Indiana Tribüne, Volume 9, Number 355, Indianapolis, Marion County, 13 September 1886 — Page 3
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Zndiana Tribune. Erscheint Füg 5iH und SsAntsgs. rii tägliche .TriSÜnt- Kftet durch den Tk,riZ Cntl per S3ch, i Sonntag, ,r!ä"S ffixtJ xik Bach. iBTamnt, 1b HJ. ? Post Sff4tf: t ?k.k hlS I5 51 3. OfZlce: ISO O. Marvlandf!r. Indianapolis, Ind., 13. September '86. Tiu Gimpel a!S vccialVgent. Herr CarrrJ D.Wrizht, unser Vun des-Commisiär für Arbeiter-Angelegn heiten hatte einigeSxecial Agenten nach Europa geschickt um dort statistische An gaben -über die Arbeiter Verbältniffe zu sammeln.- Nach Deutschland schickten einen jungen Schulmeister ausWashing ton, der. nicht nur kein Wort Deutsch versteht sondern noch obendrein ein Deutsch enhasier zu sein scheint. Es war die alte Geschichte : es kam Herrn Wright nicht so viel darauf an, einön tüchtigen, zuverlässigen und der deutschen Sprache mächtigen Mann nach Deutschland zu schicken, als einem jungen, von einfluß' reicher Seite her" empfohlenen Grün schnabel eine lohnende Spritztour nach Deutschland zu verschaffen. Der Bericht des jungen Mannes ist denn auch ganz darnach. Die Erläute rungen zu seinen statistischen Angaben nehmen eine Seite und drei Zeilen des Buches ein, und der Nest des Berichts besteht aus einfältigen Berechnungen über die Unterbaltskosten gewisser Arbeiter und Arbeiterfamilien inWürttem berg, Baden und Frankfurt a. M. In seiner Einleitung sagt er : Es würde unmöglich sein,Jemandem eine getreue Idee über die Lage der arbeitenden Klaffen in Deutschland zu ge den, ohne zuvörderst die Biersrage zu besprechen. Bier wird so allgemein gebraucht, und sein Verbrauch bildet einen so großen Theil der Ausgaben des Ar beiters. da ein vollständiges Verstände niß dieses Gegenstandes nothwendig ist, um eine Einsicht in die wirkliche Lage und in die Lebensgewohnheiten des deutschen Arbeiters zu erlangen. Im Jahre 1870 bestanden in Preußen allein 120,000 Schankwirthschaften und 40,000 Gasthäuser, in denen Spiritussen verkauft wurden. Der deutsche Census vom Jahre 1880 zeigt, daß diese Zahl sich um 38 Prccent vermehrt hatte, oder in anderen Worten, die Zahl der Schankwirthschaften und Gasthäuser, in denen Spiritussen verscbenkt werden, hatte sich von 160,000 auf in runder Summe 200.000 vermehrt, während der tägliche Consum für jeden Mann, jede Frau und jedes ft:d vier Gläser betrug. Sieben und zwanzig Procer.t der männlichen Irrsinnigen in Preußen haben den Verstand durch Trinken verloren. Beinahe jeder Arbeiter gehört zu einem BierKneipe r oder (5 l u b." Den Kneipe r" beschreibt der Gelbschnabel folgendermaßen : Ein Kneiper wird von ungefähr einem Dutzend Männer gebildet, die entweder A'rbeitsgenoffen oder Nachbarn sind und die mit einander übereinkommen, sich an bestimmten Abenden der Woche im nächsten Schanklokale zu treffen, um dort Vier zu trinken und zu rauchen. Ein Mann bestellt Bier für alle. Jedes der Gläser hält ein Pint, aber sie trinken den letzten Tropfen daraus, und dann bestellt ein anderer Mann einen Treat". Der zweite 3!ound" kommt und geht. Nummer Drei traktirt zunächst und so weiter, bis manchmal ein Dutzend Pint-Gläser per Mann in einer Sitzung getrunken worden sind." Der Herr Special-Ageni versteht also offenbar unter einem Kneiper" den Stammtisch, wobei er sich die poetische Licenz" erlaubt, daß an diesem Tisch das gegenseitige Traktiren Sitte ist, während doch thatsächlich die Stammtisch-Gäste am allerwenigsten dem Unfug des Trak tirens huldigen. Ferner nennt er die deutschen Bauerndörfer ungesund und sagt, sie röchen nach Misthaufen. Die deutschen Bauern hockten nur deshalb in den Dörfern zusammen, um es nahe zum Kneiper" zu haben ! Nicht minder frech und erlogen sind hit Angaben des Gimpels über die Handwerksburschen in Deutschland. Er behauptet, die jungen Handwerker trieden sich, nachdem sie Gesellen geworden, auf den Landstraßen ziel und nutzlos umher, bis man sie in die Armee stecke. Wo ihre Fähigkeiten für eine weitere Periode von drei Jahren in unproduktiver Richtung ausgenutzt werden. Man ersieht daraus," so schreibt er, daß gleich am Ende der Lehrzeit, sage im Alter von 17 oder 18 Jahren, der Durchschnitts. Handwerker wenig mehr als ein GesellenVagabund ist, der sich kaum ernährt, und am Ende seines zwei- oder dreijährigen Vagabundenlebens wird er in die Armee gesteckt, so daß er erst mit dem 24. oder 25. Jahre anfängt, seine eigene Familie zu unterstützen oder sich zu verheirathen und für seine Kinder zu sorgen. Dieses späte Beginnen als Producenten und ihr unmäßiger Genuß von Bier sind' nach Ansicht Vieler wa wichtige Ursachen der unzusnedenstellenden Lage der Ar beiter." Und einem solchen von einem Grünschnabel abqelazerten M;st setzt der Bun des-Commissär Wright ein ofsicielles Siegel auf! Er hätte wenigstens einen so lächerllchen Bericht mOjt verosientli chen sollen. Congres? amerikanisclirr Forst nianner. Der Eongreß' amerikanischer Forst Männer wird demnächst zu seiner sechsten Jahresversammlung in Denver zusammentreten. Er hat bereits ein gutes ' Werk gethan, indem er über die Forstfrage in den Ver. Staaten eine gesunde öffentliche Meinung gejwanen und ve sonders auf die wichtige Stellung hinge wiesen hat, welche das Forstwesen in der ökonomischen Wirthschaft der Ver. Staa ten einnimmt. In manchen Staaten der Union ist die Wichtigkeit der Baum kultur in einem so hoben Grade aner-
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kannt würden, ca& man sogr daraus gekommöfl ist, auf contractlichem Wege die Bepftanzung weiter Landstrecken rnif Bäumen anzuordnen. .Während man früher von der Bedeutung des Einflusses der Wälder auf das Klima und die Negulirung der Flüsse und Ströme im Allgemeinen kaum eine Ahnung hatte, ist jetzt fast Niemand mehr darüber im Unklaren, auch beginnt man zu verstehen, welche große Bedeutung die Waldproducte für die einheimische In dustrie haben. Der' Forstmänner-Con-greß hat redlich seinen Theil gethan, um diese Wendung zum Besseren herbeizuführen. Andererseits muß eingeräumt werden, daß man noch häusig genug auf eine wabrhaft entmuthigende Gleichgiltigkeit in Kreisen stößt, die von Rechtswegen an der Waldfrage ein lebhaftes Interesse nehmen sollten. Im Bundessenate wurde z. B. bereits zwei Mal ein Gesetz passirt, in den Felsengebirgen Montanas auf Kosten des Bundes eine Waldreserve, anzulegen, das Repräsentantenhaus hatte jedoch nie Zeit", sich mit dem Plane zu befassen. Auch wurden die Bundes Wälder nach wie vor von Holzdieben ge plündert, ohne daß auch nur ein Hahn darnach krähte. Unter den für das land wirthschaftliche Büreau ausgesetzten Geldbewilligungen besindn sich Posten von je über 8100,000 für die Beschaffung von Sämereien und die Sorghum' cultur, während für die Abtheilung für Wälder in diesem Büreau nur 910,000 ausgesetzt sind! Hoffentlich gelingt es dem Congreß in Denver, die Ernennung einer nationalen Commission von Fachleuten durchzusetzen, welche in Bezug auf den Schutz der alten und die Anpflanzung neuer Wälder dcm Forstwesen der Ver. Staaten einen neuen Aufschwung geben würde. Vor und nach dem Einfuhrverbot. Zum Verbote der Einfuhr amerikani schen Schweinefleisches macht der Jahres bericht der Handelskammer zu Mainz die Bemerkung, daß daö Einfuhrverbot einen durchschlagenden Erfolg gehabt habe. Die Züchtung und Mästung der Schweine habe in Deutschland einen ganz bedeutenden Aufschwung genommen und biete die Garantie, daß auf fol chem Wege eher gutes und billiges Fleisch zu erzielen sei, als durch die Einfuhr aus Amerika. Daß die ofsiciösen Blätter diese Handelskammerweisheit mit großer Genugtbuung und mit einigen Ausfällen auf die Gegner des Verbots registriren, versteht sich von selbst. Wir wollen hier nur wiederholen, bemerkt dem gegenüber die Verl. Volksztg.", daß vorzugsweise oder fast nur in solchen Schweinen Tri chinen sich gefunden haben, die in Deutschland gezüchtet und gemästet worden sind, so in der Provinz Sachsen, und daß man m deutschen Seestädten und in den Nordgegenden, wo seiner Zeit von dem amerikanischen Fleisch am mei tten verzehrt worden ist, die Trlchinoiis säurn kannte. Die Hauptsrage ist fu. uns: wo hat die Mamzer Handels kammer denn eigentlich ihre Weisheil Ut ? Wir wollen zugeben, daß es ihr mö lieh gewesen ist, durch örtliches Umfra s.en ein aewiffes Wachsthum der Schwer' nezucht für den Handelskammerbezn! Mai,z zu constatncn, aber die Behaupt iung, daß in Deutschland nach dem Ver tot der Cinmyr von amerikanischem Schweinefleisch die Schweinezucht einen bedeutenden Aufschwung genommen habe, kann nur aus der Luft gegriffen sein. Die letzte Viehzählung in Deutschland war im Jahre 1883. Vorher ha! das Verbot keinerlei Wirkung ausüben können und doch constatiren wir, daß in Deutschland die Schweinezucht vor dem Cinsuhrverbot einen bedeutenden Aus schwung genommen bat. Wir greifen diesen Ausschwung nicht aus der Luft, sondern helegen ihn mit Zahlen, dem statistischen Jahrbuch des Deutschen Reichs" entnommen. Die vorletzte Zählung war im Jahre 1363. In diesem s. M M sym Nayre kamen aur luu Umwohner rn Deutschland 17,4 Schweine, während dieselben sich im Jahre 1833 auf 20,1 vermehrt hatten. Die Gesammtzahl der Schweine im Deutschen Reiche betrug im Jahre 1873 nur 6,462,572, während im Jahre 1833 die Zal,l von 9,206,195 vorbanden war. Also ein bedeutender AuNchwuna" der Schweinezucht vor dem Einfuhrverbot. JnProcenten aus gedrückt, vermehrten sich die Schweine in Deutschland in den Jahren von 1873 83 um 29,22. Ob diese Vermehrung i rv in dem etoen Verhältnis auch von 1883 1393 statlsinden wird, das ist nicht vorherzusagen und am Ende noch welsetbast, wenn nicht bald w eder essere witthschaftuche Jahre eintreten. Bei dieser Gelegenheit sei es uns er laufet, auf einige weitere Daten auf merksam zu machen bezüglich der Schweb nezucht. Gewohnlich gilt Westfalen als Hauptschweineland im Deutschen Reiche. Dem aber ist durchaus nicht so. Wohl wollen wir zugeben, daß es dort durch schnittlich die besten Schweine giebt und i. L ."' vi m ww m. daß die von den dortigen Bauern selbst -i- ii ".. .. r . . 1 T nach alter Sitte geräucherten Schinken gleichfalls die besten m Deutschland sind. Aber dieses Lob trifft durchaus nich zu bei den ien Fabriken .des nördlichen Westfalens hergestellten, deren einstige Inhaber, das heißt die Schweine, auch meist nicht auf westfälischem Boden er zeugt und gezogen worden sind. Dann aber ist die Zihl der westfälischen Schweine eine verhältnißmäßig geringe. So zählte man im Jahre 1833 in der Plovinz Sachsen 71i),627 Schweine und in Westfalen nur 367,844 Stück. Um aber nun zum Schluffe nochmals auf den besagten Hammel zurückzukom men", so sind wir neugierig, zu ersah ren, woher denn eigentlich die Mainzer Handelskqmmer ihre Beweise für die mit großer Gewißheit in die Welt geschleu derte Behauptung hat. Zahlen hat sie nicht angegeben, sichere Zahlen wird sie auch nicht bis zur nächsten Viehzählung angeben können. Viel verlangt. Das neueste Breve des Papstes Leo XIII., welches den katholischen Richtern verbietet, durch ihren prucyyerrennungeri zu oer fügen, erregt rn Belgien das größte Aussehen.. D.ie Ebettennuna ist nur m cvf e . . T. rr r . 1
zwei kalyslischen St65ttn gkflalttk! in Frankreich, wo sie kürzlich eingeführt wurde, und in Belgien, wo sie seit jeher bestand. Für die Republik liegt in dem päpstlichen Breve so wenig Gefahr, daß man sich damit lediglich als mit einem bemerkenswerthen Symptom befaffen wird, denn abgesehen davon, daß nach der Säuberung der Aemter schwerlich ein so eifriger Katholik im Richteramte geblieben ist, um sich nach den Vorschriften der Curie, statt nach jenen der Gesetze zu richten, würde er sofort von der Ab
setzung betroffen -werden, wenn er auch nur Miene machte, das päpstliche Breve irgendwie zu befolgen. In Belgien da gegen giebt es kerne solche Garantie für das Uebergewicht der staatlichen Gesetze über die Einmischung der Kirche. Wir sehen alle Tage, schreibt em Correspon dent aus Vrüffel, wie die clerikalen Bür aermeister das Beerdigungsgesetz m der Weise verleben, daß sie die Ketzer" und Freidenker im sogenannten trou aux chiecs begraben saften. Wer.n die Ge richte diesen Bürgermeistern hierfür eine Strafe dictiren, so beeilt sich der liebens würdige Justizminister Tevolder, die selbe auf dem Gnadenwege aufzubeben. Wie wird sich nun die Sache gestalten. wenn die zahlreichen eifrigen klerikalen, welche namentlich in der Provinz alle Nichterstellen einnehmen, sich vor der päpstlichen Jnstruction beugen und in Angelegenheit der Ehetrennung ihr Ur theil verweigern werden? ES ist undenk bar, daß selbst die ultramontanste Regie rung die Gesetze des Staates' einfach der Ueberprüfung durch die römische Curie anheimstelle. Der Conflikt zwischen dem Staate und der Kirche wird unvermeid lich werden,- und es wäre Ironie deS Schicksals, wenn ein klerikales Ministerium dem Vatikan Widerstand leisten müßte. ViSmarckS Mißgriff. Un Europa herrscht nicht der geringste öweliel oaruoer, van vie oeulcye uno , die österreichische Regierung der russischen o , r c e r . i ,r r . c ausdrücklich die Erlaubniß zur Absetzung Alexanders von Bulgarien ertheilt ha ben. Die deutsche Preffe ist in Folge deffen hochlichst erbittert. Ein Cor respondent sagt hierüber :
Wek klägliche Rolle haben aber bei 'vuhm viivttiw tviiw iiiww v iv ivutuw I ccnftttatittn. snwn di?natinllib. xaUn und gouvernementalen, die den Battenberger erst vor einigen Monaten zu einem deutsch-nationalen Helden ge macht, als Vorkämpfer gegen den Pan slavismus gefeiert haben, hatten jetzt nicht das geringste Bedenken getragen, ihn als einen guten Mann, aber schlech ten Musikanten den Ruffen und dem Frieden Europas sofort zum Opfer zu bringen. Das nennt man sich officiös benutzen laffen. Doch es fehlt der Sache der Humor nicht, nur Sonntag und Montag hielt bei diesen Mannesseelen die ihnen vfsiciös gelieferte staatsmänni sche Kaltherzigkeit vor, die alle perfön lichen Sympathien und die Scheu vor Hochverrath, Verschwörung und nieder trächtigen Undank unterdrückt, wenn ihnen gesagt wird, es gelte den Frieden Europas. Von Dienstag ab siegte schon wieder das gute Herz, das, wie man ge rechterweise zugestehen muß, bei diesen Politikern meistens den Sieg über den Kopf davon trägt. Da kam die Begei sterung für den wackeren Fürsten aus deutschem Stamme, der Abscheu vordem feigen, niederträchtigen Verrath und die Entrüstung über das perside Rußland zu vollem ungezügelten Ausdruck, sie hatten ganz vergeffen, daß sie am Sonntag be nutzt worden waren. Es geht nichts über Consequenz und feste Principien." Schon das Kabel hat gemeldet, daß Bismarck denn doä? über die von allen Seiten gegen ihn gemachten Angriffe stutzig wurde und ärgerlich erklären ließ, wegen des Battenberges dürfe der europäische Frieden richt gestört werden. Diese Entschuldigung half ihm aber nichts. Das Brl. Tageblatt" antwc? tete : Mit der auswärtigen Politik deS deutschen Reichskanzlers sind wir bisher durch Dick und Dünn gegangen. Die in Bulgarien befolgte Politik aber ist in Deutschland nicht populär. Wir wollen einen deutschen Offizier, der unseren Namen in einem bisher nur mit Verachtung genannten Lande mit unvergänglichem Ruhm bedeckt hat, nicht den Todfeinden der deutschen Nation übantwortet sehen. Rußland hat den Staatsstreich in Sosia veranlaßt; die Cabinette von Berlin und Wien haben ihn nicht ver hindert. Wir danken für diesen russi schen Faustschlag ins deutsche Antlitz." Sehr sachgemäß fertigte BismalckS gefurchtester und im Culturkampfe ' siegreiche Gegner den Kanzler in der Germania" ab. Er schrieb: Fürst Alexander ist also rücksichtslos preisgegeben. Wenn damit der Friede Europas erkauft wäre, würde man ge gen ein solches Verfahren nichts einwen den, denn die Wohlfahrt von ganz Eu :ri r v : . o ... ropa ist wichtiger, als die Frage, wer in Bulgarien Fürst ist. Aber das gerade Gegentheil ist der Fall : Rußland hat auf der Valkanbalbinsel einen großen, für denFrieden Europa's bedenklichenEr folg errungen. In Rumänien, das kaum mehr als 100,000 Slaven besitzt, besteht eine Auslandpartei, Bulgarien steht unter Rußlands Einfluß, in Serbien wankt König Milans Thron, zu deffen Schutz beim bulgarisch serbischen Krieg, wie jetzt erst bekannt wird, ein Theil der scr bischen Armee im Lande gelaffen werden mußte ; der Sohn des aus Serbien vertriebenen Karageorgiewitsch wartet darauf Milan abzulösen und Serdien so unter den Einfluß Rußlands zu stellen, wieMontenegro, das der Schwiegerva tcr des Karageorgiewitsch zum Wohlge fallen deS Zaren regiert. Rußland ist also, nachdem man ihmBulgarien wieder gegeben, auf dem besten Wege zum Ziele seiner Balkanpolitik, der Herstellung großserbischer und großbulgarischer Staaten mit Aussicht auf den Besitz Konstantinopels." Auch die Franks. Ztg." wollte das Argument von der Erhaltung des Frie denS nicht gelten lassen. Sie sagte: ain. m . A ' '.'. s,ue Parreien rn veulscytano sind einig ; der Anerkennung der Bestrebungen M Fürsten Bismarck, den Frieden zu
uuiiuwut uuvui uvu i rnft.' . . . r r tÄÄÄifS' lsi Äs 1 &&Ä 8 m,aÄtk1 Ä. ÄL?1? HSf : unstgalleri. an Sn.n ve.schlogen
eryallen. er riez ist em entsetzliee Uebel und die Vorsehung möge uns vor einem solchen recht länge bewahren. Mit Freuden würde es Jeder begrüßen, ge länge es, ein dauerndes Einvernehmen zwischen den drei Kaisermächten herzu stellen und die Orientkrisis ihres gefahr drohenden Charakters zu entkleiden. Aber wo ist denn die Garantie gegeben, daß die Wiederherstellung des russischen Einflusses m Bulgarien den Frieden und nun gar den dauernden Frieden bedeute? Wann ist denn Rußland jemals durch Zugeständniffe zufriedengestellt worden ? Der Appetit kommt allezeit mit dem Es sen und je größere Aiffen Rußland ver schluckt hat, desto stärker ist seine Eßlust geworden. Es unterliegt keinem Zwei sel, daß eine russische Provinz auf dem Balkan (und eine solche will Alexander III. schaffen) die ohnehin nicht sehr er quicklichen Zusende der .Halbinsel ver schlimmern müßte. Die Wühlereien und Stänkereien der panslavistischm Sippe würden ein erträgliches Verhältniß nicht aufkommen laffen, der russische Rubel würde die Bulgaren gegen die Türken, die Serben gegen die Oesterreicher hetzen. Und wenn dann einmal an die Entschei dung der Waffen appellirt werden müßte und der lange angedrohte Krieg zwischen Oesterreich und Rußland zum Ausbruche kommen sollte, dann hätte letzteres in Bulgarien ein mächtiges, militärisches Bollwerk und wäre in der Lage, den Gegner in der Front und in den Flan ken zu faffen." Es giebt heutzutage in ganz Deutsch land schwerlich einen einzigen Politiker, der mit Biemarck in der Aussaffung der bulgarischen Frage übereinstimmt. Ist es denkbar, daß das ganze deutsche Volk im Unrechte ist und nur Bismarck alle im 'Rechte?
Vom Anlande. Die Wettfabrt twisckendem enalischen Cutter .Galatea" und der m - ' . , Bojtoner Schaluppe Maystower" er regte großes Jnteresie und endete mit dem Siege der amerikanischen Maiblume. Nicht einmal auf diesem Gebiete scheint ohn Bull seinem abgefallenen oyne gewachsen zu sein. In der Bundeshauptstadt t i. T Ä Oa4,,.u .w 2 ' llEl beitenden Bürger beschweren sich, daß man ihnen die einzige Gelegenheit geraubt habe,diese öffentlichen Anstalten zu besuchen. Geronimo, der berüchtigte Apachen-Häuptling, wird jetzt mit seiner Bande auf Kosten der Bundesregierung nach Florida gebracht und dort sorgsam verpflegt werden. Er hat ja so viele Menschen ermordet und glückliche Heim ftätten zerstört, daß er von Onkel Sam eine anständige Behandlung und Beloh nung für seine treuen Dienste erwarter darf. Ein Repräsentant eines sehr reichen, aus englischen und amerika nischen Capitalien bestehenden Syndikats befindet sich gegenwärtig in San Antonio in Texas, um einen Platz an zukaufen, auf welchem riesige Schmelz werke für aus mexikanischen Minen ge wonnenes Erz errichtet werden sollen. Der Errichtung derartiger Werke haben sich in Mexico selber Schwierigkeiten in den Weg gestellt. Eine wahrhaft entsetzliche Rache nahm der erst 16jährige Harry Smith an einer Farmersfamilie Namens Peck, welche nahe West Union in Iowa ihre Heimstätte aufgeschlagen hat. Der Bursche, welcher mit Peek einen Streit gehabt hatte, kam mit einem Knüppel und einem Revolver bewaffnet nach dem Hause, erschlug Abram Peek, den Farmer, brachteer Frau Peek le bensgeführliche Verletzungen bei, schoß dann auf einen gewiffen A. Leonard, den er schwer verwundete, und versuchte endlich, das Haus durch Pistolenschüsse in Brand zu setzen. Der Bursche befindet sich in den Händen der Polizei. Die Entschädigung der in den Pacisic Staaten und Territorien vergewaltigten Chine? wird auch in dsr kommenden Sitzung die Aufmerksam seit des Congresses in Anspruch nehmen. Httr Bayard, der von der Ansicht durch drungen ist, daß diese Leute entschädigt werden sollten, wird sich von Neuem an den Congreß wenden und dazu einen directen Entschädigungs Anspruch benutzen, den der chinesische Gesandte auf Grund des Niederbrennens einer chinesischen Wäscherei und der Ermordung zweier Chinesen in Anaconda in Jdaho erhoben hat. Er verlangt 83000 für die Wa schere! und billig genug S500 für jeden Chinesen. Ein deutsch land isch cö Blatt schreibt : Der Impresario Alfred Fisch Hof geht in diesem . Jahre mit einem Star" von seltenen, glänzenden Eigen schaften und großen Aussichten in's gesegnete Land der Dollars. Der ehe malige Unternehmer der Mierzwinski Gastspiele, der NilSson-Concerte, fübrt diesmal eine Zugkraft nach Amerika, die niemals heiser wird, den ganzen Tag über unausgesetzt und unermüdet wirkt und doch kernen Antheil am Ertrage ver langt: Munkacsy's Christus vor Pila tus". Das berühmte Bild, das in der modernen Kunstgeschichte einen so wichtigen Platz einnimmt, daS seinem Maler den Adel und einen seltenen Ruhm brachte, war noch niemals m Amerika und wird von den dortigen Kunstfreunden dringend verlangt. In Europa ist es bisher von 1,500,000 zahlenden Personen besichtigt worden. Wie der Jmpre sario der Virtuosen von der Tonfarbe plötzlich zum Kleister der arventone übergehen kann ? Der Bruder des Herrn Alfred Fischhof, der bekannte junge Klavier Virtuose, ist bekanntlich der Schwiegersohn des Pariser Kunsthänd lers Ch. Sedelmeyer und seit seiner Ver heirathunaAssocieediefeS bekanntenHau ses. Munkacsy'S Christus vor Pila tus" ist aber Eigenthum von Eh. Sedel meyer. Dies die Erklärung." ' Sehr unheimlich mag es der Mannschaft des Steuerkulters ..Ewina" gewesen sein, als letzterer sich zur Zeit deS Erdbebens bei Smith Point, nicht lehr weit von der Festung Monroe in der
untern yesepeare Bat befand, LZ erhob sich Plötzlich ein heftiger Sturm aus Norden, und zugleich begann Alles einen fremden und ganz ungewöhnlichen An blick anzunehmen. Am Himmel schienen die Sterne hin und her zu fahren und die Kämme der Wellen phosphorescirten mit noch nie wahrgenommenem Feuer. Selbst die. Fixsterne schienen sich zu be wegen, und Feuerkugeln, die man zuerst für Lichter, anderer Schisse hielt, zeigten sich bald am Bug, bald am Steuer. Der Horizont war in den eigenthümli chen blaugrauen Schleier gehüllt, den man in vulkanischen Ländern wahr
immt, und erweckte besonders das Interesse des auf dem Kutter besindllchen Flotten-Lieutenants Brown, der bei dem großen Erdbeben im Jahre 1863 bei Aica in Peru mit feinem Schiffe, dem Vundesdampfer Waterec", von einer Fluthwelle hoch auf's Trockene gesetzt wurde. Man brachte den Kutter schließ lich an der Mündung des Potomac sicher vor Anker. Eine Viertelstunde von Hays City in Kansas entfernt liegt daS Fort Havs. Ein Correspondent schreibt darüber: Warum dieser offene, nir gends von emem Walle oder auch nur von Pallisaden umgebene Garnison? Platz ein Fort heißt, ist mir ganz un verständlich. Vielleicht weil ein paar bronzene, längst ausrangrrte, Feldge schütze ihre Mündungen gegen Hays City richten i Im fron" liegen drei Compagnien des achtzehnten Infanterie Regiments, im Ganzen 130 Mann, un ter Eommando von Oberstlieutenant Coppinger, dem Schwiegersohne von James G. Vlame. Auch die Regi ments - Musik rn der Starke von 20 Atusikern ist in Fort Hays. Ich habe wenigstens em Dutzend Osficlere, Cap, täne uns Lieutenants gesehen, und glau be, daß aus u zehn Mann em Ofnaer und ein paar Untcrofsiciere kommen. In Deutschland würde die ganze Blase durch emen Hauvlmann und zwei oder drei Lieutenants commandirt werden. In der Marketenderei, wo, wie schon er wähnt, Uncle Sam" im Prohibitions staate öiansas ganz ungenirt Bier, Wein und Schnaps verkauft, sah ich auch ein seltenes Exemplar von einem Officier, nämlich einen siebenundfünfzigzährigen Premier Lieutenant mit schneeweißem Haar und Bart. Dieser Man, un Jrländer, von dem die Soldat mir sagten, daß er em seelenguter Mann ser, war einstens im Nebellionskriege Oberst eines freiwilligen Artillerie - Regiments gewesen, wurde nach dem Kriege als Seconde - Lieutenant in ein Infanterie Reaiment einrollirt, und die Herren WestiPointer sorgten schon dafür, daß der damals im besten '2 cannesalter stehende Haudegen es nicht weiter, als zum Oberlieutenant brachte. In einem Jahre will der für feine Vaterlandstrene so glänzend belohnte Ossicier in Pension tb n. Deutsche Lokal - Nachrichten. Provinz Posen. t Oberlehrer Prof. Adam v. Kar mowski in Liffa. Der 16jährige Wirthssohn Kuhnert in Obornik hat die 6jährige Tochter deS Schmiedemeisters Litschke erschoffen. In Guschin tödtete der Elnbürger Damm seine Frau und vergiftete sich dann selbst. Bei Gnesen ertrank das Kind der Frau Rose im Je lonek See. In Kruschwitz starb der Bauer Jaskulski durch Sturz von einem Erntewagen, in Wongrowitz ertranken 2 Kinder des Schneiders Plechowiak und 2 Kinder des Fischers Micynski im Sec Provinz Sachsen. Thierarzt Rhode und Frau in Garde legen vergifteten sich, - nachdem sie noch vorher den Versuch gemacht hatten, ihre beiden Sohne ebenfalls zu vergiften. Der Turnverein in Lütten beging sein 25jähriges Jubiläum. t Der frühere Abgeordnete Georg Pieschel in Raumbürg. In Dittichenroda erhängte sich der Angestellte der Zuckerfabrik von Schäper u. Co., Wildling, in Klötze der Sohn der Wwe. Bromann, in Lodcrs leben die Ehefrau des Oekonomen Hülse. Jn Gr. 5)olzhausen (bei Seehausen) wurde der Gutsbesitzer Franz Nachtigall von seinem Pferd geschlagen und lebensgefährlich verletzt, bei v!ordhausen der Fuhrwerksbesitzer Haase auf der Eisen bahn überfahren und getödtet, in Gr.Schwechten (bei Stendal) der Schöppe Carlökahmsdorf unter seinenErntewagen todtgesahren, in Uhreleben der Sohn des Besitzers Val. Cardinal, Emil," in einer Sandgrube verschüttet. Provinz Hannover. Der Maurerstrike in Hannover ist be endigt. Der Hauptagitator Pinkernellc , v' ut drei Wocven Gefängniß verur theilt. Dr. med. Müller in Nlendurg ist ertrunken. Superintendent CorteS in Soltau. Der Kassirer der Reiseun terstützungskaffedesTabakarbeiteroereinS in Verben, Cigarrenmacher August Schmidt, bat Gelder unterschlagen und ist entflohen. In Einbeck erschoß sich der pensionirte Steu?rrevisor W. Auf der Müntinga'schen Mühle bei Amich wurde der Lehrling Rudolf Kuper vom Windmühlenflügel gefährlich verletzt ; überfahren und getödtet wurden : der Bergmann Fritz Brecht von Bothfeld und das Kind der Frau Biesterfeld von Hannover. Ertrunken sind : in Buxtehud e der Sohn des Buchhalters Stein berg, in Ditzumerverlaat das Kind deS Bauers Pastoor und in Geestemünde daS Kind des Glasers Enders. Tod aufge funden wurde der Handelsmann Karl Müller von Leisten zwischen Schnega und Leisten; der Hofbesitzer Fuhrhop von Melbeck wurde aus dem Wagen geschleu dert, so daß er starb ; Gutspächter Rohde von Schnega wurde von einem Pferde erschlagen und der Korbmacher Rode von Stolzenau von einer aus einem Wagen herausrazenden Cisenstange gefährlich verletzt. Freie Städte. Kapellmeister A. Ganzer in Hamburg vom Ins. Reg. No. 76 feierte das 25jährige Dienstjubiläum. Der Arbeiter Franz Becker in Hamburg wurde wegen Sittlichkeitsverbrechen zu .3 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Die Köchin Agnes Fromberger in Hamburg bat sich ertrankt. '
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Thüringische Staaten. t Geh. Hofrath Prof. Dr. K. Snell in Jena. Die Marx'sche Bierbrauerei in Coburg bat fallirt. Der Schneider Karl Hentschke von Grüfcnroda und der Gutsbesitzer Hermann Pfcfferkorn von Langenleuba-Riederhain haben sich er hängt ; Justinus Glasier von Thal hat sich ertränkt. In Zeulenroda brannten in der oberen Sperchergaffe 4 Häuser ab, wobei eine Frau Namens Hempel in den flammen umkam : ferner brannte in Gera ein Theil der Kammgarnspinnereivon F. Feistkorn nieder. Hess en-Darmstadt. Das XVI. Mittelrheinische Turnfest m Worms hat einen äußerst gelungenen und animirten Verlauf genommen. An dem Festzug, in dem 17 Musikcorps und über ' 100 Fahnen vertheilt waren, be theiligte sich auch die Rudergesellschast, die auf einem glänzend ausgestatteten Wagen ein bemanntes Segelboot mit sich führte. Die ersten 3 Preise im Wett turnen erhielten mit 66, resp. 56 und 56 Punkten : Gottfried Schnarr-Hanau, Karl Ullrich-Frankfurt und August Bach Frankfurt. Der 18 Jahre alte Sohn des Forstschützen Vock von Schloß Nauses wurde von einem gleichaltrigen Burschen von Psirschbach überfallen und durch 9 Mefferstiche lebensgefährlich verwundet. Der Gerbereibesitzer Moses Seligmann rn Friedberg der den Wasserkrahnen der städtischen Wasserleitung in seiner Werk statte häusig in einem so dünnen Strahle batte laufen laffen, daß der Zeiger der Wafferuhr nicht mehr fortrückte und den Verbrauch an Wasser nickt angab, wurde deßhalb wegen Diebstahls zu 14 Tagen Gefänanik verurtbeilt: . Das beste Mittel gegen Rheumatismus, Ketben im Gesicht, Sllederrkißen, Froftbeuikn, Gicht, ßrreschuh, w renzweh nnd Hüftenleldnt. Rüöenschmerzeu, Drrftauchungkn. Steife HalS, Quetsch nngkn. Brühuugen. Frische Wunden . Schntttvnnöeu. Zahnschmerzen, kZeschwollene Brüste. Kopsweh. Brandwunden, ufgekprmtgene Qinlt, Gelenkschmerzev, Ohreaweh, und alle Schmerzen, welche ein üugerlicheS Mittel benöthigen. Farmer und Viehzüchter finden in dem St. Jakobs Oel ein unübertreffliches Heilmittel gegen die Gebrechen de Biehstandes. Eine Flasche St. Jakobs Oel kostet 50 Cent (fürs Flaschen für $2.00). Ist in jeder Apotheke zu haben. Für ks.oc-.erden zwölf Flaschen frei nach ollen Thn ten der er. Staaten versandt. Man adressire: Tho CvÄrIes A. Vcgeler Co., Baltimore. Maryland. C. PINGPATO'S beuifQe Buch - Handlung ! No. 7 Süd AlabamaSr. Bücher und Zeitschriften in allen Sprachen neu und gebraucht zu billigen Preisen.' Alte Bücher Werden gekaust und eingetauscht. Kraas & Grummann Clintraktoren usb Bauunternehmer, 223 Ost Morris Straße. empsehlm fich dem Publikum für die Ausführung guter und .solider Bauten zu aßigen Preism. Gebr. Warmeling, Bäckerei Eonbitorei, L?0. 175 Wadlsoa Aoenue. Jee Crean und feine CakeS aller Ssrten Bestellungen für Hochzeiten und Tesellschaften werden prompt ausgeführt. Etollwcrk'ö Prima., Vauilla-, Chocolade und Brause.Bonbon. - Sine große Auövahl von Knchenverzieruugen aller Art. f. hW MUT ktf W vT pcn riilMl! Aiklj lManneökrastvollflanvig herzustellen, 'X nnd selbst die scheinbar nheilbarkk Aälle voul l Geschlechtskrankheiten sicke? und der n . heile, ferner, genaue usklarung vverVianu", Idarkritl Weidltidkeit l tzhe! bindervtsie der-. selben und Heilung, zeigt das q,dte?ene Buch Ter rtinngz.nker:" Ls.Run.,uuen . I 1 . .(..! J.. (I..J(M.U.M nilV.. V7lk. in u ui'uciu;cu icituciiiurii c uitiu deutscher Erraöe aeaen Linsentun j.SStvdat ng tcn25P ' rpackt, srnky .HCIIMonfS luraM in uiciu&ianic. loranra rervaal. .versandt. fp adretfire : Deutsches Heinnstitut.ll Clintons RTPlace, nahe Broadway, New York. N. Y. jjsjjjfnnjjk - Obig! vuchi auch haben bei Buchhändler K f ( c t, ö Cstd 5D wwore Ctra e.
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vr. C. C. Everta, BeulsHerZghLsrzt. (Nachfolger o iti. S. ?2lci: 5k.W.-(??e Weshtugton ?5eunsvlvania 5tr. 13. Jndtanapoli. ?3U leysÄ. Iyr Ll2ütz! SU YÄKDAMA LINE i "earan?Weil fte die lüttete Itftt Linie iiUi 6t. lioals, 3XlJOTix-l Kan man, Iowp, Wl)xn.sl Texas, Arisa.nsaB, Colorado, New Mexico,' Do. oote und Oalirorala iß. Da! Vahndett ist don ettts und Mi Squ. neu find ans Stahl. Die Wagen haben die neuesten Verbessernngen. Jeder Zuq irl Schlafwagen. Passagiere, ob fi v.zn StUtt erster Klasse oder emiSrauten-Villete haben werden durch unsere Passaginzöze erster Stlait befördert. Ob Sie nun etu Villet zu eräßlzteu yrtt se. ein Sxcnrsuebillet kder irgend etue Sorte Giseubahnbillete wollen, komAen Sie, ode, schreiben Sie a H. Tt. Deriiißf, sfiftknt ral Paffagtkr.L,vt. rd,,L, Waidmgto und Jlltnot trInd'?lI . 45 Ul, coI Snpt, Gt. Lau, tto. K . vd. kn'l VsffAot.. St. 9ßit Oliloaf o, fest JLiotiis and -Plttsburj? JEtailroad. 8eit-Tabell für durchgehende und Lokal-St-ge. r-o 17. ebr. ttss a: Llize terlai da Ur.is:,.Ttrot, JadxlS., t ai;v. Statt. iSchnZkgiPoftzug. Sa;, mIsJRbj b:4l . 7:n x:s? . 8:i9 , 9:53 . ii:' , 2:Z7m 4.34 . 8:t'3 . 6:17 . ecom. ig.?dianx!' 4:ZS'm lI0:4dk HJMK 6:13. :, Unk.amv'gTt 6:30 l3:59liK , Rtchmond ... . , Danton , Pisua , Ukdana , 4luuibu.... , Vesark , ktudntki , Whkltg . PtttSdurg.... . arvtkdurg... r aUimor m iLasingtoa.. ..hhuadelphta. Rem i)eit. m . . . , :5Z , 8:t7 . s:h8 . j 9;N6 . ll:3U?lin 13 -M . :9 . d:83 . 7:03 . i::s7 3:33 . 3:i7 , 4 :bi 6:40 4:!5m 2:3 9' 7:40 8:50 , 7:d0 . n:2.j . 8:2'.inj i: jvi :3, , k:is . 7:j . 7 ?öaltch t:lt4, aaiai rorrte i:'N aa. Dullmann'I alaft. Tchlaf. und fcotti.tKt durcd di Ptttibvriz. Harnidurg. Pti tiiabtlrfeii und Ucn R,Vork, ohn SL'chiel, Blos ein xS3j(prf4 ch balttcior, osttnjrton rd Mo'lon. JCü Kahrkattkn r.aä alltN CUliwn Ziadt aö in ftUcn aupt..tctluncn.urcaul d Wf.e nd in de Stadt'iVureau, CSt cer giinoi und löasbtvgton ittat und (et Unten Dixo: ureau Zndtaaxolil, zu hat'n. k;lafugnartn tön ntn im tiotaul gesichert nur tfn durch ZlxxttkaNo bei den Scenten ta ÄtidtÄureou cler !A Htlrn Depot tt Jndiana?s'.i4. Ind. 9. X. VerinA, . . P. S . foibol'tit seafiiig ton und JSlns-.i tLtit. Znd'xtt. ns cra, EScnagf t, olumbuR, Oh,b V. . Sd, elVaf!gte,.undrr'..'r VMii.: Die Bco Line s nach Cleveland, Lake Chatauqua, Niagara Fallt, Thoufaud Island, Lake George, Lake Cham plaiu, Saratoga, Whtte Mouutaiut, Old Orchard, Rye Beach nud alle Kurplätze don NEW ENGLAND mit let Schnellzügen täglich. Die einzig Bah von Indianapolis nach New York and Boston velch durchgehende Wan in Verbindung mit der Lake höre und . Y. Central Mndah hat. Die tnitg Bahn, eiche in Grand Central Dervt t e Zork einläuft. Ein westlich gehender Schnellzug wurde ingerich tet und Paffagier, welche nach Mlffourt, ansa, Nibratka, Colorado, Wtvo 3Sf(tco und Eaufornta reisen wollen, finden beste Kttomadatton und niedrig, Rat,. udrlsVillt. Man hol sich bet TZ. I. N t ch o l ö, gent, uttunft tTm Tiöeti in allen regulären Ticket.Ofsicek. s. B. T h o m a , O. B. S k i N N e r, General Manager. TraffteSlgent. . I. mltd, Sn. Paff. gt.. Eleoeland, O. W. J. IVlcliols, Passagier-Agent. Jndianaxoli, Ind. Ns. 3 Bat Hau und 13S Süd Jlltnoi Straß. llWUNW, L3pOUISVIllC,MCWÄLBWY CHlCACO RT. (,()- Die kürzeste und direkttftt Linie von TIJ?IAIAXOI-.XS nach Franlfort, Dlpbi. Morrtieello, Michiga: Citv, Chicago, - nud allen Orten un uördlicheu Judiaua, Michigan, nördlichen Illinois, Wisconsin, Iowa,. Mwnesota, Nebrat'a, Kansa, New Mexicos Dakota, Ztevada, tz''irado, Calisornien undOregon. 2 direkte Jüqe täglich 2: von Indianapolis nach ieago; ebenso nach.. Mtchtgan CUV. Slegantt Pullmann Schlaf-' daggon auf den Nachtzög.' Sepäckmarte bis an' Re seziel erthe lt. Kein, Lahn hat größere L uemltchkeUen der tilliger Raren al wr. S.leii und EautxtrunA nicht z übertreffen. Etahl,Slt. , tll,r Platfor. nd eloßr,ffn, Luftdremjen und moderne l, rtchtungen, unübettrtssitch Lorthki'z für Emtgra. ten, Land und TourtstnvtUt nav Irgend ,re Ort, dr von anderen Bahn, beruh, wird. Wenn an nördlich, sUdilch, östlich t.er wft!tch z reisen wünscht, kaufe man nicht dat iVig ß;5,W di man unser, Pr,is . s. w, gesehen. Oege Näherem end man ftch an IoIort Ernrnotl, Distrikt Paffagi ?z,nt, Z. 36 ?Üd Jllinoi Straie, Jnttanax, k, Ind. Job 0. rsv. . C. 6tfcM. ral'vrwaltr, aintiil Paffagir atm. CMcaae.l. 6aa.l. Oj JI&IE P Ü Die kökzefie rH trße LeZ nseh QonlsvMo, NsLdvMo, 2Ierrir)k!s, Chl tanooga, Atl&nU, Sav&nn&h, J&cksonville, Mobile and New Orleans. 01 ist börtieiihaft für Passagiere nach der Sädes, ike direkte Koute zu ehrat. Palak, Schlaf und ParlorWagen zdischenChicago nud Loaisdille nnd Et Louis undLouisdill ohu. Vageuroechsel. Komfort, Schnelligkeit nud Sicherheit dielet die ,3jf' die alte inderMge D. Ml. &, D. M. M. I. IorInf, sPstent Oeniral Vs?Lik.g, ordost'VS ashingt und Jlltnoi Ztr., J,tzzK, E, T7 IIcKistna, Superlntntlcat.
