaben sie sich aus die Suche und sahen aus einer in der Nähe besindlichen Hütte einen noch jungen 'Menschen mit verstörten Zügen heraustreten. Sie hielten ihn an und führten ihn zu der Kinderleiche, wo dieser gestand, das Grab geöffnet zu haben. Die Wächter erkann ten in dem Mistethäter einen ehemaligen Todtengräber des Friedhoss, Namens Vlot, der stch denn gleich zu der Leichenfchändung vom März bekannte. Der Angeklagte ist ein schmächtiges, blasteS Männchen, an dem nur der unruhige Blick auffällt, sonst aber nichts Abnorma leö zu bemerken ist. Blot wurde zu zwei Jahren Gefängniß verurtheilt, wel ctes Strafmaß von dem zahlreichen Au dltorium mmrend als zu gering angesehen wurde. Londoner Blätter berichten über ein Manöver, das vor eini' gen Tagen an der Küste von Dover von der englischen Besatzung ausgeführt Wurde und die Landung eines Feindes zum Gegenstand hatte. Dis feindliche Flotte sollte das Fort Archcliff einneh-men-und dadurch den Einfall einer Ar mee vom Festlande her durch den g-plan ten Tunnel ermöglichen. Bei Tages anbruch begann das Regiment East Surry, welchem der Angriff zugewiesen war, das Shakespeare Eliff zu erklim men und stürzte stch, mit Stricken und Sturmleitern versehen, gegen das Fort. Es Wird sofort Alarm geschlagen, allein die Vorposten werden trotzdem überwäl tigt und die äußeren Schanzen unter heftigem Gewehrfeuer, in das sich Salven der in der Stadt liegenden und herbeigeeilten Artillerie, sowie des Hafenforts mischen, besetzt; eine Compagnie er stürmt den Wall und dringt in's Innere deö Forts ein. Inzwischen kommen je doch die Besatzungen der höher gelegenen Forts, , ein Ztegiment Royal'MünsterFüsiliere, von der offenen Landseite her, in die Archcliffschanze hereingestürzt und überwinden die Eindringlinge nach heftigem Kampfe. Währenddessen beschie tzen die Batterien des Admiralitäts thurmes (an der Hafeneinfahrt) und des Archcliff - Forts die feindlichen Schiffe, welche durch große schwimmende Scheiben dargestellt sind. Die Uebung hat bewiesen, dqft eine Ueberrumpelung des die Tunnelmündung resp, den Bahnhof beherrschenden Forts selbst unter den für die Angreifer denkbar ' gün stigsten Umstanden unmöglich ist.
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