Indiana Tribüne, Volume 9, Number 359, Indianapolis, Marion County, 17 September 1886 — Page 3
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Kriminal - Roman von Ferdinand He rrm an n. (Fortstdung.) Run, gleichviel," sagte sie, indem sie die Hand auf ihr klopfende Herz drückte, mögen seine und Ihre Beweggründe schlechte oder gute sein : ich erkläre, das; ich meine Zustimmung weder jetzt noch in vier Wochen, noch zu irgend einer anderen Zeit geben werde. DaS Urtheil der Welt ist mir gleichgiltig, so lange ich selbst mich freisprechen kann, und meine Ehre bedarf keiner Wiederherstcllung, so lange ich selbst sie nicht verletzt babe. Und das bitte ich Sie, als mein letztes Wort in dieser Sache zu betrachten !" Franz'Springer war durch diese unerwartete Entschiedenheit sichtlich verwirrt; aber der Doktor bewahrte seine Sicherheit und Ruhe. Er hatte ja seinen letzten und wichtigsten Trumpf noch nicht ausgespielt. Ich bemerkte Ihnen bereits vorhin, daß es in dieser Sache nicht so sehr auf Ihre Zustimmung, als auf die. unsrige ankommt. Ich hoffe, wir werden die selbe zu erlangen wissen. Vorläufig zu etwas Anderem ! Während Ihrer nun, sagen wir: während Ihrer Vergnügungsreise ist auch die seit mehreren Wochen vergeblich erwartete Nachricht aus Amerika eingetroffen, und ich habe keinen Grund, Ihnen dieselbe vorzuent halten." Er zog langsam einen Brief aus der Tasche, deffen Umschlag mit den wohlbekannten amerikanischen Freimarken be klebt und mit unzweifelhaft echten Post stempeln verscben war, und während die Blicke des jungen Mädchens mit sieberbafter Spannung an jeder seiner Aewegungen Thingen, entfaltete er mit wohlberechneter Langsamkeit das eng beschriebene Blatt. Wie Ihnen bekannt ist, hatte ich meinen Brief an eine obrigkeitliche Per sönlichkeit Ihres letzten Wohnortes gerichtet. Da derselben aber die Person Ihres Vaters und seine Verhältnisse vollständig unbekannt waren, so hat er mir die Auskunft, um welche ich gebeten hatte, durch einen Herrn James Pierson ertheilen laffen, der angeblich mit Herrn NudolfSpringer befreundet gewesen sein soll. Ist Ihnen davon etwas bekannt Ja wohl," erwiderte Helene mit lei ser Stimme. Ich erinnere mich, den Namen des Master Pierson öfter gehört zu haben. Er war ein Geschäftsfreund meines armen Pava." Gut ! s?o werden seine Mittheilun gen also einigen Glauben verdienen, obwohl ich in Ihrem Interesse, mein Kind, wünschen möchte, er spräche die Unwahrbeit. Dieser Brief enthält nämlich, um es kurz zu sagen, die Eröffnung, daß Nu dolf Springer allerdings einige Ver mögen erworben und besessen habe, dasselbe aber gerade während der letzten Monate theils in waghalsigen Spekula tionen, theils durch den Bankerott eines Hauses, dem er namhafte Beträge anvertraut, fast bis auf den letzten Pfennig wieder verloren habe. Herr James Pierson behauptet, das volle Vertrauen Ihres Vaters besessen zu haben, und er scheint in der That nicht schlecht unterrichtet gewesen zu sein, da ihm, wie aus diesem Briefe hervorgeht, genau bekannt war, welche Summe derselbe bei seiner Abreise nach Europa bei sich führte. Meine anfängliche Befürchtung, daß Ihr Vater hauptsächlich durch seine Mittellosigkeit zur Rückkehr in sein Vaterland, veranlaßt worden sei, und daß er Sie völlig verarmt zurückgelassen habe, erfährt dadurch eine neue unzweideutige Bestätigung. Es hieße auf ein Wunder rechnen, wenn man erwarten wollte, daß jetzt noch irgendwo ein hinterlassenes Eapital zum Vorschein kommen solle." Helene hatte dieser ganzen Auseinandersetzung nur mit halbem Ohr zugehört. Alle diese Geldangelegenheiten waren ihr vollständig gleichgiltig, und der schmerzlichen Enttäuschung in ihren Zügen war es anzusehen, daß sie noch etwas 'Anderes erwartet hatte. Als der Doktor innehielt und das Schreiben mit scheinbarer Gleichgiltigkeit bei Seite legen wollte, fragte sie leise : Und enthält der Brief nichts Anderes keine Mittheilung an mich selbst?" . Ah richtig ! Ich glaube, es sind da noch einige unerhebliche persönliche Bemerkungen am Schlüsse," meinte der Zlechtsanwalt obenhin, das hat mich natürlich nicht weiter intcressirt. Bitte, lesen Sie es selbst." Er reichte ihr das Blatt, dessen Schrift züge, eine feste, gleichmäßige, kaufmännijche Hand, ihr völlig unbekannt waren, kein Wunder, da sie niemals ein von Äkaster Pierson herrührendes Papier gesehen hatte und sich überhaupt der Persönlichkeit des Mannes kaum zu erinnern vermochte. Hastig überflog sie die ersten Seiten, welche in der That neben Ausdrücken herzlichen Bedauerns über das große Mißgeschick seine armen Freundes alle die Mittheilungen enthielten, welche der Doktor vorhin ausgezählt hatte. Am Schluß der vierten Seite erst fanden sich die erwähnten Personlichen" Bemerkungen, deren ihr Vormund mit einer so geringschätzigen Gleichgiltigkeit Erwähnung gethan hatte. Helene hatte die wenigen Zeilen kaum gelesen, als sie einen Schrei ausstieß und wie von einem schweren Schlage niedergeschmettert in einen Stuhl sank. Die beiden würdigen Freunde wechselten einen raschen Blick der Befriedigung und verharrten in unbeweglichem Schwelgen. Das junge Mädchen aber, das stolz genug war, seinen Peinigern nicht noch einmal ein Schauspiel der Verzweiflung geben zu wollen, richtete sich nach wemgen Augenblicken wieder empor und bat um die Erlaubnis den Brief behalten zu dürfen. Es thut mir leid, mein Kind, daß ich Ihnen diese an und für sich ja ganz unbedeutende Bitte nicht erfüllen kann," erwiderte der Doktor sehr freundlich, aberdie Vormundschaftsordnung schreibt mir vor, das Schriftstück zu den übrigen Akten zu nehmen. Dagegen bin ich gern bereit, es Ihnen, wenn es Sie so sehr interessirt, auf einen oder zwei Tage zu Überlassen." Gut. Ich werde es Ihnen zurückaeben." versetzte Helene kaum hörbar.
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zutheilen?" Neues gerades tiicht.. Äber ich dars Ihnen vielleicht rlöch einmal wiederholen, raß es bei unserem.sintschluß hinsichtlich Ihrer Äctheirathüng lein Bewenden haben muß. Sie werden dem Publikum gegenüber von heute ab als mit dem Sobne des Herrn Springer verlobt gelten, und wir babcn das Ver- " . . , - trt v . trauen zu Honen, ran le oem sereoe der Leute nicht durch unverständige Launenhaftigkeit noch neue Nahrung zuführcn werden." Helene ging schweigend zur Thür; aber aus ihren starren Gcsichtszügen war nicht zu lesen, ob dieses Schweigen eine Zustinlmunz und ein Einverständniß bedeuten solle, oder ob sie die letzten Worte ihres Vormundes überhaupt nicht mehr vernommen habe. Ihre Finger umklammerten den Brief des Master Pierson so fest, als hielte sie mit ihm ihr'Todesurtheil in der Hand, und es gab offen bar in diesem Augenblick für sie in der ganzen Welt nichts, das eine größere Bedeutung gehabt hätte, als dieses geschästsmännisch trockene Schreiben mit seinen unerheblichen persönlichen Vemerkungen am Schlüsse. Ohne ein Wort zu äußern, ja, ohne auch nur einen Blick zu den beiden Mannern zurückzuwerfen, verließ sie das Gemach. Franz Springer sah seinen 3kath gebcr verdutzt an, dieser aber zupfte mit einem recht zufriedenen Schmunzeln an seiner tadellos sitzenden Kravatte und legte sehr wohlgefällig seine feinen, weißen und schon gepflegten Hände über einander. Ich denke, damit können wir vorläusig zufrieden sein." sagte er einfach, ich wußte wohl, daß der letzte Hieb seine Wirkung nicht verfehlen würde !" Alle Wetter, Doktor ! Sie sind wahrhastig ein Teufelskerl," brach jetzt der Kaufmann los, aber das mit dem Brief wäre mir beinahe über den Spaß gegangen! Wie konnten Sie mir so etwas verschweigen?. Ich saß ja dabei wie ein dununer Junge, und wenn das Mädel nicht wer weiß was im Kopfe hätte, würde sie mir's schon an meinem verblüsften Gesicht angesehen haben, daß mir selber der amerikanische Brief die allergrößte 9!euigkeit war." Nun, und was wäre Schlimmes dabei gewesen, wenn sie es wirklich bemerkt hätte," meinte Doktor Harras gleichgiltig, das hätte vielleicht im Gegentheil die Wirkung erhöht. Aber ernsthaft gesprochen, mein werther Springer, ich hatte alle Ursache, Sie von dem Vorhandensein dieses letzten Trumpfes nicht all zu frühzeitig zu unterrichten. Sie sind nun einmal nicht zum Diplomaten geboren, und ich wette zehn gegen eins, daß Sie mir das ganze Spiel, in der allerbesten Absicht von der Welt kurz vor dem entscheidenden Llugenblick über den Hau fen geworftn hätten !" - - - ,,'ehr schmeichelhaft !" brummte der Andere, aber was in aller Welt hat in diesem Briefe gestanden, und tvie sind Sie gerade jetzt zu ihm gekommen ?" Nun, auf die allereinfachste Weise ! Ich erhielt ihn gestern von unserem wakkeren Bergmann, der, wie ich richtig vorausgesagt habe, mit seinem Gelde gerade bis aus den letzten Pfennig fertig gewor den war, als er meine zweite Aufforderung und die dazu gehörigen Instruktivnen erhielt. Das war vor vierzehn Tagen und sein Brief ist also mit dem ersten Postdampfer abgegangen, dessen er habhaft werden konnte." .Ja, in solchen Dingen ist er zuverläj' sig," tvarf der Andere ein, und Sie hat ten ihm natürlich vorgeschrieben, was der Brief enthalten sollte !" Bis auf den Namen dieses fampsen Herrn Pierson, den' ich natürlich nicht kannte, gewiß ! Was er auf Grund seiner an Ort und Stelle eingeholten Informationen dazu gethan hat, ist ausgezeichnet." Aber wo in aller Welt steckte denn der Grund für Ihr plötzliches Einschxeiten ?" Ein freundliches Lächeln glitt über des Doktors mildes, ehrwürdiges Gesicht. Nun, einfach in der ganz beiläufigen Mittheilung, daß sich der Ingenieur Herr Fred Archer vor Kurzem mit einer sehr schönen und sehr reichen jungen Wittwe verlobt habe ! Sollten wir etwa unsere Kenntniß von Helene's Liebschaft mit diesem wackeren jungen Manne völlig ungenützt lassen ? Ich freue mich über die Geschicklichkeit, mit welcher Berg mann diesen Satz scheinbar ganz nebensächlich und' absichtslos mit einzuschieben gewußt hat. Wenn auch jeder andere Hieb fehl ging daß dieser sein Ziel treffen tvürde, wußte ich ganz gewiß !" Ausgezeichnet! Ausgezeichnet! Da rauf wäre ich in meinem ganzen Leben nicht gekommen ! Aber sie kann doch aus der sonstigen Beschaffenheit des Briefes nicht etwa Verdacht schöpfen ?" Würde ich ihr denselben sonst auch nur für eine einzige Stunde anvertraut haben ? Halten Sie mich lür einen so unerfahrenen Neuling ? Das Schreiben ist echt vom ersten bis zum letzten Buchstaben. ES kann jede Prüfung aushalten, und ich wollte, unsere Dokumente wären niemals von schlechterer Bcschaffenheit gewesen!" Pst ! Pst !" machte Franz Springer ängstlich, indem er sich scheu umsah, als fürchte er bereits einen Lauscher hinter der Thür. Aber wenn ihr nun von anderer Seite eine wirkliche Mittheilung zugeht, wenn sie nun einen Weg ausfindig macht, auf welchem sie trotz all unserer Wachsamkeit mit ihren Freunden da drüben in . Verbindung treten kann. Wird sie dann nicht bald genug heraus haben, daß kein Wort von dem wahr ist, was in diesen; Briefe steht?" WaS thut das ? Bis dahin wird noch mancher Tropfen Salzwasser im Weltmeer verrinnen. Und wenn hier Alles hübsch ordnungsmäßig weitergeht, wird es überhaupt niemals geschehen. Im Uebrigen sind wir doch nicht verantwortlich für die Wahrhaftigkeit der Nachrichten, die uns von einem wildfremden Menschen aus Amuika zugesandt werde.,." !Sie lachten beide laut auf und Franz Springer schüttelte seinem Nechtsbeistand auf das herzlichste die Hand. Und was rathen Sie mir, jetzt in der Heirathsangelegenheit zu thun V Nichts weiter, als daß die Beiden in der aannn Stadt für verlobt aelten müs
sen !. -Caesar wird dafür" ShrH'e traM,
datz eö.sHneu yerumiommr,.uv auc 10; werde, bas Meinige dazu thun ! Akorgen witd die junge Braut schon etik'as milder über die Sache denken, und iermorgcil, wenn sie sieht, daß doch riun einmal nichts daran zu ändern ist, wird sie ohne Zweifel Ja" und Amen" sagen !" Während unten im ersten S:ock die beiden Biedermänner in dieser Weise über ihre Zukunft entschieden, las Helene oben auf ihrem Zimmer mit brennenden, thränenleeren Augen immer und immer wieder die verhangnißvollen Zeilen, welcke den Brief des Herrn James Pierson lieschlosscn, und welche mit unbarmherzigster Kürze lauteten : Weiter wüßte ich der lieben Miß Springer von ihren hiesigen Bekannten und Freunden nichts zu erzählen, es sei denn die große Neuigkeit, daß sich Mr. Fred Archer, der ja oft im Hause ihres Vaters verkehrte, vor wenigen Ta gen mit der schönen jungen Wittwe deS peinreichen Mr. Ashton verlobt hat. Im nächsten Monat schon soll die Hochzeit sein. Doch das wird jetzt wenig Interesse für die kleine Helene haben." Jedesmal, wenn sie das von Neuem gelesen hatte, rief sie laut hinaus : Es ist eine Lüge, eine schändliche- Lüge! Aber wenn sie dann diese ruhigen und bestimmten Schriftzüge ansah, wenn sie die Poststempel auf dem Couvert betrach tete und sich vergegenwärtigte, eine wie große Zahl genau zutreffender Angaben dieser Brief enthielt, dann kamen ihr trotz aller Zuversicht und trol allen Vertrauens in den Geliebten wleder so e?.tschliche quälende Zweifel, daß ihr Alles, WaS sie bisher erlitten, geringfügig und winzig erscheinen wollte gegenüber den Qualen, welche sie in dieser Stunde erduldete. Endlich glaubte sie den peinvollen Zustand nicht länger ertragen zu können. Sie brauchte die Gesellschaft eines Menschen, mit dem sie vertrauensvoll über ihre Lage sprechen konnte, wenn sie in all dem Jammer bei klarem Verstände bleiben sollte. Darum hüllte sie sich in ihren Mantel, steckte den amerikanischen Brief zu sich und verließ das Zimmer. So schnell sie ihre Füße nur immer tragen wollten, eilte die junge Waise der armseligen Straße zu, in welcher der chreiber Neupert wohnte. Sie hatte ihren Schleier über das Gesicht gezogen ; aber das verhinderte nicht, daß sie von einigen Vorübergehenden erknnnt wurde, und daß hämische Bemerkungen an ihr Ohr schlugen,' welche ihr das Herz zmammenschnürten und ibr das Blut heiß in die Wangen trieben. Athemlos erreichte Pe endlich das hohe, düstere Haus, welches sie vor wenigen Tagen so zaghaft betreten und so schmerzersüllt verlassen hatte. Ein Schauer' überlief. irMG?N stalt, als sie vor dem Gebäude jenen unheimlichen, schmucklosen, schwärzgetünchten Wagen halten sah, in welchem man die Leichen der Armen, denen Niemand ein anständiges Begräbniß zu Theil werden laffen konnte, zum Friedhof hinauszuführen vflegte. Einige schinntzige, gemein aussehende Weiber, welche die willkommene Gelegenheit benutzt hatten, um ihre Arbeit zu verlassen, standen im Hauseingange und warteten auf das Herunterbringen des todten Körpers. Von einer unsäglich angstvollen Ahnung bedrückt, stieg Helene die vier Treppen zur Wohnung des Schreibers empor; aber als sie das letzte Stockwerk erreicht hatte, fehlte ihr der Muth, weiter zu gehen. Da öffnete sich neben ihr eine Thür und Neupert's junge Wirthin trat auf den Flur hinaus. Als sie das junge Mädchen erkannt hatte, begrüßte sie dasselbe mit freundlichem Ernst und sagte: Es ist schön von Ihnen, Fräulein, daß Sie wenigstens heute noch einmal gekommen sind. Er hat in den letzten Stunden vor seinem Ende immer und immer wieder nach Ihnen gefragt. Er rechnete so fest darauf, daß Sie kommen würden, da Sie es ihm doch versprochen hatten." Helene mußte sich mit beiden Händen auf das Treppengeländer stützen. Barmherziger Gott, Frau", sagte sie, er ist doch nicht todt ?" Ach, Sie wissen das noch gar nicht ? Nun, da hätte ich's Ihnen wohl etwas schonender beibringen können. Aber jetzt ist es nun einmal gesagt. Ja, vor zwei Tage ist er sanft entschlafen und eben jetzt soll er beerdigt werden. Bei den armen Leuten haben sie'S immer recht eilig, sie unter der Erde zu verscharren. Na, und es ist auch am besten so ; denn es ist Niemand gekommen, der ihn noch einmal sehen oder seinen Sarg mit einem Blümchen schmücken wollte." Schluchzend drückte die junge Ameri kanerin ihr Taschentuch an die Augen. So war ihr denn auch der letzte Freund entrissen, und völlig machtlos war sie der grausamen Willkür ihrer Feinde und Peiniger preisgegeben. Wie sollte sie es jetzt noch wagen, die furchtbare Anklage gegen ihren Oheim und ihren Vormund zu erheben, jetzt, wo ihr auch der Schat ten eines Beweises fehlte und wo der einzige Mensch, der sie mit seinem Zeugniß hätte unterstützen können, seine Augen für immer geschlossen hatte. Fred Archer. Der Polizeikommissär Vehrmann in H. hatte eben sein Amtszimmer betreten, als ihm der Bureaudiener meldete, dasein Fremder wiederholt nachdem Herrn Kommissar gefragt und den Wunsch ausgedrückt habe, ihn in einer wichtigen Angelegenheit zu sprechen. Er überreichte seinem Vorgesetzten zugleich eine Visitenkarte mit der Aufschrift Fred Archer, Ingenieur", und als ihm daraufhin der Auftrag zu Theil wurde, den Fremden bei seinem Wiedererscheinen einzuführen, konnte er schon nach wenigen Minuten abermals die Thür öffnen, um Herrn Fred Archer einzulassen. Der Eintretende war ein hochge wachsener, stattlicher Mann von wenig mehr als fünfundzwanzig Jahren. Dich teS und leicht gelocktes braunes Haar umgab einen schön gebildeten Kopf, des sen männlich offene und edle Gesichtslüge etwas unbedingt Ansprechendes und Vertrauen Erweckendes hatten. Sein weit auf die Brust herniederreichcnder blonder Vollbart gab dem jungen Manne ein reckenhaftes und Achtung gebietendes Aussehen und ließ ihn um Jahre alter erscheinen, seine Kleidung war bei aller Einfachheit elegant und sein gewandtes und sicheres Auftreten ver.ri;tb
üriS. ' - ! " II - - c rnen bohctt Grad von geistiger und gefettschaftlicher Bildung. Auf die einladende Bewegung des Poleikommissärs nahm er diesem gegcnübcr Platz und ging ohne Umschweife auf den Zweck seines Erscheinens ein. Die Angelegenheit, welche mich hierher geführt hat, Hcrr Kommissär, und zwar sehr weit hergeführt bat, da ich ihretwegen geradeswegs aus Amerika gcköminen bin, ist der vor etwa einem Vierteljahr in dieser Stadt erfolgte plötzliche Tod des Herrn Rudolf Spr'inger aus den Vereinigten Staaten. Der Herr Polizeidirektor, an den ich mich zunächst ivandte, wies mich an Sie, da Sie, ivie er sagte, die betreffende Untersuchung seiner Zeit geführt haben." Der Beamte dachte einen Augenblick nach und blätterte in seinen Notizen. Rudolf Springer?" wiederholte er. Ganz recht, ich entsinne mich jetzt. Er war ein alter Herr, der sich am Tage seiner Ankunft beim Hafen verirrte und dann durch einen unglücklichen Sturz in's Waffer u:n's Leben kam. Es war ein klar zu Tage ' liegender Unglücksfall." Um Vergebung, wenn ich Ihnen da widersprechen muß. Aber ich habe eben sehr triftige Gründe anzunehmen, daß es sich damals nicht um einen Unglücksfall, sondern um ein Verbrechen handelte, und ich bin gekommen, um die Wiederaufnahme der Untersuchung zu beantragen." Der Kommissär betrachtete den Fremden mit einem erstaunten und etwas zweifelnden Blick. Haben Sie diesen Wunsch auch dem Polizeidirektor gegenüber bereits geäußert ?" Gewiß, Herr Kommissär !" Und welche Antwort haben Sie von ihm erhalten ?" Er sagte mir, daß die Untersuchung damals von dem vorsichtigsten und geschicktesten seiner Beamten, nämlich von Ihnen, mein Herr, geführt worden sei, und daß er es nach der Sicherheit, mit welcher Sie damals einen Unglücksfall constatirten, fast für unmöglich halte, daß meine Vermuthungen eine Berechtigung hätten." Sehr wohl, und wenn ich Ihnen nun bestätige, daß ich mich dieser Ansicht vollkommen anschließe?" So werde ich nichtsdestoweniger meine Bitte um Wiederaufnahme der Untersuchung wiederholen !" versetzte Archer mit höflicher Bestimmtheit. Gerade die Mittheilung des Polizeidircktors, daß iav das Glück habe, in dieser Sache an einen der erfahrensten und umflchtlasten Beamten ni kommen, ist mir Bürgschaft dafür, daß Sie selbst, mein t rni r . w .yerr, oie ivcogilHlelt eines Irrthums nicht für ganz ausgeschlossen halten können und mir mit Freuden bei der Ent-larvunq-wrtUebciführung des Schuldigen behilflich sein werden," Sie haben sich darin allerdings nicht betrogen, mein Herr," erwiederte er. aber angenommen selbst, daß wir es nicht mit einem Unglücksfall, sondern mit einem unter besonderem 3tafsinement ausgeführten Verbrechen zu thun haben, so würde es sich doch wohl vor Allem nicht so sehr um die Uebersübrung als umdie Ausfindigmachung der Schuldigen bandeln." Sie sind bereits gefunden, Herr Kommissär !" Der Beamte, der die Sache bisher im-, mcr noch ein ivcnig- leicht behandelt hatte, fuhr mit einer raschen Bewegung in seinem Schreibsessel herum und sah dem jungen Äkanne mit gespannter Aufmerkiamkeit in's Gesickt. (Fortsttzung folgt.) Vom Auslande. I n der letzten Sitz um ver Akademie der Medicin in Paris trug Dr. Polattlon einen sehr interessanten Fall vor. Er präsentirte eine Gabel, die er zwei Tage zuvor durch einen opera tiven Eingriff aus dem Magen eines Gauklers herausgezogen hatte. Die künstlerische" Specialität dieses umher wandernden Hexenmeisters war es nämlich, Säbel und Stöcke zu verschlucken. Am 3. August d. I. versuchte er es nun in Luchon mit einer Gabel. Allein in Folge des Reizes, den er plötzlich emPfand, machte er eine Schlingbewegung, durch welche sich die Gabel seinen Fin gern entwand. Nachdem er wieder Athem erlangt hatte, trachtete er wieder holt die Gabel zu erreichen, indem er seine Finger tief in die Kehle steckte ; in deffen vergeblich. Die Gabel glitt tiefer und gelangte schließlich in den Magen. Er spukte nur einige Blutfaden, hatte sonst aber keine weiteren Beschwerden, denn er setzte des anderen Tages seine Exercitien fort. Wenige Tage später jedoch empfand er rz der Magenhöhle Schmerz und er cosultirte mehrere Aerzte, kam nach Paris und in die Klinik Dr. Polaillon's. Jener stellte Untersuchungen an. Eine Magnetnadel von äußerster Empfindlichkeit richtete sich stets nach der Magengegend des Patien ten, sobald sich dieser ihr näherte. Machte der Patient einige Bewegungen, so folgte die Magnetnadel denselben. Ferner : Ein großer Elektromagnet, der einige Millimeter weit von der Abdomi nalwand placirt wurde, verursachte, wenn man den elektrischen Strom passiren ließ, sofort eine kleine Wölbung der Haut, wie wenn ein Körper im Unterleibe dem Elektromagnet entgegenstürzen würde. Es war an ein Zaudern nicht mehr möglich. Die Operation wurde beschlossen und nach der Methode des Dr. Leon Labbe ausgeführt. Der Magen wurde oberhalb der neunten Rippe geöffnet und die Gabel, welche 21 Centimeter lang ist und 59 Gramm wiegt, herausgezogen. Dr. Polaillon erwähnte bei diesem Anlasse, daß man bis jetzt 19 Individuen zählt, die Gabeln verschluckt bÄ ' Nicht nur Polen und Socialisten, auch Amerikaner werden in Deutschland beaufsichtigt. Wir lesen nämlich in der Köln. Ztg.": Die mit sogenannten amerikanischen Bürgerbriefen versehenen, aus den Vereinigten Staaten Amerikas nach Preußen zurückkehrenden Personen werden insofern einer besonderen Aussicht unterworfen, als über dieselben zu berichten ist. Auch ist dann Anzeige zu erstatten, wenn die Heimkehrenden rncht im Besitze der ge nannten Pürgerhriefe sind.
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Eiscnöahll.Zclt.Taöellc. Ankunft und Abgang der Sisendahnzöge in Zndlanapolit.an und nach Sonn, tag, den 3. Januar 188. Seffersonville, adisoa und JndianapoliE'tstubadn. Abgang: Ankunft: ;5UadN.il. 9.15 Bm lKtChietxt2g)0.45 Km nbr tg. .. .15 Bai S avee . 8.15 v 1 2 ndAHabÖail S.COXal I 9 täg . 6.45 Km l et S s tfla 19.45 ttn V fclt. 6 5 Kl Dandalia Line. all Trat .... 7.30 Za Zag 9p, s u.OU r,rrHattt. 4.00 Vaetfie Ar 11.00 ,,? ,45 5 nail und ,.. Bn sog 4 5?rrß 4.15 Bn Schnd,g 3 3 Sa LSstttnMail...:oe0Rm i -w "iy ,.tat( j j Gleveland, Colkmlml, Tincinnatt und Znlta. napoiii nenvayn.. (e Sine.) Vrr,.. 4.00 cm Set8fztSg .40 B noerio ...io.iv a Danton l fi.10.0h Bat R B t 7.10 J5oshnrZ.50 Na w w 3x .11.30 Rrn ndrln ... 1.&5R a sta ii ai S CtSir.lU.l5Kn righlwood Division, C. .C.uvd I. gang täglich. 4.08. " 10.19 Um 11.05 Brn 3.00 ttglich. 3.0 6 40 ttm täglich. .40 B 10.45 B 11 IM Um 30 m N i y t glich. 4.40 Ewcinnati, Indianapolis, Ct. Lonis n. Ehieag, .)ti . . nm i Xftfl flU4.10J)Ra iicnoaaa. iccuisau Zviviston. C3outlo.8. 4.00 B I Jndiana ec. 10 55B ineiftnati kee 11 22 (In Afi'BiU am. 11 as CCX 3 6.5R Tine. ee MO mm Btnm f.... 13 46 CtÜ H täglich cc. UUm Chieaga Didiftoa. o Burl ex. 7.10V Chicago atl x. 12.10 ISeftern r d.10 8 täglich I r c 11.10 m die ou b. tfislliCÖ teul . S.SOB fitfaottti ce ll.Ufc.1 I8U eil b e s Einet natt cc. Pitttdurg, Tineinnati & Et. Lonis Sisendah Jl?? I ich Bcc 5. El täglich 4.30 Bn I genem Vnt. .40 B aulgc 8 ffl KB B omnSonl.lt.0)B , i täglich 11.45 B RckDeeauta. 2) ttr Bttl. Sonntags 4.00 R VVköV Er täaltck k 4.K5 6ntagl .... 4.35 9 00 00 r taaUd io.30 Lastern .ail tgl 4 to 8m ' Wstr all... .40 Chicago Koste via Kokomo. htkiigo Schnell. I Jnd'I on. .zu täg 11.15 v I chs,ua... 4.00 B htcag rxreß.ll.VO b j Jndxl'I Leu. l rxreß 3s Wabash, et. Loui & Pacific. Z)(t hie Uail 7.15 Brn Cli8 R rtaa 8.05 Orn ÄB Z01 I-UO l i ich i i Det u i Uail. G.U 7.10 25 Mich. EU, und Detr & TId (3i. 11-30 Ao Fort Wa,ne.. 1.40 B Indianapolis und vineennes Kisenbabn. atl aik 9i 7.15 Bn I Btne,,V IUc.,10 45 Vm BtAClnnc I fttc . 4.40 3i3t I Ratl Cttri . 6.80 fia Tincrnnatt,HamiltonäzIndianapvlitZisenbal) 5lndl 4k tL N 4.00 Brn SonnitloiSiIce iJSO B Tonr4vtll,e B.30 JdptSt. 8.11.00 m tn D.r.zN.B 3.50 xm atl. 11.49 2nd, QtLuiltO 4j inctnnattee 5.00. Sndiana, Vloomingtoa undSeftern Sisendah. k ac zaU.. 70 Bn tnAZexSfic 5.10 32 m after 9t 6 Cj. st 3t c r loo w glich 4.00 mm Eine 6pic 10.40 tnt eote nu 9i a v( lagiuu no Ktlanttctiftn. 3.45 rxrki 8. c Okftliche Division. Okstl.iUu....4.30Lm I Paciftc SrreZ... 7 L ägl. cxreß.... 9 00 Ab 3 4 10 tlanttc rx 4Udm l W,ft,r Ip .... 4 4b Indianapolis und vt. Lonis visenbab ag rxreß, e e. SOillIi lfla lftalicfi T.lta oft 612 9. 5.b0 8 u et k x täalicb 4 u c e lf) K5 CC 3.UB oral Paff, g. 100 ftm T)t9rt tt&al. 35 Jndtaoxoli Be 3.35 Limt Erp tal... U.tt Bm i Loiidille,Nkw Albanh & Chicago. Air.Line. kdteaao r lal..ll.,0Vm Chicago x. tgl.. 3J0B Sonon ce 4 45m ich tt btcag. X all ll.lLSZm van$n c iujjukso IttiA. ffitn 4r ttttc. X atl 3.40 C Jndianapoli, Decatur & Epringfield. Tee Peo Mail. 8 ZMm ontezuma cc tal auia Sonnt. E K)Xb ((nEtuff rcl.. 3 50 Monte,uma ec auia Sonnt... 8 R00 Schnellzug, e... 10 5Äd UaU 30 ' " , - - I - U - - w r wiy i.!.!. mit p, Parlor.Car. P.Üat mit t e. fichnfcfTcI.Iar nll . fsfffii)! WABASH E0UTE! Fall Sie die Stadt nach irgend einer Richtung hin zu verlassen beabsichtigen, gehen Sie zur Wabash Ticket.Ofsice, Fo. 5K Sefl WaslZlRgton Straß,, Indianapolis, ' und erfragen die Fahrpreise und näheren Mit tkeilunaen. Besondere Vnsm,rsran.k,it wird Land-Käusern und Emigranten zugewandt. Nundfahrt'TicketS nach allen Plätzen in Westen und Nordwesten! Die direkteste Linie nach FORT WAYNE, TOLEDO, DETROIT und allen östlichen Städten ! StkhlwaggonS, Palaft-SchlafwaggonS, zuverlässiger Anschluß und vollständige Sicher heit machen die aroßeLgabash Qahu die beliebteste Passagier-Bahn in Amerika ! XT. I. Wade, Distrilt.Paffagicr. und Land-Agent. Jndianapoli, In . I o s. Smith, Veneral Ticket.Manager. T. C h a n d l e r, Gen..Pass.. und Ticket-Agt., Ct. Lonis, Mo. Cin'ii, Harnilion ö Daylon Dafio, kS'TSglich dniZSge nach und vonZ GineinniIZti, und allen Ortschaften Nördlich, Oüdlich u. eMlcb. PünUliche Verbindung mst allen Zügen ach Xa.yton, Toledo, Xetarolt & önginaw, Wegen Auikunft nd Billet kende an sich an den Agenten, Scke Illinois Strafe und Kentncky Avenne oder Union Depot. Vam. St,enso, S.B, , ?.?.arid, tittt
