Indiana Tribüne, Volume 9, Number 357, Indianapolis, Marion County, 15 September 1886 — Page 3
Politische Anzeigen. Mbert Sahm, Demokratischer Kandidat -ixConnty - Commissar Ui zweiten Distrikts. Per Akklamation für Wiedererwählung ncminirt. Äobn G. Sullivan, demokratischer Candidat für Coiinty Olox'lc. Nicbard Evnlter, republikanischer Candidat für Sheriss.
Hezekiab Smart, republikanischer Candidat für Ooiinty - S oli atsRtn eist ex". Otto Stechban, republikanischer Candidat für die - Legrislatur. Dr. Tbeodor Wagner republikanischer Candidat für Coroner. -inry i'V Lyrnan Gasolio-Oesen, Alaska NerigeratorS und Eks'Bebälter. Monitor Hel-Hefen, zu reduzirten Preisen. Uäfis vj f r ENWETT 62 Oft Washington Str. Zke JadianapoN KsseVweVSö sind eingerichtet, vortreffliches Wasser zum Trinken, Kochen, Waschen, Baden und für Dampfkess,! zn außerordentlich niedrigen Preifen zu liefern. Office: 23 S. P,nttsylvanlaftr. Indianapolis, Ind. Eine kinderlose Eyc ist iß eine überaus traurige c.a&e für man cheS iidexaar. Wie und cciur diesem Uebel in kurzer Seit abgedolf,n weiden kann, zeigt der ,,ettngs:nker." 2-" eue, mit zabireictea naturgetreuen Bilrern, roelcker von dem alten unv be abrtta leurs.t'kneil-nftlrut in'.'.'ew Z,'ork berausgeeben wird, aus dieklarste ii l f . Junge Leute, die in den Stand der lte treten wellen, so Uten den Zptuä SediUer: U'inni prüfe, er sich erota dinket," woll deberzigea, und las vor trenliche Buch lesen, ele sie den wichtigste Schritt des MtltnS tt,n ! 2?ird für 25 Eents in Pcslmarken, sowcdl in deutscher wie in englisch Sprache, frei und i.'rzsam verpackt versautt. Adresse Deutsches Ileil-Iustitut. 11 CliaUm I'Uc. New York, N. Y. 1itüt.'!n".aitL.s.x...i. Zur Sicherheit, 'Bequemlichkeit und Sparsamkeit beim Kochen steht Gas unerreicht da. Was-Oefcn und .Gasmaschinen zum Kostenpreise. GAS COMPANY, 47 Sontb Bennsvlvania Qtr. C. PINGPANR'S deutsche Buch - Handlung ! No. ? Süd Alabamastr. Bücher und Zeitschristen in allen Sprachen neu und gebraucht zu .billigen Preisen. Alte Bücher Werden gelaust und ein getauscht. A.8EINECKE,jr., Europäisches Bank-und Wechselgeschäft Olnolnnat, O. Wollumchten ach Deutschland, OtRerntch and bt Vchiß an jf fertig. Ssnsulsrischc und notariell Bglad'.gge blgt. SVbfchasteu und fonfligi Selder rasch, sicher und billig in kasfirt. (p e,t a ltt i t.) Man roend sich in Jndianapoli an: Phil. Rappaport, 121 Oft Mar?land Str. Robt. emps. 42 Süd Weridian Siiafc eteeg rnharnkr, Sko. 17 rhorx Block.
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Die Amerikanerin.
Kriminal-Roman von Ferdinand He rrm an n. (Fortsetzung.) Schmählich verrathen. Nur mit schwerem Herzen und lebhaftem inneren Widerstreben hatte sich Helene entschlossen, den Brief an ihren Lormund zu schreiben, welchen ihr Caefar diktirt hatte. Nur die Ueberzeugung, daß der junge Mann die Gefahren, welche ihnen drohten, richtiger beurtheilen könne als sie selbst, und vor Allem der Wunsch, um jeden Preis der Gewalt diestr entsetzlichen Akenschen zu entkommen, hatte ihr doch endlich die Feder in die Hand gedrückt, und mit einem Seufzer reichte pe ihm das couvertirte Billet, rissen Besorgung er übernommen hatte. ix entbielt nur wenige Zeilen und lautete : Geehrter Herr Doktor ! Wenn ich mich entschlossen habe, das Haus meines Oheims und die Stadt ohne Ihre Einwilligung zu Verlagen, so folgte ich dabei einem Zuge meines Her zenö, dem ich trotz allen Dämpfens nicht länger Widerstand zu leisten vermochte. Mein Better Caesar, in deffen Beglei' tung ich mich befinde, wird Ihnen in den nächsten Tagen ausführlichere Mit kheilungen über meine Gründe machen, und wir hoffen, daß es uns dann an Ihrer und an des Oheims Berathung nicht fehlen werde. Ich bitte Sie von Herzen, von jeder Verfolgung unseres Weges Abstand zu nehmen, da an dem, lras einmal geschehen ist, selbst durch meine Rückkehr in das Haus meines Dv kels nichts medr geändert werden könnte. ' Ihr Aiündel Helene Springer." Caesar hatte gewünscht, daß sie den Brief mit einer Versicherung ihrer Dankbarkeit und ihrer Hochachtung schließen solle, aber sie hatte sich dessen mit einer solchen Bestimmtheit geweigert, daß er darauf verzichten mußte. Auf dem un klaren Schlußsatz aber, dessen Fassung sie nicht verstand und den sie durch einen deutlicheren Hinweis auf ihre Unglückliche Lage in Franz Springer's Hause ersetzen wollte, hatte er Deinerseits bestanden und ihrem einmal gefaßten Vorsatz getreu, fügte sie sich. Bald nachdem er mit dem Briefe fvltgegangen war, erschien denn auch ihre jetzige Wirthin, die Besitzerin des Hauses, um sich, wie es Caesar vorausgesagt hatte, nach ihren Wünschen und Bedürfnissen zu erkundigen. Aber das Drückende und Peinliche ihrer Lage wurde durch die Bekanntschaft mit dieser Frau eher erhöht als gemildert, denn ihre Erscheinung und ihr Benehmen brachte den denkbar widerwär tigsten Eindruck auf Helene hervor. Die Frau sah nicht minder roh und schmutzig aus als das Dienstmädchen und sie sprach zudem mit der jungen Amerikanerin im Tone einer Vertraulichkeit, die bei der im ganzen Wesen des Weibes zu Tage tretenden Gemeinheit unmöglich anders als im höchsten Grade demüthigend und verletzend wirken sonnte. Helene lehnte darum alle'ihre Ane-t'ietungen bezüglich des Abendessens kurz''eg ab und bat nur um ein Glas Wem , c ein wenig Brot, da sie während des ganzen Tages noch nichts über die Lippen gebracht hatte. Mit einem breiten Grinsen fragte die Frau dann noch, ob sie für den Herrn ebenfalls in diesem Zimmer decken sollte, und als Helene mit heftig aufwallender Entrüstung verneinte, meinte sie mit einem spöttischen Achselzucken,: Na, ich meinte nur, weil es Ihr Bruder ist. Un ter Geschwistern ist doch dergleichen nichts Böses!" Helenens Wangen erglühten, und als das Weib sie allein gelassen hatte, warf sie sich schluchzend auf das Sopha nieder. Wann endlich sollten diese Belei digungen und Prüfungen ein Ende ha den ? Wo in der Welt sollte sie einen Schutz sinden gegen all' die Vlohheiten gemeiner Menschenseelen, denen sie jetzt bei jedem ihrer Schritte ausgesetzt war 5 Das V!ädchen brachte ihr den verlangten Jmbip, den . sie nur mit Widerwillen zu sich nehmen konnte. Dann verriegelte sie sorgfältig die Thür, ver wahrte sie zu größerer Sichecheit noch mit einem davor gerückten Tisch und legte sich in ihren Kleidern zur Ruhe nieder. Die' mißhandelte Natur forderte ihre Rechte und sie sank bald in einen tiefen Schlaf. Während der Nacht zwar wurde sie wiederholt daraus emporge schreckt, denn es schien ihr, als dringe aus dem Erdgeschoß rohes Gelächter und wüster Lärm zu ihr herauf ; aber die Müdigkeit überwältigte sie immer wie' der, ehe sie zu klarem Bewußtsein gelangt tvar, und am Morgen wußte sie nicht, ov das, was sie zu vernehmen geglaubt, der Wirklichkeit angehörte oder nur ein Trugbild ihrer erregten Nerven gewesen sei. ' Schon in den frühesten Morgenstunden dsö folgenden Tages hatte sich Cae sar wieder bei ihr eingefunden. Er war freundlich und von rücksichtsvoller &v Verkommenheit ; aber er machte ein ernsteres Gesicht als gestern und theilte ihr mit, daß sie sich- wenigstens noch einige Tage in ihrem Schlupfwinkel verborgen halten müßten, da der Doktor, wie er durch einen bestochenen Diener erfabren. Alles aufzubieten scheine, um ihre Spur zu sinden. Meine anfängliche Absicht, von hier geradeswegs nach H. zu reisen," fügte er hinzu, wird sich nun wohl kaum ausführen lassen, und wir werden uns schon zu einem kleinen Umweg entschließen müssen. Wir werden uns also zunächst gerade, nach der entgegengesetzten Rich tung wenden und umkehren, sobald die Luft ganz rkin ist. Um sie vollends irre zu fübren, werden wir auf der betreffenden Station in irgend einem Hotel über Nacht bleiben, natürlich unter falschem Namen, und Du wirst dort sür meine Gattin gelten." Sie hatte diesem ganzen Plan auf das Entschiedenste widersprochen, denn ihrer wahrheitsliebenden Natur war das Lü gengewebe, in das sie sich da verstrickt sah, unerträglich. Auch empörten sich ihr Stolz und ihr Rechtsgefühl dagegen, wie eine Verbrecherin vor Menschen zu fliehen, die viel eher dieselbe Rolle ihr gegenüber spielen sollten und die sie vielleicht vernichten konnte, wenn sie ihnen mit einer öffentlichen Anklage 'entaeaen
trat. Von den letzteren Gedanken er Wähnte sie freilich Caesar gegenüber nichts ; aber sie blieb dabei, daß sie ihre Flucht unter solchen Bedingungen nicht fortsetzen und es lieber auf das Aeußerste ankommen laffen werde. Nach seinem ersten Ueberredungsver such gab er sich scheinbar mit dieser Ab lehnung zufrieden, versprach, daß er sein Möglichstes thun werde, ihre Befreiung ohne jene Hilfsmittel durchzusetzen, und verabschiedete sich, um, wie er sagte, ganz im Geheimen seine weiteren Vorbereitungen zu treffen. In Wirklichkeit bestanden diese VorBereitungen allerdings nur darin, daß er sich in eines jener eleganten Rcstaurants begab, zueren täglichen und frei gebigstcn Gästen er zu gehören pflegte, und daß er dort beim Kartenspiel nach einander einem halben Dutzend seiner leichtlebigen Freunde unter dem Siegel der tiefsten Verschwiegenheit andertraute, es habe einen vollständigen Bruch zwischen ihm und seinem Alten gegeben, weil er gegen dessen Willen darauf bestanden habe, seine arme, aber verteufelt hübsche" Cousine zu heirathen. Um aber den alten Filz ivie er sich sehr wenig achtungsvoll ausdrückte vor eine vollendete und unabänderliche Thatsache zu stellen, der er sich wohl oder übel werde fügen müffen, habe er eine ganz regelrechte Entführung in'S Werk gesetzt und die Kleine würde sicherliä' nicht eher wieder aus ihrem Versteck zum Vorschein kommen, als bis Papa Springer sich bequemt habe, gute Miene zum bösen Spiel zu machen. Die Freunde, denen er in solcher Weise sein Herz ausschüttete, fanden die Sache äußerst interessant und lustig, lobten ihn wegen seines brillanten Einfalls und versprachen selbstverständlich die strengste Diskretion. Nichtsdestoweniger verbreitete sich merkwürdiger Weise das Gerücht von der sonderbaren Entführung mit blitzartiger Geschwindigkeit nicht nur unter allen Bekannten Caesars, sondern auch in der ganzen Stadt, und da derartige Skandalgeschichten nicht gerade allzu häusig waren, be mächtigte man sich der vorliegenden mit umso größerem Eifer, s Die tugendhasten Leute zuckten mit den Achseln und meinten im Hinblick auf die junge Amerika nerin, der Apfel siele eben niemals weit vom Stamm, und zu der Tochter eines solchen Vaters habe man sich eines Besseren kaum versehen dürfen.' Alle aber waren darin einig, den Kaufherrn Franz Springer, der nun Wohl zum Dank für die große Güte, mit welcher er das mit tellosc Ding in sein Haus aufgenommen habe, noch obendrein genöthigt sein werde, seine Einwilligung zu ihrer Ver heirathung mit seinem einzigen Sohne zu geben, aufrichtig zu bedauern. Jcdeilfalls war man überall auf daS Höchste gespannt, welchen Ausgang das Ereigniß nehmen werde, und da es bei dieser Gelegenheit so wenig wie bei jeder anderen an den ärgsten Entstell gen und Uebertreibungen der aeschwätzi
gen Fama -fehlte, so war die Entführungsgescbichte, die natürlich nur von der Amerikanerin selbst eingefädelt sein konnte, bald mit einer Fülle von Abenteuerlichkeiten ausgeschmückt, die sammt und sonders wenig darnach angethan sein konnten, den guten Ruf Helenens zu erhöhen. Das junge Mädchen selbst hatte na türlich von dem schändlichen Treiben, das sich da hinter ihrem Rücken vollzog, und von der Auslegung, welche die Bosheit der Welt ihrer Handlungsweise'geden konnte, keine Ahnung. Sie wagte nicht, ihr kleines dumpfiges Zimmer in dem abscheulichen Hause draußen vor dem Thor zu verlassen, aus Besorgniß, vielleicht von irgend einem Bekannten gesehen zu werden, und aus Furcht, noch einmal dieser widerwärtigen Wirthin zu begegnen, deren Benehmen sie mit den tiefsten Abscheu erfüllt hatte. Als Caesar gegen Abend wieder in seiner bescheidenen Weise an die Thür ihres Zimmers klopste und ihr mit niedergeschlagener Miene mittheilte, daß er noch immer keinen anderen Rettungsweg sehe, als den, welchen er ihr bereits am Morgen vorgeschlagen habe, da erklärte sie ihm rund heraus, daß sie sich jetzt eines Anderen besonnen habe und entschloffen sei, sich seinen Anordnungen zn fügen. Es wurde ihm schwer, das triumphi rende Aufleuchteil seiner Augen vor ihr zu verbergen. Allerdings war er von vornherein ganz sicher gewesen, daß eS so kommen müsse, denn er hatte die zer malmende Wirkung der trostlosen Einsamkeit, in welcher er Helene zurückge laffen hatte, vollkommen richtig berech net; aber die Schnelligkeit, mit welcher die Bekehrung erfolgt war, überstieg dennoch alle seine Hoffnungen. In ix ner Aufwallung freudiger Genugthuung, und vielleicht auch, weil er die Beweggründe seiner Cousine so völlig mißverstand, glaubte er sich ohne Gefahr eine größere Vertraulichkeit gegen sie erlauden zu dürfen. Er ergriff, ehe sie darauf vorbereitet sein konnte, ihre Hand und führte sie mit einer beinahe stürmi schen Bewegung an seine Lippen. Aber noch ehe dieselben sie berührt hatten, hatte ihm H?lene ihre schlanken Finger mit Heftigkeit entzogen, und in ihren Augen flammte eine stolze, hoheitsvolle Entrüstung, daß er betreten wie ein ertappter Schulknabe zurückwich und in höchster Verwirrung einige Worte der Entschuldigung murmelte. HelenmS kaum entschlummertes V!ißtrauen war durch den .scheinbar unbedeutenden -Vor gang auf's Neue geweckt : sie zauderte wieder und würde sich gewiß nicht länger der Leitung ihres Vetters hingegeben haben, wenn derselbe nicht in richtiger Erkenntniß der ihm drohenden Gefahr rw A-. Pi l Alles, was in seinen rasten uano, auf geboten hätte, sie durch verdoppelte Be scheidenheit und zarteste Zurückhaltung .wieder zu versöhnen. Schon um sieben Uhr Morgens mußten sie am folgenden Tage auf dem Bahnhof sein, wenn sie den Zug. den sie zu benutzen gedachten, nicht versaumen wollten. Es war noch vollständig. dunkel, und sie hatten darum nicht zu befürchten, daß man sie erkennen würde. Deffenungeachtet hatte Helene, die Ka potte ihres Mantels auf Caesar's. Rath weit über den Kopf gezogen, und die Bahnbeamten, welchen diese ängstliche Verhüllung nothwendig auffallen mußte. betrachteten sie in volae dcLen nicht ckne
Mißtrauen und wechselten bedelitiamc Blicke miteinander. Niemand aber hielt sie an, und mit einem freieren Athemzuge hob sich die Brust deS jungen Mädchens, als sich der Zug in Bewegung setzte und als die unglückselige Stadt bald meilenweit hinter ihnen lag. Gegen Mittag erreichten sie die Station, welche ihr von dein jungen Akanne als der erste Ruhepunkt ihrer ökeise bezeichnet worden war. Sie bestiegen einen Hotelwagen, der auf dem Bahnhof wartete, und Caesar bat seine Cousine noch einmal, sich nicht zu verrathen, wenn er sie hier für seine Gattin ausgeben müffe.
Sie begriff zwar noch' immer nicht, wozu diese Komödie nothwendig sei, aber er wußte ihr die Gründe dafür mit so eindringlicher Beredsamkeit auseinander zu setzen und wußte ihr mit so überzeugender Aufrichtigkeit zu betheuern, daß in ihrem gegenseitigen Verkehr durch die Nothlüge gewiß nicht die geringste Aenderung eintreten solle, daß die junge Amerikanerin auch diesmal nachgab. Man empfing sie im Hotel mit der größnn Zuvorkommenheit, wenn es bei der Geringfügigkeit ihres Gesprächs freilich auch hier nicht an einigen prüfenden und mißtrauischen Blicken fehlte. Cae sar aber drückte dem Hausknecht, wel cher . Helenens kleinen Handkoffer hinauftrug, gleich ein so beträchtliches Trinkgeld in die Hand, daß alle Zweifel an der Vornehmheit und Zahlungsfähigkeit des jungen Paares mit einem Schlage beseitigt waren und daß man allen ihren Wünschen mit äußerster Eilfertigkeit entgegen kam. Caesar hatte zwei Zimmer verlangt und man wies ihm die schönsten Räume im ersten Stockwerk an. Eine halbe Stunde später' erschien sodann der Besitzer des Hotels in eigener Person, um ihnen das Fremdenbuch vorzulegen. Ohne Zögern ergriff Caesar die Feder und schrieb in die betreffende Rubrik Karl Reimer, Fabrikbesitzer aus Mannheim, nebst Gemahlin". Dann zeigte er Hennen die Eintragung und gab das Buch dem in respektvoller Haltung wartenden Eigenthümer zurück. Das junge Mädchen hatte seine Scham und Verwirrung beim Lesen nicht verbergen können, ihre Wangen brannten in dunkler Gluth und ihre Augen füllten sich mit Thränen. Dem Hotelbesitzer, der durch die mannichfachsten und seltsamsten Erfahrungen gelernt hatte, ein scharfes Auge auf seine Gäste zu ha ben, waren diese Kennzeichen einer starken inneren Bewegung der schönen jungen Dame, die auch so gar nicht wie eine junge Frau aussah, keineswegs entgangen, und als er wieder unten angelangt war, meinte er mit einem Kopfschütteln zu seinem Oberkellner : Mit dem jungen Ehepaar in Nummer vier und fünf hat es entschieden nicht ganz seine Nichtigkeit. Wir werden sie gut im Auge behalten müffen, wenn wir nicht am Ende gar noch etwas Unangenehmes an'ihnen erleben sollen." Der Schlaf aber floh Helene in dieser Nacht hartnäckiger als vorher. Allerlei beunruhigende Vorstellungen quälten sie unaufhörlich, und aus dem leichten Halbschlummer, in welchen sie zeitweise versiel, wurde sie immer schon nach wenigen Minuten wieder durch die Einbil' dung Von etwas Entsetzlichem aufgeschreckt, das sich ihr nahte. Todtmüde und mit bleichem, überwachten Gesicht stand sie am folgenden Vkorgen auf. Das helle Licht des Tages hatte die Be klemmungen der Nacht keineswegs zu Verscheuchen vermocht und sie fühlte den dumpfen Druck einer unbestimmten Angst noch immer in Kopf und Herzen. Eben hatte sie ihre Toilette beendigt, als rasch und heftig an die verschloffene Thür geklopft wurde, welche ihr Zimmer mit demjenigen Caesar's verband. Um Gotteswillen, Helene, öffne schnell", rief ihr die aufgeregte Stimme ihres Vetters zu. Ich sehe einen Polizeibeamten vor dem Hause stehen und die Fenster unserer Zimmer beobachten. Wenn das uns gelten sollte, so, müffen wir schleunigst versuchen, das Haus auf irgend einem anderen Wege zu verlassen." Mit zitternder Hand drehte sie den Schlüssel um und ließ den jungen Mann ein. Er hatte sich offenbar mit großer Haft in seine Kleider geworfen, denn sein Anzug war in Unordnung, und das dünne, sonst so sorgfältig frisirte Haar hing ihm wirr um die Schläfen. Seine Erregtheit und Angst erschien aber im Vergleich mit der früher zur Schau getragenen Sicherheit und Ruhe so über trieben, daß ein weniger argloses Gemüth als dasjenige Helenens wohl hätte auf den Verdacht kommen können, es solle ihr hier eine Komödie vorgespielt werden. Unsere letzte Hoffnung,, liebste He lene," stieß er hervor, liegt in einer eiligen Flucht, oder, wenn es auch dazu bereits zu spät sein sollte, in einem be harrlichen Leugnen. Ich sehe sonst kein Mittel, unsere Verbaftung zu verhin dern." Er wollte ihr behilflich sein, ihren Mantel umzulegen; aber noch ehe er da mit fertig geworden war, wurden drau ßen auf der Stiege die Schritte mehrerer Personen vernehmlich, und eine kräftige Hand klopfte hart und kurz an die Thür. Anscheinend völlig gebrochen sank Caesar auf einen 'Stubl, und da er offenbar keinen Laut hervorbringen konnte, mußte Helene selbst die Aufforderung um Eintreten ergehen laffen. Aber sie hatte am verwichenen Abend selbst den Riegel vorgeschoben und die Draußenstehenden rüttelten vergeblich an der Thür. Da schien den jungen Mann plötzlich der Muth der Verzweiflung zu überkommen. Er sprang auf, zog den Riegel zurück und stellte sich dem Ein tretenden, einem hochgewachsenen, streng dreinschauenden Manne in Civilklei' dunggerade in den Weg. WaS wünschen Sie, mein Herr?" rief er ihm mit trotziger Stimme entge gen. Mit welchem Recht dringen Sie zu so früher Stunde in das Zimmer ei ner Dame ein V . Darüber sollen Sie sogleich Aufklä rung erhalten," erwiderte der Andere ruhig, und je stiller und vernünstiger Sie sich dabei verhalten, desto mehr dürste das in Ihrem und jener Dame Interesse liegen !' Vorläufig ersuche ich Sie, mir den Weg in das Zimmer ' freizugeben." .Aber das ist daS Zimmer meiner
xrau !" rief Caesar, der seine doppelte Komödie meisterhaft spielte. Wir werden nicht verfehlen, Sie um Entschuldigung zu bitten, sobald Sie uns .den Nachweis dafür erbracht haben," versetzte' der Beamte, indem er eilten Schritt vortrat ; und da in diesem Augenblick hinter der geöffneten Thür auch die Helmspitze eines uniformirten Poli zisten sichtbar wurde, so konnte es 'Nie mand Herrn Springer junior verargen, daß er seinen Widerstand aufgab und den unwillkommenen Besucher eintreten ließ. Dieser gab sich nicht einmal die Mühe, die Thür hinter sich zu schließen, er zog dieselbe nur leicht an, begrüßte das zitternde junge Mädchen mit einer sehr oberflächlichen und gemeffenen Verbeugung und wandte sich dann wieder an Eaesar : Ich bin Polizeibeamter und hier ist meine Legitimation. Sie haben mir also, wenn Sie sich nicht noch weiteren Unannehmlichkeiten aussetzen wollen, auf alle meine Fragen wahrheitsgemäß zu antworten. Sie haben sich durch Ihre Eintragung in das Fremdenbuch dieses Hotels bei der Polizei als der Fabrikbesitze? Karl Zteimer aus Mannheim an gemeldet. Hat das seine Nichtigkeit ?" Jawohl, mein Herr !" Und Sie behaupten auch jetzt noch, dad dies Ihr wirklicher Stand und Name sei V Gewiß!" Gut ! Sie haben weiter diese Dame hier als Ihre Gemahlin ausgegeben. Wollen Sie auch dabei bebarren V Ohne Zweifel !" Darf ich Sie darnach um Ihre Legitimationspaplere bitten V Ich führe keine bei mir, da ich mich auf einer Vergnügungsreise befinde und auf derartige Zwischcnfälle unillvglich gefaßt sein konnte." Ah ! Sie alo muthmaßlich noch viel weniger V fragte der Beamte Helene, welche todtenbleich und keines Wo? tes mächtig mitten im Zimmer stehen geblieben war, und ohne noch ihre Antwort abzuwarten, fügte er hinzu : Ich sehe mich darum genöthigt, Sie bis zur vollständigen Feststellung Ihrer Personlichkeit Beide in Haft zu nehmen, und ersuche Sie, mir zu folgen." Mit einem Aufschrei brach das junge Mädchen auf dem Sopha zusan.men. Ueber Caesar aber schien der Heldenmuth eines Löwen gekommen zu sein. Niemals werde ich zugeben, daß diese Dame einer so schmählichen Behandlung unterworfen wird," rief er aus. Ich wiederhole Ihnen, daß ich ein achtbarer Mann bin, und daß sie meine Gattin ist. Gelten wir denn etwa üier für Verbrecher ?" Nicht für Verbrecher, aber für leichtfertige, unbedachte Kinder, die man mit Gewalt zur Vernunft bringen muß, da sie es nicht anders haben wollen !" Eine milde, srrundliche Stimme, die Helene nur zu wohl kannte und deren Klang ihr der verhaßteste auf der ganzen Welt war, hatte diese Worte gesprochen, und dicht hinter der beinahe riesenhaften Figur des Polizeibeamten war die kleinere, ehrwürdige Gestalt des Rechtsanwalts Doktor Harras aufgetaucht, dessen Anblick den jungen Springer vollständig niederzuschmettern schien. Wollen Sie noch immer behaupten, der Fabrikbesitzer Karl Reimer aus Mannheim zu sein '" fragte der Polizist spöttisch, und soll diese Dame noch immer für Ihre Gemahlin gelten ? Ich denke, Sie thäten Beide beffer daran, sich jetzt in Herrn Caesar Springer und Fräulein Helene Springer zurückzuverwandeln und in Begleitung dieses wttrdigen Herrn Ihre Heimreise anzutreten." Angesichts bieser furchtbaren Möglich keit erst fand Helene ihre Kraft und ihre Sprache wieder. Niemals !" rief sie mit glühenden Wangen. Ich lveigere mich mit voller Entschiedenheit, zu meinem Oheim zurückzukehren, und werde mich durch keine Macht der Welt daui Zwingen lassen." (Fortsebungfolgt.) Vom Auslande. Die Wolke nbruchartigen Gewitter, die am 23. August in Mittel europa niedergingen, haben im Königreich Sachsen besonders schwere Schäden angerichtet. In Moldau im Erzgebirge ist ein Gut durch Blitzschlag vernichtet, in Großschirma ist ein Haus niedergebrannt. Auch in der Gegend zwischen Noffen und Lommatzsch ist der Regen zum Theil als Wolkenbruch niedergegangen. In Kleinzöbern bei Plauen im Voigt land wurden durch den Blitz drei Bauerngüter, in Hundsgrün zwei Häuser einge äschert. Am selben Tage gingen auch in Frankreich furchtbare Gewitter nieder. In Reims und Umgegend ist der Schaden ein ungeheurer, auch die Umgegend von Paris hat viel gelitten. Vermischt mit dem strömenden Regen fielen Hagelschloffen, die an manchen Orten ein Gewicht bis zu 1 Unze erreichten und Fruchtbäume wie Gemüsegärten schrecklich ver wüsteten. Die Waffermaffen drangen in die Häuser ein und überschwemmten die Erdgeschoffe. Die Polizei und die Löschmannschaft hatten alle Hände vollauf damit beschäftigt, die Bewohner aus Häusern zu holen, die von dem Regen so unterweicht waren, daß man deren Einsturz befürchtete. In Rms und in der Umgegend gilt die ganze Ernte für verloren. In Reimö stürzten drei Häuser ein. In Paris ertranken zwei Mau rer, die in einem Abzugscanal vomWetrer überrascht worden waren. Der Schaden wird allein in der Umgegend von Paris aus mebrere Millionen aeschätt. Ein eigenartiges Mißgeschick ereignete sich in einer Breslauer Familie. Dem Tochterchen waren von dem Arzte Salzbäder verordnet worden. Die Hausfrau begab sich persönlich zum Einkauf des Salzes in ein Geschäft und kaufte auch gleichzeitig Zucker zum Einkochen von Pflaumen ein. Zu Hause angekommen, tbat sie aus Versehen den Zucker in das Bad, das Badesalz aber zwischen die Pflaumen, und wurde auch dann ank den rrtfrmn nirfif nfm-?.
! als die kleine Patientin zeitweise den i Finger in das Zuckerwasser" tauchte und mit Behagen an demselben leckte. ' Der Irrthum klärte sich erst auf, als sich i die Familie zu Tische setzte und das arg j versalzen Pflaumenmus zu kosten be. gann. I W"w f ivwV79B k llUfe MftAI 1IIL & & I LLiiL.
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Eisenbahn -Zelt -Tabelle. Ankunft und Abgang der eisendahnzüge in Jndianapoli, an und nach Sonn tag, den 3. Jauuar 1886. Zeffersonville, Nadisou und Jndionapolls visendain. Nbgang: Ankunft: Zd5Ndatt. 9.45 JnkC6ttrtflfi10.t5 Cfid: tkkg. .. 4.15 Cm I I ab Icc... 8.15 Ca' 8nb tib ndd natl 3 10 9lm V tag 6.45 !, 5 taa 1S.45 I V m t. 43 9tm Bandalia Line. UitlTiat. .... f.SQZm Sag 9n, 13.Ü0 SemtQtttifcei. 4.00 Km raetlie r 11 XO Rat 45chn,,g 145 6 Ratl und IO.00 Ca Tat rrnß ... 440, Srrreß .15B eneBjvg 3 35Kn Western Mall. . .:0 10 ftm kleveland, .Llnabn, Ciuttnnan und Sndta. uapon lseuvalzn (ee Line.) L ? Ü " 4 00 B I 8 i I tilg 8.40 Ba derso jc...l0.lO Cm s R 3 tx .11.30 Rat wpn i rj.iii.iia cm i ntcrion ... anberioB 9Le. i ' 9 y m v .... 7 io 35 Selten rZ.50 ftm e3Gtf)xl 6 30 M H l l.lUOJRn vrigitwovd rldifioa, C. .Conti 3. dgang tkzttch. 4.rocm. 10.10 Ca iu Cm 9 m mm ' glich. I.40a 10.45 Ba ltSSR 1.K fta 6 30 Ra UeUch.440Ra - täglich. lOJMta inlüm 4nuM .MM.Tf. .W v u a ' täglich. I Clnrinnatt, Jndianapolik, Ct. Lonit n. hicag eiirnDna. incisnan tvtnon. riflutD.fi. im üb Sndiana? Ae. 10 55 Ba ÄL'oill z p. 11.45 Bm Biftent ... 10 451 t eta g a täglich Im cc. 445 Ka Ctncinnatt Lee 11 ZZ Ca CBI 9 C. 35.51 Et,, cc 6.4u Chicago utl k 7.10O Chicago Hotl .'Z.lONm titflern d 6.10 Km ca s täglich t c il.lo Km Didiftou. 461c oh s . ttfiltchccul.. 3.59 afayett, fccc.ti um tl V c. l . tnktnnatl See. 0 YltUdurg, Clsclacaii & St. oaU Clsenba&a K y ? I ich ccc . Z täglich 4 5g Ba I emow t. .40 Ba D Ai 9i aulge I R $ 13 ö 13 ommenesonnt.li.v v , r täglich 11. B ?t 2) ccaula. V 5D WX huI. Svkatag 4.00 fia r.Ktaof 4.55 R VVt5V rtaaltä 5.. 4 65al Qt tftal in m Eaftern Mail tgl 4 tO Sa Western Mail... 9.40 Ba Ehicags Rente dia Zkokorno. htego Schnell l Znd'I 5 Lo. ii tög 11.15 Ca I Schnell,!... 4.00 B Chicago ipMl.11.00 b I Jndxl' cu. I 9tVtt 3.35 Wabash, St. goull Paeiste. et K Ehtk Nail 7.15 Ba 5C 9j 2.15 tzi Kich , e r 7.10 5 CbiAQ R Crtla I M Um lot SlOec.ll.00Ba Dkt u daU. 6.15 K5 ich. SU and Ettx IIbj.ll-äü o S" 1.40 Ba Lndianspslit nd vineenne visenbahn. ttatl atr r 7.15 B Btneenn, ..10 45 Ba Bt,nßkc . 4.40a lgUir r,u. 8.L0 un Cwetuatt,HaQiltokä:IndiaupllSlsebahu. 3bp 5 StSRI 4.00 Ba I onn,,IoUl,te 8.80 Ba tonnjttlsintiuc KLO Ba MatL 11.18 Ba Jndpt u et. 8.H.O0 um JndP ctatttuo.4 6tn. D..5N.Z1 3.50 3im itnctnnaU lec JVi xn Jndiana, Vloo2lwgtsn nlWtftern Vtseudahn. ,n all.. 7.S0Bm n 2Xga h.iO Xm fi ( 1200 U BU IX 3 i tügl0.5ü fcb Oeftliche aftern S i j. taali 4 üü i Ctnc 6pit 10.40 a nannt fftAH. Z Wm r?r, Ad Didision. Oeftl.ElUaN....4.Z0Lm ragl. cpreK.... 9vud tlantie id.... 4vsm Paciste spreZ .. 7 0Ba 3 i 10 20Rm l Wefter ip .... 4 4da Jndianapolit und vt. Loni Kisenbah? ag rxreß. e e. x tög 3 .. 7.2 va oft u St L 9t. 5.V0 a uetiiic täglich u cc. 10.65 Ha cc 3.15 Ba oci $aflfl. 100)0 a Da, rc tagt. söm Jnbtanoxoli kc 3.35?iw LlMt Er? tgl... ll.Cm l Lonisville, New Albanh & Chicago. Mr-Line. öicags ertgl..lZ.i0Nm Wonon ce 4 4ia Ehieagl. tgl.. 3L0La e lüjjuö ich. u, hie. I RcU. 3.400a tch tt, hicag. I WaU 11.1L5! Jndianapoli, Decatnr & Spriogsield. Tee 5 Pe, Mail. ZiCm !tonlk,uma cc tgl aug Sonnt. 8 0Nlb Echnatugr...tv5oSlb Schnellzug, c l.. 3 508a Montezuma ke aug Sonnt... L e-Ovrn all ö Lüg mit r e. Lehvslffel.ar mit , Schlafwagen Mit p, Parier. Car. WABASH B0UTE ! Fallt Sie die Statt nach irgend eioer Rlch. tung hin zu verlassen beabsichtigen, gehen Sie zur Wabafh Ticket.Ofsice, Fo. 56 Mest Masyi'gton Straß,, Indianapolis, und erfragen die Fahrpreise vnd näheren tHit theilungen. Besondere Aufmerksamkeit wird Land-Käufcrn und Emigranten zugewandt. Nundfahrt'Tickets nach allen Plätzen im Westen und Nordwesten! Die blrekttske Linie nach FORT WAYNE, TOLEDO, DETROIT und allen östlichen Städten ! Stuhltsagson?, Palaft'Schlafviggon?, znderlässizer Anschluß nd vollständige Sicher.' heit machen lit große Wabach Bahn die ' beliebteste Passagier-Bahn in Amerika !
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