Indiana Tribüne, Volume 9, Number 348, Indianapolis, Marion County, 6 September 1886 — Page 3
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Die Amerikanerin.
Krimmal . Roman von Ferdinand H e rrm ann. (Forlsevung.) vc'un, melil Zlind, uch darüber werden wir reden, wenn cs dazu an der Zeu sein wird. Für beute will ich Sie nicht länger mit geschäftlichen Dingen quälen. Haben Sie nur die Güte, die ses Schreiben hier mit Ihrer NamensUnterschrift w verseben. Es enthält ein Gesuch an die zuständige Behörde, mir die Vormundschaft über Sie zu übertragen." Er reichte ihr eine Feder, und Helene setzte willenlos ihren Namen unter den Brief, welchen der Doktor sogleich couvertirte und mit einer? Aufschrift versah. So, 'meine Liebe," sagte er mit ver doppelter Freundlichkeit, nun stehen Sie unter meinem Schutz, unter dem Schutz eines allgemein geachteten Bür ger's dieser Stadt, und wie ungünstig auch immer die öffentliche Meinung in Bezug auf Ihren verstorbenen Vater sein mag. es wird .sicherlich jetzt Niemand mehr den Muth haben, Sle das entgel ten zu lassen !" Mit einer stolzen Bewegung warf Helene ihren schönen Kopf zurück. Ich danke Ihnen, für die wohlmeinende Absicht Ihrer Worte, Herr Dok tor ; aber ich' fürchte mich weder vordem Gerede noch vor der Geringschätzung von Leuten, die meinen theuren Vater so hart und ungerecht beurtheilen können. Denn ungerecht ist man gegen ihn, dessen bin ich ganz gewiß. Mögen auch die Thatsachen, toelche Sie mir da erzählt haben, theilweise wahr sein ich muß es ja wohl zu meinem Kumnier glauben, so sind doch die Beweggründe meines Vaters sicherlich andere gewesen, als niedriae und erbärmliche Habsucht. So weit meine Gedanken zurückreichen, erinnere ich mich seiner als des edelsten und uneigennützigsten Menschen ; er war ein Hort der Armen und Bedrängten, und es machte ihn unglücklich, wenn er einmal außer Stande war, einem Bittenden die erflehte Hilfe in vollem Umfange zu gewähren. Und er sollte betrogen und gestohlen haben 0 nein, Herr Doktor, da? werden Sie mich nira mer glauben machen! Aber was auH immer geschehen sein möge,. mir steht es nicht zu, ihn zu richten oder gar mich meiner Herkunft zu schämen. Mögen diese Leute, vor denen Sie mich durch das Gewicht Ihres Namens schützen wollen, getrost die ganze . Verachtung,' welche sie meinem armen Vater zugedacht hatten, auf mein Haupt werfen. Ich verlange nichts anderes und ich werde stark genug sein, eS zu ertragen." Sie haben ein muthiges Herz, mein liebes Kind," erwiderte der Doktor wohl wollend, aber Sie kennen die Schlechtigkeit der Menschen noch nicht und nebmen die Sache wohl darum etwas zu leicht. Ich fürchte sogar, daß Sie sich balo nach einem stärkeren und vertrauteren Beistand sehnen werden, als ich Ihnen gewähren kaun und ich bitte Sie, mir auch dann Ihr volles Vertrauen zu schenken. Vorläufig aber müssen Sie sich zu erheitern und zu zexstreuen suchen, und ich denke, Ihr Vetter Caesar, nebenbei bemerkt, ein ganz vortrcfsticher junger Mann von den besten Herenseigenschaften wird sich ebenso wie seine zwar etwas übermüthige, aber im Grunde recht liebenswürdige Schwester ein Vergnügen daraus machen, Jhnen die Stadt und ihre Merwürdigkeiten zu zeigen." ' Damit kletterte er von seinem hohen Sitz herunter und deutete dadurch an,' daß er die Unterredung' als beendet ansehe. Zum ersten Mal siel das Lampenlicht wieder auf sein freundliches Gesich!; aber die unveränderliche Mild? desselben machte auf Helene in diesem Moment einen mehr unangenehmen als wohlthuenden Eindruck. Nur mit jnnerem Widerstreben legte sie ihre Fingerspitzen in seine dargebotene Hand, und ohne ihm auf seine letzte Andeutung zu antworten, verließ sie das Zimmer..: Das kleine verwachsene Männchen im Vorgemach sprang hastig auf, uni ihr die Ausgangsthür zu öffnen. Er beobachtete sie durch seine runden Brillen gläser noch schärfer als zuvor und als er sah, welchen tief schmerzlichen Ausdruck die lange Unierredurg mit seinem Chef auf ihrem schönen, bleichen Gesicht hinterlassen hatte, gerieth er in eine ganz ausfällige Erregung. Seine Hände zitterten, fern haarloser Kopf bewegte sich unruhig bin und her und eine bren nende Rothe trat urplötzlich auf seine eingeschrumpften Wangen. Er öffnete den Muno, als wenn er etwas sagen müsse ; aber er schien sich gleich wieder eines Anderen zu besinnen und ließ das junge Mädchen schweigend oorübergehen. In schlimmen Hände n. Schwer und drückend schlichen die Taze für die junge Waise dahin, und sie mühte sich vergebens, in einer Umgebung heimisch zu werden, in der sie sich trotz aller äußerlichen Freundlichkeit der Be Handlung nur zu sehr als ein ungern gesehener Eindringling fühlte. Den Onsei zwar sah sie nur während der gemein, samen Mahlzeiten und auch dann schien ;r es geflissentlich zu vermeiden, geradezu lit jhr zu sprechen ; aber das zerstreute, mürrische und schweigsame Wesen, welches er jetzt stets zur Schau trug, bewies zur Genüge, daß sein ganzes Auftreten in H. nichts als eine schlechte Komödie gewesen war. Auch ließ er sich noch öf ter auf einem jener boshaften, gehässigen Blicke ertappen, wie sie Helene schon aus der Herfahrt wahrgenommen , hatte, und eine überzeugende Stimme in ihrem Inneren sagte ihr, daß dieser' Mann sie so wenig liebte, als er ihren Vater jemals geliebt haben konnte, Noch ungleich peinlicher aber war ihr das Benennen der Tante Amelie, die sie kaum während einer einzigen Viertelstunoe des TägeS aus den Augen ließ, sich stets auf das Aengstlichste um ihr Wohlergehen besorgt zeigte und dabei jede Gelegenheit benutzte, um in Bezug auf Helenen's Vater Andeutungen zu machen, pie das junge Mädchen auf daS Tiefste perletze.n mußten, daneben erging sie sich unaufhörlich in so überschwenglichen Lobeserhebungen ihres Vormundes, des Kpktpr Harras, daß jedem Unbefangenen
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pteCBVUM , MUWßix!ii-. oie woyiverea)nete Avttchtltcyl'remes solchen Vorgehen klar werden m ßte.. Sie Pries es als ein besonderes (lück für Helene, daß sich der alte Herr t Uebernahme der Vormundschaft habe oe reit finden laffen und ließ es dabei nicht an Hindeutungen fehlen, daß sie ein ganz unbemitteltes Mädchen sei, -um dessen Zukunft es'obne den Beistand so vieler i ausgezeichneter Menschen recht schlimm bestellt sein würde. Helene mußte das Alles um so eher hinnehmen, als sie sich über den Stand ihrer Vermögensvcrhältniffe noch immer vollständig im Unklaren befand. Sie wußte nichts weiter, als daß ihr Vater drüben in 'Amerika, wo er einem sehr be-dt-utenden industriellen Unternebmen vorgestanden, für einen wohlhabendenÄkanu gehalten wurde, und daß sie in allen jenen Annebmlichlciten aufgewachsen war, die nur durch den Besitz ziemlich erheblieher Geldmittel ermöglicht werden können. Wie groß aber das Vermögen ibres Vaters sei, worin es bestände, wo er es etwa angelegt habe, darum hatte sie sich natürlich niemals gekümmert, und merkwürdigerweise hatten sich unter all seinen Effekten außer den in der Arieftasche enthalten gewesenen sechstausend Mark weder größrre Baarsummen, noch irgend eine Aufzeichnung über den Verbleib derselben vorgefunden. Daß er mehr als jenen kleinen Betrag besessen haben mußte, war unzweifelhaft, denn Helene konnte mit voller Bestimmtheit angeben, daß er wenige Wochen vor ihrer Abreise nach Europa sein Haus und dessen ganze Einrichtung verkauft und allein dafür eine sehr erhebliche Summe in Empfang genommen habe, außerdem aber war er unbedingt im Besitz von Ersparnisjen gewesen, die er entweder noch zu seinen Lebzeiten irgendwo untergebracht haben mußte, oder die ihm aus verbrecherische Weise entzogen worden waren. Da sich in all den Koffern und Kisten, die er mit sich geführt hatte, wie gesagt, nicht die kleinste Andeutung oder Aufzeichnung darüber fand, so batte es Doktor Harras, welcher inzwischen gerichtsseitig in aller "Form als Helenens Vormund eingesetzt worden war, übernommen, zunächst an Rudolf .Springer's bisherigem Wohnsitz in Amerika Erkun digüngen einzuzieben, und bis zum Eintreffen einer . aufklärenden Antwort bestand das Vermögen dex Waise, in der That nur aus jenen sechstausend Rark und aus dem Nest der von Doktor Harras erwähnten fünfzehntausend Thaler, die aber nach allen Andeutungen, welche Helene bisher empfangen hatte, guf eine geringfügige .Summe zujammengeschmol' zen zein munten. Unter solchen Umständen schien es in der That ein Zeugniß von edelmuthjaer Gesinnung zu sein, wenn die mittetlose junge Verwandte in Franz Springers Hause mit so großer Auszeichnung und Aufmerksamkeit behandelt wurde, Die Leute, welche hier, ebenso gern, wje in andern großen und kleinen Städten, die Köpfe zusammensteckten, um über ihren lieben Nächsten zu reden, meinten, sie hätten dem reichen Kaufmann doch wohl ejn wenig Unrecht gethan, wenn sie ihn bisher für einen hartherzigen Filz gehalten hätten, der seine Schuldner bis aufs Blut drückte und Niemandem etwas Gutes erwies. Gleichzeitig wurden aber auch alle die alten halbvergesscnen Geschichten von den geheimnißvollen Vorgangen, die sich beim Tode des alten Bernhard Springer in dem düsteren Hause am Marktplatz abgespielt haben sollten, mit allerlei phantastischen Ausschmückungen zu neuem Leben erweckt, und ein besonders aufmerksamer Beobachter würde vielleicht zu. der Wahrnehmung gekommen sein, daß von Doktor Harras sowohl als von der Familie Springer mehr zur Weiterverbreitung dieser Geschichten, als zu ihrer Unterdrückung gethan wurde. Wie es in solchen Fällen immer geht, fehlte es nicht an den tollsten Uebertreibungen und den wunderlichsten Auslegungen, und es galt zum Beispiel bald als eine ausgemachte Thatsache, daß Rudolf Springer seine ganzen Ersparnisse nach seiner Rückkehr in einer einzigen Nacht in H. verspielt und dann aus Verzweiflung freiwillig den Tod gesucht habe. Niemand wußte, von wo dieses Gerücht seinen Ausgang genommen hatte ; aber eS stand fest, . daß ihm von keiner Seite widersprochen worden war, und das'genügte, um alle Welt mit unumstößlicher Sicherheit daran glauben zu lassen. Es - war unter solchen Umständen wahrlich nicht zu verwundern, daß Helenen das Dasein mit jedem Tage unerträglicher wurde, und daß sie eine immer heißere Sehnsucht nach ihrem schönen freien j Vaterlande jenseits des Oceans überkam. Um auch den Schein der Undank baifeit zu vermeiden, hatte sie dieses sehnliche Verlangen anfänglich vor ihren Verwandten verschwiegen. Als sie aber mehr und mehr zu erkennen glaubte, daß die Freundlichkeit, mit der man sie umgab, . nur eine Maske für die darunter verborgene Feindseligkeit sei, glaubte sie ihren sehnlichen Herzenswunsch nicht länger verheimlichen zu ' sollen. Sie hatte erwartet, daß man freud zustimmen und sie willig ziehen lassen würde; aber sie hatte sich darin getäuscht. Albertine, der sie sich zuerst anvertraute, gerieth ganz außer sich und erklärte, daß si? trostlos sein würde, wenn sie die kaum ' gewonnene Freundin wieder, verlieren müßte ; Tante Amelie nahm eine sehr gekränkte Miene an und ließ ejnige recht deutliche Anspielungen von Lieblosigkeit und Undankbarkeit faljen ; Onkel Franz aber, dem Helene ei' nes Abends mit ruhiger Bescheidenheit die betreffende Mittheilung machte, sagte, daß er i zwar eine derartige Erwiderung seines verwandtschaftlich liebevollen Entgegenkommens nicht erwartet habe, .daß er aber gegen Helenens Reiseprojekte nichts einzuwenden haben .würde, wenn ihr Vormund, Doktor Harras, seine Zujtjmmung dazu gäbe. Ich glaube nicht, Onkel," sagte das junge Mädchen, daß ich dieser Zustim mung bedarf. Ich bin kein Kind mehr und Niemand ' hat das Recht, mich zu rückzuhalten, wenn ich mich aus einem fremden Lande, in dem ich nur Kummer und Trübsal erfahren hftbe, wieder in meine Heimath begeben will." Seine Stimme hatte dabei einen so unfreundlichen llang gehabt, daß Helene gekränkt schwieg 'und sich fest vornahm, nocb an dem nämlichen Tage mit ihrem '
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Vormünd zu sprechen! jtcjer aüii bei' offenbar durch die tfajv.he Springer bereits unterrichtet wi,en war, kam ihr zuvor und suchte ih' ihren Vorsatz in seiner milden, freundlichen Weise auszu reden. Als aber Helene allen seinen Einwendungen mit Thränen erstickter Stimme die Versichet.'ung entgegensetzte, daß sie in Deutschlcu.id nickt länger zu leben vermöchte und vor Sehnsucht zu Grunde gehen müsse, nahm er plötzlich einen durchaus veränderten Ton an und erklärte, daß er zu einem so thörichten Beginnen niemals ferne Erlaubniß geben würde. Hier ti jtc vortrefflich aufgehoben und von einer ganzen Schaar liebevoller Verwandten untgeben, in Ameriktt aber sei sie bei ihrer Unerfahrenheit und Mittellosigkeit wahrscheinlich binnen Kurzem dem allerschlimmsten Schicksal preisgegeben, er würde sich also einer unverantwortlichen Schwachheit schuldig machen, wenn er diesem leichtfertigen Entschluß zustimmen wollte. Mit Entsetzen hörte ihm Helene zu ; der Trotz der Amerikanerin bäumte sich in ihr auf und sie erklärte, daß sie sich solchem Zwang und solcher Härte nicht freiwillig fügen werde. Doktor Harras aber begnügte sich, darauf mit einem Achselzucken zu erwidern : Freiwillig oder nicht, Sie werden sich fügen, toeil das Gesetz auf meiner Seite steht ! Und damit mag diese Sache ein für alle Mal erledigt sein." Eo mußte denn das junge Mädchen mit Schrecken erkennen, daß sie dem Willen ihrer Familie gegenüber vollständig ohnmächtig war, und sie- schauderte bei dem Gedanken, daß diese Leute, welche sie doch sicherlich nicht aus Zärtlichkeit und Liebe zurückhielten, irgend eine Absicht mit ihr verfolgten, die sie noch nicht kannte und die ihr darum nur um' so beängstigender und fürchterlicher erschien. Vetter Caesar machte Annäherungsversuche, die ihr sehr Peinlich waren. Wer jedoch dieselben nicht billigte uno Helene überhaupt zuweilen eine aufrichtige Miene zeigte, war ihre Cousine Albertine. Von allen Mitgliedern der Springer'scben Familie war gerade dieses junge Mädchen bei allen Bekannten am weiugsten beliebt, und sie hatte vollständig Recht gehabt, wenn sie am Abend ihrer Ankunft mit einem gewissen Stolz zu Helenen gesagt hatte, daß man sich vor ihier Zunge sürchte. Sie war boshaft und rücksichtslos bis zur Grausamseit und hatte dabei ejnen so durchdringenden Verstand und eine so scharfe Beobachtungsgabe, daß sie die Schwächen threr Opfer bald erkannte und ihnen dann in der That oft wahrhaft fürchterlich werden konnte. Trotz dieser wenig anmuthenden Eigenschaften aber, die 'auch im Verkehr mit ihren eigenen Angehörigen stündlich ZU Tage traten und die sich nur dem Doktor arraö gegenüber niemals äußerten, hatte Albertinens Wesen eine gewisse Ehrlichkeit und Offenheit, die ihr in Helenens Augen vor allen ihren Familienmitgliedern einen hedeutendm Vorzug ggh, Außerdem führte schon die Gleichheit ihres Alters eine gewttse Annäberung herbei, die sogar von Seiten AlbertinenS anscheinend eine viel herzlichere und liebevollere war, als von Seiten der jungen Amerikanerin. Trotzdem qualts sie die Letztere nicht weniger als ihre Eltern und ihren Bruder; denn es schien ihr niemals in den Sinn zu kommen, haß es etwas tief Schmerzliches und Verlctzendes für Helenen haben müsse, wenn sie ihr alle die häßlichen Reden und Verleumdungen, welche in der Stadt , i über deren todten Äater cirkulirten, mit größte? Eilfertigkeit hinterbrachte. So stürmte sie eines Tages, als sie von dem Besuch bei einer ihrer sogenannten Freundinnen heimgekehrt war, in Hut und Mantel zu Helenen hinauf, um ihr mit fliegendem Athem die allerjüngste Neuigkeit zu überbringen. Denke Dir nur, Schatz," rief sie aus, wqs jetzt durch ein altes Weib wieder ans Tageslicht gefördert und in Umlauf gesetzt worden ist. Dein Papa hat hier bei seiner Abreise ein armes junges Mädchen, dem er natürlich hundertmal geschworen hatte, es zu seiner Frau zu machen, in Unglück und Schande sitzen lassen, und die Aermste hat nachher nichts Gescheidteres anzufangen gewußt, als ihr Herzeleid im Flusse zu ertränken. Nun will sich mit einem Mal alle Welt der balbvermoderten Geschichte wieder erinnern, und Einer erzählt sie dem Andern mit einer Genauigkeit, als wenn sie gestern passirt wäre. Nicht wahr, es ist zu abgeschmackt ? Nun, ich habe sie auch Alle zusammen mit .ihrer großen Neuigkeit gründlich ausgelacht. Als wenn es der Mühe werth gewesen wäre, j so eine kleine Leichtfertigkeit, deren täglich Hunderte geschehen mögen, der NachWelt aufzubewahren wie ein großes Staatsverbrechen ! Doch was ist das, Lenchen Du wirst so blaß ! Ist Dir nicht wohl?" Helene, die sich unter diesem neuen Schlage nur noch mit äußerster Anstren gung aufrecht erhielt, machte ihr ein Zeichen, sich nicht um sie zu bemühen, und bat sie nach einer kleinen Weile, als sie ihre Fassung einigermaßen wieder erlangt hatte, mit schwacher Stimme, sie auf eine Stunde allein zu lassen, da sie in der That angegriffen sei und Erholung brauche. Albertine leistete der Aufforderung Folge, ohne auch nur durch ein Wort oder eine Miene zu verrathen, daß sie sich für die Urheberin von Hele nens Erschütterung halte und ein Vedauern darüber empsinde. Die junge Waise aber verschloß gleich nach ihrem Weggange die Thür und eilte nach einem kurzen Kampfe zu ihrem Schreibtisch, um in fliegender Hast die folgenden Zeilen aus das Papier zu wersen : Mein theurer Freund ! Als wir vor wenig Wochen von einander Abschied nahmen, und als Sie mir stngesichts der langen Trennung, die uns bevorstand, zum ersten Mal mit männlicher Offenheit sagten, daß ich Ihrem Herzen theuer geworden sei, da ver mochte auch ich mich unter dem Druck.der schweren Stunde nicht zu verstellen, und meine hervorbrechenden Thränen verrie then Ihnen laut genug, was meine Lippen nicht aussprechen tonnten : daß ich Sie liebte ! Seit jenen glücklichen Kim vertagen, die wir fröhliche Gespielen so sorglos mit einander durchlebten, war' mein erj von einem Gefübl aufrickti-
ger Zuneigung füt Sie erfüllt, däZ ich freilich für nicbts Anderes, als für eine innige Freundschaft hielt. Ich war noch ein Kind, als Sie um Ihrer Studien willen unseren Wohnort verlassen mnßten ; aber ich werde nimmer den tiefen Schmerz vergessen, mit welchem ich Jhnen damals nachblickte, als Sie die Strafte zum Bahnhof hinuntergingen. Jahrelang waren wir getrennt und unter all den bunten Eindrücken, die auf ein heranwachsendes junges Mädchen eindringen, mochte Ihr Bild wobl ein wenig zurückgetreten sein, bis Sie selbst bald -.... CVL OJ.". Jf .3 t f.
uu; stirer .utiteyr es oura) eine große und heldenmütige That wieder lebendig werden ließen. Durch einen Zufall wurde ich Zeugin, wie Sie mit Daransetzung Ihres eigenen Lebens einen hilflosen Greis aus dem höchsten Stockwerk eines brennenden Hauses retteten, und wie sich mein Herz in Todesangst zusammengezogen hatte, als ich Sie in Rauch und Flammen verschwinden sah, so jubelte es hoch und freudig auf bei Ihrem Triumph der glücklich vollbrachten That. Von diesem Tage an verkehrten Sie im Hause meines Vaters, und die Freundschaft unserer Kindertage erlebte eine fröhliche Llferstehung. Ich lernte Sie von ganzem Herzen werthschätzen und achten, und wenn auch niemals ein Wort von Liebe zwischen uns gesprochen wurde,' wenn ich selbst auch niemals daran dachte, mirRechenfchaft zu geben über die eigentliche Natur des in meinem Innern lebenden Gefühls, so weiß ich doch jetzt mit voller Bestimmtheit, daß ich Sie seit Langem wirklich und wahrhaftig liebe ! Daru,n wäre es eine Versündigung gegen Sie und gegen mich selbst geween, wenn ich in-jener schweren Trennungsstünde, da auch Sie mir Ihre Nei gung bekannten, mit meinem Geständniß zurückgehalten hätte, und wenn Sie es damals . für gut befunden hätten, sich meinem Vater auf der Stelle zu erklaren und bei ibm utn mich zu werben, so wür de ich auch dazu meine Zustimmung gegeben haben. Aber Sie hatten einen edlen und männlich stolzen Ärund es noch nicht zu thun, und ich konnte Ihnen auch dabei meine Billigung nicht versa gen. Sie wollten sich zuvor eine Stellung erringen, welche Sie in den Stand setzte, Haus und Herd aus eigener Kraft aufzurichten. Zwar schätzten Sie die Stärke meiner Zuneigung für Sie viel zu gering, wenn Sie glaubten, daß ich mich nur inmitten eines Ueberflusses und eines Wohllebens glücklich fühlen könne, wie ich sie im Hause meines Vaters genossen ; aber ich war Amerikanerin ge--nug, um Ihnen nachzufühlen, daß nur das selbst errungene Glück für Sie Werth haben konnte. Auch Ihre Er klärung, daß Sie mein Versprechen, in Treue Ihrer warten zu wollen, nicht als bindend ansehen, sondern mir meine volle Freiheit belassen wollten, nahm ich aus demselben Grunde entgegen, und ich war damit einverstanden, daß kein anderer Briefwechsel zwischen uns geführt werden solle, als derjenige, welcher unerläßlich sei, um UNS wichtige und folgenschwere Ereignisse mitzutheilen oder uns ein Leid zu klagen, das wir keinem an- ! dern lebenden Wesen, anvertrauen könn, ten. (Fortsetzung folgt.) In einem Gemeinde Wirthshaus auf dem Lande. Städtischer Gast: Sie, Frau Wirthin, bringen Sie mir eine Flasche Wein und eine Flasche Wasser.' Wirthin (nach einer Weile) : So, Euer Gnaden, da is der Wein und da is's Wasser. Der Gast (betrachtet die Wasserflasche, in welcher zwei Fliegen schwimmen und will diese Thatsache auf seine Weise zur Kenntniß der Wirtbin bringen, damit sie eine sei ne Flasche bringe) : Die armen Viecherln scheinen sich in dieser Flasche nicht sehr wohl zu befinden ! Wirthin einfach : Das g'schicht denen Viechern schon recht ! Wegen was san's denn einigangen: lVevt av.) Sozialistische e 5 'i o n l Regelmäßige Geschäfts - Versammlung jeden zweiten Sonntag im Monat im Gebäude der deutsch-englischen Schule. Neue Mitglieder werden in den regelmäßigen Versammlungen aufgenommen. MonaMHei Aeitrag 10 ßents. Mitglieder der Sektion können auch Mitglieder der Krankenkasse werden. Deutsche Arbeiter schließt Euch an ! Das niitzlichstc Buch, welches je veröffentlicht wurde. Es sollte in kewrm gause fehlen. 9 TJ n 2. 5 3 C n 3 3 iMWUM Kn-'WMe , 3 C V) 0 i CL ,VwT JStHMANi r-srS;
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