Indiana Tribüne, Volume 9, Number 348, Indianapolis, Marion County, 6 September 1886 — Page 1
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- OfiT 00 Mtifo m w V y Vy'vy Jahrgang 9. Ofsiee : o. 120 OK CtatöfouD Mche. fftioaet 348. Indianapolis, Jnblsna. Montag, den . September ISSO.
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nicht auch Käufer und Abnehmer der Erzeugnifse Anderer? Wenn nun die Verbrauchskraft und die Produktionskraft dieser Leute gleich wäre, müßte dann nicht die Einwänderunz ein Segen für das Land fein? Wenn nun aber der amerikanische Arbeiter die Concurrenz dieser Leute zu fühlen glaubt, muß dann nicht etwas Anderes schuld sein? Und was Anderes sollte
schuld sein, als die Thatsache, daß der Arbeiter von dem was -er erzeugt, nur einen Theil in der Gestalt des Lohnes zurückbekommt, daß er "also nicht soviel verbrauchen kann, wie er erzeugt? Die Einsicht, daß sich das verhält, die ist freilich Etwas, daö der Einwanderer auer seinen Händen und seinem Magen auch noch mitgebracht hat, und sein Verbrechen besteht darin, daß er den amerikanischen Arbeiter über seine Rechte aufge klärt hat. Der Arbeiter aber sollte sich durch die verkehrten Behauptungen der Oligarchen nicht irre machen lassen. Denn nicht vor den Einwanderern an sich haben sie Angst, spndern nur vor den intelligenten, selbstbewußten Arbeitern. Die andern, den Auswurf der slavischen und lateini schen Völker, haben sie selber hereingebracht, um ihrer Ausbeutungslust nach Willkür fröhnen zu können. Wäre die Einwanderung ein so' großer Schaden, dann müßte die Auswanderung im gleichen Grade nützen. Aber Irland, dessen Bevölkerung in wenigen Jahrzehnten auf die Hälfte zusammengeschmolzen ist, ist deshalb noch dasselbe unglückliche Land. Bange machen gilt nicht! Drahtnal)rils)ten. Wolken eine Zeitung haben. Philadelphia, 4. Sept. Grob' sekreiär Turner der KnighU of Labor hat eilt Zirkular erlassen, worin er die Nothwendigkeit eine? Blattes als Organ deS Ordens erklärt. Zur Gründung desselben soll eine Kopssteuer von 50 CtS. erhoben werden. Eine Abstimmung soll darüber vorgenommen werden, ob daS Vlatt ein wöchentliche sein soll, ob die Mitglieder zur Subskription verpflichtet werden sollen, oder nicht, und ob der Prei 50 Cent oder fl per Jahr betragen soll? Annrchisten.Picnic. Ch ica g o, ö. Skpt. DaS von den Anarchillen veranstaltete Picnic in Sheffield. Ind.. war von Tausenden besucht. Ein riesiger ExcurstonSzug brachte die Theilnehmer heute Morgen nach dem VergnügungSplabe. Unter den Anwe senden befanden sich General Parsons, der Bruder deS Anarchisten, Balthasar Rau. Christ. SpieS, Jerd. SpieS, Dr. Ernst Smith und vergreise Bater von Oökar Necbe. Reden in französischer und deutscher Sprache wurden gehalten und deutsche Lieder wurden nach der Me? lodie der Marseillaise gesungen. Frau ParionS hielt eine Rede und sagte : Wenn diese Leute gehängt wer den, dann ist eS Mord, und wenn Sie den Mord nicht rächen, verdienen Sie nicht, Männer genannt zu werden. In den Worten von Thomas Jeffer son. Widerstand gegen die Tyrannei ist Gehorsam gegen Gott Könige und Königinnen klatschen Beifall zu dem Wahrspruch gegen unsere Märtyrer. Wären e gemeine Mörder gewesen, dann hätten sie den Beifall unterlassen. Sie kennen ihre Schwäche und unsere Stärke und freuen sich, wenn unsere Helden fallen. ES ist Eure Pflicht und ich verlange von Euch, daß wenn die Klappe unter diesen sieben Helden fällt, Ihr ein Echo erzeugt, vor dem die Welt zittert. Ihr wißt, dab diese Männer in ihren Zellen für Euch leiden und Ihr müßt daraus sehen, dab ihre Verfolgn nicht unbelohnt bleiben. Weiter wurden keine Reden gehaNen. DaS finanzielle Ergebniß deS AuSflugk war ein bedentendeö. Uneinigkeit unter Arbei t ern. Chicago. 5. Sept. Die Stein Hauer-Unton ist aus der Central Labor Union ausgetreten. Ihre Zahl ist unge führ 1000. AlS Grund geben sie an,dc.ß die zur selben Union gehörigen Backstein maurer für 80 CentS weniger per Tag arbeiten. Noch mehr Erdbeben. . C hae lest on. S. C. 5. Sept. Um lUlhr letzte Nacht erfolgte weder ein leichter Erdstob, der jedoch keinen Scha dan anrichtete. Savannah, Ga.. 5 September. Kurz vor 10 Uhr icfetc Nacht erfolgte hier ein ziemlich heftiger Stob. Selbstmord. ' Baltimore, 6. Sept. Charles Ar,, der 29jährige Sohn des reichen Tabak
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olleS Gewicht. Office: No. Virginia, cxcwv; .
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Qdt Washington Straße und Virginia Avenne. ime IWUapWlZiTi, Stdüler können letzt in unsere Herbst- und Winter, Tagoder Qbend-Klassen eintreten. Nnser Nenographischeö und ,Thpe Wrlting Departement befindet sich unter Leitung eines fäbigen Fachlehrers. Eltern sind eingeladen, unsere Schule zu besuchen. Man benutze den Elevator.
C. C. fabrikanten Christian A; von der Firma Ga.il & Ar. wurde heute Morgin todt im Bette gesunden. Er hatte sich erschossen. Da er gar nichts Schriftliche zurückge lassen hatte, sind die Motive deS Selbst. mordeS vollständig unbekannt. Ver Üabel. Die bulgarische Angelegen h (it. London. September. Der Ber liner Correspondent ver .Post" sagt, dab das Telegramm des Fürsten Alkxander auf Vorschlag deS Kaisers Wilhelm er folgt sei. Die Antwort deS Zaren wurde in Tausenden von Exemplaren in Sofia vertheilt. Fürst Alexander hat die Nationalver. sammlung auf den 11. dS. einberufen. Die bulgarischen Osfiziere behaupten Rubland werde nicht einschreiten, so lange kein Bürgerkrieg auSdreche. Alexander sah voraus, dab der BolkSenthustaSmuS nachlassen würde, sobald die russischen Intriguen wieder freies Spiel haben würden.' Eine Depesche von Berlin meldet, dab die dem Fürsten treuen bulgarischen Osfizie'.e eine Versammlung hatten, und beschlossen, den Fürsten mit Anwendung von Gewalt zu schützen. . Kareweloss sagte in einem Interview, er glaube, dab die Nation fest an Alexn der halten werde, aber er verkenne den Ernst der Situatian durchaus nicht. Er habe den Fürsten einen Tag vor dem de abstchtigten Staatsstreich gewarnt, aber der Fürst schenkte der Anschuldigung ge gen seine Osfiziere keinen Glauben. Sofia, S. Sept. Fürst Allxander hat öffentlich seine Absicht kundgegeben. abzudanken. Er erklärt, dab r wegen der Vorwürfe des Zaren nicht in Bulgarien bleiben könne. Vor seinem Weggang will er ei nen RegentschastSrath etabliren. Bei dem Empfange der Offiziere hielt er eine Rede,, worin er Folgendes sagte: .Sieben Jahre lang habe ich mich ab gemüht, für die Unabhängigkeit und die allgemeinen Interessen Bulgarien. Meine besondere beständige Aufmerksam keit war meiner Armee und den Osfiiie ren zugewandt, die ich als meine Fami lie. meine Kinder betrachte. Ich habe mich sicher in meiner offieiellen Stellung aesühlt, als ich mich umgeben sah von Offizieren, die meine Kameraden in den Kämpfen für Bulgariens Ruhm gewesen waren.- ' Bei diesem Code kamen Thränen in die Augen des Fürsten ; doch gewann er bald seine Fassung wieder und fuhr dann fort. Bulgariens Unabhängigkeit ver langt daß ich daS Land verlasse. Thäte ich e nicht, so würde Rubland Bulgarien besetzen... Ich werde indeb eine Regent schastSrath bilden... Auf alle Fälle ver lasse ich mich auf die Armee." Fürst Alexander hat seine Absicht, ab zudanken, bereits dem deutschen und dem eusstschen Konsul mitgetheilt. Au Belfast. B elsast. 6. September. Vier Po lizisten wurden gestern von einem Volks Hausen angegriffen. Sie flüchteten in ein HauS und dieses wurde demolirt Militär kam den Polizisten zu Hilfe. Die Rechnung für die Polizisten und daS Militär ist sehr bedeutend. DaS Volk nennt sie die ButchnS' Bill. Viele Mit glieder deS Stadtraths sagen, sie würden lieber die Stadihalle und andere öffent licheS Eigenthum im Ausstrich verkaufen lasten, alS für Bezahlung der Rechnung stimmen.
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r v r avv yyzzsi Koörner, Prinzipal. vSisssuaüriSten. N e w V o r k. 5. September. Angek.i Westphalia- von Hamburg. .Arizona' und .Germanie" von Liverpool. Vom Auslande. ueber die Vertreibung der Juden aus Nostow wird berichtet : Die bedeutende Handelsstadt Nostow am Don, welche bisher zu dem Gouver nement Jekaterinoslaw gehörte und kürz lich dem Lande der donischen Kosaken ein verleibt wurde, besitzt eine äußerst ge mischte Bevölkerung. Das russische Ele ment tritt daselbst stark vor dem einge wanderten und dem jüdischen zurück. In großer Zahl leben in Nostow auch Grie chen, Türken und andere Orientalen. Der bedeutende Handel der Stadt befindet sich vollständig in den Händen der Juden und Griechen. Mit der Einver leibung Rostows in das Land der dorn schen Kosaken entstand die Frage, was mit den Juden geschehen sollte, die nach den bestehenden Gesetzen nicht das Recht besitzen, in dem Lande der donischen Kosaken sich dauernd aufzuhalten oder gar ansässig zu werden. Man war der An sicht, es würde für Rostow eine Ausnahme gemacht werden, weil daselbst die Juden zahlreiche Immobilien besitzen und fast der ganze Handel sich in ihren Händen befindet. Die antisemitische Strömung, die gegenwärtig im Süden Rußlands herrscht, hat jedoch über alle Billigkeits und Gerechtigfeitsrücksichten die Ober Hand gewonnen, indem die Entscheidung getroffen wurde, daß die Juden Nostow verlassen müssen, und zwar unter folgen den Bedingungen: Die in der Stadt Immobilien besitzenden Juden erhalten eine Frist von drei Jahren, die übrigen Juden aber nur von sechs Monaten zur Ordnung ihrer Angelegenheiten und zum Verkaufe ihrer Immobilien. Es ist das ein äußerst harter Schlag für die zahl reiche jüdische Bevölkerung Rostows. Sehr wahrscheinlich ist aber zugleich, daß durch j.e Maßregel der Handel Rostows, wenigstens zeitweilig, sehr stark leiden wird und die donischen Kosaken, denen es endlich gelungen ist, die Mün dung des Don ihrem Gebiete wieder ein zuverleiben, werden viel zu thun haben, um das Emporium des Asow'schen Mee res auf seiner jetzigen commercellen Höhe zu erhalten." Im Jahre 1799 sank an der niederländischen Küste bei Terschelling ein mit etwa 25 Millionen Gulden bar Geld beladenes Schiff, die Lutine", von der ganzen Mannschaft rettete sich nur ein Ä!atrose, der die Stelle anwies, wo das Unglück geschehen war und wo die Goldbarren zu suchen seien. Im Anfang dieses Jahrhunderts gelang es in der That, einige Millionen rn Tage zu fördern, aber seit dieser Zeit sank das Schiff tiefer unk tiefer in den Sand, so daß jede Spur d:sselben verloren schien. Nur wenige, darunter ein Einwohner von Terschelling, Ter Meulen, trugen sich noch mit der Hoffnung, daß es doch noch möglich sein werde, den reichen Schatz zu heben. Letzterer hat eine Schrift darüber veröffentlicht und den vergeblichen Versuch gemacht, eine Actiengesellschaft zu gründen, um die ,,Lu tine" zu heben. Vor wenigen Tagen nun liefen die zwei Boote, welche Ter Meulen mit den nöthigen Gerätschaften hatte bauen lassen, in festlichem Flag genschmuck in den Hafen ein, da sie nicht nur die Lage des Schiffes deutlich und genau erkundet hatten, sondern außerdem noch zu der Ueberzeugung gekommen wa ren, daß die Sandschichten, welche die Lutme bis zetzt bedeckt hatten, wahr scheinlich infolge der Küstenstürme ver schwunden und das Schiff theilweise blosgelegt ser. fraglich ist natürlich, aus welche Weise und mit welchen Kosten das Achill gehoben werden kann und ob nicht das Meerwaffer im Lauf einer so .tngen Zeit vom Golde so viel wegge spult und weggewaschen hat, daß dre
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