Indiana Tribüne, Volume 9, Number 344, Indianapolis, Marion County, 2 September 1886 — Page 2
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Zndiana Tribüne.
- Erscheint snd Ssnntags. FSgric, r-NUtJlich ,CrtMnt taflet durch dn ItlgtrlJ !V fetttt vt 23ach, kl Sonntag Crt" Ceatl pit Bach. Vid 1 f mtl. V, PaA tustfchat i Bc:.!8tjs$lt ? fit Iahe. Qsssee: 120 O. Marvlaudstr. Indianapolis 'Ind., 2. September 1886. Der alte Frid in neuer Veleuch tung. Anläßlich des hundertsten Todestages Fiiedrich des Großen veröffentlicht die Anliner Vottszeitung folgenden hoch interessanten Artikel, von dem man sich wundern - kann, daß derselbe jetzt - an standslos in Berlin gedruckt werben darf: Zu den vielen geflügelten Worten, welche Friedrich der Große gesagt haben soll und mit einem höheren oder geringe nn Grade von Wahrscheinlichkeit auch gesagt haben könnte, immerhin aber nicht gesagt hat, gehört der angeblich in seinen letzten Lebenstagen von ihm auZgestoßene Seufzer, er sei es müde, über ein Volk von Sklaven zu herrschen.. Trotz der Menschenverachtung, welche das Grei f uralter des Königs verbitterte, war er, wie sein etsmöaatlicher Todeskampf be weist, weder des Lebens noch dis Herr schens müde. Aber wohl war das Volk der Sklaven" müde, sehr müde, von ihm beherrscht zu werden, und als er heute vor hundert Jahren den letzten Athemzug that, ging durch die Bevölkerung des preußischen Staats ein Gefühl, als sei ein unerträglich drückender Alp von ihr genommen, em Gefühl, dessen Stärke am schlagendsten durch den unbedachten Jubel hervorleuchtet, mit welchem der langst übel berufene Nachfolger Friedrichö von allen Seiten als der Vielge liebte" begrüßt würde. - Traurig genug, daß die düstere Lehre, welche der Ausgang Friedrichs enthält, sich heute bei- einem prüfenden Rückblick auf seine geschichtliche Wirksamkeit zuerst aufdrängt.?' Wlll man anders an das Märchen glauben von den großen Man nern", welche die'.Geschichte machen, so hat es in unserer nationalen Geschichte kaum einen größeren Mann gegeben, als Friedrich. Die frische Heldenkraft, mit welcher er als ein Werkzeug der'geschichtlichen Nothwendigkeit die . verrottete Welt des heiligen romischen Reiches deutscher Nation zertrümmerte, hat heute noch nicht jenen zauberhaften Glanz verloren, der vor fast anderthalb Jahrhunderten wie die Morgenröthe eines neuen Welt alters am europäischen Horizonte Wetter leuchtete. Trötz der durch und durch französischen Bildung Friedrichs spürten seine Volks und Zeitgenossen, daß die ser kühne Höchverräther an Kaiser und Reich doch Fleisch von ihrem Fleisch und Blut von ihrem Blut sei, und kein ge ringerer Mann als Goethe hat der NachWelt bezeugt, daß die Schlachtenblitze Friedrichs zuerst wieder das erloschene Feuer der nationalen Bildung entzündet hätten. Und nun gar das furchtbare Ringen des siebenjährigen Krieges, in welchem der eine Mann siegreich eine Welt von Waffen bestand, war ein geschichtliches Schauspiel, das mehr als jedes andere den Kultus des Genius entschuldigen mag, wenn eö ihssauch kel neswegs rechtfertigen kann. Denn auch in den umwälzenden Ta ten, die dem ycarnen Friedrichs eme schöne Unsterblichkeit sichern, war er eben nur das Werkzeug einer geschichtlichen Nothwendigkeit. & selbst abnte wenig von dem, was wir heute dankbar als seine weltgeschichtliche Eendunz preisen', als er zum ersten Dial gegen Oesterreich ins Feld zog, nes er dem sranzönschen Gesandten zu : Gewinne ich, so theilen wir." Auch in leinen besten Tagen war der Philosoph von Sansouei ein harter und rücknchtsloser Selbstherrscher, rn fer nen Werken em ganz anderer als m set nen Worten. Er schalt den traurigen Ruhm der! lkro.berer" und die schnöde Selbstsucht der Fürsten, die durch das Elend und'den Jammer anderer Menschen uhre Macht erweitern wollten, und kaumhatte er diese Worte in seinem Antimachiavell" niedergeschrieben, als er, getrieben von der Begierde nach Ruhm und dem Vergnügen, seinen Na rnen in den Zeitungen und künftig in der Eeschrchte zu setzen," wie er spater ent schuldlgend an seinen Jugendfreund Jor dan schrieb, den Aegen zog, um Schle sien u erobern. Er verkündete, daß Ga jetten nicht geniret werden sollten, und selbit m damaliger Zeit wurde kaum rr gendwo eine so unbarmherzige Preßten sur geübte wie. in Preußen. Er sprach eS in . feierlicher Weise auö, daß der ärmste Bettler ebenso als Mensch aeach tet werden müsse, wie des Königs Majeüäi, und er bevorzugte das Krautiunker thum mit einer parteiischen Ungerechtigkett, welche alles andere, als königlich und weise war. Nur in einem blieb der König dem Welsen nichts schuldig : allen unter Iirchlich-religiösen Formen auf die Verdummung und Verfechtung des Volkes abzielenden Tendenzen hielt sich Friedrich allezeit fern, und wenngleich Lessing über die den Gazetten" in der Kritik des Heuchler und Muckerthums gewährte - Freiheit" geringschätzig urtheilte, so wissen wir heutzutage nur zu wohl, weshalb wir die kulmrfördernden Verdienste Friedrichs in dieser Beziehung sehr hoch stellen. Mit dem siebenjährigen Kriege endete das geschichtliche Lebenswerk Friedrichs; der preußisch-esteneichische Dualismus war eine vollendete Thatsache ; über diese nothwendige Vorstufe der deutschen Einheit zu gelangen, waren weder die Dinge noch die Menschen reif. Friedrich widmete die' zweite Hälfte seiner Regie rungszeit überwiegend der innerem Ver waltung des preußischen Staates und hier traten fast nur die dunklen Schattenseiten seines aufgeklärten DespotismuS" hervor. Je größere Aufklärung die archivalische Forschung über das fri dericianische Zeitalter gebracht hat, um so helleres Licht ist auf die diplomatische . und kriegerische Thätigkeit Friedrichs ßc fallen, aber auch um so tiefere Schatten auf seine innere Verwaltung. Als ein wirklicher Staatsmann zeigte er sich
at nur noch m der Ar:, wie er das durch die polnische Gewaltherrschaft fast ganz vernichtete Grenzland der deut schen Gesittung zurückeroberte. Sonst trat er überwiegend nur hemmend den fortschreitenden Mächten der Zeit entgegen ; durch eine kleinliche und kurzsichtige Bevormundungssucht unterband er der wirthschaftlichen Entwickelung die Lebensadern ; die sinanzielle Plusmache rei der Monopol und Regiewirthschaft sog dem erschöpften Lande die letzten Kräste aus ; der launenhafte Despotis mus des Königs, der, wie aus seinen
zahllosen labinetsordres hervorgeht, ,ag für Taa mit einer unberechenbaren Willkür über das Wohl und Wehe Hunderter von Menschen ichaltete, rief in der unterwürnaen Bevölkerung einen immer wach senden Unwillen hervor. Er starb ein sam, verlaffen, unbewelnt, em Götze und in ferner iualeicb des ünseliaen WabnS der von großen Männern" das Heil Ux Böller erwartet. Der Krückstock des alten Swift war das letzte Scepter des absoluten Königthums. Es zerbrach mit seinem Tode, ' und keine Staaskunst", verwegen und verwerflich wie sie immer sein mag, wird es wieder zusammenleimen können. Aber die Ver suche dazu spuken noch am hellen Tage fort, und m unserer Zelt int sie säst noch stärker geworden, als jemals früher seit dem Tode Friedrichs. Prohibition gegen SonntagSzwang Immer noch mehr Beweise werden vonden ertremsten Prohibitionisten dafür erbracht, daß die Prohibition, wie sie seither betrieben wurde, absolut nichts nutzt, und dak der Eonium berauschender Getränke sich täglich steigert trotz aller Temperen;- und Prohibitions'Agitation. Nachdem der rabiate Apostel St. John kürzlich die Welt mit diesem Zugestandniß überrascht hat, tritt der kaum wem aer berühmte Professor Felix L. Oswald mit einer Schrift hervsr, welche nicht nur Alles bestätigt, was St. John er klärte, sondern welche um das von den Prohibitionisten angestrebte Ziel aus nm ' r C ? einem neuen2ueg.e zu erreicyen oen rieg gegen die purrtanische Sabbath anschauung predigt. Prof. Oswald ist ein so rabiater Feind des Alkohols, daß er sogar die Benutzung desselben als Heilmittel verboten haben will und in seiner Zeitschrist das Zeugniß einer gro ßen Anzahl von Aerzten anführt, welche ihm darin beistimmen, daß Alkohol ganz ernt als Arzneimittel entbehrt werden könne. Oswald führt des Langen und Brei ten aus, daß die nun seit 50 Jahren be trieben? Temperenz Agitaition so gut wie gar nichts genützt habe. Er er klärt, daß die Fabrikation des GiftS" in viel größerem Maße zunehme, wie unsere riesig anwachsende Bevölkerung. Seit den letzten 15 Jahren habe der Verbrauch alcoholhaltiger Getränke um 45 Procent zugenommen und der Genuß von Lagerbier habe sich innerhalb 12 Jahren verdoppelt. Das beweise, daß man mit den seitherigen Temperenz. und Prohibitionsgesetzen nichts ausrichten könne, man muffe neue Bahnen einschlagen, den König Alcohol mit neuen Mit teln bekämpfen und speciell gegen das stärkste Hinderniß einer wirksamen Mäßigkeitsbewegung, nämlich gegen die puritanische S.bbathauffasiung zu Felde ziehen. Profesior Oswald begründet diese überraschende Entdeckung in folgender Weise: ..Nach einem fünfzigjährigen Kampfe, den wir als Befürworter des Heils gegen die Bernde der Menschheit aekampst, zwingt uns die Lehre der Erfahrung zu dem bittern Eingeständniß, daß wir nur die Hand unserer Feinde gekräftigt haden. Wir mu nen uns selb t anklagen daß wir den Fehlschlug verdient haben, aber Offenheit ist sogar beim Selbsttadel besser, als Selbsttäuschung. Wenn wir dabei verharren wollen, unsere Augen gegen die Bedeutung unseres Fehlschlags u verschließen, dann werden unsere Femde gewiß Nlcht lasstg fern, von UN serer Blindheit Vortheil zu ziehen. Im Namen unserer vertrauensseligen freunde, welche die Kosten für unsere Wahlkämpfe tragen und ein Recht haben, g.'gen eine fernere Verschwendung ihres Geldes ein Verbot einzulegen, laßt uns ehrlich bandeln: laßt uns emgestehen, daß wir nach. dem gegenwärtigen Plane den Kampf nicht führen können. Laßt uns unser Schlachtgebiet auf das offene ftelb verleaen : lakt uns Temveren Gärten mit Spielplätzen, freier Musik undaesundbeitlichen vtestaurantS grün den ; laßt uns in jedem Dorfe und in jedem städtischen Park einen Turnplatz haben ; laßt uns wenigstens einen Theil unseres Mußetags, des Sonntags, ge sundheitsspendenden Vergnügungen und Spielen widmen und die Verlockungen der Rumshops" neutralisiren, indem wir harmlose Unterhaltungen anziehen der gestalten, als die RiotS deS Lasters es sind." Bravo, Herr Professor. UnS ganz aus der Seele gesprochen, wenngleich wir etwas anderes folgern möchten. Wenn nämlich der puritanische Sabbath beseitigt worden ist, wenn eine heitere Lebensanschauung Vlatz gegrisfen hat, dann erst wird man einer ver nunftmüßlgenMaßlgkeitsbewegung m die sem Lande begegnen. Dann wird es viele Mäßige und sehr wenig Trunken bolde aber nimmermehr Prohibition geben. Handel mit alten Schuhen. In einer schmutzigen, schlecht ventilirten Schuhflicker-Wertstatt in New York wurde dieser Tage ein alter Meister des Pechdrahts von einem wißbegierigen Zei tungs.-nanne ,.nach allen Regeln der Kunst" über die SchuhflickerJndustrie interviewt. Der alte Mann erzählte : Es steckt in dem Geschäft gerade kein Vermögen, doch bin ich im Stande, da bei meine Familie zu ernähren. Die Idee, alte Stiefel und Schuhe zu kaufen, zu repariren und dann als getragene" wieder zu verkaufen, ist zuerst in London aufgetaucht, von dort aber in allen Städ ten Europas und jetzt vielfach auch in Amerika weiter verbreitet worden. Das Publikum würde staunen, wenn es wüß te, welcher Art Leute oft getragenes Schuhwerk kaufen. Ich habe unter mei nen Kunden einen ältlichen Herrn, der regelmäßig alle drei Monare zu mir kommt und für $1.50 ein Paar Schuhe kaukt. Er ist reich, aber geizig. Viele
andere Männer, die moyt im lande wa ren, sich neues Schuhwerk zu kaufen, sind zu sparsam dazu und ziehen es vor, mit getragenen billigen Schuhen vorlieb zu nehmen. Geht das Geschäft flau, dann begebe ich mich auf eine Collections Tour" und kaufe in einigen Stunden genug alte Schuhe und Stiefel ein. Bei den alten Schuhen, die ich kaufe, muß das Oberleder stets gut sein. Manchmal sind die Sohlen und die Absätze so zerrissen, daß ich den unteren Theil des Schuhes vollständig neu machen muß. Manchesmal sehen die Schuhe so aus, - r r- r. .nriz.si ...... f.: - V
stld 00 IC TivQf üüUiuiiuiy neu ticii, vviy nehme ich zu ihnen nur billiges Sohlen leder. Sind sie fertig, dann verkaufe ich sie zu 75 Cents bis zu 81.50. ES muß schon ein sehr feines und wenig ge tragenes Paar Schuhe sein, für welche q vklommr. TS- mtftn Jffiinhtfn iSfcl tA linitc den armen Leuten. In manchen Fällen versorge ich die ganze Familie mit mei nen Schuhen, vom Vater und der Mut . ' m v r r cm . rs ter bls zum Baby yerav. iiillt grauenschuhen mache ich nur wenig Geschäfte. Die Frauen tragen ihre Schuhe gewöhn lich auf der Straße, bis sie die Schuhe r i - r ' . i. fc. - i V n - scyavig iveroen, vann roeroen sie zu firtitC rtf& Pantoffeln fctrnifet. Auker, dem sind neue Frauenschuhe jetzt so billig, i , fr t r:ti v : . i. ... rr:i kkes a) icum cgiu, vie anen zu iu ken." Vom Inlande. Ein Mann in Pensacola, Florida, hat eine Maschine zum Trockn nen von Fischen erfunden. Nebraska wurden im Monat Juli d. I. mehr öffentliche Staatsländereien verkaust, als im gan zen vorigen Jahre. Ein Farmer im Territorium Washington hat in diesem Jahre in frei em Felde vollständig reise Feigen von semen Fergenvaumen gcerntet. Anden Ufern der Seen in Nevada wachst sehr viel wildes Zucker, rohr. Die Indianer in jener Gegend machen auS diesem Rohr ihren eigenen Zucker, und soll derselbe beffer sein als der Zucker, den man auS Runkelrüben oder im Süden aus dem echten Zuckerroh, herstellt. Noch vor wenigen Wocher hatte die Stadt Lorie in Arizona sieben hundert Einwohner und erfreute sich ei nes ziemlich bedeutenden Besitztums Die Stadt wurde von einem Eyclon heimgesucht und jetzt befindet sich von ih nicht die geringste Spur vor. Sie is verweht, wie Staub in der Wüste. Zwei jnnge Leute hatten kürzlich in der Nähe von Guadalajara in Mexico ein Duell. Sie schössen 8 bis 10 Kugeln auf einander ab, ohne zu tref fen, stürzten sich dann mit den bloßen Fäusten auf einander, kämpften bis zm Ermüdung, schüttelten sich dann du Hände und gingen als Freunde von ein ander. Heiße Suppe und Brod fü, einen Penny" lautet die einladende Im schuft über einer Restauration in Neft Jork. Dagegen gibt es in New Aor! eine andere, von einem Chinesen geleitet Restauration, in welcher man für einen Teller Suppe aus Vogelnestern $2 bezah len muß. In den fashionablenKreisen in Bar Harbor, ist eine neue Modt aufgetaucht. Junge Damen haben einer Traumclub" gebildet, auf welchem sii sich erzählen, was sie !n der letzten Nach geträumt haben. Es wird nicht bericht tet, ob junge oder alte Herren als G5st zum Zuhören zugelassen werden. Die Narren werden niäk alle. In Bussalo, 9k. N hat sich ein deutscher Cigarrenmacher angeboten, aus einem gewöhnlichen Viersatz sitzend, die eiie über die Stromschnellen des Nia gara antreten zu wollen, wenn die Eisen bahn Gesellschaften 8500 zusammenschle ßen würden mit dem Versprechen, ent weder ihm, oder wenn er verunglücken sollte, seiner Wittwe nach vollbrachter That dieses Geld zu geben. In Philadelphia sah Marv L. Martin, die ein eifriges Mitglied der Gesellschaft der Freunde" ist, wie Wil liam C. Eisenhauer unbarmherzig auf sein Pferd losschlug. Sie machte ihm Vorwürfe, woraus er schrecklich zu flu chen begann. Frau Martin ließ lhn verhaften, und der Nichter sah in den Statuten nach, bis er ein altes Gesetz gegen das Schwören fand, das ihm er mögltchte, den Verhafteten Mit Strafe zu belegen. Dieselbe belief sich auf 67 Cents. Eine Chinesin Namens Lee Fong wurde als Sklavin zu Prostttu tionszwecken nach Califorrnen gebracht und dort an Ah Kee als Frau verkauft. Jetzt hat Lee Fong gegen ihren Gatten auf Ehescheidung geklagt. Sie behauptet, ihr Mann habe sie gezwungen, in einem schlechten Hause sich aufzuhalten. von wo sie unter emem Habeas'orvus Befehl gerettet und in die Mission für .' christliche Chinesenfrauen n San Iran cisco gebracht worden sei,wo sie sich noch gegenwartig besinde. Es ist dies der erste Fall seiner Art. Einer sonderbarenVrgün stigung haben sich im Staatszuchthaus von Georgia diejenigen Sträflinge zu er freuen, welche in den Augen der Vorste her deS Gefängnisses für zuverlässig gel ten. Jeden Morgen wird einer dieser Vertrauensleute" auf eine Strecke von drei bis vier Meilen in die Wälder los gelassen und dabei von Bluthunden ver folgt, damit die Letzteren in der Uebung bleiben. Die Sträflinge sind stets gerne bereit zu diesem Wettlauf mit den wilden Bestien, besonders da sie obendrein dafür von den Aufsehern Geld bekommen. In S a r a t o g a. N. Z)., z o g sich neillich ein gewisser Robert Cutting wäh rend des heißen Wetters in sein Zimmer im United StateS Hotel zurück, entklei dete sich und badete seinen Körper der mittelst eines Schwammes mit Alcohol. Dann steckte er sich eine Cigarette an und spazierte im Zimmer auf und ab. Ein Funke von der Cigarette siel ihm auf die feuchte Schulter, steckte den Alcohol in Brand, und bald war er ganzlich von ei ner Flamme eingehüllt. Schnell wurde ein Arzt herbeigerufen, doch liegt der Verbrannte bis auf den heutigen Taz unter fürchterlichen Schmerzen im Bette.
W. S ch u l tz hieltinVaraboo, Wiö., einen kleinen Schuhladen in einem auf hölzernen Pfosten errichteten Block Haus. Neulich Nachts machte sich Jemand den niederträchtigen Spaß, die Posten wegzuschlazen, so daß das ganze Gebäude nebst Inhalt in Trümmern in einen nebenstehenden Keller siel. Als Anstifter des Verbrechens werden einige der Nachbarn deS unglücklichen SchuhHändlers gehalten, weil er sich geweigert hatte, an Stelle der unscheinbaren Hütte ein zweistöckiges Gebäude aus Ziegelstei nen zu erbauen.
Die Ortschaft Whately in Massachusetts besitzt ein kleines Schul Haus und eine Schenke. In der Schenke werden natürlich an einer Bar" Getränke aller Art verkauft. Kürzlich macht Jemand die Entdeckung, daß die Bai dem Gesetz entgegen mcht emmal 600 Fuß von der Schule entfernt stehe. Die Bürger der Stadt sahen sich vor dem Dilemma, daß sie entweder die Schule oder die Schenke entfernen müßten. Eine Versammlung der stimmberechtigten Bii? ger wurde einberufen, auf welcher mit großer Stimme ?,mehrhelt beschlossen wurde, die Schenke zu behalten und die Schule in eine Privatanstalt zu verwandeln. Ein moderner Blaubart ist der Barbier William Kinzlich in New Jork. Seine Frau, eine hübsche, schwarz augige Frau von 22 Jzhren Namens Annie Goldschmidt, ließ ihn wegen bös willigen Verlassens verhaften, und er wurde unter $250 Bürgschaft gestellt. Als ein Vetter des Barbiers, Samuel Ader, davon erfuhr, kam er zu der verlassenen Frau und theilte ihr mit, sie solle sich um ihren Mann nicht grämen ; er sei nichts werth und habe allein in Deutschland in sieben' verschiedenen Städten sieben Frauen, die er jedesmal nach kurzem Zusammenleben verlassen habe, um in einer anderen Stadt unter anderm Namen dieselbe Geschichte wieder anzufangen. Eine seiner Frauen, welche jetzt m der Hesterstraße wohne, sei es gewesen, die jetzt für ihn Bürg schaft gestellt habe. Ader brachte Zeu gen bei, daß Kinzlich vor 5 Jahren mit einer seiner Frauen in Nyerjow in Oesterreich gelebt habe; ein anderer Zeuge besagte, daß er vor 4 Jahren bei der Hochzeit Kinzlichs in Krakau zugeger gewesen sei. Dem Richter schienen diese Beweise Grund genug, um den vielver heiratheten Barbier auf's Neue verhaf ten zu lassen. Vom Auslande Die Uebcrfluthung von Mandalay steigert die Reihe der Mißge schicke von denen die englischeErpedition, nach Airma überfallen wurde, bis in das Unerträgliche. Ohnehin ist es längst klar geworden, daß die wohlfeilen Lorbern, welche England in Birma zu holen gedachte, um mit denselben die französi sche Aktion in Tongking vollends in den Schatten zu stellen, mehr zu den gewünsch ten, als zu den erreichbaren Dingen gehören. Die famose Expedition ist vielmehr auf dem besten Wege, auch in Vezug auf ihren Erfolg dem französischen Tongking - Abenteuer vollkommen eben bürtig zu werden. Nachdem es gelum gen war, einen leichten Siegesmarsch nach Mandalay durchzuführen, stellten sich erst die Schwierigkeiten in den vermuthlich von China und Nußland unterstützten dacotischen Räuberban den ein. Weit enfernt, mit diesen gräulichen Gegnern rasch fertig zu wer. den, sah sich die indische Regierung jüngst schon veranlaßt, eine zweite große Expedition unter MacPberson's Oberbe fehl zu organisiren. Nun treten noch der Dammbruch und die Hochfluthen um den wesentlichsten Stützpunkt, die Haupt' stadt Mandalay, als weitere furchtbar Feinde auf und drohen den erobernden" Vritten das Schicksal Napoleon's nach dem Moskauer Brande. Dieses neue Mißgeschick kommt den Russen gerade so sehr gelegen, daß man sich nur schwer an den Gedanken gewöhnen kann, der Damm sei zufällig entzwei gegangen. Den großen civilifatorischm" Mächten Europa's wird es aber immer deutlicher gemacht, daß sich jede Schuld auf Erden rächt. Es dürfte zeitgemäß sein, etwas über den Eindruck, den Lifzt's Spiel in dessen Glanzperiode auf Heinrich Heine machte, zu erfahren. Heine schreibt : Wenn Lifzt's am Fortepiano sitzt und sich mehrmals das Haar über die Stirn gestrichen hat und zu improvi siren beginnt,dann stürmt er nicht selten all' zu toll über die elfenbeinernen Ta ften, und es erklingt eine Wildniß von himmlischen Gedanken, wozwischen hie und da die süßesten Blumen ihren Duft verbreiten, daßman zugleich beängstigt und beseeligt wird. Ich gestehe es Jh. nen, wie sehr ich auch Liszt liebe, so wirkt doch seine Musik nicht angenehm aujs mein Gemüth, umsomehr, da ich em Sonntagskind bin und die Gespenster uch sehe, welche andere Leute nur hören, da, wie Sie wissen, bei jedem Ton, den die Hand auf dem Klavier auschlägt, auch die entsprechende Klangsigur in meinem Geiste aufsteigt, kurz, da die Musik meinem inneren Auge sichtbar wird. Noch zittert mir der Verstand im Kopfe bei der Erinnerung des Concerts, worin ich Liszt zuletzt spielen hörte, - ich weiß nicht mehr was; aber ich möchte darauf schwören, er variirte einige Themata aus der Apokalypse. Anfangs konnte ich sie nicht ganz deutlich sehen die vier mvuiscken Tbiere : icb börte nur ihre Stimmen, besonders das Gebrüll O . w c " x . l rr w ' oes owen uno oas racvzen ves iviers. Den Ochsen mit dem Buch in der Hand sah ich ganz genau. Am besten spulte er das Thal Jvsaphat. Es waren Schranken, wie bei einem Turnier, und als Zuschauer um den ungeheuren Raum drängten sich die auferstandenen Völker, grabesbleich und zitternd. Zuerst ga loppirte Satan in die Schranken, schwarz geharnischt auf einem milchweißen Schimmel. Langsam ritt hinter ihm der Tod auf feinem fahlen Pferde. Endlich erschien Christus in goldener Rüstung auf einem schwarzen Rosse, und mit seiner heiligen Lanze stach er erst den Satan zu Boden, hernach den Tod, und die Zuschauer jauchzten ..." Maikafernoth in fcei Schweiz. Die Aüricker Kantonalreaie, rung hat im Frühjahr .verordnet", daß T rv . - . . " euer ein Mailatermbr sei. und wwat
dessen jedem Landbesitzer sufgeteazea, el ihm zubemessenes Quantum dieser unge betenen Gäste abzuliefern. tzNun ist aber ein schlechtes Käferjahr gewesen und an Stelle der Käfer beginnen nun is. Sommer die Bußenzeddel" in den Gemeinden herumzufliegen. Ein Landbesitzer aus einer Züricher Außengemeinde sollte da zum Beispiel vier Liter Käfer abliefern. Er ließ deshalb durch den Gärtner und einen Knecht den Garten absuchen, wobei nur 12 Stück eingefangen werden konnten. Hierauf sandte er die Leute auf den Uetliberg hinauf, wo die-
selben im Laufe emes Tages auf frem dem Grund und Boden zwei Liter der seltenen Thiere zusammen ramisirten, selbstverständlich aber aufpassen mußten, um nicht wegen Maikäferdiebstahls" crwischt zu werden. Die zwei Liter wur den eingeliesert und für die anderen zwei Liter ist nun der Bußenzeddel" einge langt. Zwei Liter kosten 30 Rp. Buße, die Schreibgebühr macht 50 Rp. und die Weibelgebühr 30 Rp., so daß also der Liter Laubkäfer so theuer zu stehen kommt wie eine geringe Weinsorte, das das heißt auf 55 Rp. Angesichts dieser Umstände trägt sich wie die N. Z. Z." der diese Leidensgeschichte erzählt wurde, ironisch hinzufügt,, ein unterneh mender Kaufmann mit dem Gedanken, falls wieder ein schlechtes Maikäferjahr eintreten sollte, einige Wagenladungen dieser Thierchen von auswärts zu be-' ziehen. Die Unkosten würden sich nicht , hochstellen, da 10,000 Kilo auf einem Wagen verladen werden können und Maikäfer in der Schweiz zollfrei sind. Man schreibt aus Hildburghausen vom 15. August : Berliner Zeitungen beschäftigten sich in der letzten Zeit viel mit einer neu aufgetauchten Specialität von Gesichtsverschönerungskünstlern mit weiblichen Barbieren. Ein weiblicher Aarbier ist aber für Hildburghausen seit vielen Jahren nichts Neues mehr. Und welch' eine Barbiere" ist das ! Sie wiegt ihre zweiein Viertel Centner und seift und rasirt mit einer Geschicklichkeit, die ihrem Lehrmei ster ihrem seligen Manne noch im Grabe Ehre macht. Sie bedient ihre Kundschaft in deren Wohnungen, doch Niemand sieht der stattlichen Frau das Gesichtsv. rjüngungsgeschäft an, wenn sie mit ihrem Rastrkörbchen und durch dieses Körbchen unterscheidet sie sich wesentlich von ihren EtuiS tragenden Herren College ihre imposante Leibesfülle durch die Straßen schiebt. Aber mit dem Frisiren allein ist ihre Kunst noch nicht erschöpft ; sie zieht der leiden den Menschheit auch ohne Schmerzen" d. h. s ie hat keine dabei Zähne aus, wie nur irgend Einer. Der Drechsler Antoine Bioot hatte viele Jahre in Paris sein Ge schäft betrieben, und als er sich ein Vermögen erworben, dessen Zinsen ihm ein bescheidenes Auskommen sicherten, verkaufte er seinen Laden und zog mit seiner Gattin, mit der er dreißig Jahre glück lich verbeirathet, nach seiner Heimath Rambouillet zurück. Jetzt, nach kaum sechsmonatlichem Ruhestände, haben beide Eheleute ein Scheidungsgesuch unterbreitet. Die Ursache ist die denkbar geringfügigste. Bidot sagt : Ich lebte mitten im Verkehre der Großstadt, die Menschen gingen bei mir aus und ein und ich erfuhr alle Neuigkeiten eine Stunde früher, ehe sie passtrten. Jetzt bin ich sozusagen von der Welt abgeschnitten, nichts vereint mich mit ihr als die Zeitung. Wenn aber am Morgen der Bote das Blatt bringt, ich es ihm aus der Hand nehme, ich, der ihn schon eine halbe Stunde auf der:Treppe erwartet, da sagt meine Frau: Später muß ich aufräumen, dann muß ich einkaufen, dann heißt es kochen, lasse mich früher das Blatt sehen' Ich versuche des lieben Friedens willen, ihren Wunsch zu erfüllen, aber diese Frau buchstabirt ! Und was liest sie in der Zeitung ? Die Noman-Beilagen, und zwar so langsam, daß ich das Prinzengesetz um einen hal den Tag später erfahren habe. Ich mag nicht täglich Krieg führen, ich lasse mich scheiden." Der Richter sagt zu Frau Bidot : Sie haben Unrecht, der Mann, der das Abonnement bezahlt, dem ge bührt auch das Vorrecht, das Journal zuerst zu lesen." Schluchzend ruft Frau Bidot: Ja, wenn er wirklich, wie er hier gesagt, taglich nur die Prinzen Ausweisung lesen möchte, ließe ich mir's gefallen : allein ich habe ibn schon mehrmals bei der abgekürzten Korrespondenz und bei den Heirathsanträgen gefunden." Der Richter sagt: Wenn Sie eine Wiederverheirathung Ihres Gatten so schwer trifft, möchte ich Ihnen rathen, sich mit ihm zu versöh, nen. Falls Sie geschieden werden, müssen Sie doppelten Haushalt führen, was jedenfalls kostspieliger ist; opfern Sie eine Kleinigkeit und halten Sie sich edes ein Blatt." Entzückt ruft Herr Bidot: Der Rath ist köstlich, und zwar nehmen wir jedes ein anderes Blatt, damit sich unser politischer Horizont erweitert." Arm in Arm verlassen die Beiden den Gerichtssaal und gehen abonniren. EinGauner st ückchen. Während der Bursche des Lieutenants von Schmettwitz auf dem Corridor den Mantel und Waffenrock seines Herrn säubert, tritt ein Individuum auf ihn zu, das ihm eine Karte übergiebt, die der Bursche sofort zum Lieutenant hineintragen solle. Der ein fache Friedrich thut wie ihm geheißen. Der Lieutenant ist nicht wenig erstaunt über die räthselhaften Worte auf der Karte : Gelingt's ist's gut. Gelingt's nicht auch gut! " Donnerwetter, waS soll denn das bedeu ten ? ruft Herr von Schmettwitz und be giebt sich, von Friedrich gefolgt, auf den Corridor hinaus, um sich den Unbekann ten anzusehen. Aber der ist bereits verschwunden und mit ihm die Monlurstücke des schneidigen Herrn Lieutenants. Auf dem leeren Kleiderständer klebt jedoch ein Papier mit der Quittung : ES ist ge lunacn danke sehr!" ' Ein kleiner Junge in Ban 40?, Maine, band einem Hunde Stroh und Papier an den Schwanz, steckte dasselbe in Brand und freute sich inniglich der Dinge, die da kommen würden. Der Hund lief in die dem Vater des Jungen gehörende Scheune, und bald war voi. der Scheune und einem Nebengebäude nur noch ein Aschenhaufen übrig. Der angerichtete Schaden betrug 54000.
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Dr. C. C. Everis, DeRtschkrZshnsrzt, lRochsolge oen . e. Xaieen. !5..W.-?cke Washington u. Vennsulvanko Otr. Jndtanaroltl. ZVir seye, ILr vknützt hit VANDA1XA Lim i
Warum? Weil sie die kürzefte und besie Lwte öder fit X-.OTii, MlHNouri, San scus, Iowfi NobrnHliii, CToactxB, Vrlr.n4, Colorado, JVe-w Mexico, X3 , oota nnl Califorala. f. Da! Lahubett tft von Eteiu uud die C$i. neu finb an! Stahl. Die Vage haben d.e tnefteu Verbesserungen. Jeder Zug H I Schlafwagen. Passagiere, ob ste rnta Vll!,:e erster Klasse oder Snrigranten.Villete habe verdeu durch eusere Paffagierzüge erster K!a', befördert. Ob Sie nn ein Villet z Sagten Prn. sen, ein Sxcurs.eukbtllkl kder irjtL, eine Sötte Sisenbahnbillete wolle, Iflmntn Sie, cb.t sHreibeu Clt a JrL. Tt Der in ff, sftftent eneral Paffagiekgent. ndoö'tti Walhmgto und Ilw.oi LtrIni'?!! 0. H ill, Veu'l Gupt. St.Loms. tto. ft. I. t V. OmTI Vass..et.. St. 9fn Ohioao Ht. LoaiM n.il PlttKbiirß' Rallroad. 8Ht-tcbeC für durchgehend, und Lo?al-Zs:;e. 0 17. Fedr. 1&53 an: &2i erlag da Onion.Texvi. Zudb!!., : Mai: Etatione. ,Vchnll,g,Poftzug.,?chp.e,g SUcon. Uj 6:13. 6:50 Rbg.Jndtansrl'k nt.Äamb'gSit, A-tKT.tn t io:5 sp 1i:5Sm 4:f.53Im 6:30 , 6:13 , 8:67 , b:lS , 9:56 1:41 , 7:11 , 8:57 , 8.-59 , 9:57 . ll:o . , Rtchmond .. Duyion.... , Ptaua Urbana .... , olumbu.. Senat! .... 1:37 3:33 , 3:47 . 4:51 6:4Q ll:3U9lw 1J-53 5:09 , 6:32 , 7:m , I2:3?t3m . Lteubenvil. 4:21 . 8:03 , 6:17 , , 12b. tc litt a... , Utldurg.. 9 oarrildurg. , Baltimore.. . askingto 4:t5Cn 2: 9tmi 7:40 . 8:&0 7:50 . 5: jUn 6:2 . 6:i5 , 7;3o . 7: , - , Pbttadeixhla. rKaSori... . S'cston. ii:2j 8:25 9im Täglich, t Tkßlich, ausgenommen or.n.ag. Pizllann'I Valast. Schlaf, und HotklLZajii, durch di Piidvrg. Harriidurg. Phttadeirdia und Nkw vork. ohn Zet&UU Blo ein WanenvechZei ach Baltimore. kSeshmeton und Soäon. r'Fahrkattn naS a2en Oekttchen Städtiv sind In allen Hauxt?ah:kar:enBureau be Westens und in dem Stadt'Bureau, Qit ttr JSinvil und Washington Ltraße und im Union Dkxo! Bureau Jndtanaroltl, u haben. S$lafaagcn. Harten tün ntn im Voraus gesichert rse'.den durch xxltkatien bet den Agenten tm Gtadt.Kureau der tm Unton Dexot zu Jndtanaxolts, Ind. 0. R. wering, A. G. P. , Nordoft.'cke Wasdtug. ton und Jetno. Straß. Jud'xls. Vanees CtcCtta, Ranagei, olumbu, Ohts . . . F,,d, Ul.Vaagie,. undTtet..p"-t Prfte"' ' Wie Bce Line !" nach Cledeland, Lake Chatauqna, Niagara Fall, Thoufaud Island, Lake George, Lake Cham. plaw, Saratoga, White Mountams, Old Orchard, Rye Beach nud alle CurpläKe von NEW ENGLAND mit inci Schnellzügen täglich. Die einzige Bahn von Indianapolis nach ' New Yorlc and Boston welch durchgehende Waaen in Verbindung mit der Luke höre und . I. Central tlenbah bat. Die ewztg ahn, welch tm Srand Zentral Devot t We Zork einläuft. 9n westlich gehender CchneS,ug wurde etngerich tet und Paffagiere, welche nach Mtffouri, Aansa, Slebrakka, Eolorado, em Mextko und attfornta reis wollen, finden beste kttomadation und niedrig, Stattn. ' Nundrlse.tllee. an hole sich betS.J. Nich oi s, gnt, ukkunft tZJ Tickets in allen reguUren Ticket.Offiees. S. B. T h o m a , O. B. S k i n u e r, General Manager. Trasfte.Lgent. . I. Smith, Sen. Paff. gt.. Eleveland, O. v. X. ISlcliol, Passagier.Agent. i Znbianarolii, Znd. 31. 1 VateA Hau unh 136 . Cäfc Jlltnt trat. M!! ' uisviiiE.wtwAiBAWY Chicago ry1(m Die kürzte und djttkteste Lmit von INDIANAPOLIS nach - Frankfort, SHty&i, Monticello, Michigan Citv, Chicago, rd allen Orten un uördlichkn Judiaua, Mich! gan, .nördliches lliuois, Wikcoustn, Jova, Mwuesota. ebrak'a, Kansas, fttto Mexico j Dakota, Nevada, S'lirado, Salisoruic und Oregon. 2 direkte Züqe täglich 2 von Indianapolis nach icago; ebenso nach Mlchigau Clty. ClegauU. Pullmanu Schlafväggou auf den Nachtzüg' GeSckinarke bis aa's Re.seziei ertheilt. Kein ahn hat größere t uesttchkeittn oder billigt? ttat al wir. 3Ui)i und aulkirung tcht t udettrefsen. Stahi-Selet. , SRtBt isUtfra und Ktßkffn, Luftbremsen und a.'' modrnen Em rtchtungen, unübettrcfftiche Lorthet'e für emigra. Un, Land nd Tuften.Mte av irgend eine Ort, der von andere ahnen beruh wird. Wenn an nördlich, südlich, tstttch mx westlich zu tin wünscht, kaufe man mcht da rtVtgc ttület, tt man unsere preise u. s. n, gesehen. Mgtn Aperem ende man sich an Iotoit iCnxmtt, . . Distritt Paffagi? Agent, N. 2 Cüd Ilmois Straie, Jndianax s, Zd. Jod V. arson. . . ald.. ' VneraILrwalter, eral Paffagier, ent. dteago.Ae. kieea. All. Jl in iES Zlt tinrft tnl Itft OeZa rech Lonisville, Nashville, Mernphis, Chat tanooga, AtlantA, Sav&nnali, Jacksonvüle, Mobil8 and New Orleans. Ct ift dorthellhaft für Vasiagi?e nach den, Skldeu, ttne direkte Route zu vtmn. Palaü-, Schlaf, und ParlorWageu zulsche, Chieags und Loaikdille ?d St Loui und Louisdill ohn. Wagenwechsel. omfort, SchuelligkkU uud Sicherheit d'.e'et die ff" die alte ,uverlassige D. Ml. & D. M. M. . Um K. Derinu, sftftent eneral Vaffagier.gt. ordOst- vasZingto und JStnois Str., Jndrtt . , , E. 17 IXcXxhxJl, Baperinientleat,
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