Indiana Tribüne, Volume 9, Number 353, Indianapolis, Marion County, 11 September 1886 — Page 3
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Die Amerikanerin.
Knminal-Roman von Ferdinand He rrmann. (Fortsesung.) Helene, welche den Erzählenden bisher nickt unterbrochen batte, um die schwere Anstrengung, welche er sich auferlegt batte, nicht noch mehr zu steigern, konnte bei der Nennung dieses NamenS doch nicht länger an sich halten. Amelie Burky sagen Sie ? Das ist ja ' der Mädchenname meiner Tante, der j Gattin des Enkels Manz !" Der Schreiber nickte mit dem Kopfe ; aber er machte ihr zugleich ein Zeichen mit der Hand, ihm ein wenig Ruhe zu gönnen, da ihn die Erschöpfung minu tenlang am Weitersprechen verhinderte. Die Dunkelheit war wäyrend seiner langen Erzählung bereits hereingebrochen, und Helene konnte die Gegenstände im Zimmer wie den alten Mann selbst nur noch, in verschwommenen Umrissen erkennen. Das Unheimliche der Situation und die Furcht vor dem, was sx noch weiter werde hören muffen, schnürten ihr das Herz zusammen; aber sie hatte nicht den Muth, sich von dem Kranken zu entfernen. 9!ach einer kleinen Weile fuhr dieser denn auch mit ganz leiser, kaum mehr vernehmlicher Stimme fort : Was dann geschah, ist bald erzählt. Am folgenden Morgen lief? ein Billet von Rudolf ein, das statt aller Rechtfertigung nur die kurze Mittheilung entbielt, er habe Gretens Brief und seinen Ring empfangen, und sie werde wohl einsehen, daß ihm darnach jede weitere Begegnung, ja auch nur ein Zusammen leben in der nämlichen Stadt, im hoch' sten Grade schmerzlich und peinlich sein lnüffe. Da auch der schmerzliche Trau erfall in seiner Familie dazu gekommen sei, habe er ohne Bedenken seine entsprechenden Dispositionen getroffen, und es bliebe ihm sonach nichts weiter zu thun, als ihr ein herzliches Lebewohl und die besten Wünsche für die Zukunft zu senden. Ueber ihre Handlungsweise aber wolle er sich jeder Aerrßerung enthalten. Es war selbstverständlich nach einem sol eben Brief kein Zweifel mehr an der Nichtigkeit aller von Doktor Harras gemachten Angaben möglich ; aber meine Grete erfuhr davon vorläufig noch nichts ; denn sie war in Folge der furchtbaren Aufregung in eine "sehr schwere Krankheit verfallen, die ihr wochenlang das Bewußtsein raubte. Unterdeffen war der alte Springer zur letzten Ruhe bestattet worden, und zur nicht geringen Ueberraschung der ganzen Stadt war schon am Tage nachher der älteste Sohn, den alle Welt als den Erben der Firma und des großen Vermögens bezeichnete, abgereist, um, wie es hieß, eine Fabrt über den Ozean anzutreten, von welcher er wahrscheinlich erst nach vielen Jahren wiederkommen werde. Die Verwunde rung stieg aber noch mehr, als sich bei der Aufnahme des Nachlaffes zwar kein Testament, wohl aber eine Verzichtlei stunz Rudolf's auf seinen Antheil an der Erbschaft vorfand, deren Echtheit durch die eidlichen Aussagen seines Bruders ran; und des Rechtsanwalts und No tars Dr. Harras erhärtet wurde. Niemand fand eine Erklärung für diese seitsamen Vorgänge; bald aber durchschwirrten allerlei dunkle Gerüchte die Stadt, die allmählich eine immer bestimmtere Form annahmen und die. Ihren Vater, mein liebes Fräulein, einen Dieb, einen Fälscher und Betrügerund vielleicht noch etwas Schlimmeres nannten. Alle die abenteuerlichen Geschichten, die man sich nach Kurzem nicht mehr verstohlen in die Ohren flüsterte, sondern offen auf den Gaffen erzählte, liefen darauf hinaus, daß Franz der edelste, uneigennützigste Mensch von hex Welt gewesen sei, während Rudolf, dem sich früher alle Zuneigung ganz allein zugewendet hatte, unter der Maske der Herzensgüte und Liebenswürdigkeit die abscheulichen Dinge begangen habe. So lange mein armes Kind, das sich von seinen körperlichen Leiden, nur sehr lang sam erholte, das Zimmer nicht verlaffen durfte, gelang es mir wohl, ihr alle diese entsetzlichen Neuigkeiten geheim zu hal ten, denn auf ihren ausdrücklichen Wunsch empfing sie keinen einzigen Besuch. Als ihr aber die wiederkehrenden Kräfte kleine Spaziergänge gestatteten und als der Arzt selbst itres düsteren Gemüthszustandes wegen darauf bestand, daß sie wieder mit der Welt und den Menschen in Berührung trete, da war meine Macht, das Schreckliche voni ihr abzuwenden, zu Ende. Sie erfuhr Alles und erfuhr es vielleicht obendrein auf eine besonders grausame und rück sichtslose Art ; denn sonst würde sie doch wohl durch das Mitleid mit ihrem Va ter von dem entsetzlichen Schritt zurückgehalten worden sein. Aber es drang wahrscheinlich mit so überwältigender Schnelligkeit auf sie ein, daß ihr keine Zeit zum Nachdenken blieb, und daß sie dem furchtbaren Jammer nicht schnell genug entfliehen zu können glaubte. An dem Abend nach ihrem zweiten Spaziergange brachte man mir ihre Leiche nach Hause. Aus ihren Haaren und aus ihren Kleidern triefte das Waffer, auf ihrem Gesicht aber lag ein Lächeln und einAbglanz himmlischen Friedens,wie ich ihn sonst kaum in ihren glücklichsten Tagen auf demselben wahrgenommen hat te. Weitab von den Gräbern der from men Christen und nahe an dem Gestrüpp der Kirchhofsmauer wurde die Selbst Mörderin begraben. Es war viel Volk bei der Beerdigung zugegen; aber die meisten hatte nur die liebe Neugierde hingeführt, und es waren gewiß nur We nige darunter, die ein aufrichtiges Mit leid mit dem unglücklichen Mädchen und mit dem armen, gebrochenen Manne hat ten, der nur mit Gewalt von dem Grab Hügel entfernt werden konnte. Ich aber machte an diesem Tage einen Sirich unter die Freuden meines Lebens, warf mich daheim vor dem Bilde meines todten Kindes auf die Kniee und leistete ei nen furchtbaren Schwur, daß mein ganzeS Dasein fortan nur noch einen einzigen Zweck haben sollte, den Zweck, das Verbrechen, das an meiner Grete be gangen worden war, zu rächen. Noch hielt ich ja Rudolf Springer für den einzig Schuldigen ; aber als ich von der Verlobung und der noch vor Ablauf des 5raukrjahres undenatkr erfolgenden
Beryel'rathung Jranz Springers nmoer selben Ameiie Burky, die er meiner Tochter als Rudolfs Geliebte vorgestellt hatte, hörte, wurden die ersten Zweifel in meinem Herzen lebendig. Ich faßte mir ein Herz und wagte eines Tages,als mein Prinzipal in besonders günstiger Stim mung zu sein schien, eine diesbezügliche Frage an ihn zu richten. Aber die Antwort, welche ich erhielt, war von einer Brutalität, auf die ich nicht gefaßt gewesen war. Glauben Sie etwa, daß ich Zelt und Lust habe, mich um derartige dumme Liebesgeschichten zu kümmern V, schnaub te er mich an. Ihre Tochter ist ja nun einmal todt und begraben, und ich denke, damit könnten Sie die ganze langweiltge Geschichte auch begraben sein lassen !" Damit wandte er sich um und schlug die Thür mit einer Heftigkeit hinter sich zu, welche ich bisher an ihm, der sich so geschickt zu beherrschen wußte, noch nie malö wahrgenommen hatte. In dem selben Momentaber war es wie eine Of fenbarung über mich gekommen, daß hier eine Schurkerei im Spiele sein müffe, an welcher der Doktor einen hauptsächlichen Antheil habe; denn nur ein schlechtes Gewissen konnte sich zu einer Rohheit hinreißen laffen,wie ich sie soeben von ihm vernommen hatte. Im Augenblick zwar stand mir kein Mittel zur Verfügung, der Erbärmlichkeit, die da vorgegangen sein müßte, auf die Spur zu kommen ; aber ich beschloß, mein ganzes Sinnen und Trachten darauf zu richten und ich zwei felte nicht, daß es mir doch endlich gelin gen müsse. Und es gelang mir in der That, wenn auch erst um Jahr und Tag nach meines armen Kindes Tode. Ein glücklicher Zufall war es, der mir bei meiner Entdeckung zu Hilfe kam. Ich wurde näm lich eines Abends, als die beiden ande ren Schreiber das Bureau bereits ver lassen hatten und mein Prinzipal auch mich wohl schon fortgegangen glaubte, Zeuge eines heftigen Gesprächs zwischen dem Doktor und Ihrem Oheim Franz Springer, der sich wohl gegen die unerbittliche Bevormundung, welcheharraS über ihn' ausübte, einmal aufgelehnt haben mochte. Sie hatten, da sie sich ohne Zweifel allein wähnten, die sonst übliche Vorsicht vollständig außer Acht gelassen und sprachen so laut, daß ich im Vorzimmer beinahe jedes. Wort verneh wen konnte, um so mehr, als ich mich wie ich nicht leugnen willganz nahe an riz Thür herangeschlichen hatte, und, durch das Schlüsselloch spähend, auch das Auge zu Hilfe nahm, wenn mich das Ohr im Stich laffen wollte. Es Handel te sich, wie ich bald erspäht hatte, um die Herausgabe von Papieren, welche sich im Besitz des Doktorö befanden und welche Franz als sein Eigenthum reklamirte. Der Advokat verweigerte dieselbe ganz entschieden, und als ihm Jener zuletzt im hellen Zorn vorwarf, er könne bei der Aufbewahrung nur die Absicht haben, ihn in beständiger Furcht zu erhalten und ihn vielleicht einmal zu verderben, zuckte mein Herr nur mit den Achseln und meinte, das werde gan; darauf ankommen, wie sich Franz. verhielte. Sie kamen mit ihrem Streit zu keinem Ergeb niß, da man eher einen Berg hätte von der Stelle rücken können, als den Doktor von einem einmal gefaßten Vorsatz abbringen, und endlich stürzte Ihr öhcim mit allerlei Drohungen und Verwün schungen davon. Ich hatte schon vorher das Licht im Vorzimmer ausgelöscht und so lief er an mir vorbei, ohne mich zu bemerken. Kaum aber hatte er sich entfernt, als ich meinen Beobachtungsposten am Schlüffelloch wieder einnahm, und zu meiner grimmigen Freude hatte mich meine Hoffnung, noch deutlichere Hin weise zu erhalten, nicht betrogen. Der Doktor trat an seinen Schreibtisch, drückte auf einen Knopf, dessen Platz ich mir ganz genau nierkte, und nahm aus dem geheimen Fach,das da plötzlich aufgesprungen war,eine Hand voll Papiere,die er mit befriedigtem Schmunzeln einzeln durch die Finger gleiten ließ, von allen Seiten betrachkete und dann sorgfältig an ihren wohl versteckten Ausbewahrungsort zurücklegte. In diesem Augenblick war mein Entschluß gefaßt, mir unter allen Umständen Einblick in jene Papiere zu verschaffen, und ich war auch nicht mehr im Zweifel, wie ich denselben aus zuführen habe. Mit einer Geschicklichkeit, vor der ich eigentlich selbst hätte erschrecken müffen, wußte ich mir Abdrücke von des Doktors Pultschlüffeln zu verschaffen und mir mit deren Hilfe Nachschlüssel anfertigen zu lassen, die mir der Schlosser ohne Be denken lieferte, weil er mich als einen unbescholtenen Mann kannte und mir keine unredliche Absicht zutraute. Einen Schlüssel zum Bureau besaß ich ohnedies, weil ich in der Regel des Morgens schon früher da war als der Rechtsanwalt, und so war mir die Ausführung meines Vorhabens verhältnißmäßig sehr leicht gemacht. An einem der nächsten Abende begab ich mich zu ziemlich später Stunde in das Bureau zurück, öffnete in aller Ruhe die Hauptthür, die ich allerdingS vorsichtiger ' Weise wieder hinter mir verschloß, um nicht mitten in meiner Beschäftigung gestört werden zu können, verschaffte mir mittelst eines sogenannten Dietrichs Eingang in das Privat-Bureau und probirte nun meine Nachschlüssel, die sämmtlich auf das Genaueste paßten und mir den Schreibtisch mit geringer Mühe erschlossen. Mit zitterndem Firger such te ich den Knopf der geheimen Feder. Er war bald gefunden, und ich konnte einen Aufschrei wilder Freude nicht unterdrük ken, als ich nun die Papiere offen und erreichbar vor mir liegen sah. In der Aufregung, die mich während der letzten Tage unausgesetzt beherrscht hatte, hatte ich noch nicht einmal daran gedacht, was ich eigentlich beginnen sollte, wenn ich am Ziel meiner Wünsche angelangt sei. Es stand mir ja frei, die Papiere ohne Weiteres mit mir zu nehmen, und ich durfte mit großer Wahrscheinlichkeit da rauf rechnen, daß man aus Furcht vor dem Gebrauch, den ich etwa würde davon machen können, meinen Einbruchsdieb' stahl nachsehen würde ; aber damit hatte ich mir ja auch selbst für mein Rachewerk die Hände gebunden, und so mußte ich den, Gedanken, mich unbedenklich einer Entdeckung auszusetzen, vor der Hand wieder verwerfen. Vor allen Dingen aber kam es darauf an, den Inhalt der Schriftstücke kennen zu lernen, und in dem Lichte einer Blendlaterne, die ich wie ein ausgelernter Dieb unter dem
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iirttfrmit. mit aeiuvn vatte, vM ich mich an ihre Prüfüilg. Zu WivXh Ernaünitt waren die ersten Bogen, die inir in die Hand sielen, nichts weniger als beweiskräftige Dokumente, le gtlcben vielmehr den unbeholfenen SchreibÜbungen eines Schülers, denn sie entdielten eine Menge einzelner Worte und zusammenhangloser, oft wiederholter Satze, aus denen ich anfänglich nicht das Geringste zu machen wußte. Schon ' wollte ich das ganze Packet in wüthender f . . r w . " CY' 1 u iIttllausHUlig an leine -pia zu ausschleudern, als meine Blicke auf eine längere, zusammenhäiegende Schrift sielen, welche gewissermaßen die Schluß aufgäbe für den Uebenden gebildet zu haben schien. Es war die Erklärung der förmlichen Verzichtleistung auf eine Erbschaft, und darunter fand sich wohl fünfzlgmal und immer mit den nämlichen Zügen wiederholt der Name Rudolf Springer. Wie Schuppen fiel es mir mit einem Mal von den Augen. Was ich hier vor mir hatte, waren die schänd lichen Uebungen eines Fälschers und sie mußten zu jenem stadtbekannten Doku ment, welchem dex älteste Sohn des verstorbenen Handelsherrn auf die ihm gebührende Erbschaft verzichtet hatte, noth wendig in einem Zusammenhange stehen, welcher unschwer zu durchschauen war. In steigender Aufregung wühlte ich wei ter, und Sie werden es mir nachfühlen können, mein liebes Fräulein, wie sich mir plötzlich das Herz zusammenkrampf te, als ich die Schriftzüae meines armen, so früh geschiedenen Kindes erkannte. Zuerst war es ein Blatt, das zweifellos von ihr selbst herrührte, ein kurzer, mit unsicherer Hand geschriebener Brief, in welchem sie ihrem Geliebten mit wenigen, im Ton eines edlen Schmerzes ge haltenen Worten sein Versprechen und seine Freiheit zurückgab. Diesen Brief also hatte 'Rudolf Springer niemals erhalten. Wohl aber hatte man die auf diese Weise erlangte Handschrift meiner Tochter zu benutzen verstanden, denn auf den folgenden Bogen fand ich wieder eine Reihe von Uebungen in ihren Zugen, die mit dem Entwurf eines aanzen, an Rudolf Springer gerichteten Äriefes endigten. Und dieser Brief! 0, mein Fräulein, Sie können nicht ahnen, was er enthielt ; denn selbst ich, der ich wahrlich alt genug geworden war, um durch keine "menschliche Schlechtigkeit mehr überrascht zu werden, selbst, ich mußte ihn wieder und immer wieder lesen, ehe ich an die Möglichkeit ejner solchen Schurkerei glauben konnte. Nach diesem verruchten Briefe theilte nämlich meine Grete dem jungen A!anne, wel chem sie den Eid der Treue geschivoxen hatt?, mit, sie wäre nach reiflicher Ueberlegung zu der Ueberzeugung gekommen, daß sie unmöglich die Seinige werden könne, da sie schon vor ihm einen Anderen geliebt habe, dem sie nur wegen seiner Mittellosigkeit hahe angehören f pn nen. Jetzt aber habe dieser Andere, (.deffen Ülairx wohlweislich verschwiegen war), eine schöne Anstellung hier in der Stadt erhalten und obendrein eine sehr bedeutende Erbschaft gemacht, so daß er sehr wohl im Stande sei, ein Hauswesen zu gründen, sie hoffe daher, er werde es gewiß nicht zögern, ihr das leichtsinnig verpfändete Wort zurückzugeben, um so eher, als sie in der legten Zeit mehr und mehr gefühlt habe, day sie an seiner Seite doch nicht dasjenige Glück gefunden haben würde, nach dem sie sich gesehnt habe. 'ix möge ihr das nicht übel nehmen schloß der Brief und sich selber so rasch Wie möglich ühex ihren Verlust zr; trö? sten suchen. Sie könnten ja, wenn sie Beide vexheirathet wären, als die besten Freunde mit einander verkehren. Als ich endlich die ganze Niederträchtigkeit dieses gefälschten, Briefes maßt, als ich mit grausamer Deutlichkeit erkannte, wie schmählich und hinterlistig man die beiden Liebenden betrogen und um ihr Lebensglück gebracht habe, da war meine erste Regung, meinen Rachedurst in dem Blute des elenden Urhebers dieser Fälschungen zu kühlen und mich dann getrost den Gerichten zu überliefern, da es mir für meinen, freudlosen Lebensrest völlig gleichgiltig war, ob ich im Gefängniß oder in einer Freiheit lebte, die nicht den geringsten Reiz für mich besaß. Aber wer war denn der eigentliche Schuldige ? Gegen wen hatte ich meine Rache zu richten, wenn ich keinen Unschuldigen treffen und keinen der Verbrecher straflos ausgehen lassen wollte? Freilich wußte ich, daß sowohl Franz Springer und seine Frau als auch der Doktor an den gegen mein Kind verübten Schändlichkeiten betheiligt sein mußten ; aber darüber, von wem der ganze Plan ausgegangen, von wem und mit wessen Hilfe er ausgeführt worden war, darü der befand ich mich noch vollständig im Unklaren, und die Papiere gaben mir in dieser Hinsicht vor der Hand noch nicht den geringsten Aufschluß. Ich war sicher, daß die Fälschungen selbst, deren geschickte Durchführung eine wahrhaft staunenswerthe war, weder von dem Doktor noch von Franz Springer herrühren konnten. Sie hatten also noch einen Helfershelfer gehabt, den ich- noch nicht kannte und der meinem Strafgericht entg?hen mußte, wenn icb mir in meiner ersten Wuth einen der beiden anderen Schuldigen zum Gegenstand meiner blu tigen Rache ersah. So entschloß ich mich denn nach kurzem Kampf, zuwarten, bis eS mir gelungen sein werde, auch den letzten Schleier von dem Verbrechen zu heben, das hier begangen worden war, und alle Betheiligten mit einem einzigen Schlage gleichzeitig zu Boden zu schmet tern. Daß ich mit den in meinen Händen besindlichen Vorbereitungen zu den Dokumenten Fälschungen kaum im Stande sein würde, eine Untersuchung gegen die Schuldigen, geschweige denn eine Verurtheilung herbeizuführen, stand meiner. Ueberzeugung nach vollkommen fest, und ich mußte mir bei der Vortheilhaften Stellung welche sie durch ihren Reichthum und ihren Einfluß mir gegenüber einnahmen, ungleich stärkere Beweismittel zu verschaffen suchen, wenn mir auch nur eine schwache Aussicht auf Erfolg bleiben sollte. Einen Menschen gab es ja auf der Welt, der ein lebhaftes Interesse daran haben mußte, mein Bundesgenosse in diesem Kampfe zu werden, einen Menschen, der augenscheinlich ebenso sehr ein Opfer dieser Schurken geworden war, als ich und mein armes Kind und das war Rudolf Springer. Seinen Aufenthalt ausfindig zu machen, ibn vor Allem in Kenntniöu setzen und
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mit ihm vneint meine Rache äUszufüh
rcn, intime mein nächstes Streben sein, und so legte ich denn die Papiere in das geheime Fach zurück, verschloß sorgsam den Schreibtisch und die Thüren und entfernte mich, ohne die gerlilgste Spurmeines nächtlichen Besuches zu hintcrlaffen. 'Es war eine schwere Aufgabe für mich, in der nächsten Zeit meinem Principal mit derselben Zuvorkommenheit und Untetwürsigkeit zu begegnen als früher und Herrn Franz Springer bei seinen häufigen Besuchen im Bureau dasselbe gleichgiltige rder gar freundliche Gesicht zu zeizen, mit welchem ich bisher jeden kommenden empfangen batte. Aber ich behielt meinen höheren Zweck im Auge und es gelang mir, meinen heißen Ingrimm genügsam niederzukämpfen, um keinen Argwohn zu erregen. Wenn ich aber gehofft hatte, daß es mir ein Leichtes sein werde, in Erfahrung zu bringen, wo sich Rudolph Springer auf halte, so hatte ich mich nur zu sehr getäuscht. Niemand konnte mir etwas Anderes als Vermuthungen mittheilen, und jedesmal, wenn ich nach einer der bezeichneten Richtungen hin meine Mittheilungen sardte, kamen dieselben als unbestellbar zurück, weil der Adressat nie mals aufzufinden war. Die beiden Personen, von denen ich sicher war, daß sie mir eine bessere Auskunft hätten geben können, wagte ich natürlich nicht zu fragen, und jedesmal, wenn ich ihnen auf Umwegen nahe zu kommen suchte, entschlüpften sie mit aalglatter Geschicklichkeit. Es stand fest, daß sie nichts sagen wollten, und da wären eben so wie so alle Persuche fruchtlos gewesen. So verging in vergeblichem Hoffen Jahr auf Jahr; die Beweise, nach denen ich trachtcte, blieben mir unerreichbar und ich mußte sehen, wie die beiden Schurken immer mebr mit Glücksgütern gesegnet wurden und immer höher'in der Achtung ihrer Nebenmenschen stiegen. Von dem verschollenen Rudolf sprach kaum noch einmal Jemand, unl) wenn es dennoch zufällig geschah, so war es gewiß in wegwerfendem und verächtlichem Tone. Das Vertrauen des Doktors genoß ich in Folge meiner langjährigen treuen Dienste so vollständig, als er eben irgend Jemandem sein Vertrauen zu schenken vermag, und wenn es noch eine Mög lichkeit gegeben hätte, meinen Haß gegen ihn zu steigern, so wäre es gewiß gesche hen angesichts der vielen Schändlichkeiten und Herzlzfigkeiten, in welche er mich nach und nach einen Einblick ge winnen ließ. Die Ueberzeugung, daß der Tag meiner 3tache früher oder später einmal anbrechen müsse, lebte unumstößlich in meinem Herzen, und ich hatte schon so lange gewartet, daß.'ich mich wohl noch für einige weitere Jahre in Geduld fassen konnte. Ich bemerkte es kaum, daß sich inzwischen mein Rücken beugte und mein Haar lichtete, das mit unbarmherziger Gewalt da Alter über mich kam des Tode verstrichen war. Da stürzte und daß bereits ein Vierteljahrhundert seit meines Kinvor wenigen Atonalen eines Tages Franz Springer mit demselben verstörten Gesicht und in derselbenAufregung, wie an jenem längst vergeffenen Todestage seines Vaters, in das Bureau und schloß sich mit dem 3techtsanwalt ein. Ich bceilte mich, die Schreiber unter allerlei Vorwänden zu entfernen, und machte mich ans Horchen, worin ich schon eine recht erhebliche Geschicklichkeit erlangt hatte. Es war zwar nicht viel, was ich auffangen konnte, aber dieses Wenige genügte, mich mit glühender Freude zu erfüllen. Rudolf Springer lebte und wollte zurückkehren, wollte in wenigen Monaten zurückkehren, und sein Bruder lief mit dem eben eingetroffenen Briefe in der Hand wie ein Verzweifelter hin und her, den Doktor un; Rath und Hilfe anflehend. Wenn noch in irgend einem Winkel meines Herzens ein Zweifel an der Schuld dieser beiden Hallunken ae-. lebt hätte, so wäre er jetzt sicherlich beseitigt worden, denn Franz Springers Rathlofigkeit war diejenige des ertappten Verbrechers, und selbst wein Prinzipal schien mir seinen Auskunftsmitteln so ziemlich am Ende zu sein. Das anfänglich fehr lebhaft geführte Gespräch der Beiden ging allmählich in ein unverständliches Geflüster über; aber ich bedauerte es nicht allzusehr, daß ich davon nichts mehr zu erHaschen vermochte. Mochten sie zu ihrer Entschuldigung noch so viele neue Lügen aushecken, als ihre verschlagene Erfindungsgabe nur immer hergeben wollte sie sollten mir dennoch jetzt, wo mein seit sechsundzwanzig Iah ren vergeblich erwarteter Bundesgenosse endlich kam, wahrhaftig nicht mehr ent wischen. Ich weidete mich bereits im Stillen an dem Entsetzen und - an der Herzensangst, unter denen die beiden Schurken schon jetzt leiden müßten, und mit innigem Behagen malte ich mir die Situation aus, wenn ich ihnen gleichzei tig mit denr bestohlenen und betrogenen Bruder mit der furchtbaren Anklage ent gegentreten würde. Das gleichmäßig ruhige und heitere Benehmen des Doktors freilich hätte mich einigermaßen stutzig machen können ; aber ich kannte ja sein staunenswerthes Talent, alle Bewegungen seines Innern hinter derselben ewig gleichmäßigen Maske u verbergen, und außerdem sprachen die beständige Aufregung und Unruhe Franz Springers und die aschfahlen Wangen seiner Frau genügsam für die Berechtigung meines Hofsens. Woche auf Woche verging, und der Tag an welchem 3tudolf zurückkehren sollte, konnte nicht mehr fern sein. Hätte ich ihn mit Bestimmt heit gewußt so hätte' ich es mir sicher nicht nehmen laffen, nach H. zu fahren und dem Heimkommenden Alles zu entdecken, noch ehe die Andern Zeit gefunden, ihn aufs Neue mit ihren trügeri schen 'Netzen zu umgarnen. So aber mußte ich darauf verzichten und mich darauf beschränken, jedes Wort und jede Miene meines Prinzipals mit den Augen eines Luchses zu beobachten. Meine einzige Sorge, daß sich Franz Springer vorher durch einen Selbstmord seincm irdischen Richter entziehen könnte, schien ebenfalls unbegründet zu sein ; denn wenn auch seine fieberhafteErregung sichtlich von Tag zu Tag stieg, lag ihm doch der Gedanke an einen solchen Etschluft offenbar sebr fern. (Fortsedung folgt.) Kaufe Mucyo' Cifisan". Best Havanna
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MW c s - rrw-vi - t-. rf miuiiUiWi VmM-'JLJLZ kj & (EM Medizinische Etdk5ug) Heilt alle Ausschlage ron einer gewöhnlichen Finne oder Blatter biS m r"N. Salzfluf!. schwüre, chuppigkeit oder Siauhnt der &uut, lau alle 5rch unreines Blut verursachten rankheiten erden lurch diese mächtige, retoizeiide und stärkende Llrwei Lberwunden. Unter ifcrnn wohlthätigen Eiuflusie bellen fltofe fressen eschwüxe rasch. Jbre Kraft bat sich namentlich in der Heüunz ron Schwindfleckite. dis.Rash. BlutschWSre. Karbunkeln.' wn. tt&f,".$5"' t?fiafm 'sawüre und schwulsten, SüZtgelenkkKrankhett, Knie, schwamm. Kröpf oder dickem Hals und erwel CvAff cm . TTVT lw, l f ;T.. 5" lZ" i . iuean icnce zevn uen!S tu lönefmatfen für ein mit erlernten Abbildungen aus, fl,trslTTt 0! fchn Vsi As..- st. ..i tr " Medlcal UIscoTery, und gute Verdauuna ein sl,cknsr.!e Aaul frisch ifS ii'bt ZmerSi- und S.,udheitVr onftliutton?er. deu dsdurch herzestellt. Die indsucht, 11 III u bZeeine kroselkrankheit der Lunge ist, wkd durch dlks Gottesgabe von einem Heilmittel Icknell und sich jirm. Fortritt gehemmt unv gebellt, wenn da Mittel eingenommen io, ehe das Leiden die letzten Stadien reicht. Wegen ihrer wunderbaren Macht über diese schreckliche tödtliche Krankheit bat Dr. P te ree. alS .diese jetzt berühmte Arznei zuerst dem Publikum dar. bot, in, Ernst daran gedacht, sie eine nmpt! 5 jSchwtndfuchts-HeUmittel) ,u nennen, hat aber diesen Namen fallen lassen. weU derselbe ,u beschrankt gr eine Arznei, welche infolge ihrer wunderbaren , eintanng tonischer oder stärkender, alterativer oder säflererbesZernder. anftbiliöser, brustlösender und nährender bigen,chaften ohne Gleichen ist, nicht nur att ein Heil, ittel gegen Lungenschwindsucht, sondern gegen alle Chronischen KranKhetten Leber, des Blutes und der Lunge. Wen Du Dich matt, schläfrig, schwach fühlst, ttaß. elbliche Hautfarbe oder gelblich braune Zwecken im e. ficht oder am Leibe hast; wen Du häufigen Sopfschmxr, oder Schwindel, Uebelgeschmack im Munde, innerliche ?,tz oder Frösteln, abwechselnd mit heißem Blutandrang, tast: wenn Du niedergeschlagen und von düsteru Vor. chjle erftllt bist: wenn Tetn Appetit rmrezelmaßtz und die Zunge belegt ist, dann, leidest Du an Ber, dannngKbefchwerden. DhApepfie und L.ber. trankheit oder aUiakeit. Ju vielen Fallen spürt man nur einige dieser Symptome. Als ein Heilmittel Jege all solche alle ist Dr. Pierce's Gelden ttedlc&l liscoTerj ohne Gleichen. Ä&ttttflrWe' lutkpeken. Kur,, athmiakzit, Luftröhrent,ündung, schlim, men Susten, Schwindsucht und verwandte Leiden Istjk ein nfehlbareS Heilmittel. ,rfln. n j'n 6entS m Briefmarken für Dr. Pierce'SBuch über Schwindsucht. Bei Uvothekern 1 hbe, Preis $1.00, "M" Yorift lllsxmu? Mal Association, Eigenthümer, 663 Main Str., vnffaln, . y. $500 Belohnung wird von den Eiaeathümern von Dr. Sage' Catarrb Remedy für einen Katarrhfall, welchen sie nicht kuriren können, auözebotea. Wenn man einen ekelbastea oder anderen Sukffuh aus der Nase, theil, weisen Verlust des Geruchs. Eeh -XTf tZ St A JM oder Gehör, blöde Auge dumpfen Sckmer, oder drückendes efuhl im Kopfe hc dann hat man Katarrh. Tausende solcher Fälle end, schma oder Gehör, blöde Augen, - . fm r m. e bat. te ,7-.- . T VtV AU UHU Schwindsucht. alkff1' "Katarrh Reme dy- heilt die schlimm, ften Fäll on Katarrh, opferkaltung und k arryalem Kopfschmerz. es Lentö. fflfc der Indiana SribWUle mpfiehlt sich zur Anfertigung von Nennungen, Cirkularen. BriWpsen, Preislisten. Quüwngen, Eintrittskarten. Mitgliederkarteo, Brochüren, Constitutloneo MreUarten.
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