Indiana Tribüne, Volume 9, Number 356, Indianapolis, Marion County, 14 September 1886 — Page 3
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Die Amerikanerin.
Kriminal - Roman vou Ferdinand H e rrm ann. (Fortsesung.) Die feindselige Stimmung, die ihn erfüllte, klang aus jedem seiner Worte, und wenn er so fortging, war der Bruch vollendet. Frau Amelie erbleichte, als sie die unbeabsichtigte Wirkung ihrer Worte sah ; ihr Mann aber warf ihr einen wüthenden Blick zu und bemühte sich, wenn auch unverkennbar mit nicht geringem inneren Widerstreben, den beleidigten Hausfreund zu beruhigen und zum Bleiben zu bewegen. Er nannte Albertiue ein ungezogenes Ding, das eine Ohrfeige verdient habe, dessen unbedachten Worten von ernsthaften Männern aber wahrhaftig nicht eine Bedeu tung beizelegt werden sollte, welche eine langjährige Freundschaft zu erschüttern vermöchte. Auch Frau Amelie beeilte sich nun, zu versichern, daß ihre Bemertung durchaus nicht etwa einen Vorwurf gegen den Doktor habe enthalten sollen, sondern daß sie im Gegentheil Albertinen sofort aussuchen und ihr gehörig den Kopf zurechtsetzen werde. Es war das ihre gewohnliche Art, sich allen drohenden Un-' annehmlichkeiten zu entziehen, und sie war in solchen Fällen niemals um einen Verwand verlegen, unter dem sie sich entfernen konnte. Nach ihrem Weggange, der dem Doktot übrigens offenbar recht willkommen wsr,.setzen sich die drei Männer denn auch Caesar, welcher bis dahin völlig theilnahmlos im Wohnzimmer gesessen und seine Cigarre geraucht hatte, war herangerufen worden in dem kleinen Nebenzimmer bei verschlossener Thür um einen Tisch, und bis tief in die Nacht hinein führte sie mit gedämpfter Stimme eine augenscheinlich sehr ernsthaste un wichtige Unterhaltung. Nach vielen trüben und regnerischen Wiutertagen gab es endlich heute einen heiteren Tag. Langsam stieg die Sonne hinter den altmodischen spitzen Giebeldächern des Ä!c?rktplatzes empor, und die vorwitzigen Strahlen, welche sich an den herabgelassenen Fenstervorhängen vorbei in Helenens Schlafzimmer zu stehlen wagten, fielen aus ein starres, marmorbleiches Antlitz, das viel eher dasjenige einer Todten als einer Schlafenden zu sein schien. Mit über der Brust gefalteten Händen und in all ihren regennassen Kleidern war daS junge Mädchen endlich, von der Abspannung überwältigt, in die Kiffen des Ruhebettes zurückgesunken, auf wel chem sie zuvor stundenlang in dumpfem regungslosem Hinbrüten geseffen hatte. Der gütige Gott des Schlafes hatte sie mit seinem Zauberstabe berührt, aber er war nicht mächtig genug gewesen, die Spuren der letzten qnalvollen Erfahrungen aus ihren schonen Zügen zu entferue, Ein tiefer, schmerzlicher Zug hatte sich um die seinen Mundwinkel eingegraben und unter ihren Augen lagerten die dunklen Schatten des Kummers. Auch ihr Athem war schwer und gepreßt, als würde sie von furchtbaren Träumen beängstigt und vielleicht war es nur eine Erlösung, als die weckenden Sonnenstrahlen, welche ihre Augenlider berührten, sie aus dem 3!eich phantastischer Einbildungen in das der Wirklichkeit zurückriefen. Langsam richtete, sich die junge Amerikanerin empor. Es wurde ihr nach den Ereignissen des letzten Abends nicht ganz leicht, sich wieder in all den Din gen, die sie umgaben, zurechtzufinden, und sie fühlte eine Dumpfheit .und Schwere im Gehirn, welche es ihr .nur mit Anstrengung ermöglichte, ihre Gedanken zu voller Klarheit zu sammeln. Auch auf ihren Gliedern lastete ein bleierner Druck, als sei sie eben von einer schweren Krankheit erstanden oder als sollte ne einer solchen anheimfallen, und mühsam nur konnte sie sich durch daZ Zlmlner schleppen, um die brennenden Schläfen mit kaltem Waffer zu erfrischen und ihren Anzug zu ordnen. Dabei flößte ihr jeder Gegenstand, den sie berühren mußte und der ihrem Onkel ge hörte, einen unsäglichen Ekel und Widerwillen ein, und obwohl sie noch durchaus nicht wußte, was sie jetzt zu beginnen habe, stand) doch das Eine mit unumstößlichcr Gewißheit in ihrem Herzen fest, daß dies die letzte Nacht gewesen sein müffe, welche sie unter dem Dache Franz Springer's zugebracht habe. Sie dachte nicht daran, daß sie ohne Bestand und Freunde sei, ja, daß ihr jetzt, nachdem sie ihre kleine Baarschaft bis auf den letzten Pfennig bei Neupcrt's Wirthin zurückgelaffen hatte, auch nicht die allergeringsten Geldmittel zur Flucht zur Verfügung ständen, es war ihr vollständig gleichgiltig geworden, wo und wie sie fortan ihr Leben fristete wenn, sie nur erst sort war aus diesem Hause weit, weit fort aus der Näh? dieser Menschen,' die sie jetzt aus dem tiefsten Grunde ihres HerzenS'verabscheute und haßt?. . Es war unterdeffen wiederholt an ihre Thür geklopft worden, ohne daß sie ein einziges Mal darauf geantwortet hätte. Zuerst war es ein Dienstmädchen gewe sen. Welches sich erkundigt hatte, ob das gnädige Fräulein das Frühstück auf dem Zimmer einzunehmen wünsche ; dann hatte sie Albertinens gedämpfte Stimme vernommen, welche sie in den zärtlichsten und angstvollsten Ausdrücken angefleht hatte, ihr zu öffnen, Aber sie war stumm geblieben und hatte ihre Bitte nicht er füllt ; denn wenn sie sich auch sagen muß te, daß ihre Cousine schuldlos sei.an den Verbrechen, denen ihr armer Vater zum Opfer gefallen war,' so fühlte sie sich doch außer Stande, jetzt ein Gesicht zu sehen, dessen Züge nur deutlich an diejenigen der Frau Amelie erinnerten, und eine Unterhaltung zu führen, in welcher sie ihren Abscheu vor diesem unglückseligen Hause nicht voll .und ganz hätte zum Ausdruck bringen können. Das Klopfen und Bitten war denn auch für eine geraume Zeit verstummt, und als eS sich endlich wiederholte, war ihr die Stimme des. Einlaß Begehrenden völlig unbekannt. Ich habe einen Brief für Frau lein Helene Springer, der nur eigen händig in. Empfang genom men ' werben dark." saate der Mann, und ich möchte
ras Fräulein oarum bitten, mir zu oss nen." Helene schwankte, ob sie diesem Ersu chen willfahren sollte oder nicht ; aber ihr Zögern war nur von kurzer Dauer, denn es gab eigentlich nur zwei Personen in der Welt, von denen sie heute eine schriftliche Mittheilung erwarten durfte. Die eine war der alte Neupert, der seinen gestrigen Enthüllungen vielleicht noch etwas hinzuzusügen hatte, die andere aber und ihr Hz klopfte stürmisch bei dem Gedanken an diese Möglichkeit die andere war Fred Archer, der ihren verzweifelten Brief noch immer unbe antwortet gelassen hatte, obwohl der Termin, an welchem seine Erwiderung hätte eintreffen können, längst verstrichen war. So öffnete sie denn die verschloffene Thür und nahm dem unbekannten Manne, welcher draußen stand, das Versiegelte schreiben ab. Mit dem Ausdruck bitterer Enttäuschung im Gesicht ließ sie es wieder sinken, nachdem sie einen ge spannten erwartungsvollen Blick auf die Schriftzüge der Adreffe geworfen hatte. Sie kannte dieselben nicht, und von wem auch immer das Billet herrühren moch te, das Eine stand fest : von dem Einzi gen, nach deffen Mittheilung sie mit leidenschaftlicher Sehnsucht bangte, von Fred Archer war es nicht. Eine gute Weile noch blieb der Brief unerbrochen auf der Tischplatte liegen, bis sie sich endlich entschloß, ihn zu lesen. Es flim merte ihr dabei ganz seltsam vor den Augen, und auch ihre Hände zitterten, so daß es kein Wunder war, wenn sie an fänglich die Worte nur mühsam zusam menbringen konnte und den Sinn der Sätze kaum begriff. Erst als sie mit gewaltiger Anstrengung über ihre Schwäche Herr geworden, las sie mit vollem Ver ständniß folgende Zeilen ; Meine liebe Cousine! Als ich mir neulich die Freiheit nahm, Dir. meinen Beistand in der traurigen und unhaltbaren Lage, in welcher Du Dich theilweise durch das Verschulden meiner Eltern befindest, anzubieten, da konnte ich Dir bereits mit meinem volle Manneswort versichern, daß es wahrlich nur die uneigennützigen Beweggründe einer reinen Freundschaft seien, welche meine Handlungsweise bestimmten. Ob Du damals meinen Worten Glauben geschenkt hast, weiß ich nicht. Fast muß ich annehmen, daß es nicht der Fall geWesen sei, denn Du hättest Dich sonst vielleicht doch meines' Beistandes und meiner Hilfe, die ich Dir ja nicht aufzu drängen vermochte, bedient. Wenn Du Dich nicht entschließen kannst, mir Dein Vertrauen zu schenken, so weiß ich allerdings kaum, was ich unternehmen soll, um Dir durch die That zu beweisen, daß ich desselben würdig bin, wenn eS aber, wie ich hoffe, nur die Befürchtung gewesen ist, den Zwiespalt zwischen meinen Eltern und mir. zu vergrößern, welche Dich abgehalten hat, meine Freundschaft und die guten Dienste derselben anzu nehmen, so wird darin hoffentlich eine Aenderung eintreten, nachdem Du aus diesem Briefe erfahren haben wirst, daß der Bruch zwischen meiner Familie und mir gestern Abend ein so vollständiger und unheilbarer geworden ist, daß er durch keine meiner Handlungen, wie dieselbe auch immer beschaffen sei, erweitert werden kann. Mein Zartgefühl verbietet mir, die eigentliche Ursache des heftigen Streites mit meinem Vater zu nennen : es mag genügen, daß dabei auch
oon Dir die Rede gewesen' ist, und daß ich kein Bedenken getragen habe, den Meinigen ihr unverantwortliches und geradezu schmähliches Verhalten gegen Dich mit dürren Worten voriuhaltenund zu verlangen, daß man Dich endlich in Deine Heimath zurückkehren laffe. Man hat mir das auch diesmal rundweg abgeschlagen, aber ich werde es nicht dulden, daß Du unter dem Starrsinn meines Vaters und Deines Vormundes noch länger leidest. Da ihnen die Autorität des Gesetzes zur Seite steht, bleibt Dir kein anderes Mittel als die Flucht, und wenn Du jetzt endlich Vertrauen zu mir haben und Dich meines Beistandes be dienen willst, so verspreche ich Dir,' daß ich Dich glücklich und ohne jede Jährlichkeit bis auf das Schiff führen werde, das Dich in Deine Heimath zurücktragen soll. Fürchte nicht, daß ich mir dazu besondere Opfer auferlegen muß oder nachtheilige Folgen für mich zu erwarten habe. Ich bin großjährig und auch ohne das Vermögen meines VaterS keineswegs arm. Fürchte auch nicht, daß ich irgend welche Forderungen an Deine Dankbarkeit stel len werde ! Ich habe längst darauf ver zichtet, ein anderes Gefühl als dasjenige schwesterlicher Freundschaft in Deinem Herzen u erwecken, denn mir ahnt wohl, daß Dezne Zuneigung bei einem würdi geren Gegenstande jenseits deS Oceans zurückgeblieben ist. Wenn Du also ent schloffen bist, den unerträglichen Verhält niffen, die Dich jetzt umgeben, zu ent fliehen, so übergieb Dich getrost meiner Leitung. Gerade heute Abend würde sich zur Ausführung eines solchen Vor Habens die beste Gelegenheit bieten ; denn meine Eltern sowohl wie meine Schwester werden sich außerhalb des Hauses befinden, und Niemand wird Dich am Fortgehen verhindern. An der Ecke des Marktplatzes an der Langen Straße werde ich Dich pünktlich um acht Uhr mit einem Wagen erwarten. Ich ersuche Dich, von Deinen Sachen nur das Nothwendigste mitzunehmen ; denn ich werde Dich sogleich zu einer achtba xen Familie bringen, in welcher für alle Deine Bedürfniffe ausreichend gesorgt sein wird, und ich hoffe, daß wir schon morgen oder übermorgen die Reise nach der Hafenstadt antreten können. Ich überlasse eS Dir, ob Du von meinem gut gemeinten Vorschlage Gebrauch ma chen willst oder nicht ; ich hoffe. Du wirst es thun; denn es ist meine feste Ueberzeugung, daß Du hier, . wo man Dich beständig mit häßlichen Erinnerun gen an Deinem Vater peinigt, niemals glücklich sein wirst. So scheidet denn in der Erwartung, Dich heute Abend um die angegebene Stunde wiederzusehen. Dein treuer Cousin ' Caesar Springer." . Wieder und wieder durch las Helene oiese:? seltsamen Brief. ' Noch' gestern würde sie ein ähnliches Anerbieten wahr scheinlich ohne Weiteres bei Seite sie werfen haben, heute aber Wolltees ihr fast wie ein Wink des Scbiclsals erschei
nen, der ihr auS ihrer entselichen ,age den Weg zur Nettung wies. Freilich enlschloß sie sich noch keineswegs auf der Stelle, die scheinbar mit so großer Un eigennützigkeit dargebotene Hand zu ergreifen, denn trotz all' der augenfälligen Beweise, welche sie von der aufrichtigen Theilnahme ihres Vetters für sie erhalten hatte, konnte sie das Mißtrauen geaen lbn noch nicht ganz aus ihrem Her- - zen verbannen, und die Aussicht, tagelang ganz auf seinen Beistand und seine Unterstützung angewiesen zu sein, erfüllte sie mit einem gewissen unerklärlichen ir-t iVs. ... ? . .. ...tliif: 1. . . grauen, noer 01c unomiiu;e ihuiu wendigkeit zwang sie dennoch mit eiser ner Gewalt, diesen einzigen NcttungsIveg zu betreten, und nach einem kurzen, schweren Kampfe war sie fest entschlossen, der Aufforderung Caesar's Folge zu leisten. Unter dem Verwände, daß sie sich unwohl fühle und Niemanden zu sehen wünsche, blieb sie während des ganzen Tages auf ihrem Zimmer allein. Frau Amelie ließ ihr durch das Dienstmädchen ihr Bedauern aussprechen und sandte ihr das Effen aus's Zimmer, das jedoch unberührt wieder hinausgetragen wurde, da Helene eher verhungert sein würde, ehe sie eine von dem Mörder ihres Vaters herrührende Speise zu sich genommen hätte. Am Nachmittag ließ thr der Onkel sagen, sie möge nur ihre Befehle den Dienstboten direkt mittheilen, da die ganze Familie zu einer Abendgesellschaft ausgebeten sei unddieseBestätigung der in Caesar's Briefe enthaltenen Mittheilung konnte das junge Mädchen nuf in seinem Entschluß bestärken. Ihr Versprechen, den alten Neupert wie der aufzusuchen, konnte sie nun allerdings nicht inne halten, aber sie hoffte, daß sich dazu während des nächsten Tages noch eine Gelegenheit bieten würde, und fijx den Augenblick überwog jedenfaljls der Wunsch, der entsetzlichen Luft dieses Hauses zu entkommen, jede andere Rücksicht und jeden anderen Gebanken. Bei Einbruch der Dunkelheit erschien Albertine noch einmal an ihrer Thür und bat sie mit den beweglichsten Worten, ihr zu öffnen, da sie sie unter allen Umständen und in Helenens eigenstem Jntexeffe sprachen müffe, Als sich aber die junge Amerikanerin auch jetzt nicht entschließen konnte, dem Wunsche ihrer Cousine zu willfahren, drückte diese ihren Mund so fest wie möglich an das Schlüsselloch und rief mit gedämpfter Stimme binein: Ich beschwöre Dich, Helene, sei auf Deiner Hut ! Sie haben etwas Schlimmes mit Dir vor !" In demselben Augenblick rief unten Frau Amelie Albertinens Namen, und das junge Mädchen huschte geräuschlos, um nicht zu verrathen, wo sie gewesen sei, über den Korridor und die Stiege hinunter. Helene aber lächelte bei der Warnung nur bitter und schmerzlich vor sich hin. Daß diese Leute Schlimmes mit ihr im Sinne hatten, wußte sie ja ohnehin gut genug, und Albertinens Zuruf t'olinte somit nichts Anderes erreichen, als sie in ihrem Vorhaben vollend? unerschütterlich zu machen. Geräuschvoller, als es sonst üblich war, verließen um sieben Uhr die Springers das Haus. Helene, die sich hinter einer Fenstergardine ihres Zimmers verbarg, sah, wie Vater, Mutter und Tochter in den Wagen stieaen und wie dieser da vonrollte. Ein Athemzug der Erleichterung hob ihre gequälte Brust. Wie sie hoffte, hatte sie diese Menschen jetzt zum letzten Mal gesehen, und die Zeit ihrer Leiden und Prüfungen nahte sich ihrem Ende. Mit größerer Faffung, als sie sich -für einen so bedeutungsschweren Augenblick selbst zugetraut hätte, traf sie ihre letzten Vorbereitungen für das Verlaffen des Hauses, und mit dem Glockenschlage der achten Stunde ging sie, in einen langen Wintermantel gehüllt und ihren kleinen Koffer in der Hand, die Treppe hinunter. Unten im ersten Hausflur standen zwei Mägde, welche die Herabkommende mit verwunderten Blicken anstarrten ; aber Helenens bleiches und ernstes Gesicht hielt sie davon zurück, eine vorwitzige Frage auszusprechen, und ungehindert konnte die Waise die Schwelle des ungastlichen Hauses über schreiten. Bis zur Ecke der Langen Straße hatte sie nur wenige Schritte zurückzulegen. Dort hielt in der That ein zweispänniger Miethswagen, und als sie sich demselben näherte, trat aus dem Schatten der Häuser ein junger Mann hervor, in welchem sie sogleich ihren Vetter Caesar erkannte. Er begrüßte sie höflich durch Lüften seines Hutes, nahm ihr, ohne ein Wort zu sagen, den Handkoffer ab und war ihr beim Einsteigen behilflich. Dann rief er dem Kutscher einige Wort? zu, welche sie nicht verstand, und setzte sich zu ihr in den dicht geschlossenen Wagen. Während der ersten Minuten ihrer Fahrt wurde kein Wort zwischen ihnen gewechselt; denn erst jetzt, als sie' mit lhrem Cousin allein war und an seiner Seite einer völlig dunklen und ungewis sen Zukunft entgegenfuhr, überkam sie das Bewußtsein von der Schwere ihres Wagniffes mit drückender Gewalt. Der junge Mann seinerseits schien vorläufig aus Zartgefühl Stillschweigen zu beobachten, und auch die bescheidene Zurück Haltung, mit welcher er sich so weit als möglich von ihr entfernt in der anderen Ecke des Wagens niedergelassen hatte, mußte ihr Vertrauen nt ihm erhöhen. Helene suchte dann auch ihre Befangenheit mit festem Entschluß zu unterdrücken, und als die Straßen, welche sie Passirten, nach und nach einen ihr völlig unbekannten Charakter annahmen, sagte sie zu ihrem Begleiter : Wohin gedenkst Du mich zu füh ren ?" Zu wackeren und verständigen Leuten, liebe Helene," versetzte er. Sie sind freilich nur von niedriger Herkunft und geringer Bildung, aber Du wirst trotzdem bei ihnen gut ausgehoben sein, und es handelt sich ja überdies nur um eine ganz kurze Zeit." . Und wann werde ich nach H. fahren können?" . Jedenfalls in wenigen Tagen ! Der nächste New Yorker Dampfer verläßt den Hasen a kommenden Mittwoch,, bleibt sorait Zeit genug, da? Passagebillet u lö. sen und alle Vorbereitungen zu treffen."
W'iZrde ich auch Ncher lein, daß mich Tein Vater oder der Doktor nicht vcrfolgin und mit Gewalt an der Abreise vcrhindern V Es wird meine Aufgabe sein, nach Möglichkeit dafür zu sorgen, daß das nicht geschieht. Wir müssen sie durch einen Brief, den Du an Einen von ihnen schreiben wirst, auf eine falsche Spur zu leiten suchen, und Du mußt Dich selbstverständlich bis Zzu unserer Abreise von hier auf das Sorgfältigste verborgen halten." Ist es wirklich unerläßlich, daß wir uns hinter solchen Lügen und Falschheiten verstecken müssen ? Werden sie mich nicht vielleicht ungehindert reisen laffen, wenn sie die Festigkeit meines Entschwsscs sehen, und wenn ich sie schließlich bitte, demselben nicht länger entgegen zu stehen?" Daran ist nicht zu denken. Du kennst den Doktor wahrlich schlecht, wenn Du Dir auf eine solche Nachgiebigkeit von seiner Seite Hoffnung machen kannst. Er wird im Gegentheil llles aufbieten, was in seinen Kräften steht, um Dein Vorhaben zu vereiteln, und wir haben keine Aussicht aus Erfolg, wenn wir nicht seiner Verschlagenheit eine gleiche Schlauheit entgegenzusetzen wissen. Du brauchst darum nicht zu erschrecken, liebe Helene, und den Acuth nicht sinken zu lassen. Ich habe während der letzten Nacht alle Möglichkeiten lange und reislich erwogen, und wenn Tu nur für diese wenigen Tage genau nach meinen Natbsch lägen handeln willst, so glaube ich Dir dafür bürgen zu können, daß Du bereits in wcni ger als vier Wochen den Boden Amerskas wieder betreten haben wirst." Die letzte, mit so großer Zuversicht ausgesprochene Verheißung hatte für das junge Mädchen so berauschenden Klang, daß es nur zu gern jeden Zweifel an der Ehrlichkeit und Uneigennützigkeit des Vetters fahren ließ, ie nahm sich im Stillen vor, Caesar's Weisungen auf das Genaueste zu befolgen, und sie fühlte sich sogar gedrängt, ihm schon jetzt ihren heißen Dank auszusprechen, den er indessen mit bescheidener Festigkeit als vorläufig unverdient zurückwies. Nach langer Fahrt hielt der Wagen endlich in einer der entlegensten Straßen der Stadt vor einem kleinen einstöckigen Hause, in dessen Erdgeschoß dem Anschein nach eine Schankwirthschaft oder eine Restauration betrieben wurde. Die bunte Gaslatcrne wenigstens, welche über der EingangSthür hing, und die hohen Spiegelschciben 'der ebenerdigen Fenster ließen darauf schließen. Der Kutscher knallte ein paar Mal mit der Peitsche, und auf dieses Signal erschien ein unsauber und nachlässig gekleidetes Mädchen mit rohen, widerwärtigen Gesichtszügen, das Hclenen nach einem flüchtigen Gruß den Koffer abnahm und mit den:selben im Hause verschwand. Caesar hatte demKutscher ein größeres Geldstück gereicht und bot nun seiner Cousine den Arm. Als sie einen Augenblick zögerte, ihn anzunehmen, flüsterte er ihr zu, daß er sie, um allen unliebsamen Ä!ißverständnissen aus dem Wege zu gehen, hier für seine Schwester ausgegeben habe, und daß sie darum wohl etwas vertrau licher mit einander verkehren müßten, wenn kein Verdacht rege werden solle. Helene fügte sich also und ging an seiner Seite in den ersten Stock hinauf, wo das Mädchen unterdessen ein schmales, niedriges Zimmer geöffnet und ein trübe brennendes Licht auf den Tisch niedergesetzt hatte. Andere Personen ließen sich nicht sehen, und dieser seltsame Empfang verfehlte nicht, einen gewissen beängstigenden Eindruck auf das junge Mädchen hervorzubringen. Aber der geschickten und geschmeidigen Art Caesar's gelang eS bald, sie zu beruhigen. Er sagte, die Besitzer des Hauses, welche unten eine kleine Gastwirthschaft betrieben, seien wohl noch zu sehr mit ihrem Tagewerk beschäftigt, um sie begrüßen zu können ; aber sie würden jedenfalls ntd) vor Einbruch der Nacht erscheinen, sich nach ihren Wünschen zu erkundigen und sur ihre Bequemlichkeit zu sorgen. (Fortsetzung folgt.) Merrschaumvfeifen, lange deutsche Pseisen. Cigarrensvitzen etc. be! Wm. Mucho. No. 199 Ost Washington Str. Vhönix Garten ! Ecke MorrlS nd Süd Meridian Str. Die schönste und kühlste Sommer - "Wirikoekaft I in der Stadt. Eignet sich vortrefflich für die Abhal tung von Sommernachts festen. Das Publikum ist zu zahlreichem Besuche freundlichst eingeladen. Fred. Krceckel, Eigenthümer. A.SEINECKE,jr., Europäisches Bank-und WeMgeschäst Olnoinnatl, O. WoUlmschten ach Deutschland, Oesterreich nd der Gchi angefertigt. SonfulavissHe und notariell vglaudtgugn desorgt. Grbschasten und sonstig Gelder rasch, sicher und billig ein. kassikt. (SveztalttRt.) . Man end sich tn Indianapolis an: Phll. Rappaxort. 12) Oft Marylan, Ltr. Skobt. einps, 424 Süd Meridian Straß. Ttekg & vernhamer, R. 12 Thorxe Block. Z3 '
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wmm r zmmmr J: wfGrmrjftf jijLAjyinjyj imim Mizmiflhk Entdcöung) Zeilt alle Ausschliige von ein gemSbnNchen ffinne oder Blatter bi , den schlimmsten Tkrofeln. Salzfluh. Geschwüre. Schuppigkeit oder Naulieit der Haut, kur, alle durch unreines Blut rerursackten Krankheiten wkrden durch diese macktige, reinigende und stärkende Armet überwunden. Unter ihrem rrehlthitigen tZiuftusse beilen rosze fressende esekwüre rasch. Jbre Kraft bat sick nam?ntl,ch in der Heüung von Schwindflechte, ost-Nash, Blutschwaren. Karbunkeln, nrnnden Auaen. skrofulösen Geschwüren und J Geschwulsten. SüZtgelenk.Krankheit. Knß chwamm. Skropf oder dickem Hais und erwei erten Trusen gezeigt. Man sende eha Cents tn iLrtefmarken für eine mit colorrrten Abbildungen auSstattete Abhandlung über Hauttrankheiie, oder Un selben Betrag für die Zlbhandkng über CkrcfeUetden. -V? Mut iS d, sbm" Man reinige e, rundlich durch den Gebrauch rov Dr. rierce'a Golden Memcal jiscorerr, und gute Verdauung, ine fi,t?enfreis Haut- frischer Muth. Gebens, nergie und Gesundheit der onstitutiön ner. Ha dadurch hergestellt. Die Schwindsucht, die eine Tkrofelkrankheit der Lunge ist. wird fcrech dies Wottesgade ron einem Heilmittel 1bnell und siche, in ihrem Fortschritt gehemmt und geheilt, wenn da? Mittel eingenommen unrd, ehe das Leiden die letzten Etadien erreicht. Wegen ihrer wunderbaren Macht über diese schreckliche tödttiche Krankheit hat Or. P t e r r , alS r diese jetzt berühmte Arznei zuerst dem Publikum darbot, ,m (Zrust daran gedacht, sie eine " Constimi.tion " kTchwindsuchts-HeUmittel, ,u nennen, bat aber diesen Namen sallea lassen, weil derselbe ,u teschrantt für eine Arznei, welche infolge ihrer wunderbaren Ver, eiuiqung tonischer oder stärkender, aiterativ oder safte, verbenernder, auNbiiicser, trustlösender und nährend Elgenschasten ohne Gleichen ist. nicht nur alS ein Heil. Mittel gezcu Lungenschwindsucht, sondern gegen alle Chronischen Krankheiten Leber, des Blutes und der Lunge. Wenn Du Dia) matt, schläfrig, schwach ftblst, blaß, elbttche Hautsarbe oder gelblich braune Flecken im Ee. ficht oder am Leibe hast; wenn Du häufigen Soxfschmer, der Schwindel. Uebelgeschmack im Munde, innerliche Hitze oder frösteln, abwechselnd mit heißem Blutandrang, hast; wenn Du niederzeschlazen und von düstern Bor, gcfüble erfüllt bist: wenn Teia Avrerit nnrezelmäziz und die Zunge belegt ist, dann leidest Tu an Ver. dauungsbcfchwerden, Tyspepste vnd Leber krankheit rderaUikeit. In rtclen Fallen spürt man nur einige dieser Symptome. AlS ein Heilmittel gegen alle solche Fälle ist vr. rie', tiolden Medical liiscorery ohne Gleichen. Lngenschwäche, Blutspele. Kurz, athmigkeit. Luftröhrenentzündung. schltm. men Susten. Schwindsucht und verwandte Lerdea ist sie ein unfehlbares HeUmitlel. Man send zehn LentS in Briefmarken für Vr Pieree'S Äuch über Schwindsucht. Bei Apotheker zu yapen, Preis $1.00, l7oiid'$ Olspsnsary LIedical Association, Eigenthümer, 663 Main Str., vaffalo, N. Y. $500 Belohnung i 1 1 i ... wird von den Eigenthümern von Dr. Sage'S CaiarrbRemedv für eine Katarrhfzll, welchen sie nicht kurtrea können, auszeboten. Wenn man einen ekelbafte oder anderen Ausfluß auS der Nase, theil weisen Werlust des Geruchs, Ee, C-t 3 w , . , . ' . , ' iiuaas vrer koors, vlove Augen, dumpfen Schmer, oder drückend? Sefühl im Kopse hatl dann hat man Katarrh. Tausende solcher Falle enden in Schwindsucht. .Drft?8e' atarrhRemedv heilt die schlimm, ften Fälle on atanh, opferkültung und arrhalem Kopfschmerz. eoCuus. Etablirt 1850. 31UNSN'8 Blitz-Ableiter Co. Da wir die einzi gen Fabrikanten im Staate sind, können wir Ihnen von I bis 3 Prozent an irgend einem Blitzableiter, welcher in hiesigem Markte verkauft wird, ersparen.. Sprecht in der Fabrik vor und hört die Preise, ehe ihr anderswo kauft. 3No. 94 Süd Delawaregr. Indianapolis, Ind. Zur Sicherheit, Bequemlichkeit und Sparsamkeit beim Kochen sieht Gas unen eicht da GÄs-Sefen Gasmaschinen zum Kostenpreise. (US COMPANY. VI Qoutb Vennsvlvania Str. V. H, DOAFS I. X L GOfM. Aas öeste
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Eiseubahn .Zelt. Tabelle. nkunst und Abgang der Sistnbal)ngt.ge lnndianavottt.an und nach Sonn tag. den 3. Javua? 1886. Zessersonville, Nadisou nvl Indianapolis Vlstubaia. Abgang: sinnst: Skfi tag. f.. 4.,SmlJd5adaU. 9.43 P 1 ad ee... 8.15 Km ' 5bf bUtitaalO 45 S?d b all 3 W m I p L tttnb f x P tBj. 6.45 I Ct 8 5 ff fl jag ie.5 Ea Vandalia Line. ZilTra, .... 7.Z0 ? , e2n,I,a .-....,,, ir. uuofta lm Hauusc te. 4. Banst t.. ...11x0 Western Mail...: 0Rm all and et... lo.io Bm Tag irres.... 4 40fta 5?"ß 18 8 eaneUiua ? , 45l,ve.anv, ColBRBnf, Einnnnan und Jndta. uapoli Sisendahn (ee Line.) fl8frt .. 4.06 nderso ....0.10 Scnton Cl tx. 10.05 Bn B ll & m m . n im i .ob 3 5 .11.30. Snderson ... i.bSKm 3 6 fl 6 r. y v W.... I .IU XB i C, L5 oshen 9i3.i9 Nr i 51 v VI.1U.URB Srightvood Division, C. E.1.nnd 3. gang täglich. 4.108. 10.10 v " 11.05 Bn 100 " täglich. 3. 0 6 40 Sa täglich. 1.40 V " 10 4t B 11 llXn 30 clich. 4.40 ftm täglich. 7.1ö l täglich. liUMa kiseinnati, Indianapolis, Et. Lonis n. Chieag vijeuuufi.. umasail JUUUJIOB CftloutlB.ftS. 4.00 Brn ttnctitnatt 8Uc 11 33 Km C S Ot n c. 1 ! Svdianap Etc. 1015BB 5S'tU r p. il.4i B o5fni f.... 10 xa ttnc.fccc ti.4i1 es g s täglich S tt. (.URl I tzhkaga Didiftou. C10 fjutl f . 7.10BJ ttieaao Cail a.ü 10 itc5Lo8 . täglich icul.. 3.30 fflOttU , ..11 16fcfoati,.. t. . tnctnnctt ee. 6 M Besten x .10 Km IM täglich s t k ll.lü 9?a VMadurg, Ctnctnnati So et, Lonis Ct send ah VP, , ichm ee ans. JSl ta glich 4 .53 Bn, genorn t. 9.10 b i uigc ixuvu l nvuiwi üQunni.il y 1 5 D er cii. x tfloLidi 11 AK Am Lnecaulg. CcnnUcI 4.00 6anEtaal B U u 4.53 B Lastern inaxl tgl 4 lO ! Western Ra'il'.'. r täglich I h.. 4 65 $1 o I tagl'ch 10. . 9. Chicago Route via Kotorao. hgo Schnell. I Jnd's . J.?ifi--:::-lh" ? . ltcag0 8rsrtl.ll.U0 l, Jndvl'4 Zau. I XVrei 39 Labash, et, Louis & paciste. et ClU all 7.15 m S 2.15 m ttNich t (I 7.10 9Lh itSg 8.0 xoi u.oo Z)et g all. 6.16 Kl ich. CUy nd Fort ttasne. 1.40 B Tetr Told i .11-40 , Iüdtauapoli cnp Cisccnnei oistnbkb. UaU airo j 7.15 fl.ni l ,,,, See. 10 45 BUeennc ee . 4.40 Kau ,!,,. kiuciuati,H amiltons?I ndiauadslis Visenbahn. Jdv ei N 4.(10 Rn on,rsoU!tt 8JM mm ioantloiOf fttc 6.30 v 3ndpinet. 2.11 (X-Km all. 11.48 v 3nt u CtfiotllO 4i Km in., 7D.x,.xyi.y j.tu nm Sndiaua, Lloomingtou udWefteru ktsendah. mcinnaxi KCC M) 9m Pak x u Vatl.. 7.SV B Kankez F Lt d.'O Zim &. 12 00 n CU H a X UglO.50 Ät afttra C täglich Cinc Sxee UllOBÜC x IP" 4.00 B 10.40 : 3.45 . 80 Oeftliche Division. Oeftl.xaU....4.ALm Pacifte rrreß... 3 I..... Lkfter xx .... 7X28 10 204 4 4dK ugi. exrei. .. uuao Atlantik ip.... 4vdStm Indianapolis und vt. Lonis visenbah? Tag reift cc. v u v x tag täglich 7.2 B oft u et L 9j. 5.b09l! 9 u et k täglich s u c. 10.55 c k 3.4 B Loeal Passen gr. 10)0 Danre et5al. .Z 3udtaoxvliA KC 3.3i Llmt Ero tgl... 11. m I Lonisville, New Albanh k Chicago. ir.Line. Cdicaao fr lal..lZ.zVi dikag, X tgl.. 30B Mono Le lOvB ich. CU, hie. Mono Kcc 4 IMm ich SUo hicag. r Mail ll.UNm X au. 3 400 Indianapolis, Decatur Sa Springsield. Tee 5 Peo Mail. Süßvx Schnellzug res.. ZbOB aonxcjuma tc tat auia St. fi nvxh Montkzuma luio ftntiBt . 8 PslRni Schnellzug k es. ..10 oft Bau b 9051 Züge mit r e, Lebstsiel.ar mix I. Sälafaaacn mu p, Paricr.Eur. L80 HOVTE ! Falls Sie die Stadt nach irgend eiver Rich tuug hin zu verlassen beabsichtigen, gehen Sie zur Wabash Ticket.Ossiee, Vo. 5K West Wajyi.gto Straße, Indianapolis, und erfragen die Fahrpreise und näheren Mit theilungen. Besondere Aufmerksamkeit wird Land-Käufern und Emigranten zugewandt. RundfahrtTlckets nach allen Plätzen in Westen und Nordwesten ! Die direkteste Linie nach FORT WAYNE, TOLEDO, DETROIT und allen östlichen Städte ! TtshlwaggouS, Palaft-Schlafvaezonk, zuderlässiger Anschloß und vollständige Sicherheit machen die aroße Wabaih Sahn die beliebteste Passägier.Vahn in Amerika l
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