Indiana Tribüne, Volume 9, Number 359, Indianapolis, Marion County, 17 September 1886 — Page 1

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r. f. -. : v ;Wj VSVifW A r( IIWV -- . Jahrgang 9. Ossice : Uo. 120 OK Narlzllmv Sttasze. Nnuner 359. JudiaoapollS, Jndiana, Freitag, den 17. September :8G.

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Neues per Telegraph. Getttfiilfiäien. O a f h i n g t o n, D. C.. 17. Sept. Schönes, kühlere Wetter. Westwind, leichter Frost im nördlichen Jndiana am Samstag Morgen.Raubmord. AincenneS, 17. Sept. Gegen 3 heute .Morgen wurde der Farmer John Schyock in Richland County, Jll. 30 Meilen von hier ermordet, um $2000 be raubt und sein HauS wurde niedergebrannt. Man hat von dem Verbrecher keine Spur. Ein Akte ntat. Bukarest. 17. Sept. Auf Bra. tiano, den rumänischen Premierminister, wurde letzten Abend geschoss:n. 'Bie stu gel traf in neben ihm gehendes Mitglied der Deputirteukammer. Der Attentäter wurde verhaftet. Er gestand, daß er den Minister aus poli tischen Ursachen ermorden wollte. Gdttoricllco. Wenn es darauf ankommt, der Arbeiterbewegung einen Schlag zu versetzen, dann hören in gewissen Kreisen alle Parteiunterschiede auf und man sieht nur noch den gemeinsamen Feind vor sich. Die Republikaner von Wisconsin habm den Gouverneur Rusk wiederum nominirt. Gouverneur Rusk war der Mann, der ohne alle Noth und bloß um dem zähneklappernden Monopol zu gefallen, die Miliz herausbeorderte, welche unterschiedslos Frauen, Kinder und Man ner niederschoß. Nun haben Alexander Mitchell, der Etsenbahn'König des Nord Westens, und andere hervorragende, hochachtbare und angesehene" Wisconsiner Demokraten erklärt, sie würden in diesem Herbst für den republikanischenGouverneurs-Candidaten, für Jeremiah Rusk, den Mann der Ordnung, stimmen und arbeiten". Geht den Arbeitern oabei kein Licht auf? Wie aus den Depeschenspalten ersichtlich, besteht das Resultat des deutschen Colonialcongresses in dem Verlangen, daß die Regierung eine Dampferlinie nach Afrika subsidire, daß man Colonialbanken etablire, kurzum, daß alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, um in Afrika ein großes Absatzgebiet für deutsche Waaren zu schaffen. Die Colonialgründung und die Sucht nach neuen entfernten Absatzgebieten ist ein Krankheitssympton unserer Zeit und unserer sozialen Verhältnisse. Sie ist ein Zeichen der Verschlechterung der Zustände, sie ist ein Beweis für die Ausbeutung des Arbeiters. Wenn Produktion und Verbrauch sich gegenseitig decken, das heißt, wenn Einer so viel verzehrt, wie er durch seine Arbeit schafft, so bleibt ihm nichts zum Verkaufen übrig. So ist es beim einzelnen Menschen, so ist es bei einem ganzen Volke. Wenn ein Volk selbst verbraucht, was es durch seine Arbeit erzeugt, dann braucht es keinen ausländischen Markt. Das Unglück aber ist, und das Elend unserer Zeit besteht darin, daß kein Kulturvylk heute mehr im Stande ist seine eigenen Erzeugnisse selbst zu verbrauchen. Nicht aber deshalb, weil die Erzeugungsfähigkeit die natürliche Verbrauchsfahigkeit übersteigt, sondern weil die Verbrauchsfähigkeit k ü n st l i ch vermin dert ist. Es giebt noch viele Menschen, die sich besser kleiden könnten, viele die sich besser nähren, viele die besser wohnen könnten. Es giebt noch Massen von schlechten Straßen, eS ist noch Mangel an öffentlichen Bildungs- und Erholungsanstalten, und die Pcoduktionskraft der Menschen ist groß genug, um Alles herbeizuschaffen, was nöthig ist, aber die Masse des Volkes ist zu arm. Die Verbrauchsunfähigkeit ist eine Folge der Armuth. Wenn der Lohn des Arbeiters so groß tpäre, wie die Leistung des Arbeiters, dann bliebe nichts übrig für einen ausländischen Markt, aber jeder Arbeiter könnte gut leben und bei mäßiger Anstrengung sich seines Daseins freuen. So aber bekommt der Arbeiter nicht seine volle Leistung vergütet. Wenn der Arbeiter einen Rock macht und das Material dazu giebt, kann er sich für den Lohn, den er dafür empfängt, nicht wieder einen gleich guten Rock kaufen. Er verbraucht also weniger, sann, nicht so pies verbrauchen, wie er produzirt. Was soll aber mit den produzirten Waaren geschehen? Die Kapitalisten

haben Jeder auch nur einen Magen, auch nur zwei Füße, auch nur einen Körper, selber verbrauchen können sie sie nicht, also sucht man ein Absatzgebiet außer Landes. Da aber in Frankreich, England, Holland u. s. w. kurz in allen Kulturländern die Völker zu arm sind, um selber verbrauchen zu können, was sie erzeugen. Weil überall der Arbeiter nicht für seine ganze Leistung bezahlt wird, darum sucht man Absatzgebiete, in welche die Segnungen unserer Kultur noch nicht gedrungen sind, in denen es noch keine Maschine, keine Lohnsklaven, keine Industrie und kein Kapital giebt, wo die Volksmasse noch Verbrauchs und zahlungsfähig ist. Der Neger am Eongo und am Niger hat noch Ztwas. Wenn er auch kein Geld hat, so ha: er doch Palmöl und Elephantenzähne und die lassen sich leicht in Geld Mwandeln. So muß der europäische und der amerikanifche Arbeiter sich schinden und plagen, damit genug davon übrig bleibt, daß der Congoneger sich einen farbigen Kattun um den schwarzen Körper schlagen oder nackt mit einem farbigen Cylinderhut umHerstolziren kann. Darum muß das Volk zu Hause hungern, damit der Congoneger nicht mehr ganz nackt umherläuft. Man schickt Missionäre aus, welche dem Congoneger Religion und Sittlichkeit beibringen, damit er sich Kleider anschaffe, welche der aus Armuth nicht tragen kann, der sie macht. Das ist die Grundlage der Colonialbestrebungen und das Resultat der heutigen Civilisation. m Drahtnachrichten. Will sich zurückziehen. Washington. 16. Sept. Ass. Finanzsekretär Fairchild sagte heute in einem' Interview, daß allen Anzeichen nach Manning nicht mehr als Finanz sekretär fungiren werde. Er werde nächste Woche mit dem Präsidenten in Albany eine Zusammrnkunft haben, und da würde sich die Sache wohl entscheiden. Die Convention der Ant i Saloon Republikaner. Chicago, 16. Sepf. Als die Con vention zur Ordnung gerufen wurde. waren etwa 300 Delegaten anwesend, von denen 187 mit Mandaten versehen waren, 19 Staaten waren vertreten, darunter Jndiana mit 18 Delegaten. Ex Sena tor Windom von Minnesota wurde zum

Vorsitzenden gewählt. Er hielt eine Antrittsrede, worin er eS als die Aufgabe der Convention hinstellte, die Prohibi tionöbestrebungen als nutzlos aufzugeben, und die republikanische Partei zu veranlassen für HochlizcnS und local option einzutreten. Die Convention nahm Beschlüsse an, in denen sie erklärt, daß sie die SaloonS bekämpfe. Es wird verlangt, daß. der Congreß ProhibitionSgesetze für den Distrikt Columbia passire, und daß in den verschiedenen Staaten Gesetze passirt werden, welche den einzelnen localities es überlassen, ob sie Prohibition einführen wollen oder nicht. Wir verlangen, heißt eö zum Schlüsse, daß die republikanische Partei entschieden Stellung gegen die Saloons nehme, und wir verpflichten uns, die Partei zu einer solchen Stellung zu veranlassen. Wir fordern ferner alle Freunde der Mäßigkeit und der Humanität auf, uns und die republikanische Partei in diesen Bestre bungen zu unterstützen. Ein National Executivcomite wurde ausgestellt, in welchem Jndiana durch Will Eumback vertreten ist. Da? Comite hielt noch am Abend eine Sitzung ab, und beschloß, sich zunächst an die rep. StaatSconventicn von Jlli noiS zu enden und dieselbe zu veranlassen, sich für HochlizenS und local option zu erklären. Was Präsident Diaz zu sagen hat. Mexiko, 16. Sept. .Präsiden Diz eröffnete heute mit seiner Jahresbotschaft die Congreßsitzung. Darin sagt er: Wir dürsen uns Glück wünschen, daß in der Controverse mit den Ber. Staaten we gen eines angeklagten und verurteilten Journalisten die Würde unsere Landes, Dank dem gerechten Vorgehen der Be hgrden und der Gerichte, aufrechterhalten wurde. Die Per. tztagten werden einsehen, daß auch in dem Fallt Arrasureö kein Grund zur Einmischung vorliegt, denn derselbe ist Mexikaner und ist den mexikanischen Behörden als ein alter Ber brecher freiwillig ausgeliefert vorden. Eine Arh eiter.tzo npention. Milwa ukee. Iß. Sept. Inder StaatS'Convention der Arbeiter, welche zu Neenah stattfand, ging eS recht flür.

A. SarnrnoD3.

Sarnrnons & Mueller, zEs.nisnza is ssr.

BolleS Gewicht. Office: No. V Virginia Avo. misch zu. Robert Schilling, der Staat? organisator der KnightS of Labor, und drei Delegaten von Milwaukee wur den beschuldigt, an die Demokraten aus verkaust zu haben. Diese Beschuldigung rief heftige Szenen hervor. Nomwirt wurden : für Gouverneur John Cach rane.Bicegouverneur George A. Lloyd, Staatssekretär. I. T. Jasperson. StaatSschatzmeister Fred'. HSnig, Gen. Anwalt John E. ZhoaS, Eisenbahn Commissär Henry Zinn.VerstcherungS' Commisiär Ritner Stevens. Superin tendent des öffentlichen Unterrichts I. K. McSregor. Ver Qadel. Der deutsche kolonial congreß. Berlin. 16 Sept. Der Colonial congreß schloß heute seine Sitzung. Reso lutionen wurden angenommen, die Re gierung um Substdirung einer Dampfer linie nach Afrika, Conzesstonen für die Etablirung 4on Colonialbanken, Untetr richt in den afrikanischen Sprachen an der Berliner Universität und Ermuthigung der Auswanderung, nach Brasilien und Australien zu ersuchrn. atf Eröffnung des Reichstag. Berlin. 16. Sept. Die Session des Reichstags wurde heute eröffnet. Die Thronrede beschränkte sich auf die Erklä rung der Bestimmungen des spanischen Handelsvertrags. Der Präsident - und die Bice.Prüstdenten des letzten Reichs tags wurden wiedergewählt. - Kaiser Wilhelm. Berlin, 16. Sept. Der Kaiser lei det an einer schweren Erkältung und die Aerzte haben ihm die größte Sorgfalt anempfohlen. Er wird schwerlich nach Metz gehen, sondern wird sich am Samstag nach BadkN'Baden oder Berlin begeben. Aus Bulgarien. L o n d o n, 16. S'vt. Die Sobranje beschloß gestern die Fortdauer des Belagerungszustandes in Bulgarien: ferner wurde beschlossen, die an der Entführung deS Fürsten Alexander betheiligten acht zehn Qssiziere vor ein Kriegsgericht zu stellen. Für die Reise deS Fürsten Alex ander wurden $20 000 bewilligt. I u d e n h e tz e. Wien. 15. Spt. In Krajova. Ru mänten brach gestern ein antisemitischer Aufruhr aus. Die Häuser der Juden wurden geplündert und schändliche Ber brechen an Frauen und Kindern began gen. Die Ordnung wurde schließlich wieder hergestellt und über hundert Per sonen wurden verhastet. JiffsoaQrtQtu. Southampt on. 16. Sept. Ang: ,Aller" von New Pork nach Bremen. H i e si ge ö. tu Erpressangsversac). Bor etwa zwei Jahren verkaufte Rich. S. Martin, der damals Agent tue eine Mairatzenfadrik war, einem an der West Rorth Straße wohnenden eger, Namens Alex. Craigyead eine Malrotze. Craigheao hatte eine hübsche Mulattin zur grau. Ob mit oder ohne Grund, unter Den Nachdaren CraigheadS verdettete sich daS Gerücht, baß zwischen dieser Frau und Martin ein Techtelmechtel bestehe und vor Kurzem kam Craighead baS Gerücht zu Ohren, und ferne Frau ge stand, wie er behauptet, die Sache ein. Martin ist jetzt Lebensversicherung, agent und dieser Tage bat ihn Craighead in einem Brieschen zu ihm zu kommen, er und seine Frau wollten sich versichern lassen. Martin ging gestern hin, und kaum hatte er da Zimmer betreten, als Craig head die Thnr schloß. Martin leugnete auf Befragen erst, als ihm aber Craig head einen Revolver vorhielt, gestand er. In diesem Augenblick ging der Polizist Thornton am Hause vorbei, und Craig head. um einen Zeugen für das Geständnis zu haben, lisf Thornton herein. Craighead fragte nun Martin wieder mit vorgehaltenem Revolver aus. und als ihm Thornton den Revolver wegnahm, holte er ein Rasirmesser und einen Knüppel herbei. Unter dieser Inquisition hielt Martin nicht Stand, und er gab zu ein Techtelmechtel mit der Frau Uraighead'S gehabt zu haben. Auf Befraaen deS Lekteren anh ir , dak er 2000 im Bermüaen habt, unh Craighead sagte, daß wenn er ihm $500 aeve. er n Damit abfinden lassen wolle Martin erklärte kein Geld bei sich zu ha. den. und ratgdegd erklärte sich bereit wenn Martin ihm eine ote für $100 zahlbar am . Oktober geben wolle, ihm zur Zahlung der anderen $400 Frist zu geben. Martin stellte die Note aus und entfernte sich mit dem Polizisten Thornton. Er begab sich schnurstraktS

Conrad Mueller.

Gute Qualität. Sard: 140 8 on eii Alabama St. zum Mavor. erwirkte einen Satt befehl gegen Craighead wegen Blackmail unv letzterer freut stch nun femeSDafeinS hinter Schloß und Riegel, nachsinnend ov er Die Gktchlchte klug oder dumm an gefangen habe. Arbeiterristko. Charles Rupp, ein Bremser der I. P. & C. Eisenbahn gerieth gestern beim Car kovveln in Lavorte unter hi WAhcr in. Eisenbahnwagen und wurde getödtet. Er war 21 Jahre alt und vor ein paarTa gen erst aus demHospital entlasten worden ; v .Ciin . . . ' uaieiDsi war er von Verletzungen kurin morden, die er ebenfalls in seinem gefähr lichen Berufe erli.'ten hatte. Rupp war ein Schwager des Dr. Rooker und Letz terer bat sich nach Laporte begeben um die Leiche zur Beerdigung hierherbringen zu lassen. Einem Arbeiter bei Sinker Davis fiel gestern eine schwere Eisenstange auf den Fuß. ihn schwer verletzend. Heute brachte der Arbeiter Ch. Schacko. ebenfalls bei Sinker & Davis den Daumen seiner linken Hand in ein Kamm rad. DaS vordere Glied des Daumens wurde im Surgical Institut amputirt. Knappes Entkommen. Samuel Moore, ein 82 Jahre alter Mann.war vorgestern Abend von South Port hierhergekymmen, um Senator Har rison zu hören und hatte sich im Denni. son Hotel einquartirt. Gestern bemerkte man starken GaSge ruch aus dem Zimmer des alten Mannes dringen und al man nachsah, fand man, daß daS ganze Zimmer mit GaS ange füllt war und daß der alte Mann be wußtloS im Bette lag. Es dauerte lange Zeit, bis die Aerzte ihn wieder so weit hergestellt hatten, daß nichts Schlimmes mehr zu befürchten ist. Der alte Mann hat wahrscheinlich als 'er zu Bette ging, das Gas abaedrebt und au nr(hn wieder aufgedreht. Scheidungsklagen. Unter dieser Rubrik aiedts fast taalick etwa Neues zu berichten. Thoma B. Cahill, der mit seiner Marv seit 1881 verbeiralbet ist. Nebt ein. daß die Geschichte nicht mehr länger geht uno mochte seinem Trubel dadurch ein Ende machen, daß er sich ein Scheidungs dekret verschafft. Er schildert die. weicke er einst seine Geliebte nannte als treulos und verlangte einen Einhaltöbefehl gegen sie, weil sie die Absicht geäußert hak, das Kind fortzuschaffen. ulia 3. Morick eräklt in bre Klaae. schrift eine ähnliche Leidensgeschichte. Sie ist seit 1873 mit ibrem Gatten Ndiliv verheirathet und beansprucht außer einem vcveidungSdekret die Kinder und $1000 Alimente. Die Bergleute. In seiner Rede sagte Herr Bailey. daß das Zusammenschaaren der Arbeiter eines Hanowerks mit Ausschluß der Arbeiter eines andern Handwerks in gewisser Be ziehung ein selbstsüchtiges sei. und daß während man nicht abstreiten könne, daß Gewerkschaften ihr Gutes haben doch nur durch eine allgemeine Organisation der Arbeiter viel erzielt werden könne. Mehrere Comites haben Bericht erstattet. Die Convention wird nicht vor Montag zu Ende gehen. 1 BaupermitS. A.CrimanS. FramehauS an Stro bridge Straße. $800. JameS I. Marken. Cottage an Ketcham Straße, zwischen Merrill und Sinker Straße. $1.200. Michael F. ShieldS. Cottage an Ketcham Straße, zwischen Merrill und Sinker. $1200. H. Arnholter. Geschästölokal an Bir ainia. Ave., zwischen Buchanan und Grove Straße. $2000. Der kleine Stadtherotd. Herr Christian Wi..se ist von seiner Reise nach Nebraska zurückgekehrt. Prltzei'Gericht. JameS Davis wurde wegen Tragens verborgener Waffen bestraft. Merrschaümpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen etc. bei Wm. Mucho. No. 199 Ost Washington Str. öAuf Haftbefehle der Großgeschworenen hin wurde heute Dr. White wegen Abortion und Dick Wells. Ferd. Hild John Graham und Pat. Ward wurden wegen Verkaufs geistiger Getränke am Sonntag verhaftet. Alle stellten Bürg, fchast. Eureka mottlctl, ächte deutsche Seife garantirt, ofserirt zu den billigsten Preisen Franz Bergmann, Händler in art)onizet1 & caustic Soda, Potasche und Borax. Bestellungen werden Punkt ltch besorgt. iO- Squire Faibelmann sprach beute in der Schadenersatzklage von Joseph Nöltner gegen Peter Zeien dem Kläger $10 sür den erlittenen Hundebiß zu. Frau Dr. Gillett siel in ihrer Wob nun, 138 Massachusetts Avenue. die Treppe hinab und vorletzte sich schwer.

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Brieflige. Jndianapoli, 16. Sept. 188S. Herren. Liste. 1. Signor Giuseppa 4. Louik Schmidt. 2 Christian Gubhardt ö. Wm. Schmuck 4. Balthasar Kuechler. Damen Liste. 1. Maria DekJosoph 2. Fredericke Kunkel, Forntge. geb. Volker. 2. Louise Schulmeher. Aq uill a I o n e . sr. Postmeister. tS Der Fuhrmann Wm. Engelking, No. 208 Union Straße wohnhast, er zählte gestern Abend in geheimnißvoller Weise, dak er um $450 Geld und eine Partie Juwelen beraubt wurde, und daß er Grund habe anzunehmen, daS aestoh lene Gut sei nach Montana geschickt wor den. .

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