Indiana Tribüne, Volume 9, Number 359, Indianapolis, Marion County, 17 September 1886 — Page 2

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Äldiana Tribüne. Erscheint -und SOSNtSgS. Fsgliq HYt3gUch( .TNdÄn,- ksftet durch icn Zxlgtxi) J' Cent i Woche, dt Sontag.TriK"5 ,tl xr Doch, zufammi 1 ?tS. ttt yoft ojl5lit U Boril&l)tiUnfi lS (t( SaQr. Office: 1L0 Q. Marvlandvr. Indianapolis, Ind., 17. September '86. WohlthätigkeitSpflege unter Stoff lengräbern. Unter den Kohlengräbern in der Lacka tvanna Region in Pennsylvanien gibt es auch Einrichwngen, welche es ermögli chen, nothleidenden Arbeitskameraden oder im Falle eines Unglücks den Fami lien derselben zu helfen. Sehr populär ist zu diesem Zwecke die Wohlthätig keits.Lotterie" (benefit raffle). Der artige Lotterien werden so häusig veranstaltet, daß daS Drucken der für diese Gelegenheiten erforderlichen Tickets einen nicht unwesentlichen Posten in den Werk Druckereien jener Gegend bildet. In manchen Druckereien wird die Form" für Tickets dieser Art nie auseinandergenommen, sondern nur stets, je nach Bedarf, umgeändert. Ist ein Kohlengräber durch Krankheit arbeitsunfähig geworden oder hat er gar durch einen Minenunfall sein Lebt verloren, dann gilt es, die Familie vor dem Verhungern zu retten. So lange die Kameraden selber Arbeit haben, braucht keine Frau mit ihren Kindern Hunger oder Kälte zu fürchten, auch hat es keine Gefahr, da& ein hartherziger Hausherr diearme Familie wegen unbezahlter Hausmiethe aus ihrer kleinen Behau sung hinauswerfen läßt. Die alten Kameraden vergessen nie, wann der Hauszins fällig wird, und hat die Witt we nicht genug Geld, um die Miethe selber bezahlen zu können, dann fragen sie erst nicht lange und bezahlen das Geld aus ihrer eigenen Tasche. Die Kohlen in der Minengegend sind allerdings billig, aber etwas Geld kosten sie immerhin. Die Kameraden des Verunglückten vergessen dies nicht. Jedesmal, wenn sie von der Arbeit kommen, nehmen sie ein Stück Kohle mit und werfen dasselbe der Familie in den Kohlen schuppen. Ein Stück Kohle ist wohl nicht viel werth, aber die Menge bringt'S. Gilt es eine Pflicht der Menschlichkeit zu üben, dann vergißt der einfache, hart um seinen eigenen kärglichen Lebensunterhalt kämpfende Kohlengräber nicht nur seine eigene 9!oih, sondern auch Alles, was ihm von dem unglücklichen Kamera den getrennt haben mag, den Unterschied in religiöser und politischer Beziehung, nationale Vorurtheile, ja sogar die Vor urtbei'e der Zkaffe. Die Wohlthätizkeits-Lotterie in einem Kohlendistrikt ist nebenbei auch eine Quelle des Vergnügens für die Theilnehmer. In neun Fällen unter zehn wird ein Kochofen ausgeloost, doch handelt es sich manchmal auch bei den Verloosungen um eine Gans, einige Krautköpfe, eine Ziege oder gar ein Schwein. In der Regel werden 100 Loose, das Stück zu 50 Cents, verkauft, und diese Loose finden ibres Zweckes balber überall , . , - willige Abnehmer. Das Comite, wel ches den Vertrieb der Loose übernommen hat, meint es mit seiner Aufgabe ernst,und selten Weigert sich jemand, ein Loos zu kaufen. Die Verloosung findet in einem hiezu geeigneten öffentlichen Ge- . schäftslokale statt. Zur festgesetzten Zeit versammeln sich- die Loosinhaber mit ihren Frauen, jungen Burschen und Mädchen kommen gleichfalls, ein Faß Bier wird angesteckt, eine Fiedel oder eine Harmonika spielt lustige Weisen, und die Verloosung beginnt. In einen Hut werden 99 blanke Zettel und ein einziger Gewinnzettel gethan, tüchtig öurchgerüttelt und einem blinden oder mit verbundenen Augen dasitzenden V!anne hingereicht, damit er die Loose i r- i licoc, luacicno ein anccreicie jLiimmern öer Loose der Reihe nach abliest. Die Ziehung wird unter der gespanntesten Aufmerksamkeit aller Anwesenden voll zogen. Der glückliche Gewinner erhält den Preis, gewöhnlich einen Gegenstand, der der Familie gehörte, zu deren Vortheil die Verloosung stattfand. Der Erlös 550-wird der Familie ausgehändiät. Ist er verbraucht, dann wird eine neue Lotterie" eingerichtet, und mit lonstiger Ausbttse an Kleidern, Lebens Mitteln u. s. w. gelingt es, die Noth von den Armen fernzuhalten, bis sie sich selber besser helfen können. Undank. ' Werden Cavt. Lawton und die andeeen tapferen Osnciere und Mannschaf ten, welche trotz der glühenden Hitze des Sommers in Arizona nimmer gerastet baden, bis es ihnen gelungen war, die Mordbande Geronimos zu Paaren zu treiben, für die von ihnen ausgestandenen Mühen und Gefahren von der Regieruna der Ver. Staaten eme Beloh nung erhalten? Seit dem 15. Mai 1885 waren die Soldaten fast ununterbrochen bemüht, die Raubmörder zu fangen. Sechszehn Monate lang hatte der teuflische Häuptling der Chiricahuas mit seinen nicht minder entmenschten Kriegern" Tod und Verderben überall ver breitet, wo es ihm gelang, auf die An siedelungen Weißer zu stoßen. Zu Hunderten wurden unschuldige Frauen und Kinder, ohne Rücksicht auf Alter oder Geschlecht, mit größerer Kaltblütigkeit von den Apachen hingemordet, als ob es sich um einfaches Vieh handle, und da bei verübten die Wilden Grausamkeiten, gegen deren Wiedergabe sich die Feder sträubt. Es ist eine eigenthümliche Thatsache, daß in unseren Regulationen für den Militärdienst keine einzige Bestimmung getroffen ist, um unsere Soldaten bei solchen Gelegenheiten, wie es der Feldzug gegen die ApacheS war, nach Verdienst zu belohnen. Von einer Rangerhöhung, nnd wenn dieselbe auch nur dem Titel nach bestehen sollte, sowie von einer Ent schädigung durch ein Geldgeschenk oder durch böberen Sold ist in unserem Ar-

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meeottnst lemö,viede. Uitdn 1;2& der revidirten Statuten verfügt zwar, daß der Präsident unter Mitwirkung und Einwilligung des Bundessenats zu Kriegszeiten den Ofsicieren der Armee für ausgezeichnete Dienste im Felde eine Rangerhöhung zu Theil werden lassen darf, doch hat der Senat es stets für un nöthig gehalten, außergewöhnlicheDienst leistungen im Kampfe mit Indianern auf irgend eine Weise zu belohnen. So oft in solchen Fällen eine Rangerhöhung vorgeschlagen war, hatte- der Senat nichts Eiligeres zu thun, als dieselbe in den Papierkorb zu werfen. Man scheint bisher im Senat stets der Meinung gehuldigt zu haben, daß einKampf mit den Indianern im Sinne des Gesetzes für keinen eigentlichen Krieg zu halten und daß in Folge dessen auch der Paragraph 1209 der revidirten Statu ten nicht auf die Jndianerkriege anwendbar sei. Die vorgeschlagenenRana rhöbungen der Bundesofsiciere, welche sich im Kampfe mit Indianern rühmlichst hervorgethan hatten, wurden jedesmal vom Senat mit einer solchen Entschie denheit abgewiesen, daß die Administra tion seit geraumer Zeit es überhaupt aufgegeben hat, ähnliche Vorschläge zr machen. Wäre Geronimo kein bewaffneter Feind gewesen, zu dessen Bekämpfung entschiedener vcuty und apserleit ge hörten, dann wäre es schwer, überhaupt darzuthun, wo sich'unsere Soldaten auszeichnen können. Mit einer ausländi sehen Macht Krieg zu führen, dazu sind gottlob keine Aussichten vorhanden. Man sollte aber gerecht sein, und den tapferen Soldaten, welche unter ungeheuern Mü hen das Land von der ApachenPest be freit haben, die Dankbarkeit des Landes dafür zeigen. Das wäre beffer, als die Bewilligung zweifelhafter Pensionsattsprüche. Die Zukunft der Apachen. Es ist wahrscheinlich, daß der blutdür stige Apachen-Häuptling Geronimo und einige andere Führer in dem letzten Auf stände der Apachen zum Tode verurtheilt werden und die wohlverdiente Strafe für ihre Schandthaten am Galgen erdulden werden. Doch wird man schwerlich sich dazu verstehen wollen, die ganze Bande der Chiricahuas dem Tode zu überant Wörtern und schon jetzt zerbricht man sich in den Regierungskreisen zu Washington die Köpfe darüber,was man mit allen den Apaches anfangen soll. Der energische Protest des General Miles gegen die Wiederkehr der Apachen auf ihre alte Reservation in Arizona sindet bei allen Bewohnern jenes Territoriums lebhafte Unterstützung, und wird zweifellos be rücksichtigt werden. Die Gefangennah me der blutdürstigen Wilden konnte nur nach einem langen, mühseligen Feldzuge bewerkstelligt werden, der viel Geld und viel Menschenblut gekostet hatte. Es würde ein verbrecherischer Wahnsinn sein, die Indianer auf ihre Reservation zurückkehren zu lassen, sogar wenn Geronimo und seine hervorragendsten Krieger bei Seite geschafft sein sollten. Der blutdürstige Instinkt der Apachen würde sich bald wieder regen und gar leicht würde es der Fall sein, daß sich ein anderer vielleicht ebenso teuflischer Häupt ling, wie Geronimo, an die Spitze der Mordbuben stellen und die alte Geschichte wieder von vorne anfangen würde. Die Bewohner von Arizona und Neu Mexico haben entschieden das Recht, zu verlangen, daß man ihnen die Apachen ein für alle Mal vom Leibe halte. Es ist darüber gesprochen worden, daß es am besten sein würde, die Apachen in eine Reservation in Florida zu stecken, von wo aus es ihnen unmöglich sein würde, den Schauplatz ihrer früheren Gräuelthaten wieder zu erreichen. Doch wäre es dann noch immerhin fraglich, ob die Wilden ihr altes Handwerk nicht wieder in Florida aufnehmen oder gar den Versuch machen würden, auf Schlich wegen ihre alte Heimath wieder zu er reichen. Anscheinend unüberwindliche Hinderniffe haben bisher noch nie die Apachen abgehalten, ihre blutigen Raubzöge zu unternehmen, und es ist in Folge. dessen immerhin möglich, daß sie auch in Florida mehr Unheil anrichten würden, als man gegenwärtig denken mag. Vor einiger Zeit bat Senator Fair von Nevada den Vorschlag gemacht, die feindlichen Apachen sowie andere besonders böswillige Indianer nach der Insel Santa Catalina zu schassen, welche sich etwa 25 Meilen südwestlich von Los Angeles im stillen Ocean befindet. Die Insel ist unbewohnt, vollständig isolirt und kann sehr leicht vsn der Küstt aus durch irgend ein Fahrzeug erreicht werden. Die Insel würde S3 bis 84 den Acker kosten - auch ist der Besitztitel anaeblich vollständig in Ordnung. Das Klima ist prachtvoll und die See bietet eine Menge der besten Fische. Senator Fair meint, man würde es nicht nöthig baben, die Apachen zu bewachen, wenn sie erst einmal auf der Insel wären.' Alles, was nöthig ist, wäre ein kleiner Dampfer, der den Verkehr zwischen dem Hafen von Wilmington und der Insel vermitteln würde. Auf diese Weise würde man nach der Meinung des Senators die Apachenfrage für immer !o.S fern und dem Lande nicht nur Millionen von Dollars sparen, sondern auch zahlreiche Menschenleben retten. Es bleibt abzuwarten, ob der Plan oes Herrn Fair die Billigung unserer Nationalregierung erhalten wird. Australische Dienstmädchen. Aus Melbourne in Australien wird gerichtet, daß sich daselbst ein Schutzverein von Dienstmädchen gebildet hat. Die Begründer des Planes erklären, daß es ihre Absicht gewesen sei, nicht nur den Dienstmädchen, sondern auch den Herrschasten derselben zu helfen. Es bandle sich in erster Reihe darum, den Beruf eines Dienstmädchens, aus der Verachtung emporzuheben, in welchem er sich noch vielfach besindet. Es sei Peinlich und demüthigend für bescheidene, tugendhafte und fleißige Dienstmädchen, wenn sie gezwungen werden, auf den Bänken einer JntelligenzOfsice" her umzusitzen und sich von neugierigen Gas fern angucken zu lassen, oder von den Inhabern derartiger Bureaus herumge schickt zu werden, wie man Pferde von einem LeibstaUe fortschickt. Der,neue

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-j?,rrT??jF ilitööüitti iHHUi" vlt wle:i',lmaochtn hat nicht bett Mech kürzere, Ar beitöstunden höhere Löhne öder sonstige besondere Vergünstigungen zu erzwingen, wie dies bei den verschiedenen Gcwerks vereinen der Fall ist, er will nur in ei ner ganz anderen Richtung den Mädchen, welche gezwungen sind, bei anderen Leuten gegen Lohn zu dienen, behllflich sein. Der Verein hat ein ge räumiges, mitten im Geschäftstheil der Stadt belegenes Gebäude gemiethet und in demselben ein Bureau eingerichtet, wo nicht nur stellensuchende Mädchen, sondern auch Herrschaften, die Dienst mädchen brauchen, zufriedengestellt werden können. Es wird über jedes zum Verein gehörende Mädchen genau Buch geführt, so daß jede Familie, die ein Dienstmädchen braucht, sich durch Einsicht in das Buch überzeugen kann ob das gesuchte Mädchen für sie paßt. Das Buch gibt u. A. das Alter, die Nationalität, die besonderen Kenntnisse und Erfahrungen eines jeden Dienstmädchens an, welches dem Verein angehört, ganz egal, ob dasselbe augenblicklich außer Stellung ist oder nicht. Auch wird in dem Bureau Buch über die Klagen so wie über die Lobeserhebungen der Dienstmädchen Seitens ihrer Herrschasten ge führt. Ein Theil des Hauses soll aHchjei tig dazu verwendet werden, den beschäf tigungslosen Mädchen oder solchen Dienstboten, die einige Wochen lang Ruhe brauchen, eine Heimstätte zu gewähren. Gleichzeitig ist mit einem Hospital das Uebereinkommen getroffen worden, daß kranke Mitglieder des Ver eins in demselben gegen entsprechende Vergütung Aufnahme sinden. Um die Ausgaben des Vereins zu decken, muß jedes zu demselben gehörende Mitglied nicht nur ein Eintrittsgeld, sondern auch jede Woche einen kleinen Beitrag bezab len. Die Dienstherrschaften bezahlen für jedes ihnen zugewiesene Mädchen 37 Eents ; wer einen entsprechend höheren Betrag bezahlt, bat das Recht, sich das ganze Jahr hindurch neue zuverlässige Dienstmädchen in's Haus kommen zu lassen. Wirft der Verein einen Ueber schuß der Einnahmen über die Ausgaben ab, dann wird das Geld zu einem Kran ken- und Vcerdigungsfonds verwendet. Es würde vielleicht nicht schaden, wenn auch in den Ver. Staaten sich ähnliche Vereine bilden würden, wie der oben gewilderte in Melbourne. Vom Inlande. In der Kasse des WasserwerksSuperintenden Rob. Anderson zu Ehester, Pa., wurde ein Deficit von $5000 bis 88000 entdeckt. Anderson wurde sofort abgesetzt. Fünf Rat ional b anken sind vom Comptroller der Currency wegen Vernachlässigung ihrer Pflicht der Ein reichung von Monatsberichten zum warnenden Exempel für andere mit je 5100 Buße belegt worden. In der Nähe von Scullyville im Gebiet der Ch?ctaw-Nation im In dianerTerritorium gerieth der Mischling A. Burrows mit dem Weißen W. Morgan, dem er 70 Cents- schuldete, in Streit. Der Mestize wurde dabei so wüthend, daß er seinen Gegner mit einer Axt todtschlug. Er besindet sich jetzt im Gefängniß. JnBalimore ist dieser Tage ein gewisser Henry Myers des Hungertodes im städtischen Hospital gestorben. Der Mann stand unter der Anklage, seinen eigenen Sohn ermordet zu haben, und hatte sich seit zwei Wochen entschie den geweigert, irgend welche Nahrung zu sich zu nehmen, da er wegen seines Verbrechens nicht processirt werden wollte. Die Einfuhr von Opium in die Ver. Staaten hat sich in zwamig Jahren versiebenfacht, während sich die Bevölkerung während dieses Zeitraumes nur verdoppelt hat. Die Frucht der Temperenzsaat ist unverkennbar, doch prallt an den Strohköpfen der Wasserfanatiker jene Mahnung des gesunden Menschenverstandes nutzlos ab. Eine große Schafheerde, die von Montana nach Canada getrieben werden sollte, wurde am Ufer des Belly Flusses von einer Bande Indianer um zingelt und das steile Ufer hinunter gejagt, sodaß die Schafe 25 Fuß hoch über einander lagen. Auf diese Weise wurden 172 Schafe getödtet und von den Indianern fortgeschleppt, nachdem ihnen die Häute abgezogen worden waren. Ein neues Passionisten Kloster, das zwei Meilen westlich von Baltimore errichtet worden, wurde dieser Tage vom Erzbischof Gikbons eingeweiht. Der Cardinal hielt eine eng lische, Pater Bausch eine deutsche Re1)e. Das neue Kloster ist nächst demjenigen in West-Hoboken das größte in den Ver. Staaten. Die höchste Ordensbehörde wird von West-Hoboken nach dem St. Josephs-Kloster, wie das neue Kloster heißt, übersiedeln. Die Zolleinnehmer sindvon Washington aus benachrichtigt worden. ! daß mehrere Chinesen, die in atlantischen Häfen auf der Durchreise nach China an gekommen sind, noch nicht fortgereist seien und sich tm Lande aushalten. Die Zollemnehmer sind nun angewiesen wor ken, von jetzt ab die Ueberlandpässe von Chinesen zu numeriren, damit man jeden mit einem solchen Paß versehenen Chinesei leicht ausfindig machen und ihn zur Weiterreise zwingen kann. JnNewDork wurden neulich die Bewohner eines der besuchtesten Miethshäuser um Mitternacht durch ein klagliches Geschrei, welches aus einem der Zimmer drang, plötzlich aus ihrem Schlafe erweckt. Bei näherer Untersu chung fand man in einem der Wohnzim mer die kleine Tochter eines der Einwohner aufrecht auf ihrem Bette sitzen, wo bei sie mit blutbefleckten Fingern ihre Kehle berührte. Sie war der Meinung, es hätte sie irgend Jemand erwürgen wollen, da aber die Thüren und Fenster geschlossen waren, so konnte dieses kaum möglich sein. Bei weiterer Untersuchung fand man unter der Bettdecke eine ziem lich große Ratte. Dieselbe mußte die in der Wohnung befindliche Wasserabzugsröhre durchnagt und dadurch Zugang zu dem Schlafzimmer und zu dem Bette deö kleinen Mädchens gefunden haben. Auf Robert McMahonS ffarm in Whthe Township, 5 Meilen

--"'C-i-V, A-,' ?Vvi ?on Warjaw, Illinois, war an bü tiefer Brunnen gebohrt worden, und es würde beschlossen, die Arbeit bei Üarn penlicht zu vollenden. Homer McMahon, ein Sohn des Farmers, und George Haps, ein erfahrener Brunnengräber, ließen den 15jährigen Henry Müller, der eine Laterne in der Hand trug, zuerst hinab. Er war noch nicht zur Hälfte eingefahren, als eine furchtbare Erplosion erfolgte, die den Knaben fast bis an die Oesfnung des Schachtes emporwarf und die Winde 20 Fuß weit fortschleuderte.. Die gleichzeitig aufschießenden Flammen verbrannten Georg Haps an Gesicht und Armen sehr schwer, den Homer Mckahon leichter. Der. Unglück liche H. Müller aber verbrannte auf dem Boden des Brunnens fast zur Zioyle. Es war noch ein schwaris Lebenssünk chen in ihm, als er heraufgeholt werden konnte. Dasselbe erlosch jedoch nach kurzer Zeit. Aus St. Johns in Neu Fundland wird nachfolgende traurige Geschichte gemeldet: Vier Frauen und ein Mädchen, Mrs' Rose und ihre Toch ter, Mrs. Clark, Mrs. Bright und Mrs. Cole, verließen neulich ihre Heimstätten in Victoria Village, um im Walde Bee ren zu pflücken. Gegen Abend erhob sich ein heftiger Sturm. Die Frauen wollten nach Hause, verirrten sich jedoch und wanderten immer tiefer in den Wald hinein. Als es Nacht wurde, zündeten sie ein Feuer an, und blieben die ganze Nacht durch an diesem Platze. Am nächsten Morgen setzten sie ihre Wanderschaft fort und zündeten wieder ein Lagerfeuer an, worauf sie weiter wanderten, ohne zu wissen, wohin. Schließlich wurde Frau vlose so schwach, daß sie Nicht wel ter konnte, und sie legte sich auf den Boden, um zu sterben. Ihre Gefährtinnen blieben eine Welle lang bei ihr und zogen dann weiter. Auch Frau Clark wurde von Hunger, Durst und Kälte überwäl tigt und siel zu Boden, und als sie todt war, zogen die Ueberlebenden weiter. bis sie am folgenden vcachmlttag an der Western-Aai aus dem Walde herauska men. Dort fanden sie Hilfe, und Manner begaben sich sofort aus die Suche nach Frau Rose, fanden aber' nur noch ihre Leiche. Der amerikanische Consul W. W. Lang in Hamburg hat dem Staats-Secretär einen statistischen Bericht über den Handelsverkehr zwischen seinem Consularbezirk vnd den Ver. Staaten übersandt. Er fügt diesem Berichte den Vorschlag bei, daß die Exporteure und Fabrikanten in den Ver. Staaten zur Errichtung einer permanen ten Ausstellung in Hamburg mitwirken möchten, welche mit solchen amerikanischen Handelsartikeln beschickt werden könnte, die den Wünschen deutscher Con sumentcn entsprechen würden. Dadurch könnte nach seiner Ansicht die Einfüh rung amerikanischer Artikel in Deutsch land beträchtlich gefördert werden. Ueber Haupt sonnte so meinte der Consul die Ausstellung als Mittel zum direkten Austausch der Handelsartikel der beide?: Länder benutzt werden ; der deutsche Producent könnte seine Rohprodukte dort hin senden und amerikanische Fabrikate an Zahlungsstatt empfangen, und umgekehrt. Auch könnten Artikel, die in Hamburg ausgestellt sind, leicht nach kleineren, periodischen Ausstellungen in anderen Städten Deutschlands gesandt werden. Die amerikanischen Handels artikel würden den deutschen Kaufleuten und Consumenten fortwährend vor die Augen gebracht werden und sich bald in ienem Lande einbürgern. Vom Vluölande. I n der vierten E?rung ver Ende August in Paris tagenden in ternationalen Arbeiter-Conferenz bcrich tete der Delegirte der Trades Union Au straliens und von Neusüdwales über die Lage der Arbeiter in dem fernen Welt theile. Herr Norton will nicht weniger als 200,000 föderirte Arbeiter Australiens vertreten. Gewöhnlich stelle man sich vor, sagte er, Australien sei das Paradies des Arbeiters, und diesem Irrthum müsse gesteuert werden, da der austra lische Arbeiter vielleicht noch unglücklieher sei, als der europäische. Als Australien noch eine Strafcolonie war, fielen die Ländereien in die Hände von Ofsicieren, Soldaten und sogar Sträflingen, welche allmählich eine erdrückende'Aristokratie bildeten, in ihrer Art noch erdrük kender, als die in Irland hausende. Sie bebauen ihre Landereien wenig oder gar nicht und lassen sie einfach für den Bedarf der Viehzucht ausbeuten. Alle Jahre werden üvlilllonen für Einwanderer aus gegeben, während man doch weiß, daß das and für die schon darin rnedergelassenen Arbeitskräfte keine Beschästi auna sät. Die Colonie Victoria allein besitzt Fabriken und Maschinenwerke und erfreut sich des Wohlstandes, well sie mit der verhängnißvollen englischenPoli tik des Freihandels gebrochen hat. Auch über die Concurrenz der Chinesen be klagte sich Norton bitter. Sle sind ge wandt und lasterhaft wie Affen.und arbeiten 16 Stunden täglich, den Sonntag nicht ausgenommen, unter den gewöhnlichen Preisen. Den Kampf mit ihnen aufzu nehmen, ist rein unmöglich, und das einzige Mittel, sie sich vom Leibe zu halten, ist, ihre Einwanderung zu verbieten. Die Gesetzgebung hat sich bereits damit beschäftigt ; die Schiffe dürfen nicht mehr als einen Chinesen per Tonne einführen. Aber diese Teufelschinesen wissen sich Papiere zu verschaffen, welche ihre englische Nationalität beglaubigen, und dann ist ihnen nicht mehr beizukommen. Endlich erklärte der Delegirte .Austra liens noch, seine Landsleute wären der Deportirung französischer Sträflinge nach den Neuhebriden entschieden abgeneigt und suchten sie zu verhindern. In der Tragödie von Sosia hat es auch an dem komödienhaften Nebenspiel nicht gefegt. Als Zan kow seinen Handstreich ausgeführt, den Fürsten Alexander zur Abdankung ge zwungen und fortgeschasst hatte, beeilte er sich, auch den Minister Karawelow in's Gefängniß zu setzen. Des Gefangenen Skamen benutzte er aber, um in Telegrammen an die Provinzbehörden seinem Handstreich Autorität zu ver schaffen. Im Namen Karawelow's, welchen er gefangen gesetzt hatte, drängte er sich dem Lande als provisorischen Neaenten auf. Die Herrlichkeit dauerte

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-'-.-- , -. - . - ' S. . -JLt . i . Jiit-1,A &aui::e idi-fistiirtUn. , zZarüWelow war aus dem Gesättgniß heraus äuf's Neue zur Macht gekommen, und jetzt saß Zan kow hinter Schloß und Niegel. Mittlerweile kam aus Neni eine Depesche von dem Capitän der Vacht, auf welcher Fürst Alexander fortgeführt worden war, mit der Anfrage, was denn nun mit dem Fürsten geschehen solle. Und Karawelow antwortete gleichfalls telegraphisch : Führen Sie 'den Fürsten sofort nach Sosia zurück." Diese Depesche unterzeichnete er mit dem Namen Zankow's. Auf diese Weise war die Revolution ebenso wie die Contre-Revo-lution eingeführt worden im Namen Dessen, der eben im Gefängniß saß, sollte dazu dienen, die Macht dessen zu stützen, der thazsächlich die 3tegierung führte. U eber die eventuelle Nachfolge des Fürsten Alexander von Bulgarien schreibt der Hann. K.": Seiner zeit trat . der Prinz Waldemar von Dänemark in erste Konkurrenz mit dem Prinzen von Battenberg um den bulga rischen Thron; der letztere siegte nur, weil Kaiser Alexander II. dem Wunsche seiner Gemahlin nach einer fürchstlichen Versorgung für ihren Lieblingsneffen nicht eutgegenwirken wollte. Prinz Waldemar würde dem Zaren ein sehr genehmer Kandidat für den erledigten Bulgarenthron sein, denn er ist sein Schwager und der einzige noch unversorgte Sohn seines Schwiegervaters, des Königs von Dänemark. Der Prinz ist am 27. Oktober 188 geboren und seit dem 25. Oktober 1385 mit der Prinzessin Marie von Orleans vermählt. Sein Bruder ist König Georg von Griechenland. Es ist nicht wahrscheinlich, daß die Mächte gegen den Prinzen Waldemar Einwendungen machen würden; auch England hätte keinen (?) Grund, ihn abzulehnen, ,st er doch Schwager desPnn zen von Wales. Eine fast unglaublich Schwindelei wurde, wie aus der Schweiz geschrieben wird, in der thurgauischen Gemeinde ötadorf von Katharina Newhardt, einer Zigeunerin aus dem Elsaß, verübt. Einem Bauer, der eine an Epilepsie leidende Tochter besaß, schwin delte sie vor, dieselbe durch übernatürliche Hilfe heilen zu können. Dazu sei aber viel Geld nöthig, das im Wallfahrtsorte Einsideln deponirt werden müßte, später aber doppelt und dreifach wieder zurückgezahlt werden würde. Im Vereine mit einem anderen Zigeuner, Namens Friedrich Oswald, wußte sie dem Bauer im Laufe eines Jahres zwanzigtausend Francs abzuschwindeln. Der Mann gerieth in Concurs. Es gelang nun in den letzten Tagen, in Basel eine neunundzwanzig Köpfe zählende Zigeuner bände zu arreliren, die in verschiedenen Cantonen Verbrechen verübt. Darunter befand sich auch 'schon die Reinhardt. Friedrich Orwald hatte mit seiner Bande schon die Schweiz verlassen gehabt, war aber nach Bafel zurückgekehrt, um sich nach dem Schicksale seiner verhafteten Genossen ;u erkundigen. Dabei wurde er erkannt und arretirt. . Gegenüber der Notiz: Der letzte Scheiterhaufen in Berlin", erhält die Wiener Allg. Ztg." folgende Mittheilung: Im Jahre 1786 sahen die Berliner den letzten Scheiterhaufen flammen ; in demselben Jahre bot sich der Stadt Wien zum letztenmal das Schauspiel einer Hinrichtung mittelst dcS Rades. Zahlheim, Beamter des Wiener Stadtmagistrats, hatte eine wohlhabende erVwandte, welche ihm, der nur geringe Besoldung bezog, zum Oefteren Unterstützung zuwandte. Eines Tages lud er sie zu Gaste, lockte sie unter das Dach und ermordete sie hier, verfügte sich dann nach ihrer Behausung und nahm ihr Geld und was sonst leicht mitzunehmen war, an sich. Unvorsichtiger Aufwand verrieth ihn jedoch bald. Er wurde verhaftet und nach mehreren scharfen Verhören seiner That geständig. Das Urtheil lautete auf Tod mittelst des Rades, verschärft durch Kneipen mlt glühenden Zangen auf dem Wege zur Richtstatt. Es wurde am 10. März 1766 vollstreckt. Als man dem Kaiser Jose ph von der Sache berichtete, schlug er sich an die Stirne und rief : Himmel, wo werden wir hinkommen!" Im Prin zipe Gegner der Todesstrafe, bestätigte er das Urtheil dessenungeachtet mit den Worten:Jch bin in diesem ganz besonder ren Falle mit dem Spruche meiner Ap pellation vollkommen einverstanden." Schon hieraus erhellt das große Ausse hen, welches Za.hlheim's Verbrechen erregt hatte. Noch mehr aber setzte die Grausamkeit der Strafe die philanthro vischen Gemüther in Bewegung. Es erschien sogar eine anonyme Schrift: Beweis, daß Zahlheim als ein Opfer der Unwissenheit seiner Richter und durch Gewalt des Stärkeren hingerichtet wurde. Von einem Menschen gedruckt in Ottahaity." Darin versuchte der Verfasser geradezu nachzuweisen, daß der Justisizirte nicht anders gehandelt habe, als er handeln mußte. wieder ein Ung luck ;n den Alpen ! Laut in Stuttgart eingetroffener Nachricht ist Herr Äkar Münz, Sohn des Direktors der Württ. Hohen zollern'schen Brauereigesellschaft und selbst Angestellter des Etablissements bei einer Tour auf das Schreckhcrn nebst seinen beiden Führern verunglückt. Beim Ausstieg auf den bezeichneten Bergriesen wurden der Tourist und sein Führer von einer mit jäher Wucht herabstürzenden Schnee- und Eislawine verschüttet und fortgerissen. Münz war sogleich todt, der erste Führer erlag wenige Stunden nach dem Ereigniß seinen Verletzungen, der zweite Führer liegt hoffnungslos darnieder. 3 einem der zahlreichen Tingeltangel Moskaus hat kürzlich ein Fürst Sergius Obolenski sein Debüt als Chantant-Comiker absolvirt, freilich mit entscbiedenem Mikerfolae. Der hochae borene Sänger regalirte das Publikum namllch mit so hahnebüchenen Unanständigkeiten, daß sich alsbald ein fürch terlicher Skandal erhob und die Jntervention der Polnei nötbia wurde, die freilich nicht verhüten konnte, daß der sidele Fürst sehr summansch an fcie frische Lust befördert wurde. DaS Nach spiel zu dieser turbulenten Scene wurde einige Tage darauf beim Friedensrichter - W . ' ' aufgeführt, von wechem urjt uooie nsn wegen Vergehens gegen die Sittlichkeit zu einem Monat Gefängniß verdonnert wurde. . . ssr.

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