Indiana Tribüne, Volume 9, Number 356, Indianapolis, Marion County, 14 September 1886 — Page 4
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C-. . -s .. . .i' K M. i ffr-. . Hiesiges. Indianapolis, Ind., 14. September 1886. An unsere Leser ! Wir ersuchen unsere Leser alle Unregelmäöigkeiten in Bezug aus Ablieferung der .Tribüne" un? so schnell öle mög lich mitzutheilen. i Lser dr .Tribüne find ersucht, leine Abon ementlgelder an die Zxijtx, sondern ur an Herr Schmidt, unsern ollektor oder in der Office ,u be ,adln. Herr Schmidt ist für alle au der Office gehenden Zeitungen verantmorttich, stellt selbst seine Träger an. und alle entstehenden erluft falle ihm ,u. Wir bitten deshalb ihn vor Schaden u bewah, en, der ihm dadurch erwachsen könnte, dafe Subskrix tionigelder a Jemand ander all an ihn, Odern der Osfte bezahlt erde. müßte denn der betr. Trlger ein oon Herren Schmidt untr,,ichn,t QuUtung habe. divilstandSregister. k eactfi&m Rene nd dt d, li tm duDattir.) Geburten. E. I. Banky. Mädchen. 10. Sept. Christ Trümper. Mädchen. 6. Sept. Martin Rüssel. Mädchen. 11. Sept. H e i r a t d e n. H. E. Weikert mit Eoa Craighead. Georg Price mit Bertha Garnett. RaKmuS Morrisson mit Amelia Dwyer. Henry Heizer mit Sarah Blaine. William Freeman mit Sarah Jordan. I. W. Ranson mit Lizztt Garrity. C. M. Rayer mit Anna ByerS. Charles Sielaff mit Maey Mex. ffred Crowe mit Eliza Johnson. AndrtV.SiottS mit Elizabeth Shelton. C. R. Vandever mit Ollie Niecelep. Xobtlf ftllt LouiS Anderson. 45 Jahre. 11 Sept. Lillie M. Sdane. 17 Monat. 13. Sept. Eoa C. Klier. 57 Jahre. 13. Sept. LemiZ Andeeson. 41 Jahre. 10. Sept. E. I. Nagent. 22 Jahre. 13. Sept. Allice Thompson. 35 Jahre. 11. Sept. 3 Margaret!) Long. 27 Jahre alt. ist au dem Jrrenasyl entflohen. tS- Dyptheria 23 Kentucky Avenue und 487 Süd Meridian Strabe. Verlangt Mucho'S Beat Havanna Ciff&rs". Typhus 23 Nord East Straße und 971 Nord Illinois Straße. ta- Die Ellöworth Paper Co. von Vigo Co. lieö sich, mit $100.000 inkor poriren. t3" Die County Commissäre beschäl tigten sich heute mit der Remonstranz gegen Geo.Zaps. DaS von allen Aerzten empfohlene Common Bier ist endlich eingetroffen und bei Albert Hivelderger. No. 18 Süd Delavare Strafe zu haben. 19- m 31. Oktober wird das erste Conzert des Harugari Sängerchor stattfinden. Eareka rnottlcd, ächte deutsche Seife garantirt, offerirt zu den billigsten Preisen ffran, Beramann, Händler in c&rbonized & cau3tic seife, Potasche und Borax. Bestellungen werden pünkt !ich besorgt. kS- David Harken verklagte den Farmer Joseph List aus Zahlung von $100 rückständigen Lohn. tZJ Der Liederkranz wird nun doch sein erstes Conzert am 26. September und zwar in der Männerchor Halle abhalken. - Jetzt ist die Zcit, da die ttohlen am billigsten sind und man seine Kokken ein legen sollte. Kaufet dieselben bei Wm. Rehling, No. 347 & 349 Süd Delaware Straße. KT Die taubstumme 18 Jahre alte Nellie Gidbins. deren Ellern an Michigan Ave. wohnen, ist seit Samstag Der schwunden. Die besten Bürsten kaust man bei H Sümedel. No. 423 Virginia Avenue. es- Der StaatS-GesundheitSrath erhielt gestern ein Schreiben von Stark County. dak da? Scharlachfieber dort epidemisch ausgetreten sei und daß die OrtS.GesundheitS.Behörde ihre Pflicht nicht thue. Mucho'S Cigarrenladen befindet sich in Ns. 199 Ost Washington Strabe. tST Numa L. Seley alias Henry L Moore, der im vorigen Jahre in Vigo Co. wegen DiebstablS zu 3 Jahren Zuch:hauSstraft verurtheilt wurde, ist gestern von.Gouverneue unter derBedingung be gnädig! voiden. ba& er den Staat der lasse. Solche Bedingungen, welche da rauf hinausgehen, andere Staaten mit dem DiebSgesindel zu beglücken sind einseitig und lächerlich. Wollene Jacken und Winter Unter kleider sind jetzk. so lange es nock) warm ist. sehr billig u haben bei John Rosen berg. 196 Ost Washington Str. tr Constabler Reinhold hatte gestern leder einen kleinen Verdienst. Ein Rei' sender von New Orleans, Namens Pedro Herera wurde von ihm angeklagt, dak er ohne Lizenö verkaufe. ES besteht nämlich ein dreiki Jahre alteS Gesetz, wo nach für das Recht aukerhalb des Staates sabriziite Waaren zu verkausen. fünf Dollar bezahlt werden müssen. Kein Mensch ahnte die Existenz eines fol chen GesedtS. aber der Squire strafte Herera um $5. Zu den besten FeuerVerstcherungS Oesellschasten des Westens gehört rnibe dingt die .Franklin" von Indianapolis. hr Vermögen beträgt $320,000. Diese ompagnie repräsentirt die .Northwestern National" von Milwaukee, Vermögen jl.007.19Z 92 und die .German Ameri can" von New York deren Vermögen über $3,095,029.59 beträgt. Ferner re Nräsentirt sie die .Jire Asiociation of London Vermögen $1,000.000 und die .Hannover of New York" mit einem Ver ögen von $2,700.000. Die .tfrarrfiin ist namentlich deshalb zu empfehlen, weil sie nicht nur billige Raten hat.. sondern eil außer den regelmäßigen Raten, auch bei großen Verlusten kein Vus sQlag erfolgt. Her?.'' H e r a n T. Orandt, ist Ageut für d'e hiefige Cfc$i URS UMStSNUtf
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Das beste, reinste und Gemeine Arbeit. Unsere gute moralische Stadt macht riesige Fortschritte. Man bat tt jetzt schon so weit gebracht, daß da? alljähr lich an einem Sonntag im September stattfindende deutsche Waisensest von Spitzeln bewacht wird, welche stch ein Geschäft daraus machen, der Grand Jury die fürchterliche Enthüllung zu übermit teln, daß auf dem Waisenfeste, eö ist entsetzlich! Bier verkaust wurde. Bekanntlich hat der Mayor bnm Wai senseste eine Rede gehalten, deshalb wurde er, sowie viele Candidaten, welche daS Fest besucht haben, vorgeladen, vor der Grand Jury a!S Zeugen aufzutreten. Ostermeier contra Denke Walter Der Prozeß des Herrn Ostermeier gegen Dr. Denkt'Walter ist noch immtk im Gange. Herr Ostermeier rief einige Zeugen auf, welche seine allgemeine Reputation beweisen sollten, der Richter wies aber die? Zeugniß zurück, weil eS mit der Sache nichts zu thun hat. Herr Mtdger. der seit Januar 1585 das Vermuthen der Häuser im Auftrage hatte, sagte aus. daß er von Herrn Osttk' meier beauftragt gewesen sei, bloß an respektable Leute zu vermiethen. Einige in der Nähe der Häuser wohnen den Zeugen sagten auö. daß sie nichts Schlechtes über. die Häuser gehört hätten. Der kleine Stadtherold. Von Herrn Dr. Pantzer ging unS heute direkte Nachricht von London auS zu. Er schreibt, daß er am 19. September in Southampton mit dem Dampfer .Elbeabreisen wird, und Anfang? Oktober in Indianapolis zu sein gedenkt. Herr ThomaS Endlky. Vorsitzer deS Biard of Aldermen ist krank. WirtbtckaftS'Tlöffauni. Morgen Abend findet die Eröffnung der neuen Wirthschaft deS Herrn Andreas Tenner. Ecke West und Ray Straße statt und das Publikum ist eingeladen, der selben beizuwohnen. Herr Tenner wird sür gute Getränke, guten Lunch und gute Unterhaltung Sorge tragen. ?in schönes Geschenk. Die Virgin Salt Co. von New Haven, Conn. offerirt. um tdr Salz in jeder Familie einzuführen, jedem Käufer eine 8 10 Cent Packets einen .crazy Patchwort Block" in zwölf prachtvollen Farben mit den neusten Fancy Stichen aus einer gro ßen litkzographirten Karte mit einem Joealportrait in der Mitte. Airgin Sal, ist daS beste für Hauhaltungzwecke. ES ist das reinste und weißeste Salz, das je gebraucht wurde. Ein großes Packet kostet nur 10 CentS. Frage deinen Gro cer darnach. Baupermit. I. Bruce. Stall an No. 593 Virginia Avenue. Rebecca Gibbon?, FramehauS an Mc Carty Straße, zw. Chadwick und West Straße. tz800. Margareth Craven, Cottaze an Mer rill Straße, zw. Missouri und Mississippi Straße, 5200. CT Richard Sellerö verklagte heute den County Schatzmeister Hiram Miller und besten Dtpuly Milton M. Daniels auf 52000 Schadenersatz, weil Litzterer in Abwesenheit der Bewohner in daS HauS von Sellerö eingedrungen und Sachen für rückständige Steuern mitge nommen. Weil er ferner das Fenster offen stehen ließ, so daß Diebe in das HauS drangen. Alle Oorten Koblen bester Qualität bet A. M. Kühn & (So., 13 Virginia Ave. und Ctf Skay Str. und Madisvn Avenue. Gestern wurden die öffentlichen Schulen wieder eröffnet. Die Zahl der Schulkinder scheint eine sehr große zu sein, kann jedoch erst in einigen Tagen festgestellt werden. Die Böcherläden waren gestern den ganzen Tag über überfüllt, denn da Anschaffen vieler neuer Bücher ist auch in diesem Jahre den Eltern nicht erspart ge blieben. Dieses Textbuchübel wird nicht nur vom Standpunkte des Pädagogen, sondern auch von dem deS Geldbeutels aus, verurtheilt. Die Madison Brewing Co hat in No. 80 SüdDelaware Straße ein Zweig Geschäft eröffne!, um daselbst ihr berühmte X X X Ale. Porter und ExportBier in Flaschen, sowie auch Lagerbier und Cream Ale zu verkaufen Diese Getränke zeichnen stch ganz besonders durch ihre Reinheit und die Abwesenheit gesundheitsschädlicher Substanzen auS. und stnd mit ganz besonderer Sorg fält hergestellt. DaS Bier und daS Ale der Madison Brewing Co. wird von den Aerzten als ein ausgezeichnetes StimulationS'Und?rästigendkS Mittel empfohlen. Der Geschmack dieser Getränke und daS Aroma, derselben ,st vorzüglich, da nur Ingredienzen bester Qualität ver wandt erden.
leifchMärie. k3ÄOO.ÄZ IZ U HP PP. Villiger alt Mehl. nahrhafteste Brod. Voard of Oldermeu. Alle Mitglieder bis auf Herrn Endley waren gestern Abend anwesend. Die von den Councttmen tn voriger Sitzung erledigten Routlnegeschäfte wur den gutgeheißen. AlS jedoch die Kuhfrage wieder aus'S Tapet kam. da fühlten stch die Herren Aldermen in ihrem Element. Die Coun cilmen haben bekanntlich den städtischen Finanzcomites Vollmacht gegeben vier Grundstücke zu' lausen um darauf Kuh pferche errichten zu lassen. ' King beantragte diese Resolution zu verwerfen. Vritckard amendirte den Antrag dahin, dem Beschlusse der Coun cilmen beizustimmen. Auf Antrag tting'S wuede dieses Amen dement aus den Tisch gelegt und der erste Antrag wurde angenommen. Dann folgten WiedererwägungSanträge und Appellation betreffs der Entscheidung deS Vorsitzenden an daS HauS aber eS blieb dabei, daß die ttubpferche vorläufig nicht gebaut werden. Die Kuhfeage bildet übrigens stet? eine außergewöhnliche geistige Aufregung für unsere Stadtväter und sollte schon in ihrem Interesse ein mal glücklich gelöst werden. Als die BewilligungSordinanzen passtrt wurden hörte King daß stch auch ein Posten von NS für Miethe eines Kuh pferch? darunter befand. DaS brachte ihn auf die Beine und er beantragte Ver Weisung dieses Postens an Das Finanz Comite. DaS geschah. Die Bahnhof frage. Die in der letzten Sitzung der Alder men amendirten Ordinanzen der Bahn gtsellschast bezüglich Verengerung des projektirten ViaduklS kamen zur Verle lung. Pritchard beantragte Verweisung der Angelegenheit an ein Spezial Comite. Schmidt legte inen Protest von Bür gern gegen die Ordinanz vor, und ver langt wird, daß man General Codurn'S Meinung über die Angelegendett höre. General Coburn erhielt daS Wort. Er sagte, daß der ursprünglich projkktirte Viadukt schon enge genug sei. Der Ver bincungSweg zwischen der Nord und Südseite der Stadt müsse ein bequemer sein. Der Viadukt, den man jetzt baue. werde voraussichtlich für lange Zeit hin aus gebaut sein und in 59 Jahren dürfte der Verkehr so bedeutend zugenommen haben, daß selbst ein 60 Fuß weiter Via dukt unzureichend sein wird, aber ein Via dukt, der nur 30 Fuß weit ist, sei von vornherein ein Mißgriff Dem Publi kum sei mit einem solchen Viadukt gar nicht gedient. Wenn die Stadt der Eisendahngesell schast zu Liebe, zwei bedeutende Verkehr straßn absperre und einen schmalen Weg dasür in den Kauf nehme, so sei das ein schlechter Handel für die Bevölkerung. Bezüglich der amendirten Tunnelordi nanz sagte er, daß wenn die Bahngesell schast nicht gezwungen werde die nöthigen Verbefferungen vornehmen zu lasten, ehe die freiwilligen Beiträge der Bürger er hoben stnd, die Verbtsserungen jedenfalls niemals vorgenommen werden. So weit General Coburn. Schmidt beantragte als ein Substitut für Pritchard'ö Antrag, daß die Ordi nanzen von der File gestrichen werden. Es wurde ihm jedoch bedeutet, daß ein solcher Antrag nicht zulässtg sei. weil die Ordinanzen erst einmal verlesen worden j seien und die ganze Angelegenheit wurde schließlich an ein Comite, bestehend auS Pritchard, Schmidt, Brown, Laut und Rail verwiesen. Die Wasserfrage. In Bezug aus den Contrakt mit den Wafferwerken .lagen zwei Berichte vor. einer vom Waffer und einer.von Finanz Comite. DasComite für Wafferleitung erklärte, daß stch die beiden Comite nicht einigen konnten und empfahl Einsetzung eine? SchiedSgeiichteS. DaS Finanz Comite empfahl Annahme der von den Councilmen passtrten Or dinanz mit dem Amendement. daß die Miethe von Z50 auf 545 per Jire plug" reduzirt werde. Herr Wishcrd. der Anwalt der Was serwerke erklärte, daß die in der Ordi nanz enthaltenen Bedingungen bei nur 16 monatlichem Miethvertrag von der Wasserwerk - Gesellschaft nicht acceptirt wurden. Brown sagte, daß wenn die Gtsellschast den Privat'Consumenten gegenüber liberaler wäre, sie sich einer größeren Kundschaft erfreuen würde und dann nicht gezwungen wäre, ihren Profit auS der Stadt herauszuschlagen. Schließlich wurde die Empfehlung deS Finanz Comites angenommen. Verschiedenes. Auf Antrag Laut'S wurde der Polizeisuperintendent angewiesen, die Ordinanz. welche verbietet, daß Züge mit größerer a!S der gesetzlich erlaubten Fahrgeschwin digkeit durch die Stadt fahren, strenge durchzuführen. (Geschieht ja doch nicht!) D,e .Lovely ane Church" eine farbige
ÄSLÄSWi ÄethoUsten Etsellschülti irhielt den al' field Park sür ein 10 Tage langes Camp Meeting. (Wird das eine lovely laus a55a!re werden 1) Der städtische Anwalt wurde anaewie sen, in der nächsten Versammlung zu berichten, ob Privatleute ein Recht haben. Weichen i Straßen und Alley'S zu U gen. Hieraus Vertagung. GrundetgentdumS Ut ttttt agnagiis Mary A. Bailky an John L. Bailey, Lot 4 in Bailey'S Subd von T. C. Harrison & Co.'s Add. $100. Louisa I. Psasflin an George W. Tomlinson. Lot 12 in Subd. von Block 12 in Holme West End . Addtion, $155 78. William Wallau an Mary E. Fries ner. Lots 23, 34 und 25 in CliffordPlace $360. Die CitizenS Nationalbank an Watson I. Haffelmann. LotS ö. 10, 14, 15. 17. 18. 20. 21 und Theil von Lot 8 in Ruddell & Ainton's Add. $3.824 32. Mary M. Carter an William H. H. ShankS, Lot 4 in John D' Evan'S Sub diviflon von Lot 12 und Theil vou 11 in Johnson' Add. $400. Salie Keightley an Samuel Z Ham lin, LotS 6. 7. 3 und 9 in Block 1 in Star Add. $150. Elizabeth O Thalman an Walter I. Calbee, Lot 6 in KiNgsbury'S Subdiv. von Lot 24 in Prat'S Subd. von Outlot 171. $2.500 Der Staat Jndiana an John und Matilda Neid, Lot S w E. T.. S. K und A. E. Jletcher'S Woodlawn Add. $650. Maria I. EvanS an Henry Shoema ker, Lot 22 in Davidion'S zweite Add. $450. John H. Vajen an John Wacker, Lot 20 in Eliza A. Oilman'S Subd. von Black 8 in Holme' Wtstend Addition. $150. Herman W. Fenneman an Francis S Chatard Bischof. Theil deS südwestlichen Viertels des nordwestlichen Viertels von See. 12, Two. 15. nördlich von R. 3 östlich'. $150. Herman W. Fenneman an FranciS S. Chatard Bischof. Theil deS südwestlichen Viertels des nordwestlichen Viertels von See. 13, Twp. 15, nördlich von R. 3 östlich. $500. Henry Witte an Eli Skinner. Lot 11 m Charles E Heinrich, sr. Add. zu Cum berland. $450. Deutsche Arbeiter! ES reißt uns endlich die Geduld. Die Setzer des .Telegraph- an ihrer Spitze der Scab Tamm stnd wieder am Boy cotten. Mögen die Eigenthümer des elc graph- sagen, was sie wollen, ste können nicht leugnen, daß die Zirkulation ihres BlatteS aus ein Minimum zusammenge schmolzen ist. und hab der Ruin der .Tribüne- in ihrem Jntereste läge. Sie können nicht leugnkn, doß eS ihre Setzer, die Scher deö .Telegraph", und nicht die der .Tribüne- stnd. welche die .Tribüne" boycotten. Liegt deshalb nicht der Schluß nahe, daß es der .Telegraph- ist. welcher die .Tribüne-boycottet?' Wir können nicht länger ruhig zusehen. doß die Angestellten eine arbeitet feint lichen BlatleS ein Arbeiterblatt boycot ten, wir können nicht länger dazu schwei gen. daß Arbeiter aus gemeinen nieder r ri ? nu-uiuen, mvN'iazen Jniere en em Arbeiterdlatt verfolgen. ES stnd allerdings bloß Mückenstiche, aber das Verfahren ist ein so unerhört prinzipienloseS. daß wir im Namen der Sache der Arbeiter dangen auftreten müssen. Die Arbeiter stnd nicht dazu da, um die Interessen einer feindseligen, ausbeu terischen Clique zu vertreten, ste find nicht dazu da einen Verrath an ihrer Sache zu unterstützen. Darum deutsche Arbeiter Boycotte! den .Telegraph"'! Boycotte! ihn so lange, als seine Setzer die .Tribüne- versolgen. Wir stnd keine Boycotter. wir b o y c o t ten den Boycott, der stch als Verrath gegen die Arbeiter kennzeichnet. Die .Tribüne". hat sich als ein aufrich tigeS Arbeiterblatt bewährt, das die Rechte der Arbeiter und Unterdrückten mit WSrme und Elfer vertritt. Beweis da. für ist ihre große Verbreitung unter den Ar5eitern und der Umstand, daß ihr die Boycotter keinen-Schaden zufügen kön nen. ES die Schändlichkeit des Boycotts. welche uns zu diesem. Aufruf veranlaßt. ES ist die heilige Pflicht hu Arbeiter, die .Tribüne- in ihren Schutz zu nehmen. Deutsche Arbeiter ! Haltet die .Tribüne-, veranlaßt Andere, ste zu halten, veranlaßt die Geschäftsleute, bei denen Ihr kaust, in derselben anzuzei gen. Wer sür die Arbeiter kümpft, für den müssen die Arbeiter einstehen! In dieser vkelbewegten Zeit muß ein Arbeiter blatt einem ausbeuterischen Blatte gegen über in Schutz genommen werden. Un terstützt Alle, welche die f r i li i"i n " h n 1 lin n h Im . V M fM , f f der .Tribüne" anzeigen! Wer die .Tribüne- boycottet. dessen Namen werden wir als Boycotte? und Feind der Arbeiter veröffentlichen. ES ist niche unsere Absicht. Jemanden zu schädigen, ober wir fordern Unterstütz ung der .Tribüne", und wer den .Tele vroph- der .Tribüne gegenüber unter stützt, densehen wir a!S einen Gegner der Arbeiter an. Im Austrage deS ErecutivcomiteS der sozialistischen Sektionen und Vereine
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Karl Haupt, Sekretär.
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