Indiana Tribüne, Volume 9, Number 344, Indianapolis, Marion County, 2 September 1886 — Page 3

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Die Amerikanerin.

Kriminal - Roman von Ferdinand He rrm ann. (Fortsevung.) Wie spät war es, als Sie in das Hotel zurückkamen V Wenige Mumien über Akitternacht." Gut, das Weitere ist mir bekannt ! Wollen Sie jetzt die Güte haben, mir zu feigen! Ich bitte Sie, mein verehrtes Fräulein, Ihre Fassung zu bewahren. Das Schicksal hat ie schwer getroffen und ich fühle aufrichtig mit Ihnen ; aber ich stehe Ihnen hier nur als Beamtet gegenüber und die traurige Äkatur der ganzen Angelegenheit macht es leider nothwendig, daß Ihnen die Hülle des Verewigten zunächst an einem so düsteren Ort gezeigt werden muß.' Seien Sie indessen versichert, das alle Vorkehrun- . v -. r gen gelrossen slno, onen zeoes uoerflüssige Schrecknis zu ersparen." ! In der Tbat hatte man den Gefühlen de so furchtbar heimgesuchten jungen Ikädchens nack Möglichkeit Rechnung getragen und die Leiche noch nicht in jenenunheimlichen Kellerraum geschafft, in welchem sonst die Körper der SelbstMörder, der Erschlagenen und Berunglückten völlig entkleidet auf großen Stcintischen so lange niedergelegt wurden. bis sie unter das Secirmesser der Aerzte kamen. Die sterbliche Hülle des alten Herrn lag vielmehr in einem klei nen Vorzimmer auf einer hölzernen Bahre, die man sogar zuvor noch mit einem weißen Tuche bedeckt hatte. Man hatte ihr alle Ztteider belassen, und die beiden Gasflammen, welche im Zimmer brannten, warfen ihr helles Licht auf fein gutes, freundliches Antlitz, das nicht wie das eines Todten, sonder?, ruhig und friedlich wie das eines sanft Schbnpmernden aussah. 3iur die wachvZlciche Farbe und die duntXttt Schatten unter den etwas eingesunkenen Augen ließen erkennen, daß hier ein Stärlerer. als der milde Gott des Schlafes unerbittlich seine Rechte geltend ge mackt hatte. Nicht mit einem wilden Ausbruch der Verzweiflung, wie es der Commissär nach der bisherigen, beinahe unnatürlichen Fassung Helenens gefürchtet batte, sondern nur mit heiß und unaufhaltsam bervorstür..enden Thränen sank das junge Mädchen neben der Leiche nieder, und tteiner wagte es, sie in ihrem heiligen Schmerz zu stören. Der Beamte brauchte sie nach diesem unzweideutigen Zeugniß nicht erstusdrücklich zu fragen, ob sie in dem Todten ihren Vater erkenne, und er beschränkte sich deshalb darauf, der Form wegen diese Frage mit leiser Stim' me an den Engländer zu richten, der auf der Stelle des Gemaches stehen geblieben war, und der viel weniger auf den Körper des Todten selbst, als über denselben hinweg auf die Wand zu blicken schien. Gewiß, mein Herr, er ist es," antwertete 5err Parker gemessen, lind nach einer kleinen Pause fügte er hinzu: Aber die Luft in diesem Zimmer ist ent setzliä'. Sie werden mir gestatten, daß ich mich von hier zurückziehe. Der Kommissär hatte natürlich nichts dagegen einzuwenden, und Mr. Parker wartete draußen im Garten der Morgue auf Helenens Erscheinen. Etwa eine Viertelstunde später trat die junge Dame aus dein Gebäude. Ihr schönes Gesicht war todtenbleich, ihre Äugen von Thränen geröthet und ihre Züge hatten den Ausdruck eines Schmerzes, der zu tief und furchtbar ist, um sich in Worten Luft machen zu können. Sie ließ darum auch die Trostworte, mit denen sie der Polizeikommissär zum Wagen geleitete, unerwidert und empfand es geiviß als eine dankenswerthe Wohlthat, daß der Engländer während der ganzen Dauer der Rückiahrt zum Hotel weder eine Frage an sie richtete, noch einen Versuch machte, ihr tröstend zuzusprechen., Den dicken Onkel Franz fanden sie daheim noch' in der nämlichen ölufregung vor, in der sie ihn verlassen hatten. Er machte sich zetzt d:e heftigsten Vorwürfe, daß er, einer menschlichen Schwäche sol gend, Helene nicht begleitet und sich den Anblick seines geliebten Bruders entzogen habe. Er überrschüttete seine Nichte mit Versicherungen, daß er ihr den Berstorbenen ersetzen, daß er ihr ein zweiter Vaier seitt'würde, und alle seine Wehklagen endigten mit der Erinnerung an die beispiellos innige, nie getrübte Freundschaft. welche ihn von Kindesbetnen an mit seinem Bruder verknüpft habe. Helene nickte zu all dem Wortschwall kaum mit dem Kopfe, und nur als die laute Verzweiflung des Onkels eine gar zu jammervolle Gestalt annahm, bat sie ihn mit matter Stimme, sie für einige Zeit sicb selbst zu überlassen. Herr Franz Springer kam diesem Wunsche mit viel größerer Eilfertigkeit nach, als man es hätte erwarten sollen, und nachdem er sich in seinem Zimmer eingeschlossen hatte, würde. selbst ein mit dem feinsten Gebor begabter Lauscher nichts mehr von Schmerzensausbrüchen aus demsel ben vernommen haben. Wohl aber hörte sein Stubennachbar durch die dünne Bretterwand, welche die Gemächer trennte, bald darauf die von allerlei grunzen den und schnarchenden Tönen begleiteten tiefen Athemzüge eines ruhig Schlafenden. Die ärztliche Untersuchung der Leiche hatte auf das Bestimmteste ergeben, daß der Tod durch Ertrinken erfolgt se: und daß Spuren einer an dem alten Herrn verübten Gewaltthat nirgends wahrzunehmen seien. Wenn schon dieser Be fund auf das unzweideutigste für einen verhängnißvollen Zufall sprach, so lieferten die völlig geordneten und unversehrten Kleider des Verstorbenen und die unberührt bei ihm vorgefundenen Werthsachen und Geldsummen weitere Belege für diese Nächstliegende Vermuthung. Zum Ueberfluß meldete sich am folgenden Tage bei der Polizei ein Mann, dessen Aussaae auch die rätselhafte Frage, wie Springer in jene Gegend gerathen sei. nigermaßen aufzuklären schien. Der Zeuge war ein Gastwirth aus dem Hafenviertel, der sich z'var sonst nicht gerade des besten Leumunds erfreute, den man aber, in dieser Sache kaum mißtrauen konnte. Aus freien Stücken hatte er sich eingefunden, uin zu erklären, daß ein Herr, welcher der in den Zeitungen enthaltenen Beschreibung nach nur der später Verunglückte gewe

len lern konnte, an dein vetrenenden L . - m . v rw

Abend etwa um eis Uhr mtf allen Anzeichen großer Ermüdung in sein Lokal ! eingetreten sei und ein Glas Whisky- ' Grog verlangt habe. Da seine Gaststube mit Aiatrosen, Schiffshandwerkern und anderen Leuten aus den ärmereii Ständen gefüllt gewesen sei, habe er den elegant gekleideten Fremden sogleich in sein eigenes Wohnzimmer geführt und dort von ihm gehört, daß er erst heute aus Amerika wieder in seiner Heimath eingetroffen sei, daß er in Begleimng eines Freundes das Theater besuckt und später, als er den Genossen im Gedränge verloren, in Folge falsche? Zurechtweisung recht gründlich in die rre gegangen sei. Auf sein Zureden habe sich der völlig erschöpfte alte Herr ein Stündchen ausgeruht und sich dann, nachdem er eine genaue Bezeichnung der einzuschlagenden Ricktung erhalten hatte, wieder auf den Heimweg gemacht. Er sei völlig nüchtern und in deter aune gewesen; muss.' aber wohl von vornherein einen dem richtigen entgegengesetzten Weg eingeschlagen .haben, da es sonst unerklärlich sei, wie er habe an das Wasser kommen können. Abgesehen da von, daß diese Aussage an und für sich den Eindruck vollster wlaudwurdigieit machte, stimmte sie mit den Angaben Helenens und Master Parkers so durch' aus überein, daß gar kein Zweifel an ihrer Wahrhaftigkeit aufkommen konnte. Äuch erbot sich Klaus Steffens so hieß der Gastwirth sein Zeugniß noch durch seine Frau, die bei der Unterhaltung zuaeaen aewesen, bestätigen in lassen, ein Vorschlag, dessen Benutzung der Polizeis,? Vrffty i't fiT 1 1 fit r UIV VVU IVJ i4VVl HV lehnte. Das Endurtheil der Polizeibe hörde ging also dahin, daß man es mit einem Unglücksfall zu thun habe, der zwar nickt in allen Einttlbeiten volli'tändig aufgeklärt sei, der aber durchaus keinen Anlaß zu weiteren Untersuchungen darböte. Die Hinterbliebenen wurden pon disem Ergebniß in Kenntnis gesetzt und die sterblichen Ueberreste des Verewigten wurden ihnen zur Terfügung gestellt. Onkel Franz wünschte eine pomphafte Beerdigung und ein prächtiges Grabmal für seinen auf der Schwelle der Heimath vom Schicksal dahingerafften Bruder; Helene aber bt ihn, davon Abstand zu nebmen, da es dem einfachen Sinne des Verstorbenen kaum entsprechen würde und um so weniger erea'tlgung yade, als ibn nickt eine einziae Menschenseele in der großen Stadt gekannt habe. .ffi. .4.. x J: zvran!, winiiißfr luinue jiuai nvu? einige Einwendungen erbeben, aber er lies; sick doch rasch genug überzeugen uny txas die entsprecyenoen Anordnungen sur ein ziemlich einfaches Begräbniß auf einem weit außerhalb des Wejchbjldes der Stadt liegenden Friedhofe. Master Parker hatte zu seinem lebhaften Bedauern den Tag der Beisetzung nicht mehr abwarten können, da ihn, wie er sagte, ein äußerst dringliches Geschäfr nach London zurücklief, aber er hatte Helenen in einem Briefe, deffen Inhalt ebenso steif und nichtssagend war, wie die für einen Kaufmann merk würdig ungelenken Schriftzüge, noch ?,M.if fittf WJt rtpfii hiA hprftffcori itnh ktltllHI VIIIW V llHV V ff.V maleick einen vräcktiaen Kran: kür den Grabhügel des Verewigten zurückgelassen. Von einer persönlichen Verabickiebung hatte er mit Rücksicht auf den Zustand des jungen Mädchens Abstand genommen, und Helene hatte dagegen um so weniger etwas einzuwenden gehabt, als ihre unerklärliche Abneigung gegen den Engländer nachdem Eintritt jener Katastrophe eine noch tiefere geworden war. Unter strömendem Jkegen wurde Ru )olf Springer am dritten Tage nach der Ankunft des Schiffes von feinem Bruder und seiner Tochter zur letzten Ruhestätte geleitet. Die Heben-Verwandten. Helene hatte nach einer traurigen, schlummerlosen Nacht ihre einfache Toi leite frühzeitig beendet und als der On kel bei ihr anfragen ließ, wann er sie sprechen könne, erwiderte sie, daß sie ihm jetzt schon zur Verfügung stände. Er erschien denn auch bald in ihrem Zimmer, und es war überraschend, wie vollständig er .sich in dem kurzen Zeitraum einer einzigen Nacht von seiner gestrigen Gemüthsbewegung erholt hatte. Sein feistes Antlitz strahlte wieder in der alten behaglichen Rothe, sein gefärbtes Haar war mit derselben Sorgfalt frisirt wie vordem, und er bewegte sich mit derselben künstlichen Jugendlichkeit, die ihm bei seiner unbeholfenen Gestalt etwas Lächerliches und Widerwärtiges gab. Nur mit wenigen Worten hielt er sich bei dem traurigen Erelgniß, das er jetzt als abgeschlossen anzusehen schien, auf, dann sprang er auf ein anderes Thema über. Ohne Zweifel hat Dir Dein verstor bener Vater oft erzählt, wie innig wir vor seiner Abreise nach Amerika befreun det waren, und wie wenig Einbuße unsere Liebe durch die lange Trennung erlitten bat. Er wird sicherlich die vielen großen Dienste nicht unerwähnt gelaffen haben, die ich ihm oft mit schweren persönlichen Opfern geleistet habe." Er ließ während dieser Worte seine kleinen stechenden Augen wiederholt mit lauerndem Ausdruck zu Helenen hinüber schweifen, und die Bestimmtheit, mit welcher er gesprochen hatte, sollte ihm offenbar eine zustimmende Antwort sichern. Helene aber kannte kein höhe res Gebot, als dasjenige unbedingter Wahrhaftigkeit in Worten und Hand lungen, und sie erwiderte darum ohne Zögern, daß ihr Vater von seiner in Deutschland verlebten Jugend überhaupt niemals gesprochen habe, und daß seines Bruders von ihm immer nur flüchtig Erwähnung geschehen sei. Ja, ja, das war so seine Eigenthumlichkeit," meint? Springer, ohne sich aus der Fassung bringen zu lassen, mit einem süßlichen Lächeln. Der gute Rudolf ließ sich nicht gern an empfangene PZohl thaten erinnern, und er mochte wohl am Ende auch einige Ursache haben. Man ches von denr, was hier vor seiner Ab reise geschehen, so gründlich als möglich aus seinem Gedächtniß zu verwischen." Ein zorniger Blick aus den schönen Augen des jungen Mädchens ließ ihn mitten in seiner hämischen Rede innehat ten und seine beginnende Verlegenheit hinter einem Räuspern verbergen.

..Damlr will ich ja durchaus nicM t.i ßess," ' er nach einer kleinen Pause fort, daß' mein lieber Bruder geradezu eine strasbare Handlung begangen hätte; auch bin ich sehr weit entfernt, ihn einiger jugendlicher Thorheiten wegen hier vor seinem eigenen Kinde anzuklagen. Aber ich hoffe, daß Du doppeltes Vertrauen zu mir haben wirst, liebe Helene, wenn Du erfährst, wie viel ich bereits an Deinem Vater gethan." i Und doch bitte tch Dich, Onkel, nur i wenigstens in diesem Augenblick nicht ! davon zu sprechen. Ich will gern glau ben, daß pch Alles so verhält, wie Du sagst, obwohl .es wahrlich nicht in mei nes VaterS Art lag, empfangene Wohlthaten zu vergeji.cn, und obwohl er noch an seinem Todestage eine Aeußerung that, die niich einen ganz anderen Sach verbalt vermuthen lasten sollte." Franz Springer fuhr mit einer heftigen Bewegung von seinem Stuhl in die Höhe und trat näher auf sie zu. Was willst Tu damit sagen, mein Kind V unterbrack er sie rasch. Was für eine Aeußerung war das ? Hat er irgend eine Anschuldigung gegen mich erhoben 0 nein ! Aber auf eine besondere Verpflichtung gegen Dich ließen seine Worte wahrlich nicht schließen. Halb im Scherz sprach er von einem Reichthum, den Du sür'ihn aufbewahrt habest, und über dessen Größe ich mich wundern sollte." Der Onkel schlug ein kurzes Gelächter auf, das dem jungen Mädchen wie ein Äkesser durch das todeswunde Herz fuhr. Nun, es ist gut, meine liebe Helene, daß Du dieses Wort nur für das genom men hast, was es wirklich war, nämlich für einen Scherz ! Denn mit den Reichthümern, die ich für ihn oder für Dich aufbewahrt habe, ist es. leider nur sehr schwach bestellt. Wenn Dir mein armer Bruder nichts Anderes hinterlassen hat, als. diese problematische Aussicht, so hast Du totnlß Ursache, Dich über die Größe Deiner tKhschaft zu freuen," Erst der halblaute Ausruf der Entrüstung aus dem Munde seiner Nichte brachte ihm das Häßliche und Verletzende seiner Worte zum Bewußtsein, und er beeilte sich', so gut es ging, den schlimmen Eindruck wieder zu verwischen. Aber das Alles war es ja nicht, was ich mit Dir besprechen wollte, mein theures Kind," fuhr er hastig fort. Diese abscheulichen Geldangelegenheiten sollen uns in diesen aczen der tiefen Trauer um so weniger beschäftigen, als sich da Alles in bester Ordnung befindet und flls es Djr an den erforderlichen Äbrcch nungen im Belegen seiner Zeit gewiß nicht fehlen wird. Jetzt handelt es sich um viel bedeutsamere Dinge ! Du wirst mir als deinem nächsten Verwandten hoffentlich Pas Recht, zugestehen, inich gls Deinen natürlichen Beschützer zu betrachten, und es muß jetzt meine erste Sorge sein. Dir daö verlorene Vaterbaus so Lut als möglich zu ersetzen. Meine Fa mllie wird Dich mit offenen Armen empfangen und Du sollst in ihr nicht nur den Schutz eines Vaters, sondern auch die zärtliche Fürsorse einer Mutter und die Liebe zweier Geschwister finden.' Ich denke. Du jvirst darum nichts dagegen einzuwenden haben, daß wir noch heute nach Hause abreisen," Traurig neigte Helene das Köpfchen. Ihr schielt nach des Vaters Tode die ganze Welt so farblos und freudenleer, daß es ihr völlig gleichgiltig wär, wohin sie nun verschlagen werde. Vielleicht hätte sie sich lieber zu ganz frenlden Leuten begeben, als in das Haus dieses Onkels, zu dem sie bis jetzt weder Zuneigung noch Vertrauen empfand, aber sie mußte auf der anderen eite froh sein, in dem fremden Lande sogleich einen Beistand gefunden zu haben, dessen sie sich während jener schweren Zeit bedienen konnte, in der sie selbst durch ihren tiefen Schmerz zu eigenen ernsten Ent schließungen und Handlungen zu schwach und niedergebeugt war. So stimmte sie denn zu ; der Onkel traf die nöthigen Anordnungen, und noch in den Vormittagsstunden desselben Tages fuhren sie nach der stattlichen Provinzialhauptstadt, welche der Ge burtsort ihres Vaters und Franz Sprin gers Wohnsitz war. Während der langen Eifenbahnreise machte Helene immer deutlicher die Wahrnehmung, daß der Kuminer und die Zärtlichkeit des Onkels nichts Anderes als eineMaLke sein könnlen, und daß eS ihm keineswegs leicht wurde, dieselbe festzuhalten. Ein langgezogenes schrilles Pfeifen der Lokomotive schreckte sie aus ihrem Nachdenken empor, und mit dumpfem Gerassel fuhr der Zug in die Bahnhofshalle der Endstation ein. Der Onkel benachrichtigte Helenen, nachdem er ei nen Blick durch's Fenster geworfen, daß seine ganze Familie, die er telegraphisch von allem Geschehenen in Kenntniß ge setzt habe, zum Empfang der neu gewonnenen Angehörigen auf dem Perron ver sammelt sei. In der That sah sich He lene, sobald sie das Coupe verlassen hatte, inmitten eines Kreises von Men schen, die mit lebhasten Begrüßungsworten auf sie eindrangen und sie wie in einem Wirbel mit sich fortzogen.. Eine große, magere und starkknochige Frau, deren Gesicht mit seinen kleinen, tiefliegenden Augen und seiner weit vorspringenden Adlernase etwas Raubvo gelartiges hatte, war zunächst auf sie zugetreten, hatte sie als ihr liebes Töchter chen angeredet und sie mit solcher Hef tigkeit in ihre Arme geschlossen, daß Helene vor Schmerz fast laut aufgeschrieen hätte. So sehr sie sich auch gerade in diesem Augenblick nach einem liebevollen theilnehmenden Herzen sehnte, so wenig angenehm berührte sie doch diese beinahe theatralisch laute Begrüßung und sie fand kein Wort des Dankes, das ihr aus dem Herzen gekommen wäre. Dazu wurde ihr indessen auch kaum Zeit gelassen ; denn aus den Armen ihrer neuen Mutter flog sie in diejenigen einer jungen Dame, die vielleicht um ein Jahr jünger war, als sie selbst und die ihre Lippen und Wangen mit schallenden Küssen bedeckte. Als sich Helene sanft von ihrer Umschlingung losgemacht hatte, gewahrte sie einen etwa 25jährigen Herrn, der ebenfalls zur Familie des Onkels gehören mußte, wenn er sich bisber auch etwas bescheidener. ! als die weiblichen Mitglieder derselben, im Hintergründe gehalten batte. .Jet

nat er ebenfalls aus sie zu. stellte sich als . '. 1 . L L ... tlt . . ."1 . . . i. . i

.1171 nerrer iuilav vor uno val um me Erlaubniß, ibr zur Begrüßung und zum ousrichtigen Ausdruck seiner Theilnahme die Hand küssen zu dürfen. Willenlos ließ Helene Alles geschehen. Die Erinnerung an ihren geliebten Vater war inmitten dieser lärmenden Scene wieder so mächtig in ihrem Herzen erwacht, daß ihr die Thränen heiß und un aufhaltsam über die Wangen strömten, und Angesichts eines so beredten Schmerzes mußten die Verwandten wohl darauf verzichten, ihre wortreiche Be grüßung ebenso erwidert zu sehen. Auch tonnte thr das Sprechen um so leichter erspart bleiben, als Onkel Franz die Atolle des Erzählers übernommen hatte und während des kleinen Weges zu sei nem Hause, welchen sie zu Fuß zurücklegten, in weinerlichem Ton und mit den jaminervollsten Geberden Alles vortrug, was in H. geschehen war und was ihm dort so ungeheuren Kummer bereitet habe. Es berührte das junge, elternlose Mädchen peinlich, daß dabei all diese Leute, die ihr trotz der nahen Verwandtschaft wildfremd erschienen, eine Antbeilnahme und einen Schmerz an den Tag legten, welchen sie unmöglich in solchen! Maße empfinden konnten. Sie wollte sich wohl zwingen, alles daö in gutem Glauben als echt und aufrichtig hinzunehmen,. und wollte sich selbst miß trauisch und undankbar schelten ; aber ihre durch und durch gerade und wahrhaftige Natur empörte sich doch gegen jede Liebesversicherung ihrer Verwandten so sehr, daß sie Mühe hatte, ihnen ein freundliches Gesicht zu zeigen. Auch die Beschaffenheit des Hauses, in welches man sie geführt hatte, trug wenig dazu bei, das wohlthuende Gefühl des Heimischseins in ihrem Herzen zu erwecken. Es war in dem Stil einer alten Zeit aufgebaut und im Geschmack einer Vergangenheit ausgestattet, die ihr wenig zusagen konnte. Düstere, winkelige, ausgetretene Stiegen verbanden" die einzelnen Stockwerke miteinander und die Stufen ächzten und knirschten unter jedem Tritt, als wären sie ihres allzu langen Daseins herzlich müde. Endlos sänge, halbdunkle Gänge, liefen in die Treppenflure aus und gestatteten den Eingang zu einer Unzahl von Zimmern, die sämmtlich klein und niedrig waren und die durch ihre geschwärzten Plafonds und ihr dunkel gebeiztes Holzgetäsel noch unfreundlicher und gedrückter aussahen. Helene, die an die weiten, sonnigen Räume amerikanischer Wohnhäuser gewöhnt war, wagte in diesen altväterijch beschränkte Gemächern kaum zu athmen und die steifen, geradlinigen Möbel mit ihren verblichenen Ueberzügen schienen ihr einen beängstigenden Modergeruch entgegenzihauchen. In Begleitung der lnaßeren Frqu nist der Adlernase, welche Tante Amelie genannt zu werden wünschte, und des jungen Mädchens, das sich unterwegs als Cousine Albertine zu erkennen gegeben hatte, mußte Helene zunächst in den Zsveiten Stock emporsteigen, der zugleich der letzte des Hauses war, und in dein man zwei Zimmer für sie bereit gehalten hatte. In dcni einen sollte mein thcuret Schwager, Dein armer, verewigter Vater, wohnen," sagte Tante Amelie, indem sie mit dem Taschentuchs ins Gesicht fuhr, als müsse sie einige hervorquellende Thränen trocknen, nun aber stehen sie Dir beide zur Verfügung. Tu mußt vorlieb nehmen mit dem, was wir Dir bieten können ; es ist. wenig, aber es ist von Heizen gern gegeben." Helene dankte mit einigen Worten. die ihr mühsam genug über die Lipper kamen, und bat um die Erlaubniß, sich vor Allem ein wenig erholen zu dürfen (Fortsetzung folgt.) Kraas & Grummann Contraktoreu und Bauunternehmer, 223 Ost Morris Straße. empfehlen sich dem Publikum für die Ausführung guter und solider Bauten zu mäßigen Preisen. ozialistische G e 3 $ l o n l Regelmäßige Geschäfts Versammlung jedm zweiten Sonntag im Monat im Gebäude der deutsch-engltschen Schule. Neue Mitglieder werden in den regel mäßigen Versammlungen aufgenommen. MnaMcZer Rettrag 10 ßents. Mitglieder der Sektion können auch Zvlltglteder der Krankenkasse werden. Deutsche Arbeiter schließt Such an l Ioön Weilacher, Saloon u. Billialdchallc, 23 ZI. Wennsvlvania (Ztr. ADVERTISERS can learn the exact cost of any proposed line of advertising in American papers by äddressing Geo. P. Rowell & Co., Newspape? ActoartUing Buraau, lO Sprooa St., New York, nd lOoU. tor 10O-Pgo Pamphlet.

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Eisenbahn -Zeit -Tabelle. Ankunft und Abgang der EisenbaZnzSse in Jndianapol!. an und nach Sonn tag, den 3. Javuar 1886. Zefftrssudillk, BftMson v, JvdtsvkpoN, Eisenbahn. Abgang: Hasans l: z2?PJmt" 53ndnu. , mm O.IO UV ' 3Nt&tCl IdKU,dvatZ.ttI t s.' m . ftrtAain ix n & tj p ta. . t ms Kt52'i.Z andälia Line. kUlratR .... 7. Xat 9tv, v 13.00 n 8m $ ant ttt. 4.00 vaeistc ? HJOQ ch,eg S 43 G? .tl und atc.lOJO Sa og rvreß. ... 4, 4. Ca Schnell, 3 36R Western W all... iievelanb, Eolumbu, Ctacinnan önV 3t naxvll, istnvazn (ttt Line.) ntrt f.. 4.00 anders ...10.10 0m Xcnton l Cx.lO.uä Bb a c t r tag (.40 c m w m M 91 .1LJD Ca KjB tx.... 7.10 R nderson c... IMün .. a eti t xi so 3 woticn j3.au ! l.ivz Km vrizhtvood Didision, C. .Ccab I. gan, täglich. 40. tlglich. MOB 1U.1U HO 11.08 Cm 1.00 KM täglich. l.tQKm 6 40 SSm !U4iCa 11 25 Km lAiftm 30 Km täglich. 4.40 Km tftfiltsl). 70i Kl tagua) .uuMta Eineinnati, Zndiankpoli, Ct. Lonis n. IlUat MJs.L.l m i .ti rri-rt wi(uvua. luiwuuii 4Jioiflfla. S5oui,v.. 4.00 Cn Jvdtana Tee. 10 U utnetnnatt 11 33 vtm .8 9x ?.. 3 b. Km B'ctuttf. 11.0 Da D?m z. .. lg 4i , tö a linC. CC 6.40 ÄBt glich ß ee. IMBm Chicago Didisio. B0 Bull ?. 7.10 hte ou g , täglich, .. 3.13 C BfooU KccU li. 2 all hieag BaU 8. '3.10 tttnt mt 6.10 91m IM täglich r c ii.lu tnctnnatt Kcc. 60 9tn PiMdurg, kwtinnati & 6t. koni Cisenbahn VPidV ifilchm . l täglich 4.30 Bm geno 6ont. f.lsl CM ttaul)f R8VBJ8B oa ns . I X nommcneonnt.ll.UJBa. mt tüeliA iu ükiB. i m 2) tt . eonniagi 4.vv VVSP SxtfteLtä I 4 m Sonntag, .... 4Jin U pn 9 Lastern Uil tfil 4 tO m Western Rail gl'ch 10.33 Ba .40 rn Chicago Keule dia Kokomo. Ehicgo Schnell 3k'l So. aZn,ll,ug... 4.00 B Jndxl' so. ug rag li.is us C$Uagorpt. 11.00 b VSPltl 3.38 Wabash, t Lenii & Pacific. litt tu all 7.15 Vrn I 3.1& rn CftUkvM ttslg 8.0 Brn Xol tftf3S..llX0u 2)t h all. tj.U I Vich. Stt, u, tKtchai ci.: 7.10 Sä Xttt 5 Xol c.ll.jO iZor, ta,,.. 1.40 B, Sndianapsli nd vineennes viscnbab. Uatl kair z 7.15 Brn I Btnetn Ctc..l9 45 B Binctnnci See . 4.40 I nati Cctr . ju m Ctntinßatlamilti&alanatolilölstnbatn. anep m y .w onnerlvill tJSO Bai' HaU. 11. Bai 5N6 tt fctiLintllsl 4i B. ftONÄtrlntntftic 50 Bm anopituet. M.u.oojRm KM., ...V Z.50 m tncinnatt tec 3.00 Xa Zndiana, VIoomwgto ndVtftern Visendaha. Sl eruvail.. 70 e an Zxgcc 5. 0 rn S 4t 13 00 wu 3 j tagiou b Oeftliche astirn e tt. - tägllch 4 00 B Tm Sxee 10.40 Km lanttk iN. 3.43 Km Oiprel tJ Division. Oftl.raU....4.Z0Bm ragl.cvrt.... 9 oo Ab tlantie .vdStm Pacifte rvreZ... 7 3SS r I n 10 eftern r? .... 4 Indianapolis ad 0t. Lenit Lisenbah an 9rvxtls ce täglich 7.2i Brn oft u St L S.b0 u t i taaltS u e e.iOL B , tä e 3.45 B Loel Passen g,r.iOHO Da, l k etägl. t3Wtu Iudiartt S 3.3iK Limt Eiv tgl... 11.5 m Lonisdille,New Albanh Ss Chicago. Air-Line. bteaao r tal..l3.:0N Chicago i. tgl.. 3.108m Konen c lOOSrn !tch. EU, Chic, l Kail....... 3.408 Mono ce 4 4JXn tch U, hicag. Er all ii,159tn Indianapolis, Decatur & Spriogsield. Dee Peo Kail. 8 3t 83 in j chnell, x c .. 3 50B IXontejuma Sie ! Ninie,uraa See tgl auac Sonnt. 6 0? ! oula Sonnt.. . 8 COOm Schnell, x c ...10 jA5 flau 1 30 Züge mit r e, Lehnsessel, mit , Schlaf, mu v, Parl:r,Eckr. WABASH ROIJTE ! Fall Sie die Stadt nach irgend einer Rich tuvg hin zu verlassen beabsichtigen, gehen Sie zur Wabash Ticket.Olfiee, Zlo. 5k Mest Wasgi.glsn Strahe, Indianapolis, und erfragen die Fahrpreise und näheren ftü Ihmitrtn tH.Irtnh.r Wtiftt4.vffAmr.lf J JJV... VVMWIV. 4MjlM(.4MU4W Wlir Land-Känfern nnd Emigranten zugewandt. Rundfahrt.TicketS nach allen Plätzen im Westen und Nordwesten ! Die direkteste knie nach FORT TVAYNE, TOLEDO, ' DETROIT nnd allen östlichen Städten! . 1 4 StahlwaggonS, ' yalaft4?chlasizae:srI, zuverlässiger Anschluß und dollftSndige Sicher, heit mache die .mtAm. flI4AL C WUVUU ?uyu die beliebteste PsssagZer-Bahn in Amerika ! ! .' , Zt?. I?. "XVa.ae9 Distrikt.Paffagier. nnd Land.Vgent. Ju.iau.xolt, J. I o s. S m it h, General Ticket-Manager. T. C h a n d l e r, Sen.-Pass.. nnd Ticket-Vgt., Ct. Lonis, Mo. lw Hamilto'n & Das Ion Datio, kSTSglich drei Züge nach und von. Eineirzsitt, . and allen Ortschafte Nördlich, südlich n. eüliS. Püuktliche Verbindung it allen Zügen ach Dayton, Tolodo, Iotxolt &z Snginaw. Wegen Antknnft nd Billet wende a sicb an den Aaenten. ttcke 5illiai Strai Kentnckiz Avenne oder Union Depot. am. Ste.enso, . S..4)arzd,zet.