Indiana Tribüne, Volume 9, Number 358, Indianapolis, Marion County, 16 September 1886 — Page 3

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Politische Anzeigen. Job 3. Sullivan, demokratisier Candidat für Ooniity Olorlc. Nlcbard Svnlter, republikanischer Caadidat für Hiier-iir. föticfiab Smart, republikanischer Candidat für Ooiioty - Solin-tmeiHtoi. Otto Stechban, republikanischer Candidat für die Le gr i sl tu. Dr. Tbeodor Wagner republikanischer Candidat für Coroner. Lyrnan Gasolin-Oeren Alaska NefrigeratorS und ElS'Bebalter. MositorHek-Hefen, zu reduzirten Preisen. inüMf ?.S 10 17 Ai RlFTV 62 Oft Washington Str. ZZk Zndianaxoki WasssvwövSce sind eiazerichtct, vortreffliches Wasser zum Trinke, Kochen, Waschen, Baden und für Dampfkessel zu außerordentlich niedrige Preise zu lieser. Office : 23 S. Pennsylvaniagr. Indianapolis, Ind. Eine kindcrlost Eye ,,'i!,ia!,.!'t,UUI!i!'I'!i.:'.U,iU!Iua.!lIlI!lI'k!l.U.,i.ttH Ist g?wiß eine überauZ traurige Cacke für man lheS tsbersar. Wir und irckurch tiefern Uebel ta kurzer ji i i adzebolf,' weiden kann, zeigt der RttungS:nkr," 25i Seite, mit zabtreickea Naturgetreuen ilcem, icclcber von lern alten uav be wädrten deulsbenHeil-Institut iirji'eio Sork berauge ?ed,n wird, auf rie klarste Weise. Junge Leute, ie ta ten Stand cer libe treien wollen, sollten den Lxruch Sä'illerZ: D'tum prüfe, wer sich ewig dinvet," well beherzigen, und daS vor, trffU Buch lesen, ede sie ken wichtigst Schritt Ui Redens ldun ! Wird für ÜentZ in Poiimaiken, sowobl in teutser wie in englischer 'Sprache, frei und icrgsam verpackt versandt. Adresse Dcutscht-s Hril-lustitut, 11 Clinton Place. New Ycrk. N. Y. Zur Sicherheit, Bequemlichkeit und Sparsamkeit beim Kochen steht Gas unerreicht da. ns-Wefen Gasmaschinen zum Kostenpreise. GAS COMPANY, ?11 Soutb Bennsvlvania Str. c. pingpanits deutsche Buch - Handlung ! No. 7 Süd Alabamastr. Bücher und Zeitschriften in allen Sprachen neu und gebraucht zu billigen Preisen. Alte Bücher werden gekauft und eingetauscht. A.SEIKECKE,jr., Europäisches - Bank-und WeMgeschaft Olnolnuatt, O. Vollmachten $ Deutschland, Oesterreich Ui chi angefertigt. Sonsttlavische Min notariell, gludtgugn keforgt. Erbschaften und sonstig Selber rasch, sicher und billig ein kassirt. (Speztalttit.) Man ende sich in Indianapolis an: Phll. Nappaport, 123 Oft Maryland Str. odt. empf, 424 Süd Meridian Straß. Tteeg ernhamer. Ro.IZ Thorxe Block. OIIItlHTII WIE3SID, $ wjeuiufwi. r: - M s: i r.-s. c FMm i i ' ' ., (;r CttötnUüatttt, 29 N. Eaft Str.

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r ... Die Amerikanerin. Kriminal . Roman von Ferdinand He rrmann. (Fortstdung.) In ihren Worten lag die Entschloß senheit der Verzweiflung, und der Polizeibeaulte mochte wohl eine Regung von Ä!itleid mit dem jungen Mädchen empfinden. Ihre Einwendungen sind fruchtlos und thöricht, mein Fräulein," sagte er. Sie würden sich bei fortgesetzter Weigerung, den Anordnungen Ihres Bormun des zu folgen, nur den fatalsten und peinlichsten Unannehmlichkeiten aussetzen. Haben Sie irgend einen Grund, sich zu beklagen, so steht Ihnen der Weg an die Vormundschaftsgerichte- offen; vorläufig aber hat die Polizei die Ver pfllchtung, die Autorität Ihres Vormun des im 9!othfalle selbst mit Gewaltmitteln zu unterstützen." Aber ist denn keine Barmherzigkeit und keine Gerechtigkeit mehr in der Welt u rief Helene mit heiß hervorbrechenden Thränen. Kann es ein Gesetz geben, das mich zwingt, unter Menschen zu leben, die ich vom Grund meiner Seele verabscheuen muß, und die mich sicherlich nicht lieben. Ich habe ja Kei nem von ihnen etwas zu Leid gethan ; warum läßt man mich rncht fort ?" Darüber zu sprechen, ist icr nicht der Ort, mein liebes Kind," jagte der Rechtsanwalt mit seiner wohlwollendsten Miene. Sie haben uns Allen ein schwere Unrecht zugefügt und haben namentlich Ihrem Oheim die Liebe, welche er Ihnen erwiesen, schlecht vergölten. Namenlosen Kummer haben Sie über sein Haus gebracht ; denn sein ehrlicher Name ist durch Ihren Leichtsinn in den Mund der Leute gekommen. Wenn Sie nun obendrein noch so haß liche und undankbare Reden führen, so will ich annehmen, daß das nicht Ihre Herzensmeinuna ist, sondern daß nur die Erregung des Augenblicks Sie mit sich fortreißt, und ich hoffe, Sie werden mich nicht zwingen, meine Rechte mit voller Strenge geltend zu machen." Caesar, der bis dahin schiveigend zugehört hatte, näherte sich jetzt seiner Cousine und sagte, mit " gedämpfter Stimme zwar, aber immerhin laut ge nug, da auch die Andern eS hören konnten : Fügen loir uns denn in das Unver meidliche, theuerste Helene!- Laß uns zurückkehren und vertraue auf mich. Ich werde schon ein Mittel finden, die Hmderniffe, die uns entgegenstehen, dennoch aus dem Wege zu räumen. Jetzt aber bleibt uns nichts übrig, als zu geden !" Die Amerikanerin konnte sich noch im mer nicht entschließen, an die AnWendung polizeilicher Gewaltmittel zu glauben : Ich bin also wirklich genöthigt, mit diesem Manne zu geben, wenn er eS verlangt ?" fragte sie den Polizeibeam ten. Ich sagte Ihnen ja bereits, daß eS so sei." Und Sie würden mich mit Gewalt zu ihm zurückfübren, wenn ich mich weigertel" Zu meinem Bedauern würde ich dazu gezwungen sein, mein Fräulein !" Wohlan denn, so werde ich ihm fol gen !" sagte sie, sich hoch aufrichtend und dem Doktor mit einem flammenden Blick gerade in's Gesicht sehend. Aber zugleich schwöre ich in dieser Stunde bei Allem, was mir heilig und tbeuer ist, bei dem Andenken meiner armen Eltern, daß Sie sich dieser meiner Rückkehr ebenso wenig freuen sollen, wie mein Oheim, daß sie es bitter bereuen sollen, sich selbst den Rachegeist zurückgerufen zu haben, der ihr schändliches Gewebe zer reißen wird, und wäre es auch noch hundertmal feiner und fester gesponnen !" Es war, als habe sich das sanfte, zurückhaltenbe junge V!ädchen plötzlich in eine ganz Andere verwandelt, so drohend und bestimmt hatten ihre Worte geklungen. Caesar blickte mit einer Berwun derung zu ihr hinüber, die nicht ganz frei von einer gewissen Furcht zu sein schien ; auch der Polizeibeamte betrachtete sie mit unverhehltem Erstaunen und nur Doktor Harras blieb völlig unbewegt in Worten und Mienen. Ich halte Ihre thörichten Rede der Situation zugute, in welcher wir Sie gefunden haben", sagte er. Nun aber ist es genug, und da Sie, wie ich sehe, mit Ihrem Anzug fertig sind, so er suche ich Sie, mir ohne weiteren Aufenthalt zum Wagen zu folgen." Alle vier wendeten sich zum Gehen. Der Kriminalpolizist gab dem uniformirten Beamten einen Wink, sie unbehelligt Passiren zu laen, und unten an der Hausthür, wo sich das ganze Hotel personal versammelt hatte, verabschiedete er sich selbst von dein alten Herrn. . Der Wirth aber sagte, als der Wagen davonrollte, zu seinem Oberkellner : ,Lch hbe doch auf den ersten Blick gewußt, daß es mit denen da nicht ganz richtig sei!" Gelungenes Spiel. Wie ein Lauffeuer hatte sich in der Stadt die Nachricht verbreitet, daß die Entführungsgeschichte der jungen Ame rikanerin durch die Ergreifung des Pär chens ein so rasches Ende gefunden habe. Man war nicht wenig erstaunt, als man erfuhr, Franz Springer habe sie wieder in sein Haus aufgenommen ; denn man konnte nun nicht länger zweifeln, daß es auch seine Absicht sei, in die Berheira thung der Beiden zu willigen; und man unterließ nicht, diesen neuen Beweis seines Edelmuthes überall mit gebührenden Nachdruck zu preisen. Auch Albertine hatte sich bei Helenens Ankunft zuerst zunickgehalten und sie von Weitem beobachtet. Als sie aber ihr abgehärmtes und kummervolles Antlitz, den müden, trostlosen Ausdruck ihrer so schönen und glänzenden Augen wahrge nommen, da hatte das Mitleid über jede andere ötegnng in ihrem Innern trium phirt, und sie war gleich hinter ihrer Consine die Treppe emporgeschlüpft, um mit ihr zugleich ihr. Zimmer zu betreten und in demselben Augenblick, als Helene kraftlos und halb ohnmächtig auf einen Stuhl sank, neben ihr niederzuknieen und den Arm um ihren Nacken zuschlin aen.

Sei gesajztlbe HetcNs !" da: sie Mit einer Weichheit, die man ihrer jcharfen Stimme wahrt ich nicht hätte zutrauen sollen. Schau nicht gär so traurig vor Dich hin ! ES wird jä gewiß noch Alles gut werden." Die junge Waise schüttelte nur in' stummer Hoffnungslosigkeit den Kopf und zwei schwere Thränen rollten lang sam über ihre Wangen. Albertine aber fuhr noch angelegentlicher fort : Weine nicht, mein Herz, ich bitte Dich darum ! Laß die dummen Leute reden, was ihnen beliebt. Hätte ich getvußt, ja, hätte ich auch nur für möglich gehalten, daß Du ihn liebst, so würde ich Dir freilich vorher gesagt haben, daß das Alles wahrlich nicht nöthig wäre." Helene blickte ihr mit starrer Berwunderung in's Gesicht. Daß ich ihn liebe, sagst Du? Und wen?" Wen ? Nun, meinen Bruder !" Wie? Giebt es Jemanden, der von mir glauben könnte, ich sei aus Liebe zu Caesar mit ihm entflohen ? O pfui !" Die 3teihe des Erstaunens war an AI bertine. Du fragtest, ob es Jemanden giebt, der das glauben könne? Nun, nicht Einer glaubt es, sondern die ganze Stadt nimmt es als eine ausgemachte Thatsache an. War es denn nicht eine Entführung in aller Form und zeugte nicht der Brief, den Du selbst an den Doktor geschrieben, obendrein deutlich genug dafür? Blieb denn danach überhaupt noch eine andere Annahme übrig V Und auch Du, auch Deine Eltern haben an diese Erbärmlichkeit geglaubt ?" Welche Beweggründe hätten sie einer gemeinschaftlichen Flucht sonst unterle gen sollen ?" Als wenn es deren nicht mehr als tausend gegeben hätte ! Wußten sie nicht, daß ich entfliehen wollte um jeden Preis ? Hatten sie selbst mir nicht da Leben in diesem Hause zu einer Hölle gemacht ?" Mit wachsendem Erstaunen hatte ihr Albertine zugehölt und das helle Feuer einer tiefen Entrüstung loderte in ihren dunklen Augen, als sie nach einer klei nen Weile noch einmal mit ernstem Nachdruck fragte : Du kannst mir also schwören, Helene, daß die Zuneigung zu meinem Bruder keinen Antheil hatte an Deiner Flucht?" O wie schmählich, daß ich mich auch noch verantworten muß gegen einen so unwürdigen Verdacht ! Nun wohl, ich schwöre Dir und der ganzen Welt, daß ich Deinen Bruder niemals geliebt habe und niemals lieben werde, daß ich die uneigennützige Freundschaft, welche er inir bot, angenommen habe, um mit seiner Hilfe m meine Heimath zurückzugelangen, und daß er sich während die ser letzten Tage nicht anders gegen mich benommen hat, als ein Bruder gegen seine Schwester. Ist Dir das genug '" Mir ist es wohl genug, liebe Helene, aber die Welt wird sich schwerlich daran genügen lassen. Sie glaubt in solchen Fällen niemals an das Borhandensein einer uneigennützigen Freundschaft, sie wird auch Deiner Erzählung keinen Glauben schenken." Aber Caesar wird sie bestätigen und ich denke, er wird die Verleumder zu züchtigen wissen. O, wäre ich ein Mann wie er, und nicht ein schwaches, wehrloses Mädchen, wahrhaftig, es sollte Niemanden geben, der ungestraft meines Vaters Ehre oder die meinige anzutasten' wagte ! Ich hoffe. Dein Bruder wird sich erinnern, was er meiner Rechtfertigung schuldig ist." Und wenn er es dennoch vergäße ?" Helene blickte sie starr an, ohne den Sinn ihrer mit scharfer Betonung herausgestoßenen Worte zu verstehen. Wenn er es vergäße sagst Du? Hältst Du ihn für einen Feigling V Vielleicht für etwas Schlimmeres als das. Aber ich will Dich nicht ohne Grund ängstigen. Noch ist ja nichts ge schehen. Noch wissen wir nicht bestimmt, wo das Alles hinaus soll ! Beantworte mir nur noch eine einzige Frae und sei nicht böse, daß ich sie an Dich richte, aber ich bin vielleicht die Einige in diesem Hause, die es gut mit Dir meint, so wenig Zuneigung Du auch nach Allem, was geschehen ist, für mich empfinden kannst. Du würdest Caesar also nicht hmathen wollen, auch wenn es der einzige Ausweg wäre. Dich vor der Ver leumdung der Welt zu schützen ?" Helene stand hoch aufgerichtet vor ihrer Cousine, und es war gewiß kein Zweifel in die Aufrichtigkeit ihrer Worte zu setzen, als sie mit stolzer Festigkeit er widerte : Ich würde ihm niemals meine Hand reichen, niemals! Und Du magst das Jedem toiederholen, Albertine, bei dem Du einen so wahnwitzigen Gedanken wie diesen vermuthen kannst ! Ich würde Deinem Bruder nicht angehören können, auch wenn nichts in der Welt hindernd zwischen uns stände ; denn ich habe Dir schon einmal gesagt, daß ich ihn nicht liebe. Aber es giebt außerdem noch etwas, das uns trennt, und das eine Kluft zwischen unS aufreißt, über die mich selbst die glühendste Liebe nicht zu tragen vennöchte : das ist mein tiefer, glühender, unauslöschlicher Haß gegen seinen Vater!" Unter solchen Umständen hast Du allerdings eine große Thorheit begangen, als Du Dich zu einer Flucht unter sei nem Schutze bereden ließest ; aber die ungleich größere Thorheit wäre doch die gewesen, in eine Heirath mit ihm zu willigen. Ich hoffe, daß Du fest blei den wirst, wie man Dich auch immer in dieser Hinsicht bedrängen mag !" Ihre Unterhaltung wurde durch Frau Amelie's Eintritt unterbrochen, welche sichtlich keineswegs angenehm überrascht war, Albertine hier zu finden, und welche nach einem strafenden Blick auf ihre Tochter, den diese ab:r gänzlich unbeachtet ließ, ihre Nichte aufforderte, in des Oheims Privatzimmer zu kommen, wo sie von diesem und von ihrem Vormund zu einer ernsten Unterredung erwartet werde. Einen Augenblick schwankte He lene, ob sie der Aufforderung folgen solle oder nicht ; dann aber erwiderte sie kurz und kühl, daß sie sogleich erscheinen werde ; denn es war ihr fester Entschluß, von heute ab nicht mehr die stumme und willenlose Dulderin zu bleiben, sondern ihren Feinden offen in's Auge zu schauen und trod ibrer lcbwacben Kräfte und. der

e?! j. ... ' ,. ? etschiidenheic ihret Äaffen chneK-je den KaW mit ihnen auszunefnl: Es .ettisprach nux dem wtlerwogenen Plane des Doktors, daß Franz Springer seine Nichte mit tief gesürchter Stirtt und mit allen Anzeichen eines iinverminderten Zornes empfing. Ihre ruhige und feste Haltung, die sehr wenig Don der demüthigen Zerknirschung einer reuigen und bußfertigen Sünderin hatte, würde ihn jedoch ohne Zweifel von vorn herein stark aus der Fassung gebracht haben, wenn ihn nicht der Doktor durch einen scharfen Blick oder durch eine gclegentliche Zwischenbemerkung immer wieder aufzurütteln und zu unterstützen gewußt hätte. Er begann damit, noch einmal alle die Wohlthaten herzuzählen, mit denen er einst ihren Vater und neuerdings, fie selbst überhäuft habe, und da er während des Sprechens mehr auf. seine Wohlgepflegten Fingernagel, als in das Ge sicht seiner Nichte blickte, so konnte er auch den seltsam düsteren und drohenden Ausdruck nicht bemerken, welchen ihre Züge annahmen, als er seines Verhaltens gegen ihren Vater Erwähnung that. Erst als er eine kleine Kunstpause eintreten ließ, gleichsam, um ihr ein Wort der Entschuldigung oder eine Bitte um Verzeihung zu ermöglichen, gewahrte er die eigenthümliche Veränderung auf ih rem Antlitz, und dieselbe war gewaltig genug, um ihn für einige Augenblicke deftig erschrecken zu lassen. Er blickte hastig zu dem Doktor hinüber, und erst die Ruhe und Unbeweglichkeit desselben gab auch ihm seine Zuversicht zurück. Er zog es aber vor, nicht länger bei dem zuerst berührten Gegenstand zu verwei len, sondern kam ohne weitere Umschweife auf Helenens Flucht und auf die Schande zu sprechen, die damit angeblich über sein bisher so geachtetes Haus gebracht worden sei. Schweigend hörte seine Nichte der Fluth von Vorwürfen zu, die er über ihr Haupt ausaotz, und erit als er sich m der Beschimpfung zu versteigen wagte, sie habe nicht wie tn ehrbares Mädchen, sondern wie eine leichtfertige Dirne gehandelt, unterbrach sie ihn mit dem ganzen Stolz und der ungeheuchel ten Entrüstung einer im tiefsten Grunde beleidigten unschuldigen Mädchenseele. Sie erklärte ihm, daß nichts Anderes als der Wunsch, diesem verhaßten Hause zu entfliehen, die Triebfeder ihrer Hand lungsweise gewesen sei, daß sie sich selbst keinen Vorwurf zu machen habe und daß er nur seinen eigenen Sohn zu fragen brauche, m die Grundlosigkeit seiner Beleidigung einzusehen. Franz Sprittger gab sich den Anschein, als würde durch dieses Ableugnen einer offen zu Tage liegenden Thatsache sein Unwille noch mehr gesteigert. Höhnisch fragte er sie, ob sie wirklich im Ernst glaubeir könne, noch irgend Jemanden von ihrer Unverdorbenhett zu überzeugen, nachdem sie bei Nacht unV Nebel heimlich mit ei nem junaen Manne davongegangen sei, nachdem fie sich sechsunddreißlg Stunden lang in einem der berüchtigtsten Häuser der Stadt aufgehalten, sich bald für die Schwester, bald für die Ehefrau ihres Begleiters ausgegeben habe und schließ lich in einer Situation überrascht wor den sei, welche gar keinen Zweifel an der Vertraulichkeit ihres gegenseitigen Verhältnisses zugelassen habe ! Sprachlos vor Ekel und Entrüstung hörte ihm Helene zu. Daß man es selbst nach ihrer bestimmten und ent schiedenen Erklärung noch wagen würde, diese unerhörte Beschuldigung geen sie zu erheben, das hätte sie nicht für möglich gehalten, und sie gab sich keine Mühe, ihre grenzenlose Verachtung niederzukämpfen, als sie ihrem Oheim antwortete: Ob das Haus, in welches mich Dein Sohn geführt hat, ein berüchtigtes war, weiß ich nicht, daß er mich für seine Schwester und für seine Frau ausgab, geschah ohne mein Zuthun und trotz meines Widerspruchs, daß aber in dem Allen ein Beweis für mein Vorgehen läge, trotzdem ich Euch meine Unschuld betheuert habe, kann Euch nur die eigene Erbärmlichkeit glauben lassen. Ich werde fortan kein Wort mehr zu meiner Vertheidigung sagen ! Seid Ihr doch die Letzten, die ich als Richter über mich anerkennen würde. Verlangt es Euch nach einer weiteren Auskunft über das, was während der letzten Tage ge schehen ist, so mögt Ihr sie Euch von Caesar geben lassen!" Sie wollte sich entfernen; aber ein harter Zuruf ihres Oheims hielt sie zurück. Ich weiß sehr wohl, wie ich mi, Dein zuversichtliches Auftleten zu erklä ren habe", sagte er, denn Du baust offenbar auf die Ritterlichkeit meines Sohnes, der viel eher das Schlimmste über sich ergehen lassen, als Dich durch ein Geständniß kompromittiren würde. Sein Zeugniß aber kann unter diesen Umstanden keinen Werth für uns haben, und selbst, wenn wir ihmund DirGlauben schenken wollten, so würde sich die Welt angesichts so schmachvoller Thatsa chen Niemals von ihrer einmal gefaßten Ueberzeugung zurückbringen lassen ! Du hast Deinen guten Namen unwieder dringlich zerstört, und das Traurige an der Sache ist, daß auch ich diesen Namen trage, daß mein ganzes Haus für alle Zukunft unter der Ehrvergessenheit zweier Kinder leiden müsse, wenn ich mich nicht mit schwerem Herzen entschlie. ßen wollte, in daS Unabänderliche zu willigen !" Deine Einwilligung? Zu meiner Heimreise nach Amerika ?" Ach Thorheiten !" mischte sich jetzt der Rechtsanwalt mit scharfer Betonung ein. ES wäre besser. Du gäbest daS Komödiespielen und die thörichte' Ver stellung jetzt endlich auf. Dein Onkel spricht von seiner Einwilligung zu Eurer Heirath, für die Du ihm wahrhaftig auf den Knieen danken solltest !" Zu meiner Heirath ? Mit wem ? Doch nicht etwa mit Caesar ?" Hat man jemals eine solche Verschlagenheit gesehen! Mit wem sonst, als mit ihm ! Seinem guten Namen zu Liebe will mein Freund Springer auf alle die schönsten Hoffnungen verzichten, die er auf seinen Sohn gesetzt hatte, und will eine Schwiegertochter willkommen heißen, die sich wahrlich nichs in der besten Weise in sein HauS eingeführt hat." Um Helene's Lippen zuckte ein bitteres Lächeln. .Sie werden veneiben, Lerr Doktor.

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ivmn ich Zonen Und mettteni jyttnt liicht viel Dank weiß für diese Güte und mich sogar veranlaßt sehe, dieselbe ohne Weiteres zurückzuweisend Ich habe niemals den Wunsch gehabt, eine Tochter dieses Hauses zu werden." Ah, das ist ja eine ganz neue Wendung der Dinge !" meinte der Doktor mit gut gespielter Überraschung. Das gnädige Fräulein hat sich also die Sache schon wieder anders überlegt und es ist ihm nur um einen kleinen VergnügungsAusflug zu thun gewesen. Nun, mein Kind, das mag wohl amerikanische Sitte sein, hier in Deutschland aber kennt man dergleichen nicht, und ein Mädchen, das sich einmal bis zu einem solchen Schritt vergessen konnte, wird um seinen Willen überhaupt nicht mehr befragt. Als Ihr Vormund habe ich nicht nur für Ihr leibliches Wohlergehen, sondern so weit das in meiner Macht steht, auch für Ihre Rechtschassenheit und für Ihren guten Ruf Sorge zu tragen. Ich erkläre Ihnen also kurz und bündig : Sie werden binnen heute und vier Wochen Ihrem Cousin, Herrn Caesar Springer, Ihre Hand reichen ! Dagegen giebt es keine Einrede! Haben Sie mich verstanden V' Und ich erkläre Ihnen, daß ich viel eher ineinem Leben freiwillig ein Ende machen werde, ehe ich einem Manne an gehöre, den ich nie geliebt habe und nie mals lieben werde !" Das hättest Tu Dir überlegen sollen, Helene, ehe Du ihn verleitetest, mit Dir zu entfliehen 1 Jetzt ist dergleichen schlecht am Platze ! Ich sagte Dir be reits, daß ich mich nur mit schwerem Herzen zu dieser Heirath entschließe; aber nachdem ich einmal dahin gekommen bin, ist es auch mein fester und unabänderlicher Wille, daß mein Sohn seine unbegreifliche Thorheit durch ein? eheliche Verbindung mit Dir wieder gut mache!" Aber mein Gott, so befragt ihn doch nur selbst, ob zwischen uns jemals auch nur mit einem einzigen Wort von Liebe die Siede gewesen ist !" rief das geängstigte Mädchen. Er hat so wenig jemals daran gedacht als ich !" Nrni, das werde ich doch wohl am Ende besser wissen müssen !" meinte Herr Franz Springer mit einem höhnischeu Lächeln. Noch vor einer halben Stunde hat er mich inständigst un; meine Verzeihnng und um meinen Se gen gebeten. Du siehst also, wie wenig Eindruck das Tugendschauspiel, 'das Tu da aufführen willst, auf uns machen kann!" Ein energisches Räuspern des Rechts anwalts beivies dem 5laufmann, daß er mit seinen letzten Worten eine Thorbeit begangen habe, und er hielt denn auch sofort erschrocken inne. Helene hatte den Griff der Thüre, auf dem bis dahin ihre Hand geruht, losgelassen und war wieder dicht an den Tisch herangetreten, an welchem ihre beiden Peiniger saßen. Wie?" rief sie mit zornblitzendcn Augen. Ist das die Wahrheit? Eine solche Ehrlosigkeit hätte Dein Sohn begangen ? Und Du kannst glauben, daß ich dadurch eher geneigt sein würde, mich Euren Wünschen zu fügen ? O, ich hätte mir wohl denken sollen, daß er nicbt besser sei, als Ihr Alle !" Sie haben Ihren Oheim mißverstanden, liebe Helene," siel ihr Doktor Harras in'ö Wort. Ihr Cousin ist nur einem Gebote der Ritterlichkeit gefolgt, wenn er sich freiwillig bereit erklärte, sein Unrecht durch eine Heirath gut zu machen und da durch JhreEhre vor der Welt wiederherzustellen. Er ist zu der Er kenntniß gekommen, daß es kein anderes Mittel da;u gebe, und Sie sollten ihm dafür dankbar sein, statt ihn zu beleidi

aen. (Fortsetzung folgt.) Vom Auslande. Wie grvß Leichtgläubig-, keit und Thorheit heutzutage rn England noch sind, das zeigt folgende, in engli schen Blättern erschienene Notiz: Am 2L. August waren die Gläubiger eines gewissen John Unwin, Messerschmied meister in Sheffield, der seine Zah-lungs-Unfähigkeit erklärt hatte, verfammelt, um den Bericht des Massenverwalters entgegenzunehmen und über ihr Verhalten dem Schuldner gegenüber zu beschließen. Es stellte sich heraus, daß die Passiven 7000, die Activen blos 40 Pfd. Sterl. betrugen. Wie war der Mann in diese Verhältnisse gekommen ? Er hatte eine Gesellschaft gegründet, welche den Zweck hatte, die Beweise da für auszubringen, daß das englische Volk identisch sei mit den verlorenen zehn Stämmen Israels (!) Gewisse Dokumente, welche diese Identität beweisen würden, sollten in dem Hügel von Tara, in Jrland vergraben liegen, und nun diese! ben an's Tageslicht zu fördern, wurde der sogenannteTara-Fonds gebildet.wel cher dem intelligenten Gründer sieben tausend Pfd. Sterl, eintrug. Leider wurden die Ausgrabungen nicht einmal an gefangen, die Leute verloren die Geduld und so kam der Zusammenbruch. Die Gläubiger erkannten, daß da nichts zu retten sei sie überließen den Betrag der Actien, vierzig Psd. .Sterl., dem Mas senverwalter für seine Bemühung unr entließen" den Schuldner. Schöne Zustände scheinen in der brasilianischen Heeresleitung vorzuherrschen. Die Monturstücke des Heeres kosten, so schreibt die Blumen auer Zeitung", dem Staate jährlich die respektable Summe von 1500 Contos, und dabei ist die Bekleidung der Trup pen, namentlich in den Provinzen, eine jämmerliche. Meldeten doch erst in vo riger Woche verschiedene Blätter, daß die Truppen in der Hauptstadt seit acht Monaten kein neues Schuhwerk bekommen hätten. Auch dürste noch in Erin nerung sein, wie vor 2 oder 3 Jahren alle Welt 'erstaunte, als die Zeitungen meldeten, daß so und so viele Kisten Schuhwerk von Rio an die Garnison von Matto Grasso abgeschickt wurden, von denen aber keine Kiste angekommen sein soll und die Truppen barfuß laufen mußten. Die Geschichte sollte damals untersucht werden, man hat aber nie nehr etwas davon gehört. Merrschaumpfeifen, lange deutscht Pftisen, Cigarnnsvitzen : etc. bei Wm. Mucho, No. 199 Ost Washington Str.

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(Gcldcnc Medizinische Entdeckung) Seilt alle Abschlage ton ewe, gewöhnlichen 5lnn, ode? Blatter biS in dkn sckllmmsten ?rml,In Oüiittiii. .2i k i. V ' vu iwuvt, Tchuppigkeit oder Rauheit der Haut, kurz alle durch unrkweS Blut verursackten rankbriten den durch diese mächtige, reiuizente und stkrkenre nnet dern?untkn. Unter ibrem wehltbätizen Sioflusse hkilen groke srcssende eschyoüre rasch. Jbre Kraft bat llrti rtnmevtiA 4 fv;s.... 0 Jr. 9 . ui j.'ruui:a vvn scnipinouf allvit.se.Ra,!,. Blutschwäre. Karb?nkcw, wun-f?.Wftt-eschrvüren und eschwul,ten, Huktgel,nk;Krankdeit, Knie, kchwamm, ropf citt dicken, HalS und erwei, Meist. Mag sende ehn Cents tu lmarfi?Jur "ne mit abritten Abbildungen auS. v!aÜe!f Abhandlung üb HauUrankheite, oder ten. selben Setrag für die Abhandlung über Ckrcfelletden. Lv?? Flut i da Aden." Man rewiqe tS ?T Jfi 1 Sebrauchvon Pr. Pierce'g Golden Äi. "feßü u?..w. BfSSSfe "K-k.. Die Schtvindsucht, !!Ä ?kroftlkrankheitdtt Lunge l wird durch dles, (Sottesgabe ron einem Heilmittel cknell und J,iHera1 Fortschritt gehemmt und gebellt, wenn das Mittel kingknommen wird, ehe daS Leiden die letzten Statt erregt Wegen ihrer wunderbaren Macht über dies schrecklich tödtltck Krankheit bat Dr. P te re. alö r diese jetzt berühmte Arznei zuerst dem Publikum dar, bot, im innft daran gedacht, ste eine t'onsumplko cvrlchwtndsuchts-HeUmittel,,u nennen, bat aber diesen Namen fallen lassen, weil derselbe zu beschrankt für eine Ärznek. welch tnfolqe ibrer wundnbaren Bet, elniqunz tontfa oker sNtleuder, Iterativer oder sifteverbessernder, ant'bi'.tös, brustlösender und nabrende? Etzenschasten ehne gleichen ist, nicht nur alS ein Heil. Mittel gegen Lungenschwindsucht, sondern gegen alle Chronischen Krankheiten Leber, des Blutes und der Lunge. .f?mn ?" l$ schläfrig, schwach fablst, blaß. bliche HmttaÄe eder gelbltcd braune Decken im (Je, 5? "."be hast: wenn Du häufigen Kopfschmerz oder Schwindel, Uebelgeschmack im Munde, innerlich fcije oder Frösteln, abwechselnd mit deißem Blutandrana. hast: wenn Du niekerzeschlazen und von düstern T,et ficfüfclen erfüllt Hfl; wenn Teia Appetit nnrezelmÄhtz und die Zunge belegt ist, dann leidest Du an er dauungsbeschwerden, Tyjpepste und Leber, krankheit oder alligseit. In ticken Fälle spürt an nur einige dieser Evmptome. Als ein Heilmittel geaea alle solche Fälle ist hr. l'ierce' üolden Jledlttl DiscoYerj ohne Gleichen. . LnsnZchwache, Blutspelen, Kur,, thmigkeit. uströhrenentzSndung, schltm men Lasten, Schwindsucht und verwandte L?idea ist sie ein unfehlbates Heilmittel. .?. &ntJ Jt1)ttJtat in Briefmarken für Dr. l?'yabt Schwindsucht. Bei pothekern Kreis $!.OO, "üfigssr Vorld's Dispsnsary Usdical Association, Eigenthümer, 663 Main Str., Vnffalo, K. y. $500 Belohnung wird ron den Eizenthümern von Dr. Sage' Catarrd Remedv für einen Katarrhfall, welchen sie nicht kurtren können, auszeboten. Wenn man einen ekelbaften vder anderen Ausfluh aus der Nase, theil, weisen Verlust des VeruchS. Se iTimnit3 nh. (tlifi.( tnw. rw . 1, ..m vryvio, Vil'lC tugkN dumpfen Schmer, oder drückende Gefühl im Kopfe hat. ta Schwindsucht ftlarr' Tausende solcher Falle enden ?fnait' i? 5 Renedv heilt die schlimm. ?.iflit ".ÄÄf' -pstrkaltnng und k' rrhalem opfschmerz. eoLenlö. . H. DOM'S I. X. Ii. GsssVölNe. Aaö öefle NV cefen! Gebr. Warrneling, BücLerei Gonbitorei, Aß. 175 Wadison Avenue. Zcc Crean nud feine Cakcs aller Sorte Bestellungen für Hochzeiten und Gesellschaf, ten werden prompt ausgeführt. Stollwer5 Prima-, Vanilla-, Chokolade und Braufe-Bonbonö. Sine große Auswahl don Kuchenverzierungen aller Art. Etablitt 1850. MMSOFS Blitz-Ableiter Co. Da wir die einzi gen Fabrikanten im Staate sind, können wir Ihnen von 1 bis 30 Prozent an irgend einem Blitzableiter, welcher in hiesigem Markte verkouft wird, ersparen. Sprecht in der Fabrik vor und hört die Preise, ehe ihr anderswo kaust. No. 1 rSttd Delawarepr. - Indianapolis, Ind.

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Eisenbahn Zeit .Tabelle. nkunst und bgang der Elsendahnzöge in Indianapolis an und nach Sonntag, den 3. Januar 1886. Seffersoudille, Nadisou n ZndlevapollZ Ltseüdahu. Abgang: 2d fr tta.i.. 4.15 Bin I Anknüst: HalRatI. 9.4 bMtXtflfllO.Ä tkm 5 ad Nee . 8.15 B 3b AMab all 3M R I 3 6.45 JJietS88Wal.OBa lr. 461 Saudalia Liue. Ratilrei . 7.30 ?a um chv,k,L, J.45Ca all BBger,..l0.(OC cg vffnI. .. 4U5, urxnt 1.1 B. StmtsBtifec 4.00 Boeifle r ItAO 22isttniS3alI...i0(0fcm: I "DH , ?Bd Tleveland, Tolumdus, kinclunan und 3aM Schnell, 3 34R napoui iieuvayn- (Set Line.) Pfrf I.. 4.00 Km 5!Lt8iJtfl .ob ast 3s.ii.r Anders ... l.MRfe ..JcktL,l1 , 6 etStrlllUSRni ndkkl ...10.10 Brn Xnt4ii l ffi.llU V P F.... 7.10 m L3 5oshka?5.Z.d0 Na rig?rwood Division, C. .T.nnd I. gang tätlich. 4.C0C. glich. 1.40 10.4S B 1135 15 1U.1U m 11.05 m z.oo tätlich. 5.50 m 6 4 täglich. 4.40 Km taa 114.10.11 o fim Ubby. 71 1 Ri.rt ji 1 v ro 1 Stukinnati, Indianapolis, Ct. Souls u. Chkag Sisendah. Clnclnnati Division. Cftlouilo.ftS. 4.00 Brn I nfcianau ee lainii. Ctncinttati See 11 33 m 4S.Sx P . 16.4 R ink. StC 6.4U m w 11 m (in 1 m MS " - " L'tN Sm. ii it M Betm ,.... 43 4 m 18 fi ! iaglich !((. IMRi Chicago Division. Vo Butt f f. 7.10Brn hieag IRctlp. 13.10 9tm ejlint i 6.10 0 9 täglich I ! C Xtt (t( cn 9 . täglich .. Z. favett, ..z.ick. liUtUir. e tnkinnatt ee. t'MKu VitUbura, Cincianati & St. SonU isendahu VPZU!5V ,ich et aut. r täglich 4.30 juo 45t. 9.40 4l aulgc- B B omm.necnnui.0 iCn fi tflgUQ U.Q C3 SRI)ceaulfl. 2) aul. Sonntag 4.00 Km S,tag .... T.A M R9iatt R8?I08B rttglich l h.. 4.5b Rm : täglich..... 10. Tastern Zirail tgl 4 IQ fim SSefler ... 9.40 Rm Chicago ötote via Zkokomo. El)iego Echn,, ,zd'i Lo. UB tfl. 11.15 D echntBjuf... 4.00 8 h,cagorvr,Z.ll.OO d l JdxI'5 oh. I 9svxtl S.3S Vabash, Et. Louis & Pacific. Xftctic all 7.15 Brn blA 9 (tag 8.1 8iiäX..U.i U h fttl. tf. 8.04 Cm X 9t 2.15 X ktzi Wich , t ci 7.10 Zb ICl OOftSft 15 2t Mich, tt, un ftt Zolb Ji ll jO Slo ßo.l uafne. 1.40 Cm Sadianapelil und Cisccssef Oücsba&a. all 5 atro 9 7.U B I Bincinncl Scc.10 ü V BlBctnncIftcc. 4.40 zn I Kali itti. 6.80 a Cinewati,HamiltonIndianapslieisenbah. Jdp 618 31 g 4.00 onni ilptBimcc 80 tm onVttuacu B.30 M ail. UM Cm 3nbp4lu et. 8.11.00 Km I Jnd, u etjutS10.4 tn., D.r.N.A 3.&0 m ätnetnnott Are M Sudiana, Vloomwgton ndVefter viseudah. rc Es ail.. 7.M)Brn an Z(i98c d.'O St C l 13 00 M Kü I l ta,lv.do d aflent e 1. tctfiltf 4 00M Cine epie 10.40 rn UUatikl. 3.4S M 9t9tt 8.30 O Oeftliche Division. Ofll.rNail....4.Z0Sm I Vaeifte irres... 7309 3 is 10 80 Xm Wlik IP .... 4 44Xm Z&al. ftcprel.... 9 00 äb Atlantik 9iv.... 4 0SNm Indianapolis nnd 0t LoniS visendah. Tag 9xvxtL cc. täglich 7.2i Bm vtt u t L 9r. S.h.0 m V u Ct 8 I täglich I 11 CC.10X3 9Cm l'imt Erv tgl... 11.44 m D tt B 9x tla cc 3.44 rn oeil Passeng, .10.00 ftai Dar e e lägl. SL5m Jndtaopoltl k 3.34w LoniSdille,New Albantz Se Chicago. Air.Line. kbieaa r tal..lZ.,0m lzicag, r. tgl.. 30Lm son, c 10.OU ich. SU, t)te. onon cc 4 4Sm ich SU, hicag. au 11.15m I all. 3 40öm JndlanapoliS, Decatur & Springsiild. Dee 4 Peo Mail S.m eäncfiiuä (Cl.. 3 tuen 3onttzuma cc tgl aua Sonnt. 4 0lZAb SchnU,ug rcs...t0 d,,h Vontezuma Kcc auta Sannt 8B0Ba att tz 3orn Züge mit r c. Lehnftflel. - mU S. Schlafwagen mtt p, Parlor.Eur. WABASB B0ÜTE ! Falls Sie die Stadt ach irgend einer Sichtung hm zu verlassen beabsichligen, gehen Sie zur Wabash Ticket.Ossiee, Zlo. 5K Mefi Wasyiigtgn Straß,, Indianapolis, und erfragen die Fahrpreise nd näheren Mittheilungen. Besondere Aufmerksamkeit dird Land-Kaufern und Emigranten zugewandt. NundfahrKTickets nach allen Plätzen im Wejten und Nordwesten! Die direkteste Linie nach FORT WAYNE, TOLEDO, DETROIT und allen östlichen Städten ! Tthlvaggos, Palaft-Schlaswaggon?, zuverlässiger Anschluß und ,ollfländige Sicherheit machen die aroße Wabaih Sahn die beliebteste Passagier-Bahn in Amerika ! JF. I. Wade, Distrilt.Paffagier. und Land.Agent. Jndtanapolt. Ink. I 0 S. Smith, General Ticket-Masager. T. C h a n d l e r, Gen..Pass.. und Ticket.Agt., Et. LoniS, Mo. üin'ii, Hamilfon ö Dayton Baiin, rS-TSglich dniZüge nach und von? Gineinnstr, unk allen Ortschaften veördlicb, südlich u. Oestlich. PSuttliche Verbindung mit allen Zügen ach Dayton, Tolodo, Detroit Ss Soffinaw. Wegen Anttnvft und Lillet dende um sich an den Agenten, Scke Illinois Strafe nn Kentncky Avenne eder Union Depot. am te,so, .?,. S..arind, Vlnt.