Indiana Tribüne, Volume 9, Number 359, Indianapolis, Marion County, 17 September 1886 — Page 4
K. . T
GiesigeSe
Indianapolis, Ind., N.September 1336. Cp unsere Leser ! Wir suchen unsere Leser alle Unre. gelmäöigkeiten in Bezug aus Ablieferung der .Tribüve" unö so schnell vie mög lich itzutheilen. Die Lsr dr,Tridane find ersucht, keine Sldon. ementigelder an die träger, sondern nur an Herrn Lchmtdt, unsern Eollektor der in der Ossice zu be ,dln. Hr? Schunde ist für all auf Dr Offi ehenden Zeitungen verantwortttS, stellt selbst seine Träger an. und alle entstehenden Verluste fallen ihm ,u. W bitten deshalb ihn vor Schaden bemah, n, der ihm dadurch rmachsen könnt, dab Lubskrtx, ttanlgelder an Jemand ander al an ihn, der in der Osftee bezahlt erden, ei müßte den der betr. Xtigtx ine 0N Hr?n Schmidt ntr,tcht Quumng habe. dlvilUaudSreglNer. l ,,efuhe ZK find die r:i dr der Nutter.) Geburten. Peter Gallagher. ttnade,16. Sept. Peter Carssn. Mädchen. 16- Sept. Conrrd Scheire. Mödchen,15. Sept. Georg P. Kalb. Mädchen. 5. Sept. F.Alditt. Mädchen. 15 Sept. Henry Gale. Mädchen. 7. Sept. H e i r a t d e n. John W. Monday mit Lydia SearS. Wm. Richardson mit Minnie S. John. Todesfälle. M. Glynn, 6 Jahre, 15. Sept. Millie Johnson. 2 Monat. 15. Sept. Heute Abend ist SchulrathS fidung. Kaust Mucho'S "Beat Havanna Cigars". CT Eine Zizeunerbande hat in der Nähe von WoodruffPloce ihr Lager auf geschlagen. 0 Am 26. September findet ein Preisschieöen des Schützenvereins in des sen Park statt. Die besten Bürsten kaust man bei H. Schmedel. No. 423 Virginia Avenue, William F. Elliott hat als Bor. mund des irrsinnigen Ehepaars Naney und Wm. Jackson Bürgschast gestellt. t& Sadie Moore, ein Mädchen das bei G.W. MyerS an Michigan Straöe wohnt, spielte mit einer Flinte und schoß sich in die Hüste. Die aus morgen Abend vom Sozialen Turnverein beabsichtigte Nach feier des LouiSville Turnfestes, wurde bis auf Samstag, den 25. September verschoben. Sonntag, den 26. dS. MtS. erstes Conzert deS Liederkranz in der Männeredor Halle. 0 Allen Shaw, der aus Betreiben der Rhode Shaw von Squire Emerich wegen Friedensgesährdung unter Bürg schast gestellt wurde, hat an die Circuit Court appellirt. rj3 Die Counly Commisiäre haben mit J. M. Herron eiizn Contrakt abgeschlössen, demzufolge derselbe die Uhren im Courthaus sür $100 per Jahr auszuziehen und in Stand zu halten hat. Mucho'S Cigarrenladen befindet sich in No. 199 Ost Washington Straße. - tZT Nächsten Sonntag Abend aitct die Cily Band ein großes Conzert in der Mozart Halle. Es ist dle Absicht diese? Orchesters eine ganze Reihe solcher Conzerte den Winter hindurch zugeben. ES Heute Abend findet im Wohn hause, des Major Roß ein Fest des .George H. Thomas Women's Relies CorpS statt und den Thellne)mern steht ein sehr vergnügter Abend in AuS ficht. W. A. NbodeS LCo., Cde Delaware und Werrtll Straße, haben die best,Qualität aller Arten Koblen und Coke. Wer zufrieden gestellt sein will kaufe daselbst. Da? gestern Abend von der Arm strong Asiemdly in der Tomlinson Halle veranstaltete Stistungsfest war nur schwach besucht. Der geringe Besuch mag indeß zum Theil aus Rechnung des schlech ten Wetters geschrieben werden. Die Festlichkeit bestand in Unterhaltung uud Tanz. Frau Eckert, die Mutter von Geo. W. Eckeit, der vor ein paar Tagen wegen illegitimen Verkehrs mit der Sou brette Nellie Crouch in'3 Arbeitshaus geschickt wurde, ist gestern hier angekom inen und will Alles aufbieten um ihren auf Abwegen gerathenen Sohn zu ret' ten. Sie wird um dessen Befreiung nach suchen, und sallZ ihr das gelingen sollte. ihren ganzen Einfluß gebrauchen, um ih ren Sohn vor ferneren Unüberlegtheiten zu schützen. Ihr Sohn sei ein geschickter Buchhalter und stets ein ordentlicher Mensch gewesen. Seine Verwandten find sehr vermögend. HI!BI&!
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gRYCE'S Frage bei Deinem Grocer darnach.
Das beste, reinste und Sind nicht so stark, alö man glaubt. Die KnightS of Labor hiesiger Stadt haben von Herrn Turner, dem Sekretär und Schatzmeister des Executiv-Bord. Mittheilung erhalten, daß sie durchaus nicht berechtigt find. 7 Delegaten zur Convention nach Richmond zu schicken. Er sagt, daß je 1000 KnightS nur einen Delegaten schicken dürfen und daß In dianapoliS demnach höchstens zu vier Delegaten berechtigt sei. Powderly verliert dadurch 3 Stimmen. denn die? Delegaten waren instruirr, für ihn zu stimmen und hatten ihm das be reitS telegraphisch mitgetheilt. AuS dem Versahren Turner's ist übri gens ersichtlich, daß die KnightS os La bor ihre numerische Stärke weit über schätzen. Sie führen die Namen aller Aufgenommenen, ob sie nun gutstehende Mitglieder sind oder nicht, immer weiter aus der Liste und so kommt es, daß Leute als zu den K. os L. gehörig betrachtet werden, deren Rechte als solche längst verfallen find. ES ist sraglich, ob es hier 2000 gutstehende Mitglieder deS Orden giebt. an den OertQtSdöstn. Bundesgericht. G. Pittman Smith gegen Solon L Wiley. Klage für $10.000 Advokaten. grbühren; vor Geschworenen in Ver Handlung. Suverior Court. Zimmer 1. Mary I. Anderson gegen John I. Anderson. Scheidung bewilligt. Jerom B. Knapp u. A. gegen George Kimmick o. A.. Contraklllage. in Ervü gung gezogen. Joseph W. Stewart wuroe als Advo kat zugelassen. Mattie Clay gegen John Clay, Schei dung bewilligt. Zimmer 2. H. N. Gilbert gegen Ed mund A. Gilbert, Scheidung bewilligt. Jsabella Harrington gegen Margarets B. Copel u. A.. Schadenersatzklage, in Verhandlung. Circuit Court. In der Injurienklage von Fred Ostermeyer gegen Dr. Denke Walter in struirte heute früh der Richter die Ge schworenen. Nach halbstündiger Be rathung ließen sich die Geschworenen nochmalige Instruktionen geben. Um 3 Uhr Nachmittags hatte sich die Jury noch nicht geeinigt SruudeigenttzumS Uedt?agvß Harvey HoLbrook an Mary A.Benlley Theil der Lot 2 in McLaughlin'S Woodlawn Add. zu Southport. $1,100. Harry I. Millisan, Trust, an John R. Warren. Lot 30 in Windr Ploce Add. $200. Louisa I Pfasflin an Hang Christen sen. Lot 11 in ihrer Subd. von Block 16 in Holmes Westend Add. 5155 73. Charles E. Cosfin. Administrator, an Thomas W. Baker. Theil der LotS 7 und 8 in Sq 22. ZI 050. William Wallace, Receiver, an Mary C. Bundy. Lot 17 in Kelley & Routou's Subd. von A. E. Welcher' Elfte Add. $375. Gove C. Arnölie an Nillo' B. S. Flo rander, Theil der südlichen Hülste des nordwestlichen Viertels der See. 17, nördlich von R. 4 östlich. 3 Acker enthaltend. $400. Almon Loftin an Jaspe? Watson, Theil der westlichen Hülste des südöstl. Viertels der Sec. 29, Tmp. 17. R. 3 östlich. L0j100 Acker enthaltend. $212 50, Lewis S. Jliff an Margareth Smith. Theil von Lot 17 in Martindale & Co.'S Subd . $150 LemiS S. JliZs an JomeS A. Hamil ton.N. W.Viertel von LotNinMar ttndale & Co.'S Subd.. $150. Frederick Rand an Albert Jllig. Lot 25 in Brown u. A. Subdiviston. Theil von OutlotS 107 und 103. $350. Emma A Pearson an Barbara Pol sie?. LotS 43 und 44 in Briaht. Powell & EllfS Subdivision von OutlotS 155, 52.500. IMTEIS, Rccllc Bedienung. yreise.
ILCKI . . r - s Fleisch' Märkte. R 0 d Billiger alt Mehl. nahrhafteste Brod. Gin sehr interissanter Bericht. Die Jndiana Civtldienst.Reform.As' sociation ernannte vor mehreren Wochen ein Comite, um den Zustand der Wohl thätigkeitSanstalten des Staates zu un tersuchen. DaS Comite besteht aus den Herren W. Foulke, Oliver Morton und LouiS Holland, und dasselbe hat gestern seinen Bericht in Bezug aus die Verwaltung deS Irrenhauses eingereicht. In diesem Berichte heißt eS, daß das SpoilS System in ausgedehntester Weise in Anwendung komme. Senator Faulkner allein hat sechs Verwandten Anstellung verschafft und eS wird mit den Stellen ein förmlicher Handel getrieben. Das Comite zitirt einen Brief des Superintendenten gleicher, worin sich derselbe darüber beschwert, daß die Trusteeö vier günste! der sämmtlichen Stellen neu besetzen wollten. Er sat. daß es ihm unmöglich gewesen sei, alle von ihm verlangten Aenderungen vorzunehmen, da sonst der Dienst zu sehr gelitten hätte. In Bezug auf die Contrakte für die Lieferung von Lebensrnitteln, sogt daS Comite, herrscht eine wahre Schandwuthschast. Das Verfahren sei derart, daß eine Liste aller zu liefernden Artikel aus gehängt werde. Die Preise der einzelnen Artikel seien anzugeben, aber der Contrakt werde nach der Gesammtsumme der gan zen Lieserung vergeben. Dabei komme eö vor, daß im Zusammenzählen wahr scheinlich absichtlich, Irrthümer begangen werden, und so bekomme ost der Meist nehmende, statt deS Wenigstnehmende, den Contrakt. Dis Comite sagt, daß die für die An statt gelieferte Butter stets von der billigsten Qualität gewesen sei, und daß trotz deS hohen Preises der bezahlt wurde, mehr Oleomargarin, als Butter geliefert wurde. Einer der TrusteeS, Namens Gapen hat seit Oktober 1885 keiner Sitzung beigewohnt, zieht aber doch regelmäßig sei nen Gehalt. Eine New Vorker Firma schickte im Februar 1834 an Gapen einen Check sür $64 77 als Rabatt aus eine in Baar bezahlte Lieferung und der Betrag findet sich in den Büchern nicht vor. ES fand sich ein Brief des Superin tendenttn Dr. Fletcher vor. worin der selbe bei den Trustees anfragt, unter wel chem Gesetze er verpflichtet sei. alle Rech, nungen und Anweisungen zu unterzeich nen, obwohl er doch gar kine Gelegen heit habe, sich von deren Richtigkeit zu überzeugen. Proteste ke Superinten denten gegen die Art und Weise deS Ab schließenS der Contrakte und der Bescdaf fung der LebenSmiltel ließen die Trustees unbeachtet. Die Nahrungsmittel in der Anstalt, sagt daS Comite, sind schlecht Zwischen Dezember '84 und Juli '85 verkaufte die Anstalt 14.123 Pfund verdorbenes Schweinefleisch. Dasfelbe kam von Schweinen, die kurz nachdem sie die Trustees gekauft hatten, verreckt waren. Wie viel Fleisch kranker oder verreckter Schweine den Patienten vorgesetzt wird. läßt sich kaum ermitteln. Von über 600 Schweinen, die sür die Anstalt grkauft wurden, verreckten mehr als die Halste. Wie viele gerade noch vor dem Verrecken geschlachtet und gegessen wurden, ließ sich nicht ermitteln. In Bezug aus die Wärter sagt das Comite, daß dieselben nicht aus Grund ihrer Qualifikation, sondern aus Grund ihrer politischen Stellung ausgewählt erden. Mehrere Fälle höchst brutaler Behandlung werden angeführt. Die Wärter sind meist roh und behandeln die Kranken grausam. In den Abtheilungen herrscht eine peinliche Ruhe und Stille, weil die Patienten aus's Aeußerste einge schüchtert und durchFurcht regiert werden. DaS Comite sagt, daß eS viele Fälle von Pflichtvernachlüsstgung. Trunkenheit u. s. w. gefunden habe, und daß die Ver waltung eine sehr schlechte sei. Die Ursache findet das Comite in dem verwerflichen System. daS nicht die Wirk samkeit deS Institutes und das Wohl der Insassen berücksichtige, sondern derartige Institute zu einer politischen Maschine macht. DaS Comite empfahl, daß sein Bericht dem Gouverneur und der nüch sten Legislatur vorgelegt werde. Verlangt Mucho'S Beat Havanna Uigara". Zu den besten FeuerVerstcherungS. Gesellschaften deS Westens gehört unde dingt die .Franklin- von Indianapolis. Ihr Vermögen betrügt $320.000. Diese Compagnie repräsenhrt die .Northwestern National- von Milwaukee, Vermögen $1.007.193.92 und die .German Ameri can von New Pork deren Vermögen über $3,095.029.59 beträgt. Ferner re präsentirt sie die .Fire Association os Londons Vermögen $1,000.000 und dle .Hannover os New York- mit einem Ver mögen von $2.700.000. Die .Jranklin ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil sie nicht nur billige Raten hat, sondern weil außer den regelmäßigen Raten, auch bei großen Verlusten kein Vuf. schlag erfolgt. Herr H e rma n T. n m X IQ CTaM $Am M In . . 1i i ti v , i 4um zu vi vifrigc Gfct und Usaeaend.
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TtrQ SHrsrS'aal. (Stimmen auS dem Volk.) Unter dieser Rubrik wird die .Tribüneangemessenen Raum für allerlei Erörter ungen, welche eingesandt werden und sachlich gehalten sind, zur Versügung stellen. Der Redaktion ist mitzutheilen ob der Name des Einsenders mitver össentlicht werden darf oder nicht. Hier soll unterschiedlos jede Meinung, jeder Standpunkt zu Gehör gelangen und Preßsreiheit herrschen sür jede Person. Zur Veröffentlichung bestimmte Schrift stücke sollten nicht aus beiden Seiien des Papiers beschrieben werden. Nur zu Reklamezwecken wird der Sprechsaal nicht benutzt werden dürfen. Doch wird seitens der Redaktion gewünscht, daß die Leser deS Blattes von dem ihnen eingeräumten Recht recht ausgiebigen Gebrauch machen. Besonders sei hier erwähnt, daß auch Einsendungen von Frauen sehr erwünscht sind. Es passtren z. B. in denFabriken täglich mancherlei Dinge, und es giebt daselbst so eigenthümliche Verhältnisse, daß die Einrichtung deS Sprechsaals schon deS halb geboten erscheint, um die vielfachen geheimen Schäden zum Zwecke ihrer Beseitigung an die Oeffentlichkeit zu ziehen. Ebenso verhält es sich mit den ver schiedensten Zeit und Streitscagen. Sachliche Diskussionen können nur nützen, und dem allgemeinen Fortschritt zu dienen ist ja der Zweck dieser Zeitung. Ein schöne Geschenk. Die Virgin Salt Co. von New Haven, Conn. osserirt, um ihr Salz in jeder Familie einzusühren, jedem Käufer eines 10 Cent Packets einen .crazy Patchwork Block- in zwölf prachtvollen Farben mit den neusten Fancy Stichen aus einer groben lithographirten Karte mit einem Jdealportrait in der Mitte. Virgin Saltz ist daS beste für HausbaltungSzwecke. ES ist daS reinste und weißeste Salz, das je gebraucht wurde. Ein großes Packet kostet nur 10 Cents. Frage deinen Gro cer darnach. tsr Dem Staats Gesundheitsralh wurde mitgetheilt, daß in den letzten zwei Monaten zu Logansport sich 74 Fälle DyplheritiS. davon 30 mit tödtlichem AuSgang und 15 Scharlachfieberfülle, davon 2 mit tödtlichem AuSgang borge kommen seien. Das von allen Aerzten empfohlene Common Bier lst endlich emgetrossen und bei Albert Hitzelberger. No. 18 Süj Delaware Strafe zu haben. Deutsche Arbeiter! S reifet uns endlich die Geduld. t Setzer deS .Telegraph" an ihrer Spitze der Scab Tamm find wieder am Boy rotten. Mögen die Eigenthümer des Telegraph sagen, was sie wollen, sie können nicht leugnen, daß die Zirkulation ihres Blattes aus ein Minimum zusammenge schmolzen ist, und daß der Ruin der .Tribüne" in ihrem Interesse läge. Sie können nicht leugnen, daß es ihre Setzer, die Setzer deS .Telegraph", und nicht die der .Tribüne- sind, welche die .Tribüne" boycotten. Liegt deshalb nicht der Schluß nahe, daß eS der .Telegraph" ist, welcher die .Tribüne" boycoltet? Wir können nicht länger ruhig zusehen. daß die Angestellten eine? ardeiterseind lichen BlatteS ein Arbeiterblatt boycotten, wir können nicht länger dazu schwer gen. daß Arbeiter aus gemeinen nieder trächtigen, selbstischen Interessen ein Arbeitirblalt versolgen. ES sind allerdings bloß Mückenstiche, aber das Versahren ist ein so unerhört Prinzipienloses, daß wir im Namen der Sache der Arbeiter dagegen auftreten müssen. Die Arbeiter sind nicht dazu da. um die Interessen einer feindseligen, auöbeu mischen Clique zu vertreten, sie sind nicht dazu da einen Verrath an ihrer Sache zu unterstützen. Darum deutsche Arbeiter Boycotte! deu ,Telegrapb"! Boycottet ihn so lange, als seine Setzer die .Tribüne" versolgen. Wir sind keine Boycotte?, wir b oy cotten den Boycott, der sich als Verrath gegen die Arbeiter kennzeichnet. Die .Tribüne" hat sich als ein aufrlch tigeS Arbeiterblatt bewährt, das die Rechte der Arbeiter und Unterdkückten mit Wärme und Elfer vertritt. Beweis da für ist ihre große Verbreitung unter den Arbeitern und der Umstand, daß ihr hie Boycotte? keinen Schaden zusüaen kön nen. ES die Schändlichkeit deS doycottS. welche uns zu diesem Ausruf veranlaßt. ES ist die heilige Pflicht der Arbeiter, die .Tribüne" in ihren Schutz zu nehmen. Deutsche Arbeiter ! Haltet die .Tribüne-, veranlaßt Andere, sie zu halten, veranlaßt die Geschäftsleute, bei denen Ihr kaust, in derselben anzuzei gen. Wer sür die Arbeiter kämpft, für den müssen die Arbeiter einstehen! In dieser vielbewegten Zeit mußin Arbeiter blatt einem ausbeuterischen Blatte gegen über in Schutz genommen werden. U n terstützt Alle, welche die .Tribüne- halten, oder in der .Tribüne" anzeigen! Wer die .Tribüne- boycottet. dessen Namen werden wir als Boycotter und Feind der Arbeiter veröffentlichen. . ES ist nicht unsere Absicht. Jemanden zu schädigen, aber wir fordern Unterstütz ung der .Tribüne", und wer den .Telegraphder .Tribüne" gegenüber unter stützt, densehen wir als einen Gegner der Arbeiter an. Im Auftrage deS ExecutivcomiteS der sozialistischen Sektionen und Vereine Karl Haupt, Sekretär.
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labor. By order of the Executive committee of the Socialistic sections and Societies, Karl Haupt, Lec'y.
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