Indiana Tribüne, Volume 9, Number 346, Indianapolis, Marion County, 4 September 1886 — Page 3
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Die Amerikanerin.
Krimwal Roman von Ferdinand He rrm ann. (Fortsesung.) Mit einigen gleichgiltigen Aemerkungen leitete er das Gespräch ein. Helene erwiderte ihm einsilbig und zerstreut, bis sie endlich in ihrer Herzensangst nicht länger an sich halten konnte und ihn bat, ihr nun endlich die versprochenen Aufklärungen zu geben. Doktor Harras räufperte sich ein paar Mal, als könne er sich nur schwer dazu entschließen, mit einer Erzählung zu beginnen, die etwaS Betrübendes für den Zuhörer haben könne, dann aber rückte er noch weiter in den Schatten des Lampenschirmes zu rück und sagte mit leiser sanfter Stimme Folgendes Ihr Vater, mein liebes Kind, und ihr Onkel Franz waren die einzigen Söhne des Handelsherrn Bernhard Springer, dessen Firma sich weit über unsere Stadt hinaus eine gerechten Ansehen erfreute, und den alle Welt als einen strengen, aber rechtschaffenen Mann kannte, welchem kein Besitztbum und kein irdisches Gut höher stand als seine Ehre und sein unbeflecktes Gewissen. In diesem Geiste hatte er auch seine Söhne, von denen Jbr Vater der ältere war, er zogen, und bis in ihr Jünglingsalter hinein glaubte alle Welt, daß beide ihrem wackeren Vater in allen Stücken gleichen würden. Nach den Wünschen des alten Herrn, der mich seines ganz besonderen Vertrauens würdigte, sollte der älteste Sohn nach seinem Tode die Leitung des Geschäfts übernehmen, wäh rend der jüngere, einer alten Tradition des Hauses gemäß, ihm in gewissem Sinne untergeordnet blieb. Ihr Onkel Franz, von jeher, eine bescheidene und genügsame Natur, hielt diese Gestaltung der Dinge für die allerbeste und würde ohne Zweifel neidlos und zufrieden neben dem bevorzugten alteren Bruder, den er von Herzen lieb hatte, gelebt ' haben, wenn sich nicht leider dieser selbst um die Zuneigung seine Vater und um seine Aussichten für die Zukunft gebracht ha ben würde. Ich will Ihren kindlichen Gefühlen nicht mit vielen ausführlichen Er'.äblungen zu nahe treten, sondern mich nur auf das unerläßlich Nothwen dige beschränken. Der gute Nudolf hattt zwar gewiß keine schlechten Charakter lagen, aber er war schwach und lenkbar uno hatte wohl auch, wie die meisten jungen Männer seines Alters, einen klei nen Hang zur Leichtfertigkeit, der ihm nur zu verhängnißvoll werden sollte. Er gerieth in schlechte Gesellschaft, wurde von einem geschickt ausgeworfenen Netz der Verführung umgarnt und lernte nach und nach Geschmack an Vergnügungen gewinnen, die mit den strengen und fit unreinen Anschauungen seines Vaters so wenig übereinstimmten, daß er sie sorgfältig vor ihm geheim halten mußte. Wenn ihm.daS auch eine ' kurze Zeit hindurch gelang, so ließen sich doch die Nach lässigkeiten in seiner Behandlung der geschästlichen Arbeiten vor dem scharfen Auge des alten Herrn viel weniger verbergen. Ich kann es bezeugen, daß sich Ihr wackerer Oheim damals alle erdenk liehe Mühe gegeben hat, eine Verstim mung zwischen dem Vater und dem Bru der zu verhindern, daß er oft ganze Näch te hindurch, während Nudolf in lustiger Gesellschaft schwärmte, am Pult saß und seine Versäumnisse auszugleichen suchte. Auch ließ er es ebensowenig als ich selbst an wohlgemeinten Warnungen . fehlen ; aber die Bande, welche Ihren beklagens werthen Vater umstrickten, waren zu fest und zu künstlich geschlungen, als daß er sie hätte zerreißen oder sich ihnen entwin den können. Die Katastrophe war un vermeidlich, und sie sollte in viel schlimmerer Gestalt eintreten, als wir es uns trotz unserer ernsten Besorgnisse hatten träumen lassen. Durch - einen Zufall wurde nämlich eines TageS das Fehlen einer sehr bedeutenden Summe Geldes in der Kasse des Geschäfts entdeckt, und bei näherer Nachforschung ergab sich eine Neihe von Fälschungen in denBüchern, die bereits seit Monaten mit größtem Rassinement ausgeführt waren und die Veruntreuung recht erheblicher Beträge verdeckt hatten. Herr Bernhard Sprin ger ordnete sofort eine strenge Untersu chung an, um den Schuldigen, der sein Vertrauen so schnöde mißbraucht hatte, ohne jede Rücksicht der strafenden Gerechtigkeit zu überliefern ; aber er hatte kaum die nöthigen Befehle ertheilt, als ihn sein ältester Sohn mit verstörtem Ge ficht um eine Unterredung unter vier Au gen bat und ein teumüthiges Bekenntniß seines Fehltritts ablegte. Ich sagte Jh. nen schon, mein Kind, daß der alte KaufHerr ein harter und strenger Mann war, für den jede andere Rücksicht schweigen mußte, wenn die Stimme der Ehre und des Gewissens zu ihm sprach. Darum war er auch nach dem Geständniß seines Sohnes, das ihn bis ins Herz getroffen hatte, fest entschlossen., dem Rechte seinen Lauf zu lassen und sein eigenes Kind den Behörden zur Bestrafung zu übergeben. Damals war es, als Ihr Oheim Franz händeringend und verzweifelnd zu mir eilte, mich um meine Verwendung für seinen unglücklichen Bruder zu bitten. Gemeinsam bestürmten wir den starren Sinn des alten Mannes mit Bitten und Beschwörungen, von seinem grausamen Vorhaben abzustehen, und nach mehreren stundenlangen Bemühungen hat ten wir ihm endlich doch die Zusage abgerungen, die Anzeige zu unterlassen. Von einer Verzeihung für den Schuldi gen aber wollte er durchaus nichts hören ; er leistete einen Schwur, daß er ihm auch auf seinem Todtenbette nicht verge ben würde, und befahl ihm, sein HauS auf der Stelle zu verlassen. Noch an dem. nämlichen Tage vernichtete er sein früheres Testament und setzte ein neues Dokument auf, nach welchem der jüngere Sohn zum alleinigen Erben der Firma und des BermögenS eingesetzt und Ihr Vater bis aus einen kleinen Pflichttheil aller Ansprüche an die väterliche Hinter lasenschaft verlustig erklärt wurde. Alle meine Einwendungen und Bitten, weniger hart mit dem Verirrten zu verfahren, blieben völlig vergeblich und ich mußte mich endlich, wenn auch mit schwerem Herzen, dazu verstehen, das Schriftstück im Sinne JhreS Großvaters aufzusetzen nd mit meinem Notariatssiegel ju versehen. Freilich that ich 4s.in der stillen &oF.
nung, pay per Mltdexnpe lnsiu d, Zeit auch hier versöhnend und sänftigend wirken und allmählich wieder eine AnNäherung zwischen Vater und Sohn herbeiführen würde. Leider hatte es der Allmächtige in seinem unerforschlichen Rathe anders beschlossen. Die Aufregung und der Schmerz waren zu gewaltia gewesen für die Widerstandskraft . st cr c e tr nrr i
emes isreii.ee. nn oemseioen nveno wurde er von einem Schlaganfall betrof fen und um Mitternacht stand ich mit Ihrem Oheim am Bette eines Sterbenden. Rudolf, der wohl von der Veränderung des Testaments unterrichtet sein mochte, war auf seinem Zimmer geblieben und erwiderte mir, als ich ihm die Nachricht brachte, sein Vater liege in den letzten Zügen und er möge eilen, wenn.er ihn noch einmal lebend sehen wolle, mit sinsterem Trotz : Ich habe ja keinen Va ier mehr!" und blieb in der That dem Todtenbette fern. Daß in Folge dessen auch zwischen den beiden- Brüdern während der nächsten Tage eine tiefgehende Verstimmung herrsch, 'werden Sie begreiflich finden, auch wenn Sie sich aus tindlicherLiebe ganz auf die Seite Ihres Vaters stellen wollten. Nudolf ging mit finsterer Miene umher, äußerte sicj hart und liebloS über den Verstorbenen, der noch nicht einmal unter der Erde ruhte, und sprach weder mit Franz noch mit mir, die wir uns wahrlich nicht des geringsten Unrechts gegen ihn bewußt waren, ein Sterbenswörtchen. An der Beerdigung nahm er dann allerdings Theil ; aber er stand theilnahmlos und mit thränenleeren Augen neben dem offenen Grabe und wandte sich trotzig ab, als ihm der Bruder, von Zärtlichkeit und Trauer überwältigt, die Hand zur Versöhnung reichen wollte. Im Hause des Verstorbenen hatte man bis zu seiner Beisetzung aus Pietät Alles völlig unberührt gelassen, und auch um das Testament, das Bernhard Springer vor meinen und Franzens Augen in seinen Schreibtisch eingeschlossen, hatte sich bis jetzt noch Niemand gekümmert. Am nächsten Tage' aber sollte die amtliche Aufnahme des Nachlasses und die Eröffnung der letzten Willensäußerung des Verstorbenen st2ttsinden. In der Nacht nun, welche diesem Tage vorherging, geschah etwas Entsetzliches. Vom Kummer um den plötzlichen Verlust des geliebten Vaters gepeinigt, hatte Franz vergeblich Schlummer zu finden gesucht; es hatte ihn endlich nicht länger auf seinem Lager geduldet und er war aufgestanden, um seine erregten Nerden mit einem Gang durch die nächsten Gemächer zu beruhigen. Da schien es ihm, als würde die tiefe nächtliche Stille, welche das ganze Haus erfüllte, durch ein eigenthümliches Geräusch über seinem Kopfe unterbrochen, das wie ein vorsichtiges Hämmern und Feilen klang und unmöglich von Mäusen oder Holzkäfern hervorgerufen sein konnte. Das ganze Geschüftspersonal der Firma und wohl noch viele andere Personen wußten, daß der alte Herr in dem Schreibtische seines mit dem Schlafgemach in direkter Verbindung stehenden Arbeitszimmers neben den wichtigeren Dokumenten stets auch bedeutende Geldsummen aufbe wahrt hatte, und es lag darum der Ge danke nahe, daß sich Jemand den plötz liehen Tod des Hausherrn und die da durch hervorgerufene Verwirrung in verbrecherischer Absicht habe zu Nutzen machen wollen. Ohne Besinnen ergriff Franz als erste beste Waffe eine Eisenstange, mit welcher sonst die Fensterlä rcn versichert wurden, und Ichlich auf .'e,, Zehen hinauf in den ersten Stock, Las fortdauernde Geräusch leitete ihn in rer That zu dem Arbeitszimmer des Verstorbenen, aus dem er auch einen schmalen Lichtstreisen auf den Korridor hinaus fallen sah. - Behutsam näherte er sich der nur angelehnten Thür, und er kam gerade noch zu rechter Zeit, wahrzu nehmen, wie ein Mann der ihm den Rücken zukehrte und sich überdies durch einen weiten Mantel und einen großen, tief über den Kopf gezogenen Hut un ist r 5 V " ? , r lennltla? gemacyr yane, sein verorecyerischeS Werk beendete. Mit einem Ham mer und einer Feile, die auf dem Fuß boden lagen, hatte der Mensch die Schubfächer des sehr solid gearbeiteten Schran kes gesprengt ; die Lade, in welcher die Banknoten zu liegen pflegten, war weit aufgezogen und leer, in der Hand aber hielt der Dieb für einen solchen mußte ihn Franz den Umständen nach wenig stens halten ein Dokument, dessen Schlußzeilen er eben gelesen zu haben schien, und das er nun mit einer zorni gen Bewegung in zwei Stücke riß. Spitzbube ! Räuber !" rief Franz, indem er die Thür ausstieß und auf den vermummten Menschen losstürzte. Schon hatte er vor Zorn über die frevelhafte Entweihung des Sterbezimmers, seiner selbst kaum mächtig die schwere Eisen stange erhoben, um sie mit wuchtigem Schlage auf das Haupt des Einbrechers niedersausen zu lassen, da wendete ihm der Ueberraschte das Gesicht zu, und mit einem Aufschrei des Entsetzens erkannte er seinen Bruder Nudolf." Meinen Vater ? Nein, nein, daö ist nickt wahr, daS ist nicht möglich !" rief Helene, die bisher mit tootenbleichem Antlitz zugehört hatte, ohne einen Laut von sich zu geben, in tiefster Verzweif lung auS. WaS Sie mir da erzählen, ist.eine schandliche Lüge ! Solche Hand lungen konnte mein armer Vater niemals, niemals begehen !" Doktor HarraS hatte daS junge Mädchen ruhig ausreden lassen, und wenn man auch den Ausdruck seines Gesichts in der tiefen Dunkelheit nicht wahrnehmen konnte, klang doch seine Stimme noch ebenso sanft und weich wie im Beginn seiner Erzählung, als er nach einer kleinen Pause sagte : Ich 'begreise Ihren Schmerz, mein liebes Kind, und ich zürne Ihnen nicht, daß Sie t den harten Vorwurf der Unwahrheit Zegen mich erheben. Ach, um wie viel lieber wäre es mir, wenn ich jetzt hinzufügen könnte, daß dies Alles nur Erdichtung oder ein Irrthum gewesen sei, aber leider, leider ist es nichts als die volle Wahrheit, und wenn Sie eS über sich gewinnen können, mir noch eine kleine Weile ruhig zuzuhören, so will ich Ihnen auch die Beweise dafür nicht schuldig bleiben." Helene brach unter hefttgem Schluck, t en auf ihrem Stuhl zusanimen ; aber ie unterbrach den Doktor nicht wie der, als er in seiner Erzählung sortfuhr: fioi exiua. Lluaenbimen war Mtx
jüngtre Bruder vor Schrecken sai erstarrt ; dann aber, als ihm seine Gei stesgegenwart wieder zurückkehrte, riß et demAelteren das bis auf ein winziges Restchen verbrannte Papier auS der Hand es war das Testament des Verstorbenen ! Der Unglückliche hatte in seiner Verblendung nicht daran gedacht, daß in mir noch ein Zeuge für die Er sttnz jenes Dokumentes vorhanden fei. Lassen Sie mich schweigen von der Scene, welche nun zwischen den beiden Brüdern folgte. Sie hat keinen Zuschauer gehabt und eine gnädige Fügung des Himmels hat den Schlag, welchen Nudolf mit der Stange, die er dem Bruder entrissen, gegen den letzteren geführt, sein Ziel nicht erreichen lassen. Am folgenden Morgen wurde ich schon in aller Frühe in das Springer'sche Haus berufen, und die beiden Brüder schlössen sich mit mir in einem entlegenen immer ein. In dieser Stunde lernte ich oen ganzen Edelmuth Ihres Oheims kennen, denn nachdem ich durch das eigene Geständniß des völlig zerknirschten Nudolf von dem Geschehenen unterrichtet war, erklärte Franz, daß er Alles aerzeihen und vergessen wolle, sosern sein Bruder aus d;e .müden Bedingungen eingehen werde, welch er ihm in Vor schlag zu bringen habe. Diese Bedinaungen bestanden zunächst in der Unterfertigung eines Dokuments, das ich Ihnen, mein liebes Kind, hiermit zugleich als einen Beweis für die Wahrhaftigkeit meiner Erzählung zur Einsicht vorlege." Erhalte wahrend seiner legten Worte ein zusammengefaltetes Papier mit vergilbten und zerfaserten Rändern, das schon vorher bereit gelegt sein nmßte, von seinem Pult aufgenommen, schlug es jetzt vorsichtig auseinander und hielt es ihr entgegen. Aber Helene machte nur eine abwehrende Bewegung und so fuhr er denn unbeirrt fort : Gut ! Sie werden sich von der Echt heit dieses Schriftstücks überzeugen, wenn Sie in ruhigerer Stimmung sind. Für jetzt wird es genügen, wenn ich Ihnen den Inhalt desselben vorlese. Er lautet wie folgt : 9 Ich Endesunterzeichneter, Rudolf Ferdinand Georg Springer, erkläre hier mit ausdrücklich, daß ich, dem mir be kannt gewordenen letzten Willen meines verewigten Vaters entsprechend, auf alle meine Ansprüche an die Hinterlassen schaft desselben verzichte und mich mit einem Pflichttheile von fünfzehntausend Thalern ein für alle Mal begnüge. Diese Verzichtleistung ist nach meinem Tode auch für meine Erben durchaus rechtsverbindlich. Ich füge hinzu, daß diese meine Erklärung eine vollständig freiwillige und durch keinerlei äußeren Zwang herbeigeführte ist. Zur Bestä tigung dessen die Unterschriften de? bei den Zeugen und das beigefügte Sieges des Rechtsanwalts und Notars Doktor Paul HarraS. Folgen die Unterschriften : Rudolf Springer. Franz Springer. Dr. Paul Harras."" Wie Sie sehen, hat sich Herr Nudolf Springer dieser ersten und durchaus bil ligen Bedingung anstandslos gefügt, Ihr Oheim war großmüthig genug, ihm außerdem die Summe, welche in dem Schreibtisch enthalten gewesen war, zu belassen und keinerlei Ersatzansprüche wegen der recht erheblichen Veruntreuungen, deren Entdeckung die ganze Katastrophe herbeigeführt hatte, zu erheben. Er knüpfte daran nur den Wunsch, daß Nudolf die Stadt baldmöglichst verlassen möge, wenn er ihm auch das brüderliche Versprechen gab, daß er ihn einst, nach dem der schmerzliche Eindruck der düsteren Ereignisse einigermaßen verwischt sei, mit offenen Armen wieder aufneh men werde. Nudolf erklärte, daß er selbst schon vor des Vaters Tode fest entschlossen gewesen sei, sich nach Amerika zu wenden, und daß er die nachsichtige Güte seines Bruders mit innigem Dank anerkenne. Auch war er verständig ge nug, auf meinen Vorschlag hin den Pflichttheil von fünfzehntausend Thalern nicht gleich mit auf die Reise zu nehmen, sondern diese Summe vorläufig in der Obhut seines Bruders zu belassen, der ihm versprach, jede Verfügung, die er darüber treffen würde, getreulich auszuführen. Wenn also Ihr Vater und ich muß Sie bitten, mein Fräulein, auf diese meine Erklärung ganz besonderes Gewicht zu legen! wenn also Ihr Vater Ihnen gegenüber jemals von ei nem Kapital gesprochen haben sollte, daS sein Bruder für ihn in Verwahrung ge nommen habe, so konnte sich das nur aus lene sunszeyntausend Thaler rezte hen. Können Sie sich vielleicht einer derartig-n Aeußerung oder Andeutung entsinnen ?" Helene schüttelte auf die mit bescmderem Nachdruck gestellte Frage verneinend den Kopf. Sie mußte zwar der vcrheißungsvollen Worte ihres armen Vaters von den Reichthümern, welche der Onkel Franz für sie ausbewahre, gedenken: aber sie erinnerte sich gleichzeitig der häßlichen Bemerkungen, welche der Letz tere an , ihre Erwähnung dieser Aeußerung geknüpft, und so zog sie es nach allem, was sie eben vernommen hatte, vor, davon zu schweigen. Der Rechtsanwalt schien damit, ganz wohl zufrie den zu sein und seine Erzählung überHaupt in ihren wesentlichen Punkten als beendet anzusehen, denn er sprach mit einer , gewissen Hast und Eilfertigkeit weiter: Schon eine Stunde nach Beendigung unserer geheimen Konferenz saß Ihr Va ter auf der Eisenbahn nach derselben Hafenstadt H., vor deren Thoren sie ihn jetzt, sechsundzwanzig Jahre später, in die kühle Erde senken mußten. Es sollte ihm nicht vergönnt sein, seinen Geburts ort wiederzusehen. Als sich die vorig keitlichen Personen zur Ausnahme des Nachlasses einfanden, war zwar das Te stament des Herrn Bernbard Springer verschwunden ; da ich aber auf meinen Amtseid erklären konnte, dasselbe unmittelbar vor der Erkrankung des Erb lasserS in dem angedeuteten Sinne aufgenommen zu haben, und da die Echtheit der Verzicbtleistung des ältesten Sohnes keinem Zweifel unterliegen konnte, so wurde Ihr Onkel Franz gerichtsseitig nun Universalerben des ganzen Nachlasses erklärt, und 'ohne Verzug in den Genutz deffelben eingesetzt. Dak der EntI schluß seines Bruders, nach Amerika aus zuwandern, in der yat tm freiwilliger.
hssm kau ie-fr gewesen sei, mußte die ganz &tat um sg eher glauben, als -gleich nach seiner Entfernung noch eine andere Affaire ans Tageslicht kam, die ihn vor den Leuten nicht gerade in das günstigste Licht setzte, die ich aber mit Stillschweigen übergehen will, weil sie nicht hierher gebort und weil man vor einem jungen Mädchen nicht gut davon sprechen kann. Auf eine ganz räthselhafte Weise, ander weder Ihr Oheim noch ich selbst irgend welche Schuld tragen, ist dann später leider auch ein Gerücht von den eben er zählten Fanlilienereignissen unter die Leute gekommen, und es machte sich all gemein eine Entrüstung gegen den ältesten Sohn des seligen Herrn Springer geltend, die uns seine rechtzeitige Entfernung als einen sehr glücklichen Ausweg preisen ließ. Wie es ihm dann da drüben in dem fernen Erdtheil ergangen ist, werden Sie, mein liebes Kind, ja ohne Zweifel viel besser wissen, als wir. Nur durch ßeinen Zufall erfuhren wir nach mehreren Jahren, daß er sich jenseits des Ozeans einen-eigenen Hausstand gegründct und eine brave Frau gefunden habe. Mit seinen Vermögensrerhältnissen aber schien es nicht eben glänzend bestellt zu sein ; denn bis auf einen winzigen Rest erhob er nach und nach sein ganzes Erbtheil von fünfzehntausend Thalern, dessen spärliche Ueberbleibsel jetzt natürlich Ihnen, mein verehrtes Fräulein, gehöxen. Die Abrechnungen stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung, ebenso dje Briefe, in denen Ihr Vater, oft in sehr beweglichen Ausdrücken, um die Zusendung gebeten hat, und die von ihm unterfertig ten Quittungen über geleistete Zahlung. Indem ich damit meine kurze und in allen Stücken wahrhaftsgemäße Erzählung Wohl als beendet erklären kann, füge ich nur noch eine herzliche und aufrichtige Litte an Sie, mein liebes Töchterchen, hinzu ; Seien Sie einem alten Manne, der Ihren Vater herzlich geliebt und ihm selbst da noch beigestanden hat, wo er seine Handlungsweise verurtheilen mußte, nicht gar zu böse wegen der scheinbar grausamen Offenheit, mit welcher er jetzt zu Ihnen sprechen mußte. Aber es gab keine andere Möglichkeit, um Ihnen bei dem Eintritt jn diesen neuen Abschnitt JhreS Lebens von vorn herein eine richtige Beurtheilung der Personen und der Verhältnisse zu ermöglichen. Sie wissen jetzt, wie sehr Sie um Ihres Vaters willen dem Manne zu Dank verpflichtet sind, der auch Ihnen nun gastfrei und liebevoll die Pforten seines Hauses geöffnet hat. Sie wissen aber auch, daß Sie keinen treueren Freund und Berather haben können als mich, und wenn ich hoffen darf, da Sie mir trotz des Schmerzes, den ich Ihnen eben bereiten mußte, ein klein wenig Zutrauen schenken, so möchte ich Ihnen wohl einen' Vorschlag machen, dessen Annähme Sie gewiß nicht bereuen werden. Da Ihnen nach deutschen Gesetzen noch drei Jahre zur Erreichung der Großjährigkeit fehlen und da Sie für diese drei Jahre einen gesetzlich anerkannten Vor mund haben müssen, so erbiete ich mich freudigen Herzens, diese Pflichten auf mich zu nehmen, es sei denn, daß Sie es vorziehen, Ihren Oheim, Herrn Springer, zum Vormund zu erhalten." Helene hatte während der letzten Viertelstunde, vom Uebermaß des Schmerzes gebrochen, nur noch mit völliger Theilnahmlosigkeit zugehört ; bei des Doktors letzten Worten aber fuhr sie jäh empor: Um keinen Preis !" rief sie. Jeden Andern werde ich lieber zu meinem Vor mund ernannt sehen,, als den Onkel! Wenn Sie das Amt vorläufig übernehmen wollen, so werde ich Ihnen dankbar dafür sein. Sie sollen nicht allzu viel Mühe davon haben ; denn ich bin fest entschlossen, mit der ersten Gelegenheit nach Amerika zurückzukehren." (Fortsetzung folgt.) Vom Äaölaude. Die medizinische Zeit sehnst Lancet" entwirft ein entsetzliches Bild von den Armenwohnungen Wind sor's. Seit zwei oder drei Monaten wü then daselbst die Blattern. Ein Mann, welcher in einem dumpfen Zimmer ohne Ventilation auf einem Lager von Holz spänen der Krankheit zum Opfer siel, blieb einige Tage lang unbeerdigt, so daß die Luft in der Nachbarschaft noch mehr verpestet wurde. Als endlich die Leiche fortczescbMt werden sollte, weigerte sich der LeicheÄesorger, den schon halb vermoderten Sarg mit einem Leichentu che zu bedecken, und der Geistliche, wel cher die Grabrede hielt, leidet seit der Zeit am Halse. Der Zustand der Hau ser) in denen die Blattern herrschen, wird enau beschrieben. Die - Epidemie ist letzt schon bis auf wenige Schritte von den Mauern des Schlosses und der Ka ferne vorgedrungen. Sozialistische e F ö io n l Regelmäßige Geschäfts - Versammlung jeden zweiten Sonntag im Monat im Gebäude der deutsch-enguschen Schule. ' Neue Mitglieder werden in den regelmäßigen Versammlungen aufgenommen. MonaMcher Veitrag 10 ßents. Mitglieder der Sektion können auch Mitglieder der Krankenkasse werden. Deutsche Arbeiter schließt Euch an! IC ADVERTISERS can learn theexact cost of any proposed line of advertising in American papers hy addressing Geo. P. Rowell & Co., Ncwspaper Advartitincj Bureau. 1O Spro St., Naw York. n4 lOctf. tQt lOO-Pao pmnphUt,
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crzf t-rvnrv; - yzwHUim r UWEW CJ 'WlMiM.'X', l-fJ-ZAZlJ ' JJ-XU (olititt Medizinische EntteSnng) Heilt alle Ausschläge von eine, gewöhnlichen Finne oder Blatter bis u den schlimmsten Skrofeln. Salzflutz, Geschwüre, chuppigiert oder iiauheit der Haut,' kurz alle durch unreines Blut rerursachten Krankbeiten werden durch diese mkchnze, reinigende und stärkende Armet ürerwundea. Unter ibm odUhktigen Eiufluffe beilen rotze freNende Geschwüre rasch. Jbn Kraft bat sich namentlich in der Heüung vou Tchwindflechte. Rose.Na,h. BlutschWäre. Karbunkel, wu. $5. lJ,JItt' skrofulisen Geschwüren und Geschwülsten, Süftgelenk-Krankdeit, Knie schwamm. Krops eder dickem HalS und erwei. terte Drnie gezeigt. Man sende zehn Cent t jörlefmarken ta, ein mit eolorirten Abbildungen auS estattete Abhandlung über Hautkenette, oder ten. selben Vettag für die Abhandlung üb SkrefeNeiden. Flt i da, Ctbtn. Man reinige 4 fiTünchch durch den Eebrauchvoa vr. Pierce' Golden ffitäfti M& M..Ä: t>fj&g ' Die Schwindsucht, vl'Ä kr-selkrankheit der Lunge ist, wird durch diese Gottes gäbe ron einem Heilmittel schnell und sich in ihrem Fortschritt gehemmt und geheilt, wen da Mittel eingenommen wxxt, eh daS Leiden die letzten Stadien erreicht. Wegen ihrer wunderbaren Macht öder diese schreckliche tödtliche Krankheit hat Hr. Pierce, alZ tt diese jetzt berühmte Arznei zuerst dem Publikum dar, bot, im Ernst daran gedacht, sie eine ComumptiOB cN " sPchwwdsuchts.Sellmittel, ,u nennen, hat aber diesen Aamea fallen lassen, well derselbe ,u beschrankt ?Är eine Arznei, welcke infolge ihrer wunderbaren Ver etnizung tonischer oder stärkender, alterati oder säfte, verbessernder, anttbiltöser, brustlöseuder und nährender Stzenschaften ohne letchen ist. nicht nur al? ein Heil, ittel gegen Lungenschwindsucht, sondern gegen alle Chronischen Krankheiten Leber, des Blutes und der Lunge. J5K???$ "tt. schläfrig, schwach fühlst, blaß, gelbliche Hautfarse oder gelblich braune tzleckea im e, ficht oder am etbhaft: wenn Du häufigen epfschmer, der Schwindel, Uebelgeschmack tm Äunde. innerliche Hitze oder Frösteln, abwechselnd mit heißem Blutandrang, hast; wenn Du niedergeschlagen und von düstern Bor. 'kahlm erMt iift: wenn Dein Appetit regelmäßig und die Zunge belegt ist, - dan leidest Dn an Ver, dauungsbeschtrden. Dysvepfie und Leber. franmtU oder allile,t. In riclen Fälle spürt man nur einige dieser Evmxtome. Als eta Heilmittel aeaea alle solche Falle ist vr. ?ln'. Golden jledlcal DiscoTery ehnc Llei5n. lutspelen, Kur,, athmiakeit. utröhrenent,üdus. schlim. e Hnfte, ichwindsncht und verwandte Ündea ist fte ein vsehlbares Heilmittel. Man sende wn Cent in Briefmarken für Dr. Pieree'4Buch über Schwindsucht. Bet potbeker m hOpen., Preis $1.00, "MW" l'orid's Oispsnsary Lledical Association, Eigenthümer, 663 Main Str.. Vnffal. K. y. sl $500 Belohnung wird von den Etzeathümern von Dr. i I J Saae'S -Katarrh w,m,dn fi .. w v v -v w o- rr v v t v 1 m rn A a i m r . . T . . ö amrrojau, weicpen i nioji ranren können, auözeboten. Wenn man einen ekelbastea oder anderen AuSffuh auS der Nase, theil weisen Verlust de Geruch. SefAmttt0 rt.v ftltl.o crik nr . . s,. vn viTvcio, viuvc llgen, bnmxfen Schmerz oder drückendes Gefühl im Koxfe bat. dann bat mm Qatarrh Tmif.nfc. C!.- rr irt. v. t Schwindsucht. " a-"" i.1?'' atarrhRemedv- heilt die schlimm, sie Fälle n atarrh, opferkaltung und anhake opsschme. eo CentS. -kSielSMe de, Zndiana SVöbUWS empfiehlt fich zur Anfertigung von Negnungen, Cirkularen, SrieMpfen, Preislisten, Quitwngen, Eintrittskarten, Mitgliederkarten, VroHüren, Constitntionen Mreßkarten.
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Ciseobahn -Zelt -Tabelle. Ankunst und Abgang dtr S'.stnbahnzSse in Jndlanapolit, an und nach Sonn tag, dm 3. Januar Z886. Zefferfoudille, Nattson nn JtiblesapoM V'.seubaiu. Äbgavg: Lnknnft ?üd r ttj. 4 4.15 I 3mk.il. 9M fsm ade... 8.15 ' ZdKhtkGiUala Sd aU 3.40 Km I 4) sX! 6 S f 4Unb El, tag. 6.45 m l et 8 ?SUal.U , Vandalia Lwe. UTrei .... 7., chnehng ,45 Kn f3ail unk cc.KUjO C 5 Sprit.... 4 433 Crtt! 4.15 Ca ag an, p 13.00 Sem tast ee. .00 raetstc fr 11.00 Nester Mail... :Ot0Rm . w m wiyM4iiy O KOT kleveland, Colnrntui, Ewrinnan nn 3ntt Schnell, 3 34 Bat oopoui viltNbah.. (See killt.) n S 0r 4.00 B nders, ...10.10 Brn X) ijton ClCf .10.05 Bo I . .. 7.10 S 35 Osten tt3.50 N 1 Ot S 1 ,4g 4.40 Cm S-11-30 nderson te... USC 3 l ( C.30 V m j.IUÄ vSm vrlghlvood ridifion, r.k.nnd 3. vaana ta,U. 4.(06 ...... .10.10 cm 11.05 m S.00 K " ttittq. 4.t? m 4 40 täglich. MOCa 10.4 Ca 1144 lüRa ....... 6 SO tim Ufilich. 4.40 R täelich. 74 Km I Ciurinnatt, 3nMaccjcIll, Ct. cnli o. Ehiesg, taguq visoaBB. isnnnan ajiciftOTl. 5."5"''-S? .5-' ? I Sdianap ee. 10 U CCCr. 9C..I64RB f tnc. 6.40 $im lutirnmi 11 M 1 Afi'Btll 9r . f 1 AK tlm BeSern Cx.... 13 44ai ttgllch 4 4 4. 4 EM CU 1 Chkags Didifiou u,l ,. 7.10CB Chicago StaU x.:2.10m Veftirn r 4.10 m IM tflgUch 4 r c 11.10 Xm CIU fisa a. 4ägttcheu4.. 3.3 BB Bafawu ee.11 1 C8 UaU n.. ... ietatt See. 4 30 Km YUUburg, kinciuuatt & St, Louis Cifeciahs , tchB r täglich 4 33 Bb L0B eonnt. f. 43 Cm anlg.. iVV ivL 0MMNVnnt.11,0vB , 9t täglich. ... .11.44 BB 2) Kccauia D x Bl. Sonntag4 4.00 Km R83Q840 S,vntog4 .... 43 Cm fl.tlllfA I I 1 Kl a. tl.K n mn KV yu i tuiii . . , . ,iuv na after U-atl tgl 4 tO m j Wftr all.. . 9.40 Rm Chicago eute dia Kokomo. hu.go Schnell. i zd'4 iau. m tSg 11.15 Orn eänill,.... 4.00 0 Chicago reZ.11.00 d i Jndxt'4 0. I lVUt 3.34 abash, Et.LouiZ ck Pacifie. , 15 hie Mail 7.15 Bb hick K rille 8.04 fin fÄ- ,-15B nW.iJ00irB 4i WiJ) 9t et u h 4iaU. 4.1 4 7.10 24 Mich. Citn und Tetr Told Ss.ll.tf A, Fort Wa,ne.. L43 Bb 2ndiauapsU4 nd Vineenues Siseubab. UaU 3t air z 7.15 B I vtenI kk..tS 43 8incinne4 cc . 4.40 Km Bail at,,. MU fim Twcwnari,HamtltontizSuiallapsllsSiseLiah. Jndp ck EtL N S 4.00 Bb Eonr4villtt Cb OIlKfXfBUlCBvCC D.OU m andrilnCt. a.ii.oo&m all. 11.48 BB Snd, u etul410 4 t?m TW., Z).r.5.V 30 IRCUnUl BCC ' ItW K Judiaua, vloomkgton nndWeftern Visenbo.hU. Sit lu Vaii.. 7.5Ö Brn anck rez F Le 4.,0B 5 S Ex 13 00 Vt U täglOO b Oeftliche aftern C C täglich 4.00 Brn Ctn 3p 10.40 Km Attanttk .zu. 3.43 Ka 4tfi 4.39 Kt Division. Oftl.lUatl....4.Z0Lm ägl. ?rrß.... 9 0ob KUantit öip.... 4 05 1 Paeifte rpril... 7 309m 83 1 10 m W,ftrn 4n .... 4 Um Indianapolis nd Ct Lonis kisenbaho Sag nri, cc. ISglich 7.2 i Bm IDiBIiUi cc 3.44 Bm fcoctl fassen g,r. 10)0 Km Da, l e tägl 445 Jn,iaaxott4 e 35K Bot U 6t 2 ffr. 3.60 Kb t L r täglich 4 cc.10.S5 Km Limt Erp tgl... Il.d3m Loniidille, New Albantz & Chicago. Mr-Line. kbieaao 43r taI..13.i09!rn Chicago i. tgl.. SUOBrn Stonott cc 4 4iB ich gttn Chicag. El Mail 1I.1LN 2,'t, C 1UAWCB ivttch. ftuo Chic, I Hatt.. 3.408 Indianapolis, Decatnr & Springsield. Dee Peo Mail. 8 3Sa iXontejuma Ztc tgl aulg Sonnt. 6 0035 Schnellzug r 4.. .10 5oA4 echnelliua re4.. 3502m Monte, umaLe aua Sonnt... 4 KOvB all 4 30rn Züge mit r e, Lehnsessel.Car mit 4, Schlafwagen mu p, Parier. Cur. WABASH BOUTB ! Falls Sie die Stadt nach irgend einer Rich. tung hin zu verlassen beabsichtigen, gehen Sie zur Wabash Ticket.Ofsice, Z?o. 5K Meft Wasyi?gton Sttage, Indianapolis, und erfragen die Fahrpreise und näheren Niltheilungen. Besondere Lnsmerksantkeit wird Land-Käufern und Emigranten zugewandt. Rundfahrt-TicketS nach allen Plätzen ua Westen und Nordwesten ! Die direkteste Llule jiach F0RTWAYNE, TOLEDO, DETHOIT und allen östlichen Städten ! mm ' " StnhlvaggonS, PalaftkVcZlasvaggSRF, zuverlässiger Anschluß und vollständige Sicher heit machen die aroße Wabajh Bahn die beliebteste Passagier-Bahn in Amerika Z F. I. Wade, Distrttt.Paffagier. und Land.Zlgent. Jndianapolt, I b. I o s. Smith, General Tickit.Manager ' ' T. Chandle r,'lZea..Pass.. und Ticket-Agt., St. Lonis, Mo. Cin'ii, Hamin & Dayton Datin. kTüglich drei Züge nach und von GineinnaSi, i - md allcu Oitschasir rrördlkch, Oüdltch u. Oestlic). PünUllche Verbindung mit allen Zug nach Daytoii, Tolodo, Xotr-oit ä öaginaw. . Wegen Auskunft nd Villet wende man sich an den Agenten, Scke Illinois Strafe Nk) Kentuckh Aden oder Union Depot. ' ami etmnsea, 41, U, ?. Harzakd, Ist xt,
