Indiana Tribüne, Volume 9, Number 357, Indianapolis, Marion County, 15 September 1886 — Page 4
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HicsigeSs Indianapolis, Ind., 16. September 1886.
An unsere Leser ! Wir ersuchen unsere Leser alle Unre gelQäßigkeiten in Bezug auf Ablieferung der .Tribüne uns so schnell wie ößlich mitzutheilen. Tik Lser dk .Tribüne- find ersucht, keine ASon mntlgldr an die CrSgcr, fond. nai an Herr Echmivt, unsern ollctto oder in der Osftce ,u lu ,adl,n. Herr Schmidt tft für all au der Osftee gehenden Zeitungen verantwortlich, stellt selbst seine Träger an. und alle entstehenden Verlust falle ihm ,11. Wir bitten deshalb ihn ror Schaden ,u bemah. rn, der ihm dadurch rwachsen könnt, da Subskrtx ttongldr an Jemand ander al an ihn, der in der Office bezahlt erden, e müßte denn der betr. Ziljtx eine von Herren Schmidt unterzeichnet Qnmung haben. divilstaudöregister. (tt ,zstt a, find i MI f tl dk ßuttix.) Geburten. Mary Pattison. Knabe. 12. Sept. JameZ M. Meher. Mädchen. 12. Sept. Heiratb en. Elmer E. Clingler mit Lktitia Platt. John F. Henntssty mit K. A. Wilson. D. E. Warren mit Lillie E. Pettigrew. Patrick Ouigley mit Louise Weisbrod. Georg A. Woods mit Hulda A. HiggS. Edson W. ttilders mit ff. M. Harrision. Peter Carpenter mit Mary Lovings. William E. Goodnow mit M. I. Allen. Georg W.Dill mitLizzie Murd. LouiS Tisch mit Dora Smith. Tode fälle. John Schweiber. 52 Jahre. 12. Sept. Frank Fleitz. 19 Jahre. 14. Sept. XS- Seit gestern ist die Supreme Court ieder in Sitzung. 5?auke Mucko'S "Lost Havanna Cijars". IQ- Süarlaüfieber 397 Süd Dela wäre Str. Dyptheria 60 Jletcher Ae. und zwei Fälle 92 Agnes Str. Die besten Bürsten kaust man bei H. Schmedel. No. 423 Virginia Aoenue. Georg I. McGinnis wurde htute als Vormund über Susan Helin eingibt. Jacob Bauer wurde heute als Testamentsvollstrecker über die Nach lassenschast Bon Jacob Gütig eingesetzt. Wollene Jacken und WinterUnter kleider sink) jetzr. so lange es noch warm ist. sehr billig zu haben bei John Rosenberg. 196 Ost Washington Str. Herr G. Leuckhardt, ein Miiglied der sozialistischen Sektion, der bei Lauter - & Frese arbeitet, ist zum Vormann avan cirt. 18 Anna GreaveS verlangte beute von John S. GreaveS geschieden zu werden und zwar auf den Grund hin, daß derselbe sie verlassen hat und nich! süc sie sorgte. Merrschaumpseisen, lange deutsche Pfeifen. Cigarrenspttzen etc. bei Wm. Mucho. No. 199 Ost Washington Str. t" Dak wir hie? glücklicherweise von dem Schrecken der Cholera noch nicht heimgesucht wurden, daran nun daran trägt unsere Gesundheitöbehörde keine Schuld. IS- Ein Wirth, dessen Lokal sich in östlicher Richtung vom Courthause be findet, ersucht uns zu bemerken, daß die Boycotter, ehe sie doycotten gut daran thäten ihre Sausschulden bei ihm zu bezahlen. - Im Polizeigericht war hcute nicht Besonders loZ. Ein Junge Na mens Ed. Gooöwin wurde bestraft weil e? aus einen Eisenbahnzug gesprungen ist. Vier Andere wurden wegen eines Rausche? bestrast. Eireka rnottled, ächte deutsche Seife garantlrt, offemt zu den billigsten Preisen Franz Bergmann, Händler in c&rbonized & caustic Seife, Potasche und Borax. Bestellungen werden Punkt !:ch besorgt. tT Die Grobgeschworenen haben heute folgende Personen in Anklagezu stand versetzt : Logan Buley, wegen E:n druchk in einen Eisenbahnwagen. John Acher und Mary vunter Acher wegen GrobdiebstahlS. May Hunter wegen Diebstahls einer Kanne Sardinen. Sarah Otto wegen Diebstahls von zwei Bettdecken von SilaS Hunter. . ES soll kein bioser Geschästspusf sein, wenn wir heute unsern Lesern das Geschäft .deS Herrn Carl Möller N s 161 Ost Washington Straße in empfehlende Errinnerung bringen Herr Möller ist allerdings einer der älte sten Anittgekunden der .Tribüne" und sollte sich schon deshalb der Kundschaf der vielen Freunde der Tribüne erfreuen. die Art und Weise seinerGeschäftSführun rechtfertigt aber auch eine Empfehlung dieses Geschäftes so vollauf, dab wir nur wü.ischen, unsere Leser mögen sich selbst davon überzeugen. Für den Herbst ha Herr Carl Möller wieder ein reichhaltiges Lager von einheimischen und importirten Tapeten, sowie eine große AuSwahl in Rouleaur und Oeltuchen eingelegt. Au mäbige Preise und reelle Bedingung sann man rechnen. Zu den besten FeuerVerstcherungS Gestllschasten deS Westens gehört unde dingt die .Franklin- von Indianapolis. Ihr Vermögen beträgt $320,000. Diese Compagnie reprSsentirt die .Northwestern Nattonal" von cuwauree, Vermögen I1.007.193 92 und die .German Ameri. can" von New York deren Vermögen über $3.095.029.59 beträgt. Ferner re. räsentirt sie die .Fire Association os London Vermögen $1,000.000 und die Sannover os New sl)otr nrn ernem Aer mögen von $2,700.000. Die .Jranklin iu namentltS vesoald zu empleylen, wet fte nicht nur dillige Raten hat, sondern - . m m . vtil auder oen regelmamgen vtam nufi bei aroken Verlusten kein Auf sSlaa erfolgt. Herr H e ? a n T. I r a n d t, ist Statut für die hiesige
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Das beste, reinste und Verschwunden. Vor etwa zwei Wochen verlieb Joseph Morris sein Hau? No. 395 N,rd Galt' fornia Straße und sagte daß er nicht zum Mittagessen heimkommen wttde. Er ist aber bis zur Stunde nicht zurückgekehrt. Frau Morris hat volles Vertrauen zu ihrem Manne und sagte deshalb nicht? über die Affaire. Nun ist sie ader zu dem Schlüsse gekommen, dab ihm ein Unglück zugestoßen sein kann und sie unterrichtete deshalb die Polizei von dem Vorfall. Der Vermißte ist ein starker Mann, 45 Jahre alt und ein Waagemacher. Sein Geschäst befand sich 22 Süd Alabama Straße. Die Polizei wurde gestern Abend be nachrichtigt. daß die 16 Jahre alte Addie Frady von ihrem Elternhause in Frank lin verschwunden ist. Da? Mädchen ist blödsinnig. DaS UuglückSkapitel. DaS kleine Kind von H. Prange No. 315 Nord Pine Str. verbrühte sich durch lebendes Wasser, welche durch einen umfallenden Kessel sich über daS Kind ergob. Ein Knabe, welcher bei EvanS. Eavy 6: Co. angestellt ist. zerquetschte sich bei der Arbeit die rechte Hand, indem er sie in ein Kammrad brachte. Sin irrsinniges Ehepaar. Nancie und Wm. Jackson No. 83 Lockerbie Straße wohnhast, ein bejahrtes Ehepaar, wurde sür irrsinnig erklärt. Frau Jackson ist eine alte 0 jährige Frau und leidet an Altersschwäche. Ihr Mann st dem Trunke ergeben und eS ist der elbe, der kürzlich einen so verzweifelten Selbstmordversuch gemacht hat. Board of Conncilmkn. Gestern Abend fand eine Spezialsitzung der Councilmen statt. Abwesend waren die Herren CummingS, Haugh, Herig. HoweS. Mack, McGrosrty, Reinecke und Stuckmeyer. DaS Contraktcomite berichtete zu Gun sten Vergebung folgender Contrakte: Für den 2K Fuß Server in Delaware, zwi schen St. Mary uns Nortb Straße an Fulmer und Seibert sür 53 24 per Fub. $53 für Basin und 583 für jedes Man Hole-. Für Verbesserung der Seiten wege der DaviS, von Bickmg Straße bis zum Endpunkte an (Leo. W. Buchanan sür 35 Cents p:r laus. Fub. Für Ver besserung deS südlichen SeitenvegeS und Gosse an Morris Straße, von Madison Avenue bis zum Ieff. Geleise, an I. LSpaulding für 43 Cents für Pflastern der Gosse, 42 Cent? für Einfassen undZ5 Cent? für SeitenmegPflasteruna. Für Bekiesen der Kctcham Straße. Pflastern der Gossen und Seitenwege, zwischen Sinker und Merrill Straße, an Fulmer und Seibert für 35 Cent für Pflastern. 50 Cents für Einfassen. 35 Cent für Seitenwegpflastern und 49 Cent sür Be kiesen. Für Bekiesen der ersten Alley südlich von Merrill, von Ketcham Straße bis zur ersten Alley östlich von Alabama Straße, an Fulmer und Seibert, sür 25 Cents per laufenden Fuß. ES wurde beschlossen, die Straßen zum AuSstellungSgebäude nächsten Sonntag bei der Straßenparade und während der StaatSfair begießm zu lasten. Der Bericht wurde angenommen. Gin schönes Geschenk. Die Virgin Salt Co. von New Haven, Conn. offerirt. um ihr Salz in jeder Familie einzuführen, jedem Käufer eine 5 10 Cent Packets einen .crazy Patchwork Block- in zwölf prachtvollen Farben mit den neusten Fancy Stichen auf einer gro ßen lithographirten Karte mit einem Jdealportrait in der Mitte. Virgin sah ist daS beste für HauShaltungSzwecke. ES ist daS reinste und weißeste Sah. das je gebraucht wurde. Ein großes Packet kostet nur 10 Cents. Frage deinen Gro cer darnach. Baupermit. R L. Bradley. Frame HauS an fountain Str., zwischen 7. und 8. Bel Str. $1.750. Taylor Earnetz. Anbau an HauS an 1. Str. nahe Jndiana Ave. $200. Anna C. ArteZburn, Frame HauS an Bellefountain Str.. zw. Christian Ave. und Cherry Str. 1.220. B. F. McFarland. Cottage an Hoyt Ave., zwischen Orange und Linden Str. $500. P. Magel, ein Stall an No. 263 Nord Davidson Str. '$225. I R.Snyder. Stall No. 244 Prospekt Str. $200. W. S. Collier wurde von Squire Johnston um $5 und Kosten bestraft, weil er seinem Nachbar Ernst Haffelt seine nachbarliche Gesinnung dadurch zeigte. daß er besten 5 Hühner vergiftete. Walter Cropper bekannte sich schuldig. mit Netzen pesischt zu haben und wurde um $5 und Kosten bestraft.
Fleisch. Märkte.
Billige: al Mehl. nahrhafteste Brod. Ein WisSer für die Boycott. Wie bekannt schicken die Boycott wie der an die Kunden der .Tribüne" Post karten mit allerlei Drohungen. Die mtisten blieben vollständig unbeachtet. Herr Otto Stechhan jedoch, der Kandi dat sür die Legislatur ist, schrieb den Boycottern eine Antwort, die wir gestern zu unserer vollständigen Ueberraschung in der .News- veröffentlicht fanden, und von der wir vorher keine Ahnung hatten. Die Antwort lautet, wie folgt : Ihre Postkarte, durch welche ich auf den von Ihrer Organisation gesührten Boycott aufmerksam gemacht werde, ist mir zugekommen. Ich bin ein Leser der .Tribüne- und kenne die Gesinnung deS Redakteurs. Ich bin deshalb in der Lage zu wissen, daß kein Blatt in unserer Stadt so eisrig und so fähig die Sache der Arbeiter vertritt, wie die .Jndiana Tribüne" und ich bin erstaunt, daß ein Blatt, welches so viel Raum der Sache derArbeit widmet vonDenen verfolgt wird, welche den größten Vortheil davon.haben. Die Ursache liegt in der Thatsache, daß die .Tribüne- Stereotypplatten benäht. Für sie ist dies eine Existenzfrage. DieS ist daran ersichtlich, dab ein anderes in der Stadt publizirteS Blatt, welches dieses Hilfsmittel nicht gebraucht, feit Jahren Geld verliert, und erst kürzlich seinen Angestellten gesagt hat, sie könn ten daS Blatt auf ihre eigene Verant Wartung herausgeben. In anderen Worten, wenn die .Tribüne, gezwungen würde, die Platten abzuschaffen, müßte sie ihre Thüren schließen, die Arbeiter ver lören ihre Stellen und ein Blatt, daS den Arbeiterinteresikn gewidmet ist, würde seinen Eirfluß verlieren. Ich bin in der Lage zu misten, dab diesem Boycolt persönliche Ursachen zu Grunde liegen und daß kein rechtlich denkender Mann ihn unterstützen kann. Die Angestellten der .Tribüne- erhalten den üblichen Arbeitslohn und sind zufrieden und da diese die meist interesstrte Partei sind. sehe ich keine Gerechtigkeit in diesem Vor gehen. Ich din und war mein Leben lang ein Arbeiter und meine Sympa thieen sind deshalb auch auf Seite der Arbeiter, ich werde jedoch unter keinen Umständen ein Unrecht unterstützen, komme dasselbe von einer Arbeiter oder einer andern Organisation. Gerade so gut könnte man einen Fabrikanten wegen der Benutzung von Maschinen doycotten, wie den Herausgeber eines Blattes wegen deS Gebrauchs von Stereotypplat ten, die Wirkung ist dieselbe warum also einen Unterschied machen? Ohne Zweifel ist dieser Boycolt gerade jetzt wieder erhoben worden, weil die in der .Tribüne- anzeigenden Kandidaten nicht die Feindschaft - der Arbeiterorganisationen herauZsordern können. Für mich selbst will ich jedoch sagen, daß ich Recht in dieser Sache zu thun gedenke, und wenn der Himmel einstürzt, und zwar bis ich überzeugt bin, daß ich im Unrecht bin. Ich leihe meine Hände nicht zu einem Unrecht, und als solches betrachte ich diese Sache. Der Ihrige Otto S t e ch h a n. DaS mannhaste Austreten deS Herrn Stechhan verdient die Anerkennung aller Freunde der .Tribüne Oruadttßtnthums Utdrtrsgunzz. William Wallace, Receiver, an Anno E. CarneS. Löt 13 in Cooher'S Subd. von Lot 63 in A. E: und I. Fletcher'ö Oak Hill Add. $50. William Walläce, Receiver, an So phronia CarneS, LotS 14 und 15 in Coo per'S Subd. von Lot 63 in A. E. und I Fletcher'S Oak Hlll Add. $125. William Summers an FranceS L. Harrlson. LotS 35-40 m Block 39 in Burton'S Nord Indianapolis Abd. $1.675 Jo,ph Cabalzer an George Alig. Lot 2 in Frant'S vudd. von einem Theil der Lot 61 von der Cincinnati & Chicago Eilenvayn fco. Aod. $200. Willoughdy Walling on Martha Mat thems, LotS 13-75 in S. W. Morgan's TrusteeS tzsubd. von LotS 8. 9 und 20 in S. A. Jletcher's östliche Add. $3000. Jobn L Avery an Catharine M. Le wis, Theil von LotS 7 und 9 in Sq. 37, 313 000. David F Swain an Michael GriSner u.A. Lot 32 in Bromn'S Subd.. Theil von OullotS 107 und 108 $375. Catderine M L wis an Jodn L Avery r . . o : sr4.n s..LkUii o . . UI o in uiiicu cuuuiuiuon, 019 61. 38. 39 und 40 in Blackford'S Suddiviston von )0Utl0tS 152 und 154 $2,500 Henry F. Tdomplon an Susan L Wenning Lot 5 in William Mockenzie'Z PT ..tw:..:n 0 sl m im n . UooivIIIVN, 4.UCI1 von JiQl i lNAZllltam son's Subd $800 Joseph V McKernan an Bridget Healy. Lot 74 in McKernan & Piexce'S Subd , Theil von OutlotS 121, $450 Martha MattbewS an Willougbby Walling, Lot 42 in G'orge B. Edward Subd. von Block 19 Johnson'S Erben Astd. $3.900. Barbara Smith an Julia A. Rubush. Lot 8 in E T., S.K k A. E. Fletcher'S Woodlawn Subd. $'2.200. Lynn A Martindale an Walter John, lon. Lot 69 in Harding Howard'S Erben Add. $65.
Etwas über das Schuhwerk.
1. Stiesel, Stieseletten und Schuhe macht man wasserdicht und lange haltbar, durch öfteres Einreihen mit erwärmten Ricinusöl oder Fischthran und indem man auf die Sohlen erwärmtes Leinöl streicht. 2. Feine Lederschuhe werden glänzend und weich, wenn man sie zu weilen mit Eiweiß befeuchtet oder mit einer nicht vertrockneten Schweinsschwarte einschmiert. 3. Ist das Leder roth gerie den, waö durch da Reiben der Kleider oder Gehen im Schnee leicht geschieht, so wird eö durch ein bis zweimaliges Auftragen von .Lederappretur wieder die gehörige Farbe bekommen. 4. Gegen kalte Füße lasse man sich vom Schuh macher zwischen Sohle und Brandsohle eine Filzsohle einlegen oder man lege sie selbst in daS Schuhzeug auf die Brand sohle. Auch eine Cork oder Strohsohle thut dieselben Dienste; erstere kann sogar wiederum ausgewaschen werden, waö der Gesundheit sehr nützlich ist.-5. Auch Lösch oder Fließ-Papier, öde? eine Schweinöblase um den Fuß gelegt, schützt gegen Kälte. Die Schweinöblase hält auch das Waffer ab. wenn sie vom Schuhmacher in den Vorschuh eineö starken ArbeitlstiefelS gemacht wird, und der Stiefel ist somit wasserdicht. 6 Schuhe mit Gummizug stelle man nicht in daS Helle, wo die Sonne viel hinfcheint.sondern ins Dunkle weil daS Licht dem Gummezug die Krast nimmt. 7. Auch lacklederne Schuhe oder Stiefel dürfen nicht in die Sonne oder Wärme gestellt werden, weil fönst der Lack springt und der Glanz verschwin det. 8. Will man Stiesel' oder Schuhe, die zuvor immer gewichst worden sind, mit .Lederappretur- überstreichen,.damit sie schön glänzend aussehen, so reibe man zuvor die Wichse ab sonst bleibt der Er folg aus. Um überhaupt einen schönen Schuh oder Stiefel zu behalten, laufe man ihn nicht ganz zu Grund und Boden kaput. sondern gebe ihn bei Zeiten einem ver ständigen Schuhmacher in die Rkpara tur ! Frank Rail. der No. 70 Smith Straße wohnhaste Mann, welcher wie von uns berichtet wurde, zum Zwecke deS Selbstmordes eine ätzende Substanz nahm, ist gestern nach fürchterlichen Schmerzen gestorben. Mucdo's Ciaarrenladen befindet sich ii No. 199 Ost Walbinaton Straß,. Deutsche Arbeiter! ES reißt uns endlich die Geduld. Die Setzer deS Telegraph- an ihrer Spitze der Scab Tamm sind wieder am Boy cotten. Mögen die Eigenthümer des Tele graph sager, was. sie wollen, sie können nicht leugnen, daß die Zirkulation ihres Blattes auf ein Minimum zufammenge schmolzen ist, und daß der Ruin der .Tribüne in ihrem Jntenste löge. Sie können nicht leugnen, daß es ihre Setzer, die Setzer deS .Telegraph', und nicht die der .Tribüne" sind, welche die .Tribüne' doycotten. Liegt deshalb nicht der Schluß nahe, daß S der .Telegraph" ist. welcher die .Tribüne" boycottet? Wir können nicht länger ruhig zusehen, daß die Angestellten eines arbeiterfeindlichen Blattes ein Arbeiterblatt boycot ten, wir können nicht länger dazu schweigen, daß Arbeiter auS gemeinen nieder tkächtic,en, selbstischen Jnteresten ein Arbeiterblatt verfolgen. ES sind allerdings bloß Mückenstiche, aber daS Verfahren ist ein so unerhört Prinzipienloses, daß wir im Namen der Sache der Arbtiter dagegen auftreten müssen. Die Arbeiter sind nicht dazu da, um die Interessen einer feindseligen. auSbeu terischen Clique zu vertreten, sie sind nicht dazu da einen Verrath an ihrer Sache zu unterstützen. Darum deutsche Arbtiter Boycotte: deu $clegripf" ! Boycottet ihn so lange, als seine Setzer die .Trtbüne" verfolgen. Wir sind keine Boycotter. wir b oy cot ten den Boycott, der sich als Verrath gegen die Arbeiter kennzeichnet. Die .Tribüne" hat sich als ein aufrich. tiges Arbeiterblatt bewährt, das die Rechte der Arbeiter und Unterdrückten - mit Wärme und Elfet vertritt. Beweis da für ist ihre große Verbreitung unter den Arbeitern und der Umstand, daß ihr die Boycotter keinen , Schaden zufügen kön nen. ES die Schändlichkeit des Boycotts welche uns zu diesem Aufruf veranlaßt ES ist die heilige . Pflicht der Arbtiter, die .Trlbune in lhren schütz zu nehmen. Deutsche Arbeiter! Haltet die .Tribüne", veranlaßt Andere sie zu halten, veranlaßt die Geschäftsleute bei denen Ihr kaust, in derselben anzuzei gen. Wer sür die Arbeiter kämvst. sü, den müssen die Arbeiter einstehen! In dieser vielbewegien Zeit muß ein Arbeiter blalt einem ausbeuterischen Blatte gegen über in Schutz genommen werden. U n terstützt Alle, welche di .Tribüne" halten, oder in der .Tribüne" anzeigen! Wer die .Tribüne" boycottet. dessen Namen werden wir als Boycotter und Feind der Arbeiter veröffentlichen. ES ist nicht unsere Absicht. Jemanden zu schädigen, aber wir fordern Unterstütz
ung der .Tribüne", und wer den .Tele raph" der .Tribüne" gegenüber unter stützt, densehen wir a!S einen Gegner der Arbeiter an. Im Auftrage des ExecutivcomiteS der sozialistischen Sektionen und Vereine Karl Haupt. Sekretär.
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Unsere Käufer sind jetzt alle im Osten. Wir haben Käufer in jedem Departement. Wir haben fünf Stores unter einem Dach und darunter viele Departements. Fü? das Damenkleider - Departement sind eben Madame Ayer und Madame Phelps im Osten um das Neueste auszusuchen. Sie haben schon Proben und Muster geschickt. Kommen Sie und treffen Sie Ihre Aus Wahl. Wir rehmen jeden , Tag Bestellungen an. Mansche sich vor, ehe das Schönste und Beste ausgesucht ist. .S.AgreSSOo. Centml Gmten ! Nordöstl. Ecke Washington und Eaft Str. Schöner Oommergarten, Lustiger kühler Platz Beste Opeisen und Getränke. ßT Zu zahlreiche Besuch ladet ein I'WI'ZQR. WAGNER, Eigenthümer. II I! "We have lost patience ! The ein ployees os the "German Telegraph'' lead by the scab Tamm are again at boycotting. The owners os the "Telegraph" may say what they please, they can not deny that the circulation os their paper has dwindled down to a mini mum and that the ruin of the "Tribune" would be in their interest They cannot deny that it is their employees, the printers os the "Tele graph' only and not the printers os the "Tribune" who are boycotting. What clse then is to be insetred as that the "Telegraph" is boycotting the "Tribune". "We cannot any longer quietly look on and see the employees os a paper enimical to the workingmen, for a mean base and selfish purposes boycott a paper friendly to the cause oflabor. True, this boycott amounts to not more than mosquito-stings, but as a matter of-principle we protest against this cowardly boycott in the name of the german workingmen. The german workingmen will not support the interests of a spiteful clique, they will not support treason against the true cause of Ubor. Therefore German workingmen ! we ask you to BOYCOTT THE BOYCOTT. "We ask you to Boycott t lio German "Telecfraph" so leng and until this treacherous dying sheet is boycottinjr the "Tribune". "We are no boycotters, but we boy cott this treacherous boycott. The "Tribune" has at all times honcstly, truthfully, energetically and with a moderation becomin? our times defended the cause of labor. Its extensive circulation among the workingmen and the sact that the boycott has rather the tffect of in creasing than impairing its circmla tion is proof of kis. If we neverthelesa protest, it is on aecount of the base irotiyes of this boycott, it is because the object of it is not to defend uüeriog laborers. but to defend a suffering newspaper enimical to the cause oflabor, and because it is the sacred duty of work ingmen to protect the "Tribune". German worklnMen ! Keep the "Tribune'', cauie otherg to keep it, ask the business men front whom you buy to adyertise in it. Whoever is for the workingmen, for him the workingmen must be. SurPORT AND PATBONIZE EVEET BUSI NESS MAN WEO ADVERTiZES IN THE "TRIBUN K". It is not our intention to injure anyone, we only boycott jhe boycott. But those who discriminate betwecn the "Telegraph" and the "Tribune" and patronize only the forraer we consider enemies of the cause of
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labor. By order of the Executive committee of tht Sociali s tic sections and Socittieg. Karl Haupt, Lec'y.
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